Etablissement allerersten
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Hof-Möbelfabrik und Kunstwihrelnerel von Ludwig Alter in Darmstadt
Hochfeine, stilvolle
Einrichtungen
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Grossh. Hessischer und Kaiserlich Russischer Hoflieferant.
Permanente Ausstellung von 120 Zimmer-Einrichtungen Auf Wunsch kostenlose Unterbreitung meiner Haupt-Kollektion.
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Drittes Blatt
152. Jahrgang
Samstag 5. April 1008
Nr. 79
Erscheint täglich außer Sonntags.
Dem Gießener Anzeiger oerden im Wechsel mit dem hessischen Landwirt die Siebener Familien' blätter viermal in der Woche beigelegt.
Rotationsdruck u. Der» lag der Brüh l'scheu Univers.-Buch- u. Steindruckerei (Pietsch Erben! Redaktion, Erpedition und Druckerei:
Schulstratze 7.
Adresse für Depeschen: Anzeiger Sietzen.
FernsprrchanscblußNr.bl.
Bezugspreis:
W A W O monatlich 7bPs.,viertel^
GletzenerAnzelgers
General-Anzeiger w ä»
für den poht. u. allgem.>
Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen MM
_____________ zeigenteil: Hans Beck.
frage seinen Arzt.
2053
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spaße war, und waren auf die perfide Nichtsnutzigkeit eines „lieben Freundes" hereingesallen. Auch die gefälschten Vorladungen zu allerhand ominösen Gerichtsverhandlungen waren wieder sehr im Schwange. Der so stolz betonte Berliner Humor leuchtet aus diesen albernen Bosheiten, die vielfach verstimmende Mißverständnisse erzeugen, nicht gerade glänzend hervor!
Bei den Umzügen, die nun langsam ihrem Ende entgegengehen, betätigen sich jetzt mehr und mehr Frauen und Mädchen als gewerbsmäßige Dekorateurinnen. Die Berliner Dekorateure haben sich im Laufe der Zeit zu Forderungen verstiegen, daß diese Konkurrenz, die ihnen da erwächst, nur mit Freuden begrüßt werden kann! Gerade für Innendekoration lebt int zarteren Geschlecht vielfach ein sehr hübsches Talent, das nun auf diese Weise dazu hilft, manche Sorge zu verscheuchen. Natürlich gehört eine solide Schulung für einen solchen Beruf, zumal in einer Stadt, die i n Wohnungseinrichtungen oft den unglaublichsten Luxus treibt. Man erzählt z. B. von Gerhart Hauptmann, dem Dichter des „Fuhrmann Henschel" "und des „Biberpelzes", daß er die seinerzeit von ihm gemietete Grunewald-Vitta für 60000 Mark habe ausstatten lassen, und zwar mit Täfelungen, Malereien ?c., die er bei späterem Auszuge nicht mitnehmen konnte und durfte. So manche Börsenbarone aber greifen noch viel tiefer in den Säckel, um der weniger begüterten Mitwelt zu imponieren. Dieser selbe Gerhart Hauptmann versteht allerdings auch zu sparen Als vor ein Paar Jahren für den schwer erkrankten Johs. Schlaf, auf dessen Schullern Hauptmann in seinen Dichtungen bekanntlich steht, gesammelt wurde, beteiligte sich der nicht nur durch feine Werke, sondern auch durch die Ehe zum Millionär gewordene Hauptmann mit fünf ganzen
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klinisch erprobt und ärztlicherseits mehrfach als geradezu ideales Schnupsenmittel bezeichnet! Bei leichtem Schnupfen Forman-Watte (Dose 30 Pfg.) In hartnäckigen Fällen Forman-Pastillen zum Jn- haliren 50 Pfg. Wirkung frappant! In allen Apotheken. Man
Unwerfilitts-NaHriHlen.
Berlin, 3. April. Am 20. d. 9)?. feiert der Geh. Medizinalrat Prof. Dr. E. v. Leyde n feinen 70. Geburtstag. Aus btefem Anlaß und iin Hinblick auf die Ende des vergangenen Jahres vollendete 25jährige Thätigkeü als ordentl. Professor an der Berliner
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Lillkralur.
Von den Werken Ferdinand Raimunds wird für Max Hesse's Klassiker-Ausgaben eine neue Gesamt Ausgabe vorbereuet, die Dr. Eduard Eastl e (Wien) besorgt. Tie Ausgabe wird auch alle nachgelassenen Schriften Raimunds enthalten und sich durch sorgfältige Zusammenstellung aller in Frage kommenden -Lexte auszeichnen; bei dem in Aussicht genommenen billigen Preis (geb. 1.60 Mk.) wird diese neue Ausgabe des trefflichen Volks- dtchters vielen hochwillkommen fein.
hier ein, und Kräfte, wie Engels und Guido Thielscher il s. w. sorgten im großen Saale für die Unterhaltung der Gäste. Erst seitdem diese Aufführungen verboten sind, ist der Ton immer mehr verroht!" Ich weiß nicht, ob Künstler dieses Rufes wirklich ihr Talent jemals in den Dienst einer solchen Feiertags-Entweihung gestellt haben. Jedenfalls wäre es aber besser gewesen, dem empörenden Lärm, der sich Jahr für Jahr hier wiederholt, gleich gründlich ein Ende zu machen und den „Spandauer Bock" für diesen Tay zu schließen. Tas „beste Publikum" war mit Ausnahme einiger Neugieriger, denen man das Entsetzen über diesen Hexensabbath ansah, glücklicherweise nicht mehr vorhanden. Tief verstimmt wandten wir uns durch Wald und Heide nach dem „Westend", um nicht in der überfüllten Straßenbahn noch weiter mit jenen brutalen Elementen in Berührung zu kommen, die dem Spandauer Bock alljährlich zu einer so traurigen Berühmtheit verhelfen.
Der „Westend"-Stadtteil ist eine Villen-Kolonie, die für Berliner ziemlich langweilig zu erreichen ist. Zwar kann man mit Straßenbahnen oder Ringbahnzügen heran; aber es dehnt sich hinter den Stationen noch weit aus, und einen Besuch dort draußen zu machen, erfordert eine kleine Tagereise Trotz alledem nicht unangenehm berührt war eine Anzahl Berliner Feinschmecker, die zum dritten Ostertage eine Einladung zu einem Diner bei einem dort wohnhaften Lueullus erhielten, dessen Küche und Weinkeller in einem vorzüglichen Rufe stehen. Ach, sie wurden bitter enttäuscht, als sie draußen anlangten. Tie Pforten waren verschlossen; der splendide Hausherr gar nicht d.aheim. Mit hungrigen Mägen mußten sie die endlose Rückreise antreten, um sich am spät erreichten Stammtisch gründlich auslachen zu lassen. Sie Hattert nicht daran gedacht, daß der dritte Ostertag diesmal zugleich der freie Tag für allerlei Navoen-
Universität sowie der dernnächstiqen Begehung seines bOjähngen Doctor-Jubiläums findet am 20. April in der „Philharmonie" zu Berlin ein Festakt und am Abend ein Festbankett (sür Damen und Herren) statt. Anmeldungen sind an das Bureau für die Leyden- Feier, Berlin N.W., Reichstagsufer 1, zu richten.
Gerichtslaal.
Die Akkordarbeit giebt vielfach zu Streitigkeiten darüber Anlaß, ob bei mangelhafter Arbeit der Lohn zu zahlen ist, oder nicht. ^Das Gewerbegericht Tarmstadt hat m der Klage eines Formers gegen eine Gießerei aus Alllaß eines wegen sog. „Fehlschusses" unbrauchbaren Gußstückes die Frage wie folgt ent- |cl)iebcu: Wenn feine allgemeine Verabredung über Nichtbezahlung bei mangelhafter Arbeit besteht, so darf der Lohn nur dann vor- eiityalteii werden, wenn ein Verschulden des Arbeiters vorliegt. Ta durch die Vernehmung von Sachverständigen weder ein derartiger Darmstädter Ortsgebrauch, noch em Verschulden des Formers erwiesen wurde, so wurde auf Lo hnzahlung erkannt.
Aus Stadt und Land.
Gießen, 5. April 1902
** J u der Gemälde-Ausstellung im Turnv- haus am Brand sind neu ausgestellt sechs Gemälde von Gwillt Jolley-PariS: 1. Not VorMlten, 2. Si o no?, 3. May roses Capri, 4. Carmela, 5. Fiegelie und Maria, 6. A Capri Pastoral. Auch Helene O ai ck e n - Gießen hat ein „Portrait" (Kreide) ausgestellt.
** Im Kaiser-Panorama kommt von morgen ib eine recht zeitgemäße Bilderfolge zur Ansicht: China mit seinen bedeutenden Städten und den zahlreichen landschaftlichen Reizen, u. a. Shanghai, Tientsin, Peking usw. Tie Bilder sind naturwahr und scharf; sie geben, soweit sie das Reich der Mitte betreffen, eine anschauliche Er- Äuterung zu den Wirren und den Gegenden, in welchen unsere Truppen sich aufgehalten haben. Wenn man den Genuß, die Unterhaltung und Belehrung in Betracht zieht, die wöchentlich int Kaiserpanorama zu holen sind, so muß man sagen, daß solcher Anschauungsunterricht, wie er hier geboten wird, mindstens ebenso viel Gewinn bringen kann, als das Lesen großer Abhandlungen oder das Anhören der geläufigsten Vorträge.
** Die Beamten und ftjänbigen Arbeiter der preußisch-hessischen Staatseisenbahnverwaltung sowie der Verwaltung der Reichseisenbahnen in Elsaß-Lothringen haben die Bildung eines Stiftungsfonds durch freiwillige Beiträge in Aussicht genommen, aus dessen Zinsen nebst den sonst dazu bereit- stehenden Mitteln der Stiftung unverheirateten, erwerbsunfähigen und hülfsbedürftigen Töchter verstorbener Eisenbahnbeamten und Arbeiter einmalige oder fortlaufende Unterstützungen oder Beihülfen für besondere Zwecke gewährt werden sollen. Der Minister der öffentlichen Arbeiten hat im Interesse des segensreichen Zwecks widerruflich genehmigt, daß der Schriftwechsel in den Angelegenheiten der Stiftung und Geldsendungen auf den preußisch- hessischen Staatseisenbahnen und auf den Reichseisenbahnen unentgeltlich befördert werden.
** Manöver des 18. Armeekorps. Die 21. Division wird ihre diesjährigen Manöver in dem Gelände abhalten, dessen nördliche Grenze Homburg v. d. H., Petterweil, Okarben, Böhnstadt, Bindsachsen, dessen südliche Grenze der Main bilden wird. Es kommt also das Gelände der Kreise Homburg v. d. H., Frankfurt a. M., Hanau, Gelnhausen und der Provinz Oberhessen in Betracht. Die 25. (Großh. Hess.) Division manövriert nördlich davon, also vornehmlich in Oberhessen. Die eigentlichen Herbstübungen der 21. Division beginnen am 8. September mit Brigademanöver, dann folgen viertägige Hebungen der einzelnen Divisionen gegeneinander. Der 20. September bringt den Schluß der diesjährigen Herbstmanöver des 18. Armeekorps.
** Offene Stellen für Militär anwär ter im Bereiche des 18. Armeekorps. Altena (Wests.), Kreis Altenaer Schmalspur-Eisenbahn-Aktiengesellschaft, Betriebs-Sekretär, 900 Mk. — Altena (Wests.), Kreis Altenaer Schmalspur-Eisenbahn-Aktiengesellschaft, S.alionsverwalter, 900 Mk.— Biebrich (Rhein), Magistrat, Schulpedell, 337,50 Mark pro Jahr bei freier Wohnung und Heizung und Beleuchtung. — Caub, Magistrat, Wegewarter, 900 Mk. — Hanau, Magistrat, Feldhüter, 1000 Mk. — Hofheim (a. T.), Magistrat, zwei Nachtwächter, je 850 Mk. jährlich. — Homburg v. d. H., Magistrat, Stadtdiener, 1200 Mk., steigend alle zwei Jahre um 50 Mk. und freie Dienstwohnung, Brand, Licht, sowie 50 Mk. Uniformgeld. — Hvmburg v. d. H., Magistrat, zwei Nachtschutzmänner, 1000 Mk., steigend alle drei Jahre um 50 Mk. bis 1400 Mk., und 175 Mk. Uniformgeld. — Homburg v. d. H., Magistrat, Nachtwächter, 400 Mark. — Montabaur, Polizei-Nachtwächter, 600 Mk., der
Plaudereien aus der Kaiserstadt.
(Nachdruck verboten.) Karfreitag auf dem Spandauer Bock. — Berliner Aprilscherz.
— Ein neuer Erwerbszweig für da8 schöne Geschlecht. —
Man hatte mir gesagt, daß es der Beobachtung wert fet, das seltsam beweFte Bild Berliner Lebens auf dem „Spandauer Bock" am stillsten und ernstesten Feiertag der evangelischen Christenheit. So bin ich hinausgewandert nach einem etwas frostigen Spaziergang im noch schlummernden Grünewald. Es war ein trostloses, ödes, tiefsten Ekel erregendes Bild, das sich uns bot in dem großen Biergarten an der Spandauer Chaussee, dort wo sie über eine mäßige Bodenerhebung führt. Es schien, als habe sich der ganze Mob Berlins hier ein Stelldichein gegeben. Trotz des rauhen Wetters, das zwischen Regen- und Hagelschauern schwankte, ein unendliches Gewoge in den breiten Gängen Rohe, gedunsene Gesichter, stiere Augen, lasterhaftes Weibervolk mit frechem Benehmen; dazwischen halbwüchsige Burschen und nicht wenig Kinder! Aus der langgestreckten Veranda im Hintergründe des Gartens aber bringt ein wüster Lärm, ein sich rastlos erneuerndes Schreien und Toben; Töne, wie sie' der Janhagel bei Revolten hören läßt. Es war, als ginge die Welt unter! Die zahlreichen Gendarmen und Civilpolizisten waren dieser schauerlichen Menge gegenüber machtlos. Ab und zu wohl griffen sie einen der ärgsten Schreier heraus, um seine Personalien festzustellen, indes hals dies nicht im geringsten. Im großen Saale ging es etwas besser zu; freilich nicht viel. Auch hier that der Bock feine Wirkung und die angeborene Lust am sinnlosen Radau unterstützte sie. „Früher", berichtete ein alter Stammgast dieser abscheulichen Charfreitags-Beran- staltungen, „früher fand sich das beste Publikum Berlins
Bewerber hat sich die Uniform auf eigene Kosten zu beschaffen, während Mütze und Säbel von der Gemeinde gestellt werden. — Werdohl, Kreis Altenaer Schmalspur-Eifen- bahn-Aktiengesellfchaft, Zugführer 750 Mk.
** Kantinen für Eisenbahnangestellte. Ein Erlaß des Ministersder öffentlichen Arbeiten vom 25. März stellt für die Einrichtung von Kantinen für Eisenbahnangestellte eine Reihe von Grundsätzen auf, indem er darauf hinweist, daß es sich bei der verwaltungsseitigen Einrichtung von Unterkunftsräumen und Wirtschaftsbetrieben (Kantinen) lediglich darum handelt, das in seiner dienstfreien Zeit zu längerem Aufenthalt, außerhalb seiner Häuslichkeit gezwungene, der Eisenbahnverwaltung angehörige Personal in gesunden, wohnlichen Räumen unterzubringen und ihm hier zu einer zweckmäßigen, seinen wirtschaftlichen Verhältnissen angemessenen Verpflegung und zwar, soweit es für diesen Zweck geboten ist, durch Einrichtung von Speiseanstalten und anderen Wirtfchastsbetrieben (Kantinen) Gelegenheit zu geben. Die Eisenbahnverwaltung erfülle durch Schaffung solcher Einrichtungen einerseits eine Verpflichtung gegen diejenigen ihrer Bediensteten, welchen sie durch ihre aus dienstlichen Gründen gebotenen Anordnungen die körperliche Pflege erschwert, diene aber andererseits durch ihre Fürsorge aus diesem Gebiete auch ihrem eigenen Vorteil, der die Erhaltung eines leistungs,Lhtgen, feinem verantwortungsvollen Dienste jederzeit gewachsenen Personals bedinge.
** Die Freiherren v. Hehl zu Herrnsheim. Man lieft in Münchener Blättern: „Der Adelsmatrikel wurden einverleibt: Der Großh. Hess. Geh. Kommerzienrat und Guts- und Fabrikbesitzer Wilhelm Frhr. v. Hehl zu Hermsheim und seine Söhne Dr. Cornelius Frhr. o. Heyl zu Herrnsheim, großh. Hess. Hofjunker, Dr. Erwin Führ, v. Hehl zu Herrnsheim, Referendar, Max und Luowig Frhrn. v. Hehl zu Herrnsheim in Worms in der Weise erblich bei der Freiherrntlasse, daß des frecherrl. Prädckats und frech. Wappens die jeweiligen agnatischen Nachfolger in das aus dem Gute Herrnsheim gebildete v. Heyl,che Familienfidei- kommiß und deren jeweilige eheliche Nachkommen ersten Grades beiderlei Geschlechts, alle anderen etwaigen künftigen ehelichen Nachkommen des Frecherrn Wilhelm v. Hehl zu Herrnsheim aber unter der Benennung v. Hehl zu Herr nsheim des einfachen Adels und adeligen Wappens teilhaftig fein sollen." Des Frhrn. v. Heyl Großvater war ein schlichter rheinhessischer Bauer, genannt „der Norwig", wegen der Blatternnarben, die sein Gesicht bedeckten. „Der Norwig" soll, als er ein wohlhabender Mann geworden war und es „nicht mehr nötig hatte", zu seinem Vergnügen immer noch eigenhändig „gezackert" haben.
'* Ein Reumütiger. In Nummer 62 des „Darmst. Tägl. Anz." findet sich folgendes Inserat:
„Hiermit erkläre ich öffentlich, daß ich am 24. Februar 1902 in der Gastwirtschaft „Zur Starkenburg" hier die hiesigen Lehrer in solch roher Weise beleidigt habe, wie es eines menschlichen Mundes auszusprechen nicht würdig ist. Da mir keine Veranlassung dazu gegeben war, müssen alle Aeußerungen der Ausbruch schlummernder, durch den Alkohol aufgeweckter unmenschlicher Gereiztheit sein. — Ich nehme deshalb alle mir bewußten und unbewußten Aeußerungen zurück. — Ich bat um Verzeihung und verspreche, nach geschehener Buße den Beleidigten niemals zu nahe zu treten. Traisa, 10. Mär; 1902. Daniel Fischer."
Es muß ein Riesenrausch gewesen sein, den Herr Daniel Fischer am 24. Februar hatte, da am 10. März noch aus jeder Zeile seiner Abbitte das graue Elend blickte.
Jedem Laudmüdche» lönueu Sie unbesorgt
die Bereitung des Bades übertragen, wenn Sie sich den neuesten Gasbadeofen der Firma Houben Sobn Carl. Aachen, anschaffen, der falsche Behandlung ausschließt und unzerstörbar ist.
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