*• Kleine Mitteilougen ans Hesien uud den Nachbarstaalcn. Em Mädchen aus Kerstenhausen (Kr. Wetzlar) legte aus Gram darüber, daß es sich in gesegneten Umständen befand, beim Futterschneiden den Kopf zwischen die Messer. Diese drangen dem Mädchen tief in den Hals ein. Die Verwundungen sind schwer, aber nicht lebensgefährlich. — Der in einem Kohlengeschäft in Offenbach a. M. angestellt gewesene Kaufmann I o st, der nach Unterschlagung von mehreren tausend Mark flüchtig gegangen war, ivurde durch die Polizei verhaftet. — Vergiftet hat sich in Offenbach derKaufmanii Wilhelm Hummel, ein ehemals vermögender Mann, der jetzt vor dem Ruin stand. — In Bruchenbrücken (Hrcis Friedberg) wurde in der Kirche eine Ehrentafel eingeweiht, auf der sämtliche Kriegsteilnehmer von 1870/71 verzeichnet sind. Verschiedene patriotische Ortsbürger haben die Tafel gestiftet und Pfarrer Knabb war so freundlich, die auswärts wohnenden Krieger zur Einweihung einzuladen.
Neber daS Unwetter
6er letzten Tage gehen uns auch heute Nachrichten aus den verschiedensten Weltgegenden zu.
Im nordwestlichen Vogelsberg hat, wie unser £= Korrespondent schreibt, der Sturm, der am Freitag und Samstag wütete, in den Ortschaften und Waldungen beträchtlichen Schaden angerichtet. Ganze Reihen mächtiger Waldbäume wurden umgerissen, und Dächer, besonders die freistehender Gebäude, vielfach stark beschädigt. — Unser -s- Berichterstatter schreibt aus Grebenhain: Ter Fahrpost nach Gedern stieß ein Unfall zu. Unterhalb Hartmannshain war der Weg durch einen vom Sturm entwurzelten Baum versperrt. Da alle Bemühungen, den Baunr zu entfernen, vergebens waren, legte man Stangen an ihn und versuchte, so über das Hindernis zu kommen. Dabei brach die Wage des Postwagens. Man mußte von neuem Hilfsmittel anwenden, um weiter zu kommen. Natürlich war der Zug, als man endlich nach Gedern tarn, längst abgefahren.
Die italienische Bark „Lafaro" ist auf der Fahrt von Hamburg nach Cardiff mit der gestimmten Bemannung bei Scilly untergegangen. In Faluioiith ivurde der einzige Ueberlebende der 22 Mann zählenden Besatzung der französischen Bark „Chanaral" aus Dunkerque gelandet. Dieselbe war Dienstag von Nantes abgesegelt. Freitag wurden 3 ihrer Boote weggewaschen, dann schlug die Bark um und versank mit dem Kapitän und 15 Mann. Der erste Offizier und 5 Mann hatten sich in das vierte Boot gerettet; dies schlug ebenfalls um, die 5 Mann ertranken, der Ofsizier hielt sich aber am Boote fest, gelangte auch wieder hinein und wurde in demselben im Sturme umher getrieben, bis ihn der norwegische Dampfer „Viktoria" aus Bergen rettete.
Der Dampfer „Sprite", von Antwerpen nach Hamburg unterwegs, ist verschollen. Man glaubt, daß er mit Mann und Maus untergegangen ist. Der Besatzung des Schiffes bestand aus 25 Mann.
Vermischtes.
• Berlin, 3. Febr. Der Stations-Assistent und Postagent Risse, der nach Unterschlagung von 6600 Mk. amtlicher Gelder am 9. Januar dss. Js. aus Nieder-Ullersdorf i. d. L. flüchtig geworden war, ist gestern nachmittag hier verhaftet worden. In seinem Besitze befanden sich noch 4400 Mk.
' Berlin, 3. Febr. Polizeioberst Krause, der beim Empfang des Prinzen von Wales verunglückt ist, ist wiederhergestellt und hat seine Amtsgeschäfte heute wieder aufgenommen.
* Gleiwitz, 3. Febr. Heute brach in dem Destillier- raume der Fettwarenfabrik von Karl Sachs in Alt-Jabrze Feuer aus, das in wenigen Augenblicken die Fabrik in Flammen setzte. Es brennen 129 Faß amerikanisches Harz, das zu Oel verarbeitet werden sollte. Man glaubt, daß es den vereinigten Anstrengungen von vier Feuerwehren gelingen wird, ein nahegelegenes Gebäude, in dem 5—600 Fässer Mineralöl lagern, zu schützen. Die sonstigen umliegenden Gebäude sind bei der herrschenden Windstille gesichert.
• Freiburg i. B., 3. Febr. Der am Dienstag Nachmittag von einer Schneelawine verschüttete Dr. Scheller wurde von den Kolmarer Jägern in der Nähe des Feldsees mit zerschmettertem Kopfe tot aufgefunden. Es ist anzunehmen, daß er von der Schneemasse abwärts gerissen, an einen Felsen geschleudert ivurde und daß der Tod alsbald eintrat. Der Leichnam wird hierher gebracht werden. Die Burschenschaft „Alemannia" betrauert in dem auf so tragische Weise in der Blüte der Jahre dem Leben Entrissenen ein in jeder Beziehung ausgezeichnetes Mitglied, das sich allgemeiner Beliebtheit und in weiteren Kreisen besonderer Achtung erfreute. Der Verstorbene nahm als Student vor einigen Jahren im Ausschuß eine führende Stellung ein.
• Wien, 3. Febr. Gestern erplodierte auf der Station Deutsch-Landsberg-Graz der Kessel einer Güterzugsmaschine. Der Maschinenführer, der Heizer und zwei Bahnbeamte wurden getödtet. Ursache ist wahrscheinlich ungenügende Wasserspeisung der Maschine.
• Graz, 3. Febr. Auf der Station Deutsch-Landsberg explodierte der Kessel der Lokomotive eines Güterzuges. Der Lokomotivführer, der Heizer, ein Kondukteur und zwei Arbeiter wurden getötet.
• Begnadigt. Ein bei der Aachener Sternberg-Affaire beteiligter, zu halbjährigem Gefängnis verurteilter Student, Kremer, wurde auf ein Gnadengesuch des Rektors und des Senats der Technischen Hochschule vom Kaiser völlig begnadigt.
* S)er Frankenthaler Frauenmord. Der Erste Staatsanwalt Lipps beim Landgericht Frankenthal erläßt neuerdings folgendes Ausschreiben: „Mord an der Kindergärtnerin Emilie Belser in Frankenthal, verübt allda in der Nacht vom 2. auf den 3. Januar. Der Thäter ist noch nicht ermittelt. Auf die Ermittelung desselben sind noch immer 2000 Mark Belohnung ausgesetzt.
* Ein fataler Druckfehler. Die „Thür. Ztg." schreibt: „Dem Vater des im Duell gefallenen Landrats v. Bennigsen hat der Kaiser ein in herzlichen Ausdrücken abge- saßtes Beleidigungstelegramm (statt Beileidstelegramm) geschickt."
♦ 3um Treiben der Gebet-Heiler wird der „Münchener med. Wochenschrift" aus Berlin gefdjiiebcn: Tank der Macht, welche die Suggestion der Massen tets zu entfalten pflegt, bat sich jenes Treiben mit Riesenschritten weiter ausgedehnt. Fast jeder Praktiker verfügt über eine Anzahl Fälle aus seiner Klientel, die in der „Christan seience" oder im „Eddnismus" ihr Heil uchen. Arm und Reich, Hoch und Niedrig, (vorzugsweise aber Hoch strömt den neuen Heilaposteln zu. Die schweren Nnglückssälle, die in Amerika durch diesen Unfug verschulder wurden, sind noch wenig oder gar nicht zur Kenntnis des Publikums gekommen, und vorläufig wird hier noch flott weiter gebetet Die Eddpisten verfügen sogar über ein eigenes Organ zur Verbreitung ihrer Lehre, und in Wort und Schrift wird eifrig für sie Propaganda gemacht Es ist in jedem Falle erwünscht, das; die Behörden ansangen, ihr Augenmerk auf das gefährliche Treiben zu ricksten; dadurch ist ihm in Amerika der Garaus gemacht worden, und hoffentlich wird das auch hier geschehen, ehe das Unheil, das durch die Gebet-Heilungen angerichtet wird, den gleichen Umfang angenommen hat, wie dort.
Sport.
— Hundeausstellung in Frankfurt a. M. Unserem gestrigen Bericht über die Hundeauspellung in Frankfurt a. M. sei noch nachgetragen, daß auch die junge Teckelhüudin „Waldnuß" von Buseck des Herrn Otto Scheel zwei 2. Preise (offene Elessc und Jugend- clesfci erhalten hat, und ebenso die erst 10 Monate alte rauhhaarige Pinscherhündin des Herrn Gg. F o r d a ch hier mit zwei 2. Preisen ausgezeichnet wurde.
Gerichtssaal.
Elberfeld, 3. Febr. Vor der hiesigen Strafkammer begann hetlte die durch Reichsgerichtsbefchluß angeordnete nochmalige Verhandlung des M i l 11 ä r d e f r e r u n g s p r o z e s s e s gegen 13 Angeklagte, darunter den Rentner Hermann B a u m a n n und Witwe Therese Diekhofs von hier. " Als militärische Sachverständige sind Korpsgeneralarzt Dr. Stricker vom Gardekorps und Generalarzt Tr. 51 om vom 2. Armeekorps in Stettin geladen. Baumann bestreitet, sich mit Freimachungen besaßt zu haben. Er habe nur einzelnen Personen Rat erteilt, ihnen ihre Fehler geschildert und geraten, sich nicht bei einem schweren Regiment zu melden. Ob er Geld empfangen habe, wisse er nicht mehr, weil sein Gedächtnis infolge der Untersuchungshaft gelitten habe. Auch die übrigen Angeklagten bestreiten ihre Schuld. Der Erste Staatsanwalt Jonen erklärt, daß die Anklage auf Bestechung durch die rechtskräftige Freisprechung von der "Anklage beseitigt sei; es sei daher kaum möglich, daß die neue Strafkammer zu einer anderen Auffassung gelange, es käme nur die Frage der Täuschuitgen in Betracht und ob das von dem Angeklagten angewandte Täuschungsmittel zur Täuschung geeignet war. Ter Staatsanwalt nimmt den Stand der Militärärzte in Schutz, der aus der vorigen Verhandlung glänzend hervorgegaiigen sei. Tas Gericht beschloß, die angeblich sreigemachten Angeklagten nachmittags durch Militär- und Zivll- sachverständige untersuchen zii lassen.
Handel und Verkehr. Volkswirtschaft
Märkte.
Gießen, 4. Februar. Marktbericht. Auf dem heutigen Wochenmackt foftcten: Butter pr. Pfund 1,00—1,10 Mk., Hühnereier pr. Stück 7—9 Pf., 2 Stück 00.00 Pf., Käse pr. Stück 5—7 Pf., Käsematte 2 Stück 0—0 Pfg., Erbsen pr. Liter 19 Psg., Linsen per Liter 32 Pfg., Tauben pr. Paar 0,90—1,00 Mk., Hühner pr. Stück 1,20—1,50 Mk., Hahnen pr. Stück 1,30—2,00 Mk., Enten pr. Stuck 2,20—2,50 Mk., Gänse pr. Pfd. 00—00 Pfg., Ochsenfleisch pr. Pfund 66—76 Pfg., Kuh- und Rindfleisch pr. Pfund 60—64 Psg., Schweinefleisch pr. Pfund 70—80 Pfg., Schweinefleisch, gesalzen, pr. Pfund 84 Psg., Kalbfleisch pr. Psd. 60—66 Pfg., HaniNielfleisch pr. Pfund 50—70 Pfg., Kartoffeln pr. 100 Kgr. 3,50—0,00 Mk., Weißkraut per Stück 00—00 Psg.. Zwiebeln pr. Zentner 7,00—8M Mk., Milch per Liter 18 Pfg. Äepsel per Psd. 9—15 Pfg., in KSrben 12—15 Pfg. Trauben 35—50 Pfg., Tomaten per Pfd. 18—20 Pfg.
Tauer der Marktzeit von morgens 8 Uhr bis iiachmittags 2 Uhr, während der ersten drei Sttinden der Marktzeit darf nicht im Umherziehen seilgeboten werden.
Gingesandt.
(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)
E r m i b c r u n g a u f d a s „E i n g e s a n d t" v o m 2 9.1 a n u a r.
Ter hiesige Kriegerverein giebt nur Vereinsmitgliedern das „letzte Geleit" und wird diesen Grundsatz auch für die Folge beibehalten. Auch erlauben wir uns zu dem „Eingesandt" noch zu bemerken, daß der Verstorbene nur Soldat gewesen, aber nicht zu den Veteranen zu zählen ist.
Kinzenbach, den 3. Februar 1902.
Der Vorstand des Kriegervereins.
Familien Nachrichten.
Gestorben: Frau Margaretha Bartelmann geb. Möhlich in Butzbach. Mineralwasserfabrikant Hermann Bailly in Tarmstadt.
Kirchliche Nachrichten.
Evangelische Gemeinde.
Donnerstag den 6. Februar, abends 8 Uhr, im unteren Konfirmaudensaal (Kirchstraße 9): Bibelftunde. Jac. 5, 13—20.
Pfarrer Dr. Grein.
Neueste Meldungen.
Originaldrahtmeldungen des Gießener Anzeigers.
b. Tarmstadt, 4. Febr. Die Prinzessin Elisabeth trifft morgen vormittag 8 Uhr 50 Min. über Frankfurt hier ein.
Berlin, 4. Febr. Der Antrag des Abg. Schrader, welcher eine Abänderung der Bestimmungen des Strafgesetzbuchs in Bezug auf die Strafe gegen das Duell bezweckt, wünscht, daß bei Beamten auf Unfähigkeit zur Bekleidung ösfeutlicher Aemter für die Dauer von einem bis fünf Zähren erkannt werde. Für Verächtlichmachung Zemandes wegen Richtanuahme eines Duells soll eme Ge f än gn is- strafe nicht unter einem Monat treten. Für Verletzung oder Tötung im Zweikampf soll Schadenersatz geleistet werden.
Ruhrort, 4. Febr. Ans den hiesigen Rheinischen Stahlwerken haben gestern 6 Personen schwere Brandwunden am Hochofen erlitten. Ein Meister und em Arbeiter find bereits todt.
London, 4 Febr. Ein hiesiges Blatt berichtet, Chamberlain werde der Nachfolger Salisburys als K ab ine ttch ef sein. — Die Verschiffung vonBur en-Gefangenen nach Zamaika wird aufgegeben. Dieselben sollen fortan nach Antigua auf Barbados gebracht werden.
London, 4. Febr. Ter Kriegsminister ordnete die Einberufung neuer Milizen zum aktiven Dienst an, was als Zeichen dafür angesehen wird, daß die Regierung entschloffeu ist.
den südafrikanischen Krieg bis zur vollen Unterwerfung der Dur« sortzuführeu.
Budapest, 4. Febr. Zn den uächsteu Tagen soll hier eine von dem Prinzen Karageorgiewitsch inspirierte Broschüre erscheinen, welche sensationelle Enthüllungen über das Vorleben der Königin Draga von Serbien ent- halten soll. Die hier lebenden Anhänger des Prinzen Kara- -eorgiewitsch beabsichtigen, hier eine Druckerei anznkausen uud eine intensive Ag tation zu Gunsten deS Prätendenten ein- zuleiten.
Berlin, 4. Febr. Hermann Wolfs, der Leiter der bekannten Konzert-Direktion Wolff, ist gestern im Alter von 56 Jahren gestorben.
Berlin, 4. Febr. Wie das „Kleine Journal" berichtet, haben wegen der Veröffentlichung des geheimen Erlasses des Staatssekretärs v. Tirpitz im „V o r w ä r t s" bereits zahlreiche Vernehmungen von Beamten b*8 Reichsmarmeamtes und von Zivil-Personen stattgefunden. Das Ergebnis dieser Untersuchungen fei bisher negativ gewesen. Dem Staatssekretär und dem Reichskanzler wird fortgesetzt Bericht hierüber erstattet. Nebenher lauft noch ein Zeugnis-Zwangsverfahren gegen den verantwort- liehen Redakteur des sozialistischen Blattes- — Dem Grasen von der Osten-Sacken ist vom Kaiser Nikolaus anläßlich seines heutigen Jublläums der Wladimir-Orden 1. Klasse verliehen worden. Diese Lluszeichnung ist von einem persönlichen Handschreiben deS Zaren begleitet, worin dem Jubilar der wärmste Dank für seine langjährigen Dienste ausgesprochen wird. Ter Orden und das Hank»- schreiben werden dem Jubllar durch einen Spezial-Abgesandten des Petersburger Ministeriums des Auswärtiger überbracht- . •
Nürn b erg, 4. Febr. Gestern konstituierte sich hie> auf Veranlassung der Firma Hausmann u. C o., Wür^ burger Transport-Gesellschaft, ein R h e in schi f f ahr t s- Verband zur Herstellung eines regelmäßigen Schiss, sahrtsverkehrs zwischen Würzburg, Frank, furt a. M. und dem Mittelrheingebiet.
Paris, 4. Febr. Der „Gaulvis" veröffentlicht aber» mals eine Unterredung seines Vertreters mit dew holländischen Ministerpräsidenten, der u a sagte: Welches Ergebnis immer unser Schritt haben sollte; ich glaube, daß er ein wichtiges moralisches Ergebnis hat, wie die in der ganzen Welt durch, unsere Intervention hervorgerusene Bewegung beweist. Di« That fache, daß die bloße Hypothese einer FrieLensstifdung solch, Freude hervorgerufen hat, ist von großer Bedeutung. Mar muß immer noch hoffen, der Friede werde geschlossen werden, der überall, selbst in England, gewünscht wird.
N i s ch, 4. Febr. In den Garnisonen Nisch und Kra, gujewatz wurden Haussuchungen bei Offiziere, vorgenommen, was in Verbindung gebracht wird mit bet jüngsten Explosion bedeutender Stengen. Schieß-Ma, terial in Äragujewatz.
N e w - A o r t, 3. Febr. Ter Kommandant des Nord antlantischen Geschwaders, das sich gegenwärtig in Wesh indien befindet, meldet, daß ein sünszölliges Ge- schütz aus dem Schlachtschiff „Kearsarge" bei Schieß Übungen nach der Scheibe geplatzt ist.
Telephonischer Kursbericht»
Frankfurt a. JBL., 4. Februar.
372% Reichsanleihe . . 102.00 9 o/j do. . . . 91.70
37,% Konsole .... 101.80 3°/0 do.....91.70
3l/2% Hessen .... 100.15 396 Hessen .... —.— 496 Oesterr. Goldrente . 102.90 4‘,,96 Oesterr. tiilberrente 101.30 496 Ungar. Goldrente . . 101.30 4°/ Italien. Rente . . . 101.10 47,96 Portugiesen . . . 41.90 i0/ Portugiesen .... 27.40 1% C. Türken .... 28.30 Türkenlose ..... 114.40
4% Griech. Monopo I-Anl 44.20 4*/2 96 äussere Argentiner —.— Tendenz:
8% Mexikaner .... 26.7t 47s /, Chinesen .... 89.61 Electric. bcLnckert , , , 124.91 Nordd. Lloyd — Kreditaktien 215.81 Diskonto-Kommandit . . 189.71 Darmstädter Bank . , . 135.7k Dresdi ner Bank .... 137.4( Beniner Handelsges. . . 180.41 Oesterr. Staatebahn . . . 145 21 Lombarden « • « « « 20.00 Gotthardbahn 169.01 Laurauütte ..... 200.01 Bochum . ..... 187.0t
Harpener ..... 164J8 schwächer.
Holzversteigerung.
Versteigert werden:
Montag: den 10. 1. Mts., vormittags 10'/, Uhr, otti den Domanialwalddistrikten Langeloh und Steinswiesenkop/ der Forstwartei Ulfa:
Nukkuüppel: 45 rm Nadelholz; Nutzreisig: 34 rm Fichte Scheiter: 320 rm Buche L Kl., 165 rm Buche 1L KL; Knüppel 800 rm Buche, Stammknüppel, 24 rm Eiche, 3 rm Nadelholz 6 rm Aspe; Reisig: 1300 rm Buche, 20 rm Eiche, 71 rm Nadelholz in Schichten, 158 rm gemischtes Reisig, 10 rm Erle: Stöcke 90 rm Buche, 2 im Eiche.
Das mit Kalk gefprchte Holz kommt nicht zum Ausgebop auch wird das im Distrikt Langeloh und das zerstreut sitzende Hot nicht vorgezeigt. , , . ’ „
Begmn der Versteigerung auf dem Trankweg, bet Nr. 836, Weitere Auskunft erteilt der Großh. Forstwart Zimmer zu lUfa
Eichelsdorf, den 1. Februar 1902.
Großherzogliche Oberförsterei Eichelsdorf.
Trautwein. 1055
Brennholz - Versteigerung
in der gräflichen Höerförsterei Arnsburg.
Mittwoch den 12. Februar, nach Zusammenkunfi 10 Uhr vormittags im Kloster, werden aus den Distrikten Kalkofen, Seife, Lauterbachswäldchen, Eolnhäuserkopf unL Nordecke versteigert:
Scheiter: 15 rm Buche, 2 rm Eiche, Prügel: 77 rm Buche, 38 rm Eiche, 6 rm Nadel- u. Weichholz. Stöcke: 25 rm Eiche,
Stammreiser: 610 rm Buche, 75 rm Eiche, Astreiser: 55 rm Eiche.
Donnerstag den 13. Februar, im Revier Feldheim, nach Zusammenkunft 10 Uhr am Pflanzgarten, aus der Distrikten Scheibet, Tannengarten, Tisch und Hinterwatd: Scheiter: 380 rm Buche, Prügel: 165 rm Buche, 35 rm Eiche, 12 rm Nadel- it, Weichholz; Stöcke: 152 rm Buche, 28 rm Eiche, Stammrerser: 450 rm Eiche, Astreiser: 364 rm Buche, 70 rm Eiche. 1054


