Ausgabe 
1.11.1902 Drittes Blatt
 
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Nr. 257

rltetut täglich außer SornnagS.

Dem Gießener Anzeiger werden tm Wechsel mit dem yesflfcheo Landwirt dre Gießener Kamilien. blätter viermal in der Woche beigelegt.

Rotationsdruck u. Ver­lag der Brüh l'schen Univers.-Buch- u.Stein- bruderet (Pietsch Erben) Redaktion, Txpedllio« und Druckerei:

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FerntprechanschlußNr 51.

Drittes Blatt. 152. Jahrgang

Samstag 1. November LSVS

GietzenerAnzeiger

General-Anzeiger w '*sZ

Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen

Ye,ng»pret»r monatlichvbPs^ otertd* jährlich Ml. 2.20; drrrch Abhole- u. Zweigstellen monallich 6o Pf.; durch diePost Alk. 2. ötertel- tähri. ausschl. Bestellg. Annahme von Anzeigen für die Tagesnummer bis vormittag« 10 Uhr. Zetlenprei»: lokal I2P^ a«SwäriS 20 Psg. verantwortlich: für den polit. u. öligem. 4eil. P. Wlttko, für »Stadt und Vanb* und .GerlchtSsaaf Curt Plato; für den An­zeigenteile $>ant Beck,

vor-

Marsch!" Der Kadett meldete sich bei seinem Hauptmann zurück.Wo Haden Sie Ihren Urlaubszettel?"Verloren, Herr Hauptmann!" Tas glaubte dieser aber nicht, sondern schickte seinen Diener zu der alten Exzellenz, und dieser kam mit folgendemGedichte" Wrangels zurück: War bei mich, Fraß fürchterlich. Mindestens for zwei, Ging fort um drei. Kam nach acht Uhr Wieder retour, Zettel von mich nich bekam, Weil er zur Lüge Zuflucht nahm, Sprach wat von Tante, die nich existiert, Hatte aber stark tabagiert.

Weiter kann ich Sie nischt sagen, Müssen ihn seLer danach fragen!

Vermischtes.

*Der alte Wrangel als Dichter. Ein junger Kadett, der sich rühmen durfte, entfernt mit dem Feld- marschall von Wrangel verwandt zu sein, besuchte diesen regelmäßig des Sonntags und blieb so lange, bis sein Urlaub bald abgelaufen war. Dann ließ er sich von seinemOnkel" den vorschriftsmäßigen Urlaubszettel aus­stellen und entfernte sich. Bald wurde das jedoch anders. Ter Jüngling ging gleich nach Tisch fort, und kam erst im letzten Augenblicke zurück, um seinen Zettel adzuholen. Ter alte Wrangel ließ ihm durch einen Diener nachspüren und feststellen, daß seinNeffe" mit anderen Kameraden in einem Weinrestaurant es fichs wohl sein lasse. Als der Kadett y29 Uhr abends kam, fuhr er ihn an:Wo warst Tu?"Ach, lieber Onkel, ich traf eine Tante von mir, und sie hat mich so lange aufgehalten".Eine Tante? Na, dann laß Dir ooch von ihr den Zettel schreiben!"Ach, Onkelchen!"Der Deibel is Dein Onkel! Bataillon, Kehrt !

Aus Stadt und Sand.

Gießen, 1. November 1902.

0 Ein artshausen, (Schotten), 30. Ott. Hier ist eine Masernepidemie ausgebrochen und wurde ein mehrwöchentlicher Schulschluß angeordnet.

() L a r d e n b a ch, 30. Okt. Tie beiden kleinen Gemein­den Solms-Ilsdorf (Schotten) und Ilsdorf (Als­feld) planen den Bau eines gemeinsamen Schulhauses Bis jetzt ist noch nicht beschlossen, in welchem Dorf der Neubau aufgeführt werden soll. Unsere starke Schulklasse erfährt somit bei Abzweigung der Gemeinde Solms-Ilsdorf eine Verminderung in der Schülerzahl.

§ Feldkrücken (Ulrichstein), 30. Okt. In nächster Zett wird unser altes Schulhaus, das sehr ungenügende Lokalitäten aufweist, durch em neues ersetzt werden.

Worms, 30. Ott. Die Einkommensteuern in d e r P r o v i n z R h e i n h e s s e n sind im laufenden Rech­nungsjahr 1902/03 gegen das Vorjahr (1901/02) um nicht weniger als 109 650 Mark gestiegen. Im Steuerbezirk Mainz beträgt diese Steigerung allein gegen das Vor­jahr 60 400 Mark, im Steuerbezirk Worms 15 252 Mark, Alzey 11870 Mark, Ober-Ingelheim 10 513 Mark, Bingen 4931 Mark, Oppenheim 3054 Mark, Wörrstadt 3534 Mark und Osthofen nur 85 Mark.

)( Wetzlar, 30. Ott. In der Seminar-Ange­legenheit befand sich bekanntlich am 15. April er. die Ministerial-Kommission nebst anderen Regierungsver­tretern hier, um die in Frage kommenden Bauplätze für das neue Schullehrerseminar in Augenschein zu nehmen. Tre Herren wählten den Platt an der Frankfurter Chaussee, zwischen dem Rasselberg und dem alten Münchholzhäuser Weg. Gern hätte man noch, wie eine in diesen Tagen ver­anstaltete Bürgerversammlung bewies, in letzter Stunde einen anderen, der Stadt näher gelegenen Bauplatz ge­wählt, allein die hiesigen Stadtverordneten haben diese Angelegenheit nunmehr zur endgiltigen Entscheidung ge­bracht. Beretts am 25. Februar er. hatten die Herren Staütväter den einsttmmigen Beschluß gefaßt, den Bau des Lehrerseminars unter den von der Kvnigl. Regierung verlangten Bedingungen vorzunehmen. Mithin konnte auch dte von der Mtnisterial-Kvmmission gewählte Platzfrage keinem Zweifel mehr unterliegen, zumal man inzwischen schon Kaufverträge abgeschlossen hatte. Der Gesamtumfang des erwähnten Gebäudes bemißt sich auf 2,36 Hektar mit einem Kaufpreise von 25 451 Mark. Gewiß schon ein großes Opfer, welches die Stadt Wetzlar dem Unternehmen in großer Bereitwilligkeit als erste Zahlung leistet.

* Ueber die Duchoborzen brachten wir ... gestern unterAuslands"-Nachrichten eine kurze Notiz. Tie Regierung in Canada ist durch das merkwürdige Ge­bühren dieser religiösen Sekte längst in Verlegenheit. Die Toukhobors" entstammen dem russischen Reiche, wo sie ihrer eigentümlichen Ansichten wegen viele Bedrückung und Verfolgung zu erdulden hatten. Einer ihrer vornehmsten Grundsätze ist nämlich, daß keins chrer Mitglieder im Heere dienen oder gar in den Krieg ziehen darf. Infolge dieser Ordensregel kamen sie gar oft mit den Behörden des Zarenreichs in Konflikt, und schließlich faßten sie den Entschluß, allen diesen Mühfolen durch Auswanderung in ein Land zu entgehen, dessen Regierung ihnen gegenüber mehr Toleranz bewies. Reiche Protestanten in den ver- schiedenenen Ländern Europas und in den Vereinigten Staaten interessierten sich für sie und schließlich wurden nicht weniger als 5000 dieser Leute in Canada angesiedelt, das bekanntlich alle Einwanderer willkommen heißt, von denen man erwarten kann, daß sie dazu beitragen, mit ihrem eigenen Wohlstand die Blüte des Landes zu fördern. Gerade das ist aber, wie sich jetzt heraussteltt, bei den Toukhobors sehr fraglich. Nach den Grundsätzen dieser Gemeinschaft ist es nämlich eine unverzeihliche Sünde, Tiere für feine eigene Nutzbarmachung zu toten, und in Verfolg dieses Grundsatzes haben die Toukhobors ihr Vieh einfach laufen lassen, und weigern sich außerdem, Kleidung zu tragen, zu deren Her­stellung tierische Produkte erforderlich sind. Canada ist nun aber ein Land, dessen Wohlstand zum großen Teil auf der Viehzucht beruht, und die von Fanatikern zu ihrem folgenschweren Entschluß getriebenen Leute stehen daher vor dem Ruin. Die Regierung von Canada hat bereits alles Vieh, dessen sie habhaft werden konnte, wieder eintreiben und zu Gunsten der verarmten Toukhobors verkaufen lassen, aber es ist bis jetzt noch nicht möglich gewesen, die Leute davon zu überzeugen, daß ihre Ordens­regel sich in jenem Lande nicht so stritt durchführen läßt. Einige der zu diesem Orden gehörigen F-amilien haben sich bereits an die russische Regierung mit der Bitte um Einlaß in ihre alte Heimat gewandt, sind jedoch abschläglich be- schieden worden. Neueste Meldungen aus Newyork be­sagen folgendes: Tie Duchoborzen brachen von Yorkton (Assiniboine) nach Winnipeg (Manitoba) auf, 480 Kilometer weit, ihre Frauen und Kinder zurücklafsend. Die Behörden versuchen sie zu bewegen, zu ihren Farmen zurückzukehren, indessen erfolglos. Berittene Polizeiabteilungen sind nun­mehr beauftragt, die Duchoborzen zu zerstteuen. Dem Morning Leader" wird aus Montreal gemeldet, daß die Nachrichten aus Manitoba über die Duchoborzen- Bewegung ernster lauten: Tausende, welche im Lande

umherschweifen unb nach Osten wandern, um das Evange­lium zu predigen, sind vollkommen verrückt, und etwa 500 von ihnen wälzen sich wie heulende Derwische in religiöser Ekstase den ganzen Tag auf der Prairie herum. Sie haben ihre Frauen unb Kinder im Stich gelassen und die Behörden müssen sich nun derselben annehmen. Viele Kinder sind schon gestorben. Tie Duchoborzen haben die Auswanderungsagenten der Regierung gezwungen, mit ihnen zu marschieren, und die gesamte berittene Polizei bei Yorkton ist aufgeboten worden; auch Militär wird zweifellos aufgeboten werden müssen.

* Aus Dewets Berliner Tagebuch. In der Siegesallee. Es ist unglaublich, welch eine Anzahl großer Männer dieses Deutschland hervorgebracht hat! Ich allein zählte in einer Viertelstunde einige dreißig' und das sollen noch lange nicht alle sein! Fun heute habe ich aber genug.----Eben bat mich ein.

Mann, der sich Singer nennt, um eine vertrauliche Unterredung. Ich sollte meine Meinung abgeben, ob es einem entschlossenen Haufen von 100 000 bewaffneten Ar­beitern vermittels der Burentaktik möglich wäre, gegen eine disziplinierte Armee, welche mit demneuen Griff" exerziert, anzukämpfen. Da ich mich einer gewissen Zurück­haltung befleißigen muß, und denneuen Griff" nicht kenne, konnte ich ihm keine befriedigende Antwort erteilen. -- Bei der Abreise. Jetzt begreif ich's, warum uns die Deutschen im Kriege nicht helfen konnten. Preußen ist ja gar fein Militärstaat man sieht wenigstens gar feine Uniformen! (Münchener Jugend")

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Kunst und Wissenschaft

Aus Frankfurt a. M. wird uns geschrieben: In den Herrn es'scheu Gemäldesälen ist soeben eine Sonder-Ausstellung von Gemälden des verstor­benen Frankfurter Meisters Adolph Schreyer eröffnet worden, die einen guten lleberblick über das Schaffen des berühmten Künstlers gewährt. Größere Kollettionen. sandten zu gleicher Zett für diese Ytovember-Ausstellung: Erich Nikutowski, Düsseldorf, und der ausgezeichnete Pariser Meister: Paul Albert Besnard, während- ferner fasst alle unsere ersten Meister mit ausgesuchten Werken vertreten sind. Wir nennen nur: A. Böcklin,, Hans Thoma, Lenbach, Liebermann, Uhde, Schönleber usw. Besonders zu erwähnen ist noch ein brillantes Damen­bildnis des englischen Portrattmalers John Lavery.

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Plaudereien aus der Kaiscrstadt.

(Nachdruck verboten.)

Vom italienischen Fruchthof in Berlin. Moderne Tafelfreuden in Spreebabel. Das Spiel und das Spielchen. Aus der guten alten Zeit.

In der Nähe der Zentralmartthalle am Mlexanderplatz, /ener ungeheuren Vorratskammer für den Magen Groß- berlins, ist seit etlicher Zett eine Zentrale für die be­gehrten Kinder des Südens: Zitronen, Apfelsinen, Trauben, Tomaten, und wie die leckeren und guten Dinge aus der Heimat der Macearoni alle heißen, einitalienischer Fruchthof", errichtet worden, auf dem die waggonweise einlaufenden Sendungen zu verschiedenen Tageszeiten öffentlich versteigert werden. Nach den Versteigerungs­preisen bearbeitet, wird dann täglich ein offizieller Markt­bericht herausgegeben, der auch die auffallend niedrigen Preise für den Kleinhandel nicht unwesentlich beeinflußt. Tie Vorteile dieser Einrichtung sink) unverkennbar. Nicht nur werden die Transportkosten bedeutend vermindert; auch die Beförderungszeit stellt sich bei weitem kürzer, als wenn kistenweise mit den dann unvermeidlichen Umlad­ungen bezogen würde. Tie Ware kommt also frischer und dadurch wertvoller an. Diesem Fruchthof Haden wir es zu danken, daß unsere Festtafeln, auch in weniger bemit­telten Kreisen, eine bunte Mannigfaltigkeit in Früchten und Gemüsen aufweisen, von der jich unsere Großväter noch nichts träumen ließen. Selbstverständlich verlangen die Leute, die es sich leisten können, jetzt dafür nach anderen, seltneren Dingen. Es genügt nicht mehr, die goldenen oder krystallenen Fruchtschalen mit den aller LLelt zugänglichen Erzeugnissen südlicher Obstplantagen zu füllen, und so baut man denn in prächtig manchettierten Töpfen tteine Rebstöcke mit erstaunlich großen Trauben, Zwergkirschbäume mit lachenden, lockenden Herttirschen, incht immer. Höchster»- daß es zum Um#ig in unes der

ganze Ananaspflanzen il a. auf die Speisetafeln, umden Anderen" wieder eine Nasenlänge vorauf zu sein. Da diese Töpfe ein Heidengeld kosten, so wird sich die neue Mode nicht so schnell aus dem noblen Berlin W., aus dem Sudermann seinSodoms Ende" geschrieben, weiter verpflanzen. Immerhin klettern eine ganze Menge großmannssüchtiger Cinporkömmlinge hinterdrein, und Tiners, die einen Kostenaufwand von 40 bis 50 Mark pro Couvert verursachen, und vor etlichen Jahren noch als etwas Ungeheuerliches angestaunt wurden, sind in den betreffenden Kreisen nichts Erhebliches. Leider geht nicht etwa auch der Ton der Geselligkeit dabei mit in die Höhe. Im Gegenteil, wo den kleinen Frivolitäten und Pikante- rieen durch strengere Elemente die Thür versperrt wird, herrscht eine feierliche Langweiligkeit, bei der selbst der Magen einschläft. Erst wenn der Kaffee gereicht wird und die Protzenkiste mit den Upmanns oder Henry Clays um­geht, kommt ein bischen Leben in das Festmahl. Wo gar nachher die Spieltische gerückt werden, beginnt das Amüse­ment. Denn gespielt wird in Berlin mit ebenso viel Andacht wie Ausdauer, und daß man beim Skat sich als dritten Mann eine Dame leistet, ist selbst in der Kneipe nichts Verwunderliches mehr. Sah ich doch unlängst in einem Cafs ein Skatkränzchen, das nur aus Vertreterinnen der holden Weiblichkeit bestand! Nicht selten schließt sich an das harmlose Sviel noch einSpielchen". Das kann natür­lich böse ausarten. Da aber die liebe Morgensonne, die als einzige Unbeteiligte dem Schluß desTempels" zu- geschaut hat, nichts verrät, obgleich sie sonst ja die ver­schiedensten Dinge an den Tag bringt, so giebt es eben weitaus seltener einenHarmlosen-Prozeß", als es heil­sam und nötig wäre. In manchen Clubs und Cafss schützt man sich gegen die Ausdauer der Spielratten durch einen Staffeltarif für Kartengeld. Dis zwölf Uhr zahlt jeder Spieler 20 oder 30 Pfg.; von da jede Stunde das Dop­pelte der vorhergegangenen Zeit. Aber auch das schreckt ttbsvalen Nachteasss reizt, ws eine derartige Steuerschraube

nicht vorhanden ist. Auch das harmlose Geschlecht der Domino-Spieler ist noch nicht ausgestorben bei uns, und die Verehrer des königlichen Schach nehmen zweifellos nicht ab. Anders steht es schon mit dem Billard, das seine Blütezett scheinbar überschritten hat. Salta, das eine Zeit lang als Brettspiel ziemlich beliebt war, ist doch nicht recht zur Geltung gekommen. Als Gesellschaftsspiel hat sich bei den oberen Zehntausend Ping-pong, eine Art Tischtennis, Bürgerrecht erworben, auf das ich gelegentlich zurückzukommen gedenke. Im Studentenviertel herrscht natürlich derKnobelbecher, während man in Weißbierstuben, wenn sich zwei etwascmsraten" wollen, häufig die schnellen und entscheidenden Handstellungerr, vonStein, Scheere und Papier" ins Treffen führen sieht. Es wird viel gespielt in Berlin, nicht zum min­desten aber deswegen, weil auch viel gearbeitet wird. Tie nervöse Abspannung vom Schreibtisch ober Werttisch her sucht ein Auffrischungsmittel und findet es in den Zerstreuungen durch die Kartenblätter, Würfel usw. Tie gute alte Zeit war auch darin anders. Im Berliner Bier­haus von anno dazumal war um neun Uhr l^luß. Bei Familienfesten unb Zunft schmälsten blieb man allerbings vis in die Nacht hinein aber nach dem Menu, bei dem der Festkoch jener Zeiten vier Pfund Fleisch auf die Person rechnete, war Bewegung bitter notwendig. Da wurde also getanzt. Im Winter im Gildehaus, auf dem Rathaus oder beim Schützenwirt, im Sommer auf der Straße. Die Jugend von Alt-Berlin sorgte noch für die Dchusterzunft! Die Tanzluit von heute ist ziemlich einseitig geworben^ Tie holde Weiblichkeit schätzt sie noch immer als ein großes Vergnügen. Ter Berliner Jüngling derbesseren Kreise" hat darin orientalische Ansichten. Er läßt sich ganz gern etwas vortanzen. Aber wenn er sich einmal selber opfern muß, gähnt er blasiert, unb brückt sich, wenn's geht, schon beim nächsten Walzer. A R.