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Wäsche Will atmenl Vier und auch sechs Wochen, mitunter noch länger, muß die Schmutzwäsche warten, bis sie gewaschen wird. In dieser Zeit drohen Ihr so manche Gefahren. Feuchte und unter Luftabschluß aufbewahrte Wäsche wird muffig und stockfleckig. Nehmen Sie darum zum Aufbewahren einen Korb, ein Netz, eine Latten*

Ostwärts -es Oonez

Selbst*

die Ärmel aufkrempelt, um die Manschetten nicht leucht und rascher schmutzig zu machen. Und doch wie wenige unterziehen sich dieser geringen Mühe. Ermahnen Sie darum Ihre An* gehörigen Immer wieder, an den heute viel schwierigeren Waschtag zu denken. Selbst verständlich können Sie auch durch richtige, Einweichen viel Seife sparen und zur Schonung der Wäsche beitragen. Auch das Enthärten del Waschwassers dürfen Sie niemals vergessen. Din

Kalkselfe, die sich bilden würde, vernichtet sonst nicht nur unnütz viel Waschpulver, sondern ge­fährdet auch die Wäschefaser. Befolgen Sie diese Ratschläge für gutes, richtiges Waschen» Denken Sie stell daran, heute heißt ei: SEIFE SPAREN WÄSCHE SCHONEN»

klste, kurzum eigen Be­hälter, der der Luft freien Zutritt gewährt. Hüten Sie sich, feuchte Wäsche, z. B. feuchte Handtücher oder verschwitzte Hemden In die Schmutzwäsche zu ge­ben. Stockfleckige und muffige Wäsche läßt sich schwerer waschen und ver­braucht mehr Seife und

Waschpulver. Denken Sie schon bei der Aufbewah­rung der Wasche an das spätere Waschen. Sic e» leichtern sich die Arbeit dadurch oft ganz wesent­lich. Sammeln Sie z. B. alles, was zur Waschgruppo Feinwäsche zählt, möglichst getrennt von aller

anderen Wäsche. Dann kann das fettige Ge­schirrtuch niemals seine Fettflecken auf das kunstseidene Oberhemd abgeben. Denken Sie nicht: cs Ist sowieso schon schmutzig. Heute spielt auch der Grad der Verschmutzung eine Rolle denn Je schmutziger die Wäsche, desto höher der Waschmittelverbrauch.

Auch beim Tragen der Wäsche sollten Sie schon an das Waschen denken I Wie viele Beschmutzungen könnten dann vermie­den werden I Wie ein­fach Ist es. wenn man beim Händewaschen

taupilrfirl!Holler: Dr. fitlrbrlrf) Wilhelm flmtflr. ttellöerlrrtrr bre tsuvtlmrlltlellcra: «ruft Ulhimldjrhi. Vlcnuihumllld) |lir Politik unb (Über: Dr. ftr. W. l'niiflr; |Ur bne poiillleton: Dr. fane Iburloi; |üi <->iabt «Irlicn,Vroulm. 8Dlrt|t!hift unb Spurt: tfnili Vlumlcholn

Druck unb iüerlan: itirilblldje Unluorlhflteontrtcrol »I. Lange K <M. Berlafleirlter: Dr. ^ua. I-rlch Hssman»: viiiAcIflciilrher: Hane «Vrck.

etnArlocnproieilfto Dir. fl.

Die non der Reichsoegienmg für die Ergreifung her Mörder des ^-Obergruppenführers Heydrich ausaefchtc Belohnung von 10 Millionen Kro-

18erirf»fd>uliinNrrld)t beurlaubt. Schüler der Be« rirffl^d)|d)itlen werden klassenwßlfe unter mügl«lcha ftcin Elnfchluft der Ferienzeit einberufen.

Kunst und Wissenschaft.

Gedächtnisausstellung für fturt Kluge.

Dao Museum der Bildenden Wusle in Le i pälg veoanftaltet eine Gedüditnio-Buostellung für den Maler, Graphiker und Plastiker Kurt Kluge, der, gebotener leipziger, 1940 auf einer Dichtersahrt zu den französischen Schlachtfeldern durch Herzschlag aus dem Leben abberufen wurde. Als Erzähler ist Kluge bekannt geworden. Da st er aber auch aus andern Kunstgebieten Bedeutendes geschaffen Hal, wird erst durch diese Ausstellung weiteren Kreisen bekannt. Bor allem Ist Kluge Cr r z g Ie he r. Er war Lehrer für Erzgust und Erzvlasblk an der Berliner 'Akademie. Neben Porträtköpsen sieht man zahlreid>a Statuetten, Kleinbronzen und Pia kett en, aber and) Beispiele seiner Deukmalskuust Nadierungen, Aqua­relle, besonders Landschaften, neniwllftäirblgen das Bild des vielseitigen schaffens Kurt Kluges.

Ilana Hessler.

Heue Kantaten von 3nbuflried)or iirnnfgcführL

Der Mannerchor eines rheinisch - westfalischen Elektrizitätswerkes führte In Esse n eine Kantate Bekenntnis" feines Dirigenten Willi) Ölefeil auf, die der Komponist als Soldat In kurzen Kampf­pausen im Osten geschrieben hat. Die Dichtung stammt von Karl B rage r und gab dem Tonsetzek die handhabe zu einem Werk von starker vater­ländischer Gesinnung. Die Wiedergabe verlangt auster dem Blännerchor ein Bl ä seren se mb le und Orgel. Der Säst verrät gründliche Kenntnis des fompofiloi ifiheii .\)iunHi>ri I ne J heiinilil' befrient sich gern archaisierender Wendungen. Ku ist Ivo 11 ist Der hi;mnIsche Sd;fust zu den WartenDank es, i) DeMchchmu ' <il > (Siignio gefiigt FlN glßichtzN KvNs wr» ei fang bit Q bei auch bn Ranl ite ,(l In niuit Dag" ooii Karl Löwe, die eine textliche und mufi. balllcho Neugestaltung den Oinliminii^ . "i< eherne Schlange" durch Anton .f) ardärfer (Lehrer an der Essener Foikwangschule) darfteiit, einen Erfolg.

Borgeben»« Truppen marschieren an dem Oberbefebisher einer menerolfennnorftban

von Bock, ostwärts des Donez vorüber. (PK.-Kriegsberichter Schroter. fod).|)

schlimmer noch Inferioritätskomplexe begründet, die einer der gefährlichsten Zündstoffe der Geschichte sind.

Wir sind überzeugt, dast die deutschen Soldaten aus Frankreich andere Erinnerungen mit nach Haus nehmen, als die an die Nachtlokale von Montmartre und an dasfröhliche Paris"; wir haben sie in Be^ wunderung in Versailles oder Fontainebleau vor den Zeugnissen einer grasten nationalen Vergangenheit, in Andacht vor den Wundern der Kathedrale von Chartres stehen sehen. Aber es genügt nicht, dast sie gesehen und bewundert, dast sie das Unterscheidende erkannt haben, sie werden es auch anzuerken- n e n lernen. Und das gleiche gilt von den französi­schen Arbeitern, die heute zu Jjunbcrttaufenöcn in Deutschland Brot und wie sie immer wieder be­stätigen gastfreundliche Aufnahme gefunden haben.

Diese Anerkennung der anderen Art ist weit ent­fernt von der oberflächlichen Angleichung in Aeuster- lichkeiten, ja, sie ist ihr im Grunde entgegengesetzt, denn dieVerständigung" auf der Grundlage von Lippenstift und Puder war von jeher das feminine Korrelat zu den politischen Gesä)äften der Anpätz- finge. Auf das gerade Gegenteil kommt es an; zwischen doktrinärer Gegenüberstellung der Gegen­sätze und dem naturwidrigen Versuch zur Ausmer­zung der Artunterschiede mutz der schmale Weg fruchtbarer Begegnung, lebendigen Austausches und ehrlicher Zusammenarbeit gesunden und eingehalten werden. Der Herausgeber Karl (E p t i n g findet Da­für im ersten Heft der ZeitschriftDeutschland Frankreich" Die folgenden glücklichen Formulierun­gen:Der deutsche und Der französische Geist müssen sich Daran gewöhnen, ihr Verhältnis vorn Einzelfall her zu sehen. Sie müssen lernen, im Gegensatz zu stehen und sich Dod) zu begegnen. Eine solche Hal­tung setzt allerdings Die Anerkennung Der Beschrän­kung des eigenen völkischen Standpunktes voraus. Sie läßt den Anspruch auf AUgemeingültigkeit Der eigenen Werte nicht zu. Feder Partner mutz seinen eigenen Standpunkt fixieren und begrenzen, um von ihm aus mit dem Standpunkt des anderen in Kom­munikation zu treten."

Wann hätte ein Sieger mit ähnlichen Worten dem Besiegten die Hand geboten? Wir Dürfen es uns er­lauben, Denn wir finD unserer Sache gereift. UnD Frankreich reirD sich Darüber klar reerben müssen, datz noch nie in Der bitteren Geschichte zweier Völker so sehr Die Möglichkeit zu neuem Beginnen gegeben war.

Kleine politische Nachrichten.

Der bayerisch Staatsminister und Gauleiter Adolf Wagner in München ist erkrankt. Da bis zu seiner Wiederherstellung voraussichtlich längere Zeit vergehen wird, hat Der Führer Den Gauleiter des Gaues Westfalen-Süd, Paul Gies l e r, mit Der vertretungsweisen Führung der Geschäfte des Gau­leiters des Gaues München-Oberbayern sowie des bayerischen Staaivministers des Inneren und des bayerischen Staatsministers für Unterricht und Kul- tus beauftragt.

falls klaffenweiso vom 1. September an ausgebildet meiden. Werden diese Klassen inzwischen klassen- weise Im Ernteeinsatz verwandt, so wird ihre Aus­bildung in her Zeit vom 1. Fauna r bis zum 30. Mal 1943 möglichst unter Ausnutzung der Osterferien, iuy' 'U. Angehörige der Fliege», Marine-, Rach- rk 4k Motor-HI. können auch zu anderen Zeiten ei einberufen werden, ebenso odjriUer des Jahrganges 1924, die der fünfte» Klaffe einer höhe­ren oder mittleren Schule angehören. Diese sind Mm Schulunterricht zu beurlauben. Schüler her sechsten Klasse der Mittelschulen und der enUpredK»- den Aufbauklassen der Hauptschulen werden erst nach Beendigung des Ernteeinsatzes und nach thivr Schul­entlassung einberufen. Die Studierenden der Fad)* schulen und der Lehrerbiiduiiasanstalten erhalten ihre Ausbildung während Der eemelterferlen. Wäh­rend der Studienzelt ist ihnen die Teilnahme nicht gestattet. Schüler her Berussschulen werden, sobald sie vom Betrieb Urlaub erhalten haben, auch vom

die Protektvratsregierung ausgeschriebenen Beloh­nung von weiteren 10 Millionen Kronen wurden 5 Millionen Kronen an 7 deutsä-e und 53 Prolet- toratsangehörige zur Auszahlung gebracht.

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Reichserziehungsminlster Rust besuchte unerwar­tet mehrere Volksschulen in Wien sowie mehrere Berufsschulklassen. Der Minister anerkannte die vor- zügliche Leistung der Schulen und sprach In marinen Worten von Der vorbildlichen Haltung Der Lehrer­schaft und Der trefflichen, Leistung Der Jugend.

Staatssekretär Dr. Ganzenmüller spricht am heu­tigen Samstag um 19.45 Uhr im Rundlunk über die Bedeutung des Transportwesens für Front und Heimat.

Aus dem Reich.

Oie Reichspost im Osten.

'Päckchen- unb Paketdienst angeschlossen sind. Im allgemeinen Postdienst zwischen dem Reid) unb dem Reichskomm'i'fsariat Ostland sind Drucksachen, Ge- schäflspapiere, Warenproben und MlschsenDungen bis 500 Gramm sowie gewöhnliche Zeitungsdruck- achen bis 1000 Gramm zugelassen. Die täglich be- ahrenen Kraftpostlinien sind im Laufe der Zeit tart ausgebaut worden. Am Relchskommtssariat 1 f r a l n e vollzieht sich der Ausbau des Postreesens in gleicher FoNN AÜch '"er Ist hie Vßvölk»rUNg bl re Ito tu den allgemeinen Postdienst mitelnbezogen worden und macht von den Einrichtungen starken Gebrauch.

WehrertüchtigungSlager vor der Einberufung.

Von Der Hitler-Jugend werden unter Mitwirkung von Ausbildern der Wehrmacht dreiwöchige Wehr- ertüchtigungslager veranstaltet, an Denen künftig jeder Jugendliche vor feiner Glnberuifung teilnehmen soll. Die Jungen Im Alter von sechzehneinhalb Jah­ren erhalten zunächst einen Bereithaltungsbesehl. Gegen den Zeitpunkt der Einberufung kann nur Ei'N'fpruch erhoben werden vom Betrirbsführer beim Borliegen kriegswichtiger Gründe, von Behörden­leitern und vom Einberufenen selbst, wenn die Teil­nahme an der Wehrertüchtigung infolge schwer­wiegender gesundheitlicher Mängel nicht möglich ist. Rach einem (frlaft Des Reichserzielnmgvmimfters nehmen Die Schüler der siebten Klasse her höheren Schulen a» den W eh re r t ü ch t i gn n gsl age r n der HF. nach Beendigung des Schuljahres während der ffroilh Öfirtin teil. Bis dahin Ift die Teilnahme her Schüler dieser Klasse untersagt. Die Schüler der sechsten Klasse der höheren Schulen werden gleich-

In Den drei Generalkommillariaten Estland, Lettland und Litauen find feit Dem epät- ommer 1941 80 Dienstpostämter, 580 Postzweig- teilen und über 6000 Poststellen und Posthilfs- teilen, in 'Riga das Bahnpost-, Das Postscheck-, das Fernfprech und ein Verteilungsamt unter Deut- scher Leitung in Betrieb genommen worden. Weitere Fernsprechämter rourben in Dorpat, Reval, 'Wilna und Kauen errichtet; hier steht and) das Telegraphenbauamt Ostland. Am 1. 4.1942 roar Die Umstellung des Postsparkassen- und Postscheckdiensteo auf das Deutfdye Verfahren im Generalbezirk Lett- l o n n u n a non w «.u- land abg«|chlosl-n. 3n W-ihruth-nicn rouitc ein

tun'rourbc in zwei flieidjen Xeilen an zwei Pro- umfangreiches Netz für den Dicntipostv-rkchr au. tektoratsangehörige voll ausgezahlt. Von der durch gebaut, dem, rote in den anderen (kniralle.yin .

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die ^weicUwizUu^

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her ßenfolöfung, wenn Sie die Wäscheieile .wischen Einweichen und Wochen kurz in klarem Wasser schwenken. Dadurch entfernen Sieschon den gröbsten Schmust unb erleichtern dem Wasch­pulver die Arbeit. Wenn man e- so macht, kann man auch mal mit etwas weniger S-nko aus- kommen, crs kommt auch wieder die Zeit, wo <5ie diese Mehrarbeit sparen und Senko genau nach Dorschrist verwenden können.

Persil-Werke, Düsseldorf Henk. Sil W ATA

Jeder stillxtehende Wagen hilft dem Feind!

Jeder Wagen mehr

EIN fCHRITT NÄHER WM HEG!

Räder müssen rollen für den Sieg!

Landgraf-Ludwig-Gyiiinasiiiin

Langemarckschulc, Oberschule für Jungen J.-v.-Liebigschule, Oberschule für Jungen Oberschule für Mädchen

Die Anmeldungen für das am 2. September beginnende neue Schuljahr werden cntgcgengcnomiiien

Donnerstag, den 2. Juli, von 8 bis 12 Uhr

iin Direktor-Zimmer der betreffenden Schulen. Vorzulegen sind: Da» Zeugnis der Grundschule, der Geburt», und der Impfschein. Aufgenommen werden die Schüler, die 1038 in die Grundschule cingetretcn sind, bei guter körperlicher und geistiger Entwicklung auch solche vom Jahre 1939.

Die Aufnahmeprüfung findet statt am Mittwoch, 8. Juli, 8 Uhr.

Die Oberstudiendirektoren:

Dr. Wolkewitz Angelbcrger. I. V. Dr. Kiefer. Schelborn.

____________________E.

Seibstbemelsterung Mehr Freude an der Natur di« nur ,11,in iv* Idol« i" l-der, MinntM führt. I

rXSXuiX« durch Bermuhler.Sucher!

Oberschule in Hungen

(«lasse 1 bi- 5)

Die Anmeldungen der Knaben unb Mädchen für die Klasse 1 bco kommenden Tchiillabreo werden mn TvnnerStaa, brm 2. Chili und om^rritan, dem a.fluli IO4L, in der Zeit von 17 bi» I1> »I hr, hn Amtozimmer des Leiters tBabnIwsstrafte l», (temruf 91) entgegengenvnnnen. Dabei sind Geburtsschein, ^mufschein unb Abnanm^enanis her Volk.strlni e vorznleaen. Die Vlufnabmeprüfiina sämtlicher für die Klasse 1 angemel­deten schiller unb Lchülerinnen findet am Mittwoch, dem IS.^uli 101?, Mill 9 Uhr, statt.

Der Leiter der Oberschule In Hungen.

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