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Moniag,^. AugustMZ

ausgeträumt habe.

Katzenjammer in London

Was ist schuld an der Katastrophe von Dieppe?

Das Landvolk Hilst siegen.

Oer Gauleiter sprach zum Landvolk in Groß-Gerau.

NSG. Gauleiter und Reichsstatiyülter Spren­ger sprach am Sonntagvormittag in Groh- Gerau auf einer Kundgebung zu dem Landvolk des Landkreises. Dor der Kundgebung eröffnete er in der Turnhalle die AusstellungLandvolk Hilst

DRV. Aus dem Führerhauptquartler, 22. Aug. Das OKW. gibt bekannt:

Im Gebiet des unteren Kuban nahmen deutsche und rumänische Truppen gegen erbitterten feindlichen Widerstand die zäh verteidigten Orte Krymskaja und Kurtschanskaja. Auch im Kaukasus wurde der Feind trotz hartnäckiger Gegenwehr und äuherst schwierigen Wetter- und Geländeverhältnissen aus befestigten Gebirgsstel­lungen geworfen.

Ostwärts Wjasma und bei Rschew brachen wieder mehrere von panzern unterstützte Angriffe der Sowjets zusammen. Auch südostwärts des Ilmensees und vor Leningrad scheiterten örtliche Angrisse des Gegners. Im Finnischen Meerbusen wurde ein feindliches Minensuchboot durch Bombentreffer versenkt. 3m hohen 7lorden be­kämpfte die Luftwaffe einen Flugplatz bei Mur­mansk sowie ein Truppenlager auf der Fischer- Halbinsel. Ein kleines Frachtschiff wurde versenkt. An der Ostfront wurden gestern in Lufttämpfen und durch Flakartillerie 98 feindliche Flug­zeuge abgeschossen, sechs weitere am Bo­ten zerstört. Sechs eigene Flugzeuge werden ver­mißt.

An der englischen Südküste erzielten leichte deut­sche Kampfflugzeuge bei einem Tagesangriff Voll­treffer in kriegswichtigen Anlagen. An der belgi­schen Kanalküste wurde ein britisches Flugzeug durch Jäger zum Absturz gebracht. Marineartillerie schoh in der westlichen Ostsee vier britische Kampf­flugzeuge ab.

Alle Soldaten und gerate auch die SA.-Männer, die ich draußen im feldgrauen Rock antraf, waren sich klar über die Schwere des Kampfes und den Sinn unserer Opfer. Ob ich den Führer einer SA.-Standarte, der heute als Haupt­mann ein Bataillon führt, sprach, oder einen alten Bekannten aus der SA. meines kleinen Heimat­städtchens, der als MG.-Schütze feine Pflicht er­füllt, oder einen höheren SA.-Führer, der feit An­fang des Ostfeldzuges als einfacher Soldat und nur als Gruppen- oder Zugführer feinen Mann steht, sie sind sich alle aus innerster Ueberzeugung ihrer

Front und Heimat bilden ein Gan­zes einen besseren Garanten des Sieges kann es nicht geben. Mit diesen Worten und einem Appell, dem Führer auch weiterhin treue Gefolg­schaft zu leisten, ihm zu folgen auf dem Wege zur Erringung der Freiheit unseres Volkes, schloß der Gauleiter dis emdrucksvM Kundgebung.

Starke feindliche Stellungen im Kaukasus durchbrochen.

Pflicht bewuht, nicht auf Befehl, sondern aus ideeller Freiwilligkeit heraus: Für Deutschland zu leben, zu kämpfen und, wenn es fein muß, in den Tod zu gehen!

Diesen stolzen Kampfgeist aller Soldaten ver­danken wir nur dem Führer, der unserem Da­sein wieder einen Sinn und Ziel gab. Und gerate ich als alter Frontsoldat des Krieges 1914 bis 1918, der selbst diese Jahre als Infanterist mitgemacht hat und mehrere Male verwundet war, erkannte so recht die Größe und Sieghastigkeit des Geistes der Front von heute, des Geistes, den uns ter Führer gegeben, den wir seit Anbeginn ständig ins deutsche Volk hineintrugen, und der uns den Marsch vollenden heißt, den wir im braunen Gewand der SA. begonnen.

Landungsboote durch Bombentreffer versenkt. Bel Tageseinflügen in die besetzten Westgebiete schossen Flakartillerie und 3äger vier britische Flugzeuge ab.

Oer Wehrmachtbericht vom Gamstag.

Oer Wehrmachtbericht vom (Sonntag.

DRV. Aus dem Führerhauptquartier, 23. Aug. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

3m Kaukasus durchbrachen deutsche und ver­bündete Truppen starke feindliche Stellungen und Straßensperren. Gegenangriffe des Feindes wur­den abgewiefen. Auf der Wolga wurden am 21. August und 22. August ein Schleppdampfer und zwei Frachter durch Bombentreffer versenkt, ein weiterer Schlepper und vier Tanker in Brand geworfen. An der Donfront wurden an ver­schiedenen Stellen Uebersehversuche des Gegners abgewiesen.

3m Raum südwesttich Kaluga und bei Rschew wurden Angriffe starker 3nfanterie- und panzerkräste des Feindes in harten Kämpfen, unterstützt durch wirksames Eingreifen der Luft­waffe abgeschlagen, hierbei wurden am gestrigen Tage 161 Panzer vernichtet, davon 86 allein im Abschnitt eines Armeekorps. Südostwärts des 3lmensees und vor Leningrad blieben ein­zelne feindliche Vorstöße im deutschen Abwehrfeuer liegen. Die S o w j e t l u f t w a f f e verlor am gestrigen Tage in Luftkämpfen und durch Flak­artillerie 122 Flugzeuge, drei weitere wurden am Boden zerstört, vier eigene Flugzeuge kehrten vom Einsatz nicht zurück.

3n Aegypten bekämpften deutsche Kampf­flugzeuge in den Rächten zum 22. und 23. August erfolgreich mehrere britische Flugplätze südlich Alexandrien. Deutsche 3äger schossen gestern vier britische Flugzeuge ohne eigene Verluste ab.

Bei Tag- und Rachtangriffen gegen mehrere Rü­stung-- und Verkehrsanlagen in Süd - und O st - england wurden starke Explosionen und Brände beobachtet. An der Südküste wurden sieben britische

Judentum ausgerichtet, haben das Recht, Vorbild anderer Staaten zu sein, verwirkt. Es gibt daher nur eines, den Kampf gegen Plutokratie und Bolschewismus so lange zu führen, bis der S-ieg errungen i ft, denn Frieden wird erst tann sein, wenn die Feindslaaten vernichtend ge- chlagen sind. Wenn der Amerikaner Wallace in diesen Tagen zum Ausdruck brachte, daß Amerika ein Hort der Juden werden müsse, so wird damit nur das bestätigt, was uns seit langer Zeit be­kannt ist. Wie die Freiheit unter der Herrschaft des Judentums aussehen würde, davon kann sich das deutsche Volk ein genaues Bild machen, hat es doch am eigenen Leibe verspürt, wohin der Jude ein Volk zu bringen vermag. Dem Nationalsozialis­mus blieb es Vorbehalten^ diese Pest auszurotten wir gönnen sie den Engländern und Amerikanern mit ehrlichem Herzen.

Nachdem der Gauleiter scharfe Abrechnung mit den Feindstaaten gehalten hatte, behandelte er die Anforderungen, die durch das Kriegsgeschehen a n d i e Heimat gestellt werden. Insbesondere sei es das Landvolk, das im restlosen Einsatz die Ernährung unseres Volkes sicherstelle. Unsere Sol­daten an der Front, der Nüstungsarbeiter, über­haupt alle Werktätigen, können Leistungen, wie sie gerate jetzt verlangt werden, nur dann vollbringen, wenn für eine ausreichende Ernährung gesorgt ist. Die Schwierigkeiten, die gerate in den land­wirtschaftlichen Betrieben, bedingt durch eine An­zahl unvermeidlicher Einflüsse immer wieder auf­treten, haben das Landvolk hart gemacht. Dafür blickt es aber im Herbst sobald der Erfolg schwerer Arbeit sichtbar ist, mit Stolz auf feine Leistungen. Genau so ergeht es heute dem gesamten deutschen Volke. Mit jedem Erfolg unserer Truppen wird es härter und zuversichtlicher, ohne in eine Hurrastimmung zu verfallen. Wenn von feindlicher Seite versucht wird, den Geist der Zersetzung in das deutsche Volk hineinzutragen, so können wir über* zeugt fein, daß diese Versuche ebenso kläglich schei­tern werden, wie seither alle militärischen Unter­nehmungen einschließlich der hemmungslosen Lust- : angriffe auf ungeschützte deutsche Städte gescheitert i sind. Jeder Deutsche weiß heute, um was es göht. k Er weiß genau, daß der Krieg eine Angelegenheit ist, die ihn selbst angeht, er ist mit feinem ganzen i Sinne hineingestellt in die Volksgemeinschaft.

Gowjeta'ngste.

Von unserer Berliner Schriftleitung. .

Der sowjetische Nachrichtendiest ist nicht auf Opti­mismus gestellt. Die Lage im Donbogen, auch im Kaukasus macht den Kreml-Herren arge Sorge. Wenn der Wehrmachtbericht das Scheitern sowje­tischer Gegenangriffe gegen den Donbogen meldet, so darf der Leser aus diesen immer wiederholten sowjetischen Angriffsversuchen den Schluß ziehen, daß sich die feindliche Kriegführung an der engen Landbrücke zwischen der östlichsten Ausbuchtung de; Don und der Wolgastadt Stalingrad (Zarizin) Luft machen will. Die engste Stelle zwischen Don und Wolga ist etwa 65 km breit. Sie wird noch schmäler dadurch, daß Stalingrad (Zarizin) einen gewissen Raum am westlichen Wolgaufer für seine großen Industrie- und Hafenanlagen beansprucht. Hier ist der große Umschlaghafen für den Unterlauf der Wolga. Von Stalingrad gehen mehrgleisige Eisen­bahnen nach Moskau in nordwestlicher, nach Kras­nodar in südwestlicher Richtung. Auf die Lage bei Stalingrad.beginnt der deutsche Vormarsch zwischen Sal und Don und auch in der Katmückensteppe, also vom Süden her, einzuwirken. Die (Säuberung des inneren Donbogens hat die Voraussetzungen für eine energische Kampfführung aus westlicher Richtung geschaffen. Der Don ist schon ein echter Steppenfluß: zur Zeit der großen Regenfälle ist er sehr breit. Um so breiter, als er vielfach nicht sehr tief ist. In der sommerlichen Zeit geht seine Wasser­führung erheblich zurück und erleichtert dadurch die

[92. Jahrgang Nr. 198 Ericyemt täglich, außer Sonntags und feiertags

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Unbesiegbarer Frontgeist

Von Stabschef Viktor Lutze.

In der Kampfzeit wurde, als wir in den Ver­sammlungen unsere Volksgenossen von der Richtig­keit der nationalsozialistischen Idee überzeugten, unzählige Male festgestellt, daß der Nationalsozia­lismus in den Schützengräben des Welt­krieges entstanden sei. Kaum jemals zuvor konnte die Wahrheit dieser Erkenntnis besser be­wiesen werden als jetzt in der Zeit des Ringens um den Bestand von Volk und Reich. Denn an den Fronten dieses Krieges, in dem sich unsere Sol­daten aufs höchste bewähren, zeigt sich wieder, daß Nationalsozialismus und ewiges deutsches Sol­datentum auf ein und dieselbe Wurzel zurück geh en. Es ist heute allgemein bekannt, daß gerade das Erlebnis des Weltkrieges den Füh­rer zu den entscheidenden Erkenntnissen führte, und es ist kennzeichnend für den Frontgeist der Sol­daten des Weltkrieges von 1914 bis 1918, daß sie ich nach dem Zusammenbruch, soweit die Witer- tantetraft ihrer deutschen Seele noch in vollem Imfatige vorhanden war, in den Reihen der Kämp­er Adolf Hitlers zusammenfanden.

Das war auch die Geburtsstunde der SA., des starken Armes der Bewegung. Hier ver­einigten sich die alten Frontsoldaten aus Flandern und Galizien, die U-Boot-Fahrer und ersten Jagd­flieger, die Männer, die den Frontgeist des großen Krieges hineintrugen in die Zeit des Kampfes um die staatliche Macht und die Rettung des Reiches. Sie bildeten nun eine unlösbare Gemein-

Vildung von Brückenköpfen oder gar ten Brücken- Mag.

Auch im Kaukasus geht es gut wgiter. Der Wehrmachtbericht hebt zwar die ungewöhnlichen Beanspruchungen der Truppen durch das Gelänge Sümpfe, Sümpfniederungen, aber auch enge und tiefeingeschnittene Täler von ausgesprochenem Gebirgscharakter immer wieder hervor, macht aber auch klar, daß diese gewaltigen Anstrengungen nicht umsonst gebracht wurden. Am Samstag ver­zeichnete er schon die Einnahme der zäh verteidigten Orte Kurtschanskaja und Krymskaja. Diese Orte sind bedeutungsvoll, und der zähe sowjetische Widerstand ist erklärlich. Das Schwarze Meer ist mit dem Asowschen Meer durch die Meerenge von Kertsch verbunden. Im Westen liegt die Halbinsel Kertsch; im Osten liegt der Halbinsel Kertsch gegen­über die Halbinsel Taman, die im wesent- lichen aus dem schwer versumpften Mündungsgebiet des Kuban besteht. Kurtschanskaja liegt an der einzig leistungsfähigen Straße, die den Zugang zu dieser Halbinsel Taman eröffnet. Aehnlich wichtig ist die Einnahme von Kry ms k a j a, die aber nicht aus die sumpf-ige Kubanniederung der Halbinsel Taman (zwischen Asowschem und Schwarzem Meer) hin- weist, sondern auf die nordwestkaukasische Gebirgs­küste des Schwarzen Meeres. Wiederholt wurde in den zurückliegenden Wehrmachtberichten der Name der Hafenstädte Noworossijsk und Tuapse erwähnt.

Wenn der sowjetische Nachrichtendienst auf Grund dieser militärischen Lage sowohl am Don-Knie wie im Vorkaukasus ausgesprochen trübe Anwandlungen zeigt, so kann das nicht als Zweckpessimismus an- gesprochen werden, wenn dieser Zweckpessimimus auch im Moskauer Nachrichtendienst eine merkwür­dige Rolle spielt, so z. B. wenn amerikanische Presse­stimmen, die auch nach Dieppe die sofortige Errich-

offen als der Beginn der Errichtung einer zweiten Front dargestellt. Führende nordamerikanische Zei­tungen schreiben:England und Amerika machen die zweite Front."Die Invasion in Westeuropa hat begonnen." Der LondonerDaily Heralb" macht sich zum Sprachrohr der Kritik gegenüber dieser ausplaudernden Haltung der USA. und schreibt, die Amerikaner täten falsch daran, so in Verzückung zu geraten. In London roirb auch mit Schrecken vermerkt, daß der britischen Luftwaffe schwere Verluste zugefügt wurden, und man spart nicht mit Warnungen, Mahnungen und Befürch­tungen, wobei z. B. auf die englischen Verluste von annähernd 130 Flugzeugen hingewiesen wird, die die Sowjets hätten gut brauchen können'. Im ganzen bestätigt die englische Presse, daß der erste Begeisterungstaumel sich schnell gelegt hat, sie schreibt, daß- man zur Defensiven Alltagsarbeitt zu- I rückkehren müsse, nachdem man den schönen, aber

Annahme von Anzeigen für die Mittagsnummer bis SVgUbr desBormittagS Anzeigcn-Preife für die Millimeter-Zeile von 22 Millimeter Breite: 7Rvf. für Familienan- -eigen und private Gelegenheitsanzeigen 14Rvf. f. Werbeanzeigen und geschäftliche Gelegenheitsanzeigen

Pladvorfchritt (vorherige Vereinbarung) 25°/o mehr

schäft mit einer jüngeren Generation, und im SA.-Geist" fand jene soldatisch-kämpferische Ge­sinnung Ausdruck, die heute diese junge Generation auf allen Schlachtfeldern unter Beweis stellt. Es ist daher nichts leichter zu erklären als die Tatsache, daß heute f a st d i e g e s a m t e S A. und vor allem ihr Führerkorps in der Wehrmacht steht und dort den Einsatz sucht. Der in der SA. lebendige Geist der Kameradschaft, der Treue, des Opfer­willens bewährt sich nun, und es war für mich eine tiefe Freude, an der Ostfront zu erleben, wie sehr der von uns immer gepflegte Gedanke ter Wehr­haftigkeit und des freiwilligen Einsatzes für- Adolf Hitlers Idee heute bereits durch eine beharrliche, oft unsichtbare Erziehung Allgemeingut des gesamten deutschen Mannestums geworden ist.

Gerade der Kampf gegen den bolschewistischen Feind bietet Gelegenheit, das in feierlichem Ge­löbnis Beschworene unter Beweis zu stellen, und ich habe gesehen, daß unsere jungen Soldaten der nationalsozialistischen Wehrmacht diesen Beweis nirgends schuldig geblieben sind. Es war die Stunde der Bewährung gekommen, und der deutsche Soldat und gerate der Ostkämpfer hat ten Führer und das deutsche Volk nicht enttäuscht!

Ich habe das insbesondere bei ten Männern der StandarteF e l d h e r r n h a l l e festgestellt. Sie bilden, bis auf den großen Teil der bet Kriegs­ausbruch freiwillig als Fallschirmjägerttuppe Ein­gesetzten, ein Infanterieregiment des Heeres, haben am Westfeldzug teilgenommen und sich im Osten aufs neue ausgezeichnet.

Als ich jetzt die sumpfigen Stellungen des Wal­ch o w a b f ch n i t te s kennenlernte kam nur wie­der die Schützenkompanie des Leutnants Mayer in Erinnerung, die, sich in der Winterschlacht am Wolchow in schwerem Abwehrkampf heroisch weh­rend bis zur letzten Patrone und Handgranate aushielt und keinen Zentimeter Boden auf­gab, vielmehr auch dort, wo andere mal zuruck- gehen mußten, immer wieder den Feind schlug und verlorengegangenes Gelände zuruckeroberte, auch als der brave Kompamefuhrer bereits den Helden­tod gestorben war. Wenn fett diesem Ja^ bic l.n ter Nähe liegenden Einheiten, die sonst nichts mit der SA. zu tun haben, nur noch von der »Horst- Wessel-Kompanie" des Leutnants Mayer sprachen, dann ist damit erwiesen, in welch hohem Maße sich der Geist bewährte, den mit aus Treue

' und Liebe zum Führer niemals aufgeben.

So wie der Einsatz der Fallschirmfager unjere Bewunderung verdient, hat uns die Infante - r i e niit der der SA.-Mann sich so besonders ver­wandt fühlt, in diesem Kriege noch zu keiner Stunde enttäuscht. Sie hat die Hauptlast des Kampfes und der Siege getragen und die größten Opfer gebracht. Dafür ailt ihr auch der höchste Ruhm, wie es auch in ihrer Ausbildungsvorschrift heißt. Daß sie ttotz- tem die alte, anspruchslose

haben mir die Männer, die ich im Wald sumpf des Wolchow antraf, gezeigt. Sie liegen nun seit Mo­naten in dem dreckigen Sumpfgelante, ohne ein richtiges Dach über dem Kopf zu haben. Den Fe nd di^t vor der Nase, halten sie dort ihre Stellung unb haben weder den Sinn für Humor noch ihre lebensbejahende Einstellung verloren. ,

Wenn man mich etwa nach derStimmung oo der Moral" fragt, so kann ich nur sagen, daß Uri, n°ti°n°ll°zi°listi,ch° Gesinnung «»«» der kämpfenden Ost ront herrscht. (Berate bleie rZeii fMlnna ^ft wahrscheinlich unseren Feinden sehr un-

b£,? ssäxk.

tämpfer geschrieben wird, fottte °°n dieser Grund- 'u"°ber,°genh°it-gefiih- de- deut-

,ch7n Soldnten über seinen s°wi-t,lch°n Gegner weiter das eine feststehende Tatsache ist. .

Aber nicht nur der Wert des deutschen Soldaten, über den niemand auch nur «ine Sekund- Zweche haben kann, ist mir in höchstem Maße bewußt geworden, sondern auch die Güte der überragenden deutschen Führung. Gegen die planvolle Arte eines deutschen Generalstabes ist auf dieser W fein Kraut gewachsen! Vor allem dann nicht, wenn er "unterster Führung des Feldher^

Hitlers steht. Das macht uns unbesiegbar, mag ber I Kampf auch noch so lange bauend

weil der sieggewohnte deutsche Soldat die Absicht rechtzeitig erkannte und in ter ihm eigenen Art dem Briten eine Lektion erteilte, die er so schnell nicht vergessen wird. Weiteren Versuchen, eine zweite Front zu errichten, können wir in aller Ruhe entgegenieben. Unsere Wehrmacht wird ten Feind vernichtend schlagen, wo er auch angreifen sollte. Wir können für uns den Ruhm in Anspruch nehmen, ebenso viel Siege errungen .zu haben, wie der Feind Niederlagen erlitten hat. Nicht das deut­sche Volk wird unterliegen, unterliegen werden die plutokrattschen Staaten, die versucht haben, das junge auf bauende Europa unter feine Knute zu zwingen.

Daß die neue Welt den jungen aufbauenden

Staaten gehört, diese Tatsache steht heute nicht mehr in Frage, denn hierüber ist die Entscheidung zugunsten dieser Staaten bereits gefallen. Das Gute

Madrid, 22. Aug. (Europapreß.) Nach einem Bericht des LondonerYa"-Korrespondenten Assia beginnt man in England die Frage zu untersuchen, wer oder was an der Katastrophe von Dieppe schuld sein könnte. Einige Beobachter möchten das Schei­tern des Unternehmens auf das Fehlen von Sturze kampfflugzeugen und Fallschirmjägern zuruckfuh- ren. Nur damit hätte man die Maschinengewehr­nester und Geschütze zum Schweigen bringen können, die unaufhörlich ten ganzen Strand bestreut und ten britischen Truppen ungeheure Verluste beigebracht hätten. Ein Reuter-Korrespondent, der an dem Landungsversuch 6 Kilometer östlich von Dieppe teilnahm, muß eingestehen:Die Geschütze, die un­ser befohlenes Ziel waren, konnten wir trotz größ­ter Verstärkung, die wir erhielten, nicht zum Schwei­gen bringen. Während der ganzen neun Stunden haben sie nicht einen Augenblick das Feuer einge­stellt. sondern uns derart eingetedt, daß nicht nur-------

unsere Teilaktion, sondern das ganze Unternehmen kurzen Traum der ersten alliierten Offensivaktton zum Scheitern gebracht wurde." ausgeträumt habe.

Zn ten USA. wurde der Angriff auf Dieppe 1-----

Eichener Anzeiger

wäss. u! General-AnzeigersürGberhessen rrasr

siegen".

In einer großangelegten Rete wies ter Gau­leiter darauf hin, daß sich nun an der Schwelle des vierten Kriegsjahres eine stolze Bilanz ab- zeichne. Zu diesem Zeitpunkt sei besonderer Anlaß gegeben, denn mit fester Zuversicht könne das deut­sche Volk dem Endsiege entgegen seh en.

Erfolg auf Erfolg hat unsere siegreiche Wehr- macht in den letzten drei Jahren errungen, überall, wo der Feind angegriffen wurde, ist der deutsche Soldat Sieger geblieben und hat unsterblichen Ruhm an die Fahnen des Reiches geheftet. Zu einer Zeit, in der im Osten der Bolschewismus vernichtend ge°. --------------- _ ..

Schlagen wird, hat der alte Feind Europas ter muß und wird siegen, wenn es anders wäre, hatte rite versucht, im Westen eine zweite Front zu unser Kampf seinen Sinn verloren. Völker, die sich errichten. Dieser Versuch, auf dem Festlange Fuß dem Judentum verschrieben haben, und bie Politik zu faffen, ist kläglich gescheitert» geschettert deshalb, Englands und Amerikas ift voll, und ganz auf