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DEZEMBER
Friedrich Wilhelm Holst Else Holst, geb. Michel kriegsgetraut
Statt Karten! Für die uns zu unsrer Hochzeit erwiesenen Aufmerksamkeiten sagen wir, auch im Namen unsrer Eltern, herzlichst Dank.
Leutnant Werner Wiegand
Marianne Wiegand, geb. Schmall
Gießen, im Dezember 1942.
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Statt Karten I Für die zahlreichen Aufmerksamkeiten und Glückwünsche anläßlich unserer Vermählung danken wir herzlich
Willi Horst und
Frau Ilse, geb. Hildebrandt
Gießen, Lieber Straße 19
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Für die erwiesenen Aufmerksamkeiten zu unserer Vermählung danken wir herzlichst, auch im Namen unserer Eltern
Karl Volz
und Frau Annl, geb. Schöne
Lieh, im Dezember 1942
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Besser für Dich — besser für alle!
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Strom wird meist mit Kohle erzeugt, mit der sparsam umgegangen werden muß. Verlangen Sie darum, wenn Glühlampen ausgewechselt werden müssen, stets Osram* D-Lompeni
Margot Stroh Fritz Jung Uffz. in einem Gren.-Regt.
Ihre Vermählung geben bekannt
Otto Dönges
Malermeister, z. Z. im Felde und Frau Gretel geb. Gerl ach
Rodheim a. d. Bieber im Dezember 1942
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Großen-Linden, 19. Dez. 1942
Moltkestraße 5 z. Z. im Felde
im Dezember 1942
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Weserstraße 8 Lahnstraße 15
20. Dezember 1942
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Für die Glückwünsche und Aufmerksamkeiten zu unserer Verlobung danken wir allen auf diesem Wege herzlichst
Hermine Menges Bernhard Breymann
Uffz. in einem Art.-Regt. (mot)
Lieh Berlin-Reinickendorf
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Ludendorff.
3u feinem fünfen Todestage am 20. Dezember
58on Professor Dr. Walter Frank, Berlin.
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Hornhaut, Warzen beseitigt unfehlbar Sicher weg. Nur echt in der Tube u. mit Garant ieschein.
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Zu haben in den Fachgeschäften.
stabschefs aewesen war — sah ßubenborff in Ungnade strafversetzt in einer Provin^garnison. Hell- mut von Moltke aber, dem der Kaiser, weil er eines großen Namens Erbe war, den Feldherrnstab oufgezwungen, der ihn nur aus Gehorsam und ohne Glauben angenommen hatte — Moltke verlor die Marneschlacht.
Wohl zwang der Krieg, den General Ludendorff aus seiner Verbannung tu rufen. Wohl schlug er jetzt Tannenberg. Noch aber war es nur ein Teil- kriegsschauplatz, auf dem er wirken tonnte. Zwei Jahre noch zauderte der Kaiser, ehe er dem Schrei der öffentlichen Meinung nachgebend, Hindenburg- Ludendorff, die „großen Männer" aus dem Osten, an die Spitze der gesamten Heeresleitung rief, x ß^tnun' August 1916, als Ludendorff endlich der Feldherr des Reiches geworden war, waren im Osten wie im Westen die Fronten in der Defensive erstarrt, begann die Heimatfront verwirrt von der zitternden Zügelführung des Kanzlers Bethmann, sich aufzulösen; hob der innere Reichsfeind, hoben vie internationalen Kräfte der Zersetzung ihr Haupt.
War es darum schon zu spät für den Sieg? Wer die Straße zum Siege sich vorwärtskämpft, der muh immer vorbei am grauenvollen Antlitz der Vernichtung. Bevor Fndericus Rex als „Sieger des Siebenjährigen Krieges" in die Geschichte einging, war er der Besiegte von Kunersdorf und mancher anderen Schlacht: trotzte er der meuternden Kritik seiner Generale; irrte er, die Lippen nagend, ohne Aussicht auf den Sieg, aber entschlossen, niemals zu kapitulieren, auf den Schanzen des Lagers von Vunzelwitz: bis dann plötzlich das „Nimmersich- bengeu", „die Arme der Götter herbeirief", bis Kaiserin Elisabeth von Rußland stard und der Abzug der Russen die würgende Umklammerung löste.
Auch im Herbst 1916 stand das Reich in einem „Lager von Bunzelwitz". Auch Ludendorff hatte den ehernen Willen, in der Umklammerung von „Bunzelwitz" nicht zu kapitulieren. Und auch ihm hat das Schicksal nochmals die Lösung aus der Umklammerung beschert. Auch diesmal „starb die Kaiserin von Rußland". Plötzlich, jäh, brach der russische Gegner zusammen, wurde die deutsche Heeresmacht noch einmal frei zum Entscheidungsschlag im Westen. Die deutsche Armee, so meldete Ludendorff im Kronrat vom 13. Februar 1918 dem Kaiser, stehe „vor der größten Aufgabe ihrer Geschichte".
Hier freilich beginnt die Tragödie Ludendorffs. Er war des Reiches stärkster Wille und mächtigster Mann. Er oder keiner mußte dem Reich den Sieg bescheren. Ein Habsburg scher Diplomat, ein kühler, glatter Skeptiker, Graf Czernin, hat in seinen Me-
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Sohn wendet Thedor Mommsen in seiner Rö" m'l-h-n Geschichte Goethe- SQort an: daß diejemaen Mt L.-bttng- der Gatter seien, denen
Fr-uden, die unendlichen, alle Leiden, di- unend° fe 9al3 «Fb°n. Mit hannibal, dem großen Feld Herrn der Karthager, der di- Macht seiner fitaffen bis an bte Tore Roms trug und der doch $nard)te ber eigenen Heimat erlag, hat Erich Ludendorff sich selbst verglichen. Und wenn lenes Goethewort wahr ist, so ist gew ß auch « -in "Liebling der Götter" gewesen.° Denn U Freuden der Macht, des Sieges und des Ruhmes wie tue Leiden der Niederlage und der Verein- samung — beide haben auch ihm die Götter ganz 1 gegeben. u
K-rade heute, auf dem Höhepunkt eines zweiten Weltkrieges, beginnt die große, tragische Gestalt tiefes toten Feldherrn unserem Volk wieder selt- sam lebendig zu werden. Ballt sich doch in ihr das Schicksal unserer Natton und unseres Reiches in ienem ersten großen Krieg gegen England und seine Koalitionen zusammen. Und verschmelzen doch un- serem Empfinden heute jener erste und der zweite Weltkrieg immer deutlicher zur Einheit eines Drei- ßicüährigen Krieges".
War das Geschick des Hohenzollernreiches nicht bereits vorgezeichnet, als Erich Ludendorff vom Kriege emporgetragen, im August 1916 für zwei 2ahre des Reiches mächtigster Mann wurde? Im Unheilsjahr 1890 hatte Kaiser Wilhelm II. den gro- ßen Reichsgründer und Kanzler Otto von Bismarck gestürzt, well er, einem Friedrich dem Großen gleich, sein eigener Kanzler zu sein gedachte. Dem An- ispruch auf Selbstherrschaft war die Kraft zur Selbst- Herrschaft nicht zur Seite gestanden. Ohne eine große Idee, ohne schöpferischen Plan, ohne starke Führung, (glitt das Reich auf der schiefen Ebene bergab; glitt (im Inneren in die Anarchie der parlamentarischen Auflösung; glitt im Aeußeren in einen Krieg gegen überlegene Koalitionen; und trat dieser härtesten Prüfung der Staaten und der Völker gegenüber nicht mit dem leidenschaftlichen Berufungsglauben eines Bismarck, sondern mit dem ängstlich-schwan- kenden Zweifel eines Bethmann-Hollweg. Gewiß, unter der Hülle dieses sinkenden Reiches lebten der gesunden Volkskräfte genug; sie wirkten am stärk- ften im Heer. Und doch hatte die Krise des Reiches auch die Führung des Heeres ergriffen. Als im herbst 1914 der Krieg ausbrach, saß die stärkste iFeldherrnbegabung des Reiches, der Mann, der Ifdjon zwischen 1908 und 1912 der „große Mann" Ides Generalstabs, die rechte Hand des General-
Hartmut
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In dankbarer Freude zeigen wir die Geburt unsres ersten Kindes, eines gesunden Sonntagsjungen an
Emma Roth, geb. Dörr
Anton Roth
Obertruppführer Im R. A. D.
z. Z. Wehrmacht
Nieder-Ofleiden (Oberhessen) k 3813 D >
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Margot Heb Hans Hoelters
geben ihre Verlobung bekannt
Weihnaditswunsdil
Witwer, 48 Jahre, in gut. Verhältnissen , dunkel, flottes Aeußere, mit schönem, neuem Haus und Garten in schöner Gegend (Kreisstadt), wünscht baldige Heirat mit nettem Mädel oder Witwe bis 40 Jahren. Etwas Vermögen erwünscht, jedoch nicht ausschlaggebend. Ernstgemeinte Angeb. mit Bild unt. 8815D an den Gieß. Anz.
moiren über den so wesensfremden deutschen Feldherrn die beinahe dichterisch beschwingten Worte geschrieben: „Sein Denken war bloß Kämpfen und seine Seele Sieg." Aber war der Sieg, diese „größte Aufgabe", zu gewinnen allein durch die Armee? War er zu gewinnen ohne den totalen Einsatz der totalen Nation unter einer totalen Führung? Ludendorsf war Soldat, nur Soldat. Er hätte es bleiben üdrfen, ja bleiben müssen, wenn ihm zur Seite ein großer Kanzler die Nation für den Krieg mobilisiert hätte. So aber fand er im Rücken der Armee eine unfähige politische Führung, ,eine zerrissene Heimat. Ihm, dem stärksten Willen, schob die Heimat die ganze Verantwortung zu für den Ausgang des Krieges. Durfte er sie annehmen, ohne zugleich die volle Macht an sich zu nehmen für Kriegführung und Politik des Reiches in einem?
Gewiß, die Kriegführung hatte ihn mehrfach gezwungen, „in die Politik einzugreifen". Aber war es mit solchen „Eingriffen" getan? Bedurfte es nicht des großen politischen Gesamtplanes? Wo aber war der? Wohl stürzte der Feldherr den unfähigen Kanzler Bethmann; aber er ließ es zu, daß die Nachfolge anderen Unfähigen, einem Michaelis, einem Hertling, zufiel; ließ es zu, daß der Reichstag unter Erzbergers Führung durch die Friedensresolution vom Juli 1917 den Siegeswillen der Nation zermürbte, den Anfang der Revolution machte, in einem Augenblick — man hat es später erst aus englischen Geständnissen erfahren? — wo der U-Boot- krieg für England lebensgefährlich geworden war.
Manche drängten ihn: er müsse Kanzler werden, müsse den Kaiser bewegen, in seine Hand die Diktatur zu legen. Aber er scheute zurück vor dem revolutionären Entschluß; blieb Monarchist, der den Kaiser ehrte, obwohl er ihn nicht achten konnte; blieb Soldat, dem die Politik unheimlich und fremd war. Wer möchte darum einen Stein nach ihm werfen? Er hätte ein Cäsar sein müssen, oder ein Cromwell, oder ein Fridericus, um in solchem letzten, gewaltigen Griff das Reich dem Abgrund des Verderbens zu entreißen.
Im Frühjahr, im Sommer 1918 rangen die deutschen Heere im Westen um den Durchbruch, stand die englisch-französische Front bei Amiens vor dem Zusammenbruch, schossen deutsche Kanonen bis hinein nach Paris. Aber es stand auch in Paris, auf der Tribüne der Kammer Georges Clemenceau und herrschte mit der Wildheit des „Tigers" in das Parlament, in das Land hinein fein Bekenntnis: "Ich, schlage mich vor Paris, ich schlage mich hinter Paris. Dann stockte die deutsche Offensive, sam> melte sich zum neuem Stoß, wurde vom Gegenstoß des Gegners überrannt. War es nicht die Stunde der Deutschen, nun, in verbissenem Entschluß: vor dem Rhein ober auch Hütter dem Rhein zu kämpfen?
Nach dem Siege haben englische Stimmen gestanden, daß damals auch die Alliierten am Rande ihrer Kräfte gewesen seien, daß tatsächlich die Ner-
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Für die zahlreichen Glückwünsche und Aufmerksamkeiten anläßlich unserer Verlobung sagen wir, auch Im Namen unserer Eltern, recht herzlichen Dank
Frieda Simon / Heina Weber
Gießen Dutenhofen
Seltersweg 75 z. Z. im Felde Dezember 1942
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Ostseebad Eckernförde Gießen Wescretrafcc 4 im Dezember 1942 06634/
venkrast der letzten fünf Minuten vor zwölf ent» schieden habe. Aber wo war der politische Genius, der jetzt die Kraft der Nation zum letzten Appell rufen kannte? Im Januar 1918 war, drüben in Frankreich, ein Soldat an Ludendorff vorübermarschiert, der später einmal des Reiches Erneueret werden sollte. Aber noch war d'eser Mann, Adolf Hitler, nichts als einer von Millionen. Noch war seine Stunde nicht gekommen. So kam es, daß den Feldherrn, als er sich nun hilfesuchend nach der Heimat umsah, ein Schwindel ergriff: denn im Rücken sah fer das Nichts, sah, wie Hannibal, des Harnilkar Sohn, den gähnenden Abgrund unfähiger Politiker, engstirniger Parteien und eines wankenden Volkes.
Schon hatte der Gegner die klaffende Lücke erkannt. Mit dem deutschen Volke werde man jederzeit einen Frieden schließen, einen Frieden des Rechts, verkündete drüben vom Weißen Hause her Woodrow Wilson, der amerikanische Präsident. Nur die Waffen müsse Deutschland niederlegen, seinem Militarismus müsse es abschwören, und den brutalsten Vertreter dieses Mlitarismus müsse es opfern, den General Ludendorff. Am 26. Oktober 1918 gab ihn der Kaiser der parlamentarischen Revolution preis. Vierzehn Tage später ging der Kaiser selbst, brach das Reich im Chaos der roten Revolte zusammen, trat der harte Soldcttenstiefel des Feindes auf den Nacken des deutschen Volkes.
Mit Hannibal, dem Barkiden, hat Erich Ludendorff sich selbst verglichen. Doch hat ein gnädiges Schicksal es gefügt, daß er nicht geendet hat wie Hannibal, Hamilkars Sohn, der in der Fremde fiel, durch eigene Hand, um den Häschern des Feindes ihren letzten Triumph zu entreißen. Sondern der Feldherr des ersten Weltkrieges hat nod) den Augenblick erlebt, wo die Wehrmacht eines neuen Reiches chm huldigte. Er hat in den Wochen, in denen sich schon die Todesschatten über ihn senkten, am Dierzehnjahrestag des Marsches zur Feldherrnhalle, noch den Führer Adolf Hitler gegrüßt und das neue Reich gesegnet.
Erich Ludendorff hat den großen zweiten Krieg nicht mehr erlebt, in dem dieses Reich und seine Wehrma^t zum Entscheidungskampf antreten mußten. Aber wenn es wahr ist, daß die großen Kämpfe der Völker auch mitgefochten werden durch die Seelen ihrer Toten, und wenn jede Nation ihre großen Toten in den Stunden letzter Bewährung aufs Roh hetzt, wie die Spanier den toten Helden C d, so reitet Erich Ludendorff heute unter den Ersten unserer Toten vor uns her durch die Feuer des Krieges. Und das Geschick der Deutschen für alle Ewigkeit hängt davon ab, daß dieser Tote „erlöst" werde, daß das Vermächtnis dessen, was er im ersten Weltkrieg gewollt und was das Geschick ihm versagt, heute erfüllt werde durch Adolf Hitler, den Staatsmann und Feldherrn in einem, den Führer der Deutschen.
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Denn davon hängt es ab, ob die Soße sämig Ist, den richtigen Geschmack hat und gut aussieht. Kochen Sie deshalb genau nach Vorschrift: den Würfel fein zerdrücken, mit etwas Wasser glattrühren, ’/< Uter Wasser beifügen und unter Umrühren 3 Mln. kochen.
KNORR


