Welche Heilkräuter sammeln wir im Äli?
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Erzieher waren zu einer Arbeitstagung in
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Steckbrief gegen den Kartoffelkäfer
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weiter, fr Universität Straßburg berufen worden Kruger ist AaM 19(5 in Krefeld geboren. Er habilitierte sich 1936 'Familie« in Berlin, siedelte dann nach Heidelberg über wo masmatzil ihri 1937 der Lehrstuhl für öffentliches Recht über-
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e „Aber das ist — das ist furchtbar."
Briefe in Bareiros Hand
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Roman von Anna Elisabet Weirauch
Rechte durch Carl Duncker Verlag, Berlin W 35.
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Zigarren- oder Zigarettenstummel, Aschenreste, abgebrannte Streichhölzer, Obstabfälle usw., was dem Vorübergehenden im Augenblick lästig ist und er gern loswerden möchte. Die gute Erziehung hindert viele daran, diese unbequemen Dinge einfach auf die Erde zu werfen. Aber ebenso verkehrt ist es, den Löschsandbehälter mit einem Papierkorb oder einem Mülleimer verwechseln zu wollen. Meist ist es nicht böser Wille, sondern nur Nachlässigkeit und Unbedachtsamkeit, die zu diesen kleinen Ungehörigkeiten verleiten. Der Missetäter bedenkt nicht, wie er wohl darauf reagieren würde, wenn man an ihn das Ansinnen richtete, diese unappetitlichen Reste und Abfälle wegzuräumen. Die Rücksichtnahme auf die Mitmenschen erfordert es also schon, die Unsitte den Löschsand als Abladestelle für alle wertlosen Dinge zu betrachten, abzulegen. Hinzu kommt noch, daß es nicht immer leicht ist, neuen Löschsand für den durch
Es ist furchtbar. Ein Mensch ermordet, den man von Angesicht zu Angesicht gekannt hat, dessen Hand man noch vor wenigen Tagen gehalten hat grauenhaft ist das. Sie schaudert zusammen.
Sie begreifen nun wohl, daß mir das größte Interesse daran haben, alle seine Beziehungen auf das Genaueste zu klären."
Ja — ja, natürlich, aber ich, ich weiß auch nicht viel von ihm — ich habe ihn gut gekannt — früher, aber das ist lange her." m
Es muß uns daran liegen, auch fern Vorleben zu"beleuchten. Sie waren damals, zur Zeit seines ersten hiesigen Aufenthalts, noch nicht verehelicht?
den Ruhestand
Goldenes Doktorjubiläum.
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NSG. Nach einer Mitteilung des Gausachbearbeiters für Heilpflanzenkunde und Heilpflanzenbeschaffung , RfH., Gauabteilung Hessen-Nassau und Kurhessen, wird die Sammlung der nächstgenannten Kräuter im Monat Juli fortgesetzt:
Birkenblätter (Betula verrucosa). Sam-
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nur eine Kleinigkeit ist? Kaum einer denkt daran, und vom Morgen bis zum Abend wiederholt der Beamte bittend diese Bestimmung, wobei er auf die vielen Leute hinweist, die vor seinem Schalter der Abfertigung harren. Es fruchtet wenig, immer wieder stößt er auf Unverständnis, manchmal sogar auf Dickfelligkeit. Kann man sich da wundern, wenn der Beamte gelegentlich auch nachdrücklicher wird?
Es sind immer nur Kleinigkeiten, die die Verdrießlichkeiten im Alltag erzeugen. Bei dem Postbeamten so gut wie irh Kaufladen, in der Gaststätte wie auf der Eisenbahn, von den vielen anderen Kleinigkeiten gar nicht zu reden, die beispielsweise die Atmosphäre eines ganzen Miethauses vergiften können. Soll man sich nicht dagegen wehren? Es gehört nicht mehr dazu als Rücksichtnahme aufeinander, Beachtung der gegebenen Vorschriften und ein bißchen Selbstdisziplin, um mit solchen Kleinigkeiten fertig zu werden und ihnen die Stacheln zu nehmen. H. W. Sch.
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Oie Haushalthelfenn.
Die NS.-Volkswohlfahrt hat den Beruf der Haushalthelferin geschaffen, der im Falle der vorübergehenden zwingenden Abwesenheit der Hausfrau bei Niederkunft, Erkrankung oder Erholungsbedurstig- keit eine wirkliche und wertvolle Hilfe bringen soll. Die Haushalthelferin ist keine Hausangestellte oder Putzfrau, die für einen bestimmten Lohn ihr Arbeitspensum zu erledigen hat, sondern eine bei der NSV. besoldete Kraft, die das umfassende Arbeitsbereich einer Hausfrau und Mutter bestreiten soll, die also eine gründliche Befähigung in Haushalts- und Kinderpflege besitzen muß. Es gehört besondere Begabung dazu, etwa alle 4 Wochen eine pflegerische und erzieherische Arbeit immer wieder in einem neuen Haushalt auszuüben, sich dort einzugewöhnen und das Vertrauen der von der Hausfrau zurückgelassenen Familie zu gewinnen.
Die NS.-Frauenschast bildet in besonderen Lehrgängen in einer Schulungsstätte in Bad Kissingen laufend für diesen Beruf geeignete Frauen aus, und es hat sich gezeigt, daß das Verlangen nach einer Haushalthelferin der NSV. immer stärker wird. Frauen, die fick für geeignet halten, einen vorüber- aehend frauenlosen Haushalt ordnungsgemäß zu führen und sich auch der erzieherischen und weltanschaulichen Anforderungen dieses idealen Frauenberufes bewußt sind, die also persönliche Eignung und Verständnis für soziale Arbeit haben, bewerben sich bei ihrer zuständigen NSV.-Kreisamtslei- hing, wo sie bereitwillig über alle Fragen dieses Berufes Aufklärung erhalten.
Löscksandlisten sind keine Mülleimer!
Die Löschsandbehälter sind an sich fein allzu erfreulicher Anblick, aber wie sehr verschandeln sie erst die Aufgänge und Treppenflure der Hauler, wenn sie zu einem Sammelplatz für Unsauberkeit und Unrat werden. Da findet man z. B. tn ihnen
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er nach Könisberg berufen.
hochschulnachrichlen.
£ Der Dozent Dr. med. habil. Gerhard Künts cher, »Wstenzarzt an der Chirurgischen Klinik der Um- ,• । Roersität Kiel, wurde zum außerplanmäßigen Pro- W' icjbr ernannt. Klinischer ist 1900 in Zwickau gell rt we'^fmen. Er habilitierte sich 1935 in Kiel. Sein Spe- r nami ji*biet ist Knochenchirurgie. Er hat einen Hoch- t daß dcj! Miienzmetallsucher erfunden sowie em Verfahren ' dedevtt nnn ©rtnrhorthriirhen entdeckt,
schädli!
Nein."
"Und Sie haben mit Bareiro Beziehungen unterhalten?"
„Beziehungen! Beziehunff-n!" Es zuckt und arbeitet auf ihrem Gesicht. „Ich.«laude nicht, daß es das mar, was man in der lunstischen Sprache ,Be- ziehunqen' nennt! Ich habe ihn «ern gehabt - wenn ich es aussprechen muß: ,ch habe ihn « liebt Ich weiß nicht, ob das mehr oder weniger ist, als ,93 C3iet),u Treten • r • u
Es tarnt mehr fein, es kann weniger fe>rn Bauer kritzelt auf feinen Papieren, er schreibt nicht, er führt nur kleine kreisende Bewegungen aus, ohne aufzusehen — nur ab und zu blitzt sein Auge unter der gesenkten Stirn hervor. „Sie haben ledenfalls DOn diesen - bleiben wir bei dem Wort Beziehuw gen*, zu Ihrem Mann mcht gesprochen. Und warum nl*®eil '» noch keine Zeit gefunden habe "
Keine Zeit? Hören Sie, das ist aber etwas un- wahrscheinlich!" Heber diese Antwort ist Bauer leicht mtI)asf'ningf unwahrscheinlich, das gebe ich zu. Es klingt als ob ich zehn Jahre lang keinen ruhigen Augmbl ck gesunden hatte. Aber ich bin nun wirk, lich sßcht Zchn Jahre - oder acht Jahre lang mit dem Gedanken herumgelausen, daß ich
Mann etwas von Herrn Bareiro erzählen will. So
. erlegt werden. Sollte diese Maßnahme nicht be- ihfien werden, dann bleibe eben nichts anderes brig, als die Vorweisung des Arbeitsbuches oder i&crer Beschäftigungsausweise bei der Essenabgabe i verlangen, um in e r ft e t Linie die Der- - 31 g u n g der Berufstätigen sicherzustellen, ilkbeitstaguug des Amtes für Erzieher.
Hi? Kreisamtsleiter und Mitarbeiter des Amtes
^h-t!'"
MELDE FUNOe SOFORT DER ZUSTÄNDIGEN POLIZEIDEHÖROE!
Neben dem Brot bildet die Kartoffel die Grundlage unserer Ernährung. Gerade im Kriege kommt es darauf an, alle Schädlings- und Krankheitsverluste bei unseren wichtigsten Feldfrüchten zu verhindern. Im Hinblick auf die Kartoffel gilt das vor allem vom Kartoffelkäfer, auch Kolorado-Käfer genannt, der im vergangenen Jahrhundert aus Nordamerika eingeschleppt wurde, sich besonders stark in Frankreich verbreitete und seit einigen Jahren gelegentlich in einzelnen Gebieten des Westens unseres Reiches auftauchte. Die starke Verbreitung dieses Schädlings in Frankreich ist zurückzufuhren auf die ungenügenden Bekämpfungsmaßnahmen. In Deutschland hatte man dagegen die Gefahr rechtzeitig erkannt und durch den Aufbau des Kartoffelkäferabwehrdienstes des Reichsnährstandes (Heidel-
fchlag sorgt.
Wir alle kennen solche Situationen. In der Geschäftigkeit des Alltags ergeben sie sich plötzlich, sie verschonen keinen Beruf und kein Gewerbe, keine Dienststelle und feine Veranstaltung. Wir selber sind auch nicht dagegen gefeit, wenn auch jeder sein Augenmerk darauf richtet, beim anderen die Schwäche des Augenblicks festzustellen. Und dabei find es immer nur Kleinigkeiten, die das Gewitter auslösen. Man stelle sich einen Beamten am Post- schalter vor, der den ganzen Tag Zahlungsanweisungen in Empfang nimmt. Zu einer solchen Tätigkeit gehört Ruhe und fein hetzendes Tempo, denn die Gelder, die zu vielen Tausenden über den Zahl- tisch wandern, müssen am Abend auf den Pfennig stimmen. Nun besagt eine Bestimmung, daß die Zahlungsanweisung vor Aufgabe freizumachen ist.
Aus der Siadi Gießen.
Kleinigkeiten.
Es ist ein gerüttelt Maß von Pflichten, das der Alltag für jeden bereit hält. Da ruft die tägliche Arbeit in der Werfstatt oder im Büro, da verlangt der Haushalt unermüdliches Tätigsein, da kommen die vielen zusätzlichen Aufgaben, die auch die Freizeit ausfüllen. Die Anspannung aller Kräfte in dieser Zeit des Krieges ist so umfassend wie niemals zuvor. Daß damit eine starke seelische Beanspruchung parallel läuft, versteht sich von selbst. Wer vom Morgen bis zum Abend an der Maschine steht oder am Schalter seinen Dienst versieht, ruht seine Nerven nicht aus. Jrn Gegenteil, er könnte manchmal aus der Haut fahren, wenn ihm etwas in die Quere kommt, und mitunter verliert er sogar das seelische Gleichgewicht scheinbar ohne jeden Grund. Dann setzt es Redensarten, der Ueberdruck entweicht vernehmlich seinem Gehäuse, es gibt einige ungemütliche Augenblicke, bis schließlich wieder das Gleichmaß der Pflicht für einen normalen Wellen-
tragen wurde.
Ein nachgelassener Boman von Kurl Kluge.
Der Verlag I. Engelhoms Nachf., Stuttgart, tun- Lct das Erscheinen eines nachgelassenen Romanes A Kurt Kluge an, der 1941 während einer Reise <on die Front bei Fort Eben Ernael 55iahng starb. 2er Roman trägt den Titel „Grevasalvas — die Hefchichte eines entfachten Menschen ; er ist Zeitlich i>r erste Roman Kluges, und in den Jahren 1929 tit 1931, also noch vor „Glockengießer Christoph 8'Rahr" entstanden. ______________
berg, Blumenthalstraße 34) die denkbar großzügigsten Bekämpfungsmaßnahmen veranlaßt.
In Anbetracht der außerordentlich regen Der- kehrsverbindungen, die heute mit Frankreich aus militärischen Gründen, infolge des Wirtschaftsverkehrs und des starken Einsatzes französischer Arbeitskräfte in Deutschland bestehen, ist es hm und wieder doch möglich, daß einzelne Kartoffelkäfer eingeschleppt werden. In Anbetracht der außerordentlich starken Vermehrung dieses Schädlings muß daher erneut jeder einzelne Volksgenosse auf» gerufen werden, auf Kartoffelkäfer zu achten und jeden Fund sofort der zuständigen Polizeibehörde zu melden. Dabei ist es wohl unnötig, darauf hinzuweisen, daß durch das Gesetz zum schütz der landwirtschaftlichen Kulturpflanzen jeder einzelne gesetzlich verpflichtet ist, dieser Pflicht nachzukom- men. In den gefährdeten Gebieten des Westens des Reiches sind gesetzlich festgelegte Suchtage be- stimmt, an denen sämtliche mit Kartoffeln und To- malen bestellte Flächen sorgfältig abgesucht werden
Damit jeder diesen Feind unserer Kartoffelkultur erkennen kann, präge sich jeder den nachfolgenden Steckbrief genau ein: Der Kartoffelkäfer ist etwa 1 cm groß; typisch sind seine zehn schwarzen Längs- ftreifen an den blaßgelben Flügeldecken und die V-förmige Zeichnung auf dem Halsschild. Bei schönem Wetter sitzt er auf den Kartoffelblättern, von denen er sich farblich abhebt. Auch die ziegel- oder orangeroten Larven des Käfers, die an den Reihen schwarzer Punkte zu beiden Körperseiten besonders kenntlich sind, heben sich gut vom Kartoffelkraut ab. Schwerer ist schon das Auffinden der gelben Ei- gelege, die an der Unterseite der Blätter abgelegt werden. Aus diesen Eiern schlüpfen nach drei bis sechs Tagen die Larven aus, die binnen 14 Tagen nach dreimaliger Häutung bis zu 1,5 cm herangewachsen sind. Sie gehen dann in den Boden, um sich zu verpuppen. Nach acht weiteren Tagen schlüvft bereits der Käfer, so daß bereits nach durchschnittlich 5 Wochen die neue Generation des Kartoffelkäfers da ist. Die Nachkommenschaft eines einzigen Weibchens kann sich in einem Jahre bis zu 30 Millionen Tieren beziffern.
Jeder einzelne von uns weiß, was die Kartoffel für unsere Ernährung bedeutet. Helfe daher jeder mit, mögliche Schäden zu verhüten, er hilft nicht nur der Volksgemeinschaft, sondern auch sich selbst!
melgut: Blätter mit Stielen.
Brombeerblätter (Kubus fruticosus) frisch und getrocknet. Frisch nur nach besonderer Weisung des Gausachbearbeiters RfH. Am begehrtesten ist reine Blattware, also Einzelblätter mit Stielen. Namentlich frisch abzuliefernde Blätter, die zur Fermentation bestimmt sind, sollen nur in dieser Form geerntet werden.
Erdbeerblätter (Fragaria vesca), alle Wald- und Gartenformen. Walderdbeerblätter können mit den Stielen abgeerntet werden. Gartenerdbeerblätter ohne Stiele. Getrennt abliefern.
Gänsefingerkraut (Potentilla anserina). Sammelgut: Kraut ohne Wurzel.
Quendel oder Feldthymian (Thymus serpyllum). Sammelgut: das blühende Kraut, also ganze oberirdische Pflanzenteil.
I aus uiö Aoethe-Medaille.
lrch Stil Professor von INieulicz-Radecki 50 Jahre all.
Aufschrr 17. Juli vollendet der Direktor der Unioer- Ms-Frauenklinik in Königsberg, Prof. Dr. von Mulicz-Radecki sein 50. Lebensjahr. In Breslau ungmoni. Sohn eines, bekannten Chirurgen geboren, stu- isanftaltaLüerte er in Kiel, Paris, Bonn und Freiburg und idhilfe ib habilitierte sich 1925 in Leipzig für Geburtshilfe taltcn, j unb Gynäkologie. Er siedelte dann nach Berlin über n. urtb wurde dort 1929 a. o. Professor, 193-2 wurde
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wichtig war er mir mm wirtlich nicht! Ich habe ihn einfach vergessen!"
Vergessen — bis zu dem Augenblick, wo er wieder auftauchte und anfing, Erpressungen an Ihnen auszuüben." , . , . , _ . .
„Erpressungen? Das ist zu viel gesagt. Er hat ich plötzlich wieder gemeldet."
„Und das war Ihnen nicht angenehm?
„Angenehm? Im Gegenteil, es war mir sehr un» angenehm!" Sie sagte das mit aufrichtiger Entrüstung, als ob sie sich gegen den Vorwurf vertei- ti'gen müßte, daß ihr das angenehm gewesen fein £ÖUSo? Es war Ihnen also sehr unangenehm? Und Sie hätten viel darum gegeben, um ihn loszuwerden?"
„Ach ja — es wäre mir lieber gewesen, wenn er ab gereift wäre — am liebsten, wenn er überhaupt drüben geblieben wäre, wenn ich nie wieder etwas von ihm gehört hätte." „ . ,
Ganz unvermittelt zieht Bauer einen Briefumschlag aus feinen Papieren und legt ihn vor sich hm. „Das ist Ihre Schrift, nicht wahr? Das haben eie geschrieben?" . v , rr m ,
Wieder steigt ihr das Blut in das blaffe Gesicht. , Mein Gott, hat er noch mehr Briefe von mir ? Sie zuckt die Achseln, wie ein trotzig-verlegenes Kind. „Haben Sie gelesen, was darin steht? Muß das nun auch zu den ,Akten'? Meinetwegen. Es sind nur Albernheiten, die darin stehen, aber nichts, was mich ernsthaft kompromittiert."
Bauer hat den Eindruck, daß sie überhaupt noch nicht ganz begriffen hat, um was es sich handelt — einen sehr schwerwiegenden Eindruck
„Trotzdem wollten Sie die Briefe sehr gern wieder in Ihren Besitz bringen, nicht wahr? Er steckt den Umschlag sorgfältig wieder weg. Daß er zu seinem großen Bedauern nicht lesen kann, was darin steht oder gestanden hat, teilt er ihr.nicht mit. „Und Bareiro hat zu diesem Zweck nut Ihnen un« ^^Unttrhattdelt? Er hat angeboten, sie mir zurück-
Hirtentäschelkraut (Capsella bursa pasto- ris). Sammelgut: Kraut ohne Wurzel.
Holunderblüten (Sambucus nigra), eam« melgut: Blütentrauben ahne Zweig- und Blatt-
A ck erschachtelhalm oder Zinnkraut (Equisetum arvense). Nur die oberirdischen grünen Teile, keine Teile des schwarzen Wurzelstockes, fein Wald- oder Sumpfschachtelhalm.
Spitzwegerich (Plantago lanccolata). Nur grüne Blätter, ohne Blütenftengel. Nicht drucken. Kein Mittlerer oder Breitwegerich.
Stiefmütterchenkraut (Viola tricolor). Die ganzen blühenden oberirdischen Pftanzenterle. Die vorwiegend blauviolett blühende Unterart und die vorwiegend gelbblühende getrennt ab liefern.
Vogel knöterich (Polygonum aviculare). Das blühende Kraut ohne Wurzeln.
R a i n f a r n b I ü t e n (Tanacetum vulgare). Blutendolden ohne Stengel oder die abgestreiften stiel» freien Blütenkörbchen.
Rainfarnblätter (Tanacetum vulgare) Die beim Sammeln der Blüten vom Stengel abgeftreif» ten Blätter. (Bedarf beschränkt.)
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uen Kunst und Wissenschaft.
1 .c ' Ach. Rat Professor Dr. Richard Lehmann gestorben. vu| gm hohen Alter von 97 Jahren starb in Mar- ni™i? durg der frühere Ordinarius für Erdkunde an der 'm §luc Diversität Münster, Geh. Regierungsrat Dr. phil., vnhfdK Dr.jur. h. c., Dr. med. h. c. Richard Lehmann. Ge- lW bt: in Neuzelle bei Guben, studierte er in Halle -------.
Berlin, promovierte 1869 in Göttingen und Hält sich jemand an diese Bestimmung, obwohl es vandte sich dann dem höheren Schuldienst zu. In ------- ®**••** -«—* bArAM
Wäfibflj halle habilitierte er sich 1881 für Erdkunde. Vier k‘" * 3d)re später wurde er a.o. Professor an der damaligen Akademie Münster, wo er 1897 Ordinarius Ede. Aus Gesundheitsrücksichten trat er 1906 in
Veh. Rat Professor Dr. Heinrich Ewald Hering, mi Professor für Physiologie an der Universität Ä, feiert am 18. Juli sein goldenes Doktorjubl- läwn. Er promovierte 1892 in Prag. Die Deutsche iJniocrfität Prag, an der Hering von 1900—1913 kehrend-! ds Professor und Vorstand des Instituts für allae- i in Dal nujne und experimentelle Pathologie wirkte, hat ihm jrüfct. d Das Doktordiplom erneuert. Hering ist Träger der
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siequenzmetaUsucyer erpinoen joanc em iw „Marknagelung" von Knochenbrüchen entdeckt. - Der Dozent für physikalische Chemie Dr. phil. ml. habil. Peter Wulff wurde zum außerplan- ! Eigen Professor an der Universität Frankfurt er- eißt es I mimt. Wulff wurde 1897 in Konstantinopel ge» . führe baren, habilitierte sich 1934 tn München unb liebelte nach Frankfurt über, wo er Leiter der Forschungs- uit> Beratungsstelle für physikalisch-chemische Be- trikbskontrolle und Laboratoriumstechnik war. — l&r o. Professor für öffentliches Recht an der Um- mrsität Heidelberg. Dr. Herbert Krüge r ist an die
nih 'Ur irrzieyer idulcil ou
i j ) jrranffurt zusammengekommen. Der Stabsleiter des ScS Nietes 13 der Hitler-Jugend, Bannführer M a g - iHa- ian, berichtete über die Erziehungsaufgabe der ^genborganijation, deren vornehmste Aufgabe es J°n Menschen bereitzustellen, die willens und fähig uS eitl m'fr, Führer zu sein. Der GaUamtsleiter des Amtes ' Qu* Dolkswohlfahrt, Kreisleiter Fuchs, kennzeichnete die Mitarbeit des Erziehers als die beste Un- \U lermauerung der NSV.-Arbeit, iensbesondere für iaf Nachwuchsproblem. Der mit der Vertretung des ilmtes für Erzieher beauftragte Kreisleiter Jor -
>6\ )an zeichnete in packenden Worten die Stellung lben? ie» deutschen Erziehers im Ringen um Deutschlands Sm; Mcheit, seine hohe Berufung, das deutsche Volk ethJc ;um Nationalsozialismus zu erziehen. Jeder Er- ioe § Hcr nrüsse aus tiefstem Empfinden als überzeug-
-er Nationalsozialist bedingungslos zum Führer ste- ina 7 ien. Für ihn gebe es nur eine Befehlsstelle: Den JL ”ei Rührer. So an den großen Aufgaben unserer Zeit m.Ar nitaufbauen fei nicht nur Pflicht und fchönste Auf-
, ^abe unserer Erzieherschaft, es gebe auch die innere K Zevißheit, seinem Volke zu dienen.
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N Fortsetzung. «Nachdruck verboten.)
i Bauer gibt daraus keine Antwort. Er blättert in ien Papieren, die vor ihm liegen. „Er sagtjms, iiß Sie etwa um halb sechs an die Theke sekommen fnt) und gefragt haben, ob Herr Bareiro das chaus ^.Und^woher weiß er, daß ich das gewesen bin? lie Röte aus ihrem Gesicht vertrest sich
„Sie hatten schon einmal tn der Hotelhalle eme Zusammenkunft mit Herrn Bareiro Herr Barero sät damals mehrere der Angestellten ^raus aus mrksam gemacht, daß er Frau Albrecht Etermck irwartet." .. „ t
„Das finde ich ziemlich indiskret von ihm, sag iimela verärgert.
,Es stimmt also?"
.Wenn Sie das wissen müssen -- ia, es- mmmt.
-„Sie geben also zu, den Kaufmann Fernando bareiro gekannt zu hoben?"
,3a, ich kenne ihn — ich habe auch nie ein Ge- hemnis daraus gemacht." ..
„Es ist Ihnen wohl auch bekannt, daß man ihn Io: aufgefunden hat?"
,Nein!" Irmela fährt auf, es ist em ehrliche ersetzen in ihren weit geöffneten Augen, sie ringt noch Atem. „Das ist doch nicht möglich — oas ^Fast hätte sie es in ihrem Erschrecken besorge» Üchen: „Das habe ich nur nicht gewünscht Sl dcikt es, ganz klar und deutlich, er ist tot, bas isi eine Lösung, aber mein Wunsch, nein, mein Wunsch Bist das nicht gewesen. M , - c,
„Jawohl. Es besteht sogar der Verdacht, daß er ermordet worden ist."
häufige Reinigung verlorengegangenen zum Auf- füllen des alten Bestandes zu erhalten. Auch aus diesem Grunde sollte man die Löschsandkisten frei von jeglicher Beschmutzung halten. Nur so ist Ge- währ gegeben, daß im Ernstfälle der Löschsand vorschriftsmäßig zur Stelle ist.
Pilzmahlzeiten in bunter Folge.
Eine beliebte Verwendung von Pilzen ist das ge- mischte Pilzgemüse, wobei mit den Pilzen auch an« bete Gemüse mit zubereitet werden, z. B. Kohlrabi, Möhren, Gurken und Tomaten. Zu beachten ist da- bei, baß einige dieser Gemüse wegen der verschiebe- nen Garzeit im voraus gekocht werden müssen. Bei Gurken und Tomaten wird auch gern eine Pilzfulle aus Mehlteig hergestellt. Krautwickel mit Pilzfullung ergeben ebenfalls einen aromatischen Geschmack. Da die Pilze ein kräftiges Aroma haben, können sie
zugeben. Ich habe nicht danach gefragt. Ich wußte ja gar nicht, daß er sie aufbewahrt hatte."
„Er hat sie Ihnen angeboten? Zu welchen Be- dingungen?"
„Er hat keine Bedingungen gestellt?
„Er hat sie Ihnen ausgehändigt — zum minbe- sten teilweise — könnte ich sie wohl sehen?" *
„Leider nein. Ich habe sie sofort vernichtet.
„Das ist allerdings — sehr schade."
,Hch habe es auch schon bereut. Es war sicher eine Dummheit." Es ist die Wahrheit, daß sie es bereut hat. Sie hätte -sie Albrecht zeigen müssen. Er hätte sich selbst überzeugen können, was für Belang- losigkeiten darin standen — nun mußte er sich auf ihr Wort verlassen.
Bauer widerspricht nicht, aber er bestätigt ihr auch nicht, baß es eine Dummheit war. Er zuckt die Achseln, und sein Gesicht kann ebensogut Wider- spruch wie Bestättgung ausdrücken sollen.
„Er hat nichts dafür gefordert? Es war nur eine Aufmerksamkeit von ihm? Also waren seine Dermö- qensverhältnisse sicher sehr geordnet?"
„Das glaube ich nicht. Geordnet? Das weiß ich nicht. Aber keineswegs glänzend. Er ist hergekom- men, um eine Stellung zu suchen. Nein — ich hatte nicht das Gefühl, daß es ihm gut geht."
„Und deshalb haben Sie ihm einen Scheck gegeben?"
„Einen — Scheck?"
„Ja. Am siebenundzwanzigsten des vorigen Monats Am achtundzwanzigsten ist er bei Ihrer Bank eingelöst worden. Durch Herrn Bareiro persönlich."
„Also das wissen Sie auch schon?" Sie ist offenbar peinlich berührt. . .
„Ja. Es ist nebenbeigefagt die einzige Bankver- binbung, bis Herr Bareiro besaß. Er hatte hier nir- gends ein Konto, ach, dürfte ich vielleicht eben die Eintragung in Ihrem Scheckbuch sehen?"
„Wenn Sie bas für nötig halten — gewiß! Achselzuckend steht sie auf und holt das Scheckbuch — es ist etwas Geringschätziges in der Bewegung, mit der sie es auf den Tisch fallen läßt. (Forts, folgt.)


