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Für die Hausfrau

Zfiitfc: Nlarktstrahe 25, werktags von 17 bis 19 Uhr.

Nord:Einhorn", Lindenplatz 1, INontag, Mittwoch und Freitag von 1 7 b i s 1 9 ll h r.

Ost: Licher Strafte 19, Geschäftsstelle der DAF., werktags von 15 bis 1 8 Uhr.

Süd: hosmannstrafte 1, Mittwoch und Samstag von 19 bis 21 Uhr. Liebigstrafte 58 (Autogarage), Mittwoch und Samstag von 19 bis 2 1 Uhr.

Unterhos und Oberhof (Bergwerk), Mittwochund Samstagvon 19 b i s 2 1 U h r.

Klein-Linden: SteinstrafteAltes Backhaus", Mittwochund Samstag von!9bis21Uhr.

M i e f e ck: Schulstrafte 3, Mittwochund Samstagvon 18bis22Uhr.

oder Pflegeanstalt wurde dementsprechend ange« ordnet.

Landkreis Gieften.

* Langsdorf, 10. Juni. Der in weiten Be- oölkerungskreifen in Stadt und Land bekannte und geschätzte Landwirt Friedrich Bommers- heim und seine Frau Christine, geb. Hofmann, können am kommenden Freitag. 12. Juni, das Fest der goldenen Hochzeit begehen. Der Jubilar ist durch seinen aufrechten und konsequenten Kampf gegen das Judentum, den er schon seit seinen jungen Jahren führte und der ihn in den Reihen der anti­semitischen Bewegung war Köhler-Langsdorf und Dr. Böckel zu einem der aktivsten Mitkämpfer machte, weit über seine engere Heimat hinaus be­kannt geworden. Ueberall wo es galt, deutsche Art und deutsches Bauerntum *gegen jüdische Machen­schaften energisch zu vertreten, war Friedrich Bom- mersheim stets mit in vorderster Reihe. Diese Hal­tung zeichnete auch sein langjähriges Wirken als Mitglied des früheren Gießener Kreistages und an­derer öffentlicher Körperschaften aus. Der in seinem ganzen Wesen schlichte und sympathische Mann er­rang sich durch seine öffentliche Tätigkeit ebenso alle Wertschätzung, wie er sie in seinem Heimatdorfs genießt. Dem Jubelpaar gelten zur goldenen Hoch­zeit auch unsere herzlichen Glückwünsche.

(Straffammer Gießen.

Der W. Pf. in Gießen hatte im Dezember v. I. unter der Vorspiegelung, er könne einen franzö­sischen Pelzmantel aus Berlin mitbringen, eine Frau aus Marburg zur Hergabe von 61 RM. ver­anlaßt. Er konnte und wollte aber den Mantel nicht besorgen. Im Oktober v. I. veranlaßte er einen jungen Mann in Gießen zur Hergabe von 15 RM. unter der falschen Angabe, er wolle mit diesem Be­trag nach Wetzlar fahren, um dort fein Gepäck ab­zuholen. Das Geld gab er nicht zurück. Ferner wurde er beschuldigt, eine Hose und einen Rock ent­wendet zu haben. Die beiden Betrugsfälle gab der Angeklagte zu, den Diebstahl bestritt er. Der Sach­verständige führte aus, der Angeklagte sei ein halt­loser, sittlich verwahrloster, asozialer Mensch, der für seine Straftaten nicht verantwortlich gemacht werden könne (§511 StGB.). Die öffentliche Sicher­heit erfordere es, daß der Angeklagte, der immer wieder strafbare Handlungen begehen werde, in einer Heil- oder Pflegeanstalt untergebracht würde. Die Unterbringung des Angeklagten in einer "Heil­

G. A.-Sport.

Fußball.

Atten-Buseck 1. Jgd. BfB.-R. 1. Igd. 3:1.'

Mit dem Spielbeginn fanden sich die Gäste gut zusammen und konnten schon in den ersten Minuten in Führung gehen. Bald kamen die Einheimischen besser ins Spiel und erzwangen in der 16. Minute den Ausgleich, dem bald der Führungstreffer folgte. Mitte der zweiten Halbzeit konnte der Linksaußen durch eine schöne Flanke auf 3:1 erhöhen und damit den Sieg sicherstellen. War es bei den Grün-Weißen der Mittelläufer, so stach bei den Gastgebern be­sonders die Hintermannschaft hervor.

Handball.

Watzenborn Dutenhofen 5:8 (4:3).

Die Platzmannschaft, die sich durch auswärtige Spieler ergänzen mußte, vermochte nicht den Sieg zu erringen, obwohl sie in der ersten Hälfte über­legen war. Die Gäste kamen erst nach der Pauss auf. Gegen den starken Wind.'spielend, konnte Watzenborn den Vorsprung der Gäste nicht auf­holen.

DJ.-Slasse.

Mtv. Gießen Lang-Göns 7:1 (2:1).

Die Gäste hielten sich vor der Pause recht gut, so daß der Ausgang noch offen war. Nach dem Wech­sel bestimmte jedoch Gießen das Spielgeschehen. Der Gegner wurde in die Verteidigung gedrängt und in schneller Folge die Treffer angebracht.

Hauptschriftletter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des Hauptschriftleiters: Ernst Blumschein. Verantwortlich für Politik unk» Bilder: Dr. Fr. W. Lange: für das Feuilleton: Dr. Hans Thyriot) für Stadt Gießen, Provinz, Wirtschaft und Sport: Ernst Blumschein.

Druck nnd Verlag: Brühljche Universiiätsdruckeret R. Lange K. (9. Verlagsleiter: Tr.-Jng. Erich Hamann: Anzeigenleiter: Hans Beck.

Anzeigcnpreisliste 9Zr. 6.

Gebt zur Mkleider- und Spinnstoff-Sammlung!

Annahmestellen der Gießener Ortsgruppen:

ein Zeichen dafiii^, daß der Inhalt an fängt, sauer zu werden, er kann aber auch manchmal von allzu­reifen Erbsen herrühren.

Beim Oeffnen der Gläser ist Geschmack, .Geruch, Aussehen und Festigkeit zu prüfen, aber immer Vorsicht geboten. Bei saurem Geruch ist der Inhalt unbrauchbar. Steigen die Früchte in den Gläsern, so sind sie gu reif oder zu weich, es schadet jedoch dem Einmachgut nicht. Sauerwerden von Gemüse im Glas bedeutet Beginn einer Gärung, die durch Erhitzen nicht mehr unterbunden werden kann und die durch zu kurzes und niedriges Erhitzen hsrvor- gerufen wurde, oder auch durch Scheinverschluß, z. B. durch Bestreichen der Gummiringe.

Fehlerquellen beim Einmachen.

Zum Linmachen verwenden wir nur einwand­freie EiMiachgefäße. Gläser oder Deckel mit ge­sprungenem oder abgesplittertem Rand beeinträch­tigen den Verschluß. Rur einwandfreies Gemüse und Obst wird zum Einmachen genommen und möglichst sofort verarbeitet, aber nicht während der Zubereitung von Mahlzeiten, da Essensdünste un­günstig aus das Einmachgut einwirken. Längeres Lieaenlassen von zerkleinertem Obst und Gemüse an der Lust oder im Wasser vermindert den Nähr­wert und die Haltbarkeit. Flüssigkeiten nicht zu hoch einsüllen, höchsten bis zweifingerbreit unter den Glasrand. Spangen dürfen nicht zu straff oder zu schwach gespannt sein. Bei zu schwachem Druck bringt beim Erkalten Lust in das Glas Imb es schließt sich nicht. Bei zu starkem Druck kann die Lust nicht entweichen, und das Glas springt beim Erhitzen.

Sterilisierzeit und Hitzegrad sind genau einzu­halten, der Inhalt wird sonst nicht genügend erhitzt und die Keime nicht vernichtet. Es empfiehlt sich, Gemüse zweimal zu sterilisieren. Eingemachtes möglichst nicht im Sterilisiertopf erkalten lassen, da der Inhalt zu weich wird und Farbe und Geschmack sich verändern.

Nichtschließen ober Aufgehen der Gläser wird meistens durch das Einmachgut, das zu lange herumgestanden hat, zu voll gefüllte Gläser oder auch durch ungünstige Witterung, die schon die Zersetzung hat beginnen lassen, verursacht. Auch das Ernten bei zu heißer Tageszeit, bei der eine starke Durchhitzung der Pflanzen stattgesunden hat, be­einträchtigt das Schließen. Trübwerden des. Ein­machgutes ist meist ein Anzeichen für den Zer­setzungsbeginn. Der Inhalt ist evtl, noch einmal durch Auskochen verwendbar. Der bei Erbsen-und Bohnen sich evtl, bildende weiße Ansatz ist meistens

es eine alte und bewährte Erfahrung, Brennefjeln an das Geflügel zu verfüttern.

Kommen wir zu den in neuerer Zeit von der Wissenschaft bestätigten Heileigenschaften der Brenn­nessel, so ergibt sich auch hier ein beachtlicher Wert. 11. a. bezeugt wird eine echte harntreibende Wir­kung der Blätter, deren man sich aus mancherlei Heilabsichten bedient. Nachgeprüft ist auch die volks­tümlich bekannte Verwendung des frischen Brenn­nesselsaftes als blutbildendes Mittel. Es hat sich er­geben, daß Brennesselsaft in dieser Beziehung Eisen­präparaten nicht nachsteht. Erwähnt sei, daß der Brennessel auch eine den Blut- und Harnzucker senkende Wirkung innewohnt.

Diese Angaben sollen in keiner Weise dazu ver­leiten, nun willkürlich die Wirkung der Brennessel auszuprobieren. Maßgebend für ihre Anwendung ist lediglich der Arzt. Es möge jedoch auf die be­deutungsvolle und vielfältige Verwendungsmöglich­keit diesesUnkrautes" hingewiesen und der An­reiz gegeben sein, seine Blätter in großen Mengen zu sammeln und zu trocknen zwecks Ablieferung an die NfH.

Entsprechende Auskünfte erteilen die Kreisfach­bearbeiter, deren Anschrift bei den Kreisleitungen der NSDAP, zu erfragen find.

Gießener Schlachtviehmartt.

Auf dem gestrigen Gießener Schlachtviehmartt (Schlachtvieh-Derteilungsmarkt) in der Diehverstei- gerungshalle Rhein-Main kosteten: Ochsen 28 bis 46 Rpf., Bullen 39 bis 54, Kühe 26 bis,48, Färsen 40 bis 49, Kälber 30 bis 57, Schafe 28 bis 45 Rpf. je kg Lebendgewicht. Für Schweine wurden je kg Lebendgewicht folgende Preise erzielt: Klasse a (150 kg und mehr)' 1,2-5 RM., bl (135 bjs 149,5 kg) 1,25, b2 (120 bis 134,5 kg) 1,25, c (100 bis 119,5 kg) 1,23, d (80 bis 99,5 kg) 1,15, e bis f (unter 80 kg) 1,11, gl (fette Specksauen) 1,25, i (Altschneider) 1,25, g2 (andere Sauen) 1,15, h (Eber) 1,15 RM. Marktverlauf: alles zugeteilt.

*

** 86 Jahre alt. Der Invalide Georg Rahn, Steinstraße 75 wohnhaft, wird morgen in geistiger und körperlicher Rüstigkeit 86 Jahre alt. Der alte Herr nimmt an dem großen Geschehen unserer Zeit noch regen Anteil. Dem Jubilar gelten auch unsere herzlichen Glückwünsche.

** Kostenlose Sandverteilung für Feuerlöschzwecke. Die Stadt läßt von heute ab größere Sand mengen anfahren, die besonders für die Innenstadt bestimmt sind. Der Sand wird kostenlos abgegeben. Näheres ist in der heutigen Bekanntmachung ersichtlich.

** Von einem Straßenbahnwagen angefahren wurde am gestrigen Dienstag gegen 13 Uhr die dreijährige Margot Becker in der Walltorstraße. Das Kind erlitt dabei leichte Ver­letzungen im Gesicht und einige Hautabschürfungen an der rechten Hand. Der Vorfall ist eine erneute Mahnung, auf Kinder, insbesondere auf Kleinkinder, beim Herannahen der Straßenbahn besonders sorg­sam zu achten.

Verdtmkelungszeit:

10. Juni von 22.43 big 4.29 Uhr.

Die Weibliche Kriminalpolizei sucht Anwärterinnen für die Beamtenlaufbahn. Bevorzugt werden Volkspflege­rinnen und andere sozial vor­gebildete Kräfte, ferner Be­werberinnen mit guter Schul- bildungund mehrjähriger beruf­licher Tätigkeit im Alter von 22 bis 30 Jahren. - Bewerbungs- gefuche find zu richten an das

Reichskriminalpolizeiamt Berlin C 2

Werderfcher Markt 5-6. ___________________________ 1862 D

Für leichte Arbeiten weibl. Hilfskräfte für ganze oder halbp Tage ges. Großwäscherei Edelweife

Schützenstraße 12.

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für leichte Arbeiten in Heffen- Naffau gesucht.

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Geschäftshanshalt sucht für so­fort oder 1. Juls perfektes Alleinmädchen das den Haushalt vollständig allein führen und kochen kann, eventl. unabhängige Fran für vormittags.

Schrift!. Angebote unter 02761 an den Gießener Anzeiger erb.

um Sie von Hühner* ougen,diesen Plage­geistern, zu befreien. Sofort noch dem Auf­legen der Elastocorn- Pflasterbinde läßt die bohrende Pein nacfu

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Heu- und Grummetgras abzugeben. Schr. Ang. unt. 02779 a.d.G.A.

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als zweiter Hausdiener gesucht.

Hotel Schütz, Gießen.

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(Frau od. Fräu­lein), im Alter o. 35-55 Jahren, die Liebe zu zwei kleinen K,indern im Alter von 1 u. 3 Jahren hat, als Stütze

der Hausfrau in ein. landwirt- schaftlich.Betrieb Nähe Grünberg gesucht. - Voller Familienanschluß zugesichert.

Schr. Ang. unt. 1864va.d.G.A.

Junger Mann sucht vorerst leichtere

VeWskiWg am liebsten in Lazarett oder Mrnnfenbnity.

Schriftl. Angeb. unter 1857 D an den Gieß. Anz.

Bekanntmachungen.

Abgabe desHcugrases der städtischen Wiesen

Mit Rücksicht auf die Kriegsverbältnisse will ich in diesem Jahre von einer öffentlichen Versteigerung des Heugrases von den städtischen Wiesen avsehen. Die Vergebung des Heugrases erfolgt den Anmel­dungen entsprechend, wobei die seitherigen Stei­gerer bevorzugt berücksichtigt tuerbeit sollen und nach Möglichkeit ihre seither ersteigerten Grasstücke zum Taxwert wieder befommen können.

Tierhalter, die Heugras wünschen, wollen sich Montag, den 15. Juni 1942 im Stadthaus, Berg­straße 20, Sitzungssaal, melden, und zwar für:

8.30 Uhr die Wiesen von dem Wasserwerk der Gemarkung Großen-Buseck, Bügeeck und Schinderseck,-

9.15 Uhr die Wiesen im Utersbrunnen:

10.00 Uhr die Wiesen im Heegstrauch, Eisbahn und Plocksbrucke;

11.00 Uhr die Wiesen im Wiesecktal, ans der Burg, Eselswiesen, am Schlachthof

. _ und in der Schwarzlach.

Um 15.00 Uhr werd ei: die Wiesen in der Ge­markung Gießen-Klein-Lindeu auf dem Büro der Verwaltungsstelle Gießen-Klein-Linden vergeben. Liebhaber wollen sich dort zu der angegebenen Zeit einfinden. [1855A

Gießen, den 8. Juni 1942.

Der Oberbürgermeister.

I. V.: Nicolaus.

| Verkäufe | 9 Hasen zu verkaufen. Ernst Weber, Leimcnkanter- weg 15. I02771

Maul- und Klauenseuche in Gietzen.

Unter dem Viehbestand des Pserdemetzgers Fritz Schilling, Gießen, ist der Ausbruch der Maul- und Klauenseuche amtstlerärztlich festgestellt wor­den. Tie Weide in den Eichgärten wird zum Sperrbezirk, der Nordostteih Gießens lKaiserallee, Moltkestraße, Schlageteranlage, Jrobelstraße und die angrenzenden Straßen) zum Beobachtungs­gebiet erklärt.

Die vom Kreisveterinäramt Gießen getroffenen vorläufigen Maßnahmen werden von mir bestätigt. Auf Sperrbezirk und Beobachtungsgebiet sinden die gesetzlichen und viehseuchenpolizeilichen Vor­schriften Anwendung. isoiC

Gießen, den 9.Juni 1942.

Ter Oberbürgermeister der Stadt Gienen Veterinärvolizei.

_____________I. V.: Nicolaus._____________

Klinikspatienten.

Durch Neuregelung des Lebensmiltelbezuges in Gemeinschaftsverpflegung (auch Kliniken) ist es dringend notwendig, daß Patienten vor statio­närer Aufnahme in die Kliniken sich bei der Heimatbürgermeisterei die gemäß Erlaß des Herrn Landrats vorgeschriebene Bescheinigung in zwei­facher Ausfertigung beschaffen und bei Ankunft der Kliniksstationsschwester einbändigen. 11813D

Gießen, den 4. Juni 1942. '

Verwaltung der klinischen Univ.-Anstalten, Gießen.

Kostenlose Sandverteilung für Feuerlöschzwecke^

Die Stadtverwaltung führt von heute ab eine zusätzliche Sandanfuhr durch, um besonders die Innenstadt nach den Erfahrungen aus den letzten Luftangriffen ausreichend mit Löschsand zu versehen. Zunächst wird er auf dem städtischen Platz hinter demLotzekasten" ungefähren, dann auf anderen Plätzen der Innenstadt. Jeder Hausbesitzer soll genügende Sandmengen für den Dachboden und für den Hof bereit halten.

Der Sand kann kostenlos abgcholt werden.

Jeder Mißbrauch ist mir aber anzuzeigen und wird schwer bestraft. isööD

Gießen, den 9.Juni 1942.

Der Oberbürgermeister.

J.A.: Gravert.

| Verschiedenes

Radio- Apparat Wechselstrom

(WertRM.160- 220 Volt) gegen Gleichstrom, 220 Volt, z. tau­schen gesucht.

1859D Angeb. u. Telephon 3852.

Armband

mit Anhänger (2 Fuchszähne) verloren.

Abzugeben geg. Belohn. [02766

Werner, Neuenweg 52.

| Kaufgesuche |

Gut erhaltenes Herren-Fahrrad u. Darm-Fahr­rad zu kaufen gesucht. Schrift!. Ang. u. 1860D an 0. Gieß. Anz.

In kauf, gesucht: Kleineres

SiWett mit Einstcck- Figuren.

Z(us Elfenbein bevorzugt.

Schr. Ang. unt. 02774 a. d. G.A.

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Große 42/43, und ein

NegenWriu 3. kaufen gesucht. Schr. Ang. unt. 02777 a.d.G.A.

Sta'tt Karten!

Unser lieber, guter Vater, Schwiegervater, Großvater und Bruder, der

Domänenpächter Friedrich Lyncker ist im Alter von 65 Jahren von uns gegangen.

In tiefer Trauer:

Familie Ewald Lyncker

Familie Fritz Lyncjcer

Anni Dietz, geb. Lyncker,u. Kinder

Familie Fritz Heyd

Johanna Heußer, geb. Lyncker Schiffenberg, Gießen, Köln, den 8. Juni 1942. Die Trauerfeier findet in der Stille statt.

Beileidsbesuche dankend verbeten.

02769

1858 D/

02775/

geschlossen!

LICHTSPIEL-THEATER

Schiffenberg

Am Donnerstag, dem ll.Juni

bleibt das Lokal wegenTrauerfalli

Die Verlobungjmserer Kinder Margot und Ludwig geben hiermit bekannt:

Paul Fiege, Juwelier und Frau, geb. Hohenstein Hamburg 21, Wlnterhuderweg 108

Ludwig Friedrich Oberleutnant zur See

und Frau, geb. Wilms

Gießen, Dammstraße 31 I

Statt Karten!

Für die uns zu unserer Ver­mählung übermittelten Glück­wünsche. Blumenspenden und Geschenke, dänken wir hiermit, auch im Namen unserer Eltern, herzlichst ,, , ,

Ewald Keusch

und Frau Hedi, geb. Hof Gießen, im Juni 1942

Wir haben uns verlobt:

Margot Fiege Ludwig Friedrich Oberleutnant (Ing.)

Hamburg Gießen

im Juni 1942

Gloria-Palast, Seltersweg:

TOSCA vmA

Lichtspielhaus, Bahnhofstraße:

Der scheinheilige Florian

Tagt 3,5.15,8, So. 2.30,5,8 Uhr

SemnHchrrad mit Ballonbereifung u. Motor- radfattel abhanden gekommen.

Wiederbringer Belohnung.

Diezstraße 7 Tel. 3559.

02778

V eranstallungsring der Hitler»Jugend

Mittwoch, den 10. Juni 1942

S)ie (Räuber

Schauspiel von Schiller Beginn: 18.30 Uhr. Kartenversand ab Samstag, den 6. Juni 1942. Sämtliche Karten werden mit der Post zugeschickt.

1863 D

Gießen, im Juni 1942.

02768

2776

Dnuermietedn sucht mögt, für sofort gut möbl.

Zimmer evtl. Wohn- und Schlafzimmer, i. gutem Hause. Schr. Ang. unt. 02773 a.d.G.A.

Meine liebe gute Frau, meine treusorgende Mutter, unsere herzensgute Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante

Frau Marie Schlotzhauer, geb. Stückrath

ist heute morgen 5J4 Uhr, im 56. Lebensjahre, sanft entschlafen.

In tiefer Trauer: Heinrich Schlotzhauer Balth. Müller und Frau Martha, geb. Schlotzhauer und Kinder nebst allen Angehörigen.

Heuchelheim,Langenhain, Gießen, Remscheid, Baumbach, Waldkappel, den 9. Juni 1942.

Die Beerdigung findet Donnerstag, den 11. Juni 1942, 15.30 Uhr, vom Trauerhause, Wilhelm- straße 82, aus statt.

Für die vielen Beweise herzlicher Anteilnahme bei dem Heimgang unserer lieben Mutter, so­wie für die vielen Kranz- und Blumenspendcn und für die trostreichen Worte des Herrn Pfar­rers sagen wir auf diesem Wege unseren herz­lichsten Dank.

Danksagung.

Für die zahlreichen Beweise herzlicher Äk Anteilnahme an dem schweren Leid, das uns durch den Verlust unseres lieben Sohnes und Bruders, meines innigstgeliebtcn Bräuti­gams Karl Keller, Schütze in einem Inf.-Reg., betroffen hat, sagen wir auf diesem Wege un­seren innigsten Dank.

Familie Albert Keller; Mariechen Rinker, Braut

In tiefer Trauer:

Heinrich Mattern und Kinder.

Gießen, den 10. Juni 1942.

[ Mietgesuche | 3-Zimmer- Wohnung

in Gießeno. Um­geb. sofort ges. Wilh. wimmer G. m. b. H. Gienen/L.

Tel. 2072. lieioD

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