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Mit Rücksicht auf die Ablösung der chauszinssteuer bis zum Ende des Jahres ist für die betroffenen Hauseigentümer die Geltendmachung von Ertrags­minderungen für ihr Grundstück von besonderer Bedeutung. Der Jahresbetrag der Hauszinssteuer, mit dessen lOfachem die Hauszinssteuer abzulösen ist, wird u. a. um die Ermäßigungen wegen Er­tragsminderungen gekürzt. Anträge auf Berück­sichtigung von diesbezüglichen Aenderungen, die in den Verhältnissen der Grundstücke bis zum 30. 11. 1942 eingetreten sind, können nur innerhalb der Aus­schlußfrist bis zum 10. 12. 1942 beim Kataster­amt eingereicht werden, Aenderungen, die später im Dezember eintreten, können lediglich noch im Bil­ligkeitswege auf Antrag berücksichtigt werden, da grundsätzlich die Verhältnisse am 1.12.1942 maß­gebend sind.

Die Voraussetzungen für die Gewährung einer Steuerermäßigung wegen Ertragsminderung sind nach den maßgebenden Vorschriften folgende: Eine

Beispiel: Die Ertragsminderung stellt sich auf 3000 (ges. Miete)2400 (vereinb. Miete). 10Q _ 2Q

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Unsere liebe, treue Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester und Schwägerin

Frau Bertha Wenderoth

ist im Alter von 62 Jahren unerwartet für immer von uns gegangen.

Um sie trauern:

Willi Wenderoth und Frau Marie, geb. Kauk ßeorg Hagel und Frau Martha, geb. Wenderoth Reinhard Görnert und Frau Else, geb. Wenderoth und 6 Enkelkinder.

Gießen (Seltersweg 10), im Felde, 7. Dez. 1942. Die Beerdigung findet am Mittwoch, dem 9. Dezember, nachmittags 2 Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt.

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der Universitätsstadt Gießen Dienstag, den 8. Dezember 18.30 bis 21.45 Uhr

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Am 6. Dezember starb plötzlich und uner­wartet, infolge eines Herzschlags, unser lieber Sohn, unser guter Bruder, Schwager und Pate

Theodor Maid

Oberschütze in einem Ld.-Schütz.-Btl, im Alter von 40 Jahren.

Die trauernden Hinterbliebenen: Jobs. Maid V. und Frau Sophie, geb. Maid Otto Maid und Frau Anna, geb. Schäfer Ernst Engel und Frau Emilio, geb. Maid Anna u. Otto Maid; Walter u. Helmut Engel.

Watzenborn-Steinberg, Annerod, 7. Dez. 1942 Die Beerdigung findet Mittwoch, den 9. De­zember, 15 Uhr statt.

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Die Tabelle hat nach den Spielen vom 6. Dezember folgendes Aussehen:

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Oeffentliche Abendvorträge der Universität zweite Reihe 06348 Prof. Vollrath über;

Landungen in England und die Furcht vor Invasionen. Alle 14 Tage, mittwochs von 20.15 Uhr bis 21.30 Uhr, im Hörsaal 13 der Universität. Unentgeltlich. Beginn: Mittwoch, 9. Dezember.

Erlassen werden 30 v. H. der Hauszinssteuer.

Die Ablösungssumme für die Hauszinssteuer fällt im vollen Umfange fort, wenn die Ertrags­minderung auch nur 662/s v. H. ausmacht.

Für eigengewerblich-genutzte Grund­stücke oder Grundstücksteile, für die Mieten sich nicht schätzen lassen, insbesondere Fabriken, werden bei der H a u sz i n s sie u e r die wertmäßigen Um­sätze (einschl. der umsatzsteuerfreien Umsätze) ver­glichen, die in dem maßgebenden Kalenderjahr gegenüber den Umsätzen eines für das Geschäft normalen Jahres oder den durchschnittlichen Um­sätzen mehrerer Jahre erzielt worden sind. Andere Vergleichsmaßstäbe sind für besondere Fälle zuge­lassen. Die Ertragsminderung muß für das ganze Grundstück 20 v. H. übersteigen, wenn der Gründ- stücksteil, für den die Umsätze verglichen werden, wertmäßig überwiegt. Das gleiche gilt für den Vergleich der Bettenbelegung bei eigengenutzten Grundstücken des Beherbergungsgewerbes. Im üb­rigen kann der Steuererlaß versagt oder auch bei geringerer Ertragsminderung als 20 v. H. aus­nahmsweise gewährt werden, wenn dies nach den wirtschaftlichen. Verhältnissen des Betriebs gerecht­fertigt ist. Gelten für > verschiedene Grundstücksteile abweichende Vergleichsmaßftäbe, (z. B. für einen Grundstücksteil der Umsatz), so wird jeder Teil für sich behandelt (vgl. H. Bil. R. vom 6.4. 40 Fin. Min. BL S. 28).

Ist der Bescheid über den Abgeltungs­betrag ohne Berücksichtigung der Ermäßigung bereits ergangen, so wird er vom Katasteramt nach­träglich berichtigt. Es wird sich in diesem Falle regelmäßig empfehlen, in Höhe des Betrages, um den die Ablösungssumme vermindert wird, ausdrück­lich Stundung zu beantragen. Erwähnt sei noch, daß, wenn nach dem 31.12.1942 eine Ertagsminde- rung bei einem Grundstück eintritt, für das die Hauszinssteuer bereits abgelöst ist, eine Beihilfe nach Richtlinien gewährt werden kann, die vom Reichsfinanzminister noch erlassen werden.

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Nach kurzem Krankenlager entschlief ganz plötzlich und unerwartet unsere liebe Mutter, Großmutter und Urgroßmutter

Frau Dorethea Läufer, geb. Glös

im Alter von 80 Jahren.

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/ der trauernden Hinterbliebenen:

Familie Karl Läufer; Frau Bittdrf Familie Dern; Familie Rudolf nebst allen Angehörigen.

Lollar, den 7. Dezember 1942.

Die Beerdigung findet am 8. Dezember, nachmittags 4 Uhr, in Lollar statt.

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___wir gestern bereits berichteten, gelang es dem LSV. Gießen auch am Sonntag nicht, gegen die Turngemeinde Dietzenbach erfolgreich zu be- stehen. Betrachtet man die Tabelle der Gauklasse, so kann man feststellen, daß Dietzenbach ein ernster Anwärter auf die Meisterschaft ist und daher für alle Mannschaften einen außerordentlich starken Gegner darstellt. Im Treffen der Vorrunde siegten die Tur- ner aus Dietzenbach gegen die Luftwaffe mit 11:3 Toren. Seitdem ist die Mannschaft des LSV. von großen Mannschaftsschwierigkeiten geradezu ver­folgt worden, so daß das Ergebnis mit 6:13 Toren zu der Hoffnung berechtigt, daß die Flieger in den kommenden Spielen doch noch Gelegenheit haben werden, sich den Verbleib in der Gauklasse zu sichern.

Seither war das Sorgenkind der Mannschaft die Angriffsreihe. Hier scheint man nun die richtige Zusammensetzung gefunden zu haben, denn am Sonntag klappte es schon sehr gut. Die Schwierig­keiten bestehen jetzt in der Besetzung des Torhüters. In der ersten Hälfte des Spieles war Dietzenbach stark überlegen und sicherte sich einen ^kaum einzu­holenden Vorsprung. Als sich die Flieger einiger­maßen eingespielt hatten, waren sie der Mannschaft von Dietzenbach gleichwertig. Die Torerfolge der zweiten Halbzeit standen mit 4:4 gleich. Besonders erfolgreich war Dietzenbach in der Ausnutzung von Strafwürfen, wodurch allein 8 Tore erzielt wurden. Der Torwart der Soldaten zeigte das, was man von ihm erwartet hatte. Es mangelte ihm sehr an dem bei Strafwürfen wichtigen Stellungsspiel. Da er dies gar nicht besaß, konnten die Dietzenbacher i diesen Umstand tüchtig ausnutzen. Alles in allem kann man sagen, daß die Mannschaft trotz aller seitherigen Niederlagen ein gutes Handballspiel zeigt.

Für die uns zur Verlobung er­wiesenen Glückwünsche und Aufmerksamkeiten danken wir herzlich

Anni Staubach

Erhard Weigel

Leihgestern Politz (Elbe) z. Z. im Felde

Reichsmietenaesetzes festgestellt. Verbesserungen an dem Grundstück werden durch angemessene Er­höhung der Miete berücksichtigt. Um die Sammel- heizungskosten usw. wird die gesetzliche Miete ent­sprechend gekürzt, also die reine Friedensmiete zu­grunde gelegt.

Von der Ausgangsmiete wird die nunmehr ver­einbarte Miete, bei eigengenutzten Grundstücksteilen die übliche Miete (die in Anlehnung an die regel­mäßig für Räume gleicher und ähnlicher Art und Lage vereinbarten Mieten zu schätzen ist) abge­zogen, um die Ertragsminderung zu errechnen. Don der vereinbarten Miete werden unter bestimmten Voraussetzungen Mietausfälle gekürzt, leer­stehende Räuiüe mit Null angesetzt. Bei Mietausfällen darf der Eigentümer nach­weislich die vereinbarte Miete nicht erhalten haben und ihm auch die Einziehung nicht zugemutet wer­den können. Leerstehende Grundstücksteile werden mit 0 RM. nur angesetzt, wenn eine Vermietung zu angemessener Miete nicht möglich ist. Liegt hier­nach eine Ertragsminderung vor, so wird die Haus- zinssteuer in Höhe von 150 v. H. der vollen Er­tragsminderung erlassen.

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Kaninchenausstellung in Lich.

<£ Lich, 7. Dez. Der Kaninchenzüchter- verein Lich trat am Samstag und Sonntag mit einer gut beschickten Kaninchenausstel- l u n g, die im Saal desHolländischen Hof" durch­geführt wurde, an die Öffentlichkeit. Das ausge­stellte Tiermaterial war nach Ansicht des Preis­richters W. Diehmann (Reinheim i. Odw.) und des am Samstagnachmittag die Ausstellung be­suchenden Kreisfachgruppenvorsitzenden Ludwig Kreiling (Gießen) von recht guter Beschaffen­heit.

Der stellv. Veroinsführer Karl Trechsler und seine Mitarbeiter Fritz Trechsler, Fritz Arnold und Karl Süßel hatten die Ausstellung in mustergültiger Weise aufgebaut. Die Lehrschau brachte Aufklärung über richtige Kaninchenzucht und Tierpflege, über Fellbehandlung, Wollgewinnung usw. Da die^ Mit­gliederzahl des rege arbeitenden Vereins ständig im Wachsen ist, betrug die Anzahl der ausgestellten Tiere 120. Unter diesen waren die sehr anspruchs­losen Kleinchinchilla mit 35 Nummern am stärksten vertreten. Ferner waren noch ausgestellt: 9 Angora- kaninchen, 8 Widder, grau, 1 Widder, weiß, 13 Helle Großsilber, 6 Großchinchilla, 4 Blaue und 18 Weiße Wiener, 1 Gelbsilber, der Rest war Jung­tiere. Der Besuch der Ausstellung war an beiden Tagen recht gut.

Die Ergebnisse der Bewertung: Die höchste Aus­zeichnung, den Reichsfachgruppenehrenpreis, erhielt Friedrich Trechsler I. auf Kleinchinchilla; das Di­plom der Reichsfachgruppe und der Zuschlagspreis der Kreisfachgruppe fielen an Fritz Arnold auf Helle Großsilber. Den Zuschlagspreis der Reichsfach­gruppe für beste Gesamtleistung errang Fritz Trechsler, die beiden Ehrenurkunden der Fachzeit-

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schrist Werner Häuser auf Helle Großsilber und Karl Eise auf Angora. Ferner erhielten noch auf Angora: Karl Eise Ehrenpreis, einen 1., drei 2. Preise; Erwin Schöne E, 3.; Friedrich Trechsler LBE. Weiße Widder: Karl Dreruff 3. Graue Widder: Karl Eise E. drei 1., 3. Helle Groß- silber: Fritz Häuser E, zwei 1., zwei 2.; Fritz Ar­nold 1., zwei 2. Großchinchilla: Gustav Radetzky zwei 2., 3.; Wilhelm Lich 1., 3. Blaue Wiener: Vereinsrammler 1; Heinz Passau E; Helmut Lechens 2. Weiße Wiener: Wilh. Kraus zwei 1., 2.; Karl Süßel 1.; Karl Dieruff KFE, zwei 2.; Er­win Sommer 2.; Walter Kübler 2.; Heinrich Lotz E, 1., 2.; Heinz Wilh. Stein 1., zwei 2. Klein­chinchilla: Heinz Reinhardt 1., zwei 2.; Gustav Radetzky E, 1., 2., 3.; Karl Zimmer 3.; Karl Trechs­ler zwei E, zwei 1., drei 2.; Friedrich Trechsler I. zwei E, drei 1., vier 2. Gelbsilber: Gustav Schmidt 2. Jungtiere: Großchinchilla: Wilh. Lich 2., 3. Blaue Wiener: Walter Kübler 2. Weiße Wiener: Wilh. Herd 1.; Erich Heckmann 2.; Heinz Wilh. Stein 1., 2., zwei 3. Kleinchinchilla: Hermann Land mann 1., 2.; Wilh. Kutscher 2.; Er­win Sommer 3. Kleinsilber, schwarz: Karl Schwenk 1., 3.

1 Landkreis Gieße«.

s Lang-Göns,, 8. Dez. Am Mittwoch, 9. De­zember, kann unser Mitbürger Konrad Rudolph, Obergasse, seinen 8 5. Geburtstag bei guter kör­perlicher und geistiger Frische feiern. Wir sprechen ihyr die herzlichsten Glückwünsche aus.

Schwelnemarkl in Alsfeld.

Msfeld. 7. Dez. Der heutige Schweine­rn a ^k t war mit 73 Ferkeln beschickt. Es kosteten 6 vis 8 Wochen alte Ferkel 40 bis 45 RM., 10 bis 13 Wochen alte 55 bis 70 RM. pro Stück. Nach flottem Geschäft verblieb geringer Ueberstand.

Fußball.

1900 Gießen 1 Leihgestern 1 2:4 (Ist).

Am Sonntag trug die 1. Jugend der Spielvg. 1926 Leihgestern das fällige Verbandsspiel in Gießen aus und konnte zwei wertvolle Punkte mit nach Haufs nehmen. Nach diesem Spiel steht Leihgestern mit 12:0 Punkten und einem Torverhältnis von 20:6 weiter an der Spitze der Tabelle.

Hauptschristleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Hdnge. Stellvertreter bei Hauptschriftleiters: Ernst Blumschein, l^rantwortlich für Politik und Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für das Feuilleton: Dr. HanS Thnriotj für Stadt Gießen, Provinz, Wirtschaft und Sport: Ernst Blumschcin.

Druck und Verlag: Brühlsche Untversitätsdruckerei R. Lange K. G. Verlagsleiter: Tr.-Ing. Erich Hamann: Anzetgenleiter: Hans Beck.

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heitsfehler ent­fernt für immer Frau B. Gulden seit 1835 Fr.W.Henkel Am Biegelpfad 32. Sprechstund.ietzt Mittwochs,fließen 9-17 ühr dnrehg.

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im November 1942

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Minderung des Grundstückserirages wird durch Er­mäßigung der Hauszinssteuer berücksichtigt, wenn infolge des Leerstehens von vermietbaren Räumen, Billigervermietung, Mietausfällen oder Betriebs­rückgang eine Ertragsminderung für das ganze Grundstück in Höhe von 10 v. H., in den Fällen eines Vergleichs der Umsätze bei den hierfür in Be­tracht kommenden Gewerbebetrieben (vgl. unten!) oder nach der Bettenbelegung im Beherbergungs­gewerbe 20 v. H. übersteigt. Um das Ausmaß (Hun­dertsatz) der Ertragsminderung festzustellen, wird die im maßgebenden Rechnungsjahr (zur Zeit 1942) vereinbarte Miete mit einer Aus aangs- miete verglichen. Erlaßzeitraum ist der Kalenoer­monat. Ausgangsmiete ist die monatliche gesetzlich^. Miete (regelmäßig 120 v.H. der Friedensmiete). Soweit das Reichsmietengesetz nicht gilt (z. B. bet gewerblichen Räumen, Großwohnungen), wird eine fingierte gesetzliche Miete auf der Grundlage der Friedensmiete entsprechend den Vorschriften des

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