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Dienstag, 3. Februar 1942

Beilagen:

Druck und Verlag:

Ankara, Ende Januar 1942.

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Reichsmarschall Göring in Italien

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gab sich der Reichsmarschall von Rom nach Süd- Italien und besuchte auf Sizilien vom 30. Ja­nuar bis 1. Februar seine dort liegenden Luftwafsen- verbände. um sich von deren Einsatzbereitschaft und Schlagkraft zu überzeugen. Reichsmarschall Gö­ring kehrte am 2.Februar zu weiteren Be­sprechungen nach Rom zurück.

Zchrlftleitung und Geschäftsstelle: Gießen. Schulstratze 7-9

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das, was sein wird, ausgenommen.

Wenn der Führer betonte, der politische, militä- rische und moralische Charakter dieses Krieges sei eindeutig und richte sich gegen die zersetzenden Ge- walten, die unter Führung All-Judas die Roose­velt und Churchill und Stalin gegen Europa ins­gesamt und nicht erst seit heute, sondern schon im ersten Weltkrieg angesetzt haben, dann weiß heute jeder Europäer, daß die Worte des Führers den Kern trafen. Denn diese letzten Jahre haben das Denken und die Vorstellungswelt nicht nur der , Deutschen, sondern aller Europäer geradezu revo­lutioniert. Zum ersten Male ist die Empfindung allgemein geworden, daß Europa zusammengehört und daß die Plutokratien und ihre Ableger, die bol­schewistischen Bluttheorien, die peripheren Erzfeinde eines europäischen Zusammenschlusses sind und auf die Ohnmacht jedes einzelnen europäischen Teiles, auf dessen Unterdrückung und Ausbeutung hinzielen. Was ehedem fast unmöglich schien, ist heute Tat- z fache geworden: der Führer und der Duce haben die Mission übernommen, mit Japan zusammen diese jüdischen Erzfeinde des Menschengeschlechts nicht nur aus Europa und Asien zu entfernen, son­dern mit ihren Roosevelt und Churchill auszurotten. Immer klarer entwickelt sich das Ziel des Riefen» kampses. Die Fronten sind abgesteckt, die Entschei­dungskämpfe haben mit harten Schlägen begonnen, und diese Schläge sind auf die Churchill und Roose­velt so niederqehagelt, daß Churchill in seinem letzten pessimistischen Spec stöhnte, seit zweieinhalb Jahren hielte England nur den Kops' über Wasser.

Wir wollen gegenüber den Prognosen, die in Churchill-Art die jüdisch-demokratische Presse zu stel­len wagt, abwarten, was das Frühjahr, der Som­mer und der Herbst an neuen Erfolgen den Mäch­ten des Dreierpaktes bringen werden. Roch jedes Jahr dieses Kampfes hat uns die Siege und den Gegnern furchtbare Niederlagen eingebracht. Wenn dieser europäische Winter zu Ende geht, dann wirb auch Stalin sein Ende finden. Der Führer kündigte das an, und er weiß, daß er sich auf die größte und bestbewaffnete Armee der Welt und auf ein Volk stützen kann, das in geradezu friderizianischem Wil­len entschlossen ist, jetzt Schluß zu machen mit den ständigen Bedrohungen der europäischen Friedens­arbeit. Die englische Presse hatte noch genug an Churchills Pessimismus zu verdauen, um auf diese kraftvolle Führerrede überhaupt einiges zusammen, zustammeln. Immerhin wimmert derDaily Tele­graph", der Führer habe zugegeben, daß er die Initiative in der Kriegführung verloren habe! Die Schreiberlinge desDaily Telegraph" mit .ihrer Borniertheit können einem ebenso leid tun, wie die desManchester Guardian", die versichern, Hitler habe defensiv geredet, was eigentlich England er­mutigen könne. Wir möchten die Blätter auffordern, auch nur einen Satz oder eine Bemerkung zu zitie- ren, die den Führer als defensiv hinstellt? Das Ge­genteil fft der Fall! Wir wissen genau, daß die europäische Idee auf dem Vormarsch und nicht zu

Berlin, 2.Febr. (DNB.) Der Reichsmarschall des Großdeulschen Reiches befindet sich seit dem 27. Januar in Italien. Am 28. Januar hatte der Reichsmarschall eine mehrstündige Unter­redung mit dem Duce. Seine Majestät der Kö­nig und Kaiser empfing am 29.Januar Reichs­marschall ©Öring. 21m Abend des 29.Januar be-

In engem Zusammenhang mit diesen Operationen stieß im gleichen Abschnitt ein Verband der Waffen- gegen eine andere Ortschaft vor und brachte sie nach kurzem erbittertem Gefecht in seinen Besitz. Von hier aus griff der ^-Verband mit Unterstut>ng durch Panzerkampfwagen erneut den Feind in einer weiteren Ortschaft an, die gleichfalls genommen wurde. Auch im benachbarten Abschnitt gestaltete sich der Angriff der hier eingesetzten Panzertruppen erfolgreich. Gegen die sich erbittert zur Wehr setzen­den Bolschewisten nahmen die Truppen einer Pan­zerdivision vier Ortschaften, wobei ihnen Verbände der Luftwaffe durch rollenden Einsatz wirksame Un­terstützung gaben. . .

In erbitterten Kämpfen behaupteten deutsche Truppen am 31.1. an der Donez-Front eine

^scheint täglich, außer Sonntags und feiertags

eder- und enschuB, rankhei- hmerzen.

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Oer Wehrmachtberichi.

DNB. Aus dem Führerhauptquartier, 2. Febr. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

Im Süd ab schnitt der Ostfront kam es trotz heftiger Schneestürme wiederum zu starker

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Berlin, 2. Februar. (DNB.) Unter schwierigsten Wetterverhältnissen setzten deutsche Truppen am 31 1. in der M i t t e d e r O st f r o n t einen Angriff fort den sie am 30.1. begonnen hatten und der zu einem tiefen Einbruch in die bolschewistischen Limen ueführt hatte. Durch meterhohen Schnee und in Grimmiger Kälte kämpften sich die Infanteristen ge­gen eine von den Bolschewisten besetzte Ortschaft vor. Obwohl die deutschen Soldaten zahlenmäßig schwa­cher waren, entrissen sie nach schwerem Kampf dem Feind die Ortschaft und behaupteten sie gegen neue bolschewistische Vorstöße. Durch die Einnahme dieses Ortes schuien die Infanteristen die Voraussetzung für die Abschnürung einer bolschewisti­schen Kampfgruppe, in deren offene tftanfe sie vorgestoßen waren. Der Kampf dauert noch an.

Annahme von Anzeigen für die Mitlagsnummer bis8' .UbrdesBormittags

AnAetgen-Preile:

Anzeigenteil 7Rvt. ie mm bei 22 mm Zeilenbreite, Tertteil 50 Nvf. ie mm bei 70 mm Zeilenbreite

Nachlässe:

WiederholungMalstasiell A«chlüneMengenstaffelV Plavvorschrift (vorherige Vereinbarung) 25ü o mehr

Sampfläligkeit. 3m mittleren und nördlichen Front­abschnitt wurden zahlreiche Angriffe des Feindes zurückgeschlagen. Artillerie des Heeres nahm kriegs­wichtige Jnduftriewerke in Leningrad unter wirk­sames Feuer.

Vor der englischen Südostküste erzielten deutsche Kampsslugzeuge Bombentreffer auf drei größeren Handelsschiffen, darunter einem Tanker.

3n der Lyrenaika besetzten Verbände der Panzerarmee Afrika Barce und El Abiar. Kampfverbände der Luftwaffe unterstützten die Ver­folgungskämpfe und warfen Materiallager des Feindes bei Marfa Matruk in Brand.

Deutsche Unterseeboote versenkten vor der Küste Kanadas einen Zerstörer, westlich (Sibral- t a r eine Korvette, an der Küste derLyrenaika und vor Murmansk je ein Bewachungssahrzeug.

3n der Zeit vom 24. bis 30. Januar verlor die sowjetische Luftwaffe 164 Flugzeuge, davon wurden 94 in Luftkämpfen und 13 durch Flakartillerie ab­geschossen, der Rest am Boden zerstört. Während der gleichen Zeit gingen an der Ostfront 33 eigene

zu werden. _

Durch das bolschewistisch-englische Gewaltregime tn Iran, durch die Knebelung Iraks, Syriens und Aegyptens ist der Freiheitswille der arabischen Vol­ker, der kurdischen Stämme wie der Aegypter und Syrer nur noch größer und unbeugsamer geworden, r. Es will schon etwas heißen, wenn Bullitt beispiels- f weise in Teheran die iranische Regierung unter ! Druck setzen muß, um sie zu veranlassen, endlich den Vertrag mit England und der Sowjetunion zu unterzeichnen, wogegen sie sich trotz schärfster Dro­hungen und aller erdenklichen Schikanen bisher er- i folgreich gewehrt hat. Das spricht ebenso wenig für eineStärkung der britischen Stellung wie die Tatsache, daß auf englisches Betreiben der frühere L irakische Ministerpräsident und bedeutende Nationa- I list Raschid Ali el Kailani von der jetzigen irakischen I Regierung zum Tode durch den Strang verurteilt I wurde, während der jetzige Ministerpräsident von

Großbritanniens Gnaden, Nuri Said, sich so wenig 1 seines Lebens sicher fühlt, daß er die irakische Ge­heimpolizei auflöst, während er gleichzeitig den In- telligence Service bittet, ein Auge auf seine kost-

des Stabes eines Armeekorps; Hauptmann Hugo Schimmel, Bataillonskommandeur in einem Infanterie-Regiment. *

Oberst i. G. Eberhard von Kurowski erhielt bereits im Polenfeldzug die Spangen zum E. K. II. und I. Klaffe. Auch im Westfeldzug und im Einsatz gegen Jugoslawien und Griechenland hat sich Ober t von Kurowski als ein ganz besonders tapferer

Flugzeuge verloren.

Neue Ritterkreuzträger.

Berlin, 2. Febr. (DNB.) Der Führer ver­lieh das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an:

Oberst i. G. Eberhard von Kurowski, Chef

chlagen ist. e w

Die Zusammenfassung der jungen Nationen zu einem weltweiten Block- in dem nicht der Dollar oder das Pfund, sondern die Tüchtigkeit und der Wetteifer maßgebend sind, in dem nicht der Eigen­nutz weniger alle Schätze an sich reißt und die Volker verderben läßt, sondern jedes Bedürfnis nach Möglichkeit befriedigt wird, das ist das Ziel. Cs ist antiimperialistisch, denn Imperialismus heißt die Tendenz weniger Plutokraten und bolschewistischen Juden, die Massen ihrer Völker auf die Schlacht- bank zu bringen, damit die Säckel der Besitzenden noch schneller gefüllt werden. Wir kämpfen jetzt dafür, daß diese Politik aufhört, daß diese Nach» ähren eines Dschingiskhan, die über die Länder dahinfuhren und nichts als Knechtschaft und Elend brachten, ausgemerzt werden. Was sie uns ange­tan, das ist ihnen ebenso unvergessen wie das, was sie den Indern und Buren und sonstigen Völkern angetan haben. Das Weltgericht dieser Schlachten­gewitter entscheidet darüber. Und es wird für uns sprechen, für alle jene Nationen, die jetzt von den blutbefleckten Churchills Rechenschaft heischen, nach dem Worte: Aug um Auge, Zahn und Zahn. E. S.

Oie Abwehrschlacht im Osten

tteberall vergebliches Anrennen der Sowjets.

GietzenerAnzeiger

brühllcht UnioetfUtoDnilerei H. Lang« Gemral-AnzeigWGWeffen

Barce und El Abiar beseht.

Andauernde Kämpfe an der Ostfront. - Sowjets verloren 164 Flugzeuge

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Europas La!

Von unserer Berliner Schriftleitung.

Der Führer hat seine Rede in deutscher Sprache gehalten, aber ganz Europa hat sie verstanden und ist einia darin, unter seiner Führung die Schlach­ten dieser Weltenwende siegreich zu ourchkämpfen, damit eine neue und bessere Welt geboren werde. Die Siegesgewißheit des Führers ist zutiefst in Front und Heimat begründet, in der deutschen , Volksgemeinschaft, die Vorbild und Ziel einer euro­päischen Völkergemeinschaft sein wird. In diesem Sinne haben die berufenen Organe aller europäi- chen Völker die Rechenschaftsdarlegung des Führers über das, was war, über das, was ist, und über

Verschärfte Spannungen imAahenOsten

Von unserem ek.-Berichterstatter.

glkonatlick .. . RM.I.80 Zustellgebühr .. -.25 euch bei Nichterscheinen ron einzelnen Nummern Infolge höherer Gewalt

mlvrechanschluß 2251

Ortschaft, gegen die die Bolschewisten bereits seit mehreren Tagen starke Kräfte ohne Erfolg einge­setzt hatten. Obwohl der Feind auch an diesem Tage wieder mit zahlenmäßig starken Kräften angriff und die Ortschaft zeitweilig von drei Seiten einge- schlossen war, scheiterten dank der umsichtigen Füh­rung der deutschen Abwehrkräfte.alle Angriffe an der eisernen Abwehr des hier kämpfenden branden­burgischen Infanterie-Bataillons. Einzelne bolsche­wistische Gruppen, denen es im Zuge des umfassen- den Angriffs gelungen war, vorübergehend in die Ortschaft einzudringen und sich hier festzusetzen, wurden in Gegenstößen sofort wieder geworfen oder vernichtet. Die Ortschaft blieb fest in der Hand des brandenburgischen Bataillons.

Deutsche Truppen, deren Stellung im Sud - abschnitt im Raum ostwärts von Arte- mowsk verläuft, schlugen gestern einen bolsche­wistischen Angriff ab. Obwohl der Feind mehrere Panzer eingesetzt hatte, mußte er unter der Wir­kung des deutschen Abwehrfeuers seinen Angriff einstellen. ~ ,

Im Nordteil der Ostfront schlugen unsere Truppen am 30. und 31. Januar vereinzelte örtliche

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bare Person zu haben.

Weist schon die politische Seite der britischen Stel­lung im Nahen Osten bedenkliche Schwächemomente auf, so ist es um die wirtschaftliche noch viel schlimmer bestellt. Es ist nicht übertrieben daß weite Gebiete, die heute unter der englischen Knute seufzen, buchstäblich Hunger leiden, da die Briten rücksichtslos das Getreide für ihre australischen und indischen Truppenmassen eintreiben. Sie machten im Vorjahr Versprechungen, daß Australien größere Mengen Getreide für die Bevölkerung liefern wurde Diese Versprechungen sind nie gehalten und jetzt auch offiziell zurückgezogen worden. So wurde in Bagdad bekanntgegeben, daß die Bevölkerung nut denvorhandenen Getreidemengen" auszukommen habe, da durch dieveränderten Verhältnisse" auf australische Lieferungen nicht zu rechnen sei. In Iran treibt man die Erbitterung gegen die bri­tische und sowjetische Gewaltpolitik bis zur Siede­hitze. Was die Iraner von den Sowjets zu erwar­ten haben, ist inzwischen bekannt geworden: Mord, Verschleppung und Kerker. Und im I r a k sind die Briten jetzt dazu übergegangen, die militärischm Ausstattungsgegenstände und die Waffen der «iraki­schen Armee an die indischen und australischen Trup. pen auszuhändigen. v _ ...

Und in Aegypten stehen drohende Gewitter- wölken am Horizont. Ganz abgesehen von den Uebergrrffen gegen die französische Kokdnie, von der

Bestechung des französischen Vorsitzenden der Suez- Kanal-Gelellfchaft, durch die die französische Aktien­mehrheit in englische Hände gespielt werden soll, wird hier vor allem die Frage der Neuwahlen akut, die vor allem von der starken englandfeind­lichen Wafd-Partei betrieben wird. Auch in Aegypten sind die Ernährungsschwierigkeiten durch die rücksichtslosen britischen Eintreibungen außer­ordentlich groß. Zwar könnte Syrien-Libanon als reiches Getreideland diesem Notstand abhelfen, aber dort haben die Briten eine Gesellschaft, die Unco, gegründet, die zunächst in den Südoststaaten Ge­treide aufkaufte, um Deutschlands Versorgung zu stören. Heute denkt die Unco selbstverständlich nicht daran, aus ihren Vorräten den hungernden Völkern des Nahen Ostens Getreide zu liefern, im Gegen­teil, die Briten verlangen von Aegnpten und Syrien noch mehr Getreide für ihre Truppen. Diese Zustände haben der Wafd gewaltigen Auftrieb gegeben.- Als im November des Vorjahres bei einer Nachwahl der Wafd-Kandidat die Mehrheit erhielt, sahen die Engländer, wie die Dinge laufen würden, wenn verfassungsmäßig in diesem Jahr Neuwahlen ausgeschrieben würden, was die Wafd-Partei ver-

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Generalmajor Vreilh.

Der Führer hat dem Generalmajor B r e i t h, Kom­mandeur einer Panzerdivision, am 31. Januar 1942 das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreu­zes verliehen. (Scherl-Bilderdienft. OKW.)

langt, die Briten aber unter allen Umständen ver­hindern wollen. Die britischen Zwingherren haben ohne Umschweife zu verstehen gegeben, daß sie eine Wafd-Regierung nicht dulden würden. Die Lage hat sich schon derart zugespitzt, daß es dem Minister­präsidenten Siri Pascha noch nicht gelungen ist, einen Ersatz für den zuruckgetretenen Finanzminister Abd el Hamit zu finden, so daß er schließlich das Finanzministerium selbst übernehmen mußte.

Alle diese Schwierigkeiten zusammen mit dem steigenden Einfluß Washingtons im Nahen Osten zeigen, wie die Dinge in Wirklichkeit stehen. Eng­lund befindet sich auch hier trotz einiger militärischer Scheinerfolge in der doppelten Defensive. Es muß den Yankees Zugeständnisse über Zugeständnisse machen, während die Erbitterung der national ge­sinnten arabischen Kreise immer größer wird.

Rücktritt der ägyptischen Regierung.

Stockholm, 2. Febrnar. (Eurovapreß.) Der Rücktritt der ägyptischen Regierung wird Montagnachmittag aus Kairo gemeldet. Die bisherige Regierung unter dem Vorsitz von Hus­sein Sirry Pascha hatte ihre Amtszeit im Juli 1941 begonnen. Reuter meldet ergänzend, daß die Regierung Hussein Sirry Pascha als Folge gegen die Regierung gerichteter Studentenkundgebungen zurücktrat.

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(Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten.) Me schwach die Stellung der Engländer im stahen Osten ist, geht allein schon aus den Umtrie- den Bullitts hervor, der zur Zeit eine Rund­reise im Mittleren Orient macht. B

Stolle eines ausgesprochenen Unruhestifters, darüber ; hinaus ist er der Liquidator der britischen Erb­masse. Die Pläne Washingtons gehen anscheinend lehr weit, und Roosevelt hat es nicht mehr notig, Ü geringsten Rücksichten auf denBundesge­nossen" walten zu lassen. Wenn beispielsweise jetzt Me ägyptische Regierung angeordnet hat, daß in oroßen Teilen des Landes anstatt Baumwolle nur noch Getreide angebaut werden soll, so spürt man hier bereits die Hand des USA.-Kapitalisten, der jich die unbequeme Baumwollkonkurrenz Aegyp- rfSk ens vom Halse schaffen will. Die Meldungen, daß.

Eritrea am Roten Meer in Zukunft i>a9 Ge- S* «i biet für einen gewaltigen UEA.-Stützpunkt ab- 'r-®ur!*lneben soll, bah weiter in Port Sudan und im , S ijebiet von Hadramaut in Südarabien den !M| Nordamerikanern neben den englischen militärischen , Einrichtungen auch noch andere Anlagen zur $er. s dm itotiil fügung gestellt werden sollen, zeigen weiter, wie Hs «ZI lonsequent die USA. ihr Ziel versolgen, wirtschaft- Strati lliitl, politisch und militärisch immer größeren Em. Wagen $ IM 'M Nahen Osten zu erhalten. Zu diesen Se= rten Spitheil ftrebungen gehört selbstverständlich auch die ein- heutige Bevorzugung der jüdischen Kreise durch nnn . den Kriegshetzer Bullitt, der alles tut, um die wirt- Seotod schaftlichy Stellung der Juden zu festigen. Nicht üS lfal mnsonst erklärte der Zioniftensuhrer Chaim Weitz- Md Äl mann, daß er sich von der Tätigkeit Bullttts sehr n0 Diel verspreche. Was dabei für die Araber heraus- ___I kommt, ist leicht zu erraten. Bullitt scheint den Auf­trag zu haben, die jüdische Kolonisierung rem ara­bischer Länder unter der Flagge und dem Protek­torat der USA. so stark wie möglich zu foroern.

Damit haben wir die imperialistischen Ziele Roo­sevelts in diesem Sektor abgesteckt. Wie steht es ! um den Wert der britischen Stellungen selbst? Die I- britische Agitation hat alle Anstrengungen gemacht, bie Welt glauben zu machen, daß Englands Posi­tion im Nahen Osten im vergangenen Jahr wesent- lich gestärkt worden sei, was der Wirklichkeit aller- bings ins Gesicht schlägt. Es ist kein Zwestel mehr Möglich, daß zwar durch den brutalen Uederfall «ui S 0 r i e n, durch die Vergewaltigung des Irak und Irans zunächst mögliche Widerstände gegen ' die britische Gewaltpolitik ausgeschaltet wurden daß gleichzeitig aber damit die zu haltende Stellung derart ausgeweitet wurde, daß nur durch ständigen Zustrom sehr großer Menschen- und Materialmassen die Aufgaben zu erfüllen und die gesteckten Ziele zu erreichen siind. Die britische Nahostfront erstreckte sich ursprünglich auf die westlichen und östlichen Ge­biete des Suezkanals, also in einer Lime von Aegypten nach Palästina, während heute ein Raum beherrscht und geleitet werden muß, der sich m einem gewaltigen Bogen über die libysche Wüste bis nach Teheran hinzieht. Ganz abgesehen davon, daß die Problematik dieser scheinbaren Nahost-Er­folge der Briten in dem Augenblick offenbar wurde, . als der Krieg in Ostasien ausbrach und das gefähr­liche Vakuum im malaiischen Gebiet und von Jnsu- i linde bis nach Australien aufdeckte, zeigte sich auch, ' daß die politischen Spannungen im Nahen Osten » eher noch zugenommen haben anstatt ausgeglichener

Offizier erwiesen. Im Ostfeldzug hat er sich durch durch seinen persönlichen Einsatz wiederholt in her­vorragender Weise ausgezeichnet.

Hauptmann Schimmel erhielt während des Polenfeldzuges das E. K. II. und während des Westeinsatzes das E. K. I. Auch im Feldzug gegen die Sowjets hat er sich durch hervorragende persön­liche Tapferkeit und äußerst tatkräftige Führung feines Bataillons ausgezeichnet. U. a. hat er Mitte Januar auf Grund eines eigenen Entschlusses fein tapferes Bataillon so angesetzt, daß die völlige Ver­nichtung einer feindlichen Kampfgruppe gelang. Diese Tat ist unter Angabe der beträchtlichen Beute in dem Wehrmachtsbericht vom 16. Januar 1942 erwähnt worden.

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