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Darmstadt, 17. Juli. Gestern Nachmiltag zwischen 3 und 4 Uhr tobte in unserer Gegend ein Gewitter, wie mir ein solches selten erlebt haben. Durch den gle'ch- zeit g herrschenden orkanartigen Sturm wurde besonders an den Bäumen ein unge- heurer Schaden angerichtet, indem allenthalben Aeste heruntergerissen, vielfach auck ganze Bäume entwurzelt wurden.
Blättern der Berberitze: Aecidium Berberidis. In denselben bilden Sporen und diese veranlassen auf Roggen Uredo.
Die Ueberwmterung geschieht auf zwei Weisen: erstens durch welches der gewöhnliche, in kalten Wintern ftatifindende Vorgang ist; ausnahmsweise in milden Wintern (wie der vorige z. B.) noch dazu
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— Der „Agence Havas" wird aus Shanghai gemeldet: Die Lage in Peking hat sich in Folge von heftigen Auseinandersetzungen zwischen Li-Hung- Chang und Li-Hung-Tso gänzlich geändert. Eine friedliche Lösung ist wahrscheinlich. Admiral Courbet bedroht Foutchou.
— Seit gestern Abend sind in Toulon 14 Personen und in Marseille 23 Personen an der Cholera gestorben.
London, 18. Juli. (Unterhaus.) Gladstone hofft, daß am Dienstag eine Conferenzsitzung stattfinde. Fitzmaurice theilt mit, in Suakim eingetroffene Pilger berichteten vom 12. Juni, daß der Platz sicher und mit Lebensmitteln reichlich versehen sei. Wenige Araber seien in der Nähe. Anderen Nachrichten zufolge beunruhige Gordon die Aufständischen durch mit mehreren Kanonen bewaffnete Dampfer.
London, 18. Juli. Das Hampshire-Regiment in Hosport wurde telegraphisch beordert, sich für Sonntag zum Abgang nach Malta bereit zu halten, um ein von dort nach Egypten abgehendes Regiment zu ersetzen.
Madrid, 18. Juli. Die Deputirtenkammer genehmigte in ihrer heutigen Sitzung den zwischen Cuba und den Vereinigten Staaten von Nordamerika abgeschlossenen neuen Vertrag und wurde sodann geschlossen.
Petersburg, 18. Juli. Das „Finanzblatt" veröffentlicht ein von dem Kaiser bestätigtes Gutachten des Reichsrathes, wonach die zollfreie Wiedereinfuhr von leeren Holzsässern, Kisten, Körben uno grünen Glasflaschen, worin russische Producte nach dem Auslände ausgesührt wurden, gestattet ist. Ausländische Petroleum-Waggons dürfen bis Warschau zollfrei eingeführt werden, gehen dieselben in einer gewissen Frist nach dem Auslande zurück, so unterliegen sie der Verzollung._____________________________________________________
Die Rostkrankheit des Roggens.
Auf das Eingesandt tn Nr. 160 dieses Blattes, betreffend den Rostpilz des Roggens, sei Folgendes entgegnet:
Auf den Blättern und Halmen des Roggens finden sich so ziemlich in jedem Sommer gelbe Flecken oder Streifen, zuweilen, wie tn diesem Jahre, in sehr großer Häufigkeit auftretend, welche den Namen „Rost" (Uredo) führen. Sie bestehen tm Wesentlichen aus vielen, mikroskopisch kleinen, kugeligen oder länglichen Zellen: Sporen. Jede einzelne kann, wenn sie durch irgend welche Mittel von dem Orte ihrer Entstehung weg auf andere Roggenpflanzen gelangt, keimen, sich vermehren und so den Rost erzeugen.
Während des ganzen Sommers geht die Neubildung von Rostsporen vor sich, und sie sind das Hauptverbreitungsmittel der Krankheit. Gegen den Herbst folgen ihnen schwarze Streifen (Puccinia graminis), wiederum vornehmlich aus Sporen bestehend, welche schwarz und zweizellig sind. Diese Pucctmasporen (also nicht die Uredosporen) überwintern und zwar entweder auf den Stoppeln des befallenen Getreides oder auf den absterbenden Halmen der Quecke und anderer wilder Gräser oder endlich abgefallen auf der Erde.
Im nächsten Frühjahr keimen sie in besonderer Weise (Promycel mit Sporidien), erzeugen aber nicht Uredo, sondern bilden eine dritte Form: gilbe Becherchen auf den
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An Dächern und Schornsteinen richtete der Sturm ebenfalls mannigfachen Schaden an. Nach den bis jetzt vorliegenden Nachrichten wurden durch das Gewitter namentlich auch im Ried große Verwüstungen angerichtet.
— An der Bergstraße muß das Wetter furchtbar gehaust haben, eine Menge Bäume sind entwurzelt, eine Unmasse Obst abgeschlagen. Bei Auerbach soll ein Mann vom Blitz erschlagen worden sein. — Aehnliche Nachrichten kommen aus Babenhausen, wo der Sturm ein Gebäude demolirte.
Bessungen, 17. Juli. Bet dem gestrigen Gewitter schlug der Blitz in unserer Gemarkung mehrfach ein. Der durch den furchtbaren Sturm in Gärten und im Feld angerichtete Schaden ist sehr beträchtlich, namentlich haben dte Obstbäume sehr gelitten. In der Wittmannsstraße wurden eine Anzahl dort aufgestellter Gerüststangen umgeworfen und wäre um ein Haar durch dieselben ein in der Nähe befindlicher Mann erschlagen worden.
In einem Garten tn der Karlsstraße sind allein 10 der schönsten Obstbaume zerstört worden. Schornsteine wurd n von den Dächern gerissen. In einem bewohnten Seitenbau stürzte eine Giebelwand ein, wodurch ein kleines schlafendes Kind leicht bas Leben hätte verlieren können, denn dicht an seiner Wiege fiel die Wand nieder. In einem andern Hause schlug der Blitz in den Schornstein, doch ohne zu zünden. Der Prinz-Emil-Garten, der Donnerstags dem Publikum geöffnet ist, muß heute, wie eine am Thore desselben befestigte Tafel anzeigt, wegen der starken Verwüstungen durch den Simm geschlossen werden.
Pfungstadt. 16. Juli. Heute Nachmittag zwischen 2 und 3 Ubr zog über unfern Ort ein furchtbares Gewitter, dem ein orkanartrger Sturm vorausging; eS folgte Blitz auf Blitz und Schlag auf Schlag. Der Regen ergoß sich tn Strömen und war, da das Gewitter ca. anderthalb Stunden andauerte, die seit dem 5. d. M. zum Reinigen abgeschlagene Modaubach bald zu einem wilden Strom herangewachsen. Der Sturm führte vorher solche Staubwolken über Pfungstadt hinweg, wie wir solche noch nie gesehen, riß die Dreschscheuer des Gemetnderaths A. Jäger nieder, wobei ein Pferd verschüttet wu»de. Ferner riß der Sturm den großen Schornstein des Bäckermeisters PH. Eck nieder und wurde durch das Niederfallen der Steine die ganze Backstube demoltrt. Ein in der Hafnerstratze auf dem Sand spielendes Kind von etwas über 3 Jahren hat der Sturm ergriffen und etwa 15 Fuß hoch mit tn die Luft genommen, wobei das Kind um Hülfe schrie, bis es aus der Windhose zurück auf die Erde fiel. Glücklicher Weise hat das Kind feinen Schaden genommen, denn es fiel auf den weichen Flugsand zurück.
Dieburg, 16. Juli. Heute Nachmittag zog ein schweres Gewitter über unsere Stadt. Dasselbe war von einem rasenden Sturme begleitet. Der Blitz schlug tn die Mörsmühle ein, glücklicherweise ohne zu zünden. Im Felde sind viele Bäume theils geknickt, theils entwurzelt. Den Früchten hat das Unwetter nichts geschadet, <m Gegentbeil, den lechzenden Fluren den lang ersehnten durchdringenden Regen gebracht.
Mainz, 17. Juli. Ueber ein furchtbarcs Gewitter, welches gestern Nachmittag tm Ried ntebergtnp, welches aknr auch gleichzeitig von einem orkonähnttchen Sturme begleitet war, werden uns von verschiedenen Selten sehr bedenkliche Mtttheilungen gemacht. Seit Menschengedenken wurde der Ried von einem solchen fürchterlichen Naturereign ß nicht h.imgesucht, die ganze Natur war in Aufregung und so heftig folgten die Blitze, daß man tn einem F.uermeer zu fein glaubte. Reisende, welche das Ried durchfuhren, bemerkten 4 Stellen, in welchen der Blitz eingeschlagen und Gebände entzündet worden waren; in B blis wurden durch den Blitz zwei Gebäulichkeiten tn Brand gesteckt; durch die Gewalt des Sturmes wurden viele Bäume entwurzelt, während eine große Anzahl von Bäumen der Aeste beraubt wurden. Ueberall waren die Landleute mit dem Schneiden der Frucht beschäftigt; einer der Reisenden zählte nahebei 30 FruÄtwagen, welche von dem Sturm umgeworfen waren, während die Frucht tn alle Winde zerstreut wurde. Das Dampfboot „Moltke" der Köln-Düsseldorfer Gesellschaft, welches auf der Tour von Worms nach Mainz begriffen war, hatte ebenfalls von dem Slurne viel zu leiben, die Plan des Sch ffts wurde tn Fetzen zerrissen und die eisernen S'onun auf dem Schiff rote Rohr gebogen. Auch in Bingen wüthete am Mittag ein h stiz rs Gewitter und hatten die Badeanstalten auf dem Rhein viel zu leiden.
Marburg, 17. Juli. Es vergeht in letzter Zeit wohl kaum ein Tag, an welchem in den Zeitungen nicht aus irgend einer Gegend von Gewitter- oder Hagelschaden zu berichten wäre und mit einer solchen Intensität, wie die diesjährigen Unwetter auftreten, sind dieselben wohl selten zu beobachten gewesen, infolge dessen denn die Gemüiher schon von Besorgniß erregt werden, sobald sich nur Gewitterwolken am H mmel zeigen. So durchtobte auch gestern Nachmittag gegen 5 Uhr ein von einem heftigen Btttz- und Donnerschlag begleiteter orkanartiger Sturm unsere Stadt und verbreitete mehrere Minuten lang Furcht und Schrecken unter den Einwohnern. Aus südlicher Richtung kommend, zog sich derselbe hauptsächlich an der Oftseite der Stadt entlang, Überall Schaden anrichtend, indem Schornsteine und Dachbedeckung auf die Straße heruntergefegt, allenthalben starke Bäume, besonders viele Obstbäume geknickt und entwurzelt wurden und allerorts mehr oder minder verheerende Spuren zu sehen waren. An der schönen Kämpfrasen-Allee wurde z B. einer der mächtigen Lindenbäume umgeworfen und an den übrigen vielfach große Aeste herunter- gerissen, dasselbe wiederholte sich im botanischen Garten. Von der linksseitigen Gtebel- wand des Rathhauses stürzte ein etwa V/a Meter langer und Vz Meter breiter Stein auf die Straße h-rab, tm Fallen die Außenwand des gegenüberliegenden Wohnhauses beschädigend und durch seine Schwere ein großes Loch in den gepflasterten Erdboden schlagend. Trotzd»m die Straßen der Stadt mit Ziegelsteinen und Glasscherben stellenweise stark übersät waren, ist, soviel uns bekannt, doch Niemand hierdurch erheblich verletzt worden.
Gelnhausen. In dem nahegelegenen Roßbach hat diese Woche ein Einwohner seine Frau auf scheußliche Art umgebracht. Nachdem er ihr den HalS durch- !2?"teN' die Hände und Finger ganz zerschnitten, hat er mit einem 5 Pfund schweren Eisenstein den Kopf der Unglücklichen fast ganz breit geschlagen und zuletzt, als daS arme Weien noch zuckte mit einer Pistole eine Kugel durch den Kopf geschossen. Nachdem die Nachbarn auf den Mord aufmerksam geworden, haben sie sich den Mörder hergeholt und ihm vorerst einen Denkzettel beigebracht, an welchen er fein Leben lana b^eiLmtrb.t fodann wurde er fest gebunden an die Polizei abgeliefert. Man sollte es nicht für möglich halten, daß eine solche Bestie von Mensch erififren könnte.
, c ®übbeutfdjlanb, 17.Juli. Aus dem ganzen Südwesten Deutschlands laufen Berichte über das gestrige Unwetter ein, das vielfachen Schaden an Gebäuden wie an den Feldfrüchten gethan hat. Stellenweise ist der materielle Verlust den die Landbevölkerung erlitten hat, ein recht bedeutender.
q Verl 1 n, 17. Juli. Gestern hat hier ein Unwetter gewüthet, rote Berlin es seit
Langem nicht erlebt Es war ein furchtbar schönes Schauspiel, welches der nachtschwarr gewordene, von sahlgrauen Wolkenstreifen durchzogene und von den sich noch imm" ?n hfpn?Cnk/ ekttischen Entladungen sekundenlang und in raschester Wiederholung bis in die fernsten Weiten erleuchtete Himmel darbot. Die zahlrttchen Gäste der Garten- Restaurants, die das Unwetter unter dem mehr oder minder ausreich nden Scku^e o^erHallen abroarteten, harrten meist ängstlich aneinander geschmiegt auf dtt endliche Beruhigung der aufgeregten Elemente. Die ®arten;6oncerte bie nnfSnnl A h?» MM-MLMVSM Älnber meinten und schluchzten vor unertrSolicher Ancift OTebre«
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Schiffs^^chHchten.
Braunschweig,'"Cap?, k"P°HI?^von?"NorÄntA" Telegraph.! D-r Postdampfer
«emperaturam 19. Juli^Mittags zwischen 11 und 12 Uhr).
Wasserwarm- der Lahn 18>/,° R. - Lustwärme 1ö»R. im Schatten.
Rübs amen.
form, unb zwar befinden sich die Sporen an grünbletbenben Blättern aus im Spätsommer zufällig ausgefallenem Gerstenfamen oder an andern exc-ptionell den hinter hindurch vegettrenden Gräsern. Diese Ureboform vermehrt sich bann ohne Weiteres.
Die Frage, ob das Stroh mit Uredo befallenen Getreides ohne Nachtheil zukünftiger Ernten als Einstreu zur Gewinnung von Dünger zu öerroenoen tst, kann wohl bejaht werden, weil die trocknen Uredosporen ihre Keimfähigkel längere Zeit hindurch nicht behalten. Wenn daher das mit Rost verfehene Stroh geraume Zeit hindurch trocken liegt, so ist eine Vermehrung der Krankheit auf diesem Wege nicht zu befürchten.
Dr. Egon Ihne.
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** Gießen, 19. Juli. Das letzte Abonnements-Eoncert in Wenzel's Garten am vergangenen Donnerstag ’natte ein mit Rücksicht auf die kurz vorher ftaitgefundenen Bilse-Concerte ziemlich zahlreiches Publikum herbeigezogen. Der zweite Theil desselben gehörte ausschließlich den Wagner'sch-'n Compositionen an. Das Vorspiel zu den „Meistersingern", das Finale aus „Rhetngold", der Trauermarsch aud der „Götterdämmerung", das Vorspiel zu „Parsifal" und die Ouvertüre zu „Tannhäuser" — alle diese Stücke wurden Dank der fleißigen Einstudirung und der gewandten und präcisen Tactführung des Dirigenten in vorzüglicher Ausführung zum Vortrage gebracht. Dem Herrn Kapellmeister Krausse wurde dafür auch die gebührende lebhafteste Anerkennung gezollt.
— Vor einigen Tagen wurde tn hiesiger Stadt von einem Wagen eine Reisetasche, worin sich Hemden u. dgl, einem Soldaten dahier gehörig, befanden, gestohlen. Der Dieb wurde tn der Person eines hier vagirenden Taalöhners aus Königsberg, welcher schon sehr ost wegen Diebstahls, sogar wegen desselben Vergehens mit Zuchthaus bestraft wurde, ermittelt und verhaftet. Das Geld, welches in 5 JL bestand und sich ebenfalls in der Reisetasche befand, hatte derselbe bereits verjubelt.
Gießen, 19. Juli. Von einer sehr großen Anzahl Interessenten unterzeichnet, ist nachstehende Eingabe an den Stadtoorstand eingereicht worden:
Betr.: Gesuch hiesiger Einwohner um Herstellung eines Durchgangs durch den Bahnkörper der Main-Weser-Bahn.
Einem hochverehrlichen Stadtvorstand
erlauben sich die Unterzeichneten nachstehendes Gesuch ergebend zu unterbreiten.
Der Bahndamm der Main-Weser-Bahn bat die Stadt von ihrer natürlichen Communication mit dem Flusse abgeschnitten, die Durchgänge nach demselben sind selten und nur in großen Zwischenräumen vorhanden und deshalb für die bedeutend ausgedehnte Stadt und die erheblich gewachsene Bevölkerung nicht mehr
Sicherem Vernehmen nach ist diese Thatsache sowohl von verehrlichem ^btvorstande als von der König!, preußischen Eisenbahn-Verwaltung anerkannt und Aushilfe in Aussicht genommen.
Unser Gesuch geht nun dahin, verehrlicher Stadtvorstand wolle auf die König!, preuß. Eisenbahnverwaltung feinen Einfluß geltend macken, um die baldige Herstellung eines Durchganges herbeizuführen, welcher den Verkehr von der Westanlage nach der Lahn in der Verlängerung der neu erstellten Strecke jenseits der Bahnhofstraße ermöglichen wird. Derselbe ist für alle Bewohner der westlichen, südwestlichen und südlichen Stadtthelle wichtig, indem er insbesondere zur Sommers- zeit den Weg aus der Stadt nach den Lahnbädern nicht nur verkürzt, sondern auch angenehm macht.
Einer geneigten Bewilligung des Gesuches entgegensehend, zeichnet ergebend (Folgen die Untersckriften.)
k n Wenn man bedenkt, daß bei der jetzigen Jahreszeit Tausende von Menschen in der Uahn baden und der Zugang zu den Lahnbädern sehr oft ein gefährdeter und bet Rtgenwetter ein fast unpassirbarer ist, so dürfte vorstehender Eingabe, welche als febr wohl begründet erscheint, der Erfolg zu wünschen fein.


