Ausgabe 
18.12.1884 Erstes Blatt
 
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der Unruhen zu bleiben. Auch das KriegsschiffFlying Fish" hält sich in der Nähe auf, um bereit zu sein, falls sein Beistand erforderlich ist.

"Ablenkung des Verkehrs von den Nordhäsen nach Südmropa werbe dadurch herbei- »eführt. Die Frage, warum bte osttndtsche Linie auS der Vorlage verschwunden ist, beantwortet v. Bötticher m'<t Sparsamkeitsrücksichten. Stephan hält die mittelländischen Linien aus postalischen Gründen für nothwendig; für die zweite erachtet Bebel den Zuschuß für zu hoch. Bebel verwies übrigens auf die guten Verbindungen, d'e nach Alexandrien bereits bestehen, besonders auf die der österreichischen subventionirten Lloyd- Ilnte erwachsende Concurrenz durch unsere neue Linie. (S- Z)

Lokale».

Gießen, 17. December. Schwuraerichtsoerbandlung am 16. l. MtS gegen Konrad Günther von Lieblos und KaSpar Wagner von Mittel-Gründau wegen Verbrechen gegen die Sittlichkeit.

Die Geschworenen erkannten beide Angeklagten für schuldig und wurden dem- gemäß Konrad Günther in eine Gesängnißstrafe von 10 Monaten und Kaspar Wagner in eine desgleichen von 9 Monaten verurthetlt.

Telegraphische Depesche«. tBolffl ItUet» Correspemdem-Bmeea«.

Berlin, 16. December. Im Reichstage wurde die Berathung des Etats fort­gesetzt und wurde mit 132 gegen 124 Stimmen der für einen Generalconsul in Capstadt geforderte Betrag von 24,000 JL abgelehnt. Ebenso wurde die Forderung der Regierung für einen Consul und drei Vtceconsuln in Apta abgelehnt und nach den Anträgen der Budgetcommission nur ein Consul mit einem Viceconsul bewilligt- Der Rest des aus­wärtigen Etats ist gleichfalls nach den Commtssionsanträgen erledigt worden.

Nächste Sitzung morgen. Tagesordnung': Börsensteuerantrag Wedell's.

Berlin, 16. December. Der gestrige Beschluß des Reichstags findet auch der der Mehrzahl der freisinnigen Blätter keine Billigung. DieRat.- Zeitung" sagt: Der Beschluß werde höchstens im Lande befremden und Die weitgehendste Mißbilligung erfahren. DerBerl. Börs.-Cour." findet, die Frei- sinnigen batten ihrer Partei durch ihre Haltung einen schlechten Dienst erwiesen. DasBerl. Tagebl." äußert lebhafte Bedenken und findet den Beschluß minde­stens kleinlich. Nur dieVoff. Ztg." tritt für denselben ein.

Der Kronprinz ist einer Jagdeinladung des Grafen Otto v. Stolberg folgend heute Mittag nach Wernigerode abgereist. ,

lieber einen drohenden Conflict einer Anzahl Studirender mit der akademischen Behörde wird von zuständiger Seite mitgetheilt: Auf Grund der Vorschriften der Universitätsgesetze wurde einer Anzahl Studirender, welche durch gedruckte, vor der Universität vertheilte Zettel zur Bildung eines akademischen liberalen Vereins aufforderten, Mittheilung gemacht, daß sie die Statuten behufs Zulaffung einzureichen hätten. Da sie erklärten, dieser Verfügung nicht Folge leisten zu können, wurde den studentischen Vorstands-Mitgliedern ausgegeben, aus dem Verein, als einem gesetzwidrigen, zu scheiden. Dieselben leisteten der An­ordnung Folge. Gestern und heute wurden trotzdem Studirende durch vor Der Universität vertheilte gedruckte Zettel zur Betheiligung an einer auf heute Abend angesetzten Versammlung des akademischen liberalen Vereins aufgefordert. Die Zettel kündigten an, daß die Reichstags-Abgeordneten Maibauer und Möller Vorträge halten wollten und Gesinnungsgenossen aus akademischen Kreisen als Gäste willkommen fein. In Folge dessen veröffentlicht der Universitäts-Rector heute am schwarzen Brette eine Ansprache, worin er die gesetzliche Lage der Sache nochmals klarstellt und die Hoffnung ausspricht, daß der gesunde Sinn der Studirenden erwarten laste, daß diese sich zu keinem gesetzwidrigen Verhalten verleiten lasten würden.

München, 16. Dcember. Wie dieAllgem. Stg." meldet, hat der König dem preußischen Krtegsmimfter Bronsart v. Schellendorf und dem Generalstabsarzt Dr. v. Lauer das Großkreuz des Militärverdienstordens, dem Generalmajor v. Gölten. Cowmandanten von Coblenz, das Grotzcomthurkreuz desselben Ordens verliehen und noch eine Anzahl anderer preußischer Offiziere durch Ordensverleihungen ausgezeichnet.

Leipzig, 16. December. (Prozeß wider Reinsdorf und Genossen.) - Be; der heute fortgesetzten Vernehmung von Zeugen über das Elberfelder 2lttenjaU i>.e»)ouu'ty der Weber Palm aus Elberfeld, Reinsdorf liabe ihm -erklärt, man dürfe nicht blos von Dynamit schreiben, man müsse es auch anwenden, wer ihn verrathe, werde von London oder Amerika aus getödtet werden. Reinsdorf habe unter seiner (des Zeugen) Adresse mehrere Male durch Postanweisung Gelder in Beträgen von 1 bis 2 Pfd- Stcrl. aus London erhalten, auch gesagt, daß er Geld aus Amerika empfangen habe. Reins­dorf beschuldigt den Zeugen, daß derselbe ihm kein Geld gegeben, dasselbe vrelmehr unterschlagen habe. Der Zeuge bleibt aber entschieden dabei, daß er das Geld an Reinsdorf abgeliefert habe, nachdem ihm dieser gesagt, daß er Geld aus London erwarte. Zeuge belastet den Angeklagten Reinsdorf in Betreff der Anstiftung der Elberfelder Explosion in derselben Weise, wie es schon von anderer Seite geschehen ist. Reinsdorf, sehr erregt, erklärt Alles für Phantasie und Unwahrheit. Zwei Zeugen, Schutzleute aus Metz, welche den Angeklagten Bachmann, nachdem er in Luxemburg aufgegriffen worden war, nach Elberfeld transportirt hatten, sagen aus, wie dieser Angeklagte noch unterwegs ein offenes Geständniß abgelegt habe, daß er von Nemsdorf dazu überredet worden, die Explosion auszuführen. Reinsdorf versprach, ihm dafür Geld zu geben- Außerordentlich aufgeregt wurde Reinsdorf, als ihn Zeuge Klempner Stuhlman aus Elberfeld genau als denjenigen Mann bezeichnete, welcher die Blech- düchsen zu dem Dynamitattentat bei ihm bestellt habe.

Wien, 16. December. Gestern Abend brach Im Carltheater nach Beendigung der Vorstellung Feuer au8, welches jedoch rechtzeitig bemerkt und mit Erfolg unterdrückt wurde. Die Vorstellungen werden keine Unterbrechung erleiden.

Wien, 16. December. Der Herrenhaus-Präsident eröffnete die heutige erste Sitzung im neuen Parlamentsgebäude mit einer die Bedeutung dieses Mo­mentes betonenden Ansprache. Er dankte der Regierung, den Künstlern und den Förderern des Monurnental-Baues und schloß mit einem dreimaligen Hoch auf den Kaiser.

Der Steuerausschuß des Unterhauses nahm den Bericht des Sub- Comitös über die Petition der Zucker-Industriellen an, welcher die Regierung auffordert, die Vorlagen zur Hebung der Zuckerkrise einzubringen und baldmög­lichst eine Enquete einzuberufen, welche eventuell auch AenDerungen der Zucker- fteuer-Gesetzgebung vorzuschlagen hätte.

Pesth, 16. December. Baron Paul Sennyey wurde durch königliches Rescript zum Präsidenten des Oberhauses ernannt und die Ernennung in heu­tiger Sitzung verkündet.

Paris, 16. December. Ein Depesche Courbet's vom 13. ds. meldet: Commandant Lacroix unternahm einen Vorstoß gegen die neuen Werke des Feindes, welche die französischen Stellungen bedrohen. Die Chinesen würben vertrieben und verloren 200 Todte unD Verwundete. Die Franzosen hatten 1 Todten und 7 Verwundete.

Mehrere Zeitungen wollen wisten, im Lause des Januars würden mehrere Panzerschiffe und drei Torpedoboote zu Courbet gesandt werben. Es ist die Rede von einer außerordentlichen Aushebung der für die Marine Jnfcribirten.

Paris, 16. December. Die Deputirtenkammer hat in ihrer Morgensitzung daS Budget für die schönen Künste genehmigt.

Nach einer auS Shanghai eingegangenen Meldung ist eine Anzahl chinesischer , Kreuzer ausgelaufen. Der Bestimmungsort derselben ist unbekannt.

London, 16. December. Aus Korti wird gemeldet, es fei ein Bote aus Khartum angekommen, welcher 11 Tage zur Reise gebraucht habe. Der- felbe berichte, General Gordon befinde sich wohl; er habe den Ausständischen eine schwere Niederlage bereitet, indem er die Forts bei Anderman in die Lust sprengen ließ.

Die Admiralität erhielt die Bestätigung des Ausstandes in Korea. Das Kriegsschiff Espoir wurde beordert, in der Nachbarschaft des Schauplatzes

Vermischte».

Off en back, 15. December. [Unfall] Durch einen Bubenstreich pasfirie heute Morgen auf der elektrischen Bahn, in brr Nähe der Deutschherrn-Mühle, ein Unfall, der leicht die schlimmsten Folgen hätte hab n können. Ein verrückter Mensch hatte an der bezeichneten Stelle ein Stück Elsen in die Schienen geklemmt. Dadurch wurde die Entgleisung deS TrambahnwagenS gerade in dem Moment herbeigeführr, als ein mit Wäsche beladener Wagen deS Herrn Steitz von hier passirte. Der Tram- bshnwagen fuhr gegen diesen, warf ihn um und die ganze Wäsche fiel in den Schmutz. Glücklicherweise ist kein schweres Unglück oder gar die Verletzung von Personen zu beklagen. Die Schiffchen, welche die Zuführung des Stromes vermitteln, wurden natürlich herausgerissen. Der Verüber einer solchen Schändlichkeit wird, wenn er er­mittelt werden sollte, hoffentlich eine so exemplarische Strafe erhalten, daß ihm für alle Zeit der Geschmack zu solchen Dingen vergeht.

AuS Baden, 12. December. Tste Zahl der Typhuskranken in Triberg ist auf 170 gestiegen, während die Todesfälle 12 betragen. Die Zahl der Aerzte ist vermehrt worden, ebenso sind mehr Krankerpflegerinnen in Thätigkett. Vom LandeSHÜlfSverein wurde Leib- und Bettwäsche für die Trib-rger HülfSbedürstigen geschickt. Auch in WeiSweil, einem Dorfe am Kaiserstuhl, herrscht der TyphuS, wenn auch bisher in milder Form. Die Leute in Baden, welche durch Schießen die Pferde eines Hoch- zeitSwagenS scheu machten, so daß der Kutscher sein Leben einbüßte, sind zur Zahlung einer jährlichen Entschädigung an die Hinterbliebenen verurthetlt worden. In Döggingen bei Donau Eschingen ereignete sich der Fall, daß ein Monn sein eigenes Grab grub. Derselbe half bet Herstellung eines Grabes, da der eine Todten- gräber erkrankt war. Auf dem Heimwege stürzte er, vom Schlage getroffen tobt zur Erde und wurde in dem von ihm gefertigten Grabe bestattet. Der Handels- und Gewerblverein in Bühl hat den Reingewinn von der Ausstellung mit 2000 JL als Grundstock für Erwerbung einer ständigen Gewerbehalle bestimmt. Der Sturm am Abend de8 9. December in Baden war von Gewitter und Hagelschlag begleitet und hat n'cht nnbedeutendrn Schaden angerichtet. In Station Sommerau wurden zwei Gepäckwagen, die auf dem Geleise standen, vom Siurme losgeriffen und Über drei Stationen bis nach Villingen getrieben, wo sie auf Personenwagen stießen und theilweise zertrümmert wurden, ohne den letzteren bemerkrnswerthen Schaden zu­zufügen. In Karlsruhe sollte ein Untersuchungsgefangener entlassen werden, da ihm seine Sckuld nicht nachgewiesen werden konnte. Im Gefängn'ß war er mit Aus­lesen von Kaffee beschäftigt worden und als der Gefanaenwärter ihn verabschieden wollte, bemerkte er, daß dessen Taschen gefüllt waren. 9t ckt weniger als 16 Pfund Kaffee fanden sich in den Kleidern des Menschen vor, die er schon während der ersten Verhandlung in seinen Taschen versteckt trug. Er wurde für diese Unterschlagung zu 2 Wochen Gefängniß verurtheilt. In Baden wurde ein Oosgau - Milttärverdand gegründet, der 11 Kriegeroereine umfaßt. In Neckerau bei Mannheim feierte am Sonntag der als theologischer Schriftsteller bekannte Pfarrer Ledderhose sein 25jähriges Jubelfest als Seelsorger der dortigen Gemeinde. DaS Großh. Paar und der eoangel. Oberk rchenrath sandten dem Jubilar Glückwünsche.

Crefeld, 9. December. Im hiesigen Theater scheint es noch recht gemütblich herzugehen. DieCref. Ztg." schreibt hierüber: In dem theaterbesuchenden Publikum hat sick leider eine schon vor mehreren Jahren unliebsam empfunden.! Unsitte wieder eingeschlichen, die öffentlich gerügt werden muß. ES betrifft dieS daS NÜssrknacken im Theater, wodurch die Aufmerksamkeit des Publikums und die Vprstelluna selbst oft aufs Empfindlichste gestört werden- Während aber bisher daS NÜsstknacken ein Vorrecht" deS Gallerte-Publikums zu sein schien, hat es sich neuerdings auch im Sperrsitz bemerkbar gemacht. So geschah es z. B. gestern Abend bei der Vorstellung vonWilhelm Tell", daß mehrere Leute in den ersten Rethen des Sperrsitzes fort­während Nüsse knackten und zertraten, so daß die Darsteller deS öftern in ihrem Vor­trage gestört wurden und zeitweise sogar zu sprechen aufhören wußten. ES sind schon in früheren Jahren Poltzetverordnungcn hierüber ergangen, die auch heute noch gültig sind und jetzt unnachsichtlich zur Anwendung kommen sollen. Wir machen daher das Publikum darauf aufmerksam, daß fortan diejenigen unfehlbar aus dem Theater ge­wiesen werden, welche dem Verbote zuwider Nüsse während der Vorstellung knacken.

Verden, 9. December. Heute ging eS auf der Amtssparkasse des hiesigen Amtes sehr lebhaft zu; viele Inhaber von Sparkassenbüchern verlangten ihre Einlagen zurück- Dieselben konnten aber nicht auSgezahlt werden, weil sämmtltcke Gelder und Werthpapiere der Sparkasse mit obrigkeitlichem Siegel belegt sind. Von auswärts soll, so geht das Gerücht, darauf aufmerksam gemacht worden sein, daß in den Büchern der Sparkaffe nicht Alles in Ordnung sei. Der Director Voß, welcher zu verreisen beabsichtigte, wurde auf dem hiesigen Bahnhofe verhaftet. Ganz Verden ist dteserhalb in Aufregung, zumal der Director, der in Mecklenburg drei R tter.Üter und in Hannover eine ganze Reibe Häuser besitzt, für sehr reich galt. Woher dieser Reichthum kam, wußte freilich Niemand, da er hier vor mehreren Jahren arm ankam- Die Unter­suchung wird ergeben, ob die umlaufenden Gerüchte sich bewahrheiten- Uebrtgens können die Inhaber von Sparkasseneinlagen nichts verlieren, da 45 Dörfer des Amts­bezirks für die Sicherheit der Sparkasse stehcn müssen. Niemand hat übrigens geglaubt, daß eine solche Katastrophe eintreten würde, obwohl viele dem Director nicht recht trauten, namentlich auch deshalb nicht, weil er seine politische Farbe oft änderte Früher war er nationalliberal, wurde darauf Welfe und bei der letzten Reichstagswahl trat er auf einmal als conservativer Wahlcandidat auf, ja, ganz kurz vor seiner Ver­haftung hat er noch den bekannten Aufruf zur Bildung eines conservattven Wahl- vereinS mit unterzeichnet- Dem Vernehmen nach hat der Sparkassendirector in der Voruntersuchung schon eigenthümliche Zugeständnisse gemacht. Er war früher sehr be­freundet mit dem Steuerempsänger Dübelmeyer, der bekanntlich vor einigen Jahren mit einer großen Summe Staatsgelder entfloh (Wes-Ztg.)

[Die Freisprechung eines lobten ] Vor einigen Tagen fand vor dem Appell­senate in Wien die Verhandlung Über die Berufung des Dr. Gustav Fitzer gegen das Urthell des Bezirksgerichts Neubau statt. Vor einiger Zeit wurde Dr. Spitzer von demselben wegen Einpinselung eines erkrankten Fingers mit Jodcollodtum, wonach derselbe abstarb und amputht werden mußte, zu 200 fl. Geldstrafe, 500 fl-Schmerzens­geld und zur nochmaligen Ablegung einer Prüfung bei Verlust der ärztlichen Praxis verurtheilt. Beim Appellsenate stellte Dr. Nenda den Antrag auf Einholung eines Gutachtens der medictnischen Facultät- Dem Antrag wurde stattgegeben und daS für Dr. Spitzer sehr günstig lautende Gutachten wurde gerade an dem Tage veröffentlicht, an welchem die Leiche des Arztes, der einen Selbstmord begangen, bet Orth von der Donau angeschwemmt wurde. Die Verhandlung betraf also eigentlich die Berufung des Todten und endete mit dem Freispruch des Dr. Spitzer von der angeblichen lieber» tretung. Mit Rücksicht auf den Ausspruch der höchsten medicinischen Autorität konnte der Gerichtshof, wie es in den Gründen deS UrtheilS heißt, nicht annehmen, daß eine Unwissenheit oder überhaupt eine Fahrlässigkeit deS Dr. Spitzer nach der vorgenommenen Behandlung erweisbar wäre. .

Wien, 15 December. lieber ein in den Kohlenbergwerken von Anina an der ungarischen Staatsbahn eingetretcneS Grubenunglück werden grauenhafte Nachrichten mitgetheilt. DaS Bergwerk ist durch ein schlagendes Wetter entzündet und brennt noch, wodurch die Rettungsarbeiten erschwert werden- Beim AuSbruch des Brandes waren die Arbeiter voll beschäftigt. Bereits wurden 45 Leichen gesunden- Die Verunglückte« waren fast sämmtlich Familienväter, über 30 werden noch vermißt- Der Schaden ist sehr beträchtlich, daS Elend der Arbeiterfamilien überaus groß-

[Alles in Ordnung.] Ein ungarischer Gutsbesitzer fuhr mittelst Eisenbahn nach Hause. Am Stationsplatze erwartete ihn sein Kutscher Ferenz mit dem Wagen. Unterwegs entwickelte sich folgendes Gespräch-- »Alles in Ordnung zu HauS. Alles in Ordnung, Gnaden Herr Baron!" (Nach einer Weile.) Ferenz: -Karo ist trepirt!* Baron:Karo, mein LieblingShund? Warum iS trepitt ? er en?. .Weil zu viel bratenes Pferdefleisch g'frefien hat-" - Baron: .Wie kommt Hund za