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MMchB fite abet t Quittung übet idjittinge bäbri bilde» will, t)i bin« fi Woche als fonfl anM Hillinge seien befdjriiiifte Lin

Spanien.

Heute Abend wurden General Velarde und

~oo5jetkl übei Ilätigt und ü6i Gieße», den

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SBettn ber ffater von feinen musikalischen Talenten Gebrauch machen wollte, wäre beim Frühschoppen nicht auszuhalten.

Nie wird der Kater schwerer empsunden, als wenn man kein Geld hat, um ibn vertreiben. v

Auch der Freigeist muß an den Kater glauben.

Der Kater der Vorgisctzten ist von größerer Tragweite als der der Unteraebrnen- Der Schlaf ist der Selbstmord des Katers.

Die Vergänglichkeit alles Irdische» i|i beim Kater nicht unangenehm.

Die Ewigkeit ist der Kater, der auf den Rausch der Zeit folgt.

1 SKte>

von Mannes in Cumbach,

von Ludmg Ruttershausen,

Flur 1

Lokaler.

Gießen, 17. März. Tagesordnung für die Stadtverordneten-Sitzuna am Donnerstag den 20. MLrz 1884, Nachmittags 4 Uhr. ö

1. Deutscher Verem gegen den Mißbrauch geistiger Getränke.

2. Die Krug'schen Stistungszinsen betr.

3. Die Löber'sche Stiftung betr.

4. Umbau des Bahnhofs Gießen.

5. Die Quellwasserleitung betr.

6. Gesuch des Georg Brömer dahier um Überlassung eines Kieslagerplatzes.

7. Gesuch des Musikalienhändlers Wilhelm Rudolph dahter um Bau- erlaubniß.

8. Desgleichen des Metallwaarenfabrikanten Heinrich Schaffstädt dahier.

9. Gesuch des Christian Hohmeyer dahier um Erlaubntß zur Herstelluna einer Etnsabrt in seinen Garten. ö

10. Gesuch des Großh^rzoglichen Bauavfsehers C. Schmitt dahier um Erlaubnis zur Legung eines Rohrstrangs zu Erttwässerungszwecten.

11. Das westliche Thorhaus am Wallthor betr.

12. Kostendecreturen.

13. Auszahlung der Gebalte der Schulverwalter.

Neueste Kater-Thesen:

Be! ber Entwickelung des Katers sind die Katzen ganz unbethetticst.

hpr M immer die Mutter des Katers; der Kater manchmal der Vater

der BeUunk.nheft, mithin fein eigener Großvater.

Man soll das Bier nicht vor dem Kater loben.

Der moralische Kater ist die vermehrte und verbesserte Auflage be§ phnsischen.

Der Kater haßt nichts mehr als ein überheiztes CoUegtenztmmer

Kater auf Kathedern find nicht selten, aber immer ehrwürdig.

Die Geistes-Mweserchett beruht häufig auf Kater-Anwesenhc-t.

Abr Kater bnngt oft eine ganze Famftte in Verzweiflung, während der Besitzer sich ruhig auf's andere Ohr legt und schläft. , e

Die belegte Zunge ist die Hoftrauer des Mundes um den verloren gegangenen Durst.

Der Kater kommt in den besten Familien vor, und wo er nicht vorkommt, kommt nach.

Bremen

Capt-9 von fernen abi vngekoVlnen.

Burgbrohl. Wie vorsichtig man beim Tragen mit giftigen Stoffen gefärbter Strümpfe umgehen muß, hat sich vor Kurzem in unserem Nachbarorte Kell gezeigt, h ü* * na 8Ar {«ÖQ1 bine unbedeutende Brandwunde; nach einigen Tagen stellte sich ein Anschwellen des FußeS, dezw. des Beines, mit stark gerötheterHaut ein- D-r hinzugezogene Arzt erkannte eine Blutvergiftung und konnte trotz aller Bemühungen das Leben ntd)t mehr retten.

In Canada ist ganz reiner ASbcst in ungeheurer Menge entdeckt worden» Schon feit zwei Jahren wurde in den Comitfts Megantie und Wolfe mehr Asbest ge­graben als außerdem auf der ganzen Erde zusammengenommen. Die jetzt abe* au der Quebec Cnftraloahn ausgefundenen Lager find noch bei Weitem reicher. Aus dem Asbest werden Papier, Bedachungßmaterral, Hüllen für feuerfeste Geldschränke eine Farbe, die von der Hitze nicht angegr.ffen wird, und unverdrerrnftche Maschinenteil-' hergestellt.

Eine Mahnung, die fast allerwärts in Deutschland angebracht sein dürste erläßt der Dresdener Expcdientenverein. Dieselbe lautet: Welche Gründe eS auch sein mögen, welche Eltern und Vormünder bestimmen, ihre Söhne, resp. Pfl-gebesohlenen dem Schretberb-rufe zuzuführen, so erscheine es doch dringendst räthUck, ihre Söhne, bez. Pflegebnohlemn eher einer andern Berufschängkeit zuzuführen. Denn mcht nur durch Ueberfüllung des Schreiberstandes und die in Folge deffen mitunter schr gennge Be oldung, sondern auch durch die neuerdings in Kraft getretenen Sefttmmnngtn wegen Buchung der Subalternbeamtenstellen mit Mllltäranwärtern wird die Möglichkeit für Erreichung einer späteren sicheren Existenz fast gänzlich ausgeschlossen. Es gibt otele Schreiber, die noch später einen andern Beruf ergreifen müssen, weil sie absolut nicht im Standes sind, ihr Aus- und FoUkommen in dem ursprünglich gewählten Berufe zu finden.

x ^Kindermunds Der kleine Walther wird gefragt, ob er wisse, was eine fe*- Na« einigem Ucberlegen antwortet er:Eine Braut ist eine Frau, die noch keinen Mann hat, aber schon einen weiß."

~ lDerUnbekannte" im Bett.) Kürzlich passirte in Trier folgendes Stückchen: Ein Reisender, weicher in einem der besuchteren Hotels logirte, wollte sich eben zu Bett" leflen unb bulle das Licht bereits ausgelöscht. Als er die Bettdecke zurückschlug, kam thm diese etwas warm vor und als er ins Bett tastete, fuhr er entsetzt zurück, denn da lag ein Unbekannterem Bett. FUehend schrie er, so laut er konnte um Hilfe. Der rl1 er er' ängstlicher Mann, hatte das Herz nicht, den Unbkkannten hinous-

zuschaffln und lief daher auf die Straße, um Hilfe zu suchen. Ein gerade des Weges

V D?Srt, Husaren-Regimen.t ließ sich erweichen und folgte dem Gesuchsteller. Der Unteroffizier zog blank, der Oberkellner nahm ein langes Tranchir- meffer in die Hsnd und nun ging es ans Werk, den Dieb oder Mörder auszutreiben. rL Thüre aufgerissen und da sich Niemand rührte, ging man in

0 Kolonne auf das Bett los. Und wen ertappte man da? Eine , sVacante Stellen für Mstitäranwärker lm Bereiche des 11. Arm-e-Corps.j k D'rcciottum des Carl-Friedrich-Hoepsials, Httfswäiter bei Geisteskranken u"d S 'chm, ^20 JL ißbrltd, unb freie Station. Gräfenthal, Amtsgericht, Cop st, lähr ich. Herborn (R-gterungsbez rk Wiesbaden), königttche Praparanden-

TA1,1* onRr' 18A»*t,ä?nm\miin!n8en' Realgymnasium, Schuldiener, gütnng mbn Wohnung und freier Heizung und einer jährlichen Ver,

Telegraphischr Depeschen.

WoLff'S tkregu. Korrrsps«dES°DW«eaN.

Wien, 16. März. Die Kaiserin ist mit der Erzherzogin Valerie heute Mittag nach Wiesbaden abgereist. Der Kaiser verabschiedete sich am Bahnhose von denselben.

London, 16. März. Die Sitzung des Unterhauses, welche gestern Mittag begonnen hatte, ist erst heute früh 5% Uhr geschlossen worden, weil man in derselben die Nachtags-Credite für das lausende Finanzjahr erle­digen wollte.

Ein'iTelegrarnm desObserver" aus Kairo vom gestrigen Tage meldet, daß man wegen des Generals Gordon besorgt ist, weil der aus Khar­tum in Berber fällige Dampfer ausgeblieben ist. Der sofotige Rückzug der Armee des Generals Graham wird als ein Fehler angesehen, weil derselbe die Rebellen im Central-Sudan veranlassen dürfte, die Beunruhigungen dec Straße nach Berber fortzusetzen. Von Berber ist ein Schiff in der Richtung nach Khartum zur Recognoscirung abgesandt worden.

Petersburg, 16. März. DasJournal de St. Petersburg" erklärt die Meldung desStandard", daß nach der Annexion Merws andere Turkmenen« Stämme Rußland ihre Unterwerfung angeboten hätten, für unbegründet. In gleicher Weise widerspricht das genannte Blatt der Behauptung derDaily News", daß die russische Negierung eine Commission mit dem Studium der französischen und englischen Gesetzgebung, betr. die Muhamedaner, beauftragt habe. In Bezug auf Egypten werde Rußland keine Initiative ergreifen; übrigens sei der europäische Charakter der Frage von England jeder Zeit an­erkannt worden, und es folge daraus, daß die definitive Regelung der Frage nur das Ergebniß des Einvernehmens sämmtlicher Mächte sein könne.

New-Uork, 14. März. Bis jetzt sind noch keine Leichen der in .... .Kohlengruben bei Pocahontas Verunglückten geborgen, da die Zeche noch brennt. Behufs Erstickung des Feuers ist die Einfahrt der Zeche geschlossen worden. Es steht nunmehr fest, daß kein Einziger der in der Grube befindlich gewesenen Personen entkommen ist.

Verwundeten treffen morgen ein. Die Truppen entdeckten während der Ver« rnchtung der Munition in Tamanib heute 2000 Remington-Gewehre, welche ebenfalls vernichtet wurden. Verwundete Aufständische berichten, Osman habe sich während des ersten Theils der Schlacht in Tamanib befunden, sich aber in die Berge zurückgezogen, als er bemerkte, daß feine Streitkräfte geschlagen wür­den. Der Neffe Osmau's, sowie viele Anführer seien gefallen. In den Gräben wurden 1500 Leichen des Feindes gefunden.

Baker Pascha ist hier eingetroffen. Die telegraphische Verbindung jenseits Berber ist unterbrochen. Die Aufständischen schossen auf einen von Berber kommenden Dampfer.

Suakim, 15. März. Hundert Kavalleristen recognoscirten heute nörd­lich bis Hauduk, wo sich Brunnen befinden und fanden Alles ruhig. Bisher ist über die künftigen Bewegungen der Truppen nichts bekannt. Es heißt, die­selben bleiben einen Monat hier. Hewett geht nächste Woche nach Massoval auf dem Wege nach Abessinien.

Saigoou, 15. März. Meldung desReuter'schen Bureaus." Gestern wurde bei Haiphong ein kleines Handelsschiff von Piraten genommen und französische Kapitän nebst 11 Mann der Schiffsmannschaft getödtet. Es ist Expedition behufs Verfolgung der Piraten ausgesandt worden.

Manche bringen in b!e Ehe nichts mit als einen Kater

Man kann eine sehr oberflächliche Bildung und doch einen gründlichen Kat-r haben.

Wenn der Kater auch noch so allgemein wird für den Einzelnen behält er doch immer feinen Werth.

Lieber zehn Kater behandeln, als einen haben.

Der Kater ist nur eine Frage der Zett.

Kater sind zollfrei.

Ist der Kater m uns, so sind wir außer uns.

Der Kater läuft dem Menschen auf tr.e höchsten Berge nach.

Beim Katerftühflück wird der Kater nicht immer milverzehrt.

An den Freistunden der Schüler ist häufig der Kater her Lehrer schuld

Man rann eine Glatze und doch Haarweh haben.

Wer kann sagen, wo b*e Betrunkenheit aushört und der Kater ansäna'.f

Der Kater hält im dicksten Kugelregen Stand.

Kater aus Stiefeln kommen vor. Gestiefelte Kater sind in das Reich der Mythe verweisen. 7 7

daselbst, von Georg Ri

M von Jacob R<

MSriebberg. 2>er diesmalige Winterkursus der hiesigen Ackerbauschule wurde »au 28 Schülern besucht, von denen jedoch einer vor Schluß des Cursus die Anstalt "r1.*:-quenwiffer ist di- höchste in den letzten 8 Jahren erreichte, sowie die vierchochste seit Bestehen der Anstalt, was sicherlich für den Fortschritt in deren Leistungen i?richd Zu bedauern ist aber, daß ein Theck der Landwirtbe hiesiger Gegend es für 1* gleichbedeutend zu erachten scheint, ob ihre Söhne, bezw. Pflegebefohlenen die J1, 21J®n*ern richtig absoloirt haben oder ob sie nur sagen können, dieselben hatten die Ackerbauschule besucht, indem ein großer Theil der Schüler welche ?Ä (Ä klaffe bur<Sgema4t bat, ine zweite (obere) Klasse nicht mehr be- <A^üler oertheilen sich nach den Kreisen wie folgt: Friedberg 18, 97ÜbS r/n»k6ea 4- Schotten 1, Ausländer 2. Die öffentliche Prüfung findet am

dJCuTjlQTl.

Osfieiere werden demnächst hier in einem Jnfanterie-Regi- ""nt Dienst thun. Es ist dies ein Theil jener Offieiere, die vor einem halben Jahre " kommandirt wurden, um in entsprechender Weise behufs Eintritts zur Dienftleistung in die deutsche Armee vorbereitet zu werden. Sie haben rxY k® m rjunmehr soweit vollendet, daß ihre demnächfiige Zutheilung zu den ver- fchiedcnen Regimentern in Aussicht genommen ist. Im Allgemeinen werden die Ossi- eiere bei benimfgen Waffengattungen Dienst thun, denen sie in der türkischen Armee a0,lC??ktenbrm Öftere, je ein Artillerist, ein Infanterist und ein Genie-Osfieier verbleiben in Berlin, die übrigen sind für die Regimenter in den Provinzen und Jinb'm"H C '£iann00er' 3Kafn3' Frankfurt a- d. O-, Koblenz, Düsseldorf

Sie der Ge Behende Aal! Ziehend in circf ® 375,5 H-j 3 Weitungen K Jahre-W Jttote können b '2" Nachnii,^ !">itrzeichnete Z '«"dk tvetben, n Wn zur E m .üWufen

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Madrid, 15. März.

einige Unterofficiere verhaftet. Es wird diesem Vorgänge keine weitere Bedeu^ rung beigelegt; derselbe dürfte vielmehr lediglich diseiplinarer Statur fein. Wahr scheinlich handelt es sich um in verbotenen Gesellschaften gehaltene Reden.

Eingesandt.

®Lm vergangenen Sonntag, als die zahlreich auf dem Gleiberg erschienenen Gießener Emwohner großtentheils den Rückweg augettcten hatten, oeisammelken sich wiederum die Bewohner von Gleiberg und Krofdorf in den herrlichen Raumen des Rossauer Baues, um den theatralischen Aufführungen einiger Dlleltanien aus den dortigen Kreisen anzuwohne«. Die einzelnen Stücke wurden mrt Munk und Gesang in recht gelungener Weise dargeftellt und feff-Itcn die Auf­merksamkeit von mehr als 300 Zuhörern dis in die späten Abendstunden. Der Genuß des Gießener Actiendiens, welches in bekannter, vorzüglicher Güte in den Zwiiche»- aften verabreicht wurde, beförderte noch die fröhliche Stimmung, die auch durch keinen Mißton gestört wurde. N.

Repertoir der vereinigten Stadttheater ;u Frankfurt a. M.

Opernhaus.

den 18. März: Gastfprtt d^r K. K. Hofopernsängcrin Fräulein Blanka Bianchi: Die Regimentstochter. Marte: Frl. Bianch'.

Mittwoch den 18. März geschlossen.

Donnerstag den 20. März: Meistersinger.

21. März: Volk^vorstellung bet ermäßigten Preisen. Neu eins studirt: Wilhelm Tell. Schauspiel von Schiller. Außer Abonnemer't.

k -. Samstag den 22. März: Zur Feier des Geburtstags Sr. Majestät des Kaisers und Königs Wilhelm I.: Walküre.

Sonntag den 23. März: Gastspiel der K. K. Hosopernsängerin Fräulein BiankL Bionchr: Der Barbier von Sevilla. Rosine: Frl. Bianchi.

Schauspielhaus.

Dienstag den 18. März: Narciß.

Mittwoch den 19- März: Zum ersten Male: Eine gute Partie. Volks- stück von A. Stoltze. Musik von G. Kemkel.

Donnerstag den 20. und Freitag ben 21. März geschlossen.

Samstag den 22. März: Zur Feier des Geburtstags Sr. Majestät des Kaisers und Königs Wilhelm I : Zopf und Schwert.

Sonntag den 23. Marz: Der Bettelstudent.