Vermischtes.
Köln, 9. Januar. Die „Köln- Z." berichtet: Gestern um die Mittagszeit kehrte eine im ersten Stockwerk eines Hauses an der Mittelstraße mit ihrem Sohne wohnende Wtttme vom Markt heim. Als sie in ihre Wohnung eintrat, fand sie d.e Commoden- fchubladen offen stehen- Bei näherer Besichtigung machte sie die Entdeckung, daß Geld und verschiedene Wnthgegenftände aus den Schubladen verschwunden waren- Sie rief die Hauswirthtn herbei und theilte dieser mit, sie sei während ihrer Abwesenheit bestohlen worden. Die Gerufene erklärte, sie habe die Hausthür sorgsälttg beobachtet; wenn ein Dieb in das Haus eingedrungen sei, so müsse derselbe noch anwesend sein. Damit lief sie die Treppe hinunter und schloß die HauSthür ab. Kaum war sie unten, da hörte sie die Wtttwe schreien: „Um Gotteswillen, hier liegt ja ein Kerl mit einem langen Messer unter dem Sopha!" Auf das Hülferufcn der Frau eilte deren Sohn, welcher sich in einem anderm Zimmer aufgehalten hatte und zugleich mit ihm ein anderer Hausbewohner herbet. Beide ergriffen den unter dem Sopha liegenden ifterl und zogen ihn aus seinem Versteck hervor. Derselbe hielt in der That ein langes Messer in der Hand, welches ihm zugleich mit einem Hammer und einem großen Bund Dietriche abgenommen wurde. Die Polizei, welche man von dem Vorfall tn Kenntniß setzte, verhaftete den gefährlichen, etwa 19jährigen Burschen. In der Zett, wo derselbe sich in dem Hause befand, will man einen großen blassen Menschen beobachtet haben, der vor diesem auf und ab ging. — In dem benachbarten Deutz trat gestern Vormittag ein ziemlich anständig gekleideter junger Mann in ein Ladenlokal, zog eine Pistole aus der Tasche und hielt sie der allein anwesenden Verkäuferin mit den Worten: „Fünfundsiebenzig Pfennig oder Blut!" entgegen. Als in demselben Augenblick eine Frau von der Straße in das Geschäftslokal trat, ergriff der Unbekannte die Flucht und entkam.
Wien, 10. Januar. Heute Abend um halb 6 Uhr wurde bet der Mariahilfer Kirche ein Attentat ausgeführt auf den Wechselstuben-Besitzer Eifert. Dessen neunjähriger Sohn Rudolf wurde getödtet, sein elfjähriger Sohn Heinrich tödlich und Eifert selbst lebensgefährlich verwundet. Auch die Gouvernante wurde schwer verletzt- Geraubt wurde Papier- und Metallgeld in noch nicht bekannter Höhe. Den Thätern gelang es zu entfliehen. - Heute Abend brannte Spiring's große Fabrik.
Wien, 11. Januar. Heute Abend wurde ein gewisser Pongracz als des Raubmords an dem Wechselstuben-Besitzer dringend verdächtig, bet seiner Schwester, einer zweideutigen Person, verhaftet. Er konnte kein Alibi Nachweisen und sind die Ver- dachlsgründe schon jetzt sehr schwer.
Wien, 11. Januar. Hierselbst wurde ein Mann mit Namen Hugo Schenk wegen Verdachts eines vierfachen Raubmordes, begangen an Dienstmädchen, welchen er die Ehe versprochen, zur Haft gebracht.
— Der unter dem Verdacht des vierfachen Raubmordes verhaftete Hugo Schenk ist von der aus Preßburg mit Polizeiorganen eingetroffenen Wirthin und dem Lohn- diener als Derjenige erkannt worden, welcher am 31. December in Begleitung einer seitdem verschwundenen Frauensperson in Preßburg anwesend war und im Hotel „Zum rothen Ochsen" in Wolfsthal gesehen wurde. Schenk leugnete die Ermordung dieser Frau, deren Name der Polizei bereits bekannt ist, und welche eine Wienerin sein soll. Der Verdacht gegen den Maschinenschlosser Schlossarek wegen Theilnahme an dem Morde wird durch den Umstand verstärkt, daß Schlossarek den Erhebungen zufolge in den letzten Monaten des vorigen Jahres einen Jägerrock besaß und daß am Donauufer am Tbatorte Knöpfe eines Jägerrocks gefunden wurden.
— Der unter dem Verdacht vierfachen Raubmordes verhaftete Hugo Schenk gestand die Ermordung der Katharine Timal und der Josephine Timal ein. Er soll auch der Ermordung der Therese Ketterle überwiesen worden sein- In Folge dieses Geständnisses wurde der Maschinenschlosser Schlossarek als Mitschuldiger Schenk'S verhaftet.
12, Janur. Der Mädchenmörder Schenk wurde Nachts eines fünften Madchenmordes überführt. Schenk hat gemeinsam mit seinem Compltcen Schlossarek das Stubenmädchen Rosa Ferenczy, nachdem er ihr 800 Gulden unter Heiraths- fleworfen ßCn ab0e^rotni)elt * bet Preßburg ermordet und sodann in die Donau ~ Monte Carlo sind wieder zwei Selbstmorde in Folge unglücklichen
Ibiels vorgekommen. Der eine Fall betrifft einen Polen, in dem andern Falle ist der News'^ ein Deuffchtt^seinb"^^" worden, doch soll es, nach einer Meldung der „Daily onnn Januar. Die Spitzenweberei der Herren Austin and Sons in
l1 ^nte Morgen abgebrannt. 70 werthvolle Maschinen würben zerstört und der Schaden soll sich auf 100,000 Lstrl. belaufen.
in Livorno.) Die Entdeckung eines schrecklichen Doppel- Ai«»cAigrausigen Umstände den berüchttgsten Verbrechen in der W rb' baV” der vergangenen Woche die drei Städte Livorno, nißvvlles Dünke? neBWfK9 «ct Hergang, welcher Anfangs in geheim-
nivvoues Liunrel gehüllt schien, liegt jetzt offen iu Taae. Die Ebeleute AAMi-s nnh Gardine Moni«, welche früher in Turin, später in Florenz und zuletzt, nach abermaliger
»ttU«. 11- Januar. Abgeordnetenhaus. Bei der fortgesetzten Beraihung des Entwurfs einer Jagdordnung bildeten die Fragen der Sonntagsruhe und des Wild, redens die Bergrotzerung der Jagdbezirke, der Anpachtungszwang unb ber Snftanb^ ble Saudpuntte der DtSrusfion. Köhler und Wind,horst empfahlen d e Ausdehnung der hannoverschen Jagdordnung auf bte ganze Monarchie. & ey,^uct£,p bnb hervor daß in prir.cipiellen Fragen, wie bet Wildschaden und Sonntagsruhe, die in die Bahnen des Jagdpolizrigesetzes gehörten, der Standpunkt des Ges^rS von 1850 festgehalten sei. Die Dtscussion hätte die Richtigkett dieses Standpunttes und die Nothwendigkeit einer Gesetzesrevision erwiesen, die streitigen Punkte "Arden tu der Commission eine befriedigende Lösung finden. Das Haus verw es bte Vorlage an eine Commission von 21 Mitgliedern und erledigte zwei andere kleMere^Vorlagen.
_ Der Geh. Regierungsratb Eckardt erklärt in der „Kreuzzeitung , bit Behauptung ber Blätter, baß er ber Verfasser des ^Januarhefts schau" abgedruckten Aufsatzes über „Die auswärtige Politik Deutschlands sei, für 8än3ltLU@ro9frfriert v. Bismarck ist zur Botschaft nach Petersburg versetzt worben und begibt sich Anfang der nächsten Woche dorthin.
Mainz, 11. Januar. Bei dem im Bau begriffenen Guter-Bahnhof in der Neustadt wurden heute Nachmittag durch Zujammenrutschung von einer Partie Mauerwerk 3 Arbeiter verschüttet. Trotz der sofortigen umgreifenden Rettungsarbeiten wurde einer der drei Leute als Leiche herausgezogen; die beiden andern sind schwer verletzt.
Habelschwerdt, 11. Januar. Der Abg. v. Ludwig wurde, wie der Gebirgsbote" meldet, als er gestern von Habelschwerdt die Reise nach Berlin antreten wollte, von einem Schlaganfall getroffen, v. Ludwig ist auf der linken Seile gelähmt und nicht fähig zu sprechen, jedoch ist Aussicht vorhanden, ihn am Leben zu erhalten. ______________
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Lokales.
Gießen, 12. Januar. sConcert ber Meintngen'fchen H^kapelle.l Vor uns liegen bie Berichte über bret in diesen Tagen in Frankfurt und Darmstadt Acaebene Concerte. Wenn wir von der kleinlichen und felbftgefalltgen Kritik einiger Recensenten absehen, bte sich an bie „retarbirenden" Momente klammern, so sind sie doch einmüthig in ber Bewunderung oessen, was bieses verhältnitzmäßig kleine Orchester an physischer Machtwirkung leistet und bis zu welcher Höhe einmüthrgen und beseelten Vortrages es durch die Kunst und Begeisterung seines Führers gediehen ist. Das Meininger Orchester spielt stehend, eine Einrichtung, welche ber energischen Handhabung der Instrumente unb somit ber Tonerzeugung nur förderlich ist.
In beiden Städten hatte sich ein überaus zahlreiches Publikum in freudiger Erwartung eingesunden unb lauschte andächtig den gewaltigen, prächtigen Tonbildern, die sich den Hörern entrollten. _
— Das nächste Concert des Concert-VereinS findet Sonntag den 20.Januar statt unb zwar unter Mitwirkung bes Professors August Wilhelmj (Vtolme), beS Pianisten Niemann unb des Barttonisttn Dr. Franz Krücki, zur Zelt in Frankfu; t a. M.
Neileauna der Hauptstadt, in Rom ein ZeitungSverkaussgeschSst bktl leben, nebenbei such
w°lck°s pm-r b°r Firma Fallet u. Co. Aünbhöfzchkn, Seife unb anb-r- leicbt »«W«
5rt?iJfiJn abwerfende Artikel herstellen und in Livorno seinen Sitz haben oll .' kntt-g-nm U°ß° Lwornos b-r V.a bei Co.allo, würbe ein ein,es.
siebendes Aauä aemiethet und für die Fabrtkzwrcke eingerichtet. Monti, jedenfalls mu @elb zur Bestreitung der ersten Einrichtungen versehen, kam nach Livorno und wurde dort in dem angeblichen Fabrtkhause ermordet. Die Leiche wurde unter einem mit Veaelsteincn gepflasterten Fußboden des Erdgeschosse verscharrt. Frau Montt war während der Abwesenheit ihres Mannes alleinige Leiterin des Grschäfts in Nom und in demselben ganz unentbehrlich, da si- den Verkauf von Zeitungen in einem oder zwei Kioßks von ftüh biS spät persönlich wahrnahm. Bus Ltoorno erhielt sie keine Briese» sondern nur Telegramme, welche stets meldeten, daß 'hr Mann sich sehr wohl befinde, daß das neue Geschäft ausgezeichnet gehe, daß der Theilhaber, der immer »der gute Adolf" genannt wurde, ein vortrefflicher Mmsch fti und dergleichen genehme Dinge mpfir Pftnaere Qdt nahm Frau Monti diese Meldungen arglos auf, als sie aber "tnno/wlld-rhou auf anSführllch-r- brt-fllS- Nachrichtcn ober einen v^foolichen B.° such ihres Mannes drang, da ja Livorno von Rom nur durch c«ne etwa achtstündige Effenbahnfah-t getrennt ist, hielt eß der Verbrecher für gerathen, sich selbst nach Rom zu begeben, wo er der Frau und den Kindern deS von ihm ermotdeten ManneS die schönsten Grüße vom Gatten und Vater meldete, dem es in Livorno Über alle Matzen aut era'be unb ber in der nächsten Zett noch nicht nach Rom zurückkehren könne.
Euer Mann", so spaßte der Mörder mtt Frau Monti, .sicht such die hübschen Mädchen, welche in unserer Fabrik arbeiten, nicht ungern unb sehnt sich gar n-cht einmal so sehr nach Hause zurück." Etwa 5 Monate lang wußte der Verbrecher die Frau Montt durch seine Vorspiegelunaen Hinzubalten, schließlich aber bemächtigte sich ihrer eine solche Unruhe, daß sie Anfangs December nach Lworno meldete, sie könne diesen unrrklSrl'chen Zustand, das SMschwetge« ihres Mannes nach so langer Trennung nicht länger ertragen und werde, da er nicht nach Rom zu ihr komme, zu ihm nach Livorno reifen» — Nun gut, komme", telegraphtrte man von Livorno zurück, „idj werde Dich morgen Abend am Bahnhöfe abholen". Am Bahnhof in Livorno fand die Frau natürlich den „Aulen Adolf" iu ihrem Empfange bereit, ber, das Ausbleiben des Gatten mit einem Vorwande bemäntelnd, sie in einer Droschke nach dem verhängnißvollen Hause in ber Via del Corallo führt-, wo die Unglückliche sofort, nachdem sie den Fuß über die Schwelle gesetzt, anstatt des erfebnten Gatten den eigenen Tod unter den Mordklauen bfffdbm Scheusals fand, welches jenen auf derselben Stelle 5 Monate vorher erwürgt hatte. Irr Rom lief einige Tage nach drr Abreise von Frau Monti (welche selbst, wie hier eingeschaltet werden muß, des Schreibens unkundig war) ein angeblich in ihrem Namen verfaßtes, an ihre Kmder unb an bh Familie Castellotto, beten L)ohut die Mutter bei ihrer Abreise bie Kinder avvertrant hatte, gerichtetes Schreiben ein, welches von Florenz batnt war und meldete, daß sie (Fran Montt) unb ihr Mann sich recht wohl befänden, daß das Geschäft in L'vorno ganz außerordentlich gut g»he unb daß sie unb ihr Mann sich deßwegen daS Vergnügen gegönnt hätten, einen Abstecher nach Florenz zu unternehmen, wo sie den Festlichkeiten bei Enthüllung der neuen Facade des DomeS b-twohnen wollten. Die Ktnver unb die Familie Castellotto ulöchten sich einige Tage länger als beabsichtigt bis zur Rückkehr der Eltern gedulden, welche ihnen schöne Geschenke mitbringen würden. Nur benachrichtigte sie (Frau Montt) die Kruder noch davon, daß inzwischen der GeschäftStheilhader, der „gute Adolf, nach Rom kommen würde, um in ihrem und tbreB ManneS Auftrag aus einem näher drzttchnetcn, stets sorgfältig verschlossrnm Köfferchen einige Papiere unb Büchrlchen zu holen, deren sie dringend benörhigt seien. Folgenden Tags, am 10. December, erschien denn auch ber den Kindern von früher nicht unbekannte, als Geschäftstheilhaber ihres VaterS geltende „gute Adolf", hatte aber, wie ec sagte, vergessen, Frau Montt den Schlüffel zu bewußtem Köfferchen abzuvcrlangen, so daß er dessen Deckel zerschnttt unb aufsprengte» das Gewünschte herausnahm, zu sich steckte unb sich wieder empfahl. Bemerkt wurde bei dieser Gelegenheit, daß er die eine Hand in einem Verband trug, was ohne Zweifel darauf schließen läßtt daß bie unglückliche Ermordete ihrem Mörder verzweifelten Widerstand entgegengesetzt batte. Von dieser Zeit an blieben die Kinder Montt ohne alle Mittheilung von ihren Eltern. AIS e‘n: weitere Woche verstrichen war, wuchs ihre Beunruhigung so sehr, daß ihr Hausfreund Castellotto selbst nach Livorno zu reifen beschloß, um sich Gewißheit zu »erschaffen. Am Bahnhof in Livorno nahm er eine Droschke und fuhr sofort nach der Via del Coralla, fand das Haus aber gänzlich verlassen und verschlossen- Castellotto begab sich daher aufs Polizeibureau; es erfolgte die gerichtliche Orffnung des Hauses, die Entdeckung der noch mit ihrem vollständigen Reiseanzug, sogar Hut unb Handschuhen bekleideten, mit durchschnittenem Halse im ersten Zinrmer neben der Hausthür liegenden Leiche d-r Frau Monti unb etwas später die Auffindung des vor 5 Mosten ermordeten ManneS. Die Polizeibehörde in Livorno setzte sich sofort mit den Behörden in Rom und Florenz in Verbildung unb die eifrigsten Nachforschungen wurden angestellt. In Livorno fanden sich viele Zeugen^ welche Fallaci gekannt hatten. Niemand aber hatte je den Monti in L'.vorno gesehen. In Florenz ergab sich alSbald, daß die von ihrem Ehimann mißhandelte und verlassene Gattin Fallaci's mit 3 Kindern in tiefstem Elend tn der Näh- ber Stadt lebte, ebenso wie seine nicht in gutem Rufe stehende Mutter. Beide wurden verhaftet, obwohl sie versicherten, den Mann unb Sohn stit Jahr unb Tag nicht gesehen zu haben In Nom verhaftete die Behörde eine vsrheirathcte Schwester Fallacis nebst deren Mann und mehrere andere durch Verdachtsgründe belastete Personen. Man brachte ohne Schwierigkeit in Erfahrung, daß ber Mörder, immer noch die Hand im Verband tragend, mit den geraubten Sparkaffebüchelchen zu einem Betrage von 30,000 Fr, bie er in Rom nicht erheben konnte, weil Monti persönlich alle Summen eingezahlt hatte und Niemand ohne zweifellos nachgewiesene Berechtigung solche anrühren konnte, sich, nach Florenz begeben hatte. Auch hier vermochte er die geraubten Urkunden nur in- soweit zu verwerthen, daß er von einem Bäckermeister gegen Hinterlegung von 20,000 Fr- in Sparkassebüchelchen ein Darlehen von 4000 Fr. erwirkte, wofür der Bäckermeister von der Polizeibehörde auch gesanglich etngezogen wurde. Um ein Entkommen be& 7. ^ders ru verhindern, richtete die Polizei einen ganz außerordentlichen Ueberwachungs- d^nst aus allen Straßen und Eisenbahnen ein. namentlich denjenigen in der RrchtunL
"J®orno- Endlich erhielt man sicherste Kunde, daß Fallaci einem Frauenzimmer aus letztere Stadt, mit welchem er ein Verhältniß unterhielt, eine Begegnung in Em- poli, dem Knotenpurkt verschiedener Eisenbahnen Toscanas, vorgeschlagen hatte. Das Frauenzimmer wurde verhaftet unb sagte aus, daß Fallaci bis an die Zähne bewaffnet rommen werde unb zwar keineswegs mit der Eisenbahn, die er aufs Strengste Über- nÄ &nbcIn tn "nem kleinen aweträberigen Wägelchen auf der großen Land-
bet Montelupo sahen am 28. December VormtttagK
Nesuckten aus ber Ferne auf seinem Fuhrwerk herankommen. fnARhrflutK,« ?brasirt und trug den unter toscanischen Landlmt-n üblichen lieft 6er h^m UA-BeT3S ;ü heraufgeschlagenem Pelzkragen. Unbefangen
abn anck Carabinieri sein Pferdchen langsamere Gangart annehmen;
A 1 ^ner durchaus nicht zu achten, sondern gingen, ?rt„m obm ihn anzusehen, dicht an dem Rade des Fuhrwerks vorbei.^ Aber
kaum war dieses vor ihnen, als der eine der beiden sich von hinten auf das Wäaelchetk au^d^Sttaft^b?nabs^s^®/ntcf falte und ehe dieser seinen Revolver ziehen konnte^ erlLn^^ w°t.ber A>rder sofort gefesselt wurde. In einem
?ollaci die Ermordung Montis zugeftanden, aber bezüglich der un- ^?7.Frau behauptet, daß sie nicht von ihm selbst, fonbern ypn etnem feiner Fabrikarbeit^ ermordet worden sei, was sich jedenfalls als Lüge Herausstellen wird. Braut Tm Ö RL ^er Hochzeit verzögerte sich die Ankunft ber
bie wie eine ftef ASSilt» im Umkreis mit tiefer Baßstimme flüstern,
zuglttch a feltr ß^erlicfi?11 liesende Orgelpfeife in zahllosen Tönen
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Zanoar.' 5. Mm Mer des Handelsma Dr Karl Heinrich Friedr Kaufmanns Georg AdW
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