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daß Gefäß nnb reibt cS sodann mit einem wollenen Lappen ab. Es wird hierdurch wie neu Sollte die schwarze Farbe nicht sogleich verschwinden, so wiederhole man dieses Verfohren.
— PasteurS Arbeiten zur Bekämpfung der Tollwuth waren bekanntlich einer Commission unterbreitet worben, um Ihren Werth zu prüfen. Der Bericht dieser Commission ift nunmehr mröffentllckt worden. Pasteur hatte tiefer Commission 23 Hunde überliefert, welche alle erst mit dem Wathgtft und danach erst mit der Schutzlymphe geimpft waren. Unter diesen 23 Hunden, welche alle von Pasteur als echte Rassehunde bezeichnet waren, bekum keiner die Tollwuth. auch nicht tn Folge von Bissen von tollen Hunden. Die letzteren, welche nicht geimpft waren, erlagen jedoch sämmtlich dieser Krankheit. Es scheint daher, daß Pasteur in seinem Impfstoff die Weit m*t einer großen Entdeckung beschenkt hat.
— sVacante Stellen für Mllitüranwarter im Bereiche deS 11. Armee-Corps) StationSo't wird bet der Einberufung bestimmt, Kgl Elsenbahnbetriebsamt Altena, 2 Telegraphenaspiranten, anfänglich j; 75 <X monatlich steigend. Frankfurt a. M-, Kal. Polizeipräsidium, Gefangenenaufseher (4). während der Probezeit 67,50 JL postnumerando zahlbare Diäten, dann 810 JL Gehalt und 240 Jü Wobnungsgeldzuschuß jährlich Herbstein, Postamt, Landbrtefträger, 500 J4 Gehalt und 60 JL WohnungS- aeldzuschuß jährlich. Neustadt (M--W -B ), Bürgermeisteramt, Polizetsergeant, 300 JL jShrUch. Wehlheiden, Kgl- Strafanstalt, Aufseher, 900 J4 Gehalt jährlich und freie Dicnstwobnuna nebst Garten und Ackerland, lNebait stetgend bis 1200
UniverfitätS- Chronik.
Marburg, 3. November. Wie wir hören, hat, gleichwie im vorigen Jahre, auch jünast wieder Herr Profeffor Dr. v LISzt eine zweite Berufung an die Uni- ve'sität Wien, seine Vaterstadt, abgelehnt und tft eS gewiß für Marburg höchst ehrenvoll, daß dieser he, vorragende Gelehrte unserer Universität für seine fernere Wirksamkeit den Vorzug gegeben hat.
Theater.
— lieber „Die Lachtaube", welche am Sonntag in Scene gehen soll, schreib die ,Berl. Volksztg." gelegentlich der ersten Aufführung:
Im Wallnertheater lachte alle Welt und war vergnügt. Der Jacobson'sche Genius schien die prosaischsten Gemüther insptrirt zu haben, denn beim Verlassen deS Theaters hörte ich einen Lotteriecollecteur fingen:
„Die Gäste im Wallnertheater Ergreift es mit wilder Lust, Sie spotten dem Herzweh und Kater Und lachen aus seliger Brust. Ich glaube die Bänke sie krachen, Der Lachkrampf steckt THÜrsteher an, Und das hat mit ihrem Lachen Die Lachtaube—e gethan."
Ja, die Lack taube hat es Allen angethan; sie ist sicher eine der amüsantesten Possen, welche in letzter Zeit geschrieben wurden. DaS amüsante Stück wurde mit großem Bestall aufgenommen und die Lachtaube, welche der Dtrectton den goldenen Oelzwe g deS Erfolges tn die Arche deS Theaters trug, wird den widrigen Zeitverhält- niffen spott'Nd, ihren Flug weiter fortsetzen.
Zur geft. Beachtung.
Schriftliche Anfragen wegen AuskunftserthMung über Inserate rc. tomwi wk nur dann beantworten, wenn denselben eine Freimarke für die Rückantwort betgelegt ist. lieber Inserate bezüglich deren Offerten einzm-richen sind, ist die GDpedWon zu keinerlei Auskunftsertheilungen befugt. Offertenbri^e find — soweit keine bestimmte« gegentbeiliaev Abmackungen getroffen wurden — in der Expedition abruboken.
Vergebung von Steinfahren.
Das Beifahren von ca. 100 cbm kleingeschlagenen Steinen vom Lagerplatz bei der Obermühle auf die Straße Gießen-Bromskirchen soll
Donnerstag den 6. d. M., Nachmittags 3 Uhr an Ort und Stelle versteigert werden. Zusammenkunft bei der Lahnbrücke.
Gießen, den 5. November 1884. Großh. Kreisbauamt Gießen.
Walter. 7341
Aufgebot.
Heinrich Schmitt und Peter Schmitt, mit unbekanntem Aufenthalte abwesende Söhne der verstorbenen Eheleute Georg Schmitt II. und Elisabeths, geb. Fuchs zu Saasen, eventuell die unbekannten Leibeserben Jener, werden hierdurch, unter der Benachrichtigung, daß ihre Eltern mit Hinterlassung letztwilliger Verfügungen d. d. 24. November 1866 und 13. März 1875, durch welche dieselben ihre sämmtlichen Kinder, unter weiter aus den dahier offen liegenden Acten zu ersehenden Bestimmungen, zu Erben eingesetzt haben, verstorben seien, auf Antrag der Georg Schmitt IV. Wittwe zu Saasen als Vertreterin ihrer minderjährigen Kinder, wie des bestellten Nachlaß- curators Peter Aff III daselbst, aufgefordert, sich über Anerkennung der obigen Testamente, Antretung oder Ausschlagung der Erbschaft, bei Mei- dung der Annahme Verzichts auf ihre Erbrechte, im Aufgebotstermine
Donnerstag, 19. Febr. 1883,
Vormittags 9 Uhr dahier zu erklären.
Grünberg, 29. October 1884. Großherzogl. Amtsgericht Grünberg.
Dr. Möbius.
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Hiermit zur gefälligen Anzeige, daß ich unter Heutigem das
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7352 Ich nehme hiermit die Beleidigung gegen Otto Gerhard zurück.
Georg Franz.
7343 Ein tüchtiges Hausmädchen für den 1. December zum Eintritt gesucht von Frau Dr. Rosenberg.
Allgemeiner Anzeiger.
Bekanntmachung.
Nach einem Beschluß der am 27. d. Mts. stattgefundenen Hauptversammlung des Spar- und Leihkassevereins zu Gießen können an brave Dienstboten, welche wenigstens 10 Jahre bei einer und derselben Herrschaft dienen, Prämien ausbezahlt werden; es werden daher diejenigen Dienstboten, welche eine Prämie in Anspruch nehmen wollen, aufgefordert, sich binnen 14 Tagen bei dem Unterzeichneten unter Vorlage ihrer Dienstbücher und der Zeugnisse der Herrschaften zu melden.
Diejenigen Dienstboten, welche in den Jahren 1882 und 1883 Prämien erhalten haben, können jetzt nicht berücksichtigt werden.
Es können nur solche Dienstboten Prämien erhalten, welche in den zu dem Sparkassebezirk Gießen gehörenden Orten, nämlich denjenigen, welche zu den Bezirken des früheren Stadtgerichts und des früheren Landgerichts Gießen gehört haben, dienen.
Gießen, den 31. October 1884.
Die Direction des Spar- und Leihkaffevereins Gießen.
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