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Gthrnd lujnn-

KranLreich.

e«ri», 31. TfHtnbtr. «ul-istl» b<» d-utlg'n InSr-Stag, b-, r°bk« Saw- bdlüiT'ubm !.ch noa 100 »«putlrt« u°d Ar-und- «ambdta . 'm Lnuf- d-»«°r- m tlaae nach v'lle b'Äoroy- An dem mit Blumen und Fahnen geschmückten Katafalk fciclt der Dcputttte Bert eine Ansprache, In welcher er an die patriotischen Bestrebungen Gambettc. p4iIdmcn|fiTj|^rn ^rc(f(n wird versichert, die von dem Cabtnet Ferrp pro,emne Revision der Verfassung würde hauptsächlich ^e Beseitigung der leben«, länglichen Eenaiocen und die Wiederherstellung de« L'stenskrutiniums im Auge haben. Man glaubt, daß die Rechte heule dem Listenskcutlaium zusttwmen würde.

England.

London, 31. D.cember. Der Premier Gladstone ist beute hier wieder ein- getroffen unr> hak fofott d'e Besuche Hartingtvn'S und Granville'« empfangen-

Da« HandelSamt kündigt an, e« werde die Bill, betreffend den (Sanaltunntl, im Parlamente dekäa'pfen.

Außkand.

Petersburg, 31. Decembrr. Der heule llattgehabten Uederführung der L-ichc de« ermo d.ien GenSdarmeri« ObersilieutcnonlS Ssudejkm nach dem Bahnhofe wohnten Vrtn» Ai pander von Oldenburg und der Minister deS Innern, Grafen Tolstoi mit fetneu beiden Gehülfrn bei.

Aegypten.

Kairo, 30 Decemder. Sine amtliche Depesche meldet: Die Aufständischen griff n am W. d. M den 8 Meilen von Berber entfernten Ort Gez'reh an, wurden aber von der au« 2 Compagnien Baschibozuk« bestehenden Besatzung von Gezireh, rvtlchr Verschon»uugen errichtet hatte, nach stch4stündigem heftigen Kampfe unter großen Verlusten zurückgeichlogen. Der Befehlshaber der BaschibozukS wurde getödtet, im lltdrigen sind die Verluste der egvptischcn Truppen, denen die Stämme der BichorieL und -.r Kaadllat Hülse leisteten, undedeuiend. Der von den Auiständischen bcab- stchst;t< Angriff auf B rber ist durch den von der Garnison von Gezireh geleisteten Widerstand vereitelt

Tticgraphischr Depeschen.

LSolff'A telegr. Correspondenz-vureau.

Berlin 1. Januar Der Kaiser empfing Vormittags aus den Händen des i^ lKimTätb - Vüba und de« artistischen Direktor-) der PorzcUanrnanusakiur Lnßmann- Wllbi'rn eine prachtvolle Vase mit der Darstellung deS 9iiebcrroalbbcnfmal8 und ie taiau» die Kaiserin in ihren Gemäcyern Hier empfingen bube bie 'Vtimnt und i rmzesiinnen, mit denen der Kaiser sodann den Dom besuchte- Die Kaliertn begab sich nach der Kapelle des Augusta Hospital-). Um 5 Uhr findet eine größere Familientafel statt

Rach der Rückkehr vom Gotleodicnst im Dom empfing der Kaiser die aktiven rr.b die zur Disposition stehenden Generale, sowie die Obersten, welche Gcnerals- steünngen betreiben und die Kommandeure der Leibregimenter und Lcibkornpagnicn. .'Ki '''egrüßung derselben gab bei Kaiser seiner Freude, dieselben heute empfangen zu tonnen, <ow,e der Hoffnung Aufdruck, dieselben mit Gottes Hilfe im nächsten Jahre in gleicher Frische und Rüstigkeit begrüßen zu können-

'iachnnttag - 11, Uhr nahm der Kaiser die Glückwünsche der Botschafter cntgeae t und unterhielt sich mit einem jeden Einzelnen derselben auf das freundlichste- Tie Volitlk wurde gutem Vernehmen nach dabei nicht berührt-

Bei dem heutigen Ncujahrsempfange der Generalität sand keine Gelammt üturtod)< leiten) de« Kaiser-) stakt- Nachdem sich die Generalität, an deren Spitze brich Karl und Feldmarschall MoUke standen, im königlichen Ih'.ta:? -nsammelt batte, begab sich der Kronprin; zum Kaiser und kehrte bald daraus mit benndben zurück Der Kaiser begrüßte die EKnerale auf's Herzlichste, hielt Cercle und unterhielt sich lebhaft mit mehreren derselben. Nach fast halbstündigem Ver,veilen

- Ein telejramm= ®u« Saigon

adg,Hunden Packttbsot nae^pden deutschen Botschafter v- Keudell

Ausl-», . ,r Der Kammdv-Ssid-Nt 5«lnl, w-Ich-r beute mit einer

Rom, 1- 2c>nu°r. D-r »am flQmmec d-m Ääntge überbrachte, erinnerte Denutat.on t»< J}eupbt«0ICJ^ a,us<tuno b:8 RömgS «ictor Emanuel nu« dem in seiner Ansprache OlliM *Ä/X«. Der König dankte für die ihm au4- Iabrc 1859 über den S*trA_te b(niu da« Ideal seines VaterS sei verwirkl'chk, ^t°n*'fTgeem^t unbUnunabbän6i8 unb g-b- b-.r Zukunft unter günstigen Hufpichn entgegen. <r*»r <>a fer empfing heute in Gatschina den neu ers

nnnnt.ÄÄ General «PP-rt, m<l<b<r fein Beglanbigunggschreiben überretchie. ,, - - ' ' ""

Lokale».

2. ganunr. Tagesordnung für ble etabtDerorbneten.£i8unß am lonnerbta« »en 3. 2anuar t»»^, ^^ug^wShlt-n Stadtverordneten,

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1 ®ie Z: e-nes des S-u,°°rl °nb ,

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6. Die Lutherstiftung b<]r.

7. Vertilgung der Sperlinge.

8. ^",T,b'6,Lsn9iInur®meDme6r5 VbHipp Größer I um 8-laubnlß jur

9- Xfonf4enäU«be' dks Ech°.rgr°b-nS an dem Garten des «ter-

10. K5b®äb fRmtn«8£d"g'2lboIf Mettenheimer um Anlegung eine»

11. Mchwng ber Gruben rechts de« Sch-ffenberge-weg«.

12. StrabenvolizeiUche Vorschrffien.

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»i,.,.'1 2 Janv»' '(©«tSW.» In ©leben] Die de, Dode.Me

nlebr Lnsonen an Lungmschwtndsucht, eine an Luugenentzündung. Von den Kindern

2 nur tiniae laae 6lt atroorben, das eine berfelbtn starb an Blausucht, bei dem Srnfi cin°c bestimmte Todesursache nicht näher angegeben werden. 3 Kinder standen ^sche7 dem ? und 10 Lebensjahre und war bet denselben Todesursache: Diphtherie, 9tlerenentzündung, Gehirnentzündung je einmal.

Siebe«, 1. Januar. (Theater.) Gute Nacht, HänSchen, oder Marte Theresia und ihr Hof von Arthur Müller. In diesem bist orts chen Lustsptel st es nickt btr Geist der veranschaulichten Zett selbst, dm des DlchterS Talent unsher aus beschwöd sondern das moderne Bewußtsein nimmt in selbstsüchtig rkstecttrende- Weise e'ner vergongeni'n Gesch chtsperiode gegenüber Stellung. SDtc Etructur des Stücks ist dieselbe wie in dmPreuß n in Breslau" von demselben Verfasser, ja wir stoßen sogar auf dieselben Figuren. Einzelne Scenen rufen eine gewisse Spannung hervor, aber bann v r flüchtigt sich bald das Originelle. Die Sprache ist von einigen Deib- heiten abgesehen, geschmackvoll, entbehrt nicht eines gewissen Reizes, welcher schltevlich über manche Oede hinweghilft. _ n #

Gespielt wurde nicht mit der wünschenswerthen Abrundung, einige Darstcller wir meinen dos H^ren-Personal waren in bedenklichster Weste auf die Unter­stützung deS Sousfl^ms angewiesen, so daß zuv-cilen peinliche Pausm entstanden.

Unter den Damen gebührt der Vertreterin der Titelrolle, Fräulein Pogner I., der Vorrang. Sie pab bie Kaiserin Maria Theresia mit der eisordeiltchen Drftinction. Ihr zunächst stand Frau Brede als Oberhofmeisterin Ledercr. N^cht ganz so hervor­ragend, wie es ja die Natur ihres Talentes mit sich bringt, konnte Fraulein Kohrs en I. die Gräfin Colloredo gestalten, jedoch brachte sie die Rolle angemessen zur Geltung. BeisallSwerth war auch im Ganzm das Spiel der Herren Schönwasser (König Joseph), Voigt (9(rcer von Frohn) und Rickelt (Oberst Turschkoi).

DaS ziemlich gut besetzte Haus brachte den Darst'.llern, auch wo eS nicht an­gezeigt war, große Sympathie entgegen.

Auf das am nächsten Freitag stattfindende Benrfice des beliebten Ober- regissenrS am hi'sigen Stadttheater, Herr L- Muff, glauben wir nicht besonders auf­merksam machen zu müssen- Das Wirken des genannten Künstlers ist zu ausgedehnt, die Erfolge zu sehr in die Augen springend, als daß es einer besonderen Auseinander­setzung bedürfte. Nur an einige vortreffliche schauspielerische Leistungen möchten wir erinnern, so an den köstlichen Beischle in denReichenmüllern^, den urkomischm Zwiesele in der ^Schwäbin", den vortrefflichen Wurzelsepp tmPfarrer von Kirchfeld", den Bolzau im ^Stiftungsfest" u. f. w. DaS auSgewählte StückHopfenraths Erben" verspricht seinem Rufe nach einen sehr genußreichen Abend, so daß nichts fehlt, um daS Gießener Publikum zu veranlassen, am nächsten Freitag recht zahlreich sich zudem Ehrenabende unseres Muff einzustellen. . r.

B t r ro i f 4 t

Allendors a. b. Lumda, 28 Decbr. Nachdem Herr Kaufmann H.W. Mol eine lange Reihe von Jahren das Amt eines Beigeordneten mit vielem Äser und großer Umsicht bekleidet und dasselbe freiwillig mit Genehmigung seiner vorgesetzten Behörde ntedergelegt hatte, wurde bei der heutigen Wahl Herr Christian Rein, Rechner ber Sparkasse, mit 121 Stimmen zum Beigeordneten gewählt, während ber Gegencandtdat Ä51?uftao SPenglermeister, ttotz aller Anstrengungen feiner Partei nur

88 Stimmen erhielt-

, Die ,Allg. Militärztg." plaidirt in eindringlicher Weise für das Zustande­

kommen des Estenbahnprojects Altenbunden-AlSfeld-HerSfeld.Gerfiungen, welches so- wohl in militärischer Hinsicht von größter Bedeutung ist, wie es denn auch den all­gemeinen Verhältnissen zu wesentlicbem Vortheil gereichen wird unb namentlich ber Bahn LaaSphe-Marhurg. ES besteht wohl kein Zweifel, daß die Errichtung dieser Bahnlinie nur noch eine Frage per Zett sein kann.

Kirchl. Nachrichlen der ev. 0>rmeinde Gießen.

Strittig"- Wx?« Diaq-?d°7°'' ^s k Uhr: Erbauungsstund- in btt (Ulrich Zwingli, geb. 1. Jan. 1484.)

München, 1. Januar, 6ulluSMinister v. Lutz ist rom Kön g in den erblichen Freiher'nnuns ervoden worden

Pest, 1. Januar Der königliche Commissar für den Wiederaufbau von Szegedin, Ludw'g iuqa, »st anlähiich d<» jetzt nahezu vollend.ten Wiederaufbaues von diesem Amte tnibunbcn und mit dem Prädikat ,be Szeged" in den Grasenstanb erhoben worden Der Banu« von Kroatien ist feine» Postens al« königlicher Commtnar für dir vormalige Militärgrenze enthoben worden.

An der Spitz? einer Deputation der liberalen Partei überbrachte heute Gros Bann^ de n Minlsterviäsidenten T'Scza deren Neujahrsglückwünsche, versicherte bewfelben ungeichmälert.n Vertrauens der Partei, bankte für die Energie der Regierung bet U ierdrückuna der anNlemitlfchen Agitation und betonte die Nothwendiakett einer R<io m deS Lbe:bauf.«. Der Mmifterprüsident erwiderte, der Gcsetzenlwurf wegen «rer Reform deS Oberhauses sei fertiggefiellt. zur Vorlegung desielben an daS Parlament wdcß nur ein Zeitpunkt geeignet. In welchem die guten Beziehungen beider Häuser vor jeder Störung gewahrt werben könnten, gleichwohl hoffe er den Sesel». entwurf noch Im Laufe der jetzigen Session vorlegen zu können. Wa« den «nttsemiliSmutz andeiange, so webe er badet weder von Sympathie, noch von ^nti^aldie fnnh#m ktf «^Mtaufb.n gnl,n Sui Ungarn, gddtd la ÄÄm werben bßde. Hu einem Rückiritt würde daS Sablnet weder durch Enmübüna noch f0"67n flllrtn bu.1;<6f bic ^rrenntntt bestimmt werden können baß bleS für daS ukmeinwobl in anderer Weise nützlicher sein könne. ' 0

Paris, 1. Januar Präsident Greny empfing heute Nachrnkre.,,, «O'M. KT pa,fUI4< «umtat 6t.lt babd «n.turÄ d° Ä Malen, «Bf -.Ich« blcla mit dn'g.n ffiorttn dankend tTwiPatt. 6

731) Ueber die Höhe der Karten, welche die Einrückung einer Anteige in eine oder tDLihxe Z. f.ungen vcnuv-M-ht, wird man sich niemah enttatwaht «eben, wenn man von der Annoncen - Expedition ivC MAASE> NITE1.X A* it

Fr*nJfiir' * M. (Karlsruhe, ötut^wrt oder Manchen) kutot Atakoufi einfordert, di» u<-b biTvlrb'.# der Hir den iAwedi^on Zweck Blätter a-if Grund reicher

hrfahrnt.^rn xm-i <ründlleher Ik-obai'h'.an^An tuver)iwi/«u--d3 Kath enh.nt

Srackträglich werden noch die Namen folgender Herren veröffentlicht, bie tut Enthebung von Neu 1 ahrSaratulattonsbesuchen der Kleinkinber-Bewahranstalt Gaben zugewenbet haben: Landgerichtsrath Kullmann, Pfarrer Dingelden Stabs- quarturmeifter Kalbsteuch, -Nechtsanwait Dr. Gutfleisch. 5'

btn!fcnsroir 2(l!i\bie beini Jahreswechsel die Kleinkinder-Bewahranstalt brtchenkt baden, bt)onbtrs auch Herrn Nentamtmann i. P. Lnncker und Herrn nungsrathßReun^ng ^^re^ndlichen Bemühungen zum Besten unserer Anstalt.

Der Vorstand der KleinkinderrBewahranstalt. 0r. Naumann, Pfarrer.