Einzelbild herunterladen

Fall alles aer-

eind von

en

Casablanca Hal keine Schivierigkeil beseitigt

AU

ten Turmes.

der engen

1928

Wen

(9lad^)ruct, auch mit Quellenangabe, verboten.) Nom, Ende Januar 1943.

lächelnden ------- r

gleißenden Rose an der Schauwand bis zum un­gleichen Paar des vollendeten und des unvollende-

habe. Wenn die Völker dieser Länder einmal in Ruhe die heutige Entwicklung einer Betrachtung unterzögen, würden sie zweifellos erkennen, in

Oer fünfte Opfersonntag brachte 44,9 Millionen Reichsmark.

Berlin, 28.Ian. (DRV.) Der am 10. Januar durchgeführle 5. Opfersonntag hat 44 904 606,30 Reichsmark erbracht. Gegenüber der gleichen Sammlung des Vorjahres, die eine Summe von 34 766 889,35 Reichsmark erbrachte, ist eine Zu­nahme von 10 137 716,95 Reichsmark. das sind 29,16 v. f) zu verzeichnen.

feite nichts Gleichwertiges entgegenzusetzen hat. Dos deutsche Volk wird die Verpflichtung dieses totalen Krieges in sich aufnehmen und mit einer uner­hörten Härte den Kampf zu seinem siegreichen Ende

Das Straßburger Münster

Bon Eitel Kaper.

Enge Zusammenarbeit der Mächte des Oreierpaktes Regierungserklärungen vor -em japanischen Reichstag.

3m W ÄinariU! MdizinP

Liktor y jfahin, ö'

Aktor m iire Lol ütber oe

Der D hirjem e Kiger" n ijatte mr Öreietf" i tfrfolg. 8 Lischee t Ng hat M öas B tir versch Iickants cd Hans tii sich bi

Der Gauleiter dankte verwundeten Soldaten

Zn allen Lazaretten wird den Verwundeten eine Gonderfpende der Partei übergeben.

zA S; irfl« g»«1'

i°t unb

I*

Jiii w! jini.-Si] nito? tat Kaud M 2 Munde M hem Sr erinm MSsamr mren, 2 Men. ( "Ichen Sil IMsW

K SS!

5M=

Rach der Räumung von Tripolis

Von unserem rd.-Berichterstatter.

Nicht umsonst spricht man von derMusik", die aus Erwins Meisterstück erklingt, nicht umsonst von der Architektur undLinienführung" etwa in Beet­hovens Neunter und in Bachs himmelstürmenden Gesängen und Weisen. Hier wie dort ist der Künst­ler in letzter Vollendung am Werk: und überall offenbart sich die ganze Tiefe der deutschen Seele, die ganze Stärke des deutschen Glaubens an die Vorsehung und die eigene Sendung. Ahnend faßt es ein großer Dichter in die Worte, daß die Stunde der Deutschen die Fülle der Zeit ist. Von dieser Stunde kündet durch die Jahrhunderte das Münster zu Straßburg.

So wie sich der Erbauer des Wiener Stefans- domes selbst abgebildet hat als einen ernsten und tief innerlich bewegten Menschen, so müssen wir uns auch Erwin denken, der dem deutschen Volk < -------Bau-enk-

scheu Volk seit Jahr und Tag als der Beginn des eigentlichen Aufstiegs Italiens zur Mittelmeergroß­macht, während es seine selbstlose, auf die Hebung der Eingeborenen abgestellte Kolonialpolitik als den vornehmsten Ruhmestitel betrachtet, der Italien von der englisch-amerikanischen Ausbeute- und Unter­drückungspolitik unterscheidet.

Diese hohe Auffassung von seiner kolonialpoli­tischen Sendung ist mit dem italienischen Volksbe­wußtsein erfreulicherweise bereits so tief verwach­sen, daß die italienische Volksseele gerade daraus heute die innere Kraft schöpft, um bei diesem harten, aber notwendigen zeitweiligen Rückzug auch wei­terhin an die koloniale Berufung und damit <m die imperiale Größe Italiens zu glauben. Dieser Glaube des italienischen Volkes, der nicht etwa erst durch Mussolini geweckt, wohl aber durch die Kraft seiner Wortes und durch seine zielstrebige Politik lebens­fähig gemacht und zur vollen Blüte gebracht wurde, macht es unserem italienischen Verbündeten heute möglich, ungeachtet des schweren Verlustes alle Kräfte für ine neuen Möglichkeiten des nordafrika­nischen Kriegsschauplatzes einzusetzen. Ueberdies ist im italienischen Volk die Erinnerung lebendig, daß es auch im ersten Weltkrieg den größten Tell Li­byens vorübergehend aufgeben mußte, um es frei* lich kurz darauf wieder zu erobern und stärker und fruchtbarer auizubauen, als es damals die Welt überhaupt für möglich hielt.

Mit der Verlegung des Schwergewichts des nord, afrikanischen Kriegsschauplatzes yach Tu ne sie»

führen.

Die Uebergabe der Sonderspende, die von den verwundete« Soldaten mit großer Freude ent­gegengenommen wurde, wurde von Angehörigen des Bundes Deutscher Mädel vorgenommen. Der Gauleiter unterhielt sich kameradschaftlich mit den Verwundeten, indem er sich von ihrem soldatischen Einsatz berichten ließ. Gesangliche und musikalische Darbietungen des Bundes Deutscher Mädel um­rahmten Ine würdige Veranstaltung.

Tempo fortgesetzt wird.

Trotz dieser von der deutsch-italienischen Führung bei dem Rückzug durch die Eyrenaika und Tripoli- tanien verwirklichten meisterhaften strategischen Lei- stung und trotz der in Tunesien geschaffenen neuen Möglichkeit des Achssnkrieges war natürlich die Nachricht von der Räumung von Tripolis für Ita­lien und feine öffentliche Meinung überaus schmerz­lich und bitter. Mit dem Namen Tripolis sind mehr als drei Jahrzehnte der modernen Geschichte Jta-

aufs engste verbunden. Der Aeitroeilige Verlust vog Tripolis und von Libyen schlägt dem kolonialen Stolz unseres italienischen Verbündeten eine herbe ^Die vielversprechenden Leistungen der faschisth scheu Kolonialpolitik in Libyen wie auch m Aethiopien stehen einzig da, genau so wie ote deutschen kolonialpolitischen Leistungen vor unj während des ersten Weltkrieges. Geschichte und Existenz ungezählter italienischer Familien, derch Väter und Söhne Blut und Leben für Libyen gaben und an seinem Aufbau unermüdlich und uw beirrbar arbeiteten, scheinen plötzlich unterbunden. Dabei lebt die Eroberung von Libyen im ttaltenu

hing zwischen den französischen Elementen in Nord- afrika zu überbrücken.Manchester Guardian" be­merkte zu der Erklärung der Generäle, daß sie für denSieg der menschlichen Freiheit" kämpfen, es sei sehr zu hoffen, daß diese menschliche Freiheit zu­erst einmal wenigstens in Nord- und Westafrika ver- wirklicht werden möchte.

Keine Einigung zwischen Giraud und de Gaulle.

Stockholm, 28. Jan. (Europapreß.) An maß­geblicher englischer Stelle zeigt man sich, wie schwe­dische Korrespondenten aus London übereinstim­mend berichten, wenig geneigt, Spekulationen über die Bedeutung der Konferenz von Casablanca cmzu-

Dah Meister Erwin von Steinbach am 17. Januvr 1318 von dieser Erde gina, das ist mit «in paar dürftigen und überdies umstrittenen An­gaben so ziemlich das einzige, was sich an Schrift- lichem über den maßgebenden Erbauer, wenn auch nicht Vollender des Straßburger Münsters erhalten hat. So muß denn das Werk allem für den einzigartigen Genius zeugen, dem Goethe in seiner Schrift von deutscher Baukunst aehuldigt hat, nachdem ihm das Münster zum Erlebnis ge- warben war, von den schweren Fundamenten in schicksalsträchtigem Grund bis zu den Weisen und ...... auen am Portal, von der sonnen-

buch, der formende, gestaltende Künsller, den Zu­spruch, den er braucht. Es ist damals die Zeit des großen Gottsuchers aus dem deutschen Stamme, des Meisters Eckhart; in vollen Akkorden beginnt die Seelengröße eines Dauler und Seuse mit sinzu- stimmen. Es ist wie man schon einmal gesagt hat die Zeit, in der sich zum erstenmal die deut­sche Seele mit den höchsten und größten Fragen kühn und unerbittlich aussinandersetzt. Erwin hat zu diesem Gespräch nicht ein Wort beizusteuern, aber er legt gelassen die Tat, das große Werk in die Waagschale. Ist es das, was uns das Straßbur» ger Münster so besonders wert macht, das keinen einzigen deutschen Menschen ungebannt läßt?

Als das Werk schließlich fertig ist, da hat sich in Deutschland der Horizont noch mehr verdüstert. Aber der Turm reckt sich hochgemut, und das Lied seiner feinen Linien klingt weit ins Land. Deutsch­land geht durch unvorstellbare liefen und Enttäu­schungen, und doch vertagt dieses Volk nicht. Straß­burg wird, gerade weil es so schwer und teuer wie­der errungen und verteidigt werden muß, dem beut» schen Volk so teuer wie kaum eine andere Stadt. Und wenn wir von Straßburg sprechen, dann ist es Erwins Bau, der uns zuerst vor das Auge trift. Wächter an den großen Heerstraßen, Mahner am deutschen Schicksalsstrom, wahrhaft königlich ge­wachsen, darf man es zu den ewigen Reichs- kleinodien rechnen.

Die Nachricht von der kampflosen Räumung von Tripolis könnte den Eindruck erwecken, als handele es sich um eine überstürzt notwendig gewordene Maßnahme. In Wirklichkeit liegen die Dinge ganz anders. Schon vor Wochen war der Beschluß ge­faßt und seine geordnete, planmäßige Durchführung vorgesehen. Schrittweise wurde das Gros der deutsch-italienischen Streitkräfte samt ihrem für die Fortsetzung der Operationen erforderlichen wertvol­len Kriegsmaterial zurückgenommen, während im Verlauf des Rückzuges von Fall au ~<1äm stört wurde, was irgendwie dem Fei hätte fein können. Der Feind wußte bis in die letzten Tage hinein nicht, daß er nur in Nach­hut k ä m p f e mit den von ihrer Luftwaffe kräftig unterstützten Achsenstreitkräften verwickelt war, son­dern glaubte, er habe es mit dem Gros der Achfen- streitkräfte zu tun, das sich In Wirklichkeit unter dem Schutz energisch geführter Nachhutkämpfe b e - reits vom Feind ab gefetzt, so sehr abgesetzt hatte, daß die britische 8. Armee bei ihrem Einzug in Tripolis in einen leeren Raum stieß.

Wieder also ist es, wie schon im vergangenen Frühjahr, Generalseldmarschau Rommel und dem verbündeten italienischen Äommuirbo gelungen, die deutsch-italienische Streitmacht ohne empfind­liche Verringerung ihrer Kampf- und Stoßkraft vor Einkreisungs- und Dernichtungsversuchen des Gene­rals Montgomery zu bewahren. Rommel hatte da­gegen bei feiner Gegenoffensive im letzten Sommer von Bir Hacheim über Tobruk, Halfaya-Paß, Marsa Matruk bis El Alamein die 8. britische Armee der­art aufgerieben, daß sie von den Engländern aus vier Erdteilen in aller Eile so gut wie ganz neu aufgebaut werden mußte. Die Absicht Mont­gomerys, die Achsenstreitkräfte genau so zu ver- Nichten wie Generalfeldmarschall Rommel die 8. bri­tische Armee vernichtet hatte, ist jedoch gescheitert. Sein eigentliches strategisches Ziel hat er nicht erreicht. Die im Afrika-Krieg erfahrene und be­währte deutsch-italienische Streitmacht wird viel- meyr eine außerordentlich wertvolle Verstärkung der deutsch-italienischen Streitkräfte in Tunesien darstellen, mit deren Landung am 11. November, 1942, drei Tage nach dem anglo-amerikanischen Ueberfall auf FranzAisch-Nordafrika, begonnen wurde und die seither Tag für Tag in verstärktem

die großen, gewaltigen Förderer der Künste Her­kommen in einem Reich, das gerade zur Zeit des Münsterbaues das Interregnum, die königlose Zeit und den Niedergang nach bem Tode der Staufer und Salier durchlebt? Man muß froh sein, wenn sich immer ein wenig mürrisch und immer sehr wichtigr ein paar rasch vergessene Kämmerer und Patrone finden, die das Nötigste beisteuem.

Die Ahnung ist früh wach, daß dem Elsaß, der lachenden Au zwischen Rhein und Wasgau, schon in naher Zukunft ein besonders schweres Schicksal auf erlegt wird. Immer üppiger werden drüben die französischen Ansprüche, immer dreister die Ichsucht der kleinen und kleinsten Landesherren, die nych dem Tode der größten mittelalterlichen Kaiser die Zeit für gekommen achten, aus dem Reich ein Arm" zu machen, aus der deutscken Sendung einen kleinwinzigen Bettler- und Eroenehrgeiz. Erwin von Steinbach hat jedenfalls diese besondere Sen­dung Straßburgs gespürt und ihr in seinem Bau­werk ein Denkmal gesetzt. Denn was nun hier aus den Gerüsten wächst und was den Schöpfer um un­gezählte Jahrhunderte überdauert, das ist mehr als ein Dom und eine Kathedrale: das ist die Mani­festierung des bewußt Deutschen, das ist das große Haus, in dem der deutsche Mensch.Zwiesprache mit sich und Gott halten soll. Darum greifen die Pfei­ler so ins Unendliche, darum hat hier jede Linie eine eigene Musik, weil Meister Erwin diesen Gott nicht dogmatisch eng versteht, sondern aus der tiefen und natürlichen Gläubigkeit seines Volkes, das in seinem besten Kern immer unverdrossen zupackt und nur einen Lohn will, der auch ehrlich oerbient ist.

*

Die Jahre, die beim Münsterbau vergehen, sind schon von der Art, einen denkenden und sinnenden Menschen betroffen zu machen. Da schlagen sich Kö­nige, die den Namen kaum verdienen, mit Gegen­königen. Verrat ist am Werke, und enges Fanatiker- tum schießt ins Kraut. Wie sehr muß der Künstler in sich ruhen, der so gelassen nach dem alten Plan weiterbaut, Stück um Stück, bis ihm der Tod das Senkblei und den Zeichenstift aus der Hand nimmt! An einer Stelle freilich empjäjigt Erwin von Stein-

Zürich, 28. Jan. (Europapreß.) DieNeue Zü­richer Zeitung" schreibt zur Konferenz von Casa­blanca, von einer Einigung über die Einzelheiten eines politischen Programms seien dieVereinten Nationen" und besonders die vier Hauptmächte noch weit entfernt. Auf dem Gebiet der Koordina­tion der rein militärischen Kriegführung gebe ~es Probleme, die den Staatsmännern und Militärs der Anti-Achsenmächte im Augenblick offenbar noch nicht als dringlich erschienen. Zwischen den angel­sächsischen Mächten und Sowjetrußland sei das Be­dürfnis nach Koordination der militärischen Unter­nehmungen zweifellos dringend. Aber die Aufgabe, dafür ein gemeinsames Organ zu schaffen, dessen Beschlüssen sich jede der beteiligten Mächte unter- werfen würde, stieß auf Schwierigkeiten, die noch nicht g e l ö st werden konnten. Welche Maßnah- men zur Beseitigung der politischen Spannungen in Nordafrika beschlossen worden seien, werde wohl erst die weitere Entwicklung zeigen. Es sei Chur­chill und Roosevelt nicht gelungen, die tiefe Spab

Eintritt Japans in den Krieg auch den übrigen Völkern Ostasiens Gelegenheit gegeben wurde, fuf) von der jahrelangen Unterdrückung durch England und die Vereinigten Staaten zu befreien. Es sei daher auch verständlich, daß Mandschukuo, China und Thailand dem japanischen Kaiserreich sofort mit Kriegsbeginn sowohl in materieller als auch in geistiger Hinsicht weitgehende Unterstützung zukom- men ließen. Inzwischen habe sich Japan eine Po- sition geschaffen, die seinen Sieg garantiere. Der Minister erwähnte bann, daß die meisten zentral- und südamerikanischen Staaten bereits dem Druck der USA. zum Opfer gefallen seien. Auch Chile habe kürzlich dem Machchunger Roosevelts nach Beherrschung der westlicken Hemisphäre nachge­geben. Im starken Gegensatz dazu bewahre Argen­tinien weiter seine Neutralität. Japans Zusammen­arbeit mit Deutschland und Italien auf allen Ge­bieten sei eng, so daß alle Versuche der Gegenseite, zwischen den ©tauten des Dreierpaktes Zwietracht zu säen, lächerlich wirkten. Das neue Wirtschafts­abkommen spiegele den Geist des Dreierpaktes wider. Es fei kein Wunder, daß die Kriegsziele der Anti-Achsenländer nickt den Beifall ihrer eigenen Völker fänden. Die leitenden Männer der USA. zielten auf eine Weltbeherrschung ab, die nichts mit dem Glücr und dem Wohlstand des Volkes zu tun

beiden noch sind, geht u.a. daraus hervor, daß die in Algier erscheinenden Zeitungen kein Bild de Gaulles veröffentlichen durften und die Presse in Algier überhaupt bemüht ist, die Konferenz als eine Zusammenkunft der britisch-nordamerikanischen Mächte sowie Girauds darzustellen. Auch Reuter berichtet, die Zusammenarbeit zwischen Giraud und de Gaulle solle zunächst auf zwei Delegationen in Algier und London beschränkt bleiben. Diese Dele­gationen jedoch erhiellen nicht das Recht, über po­litische Fragen zu verhandeln, sondern nur über Probleme militärischer, wirtschaftlicher und techni­scher Art.

Frankreich und Nordafrika.

Das Echo von Casablanca.

Paris, 28. Januar. (Europapreß.) In der Zeit­schriftLa Gerbe" erklärt Staatssekretär Admiral Platon, kein Franzose dürfe sich damit abfinden, daß die Truppen dep Achsenmächte in Nordafrika kämpfen, ohne daß d i e F r a n z o s e n an der Wie- bereroberung ihrer Kolonien teilnehmen. In politischer Beziehung könne Frankreich nur dann seine Rechte geltend machen, wenn es dieser Unter­nehmung nicht fernbleibe.

DerPettt Parisien" schreibt, daß Präsident Roosevelt mit der Konferenz in einer der Haupt­städte des französischen Imperiums erneut feinen merkwürdigen Eifer für Frankreich gezeigt habe, der seit 1939 zum Kriege, zur Niederlage und zur Zer- setzung des Landes führte. Roosevelt habe wieder

l

Nefci

Tokio, 28. Jan. (DNB.) In der ersten Sitzung des japanischen Reichstags in diesem Jahre gab Ministerpräsident Tojo einen Ueberblick über die Lage. In der Freundschaft zwischen den Nationen des Dreierpaktes demonstriere sich eine Zusammen­arbeit für ein gemeinsames Ziel, wie sie kaum enger, gedacht werden könne. Im Gegensatz hierzu erkenne die Welt immer mehr, daß zwischen England und den USA. weitgehende Differenzen beständen, wie sich aus den eigensüchtigen Interessen der beiden Lander üßer das Ziel dieses Krieges und Nach­kriegsproblems natürlicherweise ergebe. In den be­setzten Südgebieten zeige die Bevölkerung von ganzeyi Herzen ihre Bereitschaft zur Zusammen­arbeit mit Japan für eine Neuordnung Ostasiens. Es erfülle Japan mit größtem Bedauern, daß das indische Volk weiterhin in seinem Verlangen nach Freiheit einer unglaublichen Unterdrückung durch England ausgesetzt sei. Japan sei jederzeit ge­willt, dem indischen Volk jede nur mögliche Hilfe zukommen zu lassen. Gegenüber Australien sei Japans HaÜung die gleiche wie gegenüber Tschung- fing. Auch hier sei es unvermeidlich, Australien so­lange weitere Schläge' beizubringen, bis die Au­stralier aus ihren Illusionen erwachten. Um diesen Krieg zu gewinnen, müßten alle Kräfte der Heimat mobilisiert werden, damit die Be­dürfnisse der Wehrmacht jederzeit voll erfüllt wer­den könnten. Es könne keinen Zweifel am Ausgang dieses Krieges geben. Bis dieses Ziel aber erreicht ------------ ,

sei, müsse selbstverständlich mit weiteren Unbequem-1 welchem Ausmaß sie von ihren Regierungen be- lichkeiten und Einschränkungen gerechnet werden. trogen wurden und wie sinnlos ihre Opfer sind.

Außenminister Tani stellte fest, daß mit demI --------

eines feiner größten und unveränglichen mäler schenken durste. Wir sehen ihn in . Kammer der Bauhütte von Straßburg, wie er seinen Sohn und seine alemannischen Helfer und Gesellen dem Werk auf die Nähte blicken läßt: ein tüchtiger Lehrherr, ein unerbittlich genauer Rechner und in seinem Höhenflug dock ein Einsamer und Vorzeitiger, ein Träumer uno ein Tatmensck in einem. Es ist kaum glaublich, daß ihn feine Zeit- genossen, daß ihn der Troß der Domherren und Zünftler versteht. Es gibt das übliche Gezänk um die Rechnungen, den Verdruß mit dem Besser- wissertum und dem eifernden Scholastikeraeschlecht. Man kann das alles nachweisen aus den Archiven, in denen sich auf vergilbten Papieren, in nüchter­nen Rechnungsbüchern und Protokollen viel innere und äußere Not der Gottbegnadeten widetspiegelt. In Straßburg ist es nicht anders als zu Worms und Speyer. in Freiburg und Mainz- Wo loUen

rronwDier i|ii) in N (Brei per für alniöerfiia »um o. P liagbebur l^itiierh O.o. Prof ßirückvers fln ter ! Ir. Herr als er wollte. P Nansfelö »üchst Ideologie, We Archi fr-phil. ! Icfheol.

bann II--W stand Mroie ^lät Ti

Büchertisch.

Bewährung", Fronterlebnisse hessischer und thüringischer Soldaten, herausgegeben von; Stellv. Generalkommando IX. AK. Nach Trupvem berichten zusammenaestellt und bearbeitet von M« jor L. Schneider, Zeichnungen von A. Steffmann. Verlag Erich Klinghammer, Berlin SW. 68. Dies Buch füllt aus der Fülle ähnlicher Zusammensteb lungen von Frontberichten durch seinen landschaftltch aebundenen Charakter heraus und wird gerade des­halb überall bei uns in Oberhessen auf besondere Anteilnahme stoßen. Denn wenn auch aus nahe« liegenden Gründen die Truppenteile der Verfasser der hier gesammelten Erlebnisberichte nicht genannt sind, so wissen wir doch, es waren unsere Väter, Söhne und Brüder, von deren Waffentaten f)i# gesprochen wird in der schlichten, jeder Ruhmredig« feit abholden Sprache des Frontsoldaten. Qjtntyt Erinnerungen an denFeldzug der 18 Tage" ui Polen sind vorangestellt. Den größeren Test des Buches nehmen Schilderungen vom Feldzug im Westen und von der Sommeroffensive gegen den Bolschewismus ein. Jede der hier wiedergegebenen Schilderungen ist nur eine kleine Episode aus dem großen Dölkerringen, aber sie alle legen Zeugnis ab vom besten Geist deutschen Soldatentums, mag nun im einzelnen von der Erstürmung eines Lüt­ticher Forts, vom schneidigen Rheinübergang, vom Durchbruch durch die Stalmlinie, von der Hölle im Jelnjabogen oder vom Kampf im finnisch-karelisches Urwald berichtet werden. Mögen Grenadiere, Artil« leriften, Panzerjäger, Pioniere, Funker ober Reiter von ihren Fronterlebnissen geschrieben haben, es ist immer der gleiche Geist frohen Kampfesmuteß und gelassener Siegesgewißheit, der sie alle -u äußerstem Einsatz und höchsten Leistungen befähig'^ Möge recht viel von diesem guten Geist bet From auf die Leser dieses schönen Buches In der Heimat überströmen, dann wird es am besten seinen 3nx * erfüllen. Dem Text gut angepafjte Zeichnungen und viele ganzseitige Lichtbilder ergänzen die Frontberichte des Buches, dem der ehemalige fehlshaber im Wehrkreis IX, General SchniewiM- sin Vorwort vorcurgestellt hüt»

stellen. Das einzige, was von allen Seiten offen zu­gegeben wird, ist das Mißlingen einer Ei­nigung zwischen Giraud und de .

Gaulle. Wie stark die Gegensätze zwischen den liens und die zwei ersten Jahrzehnte des Faschismus

einmal bewiesen, daß ihm fedes Schamgefühl WJ, auch gegenüber den blutigen Opfern, die ferne Po­litik unter den Franzosen verursacht habe Selbst der Einfältigste begreife nun ben riesigen Unterschied zwischen der nordamerikamschen Haltung und dem, was mehrere tausend Kilometer entfernt m Stalins grab vor sich gehe. Dort opferten sich die Kampfer für die Rettung Europas vor den barbarischen Ho^ den. Wenn morgen Europa und bannt zugleich auch Frankreich von diesem Alpdruck befreit fein werde, bann werde dies bas Verdienst der Kampfer von ' Stalingrad unb nicht Roosevelts fein. DerCri du Peuple" verweist auf eine Erklärung von Jacques Doriot, daß Frankreich nur noch ein englisch- amerikanisches Dominion sein würde, wenn es Nordamerika und England gelänge, auf dem euro­päischen Kontinent festen Fuß zu fassen.

Ungenügende Ausbildung der LlSA.-Truppen.

Lissabon, 29. Jan. (Europapreß.) Im Zusamy menhang mit der raschen Erweiterung des USll.« Heeres wachsen die Schwierigkeiten, ausgebildets Truppen an die Front zu schicken und vor allem gutes Offiziersmaterial zu beschaffen, schreibt bie ZeitschriftTime". Unter den in Nordafrika ein­gesetzten USA.-Truppen befänden sich zahlreiche Soldaten, die nur über eine ungenügende Ausbisi : düng verfügten. Die ungenugenbe Ausbildung et schon einer der Hauptgründe für die hohen Verluste - der Nordamerikaner im letzten Weltkriege gewesen.

tz.' ch

%

W

NSG. Gauleiter und Reichsftatthalter Spr en-lmachen. Der Führer hat diesen Plan rechtzeitig er- ger übergab am Donnerstagabend in einem Re- tannt und durch die Schaffung einer schlagkräftigen serve-Lazarett in Oberursel den verwundeten ' Wehrmacht Vorsorge dafür getroffen, daß wir den Soldaten anläßlich des zehnten Jahres- Dernichtungsabsichten unserer Feinde nicht wehr- tages de r Machtüb ernah me eine Sonder-' los und unvorbereitet gegenüberstehen. An allen spende der Partei. Diese Spende, die von allen Fronten wurden unsere Gegner vernichtend ge« Hoheitsträgern der Partei den Verwundeten über- schlagen. Nun versuchen sie mit allen ihnen zu geben wird, soll ein bescheidener Dank der Heimat Gebote stehenden Mitteln eine Entscheidung zu er- für die opfernde Front sein. I Amingen. Den Ansturm der feindlichen Massen wer-

Bei dieser Gelegenheit legte der Gauleiter ben^oen wir brechen mit einem Geist, dem die Gegen- Verwundeten nochmals in einer Begrüßungsan­sprache Sinn und Bedeutung unseres Freiheits­kampfes dar. Er zeigte den Verwundeten die Ent­wicklung der nationalsozialistischen Bewegung in der Kampfzeit bis zur Machtübernahme auf. In den Jahren der Kampfzeit seien in rastlosem Ein­satz die Voraussetzungen geschaffen worden, eine alte Wett zu zerschlagen unb auf ben Grundlagen wahrer Volksgemeinschaft ein neues Deutschland aufzubauen. Seit dem Tage der Machtübernahme hat das deutsche Volk einen ungeahnten Aufstieg genommen. Eine haßerfüllte Welt hat diesen Auf­stieg zum Anlaß genommen, alle Kräfte gegen uns zu mobilisieren, um so diesen Aufbau zunichte zu