Dienstag. ir.ZanuarlyH
•itfjei. rch»l«ratz« 1-9
Zum 5O.GebmtStage HermannGörings
(Scherl-Bilderdienst- sRöhr-j M.)
Alfred Bosenberg
Von Karl Nennstiel.
würdigt.
Hermann Görings Geburtshaus steht am Fuße der Alpen: in Rosenheim (Oberbayern) erblickte er am 12. Januar 1893 das Licht der Welt. Sein Vater war Ministerresident und Generalkonsul, er selbst ging zunächst den vorgezeichneten Weg des Soldaten vom Fähnrich über das Kadettenkorps in Karlsruhe und die Hauptkadettenanstalt in Lichterfelde. Im Januar 1914 wurde er Leutnant, ging als solcher in den Weltkrieg, erwarb sich durch eine erfolg- reich durchgesührte Radfahrpatrouille das EK. II und entschied sich aus einem kurzen Krankenlager für die Militärstiegerei. Er wurde zunächst Flugzeugbe- obachter, erhielt das EK. I und machte 1915 das Pilotenexamen in Rekordzeit. Als Jagdflieger wurde Hermann Göring an der Somme schwer verwundet.
Benzin ist für die Apparatur des motorisierten Krieges das, was das Wasser für den Soldaten ist. Jeder weiß das. Und jeder freut sich, daß es einer Gruppe deutscher U-Boote gelang, einen großen amerikanisch-englischen Geleitzug auf der Fahrt von Trinidad nach Gibraltar zu versenken. In Trinidad sind große Raffinerien, die eigenes, aber vor allem auch Erdöl aus Venezuela, auf die verschiedenen Benzinsorten verarbeiten.
worden.
Die Bruttoregistertt nne ist — ähnlich wie unser Kubik- oder Raummerer — ein Raum-, aber mcht ein Gewichtsmaß. Da eine Bruttoregistertonne lals Raummaß) etwa, abl-r nicht ganz, 1,5 Gewlchts- tonnen entspricht, so kommen die versenkten 124 000
Der Einsatz der U-Boote auf allen Weltmeeren erfolgt einheitlich und zentral. Das ist die große Bedeutung der Befehlsstelle des U-Boot-Admirals D ö n i tz , des Befehlshabers der U-Boote. Im ersten Weltkrieg waren die U-Boote Jäger auf eigene Faust. Jedes U°oot erhielt ein gewisses Seegebiet zugeteilt. Sein Erfolg war aber abhängig von den Beobachtungen, die es selbst machte. Ergänzende Hilfsinformationen wurden ihm erteilt, aber im we- sentlichen blieb es auf sich selbst gestellt. Heute ist es gerade umgekehrt. Der U-Boot-Kommandant schlägt selbstverständlich den Feind, wo er ihn trifft. Er ist und bleibt Jäger. Aber grundsätzlich vollzieht sich sein Einsatz in einem großen Zusa mm e nhang des Ganzen. Reben der Einzeljagd des U-Bootes tritt die R u d e l t a k t i k. Das U-Boot landet nicht mehr einen Gelegenheitstreffsr, sondern hält mit dem Feind im Flottillenverband durch mehrere Tage und über größere Seeräume Fühlung. Die Zahl der U-Boote, die bei solchen Einsätzen zur Verwendung gelangen, ist erheblich. Man hat diesen modernen Ü-Boot-Krieg den „organisierten Angriff gegen die organisierte gegnerische Schiffahrt" genannt. Admiral D ö n i tz, der Befehlshaber der U-Boote, hat selbst die Methodik des modernen U-Boot-Angriffs entwickelt. Der Erfolg hat ihm im großen Stil rechtgegeben. Dieser Erfolg ist der Hintergrund der bezeichnenden Worte, die Admiral Dönitz vor einem halben Jahr in einem Pressegespräch sagte: „Die angelsächsische Kriegführung hat bisher auf allen Gebieten einen allegemeinen Mangel gezeigt: es ist ihr wenig Neues eingefallen. Sie bewegt sich entsprechend ihrem altmodischen „ Staatsgefüge auf alten unrevolutionären Bahnen."
BRT. einem Verlust von 174 000 Gewichtstonnen gleich. Neben dem augenblicklichen Verlust ist der dauernde^ Ausfall in Rechnung zu stellen. Ueberseetanker, um die es sich in diesem Falle handelt, machen alljährlich mindestens acht große Reisen. Die jährliche Beförderungsmöglichkeit sinkt durch die Versenkung des englisch-amerikanischen Geleit- zuges also um rund 1,4 Millionen Tonnen. Um 174 000 Gewichtstonnen Benzin transportieren zu können, braucht man entweder 124 000 BRT. Schiffsraum oder 12 600 der üblichen Kesselwagen. Rechnen wir für einen Kesselwagen eine Länge von 6 m, so wird dieser Bandwurm von 12 600 Kesselwagen 75,6 km lang. Das entspricht etwa der Entfernung Frankfurt—Marburg oder Gießen—Darmstadt. Ein üblicher Bomber — viermotorige Bomber sind anspruchsvoller — hat bei drei Stunden Anflug und drei Stunden Abflug einen Bedarf von 1800 Liter Benzin. Mit 15 000 Gewichtstonnen Benzin (oder etwa 10 000 Bruttoregistertonnen) können daher 100 mittlere Bombenflugzeuge 83 Luft- anariffe fliegen. Ein Panzer mittleren Ge- wichts braucht für 300 km Fahrt rund 600 Liter Benzin. 15 000 Gewichtstonnen Benzin erlauben also 500 Panzerwagen einen Einsatz auf 300 km Distanz. Des Interesses wegen geben wir noch die Zahlen für eine Kriegsschiffskategorie, und zwar für Zerstörer, die allerdings Schweröl und nicht Benzin verheizen. 75 Zerstörer können mit 15 000 BRT. Rohöl je 1000 Seemeilen oder 1852 km zurücklegen. Mit anderen Worten: Diese 75 Zer- störer können mit einer einzigen Schiffsladung von 10 000 BRT. (ober 15 000 Gewichtstonnen) Schweröl von Gibraltar bis Malta dampfen. Unsere U-Boote haben aber mit dem Geleitzug, der von Trinidad nach Gibraltar unterwegs war, 124 000
Kreuzer „N o r t h a m p t o n" ist in der Nacht zum 1. Dezember bei einem Gefecht nördlich von Guadal- canar durch feindliche Einwirkung gesunken.
*
Der USA -Flugzeugträger .Hornet" mit 20 000 Tonnen lies erst im Dezember 1940 vom Stapel und hatte 83 Flugzeuge an Bord. — Die Leichten 6000-Tonnen-Kreu;er „Juneau" und „Atlanta" wurden erst im ßau?e dieses Krieges in Dienst gestellt. Auch die versenkten Zerstörer sind durchweg Einheiten modernster Bauart, sie hatten eine Wasserverdrängung von rund 1500 bis 1700 Tonnen sowie eine starke Bewaffnung. — Der Schwere Streu»
Dmd Verlag: vkLhstcheU»tverßtLt»dnulereI«.ra»-e
Stockholm, 12.Jan. (DNB. Funkspruch.) Am Montag gab das USA.-Marineministerium amtlich bekannt, daß verlorengegangen sind: Der Flugzeugträger „Hörne t", der von USA.- Schifsen versenkt wurde, nachdem er am 26. Oktober 1942 inber Schlacht vor Santa Cruz beschädigt würbe, so baß feine Bergung nicht mehr möglich war: bie Leichten Kreuzer „Juneau" und „Atlanta" unb bie Zerstörer „Cushinq", „Preston", „Benham", „Walke", „Mons- jen", „Laffey" unb „Barton", bie am 13. unb 15. November in ber Schlacht von Guadalcanar durch feindliche Einwirkung gesunken sind. Der
193. Jahrgang Nr. 9 toidjenii an. et) außer Sonntage und fteiertaal
■Betlonen
Greßene' Aanuhenblätter Heimat unBild'DieScbolle
BezuasvreiSr
Monatlich . RM.1.8V fiuftellflebübr .. „ -.25 auch bei Wimterf ehernen von einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt Aernsvrechanichlnß 2251 Drahtanschrift -Anzeiger" VnVfhetf 116*R$Vrnnff /M
Die llSA.-Kriegsschiffsverluste im Südpazisik
Gin Teilgeständnis Roosevelts.
verschiedene Wege, bis ihre politischen Ueberzeugun» gen sie auf den gleichen Weg 'Adolf Hitlers zusam- mensühren. Den politischen Werdegang Alfred Rosenbergs haben mir in einem besonderen Artikel ge-
ozialistischer Führung.
Am 30. Januar 1933 kommt Hermann Göring der Einlösung seines Gelübdes um einen entscheidenden Schritt näher: er wird Reichskommissar für Luft- fahrt, am 5. Mai Reichs-Minister ber Luftfahrt, und kaum zwei Jahre später, am 1. März 1935, melbet er bem Führer bie Aufstellung der ersten Flieger- staffeln unb damit bie Srünbun« ber neuen deutschen Luftwaffe. Vierzehn Tage spater ernennt ihn der Führer zum General ber Flieger und Oberbefehlshaber ber deutschen Luftwaffe. Seme weiteren Rangerhöhungen — am 1. April 1936 Generaloberst, am 4. Februar 1938 Generalfelbrnar- schall unb am 19. Juli 1940 Reichsmarschall des Großbeutschen Reiches — beuten im letzten Grunde nur an, in welchem Tempo und Umfang er den Aufbau der deutschen Luftwaffe bis zur schlagkräftigsten Luftwaffe der Welt burchgeführt hat.
Aber bamit ist der Aufcnibenkreis Hermann Gö- rings im Reiche Abolf Hitlers keineswegs abgegrenzt. Entscheibenben Einfluß auf bie wirtschaftliche unb vor allem rüstungstechnische Entwicklung Deutschlanbs hat Hermann Göring durch feine Beauftragung mit der Durchführung des Vier,ah- resp laues erhalten. Hier zeigte sich seine gewaltige Organisationsgabe und sein unerschütterlicher Wille, bie als notroenbig erkannten einschneibenden Maßnahmen auf bem Gebiet der industriellen Produktion unb Ernährung wirkungsvoll zum Tragen zu bringen Auf die operativen Entscheidungen des Krieges'nimmt er als Vorsitzender des Ministerrats für bie Reichsverteidigung durchschlageNben Einfluß.
Das "deutsche Volk weiß, was der Reichsmarschall für bie Geschicke bes neuen Deutschlanb bedeutet. Es kennt seine Arbeitsenergie, liebt seine Offenheit, mit ber er auch über unangenehme Dinge spricht, unb schätzt ihn als ben Mann, ber jebe Erleichterung durchsetzt, wenn sie vertretbar ist. An seinem Geburtstag bringt ihm deshalb ein dankbares^ unb vertrauensvolles Volk seine herzlichen Glückwünsche I entgegen.
(Scherl-Bilderdienst. sF. F. Bauer.]) europäischen Radius feiner Sendung. Schon wird sichtbar baß Alfred Rosenbergs Lebenswert eine Verbindung der höchsten Ideale nordischen und m der ganzen organisch gesunden Welt geachteten Men» schentums darstellt: des Ideals der Gewissensfreiheit und der Ehre auf der Grundlage des Cyarakter^, wie es nach Rosenbergs „Mythus" das germanische Europa ber Welt geschenkt hat, mit dem Ideal ber römischen Staatszucht und dem ber griechischen Schönheit, die von sich aus in letzte metaphysische Tiefen unb religiösen Höhen brängen. Denn vom Materialismus hat sich Rosenberg erst im Novern- ber roieber in seinem Weimarer Vortrag über „Stirb und werde" aufs klarste abgesetzt, allerdings . nicht, ohne erneut auch die Toleranz zu verkünden. Nach ihm steht über dem Glaubensbekenntnis, gleich welcher Art, die Leistung, und sie wird gemessen an ihrem Werte für das Volk — sowie nach der Größe des damit verbundenen Opfers.
So außergewöhnlich wie sein Werk ist auch der Lebensweg Alfred Rosenbergs. Geboren wurde er
Tanker waren von jeher ein begehrtes $iel ber deutschen U-Boote. Sie stehen noch höher ,m Kurs als Kühlschiffe. Tanker sind auch nicht leicht zu er- setzen. Ihre Bauzeit ist 35 bis 45 v. H. langer als bie eines gleich großen Normaldampfers. Die einzelnen, öldicht hergestellten Konstruktionsteile muffen auf bas sorgsamste genietet unb verstemmt werden. Weder bie Niet- noch bie Schweißarbeit lallen sich gewaltsam übersteigern, denn es handelt sich hier um eine ausgesprochene Präzisionsarbeit. Vor einiger Zeit wies Schiffbaudirektor Hermann Hildebrandt darauf bin, daß auch nicht durch Nachtschicht eine merkliche Beschleunigung des Baues herbeige- fuhrt werben kann, denn hierzu fehlt es an den erforderlichen hochqualifizierten Facharbeitern. Bei den heutigen Größenabmessungen dieser Schiffe können Tanker auch nur auf Werften gebaut werden, die diese Typen in jahrzehntelanger Kleinarbeit entwickelt und sich eine verläßliche Belegschaft an Meistern, Vorarbeitern und Facharbeitern beran- gebildet haben. Bezeichnend ist, daß Deutschland, wo W. Riedemann aus Gestemünde ben ersten Tanker überhaupt bauen ließ, an erster Stelle cm Tankerbau steht. Es hat zahlreiche große TankschMe vornehmlich an amerikanische aber auch an englische und norwegische Reedereien geliefert.
Die Jagd auf Tanker war immer eine Spezialität der U-Boote. Sie wurde besonders ergiebig, als gerade jetzt vor einen Jahr die U-Boote ihre Tätig- keit auf dem Westatlantik vor die USA.- und kanadische Küste und in des Karibische Meer verlagerten. Vom 3. September 1939, bem Tage der englischen Kriegserklärung an Oeutschlanb, bis 3Um10. Mai 1942 wurden insgesamt 3,1 Millionen BRT. £an- kerschiffsraum versenkt, davon allein vom 24 Iw nuar bis zum 10. Mw 1942 105 Tanker mit 854_000 BRT. vor ber USA -Küste und in anderen «ee- gebieten bes Atlantik. Seither sind zahlreiche Tanker im Mittelmeer, im Nordmeer und selbstverständlich auch wiederum im Atlantik zu den Fischen geschickt
diesen schweren persönlichen und politischen Schick- alsschlag. Er bleibt bem Führer treu und feinem Kampf gegen Bolschewismus und Judentum in Deutschland.
Im Jahre 1928 zieht Hermann Göring mit weiteren elf nationalsozialistischen Abgeordneten in b e n Deutschen Reichstag ein: flutartig wachst_die NSDAP an, nach ber Reichstagswahl am 14. September 1930 ist sie mit 108 Abgeordneten, nach den Juliwahlen 1932 mit 230 Abgeordneten dann ver- treten. Auch der kleine Rückgang bei ben November- wählen bes gleichen Jahres auf 196 Abgeorbnete kann an ber Tatsache nichts mehr andern: Die NSDAP, stellt bie stärkste Partei im Reichstag, unb Göring wirb Präsident des Hauses. Der inner» politische Durchbruch ist erfolgt: der 30. Januar 1V3 bringt bem Führer unb seinen Getreuen bie Erfüllung seines Kampfes: Deutschland unter national«
Im Mai 1917 wurde er nach Wiederherstellung Führer einer Jagdstaffel, und ein Jahr später mit bem Orden Pour le merite ausgezeichnet. Nach dem Fliegertod des Freiherrn von Richthofen wurde er dessen Nachfolger als Kommandeur des Jagdgeschwaders Frhr. von Richthofen Nr. 1.
Bis zum Ablauf dieses Zeitabschnitts im Leben Hermann Görings zeichnet sich lediglich die Entwicklung eines von seinem Soldatentum erfüllten jungen Menschen ab, dessen Tapferkeit unb wagemutiges Draufgängertum sich in kürzester Zeit die höchste militärische Auszeichnung erwirbt. Zu diesem Soldatentum gehört auch das Hinüberschwenken zur Militärfliegerei, die 1914 auf deutscher Seite eigentlich noch in der Versuchsperiode steckte unb für deren vollen und erfolgreichen Einsatz bie bamalige kleine Fliegertruppe selbst aus ihren Erfahrungen die Aufbauvoraussetzungen schaffen mußte.
Der damalige Oberleutnant Göring gehörte mit zu den Aufbaukräften der Fliegerwaffe des erften Weltkrieges. Die ungünstige Entwicklung bes Krieges stellte höchste Anforberungen an bie deutschen Jagd- und Kampfflieger, deren Maschinen zahlen- und materialmäßig dem Gegner weit unterlegen waren. Nur mit ihrem kämpferischen und fliegen- schen Geist nahmen sie es trotzdem mit jedem Gegner auf. Hermann Göring aber nahm aus diesen Weltkriegserfahrungen eine Erkenntnis und ein Ge- lübbe mit in bie Heimat, in bie er am 19. November 1918 fein Geschwaber geschlossen zuruckfuhrte: „Das Geschwaber muß unb wirb neu erstehen ... Ich muß ber beutschen Luftwaffe roieber Geltung vor aller Welt verschaffen." Der erste Satz war bas Adschiebsroort an sein Geschwaber, den zweiten schrieb er in sein Tagebuch.
Das war in bem schwarzen November des Jahres 1918. Es gehörte ein überstarker Glaube dazu, in diesen Tagen unb Wochen des Zusammenbruchs solche Gewißheit im Herzen zu tragen, ohne auch nur den geringsten Anhaltspunkt für seine Erfüllung zu haben. Hermann Göring war Soldat, er hatte ben militärischen Zusammenbruch Deutschlanbs als Folge bes Schwachwerbens ber Heimat in seiner ganzen Hoffnungslosigkeit erlebt, hatte bie Wirkungen ber Zersetzungsarbeit von Bolschewismus, Iw bentum unb Freimaurerei gesehen. Unb bennoch biese seherische Kraft zu neuem Aufbau!
Was Hermann Göring in ben nachfolgenden Jahren an seelischen Schmerzen und politischer Der- zweiflung erlitten, können mir nur ahnen. Er tritt erst wieder erkennbar in Erscheinung, als er 1922 Adolf Hitler kennenlernte, dessen Kampf für ein neues Deutschland er zu bem seinen macht. Er wirb treuer Gefolgsmann des Führers, unerschrockener Kämpfer, Organisator unb schließlich erster Führer der SA. Ein Jahr später treffen wir ihn in den Reihen ber Kämpfer auf bem Marsch zur Felbherrn- halle in München. Hier wird er schwer verwundet und muß, gestützt von treuen Kameraden, über bie Grenze. Seine zähe Solbatennatur übersteht auch
Am 12. Januar vollendet Reichsleiter und Reichs- Minister Alfred Rosenberg sein 50. Lebensjahr. Mit dem Auftrage, die Leitung des Ministeriums für bie besetzten Ostgebiete zu übernehmen, ist Alfred Ro- enberg, der Programmatiker unb Hüter der nationalsozialistischen Weltanschauung, in ben Zenit eines Wirkens getreten. Er hat durch bie Entwicklung ber Jbee des Volkstums und ber Rasse das Weltbilb fundamental gewandelt und durch seinen Kampf an ber Seite bes Führers bie Grunblaaen geschaffen für eine neue, in ben Blutstiefen des beutschen Volkes verwurzelte Kultur. Durch seinen Kamps gegen Bolschewismus, Judentum unb Freimaurerei hat er bie bem Führer und seiner Bewegung feindlich gegenüberstehenbe ©ebanfenroelt zertrümmert unb „unerhört dazu beigetragen. Die weltanschaulich einheitliche Durchdringung unseres politischen Kampfes sicherzustellen". So schrieb ihm bereits 1933 2ldolf Hitler.
Das Echo, das Rosenberg mit alledem auch außerhalb bes Reiches gesunden hat, obwohl er von Jugend auf deutsch und immer wieder deutsch dachte, fühlte und handelte, bestätigt darüber hinaus den
I BRT. ober 174 000 Geroichtstonnen Lebenelixier des modernen Krieges versenkt! _
Der Einsatz der U-Boote au'
SerReichSiiMschall.
Es ist ein Zufall, daß zwei der bekanntesten Führerpersönlichkeiten des neuen Deutschland, Hermann Goring und Alfred Rosenbera, am gleichen Tage geboren wurden und sich im Kampf für ein nationalsozialistisches Deutschland in ber damals noch kleinen Schar der alten Kämpfer Adolf Hitlers trafen. Ihre Geburtsorte liegen aber weit auseinander, ebenso gehen ihre beruflichen Entwicklungen
zer „Northampton" (9050 Tonnen) lief im Jahrs 1929 vom Stapel. Das Teilgestänbms Roosevelts -» denn um ein solches kann es sich nur handeln ift ein Beweis für die Schwere der Niederlagen, bis die nordamerikanische Kriegsflotte bei ihrem vergeblichen Bemühungen, ihre Stützpunkte im Süd- westpazifik bem Zugriff der Japaner zu entziehen., erlitten hat. Bezeichnend ist, baß bie Roosevellfchs Agitation während ber großen Seeschlachten ut diesen Gewässern sich förmlich in Siegesmeldungen überschlug, um bas amerikanische Volk glauben zir machen, die japanische Flotte sei so gut wie vernichtet. Dieses Teilgeständnis jedoch wird dem amerikanischen Volk bie Augen barüber öffnen, daß m Wahrheit die japanische Flotte die Wasser des Pazifik beherrscht.
Oie dunkle Wolke.
Stockholm, 11. Jan. (DNB.) Der Londoner Korrespondent von „Göteborgs Posten" berichtet seinem Blatte: „Als dunkle Wolke am Kriegshorizont 1943 der Demokratien wird der U-Boot- Krieg angesehen. Marinesachverständige legen eine deutliche Unruhe an den Tag, weil es ben Alliierten nicht geglückt ist, U-Boote im gleichen Tempo zu versenken, wie sie gebaut werben. Im Herbst z. B. berechnete man, baß bie Deutschen doppelt so viels U-Boote im Dienst hatten wie im vorigen Kriege. Lord W i n st e r schrieb, die Angriffe auf U-Boote aus der Luft müßten sowohl quantitativ als qualitativ gesteigert werden. Das Küsten ko mmando müsse für diesen Zweck mehr Flugzeuge ha>ben und gleichzeitig müßten Fahrzeuge in Dienst gestellt werden, um die entfernteren Seewege zu überwachen. Das Kriegskabinett sollte sich darauf einstellen, bie U-Boote zu bekämpfen, ehe ber gesteigerte deutsche U-Boot-Bau „den Punkt erreicht, wo er von uns Kraftanstrengungen fordert, die wir zu leisten nicht imstande sind". Dazu weist „Manchester Guardian" darauf hin, daß weder die Marine-Luftwaffe noch das Küstenkommando in bem im britischen „Anti-U-Boot-Komitee" vertreten finb. „Die Frage ist", heißt es in dem Artikel, „ob bie Admiralität sich wirklich der entscheidenden Bedeutung der Luftwaffe im Seekriege bewußt ist und ob in dieser immer konservativen Institution die Leitung des Luftkrieges wirklich in die Hände von Männern gelegt ist, die sich darüber im klaren finb, was bie ■ Luftwaffe ausrichten kann. Die Regierung, die . Admiralität und bas Luftfahrtministerium müssen = neue Methoben schaffen, mit denen wir die . U-Boote vernichten können."
-41*naümr uun /»weine» für bie MittaaSnummer bi# R>/, Uhr bewotnuttaal ümctaenrHreife
für bie Millimeter-Heil« von 22 Millimeter Breite:
7 »tot Hh »lamiltenan- zeigen unb privat« Gelegenheitsanzergen
14»tot t. Werbeanzeige» unb fleidiäftbdie
Geiegendeiteanzetgeir Platzvor'chrift < vorherige Vereinbarung) 25®/» mehr
Der Triumph des deutschen ll-Booi-Krieges
Don unserer Berliner Schristleitung.
GietzenerAnzeiger
General-MzeigersürOberhefsen—


