Einzelbild herunterladen

Samstag, 3). Oktober 1920

Drittes Blatt

Gießener Anzeiger (Gen'ral-Anzeiger für Vdettzesscn)

ITr. 256

- ttcrmadKm oft

und bet fBctriu matfrt e4 uns

recht fd)hxr, in seine Starten zu

den toill ich verjuchm

m

Fortsetzung 23.

Nachdruck verboten.)

emartri

von den Wetter Temperatur, Luid

diele schwarz- Kunst zu geben.

Tas Wetter hängt ab tlemctiten, daS sind Lustdruck,

E!war ü'iers wettcrmachen.

Von Dr. Aug. Kilbinger

un wenn er sich bewege bubt, bann iS es braufee windig.

Na so einfach ist die Sache mm doch nicht,

rtunst und Wifienfcboft.

St rcktzolm, 88. D!t (WB) W Koro- linische Institut bat den mebi ,i tif :.en Wobei* preis nir 1919 Dr Jute) Israel i:i Brüssel wegen feiner (httbeahnig am dem Gkbirtc bet Jm- mimitat und b*n mcb jinifdm Nobelpreis für 1920 dem Professor fluguft Kroghin Swpenckage» <mf Grund b.r (Shtttra.ung des bvvillär-m^to rischen Regulatvonsntechanismus verstel;en.

Wagen er& Sch lötel

Frankfurt a. M., Goethestr. 9 u. 11

Neue Winter - Mäntel in allen erdenklichen Ausführungen, nur beste Qualitäten, v. 645. , 785., 1085.

i»jit der £uhrgir:g Änc» '.Nairnes Entscheidung über Leden und U (Fortsetzung folgt.'

zu ermAgkichm. gibt bk Giestrner Wetterdienst« stelle tijre Wetterkarten im Abonnement lür 50 Pfennige vro Monat braus! andere Wetter- bienfrfte.Ln sind b r it ) aui einen Aronnemctits- preis von 3.50 Mk pro Monat ang langt. Dr« Konen find im al. genuin en am 'Jiacfymittag ui öänben der Dzirhec.

Wie nun eine 2>tter karte zu handhaben »st, soll bemnädsi beicl»ri.ben werden. We.ch n Wert eine auog cxhttte wcniitnis der W.ttctlagc hat, braucht woh. nicht mehr bckondcrs b tont zu wer>n, obwohl nicht -u Liig u-n ist, dast die alte Baucrnreg.i , Kräht der tiiidcl auf dem Mist, io Lnnerc sich s W.ckter oder es freibt nricd Ift" immer noch ihre Güstigfctt hat.

fcn, die n icW

»ratiffndrr V Rffl lab" v. aii

Stad abenb8Uhj i Ä(wa^ nnlfll.flLni i Cl einbF? * null igtnlgnipi11

IL SJJSf i'-rs fabrt n<ro»3> i-ttf

Heftnut- fyrl*itfl

die Falkner aufLmöenhöhe

Nornan von Reinhold Ortmann.

feil

leite nördliche Wmde Herrichen.

Im Zentrum des Tess steigt die Luft noch oben und da cmvvt steig, nde Lnf. nch ausdevnt und abLbh, entft.be« Wvl.en. 93.r nA, en la, bau zum ' ffieiipid in kühlen 9täcb en sich Tau und Nebel bilden, weil bei bec VXbtdblung bet Luft Waner ausgefchieden wird.

Im Bercich eines Tief) friLcn sich also immer Wolken und es besteht Ne.gnng -u 'JücbL.idilägen. Anders ist es im Deoeiche eines Hochs (ba­rometrisches Maximum, Autiryk one). Ta st ist be Luft abtväcts, sie erwärmt sich und wird da­durch trockencr, die Wolken vttichviuden und flauer blauer HunMck wölbt ,ich über die Erde. Eigent­lich ist es ein ziemlich fdi "ieiiger Qferxi k sich oor- -ustr.l.m, da» Wolken in der Luft verschmnden kön­nen, ohne uom W.nS l^.itneg getrieben zu werden; aber w.nn w.r einmal hinzu,'eben, wieder SBaiier- dampf des Tieke s.ls spu los in der Lusl verschwin­det, baim b gre.fl man die.e Tat ache schm eher.

Bezüglich der Tempera uren verhol en sich die Tief- und Hochdrucig biete im Sommer und Winter (ehr verschieben. Sxiixm wir im Win er ein Tief, so tarnt infolge bi'r Be.völknng die Erde keine Wärme an den Weltraum abgclvn; infolgcbe fe i ist es oer- Hältnismähig warm uno es entsteht Tanne ter. Ist jedoch in einem hoch der S)imntel klar, dann strahlt die Erde in den langen Nachten viel Wärme ans, die die Sonne in den wenigen Dagesstnnden nicht ersetzen hnn. Dann sinkt das Thermometer unter den Gefrierpunkt, und wir hrfoinmen schönstes Frostwetter zur Freude unserer Buben und Mä­dels, unangenehm für den sorgenden Hau'Vater. Aehnlich li gen auch die Verl,ältn sie fdion für die nächste Zeit, für die bet schöne Spruch gilt:Da hawwe mer de Frost un de Riewc stecke (noch." Die Nachtfröste treten jetzt auf, jvenn 'das Baro­meter hoch steht, und nachts der trimmel klar wirb. Steht um diese Seit nachmittags um 2 Uhr das Tl-ermomcier schon aus etwa 7U Celsius, dann tritt der Nachtfrost sicher ein.

Wieder anders liegen die Bertzaltnifse im Som­mer. Da ist fri klarem fcürrtmcl die Sonne im* stmide, in den langen Tagen die Hitze bis zur Un­erträglichkeit zn steigern, und die kurzen Nächte bringen nur wenig Abkühlung. Ist dagegen!m Tief der Himmel b bciit. dann haben nir l.s, feuchtes, oder ivie wir G.tesxner sagen, unfrennb iches Detter.

Auch die Windrichh-Ng spi lt in ter Gestaltuna der Witterung eine groste Atolle. Der Ostwind kommt aus dem Jnnnn des Kontinents und hat über dem grosten 9rn;",lanb fe ne Neg.minengen schon abgrg hm. Der Westwind bagegen kommt vom atlantischen Ozean und ist ba.ee mit Feuchtigkeit graben. Der Südwind bringt uiü aus dem scko. en Italien warme Luft, und sein Geacn piel der Nord­wind schafft aus ben kalten Polailäudem kalte Luft herbei.

Aus diesen Cesahnmgstalsachen lassen sich mm einige Wetterregeln ableiten.

a) Bei Südw stnind und falcnbcm Barometer ist im Winter Iann>ct:tr. im Sommer kühles, reg­nerisches Wetter zu emxtrtcn.

b) Bei Nordwestwind und steigendem Baro­meter folgt allgemein Besserung des Wetters.

c) Bei Nordost- bis Ostivind und steigendem tem Barometer wird im Winter Frostwetter, im .Sommer heiteves, trockenes und warmes Wetter eintreten.

Nur bah di se Wahrheit nickst g;rrbe ein ioöcsureil hin mutz, Onkelchen! Nach a«lem, was ksstvr Gternn ring uns gestern sagte, booten wir rc r jrfvt.id) aui ein ganz anderes Ergebnrs der «nkrjud^iHg."

Hat er euch also richtig die Köpfe verdreht, tiefer ärjtlidc 'JUmthS? Tas ist auch so etier ocu fnrn, bie da ginnten, durch ihre eigene öcHigteit Hu Welt mit Sowie zu ersch ien. 5tVm über btirsckc übrigens; ivatzrf.fr'inlt.tz g anbt cr selost e das, was et sagt. Und das ^mgkNls kann man indcr nickst jedem ansstelle.i."

nWir alle haltest «e t ai-en zu kbm On.r &'tr.lKirb. Auch 5ig.it, die aut dm -sanrtatSvat »r nickst sehr gut zu spvechm nxir."

Weil er alt ist. ste sck»wärmt für bte Jugend Inb solaaig' sie selber noch kein grames varr m ttem roten Schopfe IZrt, i:t daS begreiilich genug.

mus; zu Morn gekommen sein, um zn er-- tt-nxm, tute se.b st süchtig unb goauiam die «J11* Knb ist."

Ist sie das wirklich immer, Dntd? Urteilst )u sticht ein wenig zu al g-nnein?"

Dich nehm' ich natür.i.h aus. Du bist

Ausnahmen, welckie die Nichtigkeit lx:t Regel ^wcis^i"

. ..Ich mag ab r nicht für eine Ausnahme ge> n- tag e sie. Und tu dem Gedante., an Gerdr.S ^stlosen Briet, den sie seit fr-yct Tagen bet sich S-,rafft- sie all ifjrr.t Mu. yifammet. ,.Ie- 0 n,at.ä Rttrt ich noch eine andere, bert wp

Dazwischen liegm viele Uefcrgange und Nn- cegelmäbigt itcn, bi? den Wettermachern daS Leben schlver madren. TeiltiefS unb Tri Hochs treiben ihr Unwesen. Manchmal b n>cgen sich die Tiefs mit Sck, nellzugsgeschwinbigk.it, manch nal lienen fic tagelang an ein t Stell fest; auch ist die Zug- richtung eine- TtesS sehr oft nur schwer sestzu- stellen.

Es sind viele Einzelheiten zu beachten, um eine cigigcrmabcn sichere Prognose aufzuste'len, und es wüvoe zu wnt führ»,, all diese einzelnen Momeirte näh r zu betrauten.

Da fick die Stktt rvrognVie der Wetterdienst­stelle natür.ich nur am" ein ziemlich flei ?es Gebiet beschränken kann (bie W tterverhöltnis e im Vogels­berg sind g.-mtbverschr den von benen in der Wetterau. t*m Ocemvald ober Nbeintessen), so ist neben bet Dorhersag? durch Zeitun ren und De- pesch.-n auch die Wetterkarcke unbedingt erforder- lstb. Mit 5)iffe bi.f.-r Karl.' kann auch der örtlich Ferner st h.nde sich ohne arofoc Mühe schnell einen Uelierlckick üb.r Die Gesamt,vickter ag- Enrovos mach-n. Mit SiiUe s in r ebenen o.t i.-frn Beob arifiungen imb unter B-rücksicht.gung der spe;icllen Eigentlimlichteibm seiner engeren Dermal ist der Bezieh r bomt viel besscc ii der L<m-, für leinen Wi)h:wc!eine cigite, ru e.lästige ©rttetoroguoK auszustetterr. Um dies otyne grosten Kostenaufwand

töten General -vn?s austn^t.

Im Groschessi''ck,en Wirffchaftsbund w-rd ic^er Unterschied in pvlitisckzer unb gesellschaftlicher vin- fidrt abrelehitt. Es gd^t in ihm feine tnnfrfftnncne «rstel-al mm, alle Elemente, bie staatserlmltenb imrfen itellm, Wiefrn sich in ihm M^ammcn. Mm li-a' ie> Art vvli^n'ickter oder militäTifdrr Mstnebmen fern. Auf vnll tön'ig »'tetzm^st'eem ®r<K null er das federn Den'sck>en gewährleistete Rtck>l an der Grbalhmn des Staates anSül-en und | her q^'vbr bei An schachten auf diese mit ben» iben Mi t In wirlten wi- sein- Gegner. Dem Vwshessi'ck-en Wir'schafts'vnd g hören an: Lanb- Vrdckmf', In u nie, .TxmbrpcrT, stlri'sthandelKlem- teiiS-I «ootet- und Gaslv-rte, Aemte, Zahnärr'e, 8o"tbeker, Tierärzte, Rvckit-Zmrwälte. Techniker Itenifcr, Beamte usw., be^en Derbände sich ihm rrtoeVr siorporatch an^'schlossen haben oder ein» Kln bd<rr't n sind.

Der BeAxmd bat bereits eine derartige MSch- t-Kei! erlang«, dast seine Führ-.-r ein gewichtiges rt mit in die Wag'ckrale wenen nrrben, sobald Bi harauf mtflommt, unser benfffte? Btterland zu erteil et imb an^iibmien. Pflicht eines jeden rtntichfnl,lenden in Vesserv-Nas an, dem Freistaat Hefen, Wal'eck unb We-thürin^en ist es, itei dickem Verbände any(fd)'i'l"ien unb in ihm und bnrb ihn dafür zu bärgen, dast unser deutsches Kaiccfanb n-ioder M neuer Mitte auf,letzt.

Vcr Srotzhcsstlch« wirtschastzbund.

Nir erbol'en filg-nd« AusfLhrunAtn. deren ^^l, p-n erlern al gemeinen Inttresst ist:

Deu st'.lanb ii durch t«n vertovenen Krieg i :)ieMlu v 7is»wirt'chrft am Zusammen- ^-chen Seine Stärke beruhte von jeher in den »,.,ckchen Psirgem unb Bauern Sie haben am Trilttn un er -en heickiJM Verhältnicken zu leiden 51a 7(rt>;i eriternl es hotem ul' rabikie Fühler imäd' Ut . ie ihn weit unter fein früheres Niveau un> es durch mtschi-k e A itatkn vernwch en. lic ^rr.xt er als alleinig- Ttctrr des Staat-s ^runtelen, und zu verlangen, da» sie als solche »ick die Herrschaft in ihm aus üben. Es wurde los uu- ollen bekannte Schla^v- N derDlktatnr 1/-. Pe> leta-iatS" geprägt Durch das schncl c ?ufafsen iatb den Terror, den dir I-Ührer te* Jwlfariat? beim R:-v> lutionsausbruch unb be tnicr« ipä er anwandten, liest iich der bculfdie üraff und Bauer derart einsckmchtern, dast er. oti öl'trbaup' bla» fein Leben und feinen D" itz »ick nur triltoet e zu erhalten, sich voll-artt'ig »lii-i nerf-al e t nrusste und nicht am Staatsleben tfrilnchmen tonnte Wer endlich (e'camen sie fich auf ,hre ursprünglickit Macht nicht mehr be^itv- -,-na.los beugen ie sich jenem Volks eile, dem Zs Teil des Volkstänzen seine Reche felbslver- sTöndlich ziigehanben zverden Sie beMifpruch en di, aleirfun Reck)te wie das Pro! lan'at und must en mm den K'anrps aufnehmen. Die S ärte des Ar- dnirr'an.deS nutzt in 'einen Gew-nsckmfteli. Des- teilb nrü'feu sich Bürger und Bauer auch in einer j^weckkichast zusanrmenschlfesten, d h. in einer lernninmo, die fich ihre Führer wählt und diefe Bührer miffm nrevenim -als Vertreter der hinter llnrn stehen'en Ma sm. die ihnen bedingitnaslos |cen, in der Cao: sein, zu den mafarbenben Wsgierim^st eilen hing tzen unb Te l am S'aat s- Irten sowohl in der Politik wie in der Wirtschaft rrffrmcn zu timnm Das .Kampfmittel des Pr.ne- UrriatÄ war der Streik, in feinet höchsten Aus­wirkung her «(tg.meine Generalsbrekk. Was ein sticket Geieral'reik für jeden einzelnen Anae- leri<Ttn Vrlkos bdxmtet, was jeder Einzelne bi-nti Ibn verliert und wie jeder Einzelne durch itzi lei>t, wi'sen wir alle Der Bürger und o^ntrr mnst mV denselben Mist ln arbeiten, und re h<rt sich gey-itf, dast ein vom Dvoletariat ver- arlast'er Genetalsweik, Trenn Biteget imb Bauer (n seiner Adim-hr sich mnig fanden, zusammen- und baust- die Gefahr bei Untergang dieser [ei<n V' lks cknch'en heriewunben wat Die Otzn- ntarbt des Nichtorganisierten Bürger- und ®aucrn» bims of-rrnütter dem Einslust der organisierten lti|:/i(i"i rf»en Parteien al et Richtungen im roirt«» fchaflichen imb telitifdm Leben, die bwhende c^ksahr Im^ Vitaler Unruhen unter Aufrichtung ter Rätediktatur, haben ba« Bürger- und Ba u e rn t um Grv st Hessens, Walde cks u nb Thüringens veranlastt, sich in einem kkrban> -,11r<mnnmxufd)rienen, der die Interessen ficket b i »-n S änt>- in <wwmstsck>astlicher Art Per* treten wird unb seine Mitglieder zur Abn».'ht des

Xi-mfarb Falkner lag mit nrnlgem Gesicht; er hatte sich roff!)trnb bei giujm ,Sei von Eriko aus der Zeitung vorlste i läse-, nid tz-stte Hst und da eine Lstm-erkwig ta--uisckL i geiv

Bttchertisch.

Laotse: Meii ch w. r e we'entlich! Ans- gewohlk.' Eteilckie, deutsch von Klabnnd. Mit Ti elz<-ick'inung von Sxlniuth Rörier «2,üO Mk.) Verlag Fnitz Sxpbcr, Beclrn Zch endvrf. Worte eines Wei en dringen aus fernen 3et:en und Z^nen zu uns, taten uns in dem Wirrto<rrr des Abend­landes viel NochdenLiches und helfen unS, ba< Wog zu unserem Seibft stnden.

Derm mich einer fragt: Ei, sage fe mal, wie teert» dann eigentlich das Witter gemacht, dann totroorte ich meisteiis; Ei. das is ganz einfach, bi hänge mir annere Stang ernt Lappe dem fcitfter enans un wenn der Sappe trocken is, turn is fdre Wstter, roenn er nas; is, bann regens

angstrvlle Spannrri'g?e im Nele zimmer Sxiren#« den. Und auch ba "5 cnblidjc Etsckiei.ie.i ter fr Len txrrcn brackrte ih.'.en iroch feil e unrUidK Erlösung, Vnrn der Pr^s.-ssor [ef,m e mit'li «c Bestimmt- fr.it ab, sich schul jetzt auS^uspreckxm. Er äusterte nur einige aiigmiein gej.-Jten- Worte bet Beruhi­gung mtb fügte lünzn, ba» er nach einer in der Wohnung des rrn.ikn To flöt Bare t ii ob>ul-ab- b nben Aerotmig ivr seiner Ab:-e < u.och nnrrxil un Landhaus vor o eck e r ktet e. Vs e st möge auf Fnlknets ausdrück i lxm Wunsch nur F-äul in ?(eu- hoft b,i dem Patie.lten 5 e bnt da er durch die nnhTfud'tn-g zu .rngrgst en sei, um al.e tenie Angehörigou um sich zu je .en.

Im ourtgvfe je:och d nickte Do7tor GJenrering Achim öi' £«;th iu b raunte ihm ffii:Es steht nicht schteckK. Wir büren dos Beste hul et."

Was tz.i t er dir grfagi ?" fragte Signe hasstg- Ter SanitätSrat Hot doch 02dX ge^üt, nicht wahr?"

Achim wi-dertzstte die Worte dos Arztes, und seine Frau lachte kurz auf:Nun also' Wir haben uns ganz unqunug äng'dgL Schlieststch wird er noch uns a l über e,e.L"

Nach Verlaus einer Stunde trafen ter Profes­sor mtb Ta tor Gcrmest ig abenna,3 aitt ter Linden höhe tin und bejaten sich g eich zu dem Kran fcn.

leuchttgkcit, Windstärke, Windrichtung und Bc- , .lung. Diese W ttcuelemeittc be.-mfluf en ssth , gegcnintig. uno bringen in ihrer Gesamtheit die teweilig.' Witterung zustande. Diese einzelnen Elc mente Pan mm gemcste.i werden, uni) es ist die vauptau gäbe b.r m t.-orwwgisdMn Stationen, fic 'onwähiend zu beobachten und auszu-eickmen. Zum Messen des Luitdruckes gibt es Barometer in den ver.chied nsten Auschtzruitgeit, Quecksilberbaro' met-r, Amroidbaro neter und Barog aptzeit. Wit messen mit ihver tzilfe das Gewicht dec übet uns liegenden LustmengTN Nach ben meisten Forschun­gen soll die Luttschicht, die die Erdoberslächc beoeckt, eine Dicke von etwa 500 Kilometer haben. Diese Dicke w.-chselt nun besonders unter dem Estifluh der Temp-ratur fortwährend. Da Luit auch ein Gewicht hat (wir wistn ja, dast ver» chtedene Gase oet chreden schwer sind, z. B. Kohlen- äuoe und Leuchtgas», so ist auch ihr Druck, den ie auSübt, verschieden stark.

Die Temp ratur me fen wir mit fetzt genauen Thermometern, und zwar ist es da'oct nicht emerlvi. ob das Tbermonhter von der Sonne bestratzU wird oder im Schatten steht. Tie Thermometer find daher mit befhmmt.m Einrichtungen versehen, die gestatten, nur die Temperatur der Luft zu messen.

Die Lu tfeucht.gk it w:w mit dem Hygro­meter g messen, als Deitert praktische Anwendung ja das Wetter hau .ch.n all gemein bekannt ist. Bei trodnem Wick ter geht die Frau fpanerea und bei feuchtem W.tter darf der Mamt ausahen.

Die Wett rfatzne ^eigt uns die Wmdrickstung cm, eine Art W.ndturbine zeich.tet die Wind- geschwindigr.nt auf und die Menge der in 24 Stun­den gefallenen Niederschläge wird mit dem Regen­messer festgestellt.

Zur Beobachtung unb Messung all dieser WitteiungSfaktoren sind über das ganze deutsche Neich und über alte Staaten Europas Wetter warten uitb met ora'ogische Stationen verstreut. An bestimmten Tag sstunden, morgens 8 UIjt, mittags 2 Ubr. abenvs 7 Uhr, geben diese Sta­tionen ihre Beobachtungen durch ben Telegraph n an die Deutsche Scewartc m £>ambirrg. Tiefe Zentralstelle sammelt all diese Meldungen und gibt sie dann kurz daraus in mehreren Samnie'- depesctzen, teilweise auch schon durch draht o;e Tete- graphie an die Wetterdtenststellen. Es wird an» gestockt, bv se Ikbermittlung ganz auf funfentrlc- graphischem Wege au? ugesdalten, aber wie Überall fehlt es uns auch hi tiii an Geld.

Mit Dill« der Nach.ichten aus allen Teilen Europas sind bie Wetterdimststel en nunmehr in dec Lage, bie Wetterkarten zu zeichnen und ihre Wetterprognose für den nach'ten Tag aufzustellen. Aus ben W.ckterfarten werden bie zahlenmäh:gen Beobachtlmgen der einzelnen 23ctterdcment büb­lich dar gestellt, so dast es auch für den Austen- flebenbcn möglich i|t sich aus verhä tnismästig emfarfte Weise ein Bild über die Gcsamdvetterlage Europas und seiner engeren fceimai zu machen.

IL

In erster Linie wird die Wetterlage beherrscht von den §)och- unb Tiesdruckg bieten dos Luft­druckes. Uetzer bte Entitetzuna biefcr Gebiete ver- schieden starken Luftdrucks sind viele Theorien aus­gestellt worden, aber keine vermag alle Fragen restlos zu Iftfeit Wir müs.en und damit begnügen, dast fic da sind, und dast wir imstande sind, ihre Ltewegungen unb Berandeningen zu verfolgen. Am besten stellt man sie sich vor, als ungeheuer große unb flache Lustwirtzel, bie sich bald langsam bald schneller in bestimmter Richtung bewegen. Tie Ttefdrucktoirbcl, Depveisionm. 8»klonen, baro metrische Minima ober einfach Ticks fmb Wirbel, die kne Lust in ihr Z-ntrum him-insaugen, wck hier infolge von Erwärmung bait.Tnß Lust nach oben steigt. Am brst.m Tann man dies mit einem Cf en vergib ich m, dessen emporftrigmbe Wärme ein Keines Pavierrad >wrgt, das fe:ncr;eit3 wieder einen papi reuen 5)olzsLzer in eine frel'erhafte, unter heutigm Beihättni,sen fast sagenhafte Ar-

lCird?lidh» ricrcbrichten.

Evanstklische Gkmrinde.

Sonntag, ben 31. Oktober, Re -orm^tion-frst. Rbllelte für den Gustav-MolI-Be:ein.

3n brr © t ab t f f r djc. K<>nn. W2 Ulyr: SJlT. Mahr. 11: Kinderkirchr f. d. M'otNstlusgem.: Psr. Mahr. Ab>s 6: P,'r. Beeter. Beichte u. Ieier d. hl. Abcnbmatzlö f. Matrl>älls- 11. Marli^tem. Montag, 1. Nov., abds. 8: B> reinig, b. kmts. weibl. Juiv-nd b. Markus gern. Domierstag, 4 ?too., a'X>J. 8: Gemciitbeeersammlg f. Frone> u. Männer d. Markusgem. t. GxmrinbeiacL In der 3a* hannesk i rche. Bonn. 9/s: P r BeckstolS- hctnwr. 11: Kinbeestrste f. d. Lufcsrem.: Pfc. Bechtiolslteimer. ?lb>d- 6: Pir. AnS.e d. Beichte u. F ier d. bl Abendm s. LukaS- u. Iotzwinesitem. Abds. 8: Bibcltzespr. t. Iul-am'esfaal: Psr. ^ldolptz. Montag. 1. Noo., afr-s V?8: Ukwinig. d kon­firm. w.ibl. Jugend b. Lu^Sg-m. Freitag, 5. Noo., abds/?t;: üktefnig. d konf. tveickl. Ju­gend d. Jisterlivsgem. Sonntag, 31. Okt. Rd* forumtionif st. Bonn. 10: Kirchberg. KoCekt«. 11: öl- ?lbendntahl s. Stau len berg Wie- seck. 31 Okt gxc"i?nna.i''ir?fett. Bvrm. 91/»: G^otteÄienst. Prof. Michtel-Gtef-cn.

Ka holiiche Gemrinde.

Samstag, 30. Okt., nachm 5 n. abds. 8 llhr* C-'elegenh z. hl. Beichte. Sonntag. 31 CB. 23. Sonntag n. P ing en B<'nn GVz: Gclegenh. k bl. Bckctzte. 7: Dl. Messe. 8: Austelnng d. hk Zvommim. 9: £>jdxrmt m. Pr. 11: Hl. Messe m. Pr. Nochm. ö'/i: 'Jt)fenhxrijantad4 m. Segen. Somldag, 31. Okt.. nach rr. ö u. abds. 8 Uhr: CBelegenb. z hl. üteichte. Mottag, 1 Noo. Fest Allerheiligen. Som 6Vs: Geleg-mh z. hl. B.ckchte. 7: Hl. Messe. 8: Austeilung d hl. Kommimion. 9: Hochamt m. Pr. 11: Hl. Meste m. Pr. Nackpu. 51/2: Ni.'f.'nkrmiz .nbastU m. S'gm; bcrmiT 'Pnckngt u. Aui>.n!>l f. d Vlbgciturfienen. "ldachnl. 6 u. 8: G legen!) z hl. Beichte. T-ieiis- tag, 2. N>oo. Allerse elen Bvrm. 6 bis 8: Hl. Messen. Born. 6'/-: Ge.egeih. z. hl. i?kid*r. 8: Seleivamt s. alle ^erftorlcicn der P-arrei. Abends 6V3: N. se.ck.ui:».ii.dachck m. Se^en. Katholischer Gottesdienst 31. Okt. Ltch V-8 u. VxB. Hungcn VilO Ubr. i&idjtgeeg. vor d GstteHdstnste An den öodc'.tagen {n Lich Gott-S- chTnst 71/4 Uhr 1. Noo. (.Uteri,einigen). Lutz 10 u. 2 "Ubr. Hmrgm 8 IQjr 2. Nov. (Mer- s«len). Lich, Seernamt 8 Uhr. _____________

N. 2. 91o8(ii

^(lltücr' fLip, «asskl.

Tit Miß itraloertwi UngeftcUki te flbcnb 8Ui mammenkonl ieaer, C^tetü- garten.

Tie lenbgrnvsenltE 63-191? t ürrthijiir motb.3.9lon,:| bei üflidji«! j TerborKI

* örolfH *1

klopfte zum Zerspringen, und es fiel ihr unräglich fdmxrr, still auf ihrem 5tu5>l yi bleiben. Als Ote Uhr mit l item, f cknem Sl\rnget zu scha-L.i fr* gaim, bc>5 der ÄYxrifc ein locLiia bei ftvPt

D-sttfckck fjll tun 1 men. Und du geh tinau4, um di-- Urteilsve.kön er e.;ip"tr.gei. Nachlxr will ich mit ih.i»m allein sein. Tc:t Brie, kannst bu nneber mitu.i)utC'.L"-

Ich möchte ihn heule noch beantworten, Cmtel 6emgr\ ML<'l mag in Gottes Namen fcmnnn " . t .. ,

In üb-rströmLuder Fteude mngt' }te sich her­ab, um stiue Hand zu Fähen; aber der Blick, b?m ffc dabei bcgeg: e c, war so finster, baß |ic erirtxraf.

Zum ^n» .ten Mal-- frist du deinen Wicke-.'. Nun aber laß es das letzte Mal Qei'etesi stin ich rate dir's in altem Ernst. Es ist noch einer bDaufjcrt du verstehst mich Und der still nic.'s kommen der nicht. Sefrt kein Wort nxi e : Geh!"

(ma g fwrdic stumm, unb brmif;ei erst trock­nete sie die Trä:'en, die ilr breraumb heitz m bat Augen ftantri. Ia:t;i 1a ft? fe Id) -uiMNwe , fr-nn cbm Ertön e das Huve VX' d s 5tra t wagens, der an dem Lnndfrrute vorfuhr.

Dr.st s'or Eertl'ann, br.t Ackuck und T®rtor Güntering fdvn a n B-ih i oi empfange: hat en, nxrr ein cmfter, rjartflarger Mann in re. BAckk.afl der Iahte. Er l*gte osteibar tve:ig GrwichL aut trrbinbli.lx1, g teil a"t i e F>o.n eftte-.ste, sofort zu dem Pa.'ie iten geführt zu iverden.^ Am Stea n feil bett ater fand cr sofort len natürlich j gütig n Don des me f e r li' e , u d >e.en* funbigm Arztes. Die Be .a5.1ng und d>e U.".:e - suchung tvöhrten sehr lange, viel aci lanae für die

»litte > .

äI

tbliÄ.

I I

* 2»art

rSSfll1 k, OüiCg* f «JA w, ksfiinat^ Jtloten

üKJm

lebemabmeflij inrid)tmnfl g ^iollitiibttt1 icniuejÄ teil,.

Vereine*1

sich die Bewegung brr Tiefs vor Augen führen. Die Luft wi.b.ll allo um das Sietbni.lybiet her­um, unb -ivar in «ntgägtnjcieuier dddinmg des Uhrzeigers Daraus folg:, dast auf der Süfreite eine-« Tiefs westliche Wmoe, auf brr Vorder- oder Osti<n:c lüölidic unb auf Dec Dtwfen- ober West-

infl

nH*K

INS" '2 4,-pF:

t""'

A M

b|5°nntr~r te- crdeerpkr «SSlfiÄ Ä:

-VtUlllttflli, I

Dlobeln,

teitirout versetzt.

Die Tiefs - bcmegrn sich meistens von Westen nach Osten und baltvn habe: »u oendnrbcncn Ia.)- re^'iten tK-rrfuet-erie Babnen ein. Meinens erschei­nen sie (vom atlantischen Ozean kommend) vor Grohbriiannten, tri en bann mit ihrem Zentrum über Nord- und Osts e nach Finnland. Wenn man aus einer Brücke sb-tzt, \o kann man oft flerncre oter fltöfrrc Wasierwiifrck nii1 dem Strom vorbei tTteibm sehen. Sie bc-ve-nm sich um eine eigeite Achse und sind aber gcyv.mtrn. g'eid^eihg fr't Strömung doS Flusses -u fot.en. So kann mau

~murf cbenstzn'entg verdieit wie ich Eine, die sich in Sehnsucht vt.geirrt, es zu bersten,"

Bon riK-m sprichst bu? Ta wetyt. dast tch die Rättelnxncke und bte Umnete 1 idrf Ifcfr. '

Gcrla möckchr nach Hause, Onkel Bernl-ard! Aber sie tzat nicht den Mut, dir unter d e Augen zu treten." ,, , ....

So? Hat sie dir das grfdxnrLen ?

"Nun, es ist wenigstenö gut, dast du (ie nicht enrch auf eigene Faust hast herfcmmeck lmse.t, wie 2Ld4m unb fcbic Fvau. Ich i^ill sre nrcht setzen!"

Das Barm Irin letztes Wort nicht sein, r-o antwortet Bern &ter aus die verzivm.'ckte Sitte eines Kindes. Am wenigsten einer, der Bcrnba.d Fallner heistt."

Steine Schmeicheleien, damit fängt man mich nicht. W-rrum, roenn ihr jb o>d an meinet Ac.* Sitzung gcli'gtn ist, hat sie dein nicht g.eich an mich geschrieben statt an dich?"

Btelleicht fürdrete sie. die vechttn Worte nidn zu finben. Ein Bevei ent.äTt immer nur das, was der Empfänger daraus liest."

Born da rd Falster fefrm-'g lange. ^.Ei fragte er, wie spat es fei. Als Eri.la ihm Auskunft (te* »ben, murmdte er:In ei^r Viertelistunde ayo müssen die Un stü.lsrabtm ta sein. laß tr.iM itzven Brief I sen." . ,

Sic reichte ihm das Blatt und )<rh mit Scke.ierz die Hand zittern, be es langsam e itto - t,-tr Er brauche lange, bis er mit bet UK-r e:'g beschriefr-nen Seckm zu Ende geklommen war. ^.ann liest er das Rapier auf bie tdetb w-cken und ver­harrte in Sxfr.rte.'acrt. (Jnu fiT/ie, bafeJJ« Deine Ztage an ihn richten butte: ax. urt Syr»

arten zu gucken. Im foiatn- , einen tue »en Einblick in