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"Mittwoch den !> Uhr stau und ;Seieilidunfl. ^Uhr bei Käme- irbutg".
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Wenzel.
NWt,Mobki^ L. Rosenzwi;
Nr. 76 Zweites Blatt
ICircbe und Scbitk.
ed Schotten, 29. März. Am 26. März fand im Srngsaale der Realschule unter Vorsts von Schulrat Feuerbach eine gemeinsame Konferenz der vier Bezirkslehrervereine de * Kreises statt, die durch wieder und Gepichte der beiden oberen Schottener Schn Massen stimmungsvoll eröffnet wurde. Lehrer Dern (Offenbach) bat die Lehrer, auch in diesem Jahre, in dem oie Rot der Städte größer sei als je, sich um die Aufnahme recht vieler Stadtkinder auf dem Lande zu bemühen. Lehrer Schmierte (Gedern) hielt dann einen sehr anregeirden Vortrag über „Gedichtbe- h a n d l u n g", unb Lehrer Bernhardt (Sichenhausen) berichtete über Erfahrungen, die er in den beiden letzten Wintern bei Theateraufführungen durch Kinder und Jugendliche sammelte.
Hochschulnachriehten.
7; Frankfurt a M., 28. März. Die medizinische Fakultät hat zum ersten Male auf Grund der neuen Bestimmungen an ztoei Kandi baten, Derrn Paul Timm und Frl. Elsa Heil- dorn, den Titel, und die Würde eines Doktors her Zahnheilkunde verliehen.
Geriehtrsaal
rm. Darmstadt, 28. März. Ter Masch> nenfab'.ikailt Emil B ehrend in Michelstadt i. O. war im vorigen Jätoe wegen fahrläsiiger Tötting zu einem Monat (tesängnis veruNeill morden, da tt den Tod eines 17jäl)rigcn Arbeiters, der einen! Treibriemen auslogen sollte, verursacht toben sollte, ^lus seine Revision tob das Reichsgericht das Urteil auf und vermies die Klage an die Strafkammer zurück, welche am 27. März erneut verhandelte. Es waren drei Sachverständige geladen und es farti) eine eingehende Beweisaufnahme fallt, doch bannte nach der Begründung des Vor- fitenten nicht eimvcrndfrei festgestellt werden, wodurch der Tod des Verunglückten hervorgmufen »vurde, zumal es nicht ausgesctoossen ist, daß er, frvif schon frütor ein Unwohlsein erlitt, das den «littet eigentümlichen Umständen cingetretenen Tod Krrbeiführte. Es ist nicht festzustellen gewesen, ob der Unfall durch ivettere Vorsichts- und <^ctotz- «nastregcln tenchindert tverden konnte. Tas (^tericht l* die Sachversiändigeit toben Ortsbesichtigungen
Sehördliche Anzeigen.
Cassel, den 22. März 1920. Reichswehr-Brigade 11.
Abt. Ic, Nr. 1948/20.
An Bctzftksbefehlslxtber Gießen.
Folgendes Brieftelegramm ist der Brigade zu- ,wrangen. Um Veröffentlichung durch die Presse mtb ersucht.
gez Frhr. v. d. Bussche, Major.
Der verbrecl^rische Staatsstreich vom 13. 3. 20, Ken einzelne Führer und Politiker auf dem Ge- »?issen haben, wird vielfach in unverständlicher ober -rwissenloser Weise allen Offizieren und Truppen ■ t Reichswehr unb der Sictorheitspolizei zur Last - legt. Ta t> ist falsch Man tveiß in der OeifenUich- t ii offenbar nicht, daß die Reichswehrtruppen in Cer Nacht vom Freitag zum Sonnabend befehlsgemäß auf ihrem Poften zur Verteidigung der Re- ' aerung standen, aber roegen der schlechten Erfolg- rncssichten des Nachtkampfes vor Ankunft der Auf- stäntngeu in ihre Kasernen entlassen wurden. Im Reiche versagten die wesentlichsten Kommandostellen unb Truppenteile der „Staatsstveich"-Rogieruny den Gehorsam
Es gilt jetzt, mit den verfassungstreuen, zu- »wlassigen Führern, Truppen und Polizeikräften d»:e Ruhe und -Ordnung aufrechtzuerhalten. Das ist -i.cht möglich, loenn sie die Opf.r einer lügnerischen! unb vergifteten Hetze werden, >oie sie sich schon in einzelnen Roheitsakten gegen Unschuldige kund- rrtan hat. 3571V
Nur in der Einigung aller ordnnngswilligen ob ruheliebenden Volksgenossen liegt die Rettung t _______Die Reichsregierung: Schiffer._______
Bekanntmachung.
Vetr.: Verbot des Ankauss von Schlachtvieh über „öaubt".
Wir weisen ausdrücklich darauf hin, daß durch unsere Bekanntmachung vom 25. Januar 1917 der Ankauf bvu Schlachtvieh „über Haupt" verboten iji Das gilt auch für krankes Vieh und sogen, »assentiere. .Tie Händler haben diese Tiere wie Llles andere Schlachtvieh von dem Landwirt ohne Zusicherung eines bestimmten Preises zu über- irchmen und haben mir Anspruch auf die festgesetzte Lwvision. Ter Uebernahmepreis wird nur durch unsere Abnahmekommission auf der Sammelftelle ivtgcsetzt und unmittelbar an den Landwirt über» miesen. 3574B
Gießen, den 29. März 1920.
Oderhessischer Mehhandelrverband. ________Der Vorsitzende: Prof. Rosenberg.________ Konkursverfahren.
In dem Konkursverfahren über das Vermögen des Referendars Emil Burk in Gießen ist infolge eines von dem Gemeinschuldner gemachten Vorschlags zu einem Zwangsvergleiche £jergHctotenntn aus:
Dienstag den 20. April 1920 nachmittags 2V» Uhr
b-.-r dem Hessischen Amtsgericht in Gießen — Ammer Nr. 6 (Sitzungssaal) — anfcraumt.
Ter Vergl.ictovorschlag und die Erklärungen das Gläubigerausschusses sind auf der Gerichts- schreibevei des Konlursgerichts an jedem Werktage lichtend der Stunden von 10 bis 12 Uhr vor- mittags zur Einsicht der Beteiligten niedergelegt.
In diesem Termin soll über folgende Gegen- st-ende verhandelt irerten :
1. Prüfung der nachträglich angenwldeten Forderungen,
2. Bericht des Konkursverwalters,
3. Festicellung des Honorars des Konknrsoer- weiters und des Glälchigeraussckmsses.
_ betten, den 22. März 1920. 3519B
■ cl 'ickÄsschrriber des Hess. Amtsgerichts. •
Eiehener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberhessen)
Dienstag, 50. lstärz (920
vorgenommen, bod) ließ sich fein ursächlicher Zusammenhang mit dem Unglüi ieftftelten, wesh.lb der Angeklagte freigesprochen werc-en mußte.
Gietzcncr Strafkammer.
Gießen, 26. März. Aburteilung einer Eif-nbahtwicbsbande.
Bis zum Abend dauerte di-.' Vertondlung gegen die im Frühjaln und Sommer 1919 »ast gewerbsmäßig die ^Kraubung von Güter- ziügen im Bahnhof Gießen tot rieben totte.
März verlud eine hiesig Firma einen Waggon Z u der nach Alsfeld. Don wurde fest- gestellt, daß der Waggon teraubl war und zwei Kstten und 1 Sack Zucker fehlten. Am Morgen, nachdem der Waggon nach Alsfeld abgegangen war, toten Richard P. und August R. von Gießen einem hiesigen Bäckermeister 4 Zentner Zucker in 2 Kisten und 1 Sack au Ter Zucker wurde teschlag- nahmt und kam zufällig aufs Lager der Firma, dir den Zucker nach AlsstD verfaiibt hatte. Es stellte sich nun heraus, daß Kisten und Sack genau die gleiclxm Zeichen trugen, wie ter nach Alsfeld versandte, so daß es gar keinem Zweifel unterlag, daß es sich um beit gestohlenen handelte. P. und R. wollen den Zucker von dem bekannten „Unbekannten", natürlich wie immer gutgläubig, gekauft toben. Da ter „Unbekannte" aber dem Gericht schon aus vielen Fällen bekannt war, hatten sie mit ihren Angaben fein Glück.
Im M a i wurde am Güterbahnhof ein Wagon mit Wein erbrochen. Einige Zeit danach begegnete ter Feldschütz Bopf von Gießen im Klein- Lindener Feld dem Otto und August R. von Gießen, als sie eine Kiste mit Wein unb mehrere lose Flaschen wegschleppten. Sie hatten sie in einem Korn acker „gefunden", ivo Kinder damit gespielt hätten. Tatsächlich fanden sich dort noch mehrere Flaschen. Es nxrr derselbe Wein und dieselbe Kiste, wie sie aus dem Waggon gestohlen untren. Da nicht ausreichend festzust.llen war, nxntn ter Wein gestohlen worden war, und es möglich sein konnte, daß ihn andere in das Kornfeld verschleppt hatten, nahm das Gericht in diesem Fall, obwohl großer Verdacht bestand, daß B. und R. auch hier am Diebstahl beteiligt waren, nur Unterschlagung an.
Ende Juni endlich gelang den Dieben ein großer Schlag, ter aber auch gleichzeitig zu ihrer Entlarvung, auch wegen der vorhergehende Diebstähle führte. Zu Sechsen waren sie am Güter- bahnhof an ter „Arbeit". Ein Waggon mit Nudeln schren nicht lohnend. Ein anderer Waggon wurde «erbrochen und große Mengen Stoff und Briefpapier sielen ihnen in die Hände. Der |
größte TeÜ ter Sachen wurde bei dem Ludwig S. von Klein-Lindell, der gerate neben bet Bahn Idolynt, und dem einem Dieb befaiutt war, „weil er schon mein bei ihm metergetegl habe", unter gestellt. Er sand oticnbar es gar nicht verwunderlich, daß er mitten in der Nacht geweckt wurde und ihm unbekannte Leute alle mdglidieii Sachen in seine Hofreite brachten.
Ein Teil wurde in einem Kornfeld versteckt, als am nächiten^ Morgen die Sachen mit einem Handwagen bei S. abgeholt wurden, nahm sich die Polizei, ter diese Fulwe verdäckstig vorgekommen war, ihrer an und beschlagnahmte alles. Einige Tage danach wurde bann Adam D. von Gießen, als er aus einem Gebüsch in ter Nähe des Lstrg- werkswaldes im Aufttage ztveier Diebe einige Bal * len Stoff holen sollte, um sie, natürlich gutgläubig wie immer, zu verwerten, festgenommen. Der im Stomfelb versteckt gewesene Stoft ist vm'chwunden, es hat ben Anschnn, als ob bte Mitglieder der Bande sich gegenseitig bestohlen hätten.
Heute sind alle im wesentlichen geständig, loenn sic auch natürlich ihre Betelligung so «ring wie möglich daruistellen zu versuchm. Nur Lorenz M. machte ben Versuch, seine Beteiligung in Abrede zu stellen Seine Ausreden waren aber so lächerlich, unb bie Angaben ter Mitangeklagten so belastend, daß auch er überführt wurde. Äluch an ter Schuld ber als Hehler angeklagten S. und D bestand nach ter Beweisausnalmie kein Zweifel. Das Gericht Der urteilte M., Heinrich Sch. und Pmil W. zu je 2 Jalsteu, R. zu 2 Jahren 9 Monaten, P. zu 2 Jahren 8 9Jtonaten Gefängnis unb erlanme chnen bte bürgerlidjen Ehrenrechte auf 5 Jahr. ab. B.der als Dieb rückfällig war, imirte zu 2 Jahren 1 Monat Zuckst haus unb 5 Jahren Ehrverlust, S. zu 6 Monaten und D. zu 3 Monaten Gefängnis verurteilt.
Allen Angeklagten mürbe bie Untersuchungshaft fm wesentlick)en auf die Scoafe angerechmtt.
Ans dem Amtsverkündigungsblatt.
** Tas Amtsverkündigungsblatt Nr. 42 vom 29. März enthält: Verordnung betreffend Ausna'hmezusurnd. — Tiebstähte an Lei- tungsbraht aus den Telegraphen- unb Fernsprech- linien. — ErwerbsloseiMtrsorge. — Vie^tseuchen. — Dtenstnachrichten.
Tie Diebstähle an Lei t u n gsbr a h t aus bat Telesraphen- unb Fernsprechlinien haben in letzten Zeit, namentlich in den gemisckstspra.higen Grenzgebielen, in Gegenden mit unruhiger Bevölkerung und in ter Nahe großer Städte erheblich zu genommen. Nur selten ist es gelungen, den entwendeten Leitungsdräht wieder herbeizuschassen.
Tie Tiebe sehen es fast immer auf die wertvollen Hartkupfer- und Brvnzedrähe ab und toi diesen mii'terum auf die ftxnroräb igen Leitungen: sie beschädigen toter in ter Regel die wich igstcu Linienzüge und vernrfadjen dem Reiche nicht o.oh sehr bettächt.ich? ^stldveilufte, sondern stören die gegenwärtig! owtehin sckion schwierige glatte Abwicklung des Verkehrs auf In- und Auslauds-' Icitungen in empnudlitom Maße Meh» als fr über wird bei ter Ermittelung und bei b?r ^-cstnahiue der Diebe die Mitwirkung der 'IMijeil'ctorten in Anspruch genommen werden müssen, weil die Ticte oft bewaffnet und nickst selten in Banden auftretcu IIm das Interesse an ter Ermittelung unb (5r- greihmg tun Trab die den in dem notwendigen Maße zu erregen, n^rten die seitherigen Sät*1 lür Bclotoungen wesentlich erhöht Bis auf weiteres können für bie Ermittelung oder Ergieijung eines unLenxaffneten Tral>dietes bis zu 500 Mk. und für die Ermittelung und Ergrrisuitg eineS bewaffneten Tiebes oder einer Drebestonde bis zu 1000 Mk. Belohnung gewahrt merteh. Tas Mi- nifteriiim des Innern tvird ergedenst ersucht, die in Betracht kommenden dortigen Organe ^Pr-lizei, Ättaßenbaupersonal ufroJ bu-rtxm in stenntnis zu setzen.
Die P f e r d e r ä u b c ist unter dem P serdeto- staute des Jvh Keßter XI. zu Großen Linden aus^ gebrochen, erloschen unter dem Psertebestände des Konrad Scksttch zu Tvcis a. d. Lda.
T ienftnachrichte n des Kreisam tes. Ter Vertrieb der Lose 1. Klasse ter 16. Preußische Sudteut scheit (242. Preußischen) Klassenbotterie beginnt am 4. Ium 1920. Tic Ziehung 1. Mlaffc dieser Lotterie wird am 13. und 14. Juli 1920 stattfrnten. — Friedrich Ko ch von Ltch wurde zum Feldschützen ter Gemeinde Lich ernannt unb von uns eidlich verpslichtet.
Vermischte».
Eist Zyklon in Amerika.
Chicago, 28. März. (WolffJ lieber dem Nordwesten der Stadt wütete em Z y klon. Es gab etwa 20 Tote und über 100 Verletzte. Zahlreiche Hduser wurden zerstört.
NORDSEEBAD
Eröffnet vom 1. Juni bis 85. Sept.
Bekamt» vrgl. VernHeguun Warme nn< kalte Soebltdar Famllleab&d, Wanielkalle Dreimal tflgl. Verbindung ab Emden-A. u. Dampferverbind. mit Dclfzyl (Holl.) u. Hamburg.
Prospekt d. die. Bade- direkt ion.
Bekanntmachung.
Vom Mittwoch ben 31. März bis einschl. Samstag ten 10. April 1920 gelangen in ben hiesigen Kleinhantelsgeschästen, bet denen bie Vorbestellung erfolgt ist, gegen Vorzeigung ter Lebensmittelkarte unb Abgabe des Bezugsabschnittes Nr. 2
200 Gramm Reis zu 2,45 Mk. zur Ausgabe.
Tie Kleinhantelsgeschäfte haben die eingegangenen Bezugsabsckmitte bis spätestens 13. April 1920 dem ©täte. Lebensmittelamt, Zimmer 12, einzureichen und die nicht abgeholten Reismengen zurückzugeben. 3544B
Gießen, den 29. März 1920.
Den Oberbürgermeister (Lebensmittelamt).
Brannkohlcn-Ausgabe.
Tie nock) tu Händen ber Bezugsberechtigten befindlichen Scheine zum Bezug von Broun Lotsten werden beliefert am
Donnerstag den 1. April 1920 nachmittags von 1—4 U h r.
Die Ausgabe findet im Hof tes städttschen Hospitals, Seltersweg, statt. 3561b
Gießen, ten 29. März 1920.
Städtisches Brennstosfami.
Bekanntmachung.
Das Kapitalertrags st eueigefetz ist von der Nattonalversammlung in dritter Lesung angenommen, die Verö fenllichung sticht unmittelbar bevor. Darnach unterliegen ine am 31. März 1920 ober später fällig wertenden Zmsm uns sonstigen Kapitalerträge ber Steuer auch dann, wenn sie vor dem Jntrafttrelen d»s Geietzes aus- bezahlt sind. Ter Sck-uldner hattet für bte Zahlung der Steuer. 3560b
Gießen, ten 26. März 1920.
Ter Oberbürgermeister: Keller.
Fstm.
3418
Fstm. Fstm. Fstm.
Hessische Bürgermeisterei. H a n a ck.
2,76 Fstm.
2 38 Fstm.
4 Stück 4. K.asse
1. Eichenstämme: 1 Stück 1. Klasse --- 2,00 Fstm. „ 7 Stück 2. Klasse = 8,68 ‘ "
„ 12 Stück 3. K asse = 9.15
„ 23 Stück 4 Klasse = 7,92
2. Kiesernstämme: 12 Stück 3. •: l = 12 76
„ 3 Stück 5. Kia sc — 0,70
3. Lärchennämme: 2 Stück 3. u. 4 Kl. = 0,98 Fstm
4. Fichtenstämme: 13Stück 3. Kl. =- 13,41 Fstm.
" 27 Stück 4. Kiasse = 20 17 Fstm.
.. 77 Stück 5s Ki. — 27,04 Fstm.
163 Stück 4b Kl. = 37.77 Fstm.
5. Fichten-Derbst.: 97 St. 1. u. 2 Kl. = 4,88 Fstm. Zusammenkunft an der Haltestelle
. . Bemerkt wird, daß das S>ammholz im Distrikt Sckmeidwalb zuerst zur Versteigerung kommt
Kirch Göns, den 25. März 1920.
Bekanntmachung.
Tie Auszahlung der Famrlien- un ter ft Übungen an die Angehörigen Gefangener, Vermißter, int Ausland durch feindlich' Maßnahmen Zurückgetoltener unb von Ge all men, falls deren Hinterste ben-m-Bersorgung noch nicht geregelt ist, findet für die Zttt vom 1. bts 15. April 1920 statt:
v Mitt wo ch, den 31. März 1920, vormittags von 10 bis 12 Uhr im Stadthaus. Zimmer Nr. 7. 3562b
Giesen, ten 23. März 1920.
_______Ter Oberbürgermeister: Keller.
5tammholzversteigeruitg.
O1, Dienstag, den 6. April 1920, Dorrn. tP/2 Uhr amangenb, kommt im Kirch-Gönser Gemetntewald, Distrikt Schneidwald, OchsettHarb und,Herde, nachfolgentes Bau- und slttiyholz zur Verstetgerung:
Holzsubmission
der Biirzcmcißctti ReStcubsih, firtiä Wehlir.
«emcindc Großrechtenbach, Distrikt 4b:
Los Nr. 1: 96 Fichtenstämme 2-4. Kl. — 34,24 Fstm., Holz-Nr. 4 - 97a.
Los Nr. 2: 30 Fichtenstangen 1. ÄL = 2,70 Fstm., Holz- Nr. 98.
Gemeinde Münchholzhausen, Distrikt 11a: Los Nr. 3: 3 Tichenstümme B2W. = 5,04 Fstm., Holz-
Nr. 1-25.
Los Nr. 3: 14 Eichenstamme B 3 ÄI. —• 15,41 Fstm., Holz-Nr. 1-25.
Los Nr. 3: 8 Eichenstämme B 4 Kl. — 5,63 Fstm , Holz- Nr. 1-25.
Gemeinde Lützellinden, Distrikt 5.
Los Nr. 4: 1 Eichenstamm A 1 Äl. = 1,93 Fstm., Holz- Nr. 1.
Los Nr. 5: 1 Eichenstamm A 1 Kl. — 2,58 Fstm., Holz- Nr. 2.
Los Nr. 6:1 Eichenstamm B 1 Kl. — 2,01 Fstm., Holz- Nr. 3.
Los Nr. 7: 1 Eichenftamm B 1 Kl. — 2,18 Fstm., Holz- Nr. 4.
Los Nr. 8: 1 Eichenstamm B 1 Kl. — 0,90 Fstm., Holz- Nr. 5.
Los Nr. 9: 1 Buchenslamm A3 Kl. — 0,88 Fstm., Holz- Nr. 20.
Gemeinde Lützellinden, Markwald:
Los Nr. 10: i Fichtenst. 4.fil.= 0,86 Fstm. 2i«gHm LosNr.ll: 8Fichtenst.5aKl.-- 4,02Fstm. 5aÄ?6eI 3 Los Nr. 12:80Fichtenst. 5b Kl.--20,09 Fstm. b« Bahn. Gemeinde Weidrnhanseu, Distrikt 2b und 3. Los Nr. 13: 1 Eichenstamm A 1 Kl. — 1,17 Fstm.,
Holz-Nr. 1.
Los Nr. 14: 4 Eichenstämme B 1 Kl — 4,92 Fstm., Holz-Nr. 2-4 u. 23.
Los Nr. 15: 2 Eichenstämme B 2/3. Kl. — 1,40 Fstm., Holz-Nr. 5 u. 24.
Los Nr. 16: 2 Nm Eichenküferholz 1/2. Kl., Holz- Nr. 6 u. 8.
Los Nr. 17: 2 Nm. Eichenküferholz 2. Kl., Holz- Nr. 25 u. 26.
Die starken Eichen 1. Klasse find über 200 Fahre, die schwächeren 2. 3. Klasse über 100 Jahre alt.
Der A.Stamm ist Fournierstamm, die B-Stämme sind Schreinerstämme.
Los Nr. 18:1 Eschenstamm A Kl =0,46 Fstm., Friedhof
Obige Holzmengm sollen im Wege des schriftlichen Angebots verkauft werten. Angebote sind getrennt nach Losen und halfen, lautend am volle Nummern je Fstm. bfrro. 9hn., bis zum 12. Llprll 1920 mtchmittags 5 Uhr an das Bürgermeister- amt Großrechtnrbach, Kreis Wetzlar, in einem verschlossenen BriesumscAog mit entt'pcechender Aufschrift unter Angabe tes Absenders einzureichen. EröffnunMtermin Dienstag den 13. Arnttl 1920 nachmfttags 2 Uhr auf dem Bürgermeisteramt Hierselbst.
Käufer haben sich den allgemeinen Berkauss- bebingungen zu unterwerfen. Aufmaßlisten gegen Bezahlung stellen aus, sowie nähere Äuskuntt erteilen für Los 1—9 Förster Schüler, Forsthaus Finsterloh toi Wetzlar, für Los 10—12 Fvrmvart Menges, Großen-Linden, für Los 13—1/ Förster Botst zu Vvllnkirckien, für Los 18 Vorsteher Arnold zu Weiden Hausen, Kreis Weylar.
Bieler sind bis zum 20. April ds. Js. an ihr Gebot gcbuur»m Zusck)lag im ganzen oder einzelnen bleibt Vorbehalten. Die Kauisumme ist zur Hälfte 10 Tage nach dem Zuschlag, zur Hälfte 4 Wochen später, auf alle Fälle aber vor der Abfuhr zu tagten.
Weiterv rkauf ins Ausland ist bei Sermeibung einer V rtragsstrafe in doppelter Höhe des Gebots verboten. 3520
Großreckfterchach 'Kr. Wetzlar^, 24. März 1920. ____ _ Ter Bürgermeister.___ kKtedia aller iri
wart öle Brlii tch Calf.-DnakereL R. Leite, Steloi
Bekanntmachung.
In unser Handelsregister Abt. A wurde heute bezüglich der Firma S. Bock und Cie. Gießen eingetragen: Die bisherige Teil hab rin Siegmund Bock Witwe, Ottilie geborene Meyer ist durch Tod aus der offenen Handelsgesellschaft ausge^ schieden. Die Fabrikanten Dr. Werner Bock und Dr. Fritz Bock, beite in Gießen, sind in das (ik-i schäft als persönlich haftende Oteiellschaster ein/ getreten 35168
Gießen, den 22. März 1920.
Hessisches Amtsgericht.
Bekanntmachung.
In unser HandÄsregistec Abt. B wurde heute bezüglich ter Direktion der Diskonto-Gesellschaft, Zweigstelle Gießen, eingetragen: Rechtsanwalt Dr. jur. Hermann Fischer in Cöln ist nicht mehr persSnlich haftender Gesellscho'ter.
Gießen, ben 24. März 1920. 3517B
______________hessisches Amtsgericht.______________
Bekanntmachung.
In unser Genossenscha'tsregister wurde heute bei dem Konsumverein Sternberg, eingetragene Genossenschaft mit beschränkter Haftpflicht, eingetragen: Heinrich Häuser II. ist aus dem Vorstand ausgeschieben unb an seiner Stelle der bisherige Beifitzer Balthaser Häuser XIV. oewählt. An dessen Stelle wurde Georg Häuser XVI. von Steinberg zum Beisitzer gcwähtt.
Gießen, ben 24. Mär) 1920. 3518B
Hessisches Amtsgericht.
Bekanntmachung.
Das am 29. März l. I. versteigerte Eichen- Stammholz im Distritt Hegwalb wirb nicht genehmigt. 3581
W ieseck, am 30. März 1920.
__________Schomber, Bürgermeister.__________
Bekanntmachung.
Durch Beschluß ter Generalversammlungen vom 11. Februar unb 16. April 1919 soll die Genossenschaft in eine solche mit beschränkter Haftung umgewandelt werden.
Einwendungen hiergegen sind beim Vorstand vorzubringen.
W ieseck, ben 5. Juni 1919. 3478
Spar- u. Vorschußverein e. G. m. u. H zu Wieseck.
D o r F e l b. Möser.
Nutzholz - Berfteigernng
zu Waldgirmes.
Tienstag den 6. April ds. IS., vm> mittags 9'/r Uhr begümenb, kommen zur Versteigerung :
Eichen: ca. 264 Stämme mit 74,98 Fstm. (etwa 20 Schnittftämme),
26 Stangen 1 Kl.,
18 S angen 2 Kl.,
3 Rm Nutzschei (gespaltene,
5 Rm. Nutzschc-i' und Knüppel (Stollm),
Buchen: 6 S'ämrne mit 2 82 Fstm.,
Weichholz: 3 Stämme mit 1.93 Fstm. (Erlen), Nadelholz: ca.700 Stamme mit 250 Fstm. (darunter einige Lärchenftämme, 313 Stangen 1 Kl.
52 > (5:<n:gen 2 Kl.,
368 Stangen 3. Kl.,
32 Rm. Htutzschctt-Rollen,
12 Rm. Nutzkriüptel, 2 Mtr. lang, Kiefern,
90 Rm. 97u greifet 2. Kl. Zusammenkunft in ber Etzoach, etwa 500 Mtr. nördttch ter Schwalbcm: tzte.
Ter Bürgermeister: Schmidt. 3572


