Lreitag, 2 ". Oltobcr 1920
Swettes Blatt
Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Dberhesfen)
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Vereine
18002
Fortsetzung 22.
Nachdruck verboten.)
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(Fortsetzung folgt.)
bk§ Mort fast bcriKit, beim e3 bvachre ihm zum * fBen>UL)tjdii, baä sie es in einem Sinne dcubcn
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^SarivOiÄt. D.e iScri.'.t .m bei V.Vni," 1 fei <nt3 miliimripr . Orinte.i crx> il.
Muster, aber evi frcäi- scbliützr mit dein Sprach:
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,'dtnNamn.k rcnd K'cderl bt Hrlobnuu, icrt Dor I ,tb gewarnt.
3br Mann verlieb das Zimmer. Signe richtete üd) em rwnig am und ftütvtc ihren SV*>vt auf, ben Srm, der elfen beiuweitz imb in rv^entebec ©dfen* kit aus dem nxitcii Aerinel des leichten Gewandes
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bte Land nehmen. Wir final nach frcit>? ischem riges R.ckh Ter R -ncr Sjahet feil <nn Reich!
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staucrckch in es. baß dies auch auf bie Indarstrie üjerg;iife imb frur Alusbeu ung bt Notfe«^ mh.e In ter Sd?n(fiA30e Hebe feine Dar ei enttchi.ifei. .nft ter Innel.-al ung des Weimarer S<b. Il!.'iuviv mi'scs Je enr Wrrichc in ante re Schul e etz v rzuleyra, rorc e icine Par.ei ti fchrvsic! Cp.v i i n tntz?cg.*ntre> n. Was die N ugiiLerung Deut'chlan.>s cnlda: <g?, fr <-rnnxr? er baran, b-.L i.: Preus en demnach: die Friit aWajfe, be durch Aritzcl l'-7 ter V-rsa iuna gr.JtU; ei Dem-
3S®
die Falkner aufLinöenhöhe
Roman von Reinhold Ortmann.
in feige sei.m tahlrcidx? Gc.ck?ie lercdx.gt. durch Vollsabsckmmun« ü cr ihr uxr.tereS 'J3cr.4fi5m bei Preußen sch sch üssig zu marhe i. Die Rheiulawe ner.en z D. rot it?c:n Rech: Gebrauch machen, di er mutzte bi? R^ick?s Yßieniiig die Führung in wollen keinen EinheitS-
n>er 30 lflrOt9-risflCiÄ nem ' bloßen.
iaulbte.
„Es ist frflimmt gar feine eigentliche Erfean- ßmg," kigt- sie. „Nur mein Nervensystem scher«l aüU ganz in Ordunng zu sein."
„Aus w.lckm Ai »nchm schiefen Sie ba5 ?
v l Sie nannte ihm die Deschwcr.en, unter denen , x zu leiben hätte. Er Härte auimerlham zu, he
F unb ba durch eine für fr? sachliche Frage unter* •edtnb. Als sie nicksts mehr a.izugeeeu luuRie er: „Nach diesem klaren Bericht bars Kb am kt« Untersuchung verzichten. Es ba?Uelt sich rn Tat um Ersdxinuugen rein migesahruaer Jtc.* lur. Sie brauchen nichts als Schonung unb Ruhe, ttäbifl? Frau?"
^ise enttäuscht klang es aus ihrer Errviderung- wollen mir nicht einmal etwas vcrichrer* ten y*
I.U. niinfilii -■
DrbcntL 'M
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form
M "Ä kl-b°K!! widifinm1 ,
Februar ober Mär;, wie vrfe.'.t't. die Regierung stürzen una sol te.i Neuwahl n iommen. so sehen imr denn gerne entgegen.
SuidvOuiinriier K o ch t> Imnitci cec i den
,,Tas Vertrauen zu einem Arzt ist Lache des Emmindens ^er dr Suggestion — ich ivetb nrcht mehr zu sagen. Wenn es iiüfxt vom ersten Augea* blick an do ist, kommt es ntril nie. Ich möd'^c Ihnen so gern - no<h mandr?s fugen, worürer |id> jebt nicht sprechen lätzt. 2arr ich nicht cinnut zu Ihnen kommen
„Sobald Sie sich vorher anntefben — durch den Fernspredxr oiel.eich: — brn ich immer zu Ihrer Verjagung."
„Gut. Ich iverde Sie beim Wort nehmen. Sre nrrben ia Gedu.b mit mir hab."«, auch wenn rch Ihnen ein bitidycn unbegnem bin, nicht vxt.ft'?"
„Ein Ästanker bart seinem Arzt niemals int* begmni werden, gnädige F.an."
„Es ist mir sehr tröstlich, das zu Höven. Unb was werden Sie nun meinem SJiannc über mich sagen?"
„Tast er um Jh-.e SclZonung unb Ihre Ruhe besorgt fein soll, i!m zu ängiligen, fanb rch ja glücklicherweyst- keinen Änlast."
„Nein, Las büren Sie auch nicht; rch gehöre nicht zu den Flauen, die sich ihrer Ä^an^eren und ihres Dausrrzlos bebicnen, um zu iöaberefen meb zu neuen Kleidern zu kommen. Es luäie mir am liebsten, wenn mein Mann mit meinem körperlichen Reiben gar nicht behelligt würde. Er braud>i darum auch nidjts von meinem boab sichtigtru Besuch zu wissen."
,,Si' mfiffen das nach Ihrem Ermessen einrid?- den, Frau Falkner. Taß ich als Arzt zur Vr.- seh'! megenh.it vcrpsliÄet bin, ist Fhncn ja be*
)f Marburg, 27. Okt. Wie vorauszuscben war, lätzt das nach dem Kriege zu verzeichnende austeranvöhnlichc An chvcllen der Zahl der Studenten seht nach. Man redret nach den bisherigen Aumechungen auf eine Minderheit von enoa 800 bis lOOO Studenten gegen die ersten Seniesfer nach dem Kriege.
it ’i, 3abr fllltf» lb, mit bunfl. 6a ib idiroorsct M ।
Deutscher Uerchrtag.
Berlin, 23. DTjcbcr 1920.
fin ter Tagrsordinorg steht die
Fortsednng der ^tGtfcrn’.tüng.
»m Mi isL.'iich: Reich la »er 3**brenba t, V ^ka'ijler rmd Steicf>?imhimunfier L>einze und «eich n a.-rmtnisttt Dinh.
Äbg. gtbtibf mann <©) l-e ont, die rilrig n Zur*ühuntre, te Reich km; ers ^ng‘r: wn tkfrr Reimatwn Redner polemisiert qeam w T ut’dr vstk vor ei. zu berm rvenrot' Plakate Wr ter Wal bwenr-rg de gegmwärtige Lage chech' vaste. Mr itnh ge.tyiflt. bte demokratische j^pitWif »n schäh n Wir ste'^en ja «ich» mehr so jat* dem wir haben auch in der Well wieder jt ennde gesunden, und müssen itns hüten, über sie'e au'keime-.'de Saat durch rmftio'tare Umtrielx tn 7V oft kommen zu laien Dazu patzt b*r Ton ■'tl-df. er dem Te.,t chmatsional-m ^reitan n 5?aunover anaekchlagen wurde. Lassen Sie die finger von her Austeituolitis, beschränken Sie sich iuf die hmre Er protestierte gegen die Aus« icftrintg her 2v:ie(mo‘t>ren und na mte diese For- »itrng grausam bru*af und eine Tnimm'ynt. Wir rr <mrm D estnrauf. ahme brr wirt ch-.s Iidyen Le* rchm'ym jtt stiutz and, trotz Sytilc Wir hastm auch t Tt- Tr trenn’’e vor rni i'chen Eins ü’en Der Zu- (an\ ditz w g n fioh'e imangel der Austausch der 'krvfk-g fn"q<mm ins Socken geraten ist, fordert oum schärssten Protest te aus. Fn den Eraebtlis'en yr Abst mmun^ i ht er den Be'.veiS dast die funre b ik eine g ölrre Anziel ung-skrasl au.^übt, als K^nzo'lern und £>ab5butner, unb erwartet von berftn'ef e t das glcidte. Wir wollen keine Ge» tungrschnÜsfelei. aber der Feind der Republik st bereue. D-slwlb find wir gegen dle Reaktion, sich oga, d r Reich n>?b b dien'. D> Regierung bestrebt, trotz einzelner sozialistischer Minfter • alten Boom en als C)e.Nn(r nnd:<t zu halten. In weiterer Beweis hierfür i’t ein Blick in den recetc.t. n>> vor lauter Generälen und Pferden t ti 1090-0 Mami zu fin en ft b Ter tt Minilster zt.-ht ttest' den .tzut vor al c.t cot.m
txm. berett mäck>'ioes öaupt Jöerr v. Se ckt
Tu? 3 - l des Ossizierstorps fei "bie Wied r- stellung ihrer alten frühe en tzerrlichk- it. Tas wir das Dr^g-umm des Derrn v. Seeckt, brr die Vilbung b r Wehrkammer e t ivn'ei ht'e Auch nrir w> llen keine Pu i fk im Sxere abgesehen von brr Foeberrmg unbedingten Festhaltens an der N publik £x*rr v. Steckt will den Geist von Lstsdam und Erbin wieder lerfke'.len. So macht er aus der ReickrS^vehr ein williges Instrument der rxifü aliistisckxm Begebungen. Tiefe- G ist füb’.t
e. "Nein. Ich halte es für überflüssig: bleibeu J» em paar Tag ■ int B.tt und suchen Sie je^er auszuwcick-en."
in k2z^. ^ütr ich das an sangen, nt einem XXime, w «m ein Sterbender ist!" .
k,„k*'^rr valuer ist sckjüver krank, aber kein Ster- ^nb-r. Ich rechkie int Gegenteil aus eine baldtge "UifUge Wendung in feitcin Befinden."
"Ah, das fagen Sie bock) wohl nur, um mich v» «ruhigen."
den leblalten Wit^rsv^uch a 1er 'Barem gegen bi* Scha i .ng des p. lnr>'1».»n Staates 19lb S?e.:be w rdc voobt iedennann d.e'eu Beick/nb be xiucm. Fetzt itkI en die Polen si-"o clr e P l:'s«rb.'tmmuug unb mit G n>al: in den Besitz Oberschle lenS irhen. Tas wisse bie 'JicitCLiirg le eit; teir dem Früh- tabr. Ti- Denkschrist, mel^c bte 9ieivTung zu her Frage v^latzi laste. ve.fa<yc a er in vielen Punkten. Tk Antw, rt de. Gegi ers am mrsere Roben ^i nt ihr nicht entlxiltei. D.e Ren^iung habe am 'ilnoen Prite t gege i die Was^mlager tu der Robe vom 3. 9JLai ü(erbrm>t feine SIntnx-rt er» lxrlben. Weiter aber habe fit nichts imt ritommni Warum hch die R.-giernng im August den iv> nischen Au,stand nicht ntooer eichlagen mit Genxtl t st Der Zn'isck>cnfall in Bre^liu sei verständlich angesichts der ^ufuinbe in Oberschlesien. Bon der Erklärung, die Minister Sim-.ms damals ab geben mus-stc, müsse er sagen, dost, sic die ungeheuerlichste Sühne sei, die die 0X'schichte kenne, lieber die Aussichten der Absrimmung in Dberklikfirn fei tu sagen, datz die Reaierung mit mehr Energie für die Freilxit der Abistimmung tintr'tiit und datz der Reichstag dies durch einen Beschlutz bekunden müsse. Wenn ferner aus Lbcrschlrsien durch die Berteilungskommisfion uns nicht mehr- Sohlen zu- gemi ien tveiden, können wir das Svaa-Ablommen «nicht einhalten. Die Regierung gehe gegen die Bedrückungen der deutschen B völkrrung in Polen nicht fd.arf genug vor. Lbersck>lesien fei keine innere Frage Polens, sondern eine Amielegenb-üt der deutschen All.iemeinheit, deren Schutz im Fric- densvcrtrag festgelt^gt und für die auch wir ein» zu treten hätten Die Regierung mutz ihren festen bestimmenden Willen bekunden und eine feste öanb zeigen, um das Abstimmungsverhältnis günstig zu beeinflussen. Der Autonomieentwurs ist nicht fein: glücklich. Er schaffe nur neuen Zwiespalt. Die Leute, welche eine Zersplitterung Pveutz ns wollen, s tz.m meistens im Zentrum. Gegen den Plan des Abg. Triinborn lege er Bor- v'ahrwig ein. Eine Wiederauf ichtung sei > ibt mailich. ohne ein fta fes einiges Preutzen Die Batcr- lmtdsliebr steht bis weit in die Reihen der Arbeit 'r. Pveutzischr und drutschr Interessen sind identisch. Mdner wendet sich dann der auswärtigen Politik zu. Die Genfer Konferenz schfuelb' noch im* mrr in der Lust Matzgebend für die Frage, was mir leisten und abgeben körnten, kann nur unsere Auslandsstatlstik fein. Fn Brüssel habe die Regie- nmq eine Denk chrisl überreichen lassen, in der viele Fehler enthalben sind unb die kein richtiges Bild unserer Ausfulmziffern bktet. Der Beriailler Beitrag Bann feine Grund a^e für bie tzersbccklung guter Voziehwngeu zwischen Frankreich unb uns sein, wie hülfer fß-.rtretet in Paris ge'agt habe. Er müsse q^rn diese Aeutzeningeu entschieden pro lest feen. The NoM'endigfeit ehret Aendetiing dieses Ber- trages müsse batyer das Gcterum Censec des ge- famlen deu!sck>eu Bolfe-s sein. Redner pwtestictt gegen die geferberre Auslieferung von Milchkühen und so der. er.e gischt S e lungnahmc der Regie: imig gegen diele Fordennig. Autz.ndem müs e ne gegen die vielsackieu Vertragsverletzungen energisch ch<- fchreiten, für das Festha t n unstter Kolo iien eintreten irnb gegm bi- Dtohimg mit dem Einmarfch ins Ruhrgebiet Front machm. Geaenübet dein Abi. Trimborn nimmt RÄmer die Landwirte in SeÄrtz. In der Sozial isferungsfrage sei ihm bae Verhalten der deutschen Bolkspatbei nicht klar Die Sozialdemokratie woll' aus der Angelegenheit eine Macküfragc machn. Die Zu'a'sung von Si nowjcw hätte die Regierung nicht genchmigen bürfm, und gegen di.' von den Gewerk, cha'cken versuchbe Neb-nre-tzierung energisch entfdi reiten müssen. Der schlimmste Schlag sei die Abrüstung gewesen. Redner entwickelt dann das deutichativ- iiale Programm. Die Partei müsse mit der Oppo» i-wnsstel ung reckten. Die Beschimpfungen des Ossi^ierkorps durch 3d>hbemmni fordere den aller schärfsten Protest hnans. Mit der marxistischen Partei Scheid.manns und Mullers gcbc.es für eine Partei k ine Zusamme-narbeit. lZustimmung unb Heiterkeit.) Will die Sozialdemokratie im
Onrnte, der ihm ferne lag. Aber tveirn sie es getan hatte, nxir sie ihm darum fedeufalls nidM bö>e, denn sie wichfe ihm nun, da er sich erhob, aus eine saft herzliche Weise die .Hand.
„Auf Wiedersehen? — Sie kommen doch morgen ?"
„Der Zustand Ihres Schwiegervaters macht cs notwendig. Gute Rackst, Frau Falckner!"
„Gute Nacht'"
Als er sich auf der Schvelle zu einer letzten leick^cn Verneigrmg umwandte, nickte sie ihm wach einmal zu.
fall di smal eine grotze Schwäche zurückgeblieben kr-ar, fo baß er gegen s ine Gewohnt eir noch nicht dm Wunsch geäußert hack-, anszustehen, war von der bevorstehenden An^un t des t «rühmten G'lehr- tcn unterrichtet. (Sri'n hatte ihn t>orbe c .e, und schuldig den rrstett Sturm seines llnwille's über sich ergeben lassen. Noch am gestrigen i'll-end hatte er sich gegen Doktor Germeirng sehr mnvi'rlch über die eigenmächtige Beruung geöntzeck: de>'fe aber fch«n er sich dar.ckt abgerunben zu Halen, in b Erika, die feit d-nn frühen Morgen bet i-mi tvar, ianb ibn in ungewöhnlich ruhiger, fast weicher Stimmung.
„£>eutc werde ich mein T^e^urteilferneh- man," sagte er einmal. „Tenn für ba? sündhafte cfb, das Präsesor Cfermarm wrangen nn b, ist vC bod) wohl recps'lichtck, mir die Wahrheit zu
famit."
Das yädxfn, mit dem sie ihn anW), lietz ibn
licht aber Offiziere in bie'er Augelesmlieit bet' fcftet w- rfen fei n sF-rner fron'1 er, wie es mit 8:r Orgesch feix Wir Ixrfen nid>‘ das Vertrauen Ai der Teimtfrrn Volkspartei, datz sie mit ihrer ■anafeii dten Gesinnuiw ein gm er Schützer der Sepiiblif t u Das macht aber nich s, denn der •fntid* Arlx-iter ist der befte öüter der Republik, ♦(in AuSnahnieg^'etz gegen die kommunifirn ent* *’trcdv i-if)t den republikanischen Anschauungen, -ib nit den Unabhängigen em 3u ammenarbeiten ntoglich fein wird, häng von ihnen ab. Sie lassen itfr ia mehr von der Firrcht »w benifitommuniftrn i en als von dem Ge-banfen von der Emigung
zeichnet hatten und warnt sie, ein Spiel mit der YTcb<i.ci-fd>4t zu trciocn. Die Arbei.er chatt der gM-zen rrel. cvvacke vx n uns lahnb rck^-.ide Er- tzlgr mit dem (ife,ic < der Wi e f.ichtung So «2list sein bd-y Opranist fein! Wir glauben au Deutschlands Zukunft.'
ReichÄvchrmiuister Getzler erlert, aus die Einzelh iten der Ausführnngen des PorreonerS ent (xim Etat der xxcx5i>-n-xiltunq eingehen zu nullen4UL>übernimmt He al.ein ge Sfe.anmr.-rtiing für fein Nfsort, oic er mit nicmanb teilen wolle, auch nicl.t mit fi^errn von Seeckt. Datz derrSch i e mann für die schv.re dlusg-rbe, die £*:rr von Seeot sogar zur 5uirieben(rit der Entente in stiller Ärbeit, obm mit blutendem l^erzen müllt bat. fo menig Perstünonis zeigt, beklage er au3 ganzem L-erzen. (Bravo.)
Neicbskommissar Peters spricht über oic Ergebnisse Der Entwaisnungsaktion Das Gesetz vermitzt ZwangSmawmbmeu, zumal das Gebiet sehr grotz fei unb nur die Pvlcfe zur Verfügung stehe, ba die Reichswchr nicht damit beafjt iperthm solle. Der Weg der ircnmlüien Ablieferung habe sich bewckh. t. Die Frist fei noch b 4 mm 1 November ansgedefeck loorben Die Ablieferung sei üenv sich gleichmässig erfolgt. Jedenfalls fei nirgend? eine g>.öftere ifüdc festgestellt worden. Auch auf dem La'.'d- liegt keine Zurückhaltung vor .Was d-ck Organisationen anbelange, so ho,se er, datz cs bald gelingen werde, auch bjefe vu nttroairucn. Datz mit den Wa sim g~ofe ^Schiebungen vvrgenomm-n tvorden sind, ist bekannt. Auch ist es richtig, eatz unsichere (Elemente sich in den Besitz von Waffen gefetzt haben. Das tvar z D. in Potsdam der Fall. Das Ergebnis der Ablfeferung war 809 Gtfchisie, 1635 Maschinengewehre, Flammenwerfer ufw., 1 735 OOO G<n«lwe und 11 Millionen Geschosse AUeS dies ist nur auf friedlichem Wege erreicht worden.
Abg. Trimborn (Ztt.) atbrimmt der Rccke Scheidemanns den Ei stw.ick, datz die Mehrtest:- sozialdemoft»:1rn ?u ge-jebe ;er Z it die Regierung Hüry-n wollen. An urls bat seinerzeit die Sckmld an bem Austntt ter Soziald mokrate^i aus ter Regierung nicht gelegen. Wem dir Sozialdamo knack' aber g-wssecmastet eie dvoheude öaltuig gegen das Ministerium elni.ehme, so werde sre mrs gerüstet sinden. Ter Re.mer fj^rrt die Rcg-ierung auf, den Ä.ckscke-wismus schin im Äug' zu ledalteu. Ofegcntibrr Sckeideo.ann müsse er sietoneu, bat; bet Rci.bskanzl.-r »dh ei e n 'AuS -ah:: etrsetz g- gen die Kommunisten nid>t5 gefegt hrbe. R^»ter gebt sodann auf bie Parteit-rge in Kasfel und Dalle ein und sprickot dem ZVabinett gtgenü^t dm dort erhobenen Sütgtiffen das m e.ckckÄckwlicke yertrairn ans. Was die Angriffe aui "ben Reicks- wchrminister betreffet, so te.nni fe er in Schrsi e- manns Aussüh un^en die Fock>enmg der T-i'zr plrn.) (Allg. Zust.) Was die Bezr-.chu-.igen zum Auslande mck>clangt, so warne er vor fe er Illusions- politik. Auch auf das Wahlergebnis tn den Ber. Staaten solle man keine gtonen £x>ffnunßc.i feeett. Es bleibe wckter der Osten' Abt z T. feien auch bfer die Vcrl>älkniffe aussick»ts'>oS. Be fer stehe cs nur Italien. Polen dagegen hat sich die allgemeine Er- ibittrrung b i un>s zu^ezogen. Der Name „Ober- schlesien" fei dafür bre Beweis. Da müsse mrser Verhältnis zu Polcn sehr nüchfern behandclt werden. Das fdanptziel der Dir^omatie müsse die Wie- derhcrsteilung der Vezielmnyen unter den Staaten Europas fein. Dann werden bi? Amerikaner bereit sein, dem geeinigten Europa weiterzuhelsen. An diesem Ziele mutz die Diplomatie mithelfen. Seiber komme bei be- Besetzung der Dosten im Auslände da; ka holifche El ment nich' en' orech nd j ir Ge - hntg. Er vermisse im Auswärtige > Amte, einen jhi'turDeferenten, der mit dem Missionswesrn be- t-aut werden miif e Der Redner kommt sodann a :f die Notlage einer grosten Anzahl von Ausfe'd;- deutsckxm zu sp echm und ver'.angt eine genaue Fest- ste'lung über djee No läge und di' Mittel um diese dem Vaterfende zurück urPewinnen Dm Süd.irolerm firfxrc er bv? den sch? Treue «n. Den Kärnlrrertt dmife er für dasF.-ft' a'fen am deutschen Vater lau de. Der Redner g?ht s-vdonn auf bie einz-lnen Posi- li men des Etats ein. Der Fehll«ckag von 48 Milliarden könnte den Staatsbank?'tt enrpsehfen. Das würde aber den Berlu ’t der Selbständig^ it bedeuten Erne Erhöhung der direktm Steuern sei 'nicht mehr möglich. Sparsamkeit und Erhöhung her Arbci slcistun^n fei die Hauptsache. Die Zahl der Beam.en mü'fe ube-all loerabge ctzt wcrdeu. Wir brauchen ein sefirs Pr-gramm, bas allerdings weder den reinen Srztaiisinns, noch । auch ben bislierigen Liberalismus P5e.i en könne. Eine Sckiwäckmng der Prvdnk r?n dürfte die geplante Soziali ieruug des Kvhtenberg' auc; nicht mit sich bringen Die Be etrnnv des Ruhrbezirsi s nrütöe eine S drang der Pr-.duk sint zur Ivlg haben und dann das Ende des R-.ich?s bedeuten. Di- Ernährangsftes? ist für uns aussckttasgebem). Tic Zwangswir "d>ait marücke fallen. Ein grüner . Teil der Landwirte fei loyal gewesim. Biele al^-r hätten sich icke Betlä'.tui. e Moruye gemack.t B?-
b a ton gl Ta; sei ei"e Ve.höl7nu"g de- Rrpu- b'jk. (Stürmckck« Pr feste und Zwis '«nrufe les st rs Getzl.-r) Ms der Re> e b?r Reckten
„Turchaus nicht. Es ist meine ehrliche Mer- nung."
, Sie wären ja beinahe cm Wundertäter, wenn Ihncöl das gelang-. Nach allem, was nnr bis 'etzk aus dem Munde d?s Sanitätsrates hören mußten, blieb uns kaum noch Hoffnung."
„Acrztck'e Äooausfege.r müssen immer mit einigem Verbellt au g nommen rverde.i, des gilt für dsi? des Kollegen Bn reut hin rv:e für de m-ei- higen. Ter &ntPünfKer, der der Natur ihre letzt-n Geheimnisse abzulausck^r vermag, muß erst nxt- geboven werden."
„slöatiirlich wtrden wir sehr glücklich sein, wenn Ihre Erwartungen sich ersilllen.. Aber, um noch einmal über meinen Zustmü) zu sprechen: daß mir mit fo ein fee > Verh'.l tu?!gsn:a ßeg? l n yi fei ei ist, glaub, ich doch nicht. Es mag ta richtig ;em, baß ich nick»? er.gentlich krank bin, ich fe.bn beinu e mich nach Kräften, es mir rrnzureden, aber zu« weilen ist mir d, als ob ich bald sterben wuroe. Und meine Anfälle sind junxücn reckck schlimm."
„Ab r sie treten immer im Gefelge ugeib» nxldxrr Auftragungen auf, nicht wahr?"
„Wenn es fo märe, wie soll ich mich vor ihnen hüten' — in diesem Leben, das int Grande nichts anderes ist als eine unaufhörliche Slttie von Aui- tegungen? Nckn, Öenr Doktor, Sic werden ichon n-ock'ctivas mehr für mich tun Niü-,cn, vormtsge^etzt, txiß Sie mich übeuharupt als Ihre Patienkm an* ntbrnen wollen " , .
„Lxwn Sic cs wünschen — es ist ia mein
ich möchte mich tn Ihre Behandlung begeben? Sic ssitd dcr erste Arzt, dem ich Lettr-iuen
"^Obwohl Sfe mich nach gar nrcht femiai?"
tk))Uimk' £te fe>:ef e c; ei; • z n ioc:t e 5h)t- wendigfeck 2t? Va.wtsa c sei. Nm Overschleckon b.i Deutschla.d b ibc Die t;.e ;i nmg fei a.er :.icht giip l t. cfescs ckfe- v c. £)’.*eri .1 sicns auf a .bene Va ibc. te.ie au5 >iibt’ >neh. VUu d c übrigen Angriffe Westa p w ro Mi i er 2 ioions morgen antnvrtcn. D« Sieg ennig werde sich genau an daS Schulkfemprvmii; 1» tn.
5«ach pcriönlidmi Bemerkmi teu der xVbgg. IJo* ixb?ur, Trimborn u d Gras tue a p vertagt das \?auö bi? SBdteneratung a n F ei ag mittag 12 Uhr. ikjrlxr: Anfragen, Iuterpe.latioue: und fitincrc Vorlagen.
Schluß gegen 8 Dhr.
£)ocb^d*ultmcbrkbtcn.
Nek ona.Sübctg che.
rm. Darmstadt. 21. C.t Die feierliche Rektorats übergab? an Cvr Technischen iöochfchu'.e dairch den Prorektor Gch. L>ofrat Prof. Dr. Dingel den an den n-.ii Tnaiinten Rektor Geh. Vau- rnt Prof. Walbe fand heule wniiirtag ll'/,Uhr statt. Borh?r hatten sich die 0)äsb.- und Dozenten zur Einw.-chuug des neuen Seuatfitzungs- > aales im errat Ob igcschotz .ufern mm gefunden, wobei Prof. Walbc m einer Mnsprach? aus die ckfedcutuug hin wies, txm Spendern, iusbe'ondere dem Geh. Kvmmerzimrat Ketzer und bei' Firma Glückert Dank und die Lwjmu.ig aussinach, daß die lLfe'chlüsfe in bem neuen Saale mir Gu e; fördern möchten. Jnzwsickieu hatten sich die Räume der grolfen feg. Ausstfellungoha le be-3 2. Olerg-o chosfes mit Gästen, Dozenten und Stubi-vcnben gefüllt. Im Dintergruich und de.-i Seiten hatten die Eltar- eferfeit brr ©tubentmoerentigungen fn vollem Wichs Ausstellung genommen. D?r akademische Ehor leitete dfe ^eicr durch Gesang ern. woraus Prorektor Dr. Trngeldey m f iiier Aissprach- btt verstorbenen Doz-uten und Studierenden sowie der i'Icnbcnntgert im Lihrkvip.r cfeoachte. Tas letzte Sommers?mcster brachte den stärksten Besuch der Anita ck seit ihrem Bestt-Hen mit zu'am men 2529 Studferenden, fbdrern und Gästen. Er muckst.' dann die üblich?n fücrtteilungen über die Ausz.eichmrngen, bte Zuwendungen, unter denen besonders btnr Betrag von 500090 Mk. für den Lehrstuhl für Sfeberrfjcmic und beabsichtigten Ankauf des an- stvtzenden Kammerbaus der Infa.ck-riekaferne. Er teilte weiter mit, datz eine Reform der löochscknile durch eine Acnderung der Verfafs-.mg im Sinne der Erweiterung des kleinen Senats und erweiterter Milardckr der aiitzerorbentlichcn flehrkraste beabsichtigt s?i. Auch in der Organisation der Stubeut.-nfchaft hat sich eine Aendenmg vollzogen. ^Mangels vorhandener Mittel hat sich die Slubentcnschait bereit erfrört, die Emrichtung des neuen Sportplatzes selbst berjuftrllcn Wckterc Reformen feien beabsichtigt. Der in Dalle gegründete Verband bcutf drr Hochschulen zur Wadrang gemeinsamer Fntercs'en wecde sicher >-ur Lösimg mancher febnnrriger Aufgaben beitragen. Ter Prorektor überreichte bann die golbne Amts kette dem tiir.-n Rettor Pros. Walde mit ben besten Glückwünich-en. Prof. Walde dankte -unächst ;ür das ihm geschenkte Vertrauen und erbittet bte Unterstützung ferner Koll.'gen und verspricht, sein Amt ohne Rücklicht aui irgendwelch? Politik zu sähven, denn Wissenschaft und Technik vertrage sich nicht mit Politik, sie feint international. Sttro. Neumüller dankt im Namen ^?s Stude.itcnausschuses und erfudxte um Unterst ülmng g-'genub?r der sozialen Not der Studentenschaft und b.ck der bcabfidstigt-n Errichtuitg eines Studnitenbims. R'.ktor 5)Zag. Prof. Waide sagte dfe Unterstützung bitfer Untmiebmungen zu und öcrbTeititc sich in längeren sehr lehrreichen und anteecitben Ausführung^m über die Vorbildung der S.ndierendrn, wie der Allgemeinheit, wobei er besonders nach dem Vorbild des großen Meisters <;>oethe die Förderung der Beobachtungsgabe als grundlegend, das StutLim der G'escbiche sowie 6c-rzms- und Gemütsbildung gegenüber d-en Schwätzern und Verbreitern von Sch'agwörtem als nnd)tig'?rn Grundsatz empfiehlt, oatn bie Tat gehe vor dem Wort.
ikior"-.^. >r beutfdj.-n Arbeiter Zweckmöß'g fn cs, d c Sarcte crnszngcben: A. bei er, einig' Euch in der ^infbentol'ra i dwir Partei. Als Ziel der sozial- k'mi'Tra i"d#en Wünfck)e gibt der Redner bfe Si- fe'i iern ig des Knl lenlvrgbaues an. Der Redmer 'n inert fobaim das Verhalten der Minister der knitschen Vvlk-.'partci, da sie in .der Fraktion irg-m iie S> ziali^icrung SbUung genommen, den lolcknettslefestutz aus Sozialisierung aber unter-
»mmrft, währmd das Volk im Krieg- alles ver- lovm habe, hätten sie nur ihre Achfe'stücke ver- Uim, erhebt sich ein ge völliger Lärm. Tas ganze Lums erhebt sich. Mni.rase und na« mcknlanger Lärm hmdern zunächst den Drück
, Ci,1,r sE Widm Pilvurg der weißen Garde. Auch lullftllvtl r<1? Äschw.rdereckst, defes Schcknredst irnfeligen
’ ?knriebenkeus, tmid>t wieder auf. So wird das ofrttiteine fchnankeul-re Domäne her Offiziers-« VlUlllllllIlk ,inrn('a Tfefe D' ter ter Rcvubck^ hattrn die «eiBorttböiti«Dli''<r cknführung ter sckiwn-z*--eik-rote i sto'a tr ?3iäb7i9t” bl "VkA ***** 'T*^ h-llw.r’in t*r SRrhii-
Es war am übernächsten Tage und um bte Stunde, da das telegraphisch m'g'küntckgte Eintreffen Professor Germanns errvartet wurde Bern-- Hard Falkner, bei bem nach tr-n stürmischen An*
dmtra. für Ctbmntg zu, fnrgnt. Der Retmer fr» tmt, ihm liege ic"e Absicht fern, den Herrn Mi- ■>r Getzler felbst zu frcirnfm. Er wimsche, den fcrm von Seeckt, dcke'en Organijackn der Gegrn- ßt» lu ivn, zu besei igen Die Omzierskaste rnü'ic er fern t merken Dm Er'atz habe man ans ben ^it„6r ,n rtiii Tfetmfdxr'en unb O'ftzieren zu u hmm Tie Ent- elftenM1 Ms^rrung mü ;c rück i^ slos durckiqeführt werden. mn^onbiuirii-."'< Ausland mü'ie iie Ueberzcuss.mg gewinnen, Z Hfon-itl (hatR btfi wir unserer Pf idy Nachkommen. Nun frage er, litbieSelnnnili«1® ei es wahr sei, daß i i Po sdam 903 Mafchmen- nitänb. a«ip?btc und i au'ende v> n Gewehren verdeckt ge- f/nt-cn wurden und daß ferner mir M<r nscl-aften.
'beno.D;ab^llk liötitt' nehmen rooßea ML 'WDnk
allen tben liltem'gii &• u. llß) an d.
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Schädlich, $ cker. Aalltzrir.


