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arm

217,251 liche

21,97

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81,15

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179,80 248,75

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59,44 398,10

961,50 876,60

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Amsterdam Aopentjageu. pmg....

Stockholm. , UUtttt ... . London . .

1893,10 1896,90 ,856,10 1859,90

432,05 432,95 419,55 420,45

829,15 830,85 814,50 815,50

829,15 830,85 816,65 818,35

1218,75 1221,25 1198,80 1201,20

28.9.

10,22

5,35

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8,35

«<r!neti«rmige».

Datum:

Hochscbrrlnachrichterr.

Eine freie studentische Produktions- Gemeinschaft.

Nicht nur wiffenschaftlich ist unser Volk

184,80 255,50

212,75

61,05

410,60 979,-

185,20 256,- 213,25

61,19 411,40 981,50

22'03 26,78 81,35 20,02

27.9.

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Luxuswaren, sondern Gegenstände des täglichen Bedarfs. Tie Arbeiter arbeiten täglich taei Sün­den bei tarifmäßiger Entlohnung. $n verdienen sie so vrel, um die materiellen Lebens­bedürfnisse vollauf befriedigen zu können. Des­halb soll auch ein Teil der Kaserne zu Wohn--, Studien- und Wirtschaftsräumen auSgcitaltct wer­den, um so die größtmögliche Verbilligung des Lebensunterhaltes zu erreichen. Ein groger Gv- banke. Hoffentlich gelingt die Durchführung, tne am l. Oktober 1920 beginnen soll. Em Plan, der aucb ein Mittel ist, den Gegensatz ^nni djen lloPf­und Handarbeiter zu überbrücken. <soll sich das auf Berlin beschränken? Andere llniverittots- ftäbte, vor allem die Universttätsgvoßstä^te, mögen diesem Beispiel folgen.

Uirche und Schule«

+ Nidda, 29. Sept. Am Donnerstag den 14. Oktober hält die Do r f kirchenver ein 1 - gung für das südliche Ober heften ihren diesjährigen D0 r f kir chen t ag im Gasthaus zur Traube in Nidda ab. Vormittags 91 /» llhr Ibrwf}* der bekannte Führer der Dorskirchenbewegung Pastor D. v. Lüpke überDie Bedeutung der Do rfkirche für den inneren Neu­bau unseres Volkes". Nachmittags hall Pfarrer Maurer- Kassel-Ki ch-Dllmold emen Vortrag überUnsere Stellung unsere Ausgabe gegenüber der verän­derten Lage in unseren Gemeinden".

der Ausgleich erzielt ist. Weiterhin schöne Vorstöße B.-C. Merkurs. Ein Elfmeter wird von H. Zu­gehör schön zum 3. Tore verwandelt. Wetzlar ver­sucht aufzarholen, was aber nicht gelingt. Ein zwei­ter Elfmeter für Gießen wird auj den Mann ge­schossen und gehalten. Nun beginnt eine Belage­rung des Gästetores, ohne daß Erfolge erzielt wer­den. bis 10 Minuten vor Schluß durch H. Sauer infolge schönen Durchbruchs das 4. Tor für B.-C. Merllir fällt, womit der genannte Verein das Spiel bei Abpfiff mit 4:2 Toren gewinnt und die wert­vollen Punkte für sich buchen kann. Tie 2. Mannschaft spielte vorher und verlor B.-^C. Mer­kur trotz überlegenen Spiels 3:1 (Halbzeit 3:1). Das Spiel der 3. Mannschaft konnte infolge Platz- spielunfähigkeit nicht ausgetragen werden und findet an einem späteren Termine statt.

[1 Marburg, 27. Sept. Trotz strömenden Regens fand gestern hier der Geh-W ett- kampf der Marburger Turn- und Sportvereine bei zahlreicher Beteiligung darunter auch zwölf Tarnen statt. Tie hiesige Turngemeinde errang jr allen Abteilungen die ersten, insgesamt über Ä Preise. Auch der von derOber hoff. Ztg." ge­stiftete Wanderpreis fiel diesem Verein zu. Ter älteste Preisträger war der 54jährige Turner Domsky (T.-G. M.).

Amsterdam- Hotterb. Brüffel-Antwerpen (khristiania Kopenhagen Stockholm. .. . Helsingfora. .... Italien.... .. London. .... New-Pork Paris Schweiz .

Spanien Wien (altes) . .. Deut sch.Orsterr. abg. Prag Budapest.... Bulgarien .... Konstantinopel.

Tie veranstaltenden Organisationen fordern darum alle Volksbildungsorganisationen auf, sich der Volksbüchereisache im Sinne Walter boynannii anzunehmen und sich der deutschen Zentralstelle in Leipzig anzuschließen. Nur durch sollen Zu­sammenschluß kann das gemeinsame Ziel von Volksbildung und Volksbücherei erreicht werden, nämlich den seicht um unseres deutschen Kultur­lebens zu in lebendigen Besitz der Empfänglichen in allen Kreisen unseres Volkes zu machen.

An den in Braunau zufammentretenden deutsch-österreichischen Volksbildungstag wurde das Ersuchen gerichtet, eine gleiche KmrdgÄiung zu veranlassen.

Tie Veranstalter und Teilnehmer des sud- westdeutscheu Volksbüchereitages regen 3. anc Einkaufsgenossenschaft für alle Bebun- nisse der volkstümlichen Büchereien an und fordern zuletzt eine allseitige Einführung der Lehrerschaft in die Volksbllöungs- und Volksbüchererarbnt. Dieses freudige Bekenntnis der Teilnehmer des Südwestdeutschen Volksbüchereitages zu der von Waller Hofmann sei* langen Jahren vertretenen intensiven Mche bedeutet eine Lxll, die

hoffentlich auch ft »coefen deutschen Ländern nicht ohne Einfluß bleiben wird.

Kalk und Eisen, Milch unt Phosphorsäure

Urteil aur Neubildung des BlnteS. Hebung der Nerveu-Energie, Kräftigung der Organe, »em guug der Knochen und zum Ausbau der Zciu unentbehrlich. Das in der Hauptsache auö ovige» Stoffen zusammenaesevte Caphvlactin (mtltD-Pöoe' vboriaureö Staltyrdparnt) erfüllt diese Ausgabe ti I vorzüattcher Weise. 252 Tabletten für eine 4wöcheM 1 liche Kur M. 16.. Erhältlich in allen ApolheLu

worden waren.

Französische Justiz in Diemel.

Memel, 27. Sept. (Wolff.) DemMemckr Tampfboot" zufolge wurde Geheim rat Schien« ther, der am 13. September von dem Memcka französischen Kriegsgericht zu zwei Monaten W fängnis und 500 Franks Geldstrafe verirrtem worden war, der Rest der Gefängnisstrafe die a bisher in einer Kaserne verbüßte, erlassen. Aw einem Vorwerk des Gutes Schienthers war eai von ben deutschen Truppen im Herbst 1919 zurück- gelassenes Flugzeug gefunden worden.

Der Prozeß gegen die Marburger Studenten.

Kassel, 28. Sept. (WTB) Wie dasKasse­ler Volksblatt" meldet, wird gegen die Marbur­ger Studenten, die als Zeitfreiwillige bei Thal imb Mechterstcdt Gefangene erschossen haben, im Oktober vor dem Kasseler Schwurgericht ver­handelt werden.

Cassel und der Donau-Werra-Weserkanal.

Kassel, 28. Sept. (WTB.) Die Stadtver­ordnetenversammlung bewilligte einstimmig ott erste Rate zu den Vorarbeiten für den Donau- WerraWeser-Kanal mit 20000 Mk.

nehmerm. Als Arbeitgeberin tritt eine gemein- nützige Gesellschaft ein, die in den Räumen der Kraftfahrerkasernen in Berlin-Lankwitz für diesen Zweck Werkstätten zu errichten plant. Sie stellt zu diesem Zweck sämtliche Produktionsmittel sowie das technische Ausoildungspersonal und regelt alle Angelegenheiten bet Verwaltung und des Absatzes

DcrmiKHcf.

Eine neue europäische LaiLplage.

In diesem Sommer ist Fvankreich, und zwar besonders der Süden, von einer furchtbaren Land' pjage befallen roorben, nMnlich von gewaltigen Mengen der fast mikroskopisch llernon, sog. ar» ge ntini schen Ameife. In Mrllronenhvcren überfluteten diese windigen 2iöxr das La.d, haben die Felds rächte und ÜUonfitürentwrräbe verzehrt, b.e Bienenstöcke vernichtet und besonders die Hühner belästigt. So wird aus Cannes berichtet, daß eine der blühendsten Gegenden im Umkreis der Stadt durch diese Heimsuchung alle ihre Pftanzungen ver­nichtet sah Das Vordiingen und die Gefährlich­keit dieser Schädlinge erörtert M. Schlips ui der Nattirm issenschaftliäten Wochenschrift". 2icie Wänderameisen wurden vor mehre en Jahrzehnten aus ihrer südamerikanischen Heimat nach den Ber­einigten Staaten versd-teppft wo sie sich in er­schrecke nder Weise ansbreit-eten. In Europa sind sie seit den 80er Jahren des vergangenen Jahrhun- lx-rts bekannt, und zwar zunächst auf der Insel Madeira, dann auch in Portugal. Hier hielten l'ie sich mit Vorliebe in den menfchichen Woh­nungen aus und drangen vermöge ihrer Klein­heit durch die engften Ritzen in alle Gemächer, Kasten und Kisten. Durch den ausgeprägten Gesel­ligkeitstrieb ziehen die Vorhuten bald ganze Ricsenschwärme nach sich, die alles Eßbare oertil- gen. Maßnahmen gegen ihr weiteres Vordringen waren bisher wirkungslos; sie gehen über Waster- täufe weg und übersteigen alle Hindernisse, evtl, sogar aut den Leichen der vordersten Kolonnen. Tie Zähigkeit, mit der die wandernden Amersen- züge ihr Reiseziel verfolgen, ist das Auffallendste an der ganzen Erscheinung. Ein sehr bezerchnendes Beispiel dafür hat auf Grund von Beobachtungen im südbrasilianffchen Staat Sta. Katharina der Dichter Norbert Jacques in ebnem ferner Romane gegeben. Es horselt sich um einen Zug der sog. BeswÄsameisen", die bei den Eingeborenen als Leckerbissen gelten. Tie Tiere überschritten den Fluß Jtajahi an einer Stelle, n*> er 12 bis 14 Meter breit war. In langer Kette liefen sie an dem Ufer entlang abwärts, eine dicht Mrs der an­dern; mit einem Ruck fhanben sie still und schoben sich, jede Ameise mit den Vorderbeinen in den Hinterleib des Bordertieves ejngekrallt, in dre Strömung hinein, während sich bte unterste am User festhielt. Die ganze Kette machte sichstarr wie ein Stecken", und wurde so, durch die Strö­mung langsam um die unterste Ämeife gedreht, über den Fluß geschoben. Als die Kette das andere Ufer erreichte, hielt sick bte äußerste Ameise daran fest, während die letzte Ameise das diesseitige User losließ. Dann wiederholte sich der Vorgang und so kam die ganze Kette ans andere Ufer. >L>chips weist darauf W, daß solcheStarrezustände", wie sie beim Menschen nur in der Hypnose beob­achtet werden, auch sonst bei Jirsektm, so bei den Gespenst-Heuschrecken und unseren Srannerraupen, beobachtet werden. Eine ähnlicheKettenbildung" kommt bei Ameisen in Ceylon vor, die ihre Nester

geworden. Es droht ihm auch die geistige Armut. Ter Mittelstand, aus dem unsere besten Kräfte in Akademikerkreisen Ijeröorgegangen sind, bringt kaum mehr die Mittel auf, seinen Söhnen das Universitätsstudium zu ermöglichen. Viel wird ge­tan, um die Not zu lindern. Ich erinnere an oie Sveismig durch die Quäker in Berlin, an den Albertus-Magnus- intb den HildegarLis-Verein, an Stipendien u. dgl. Letztere sind jebod) aut die normalen Friedensverl-ältnisse zugeschnitten und vermögen so kaum die Bedürfnisse für einen Monat zu befriedigen, wo sie früher für ein ganzes Semester ausreilUep-

Tiestr Armut liegt eben die Aufgabe ob, dennoch zu schaffen, was der Staat imb feine Er­lasse nid# gewähren können. Das folgende ist be­stimmt, möglick-st viele Kreise auf ein Problem aufmerksam zu machen, das in Berlin im Werden und Cittstehen begriffen ist. In Berlin bat sich eine freie studentische Produktionsaerneinschaft ge- blldet. Diese Produktionsgemeinschaft ist Arbell-

auf Bäumen anlegen, indem sie deren Blätter zu Klumpen zusamrnenf pinnen. Ist der Abstand Epi­schen zwei benachbarten Blättern zu weit, bann packen sich mehrere Tiere um den Hinterleib und bilden so eine Art Leiter, bis dre oberste den benach­barten Blattrand erreicht. Die zunächst sehr ro­mantisch klingende Schilderung Jacques' kann allo sehr wohl aus einer wirklichen Beobachtung be­ruhen.

Ttanft unö Wissenschaft.

SüDwcstdeutscher Volksbüchereitag.

Die Zentralstelle zur Förderung der Volks­bildung und Jugendpflege nt Hessen veranstaltete gemeinsam mit dem Verein zur Förderung der Volksbildung in Württemberg und dem Pfälzischen Verband für Freie Volksbildung vom 16. bis 22. September einen Südweftdeutschen Volks­buch« re itag in Darmstadt. Die Tagung war be­stimmt, Richllinien für die Ausgestaltung des Volksbüchereiwesens in Hessens, Schwaben und der Pfalz zu geben. Referenten waren Biblio­thekar Waller Hofmann, Leiter der städtischen Bücherhallen zu Leipzig, und Geschäftsführer der deutschen Zentralstelle für volkstümliches Bücherei- wefen und Frau Hofmann-Bosse, Leiterin der Fachschule für Bibliothektechnik und Verwaltung.

Tie Veranstaltung nahm einen in allen Teilen höchst befriedigenden Verlauf. Ties ist in erster Linie den beiden Vortrageichen zu verdanken, die es verstanden, die Poobliemc der volkstümlichen Bücherei aufzuzeigen und praktische Wege zur äußeren und inneren Gestaltung der Volksbiblio- thek zu weisen. Ter starke Eindruck, den die tie schürfenden, durch wertvolle Zeichnungen unter­stützten Darlegungen von Herrn und Frau Hof­mann auf die TÄlnehmer machten, kam sichtbar in einer Reihe von Resolutionen zum Ausdruck, bie am Schüsse der Tagung gefaßt wurden. Die drei veranstaltenden Organisationen vollzogen ein­mütig ihren Beitritt zu der deutschen Zentral­stelle für volkstümliches Büchereiwesen. Sie stellen sich "restlos auf den von dem Letter der Zentral­stelle, Bibliothekar Waller Hofmann, vertretenen

rm. Mainz, 27 Fept. Der Verbau d bi l- dender Künstler i n H-es se n htell am eam^ tag eine Zusammenkunft in Mainz ab, nut der auch eine Besichtigung des Domes unter Führung von Gelleimrat Katsch-Frankfurt am Bormi a 7 verdun- den war Ein Besuch des Museum' irn,<vr Füh­rung von Prof. Dr. Neeb schloß sich an Nach­mittags hielt Geheimrat Katsch eine«: L.^ttttder- oortrag überNeuere Forschungen zur Schichte der mittelrheinischen Plastik.

Dem Haust KmffÜrstcnstr. 48 verleg Mbm. % Deutsche SportbeYörDc für Athletik, ba: Soiticqc Naefahrer-Bund, das Dnit,che Unirer ttats-Turn- uno Sport-Ami und andere Organiwtwnen wer­den vo aus,icht.i.h im Januar und April stach Fiei- werden weiterer Räume euiziehen. Damit für die gemein.ame Verwaltmig eme.gro>^ Erleichte- rung geschaffen und auch nah auften hur ein Be­weis für die Gemeinschaft der .jntereifen gegeben.

G i e ß c n, 2J. Sept. Die Or.sgruppen <K5 Deuffcken Retehsausschusscs in Ka.iel Zu einem zweilagigen Kongreß veriaiinnel.e der Deullck)e s); e ichsaus schuß fürLeibesübungentm Kassel die ihn angeschlossenen S.ad.verba. de und £r sgnippen, an dem die ma -gebenden Mämier für s urnen und Sport tett-iah.nen. Den Vorsitz Mr!e Prof. Dr. Berger, lieber die Zusammen- sassung der Vettval uiig von Turnen und Sport berichtete Ede.l»s-Barwen. Schließlich wurden die tront General seire.äc Diem aufgestell en vierFsor- >erungen aufgenommen. Sie lauten: 1. Errich­tung von selbständigen Stadtämtern, für Leibes- ürunaen. 2. Gemeinde rechtliche Fe'll.grmg von släd'ischen Deputationen für Leibesäbimgen unter Heranziehung von Fachleuten. 3. Delwrdlich un- abliäugtgc Zusanrmenfaffung b:r Vereine in Ge­stalt von Ortsgruppen des D. R. A unter Hcran- ziehimg aller Bestrebungen.. 4. Selbständigkett dm' gtsamten 9frbcit gea'enül>er den übrigen Zweigen Der Jngendp'legc. Als weiere F^rderung^wnrde eine Umerstützung von 30 M-ark für jed.n Sports- mann, die von Staat und Gemeinde zu tragen sind, gefordert. In dieser Summe sollen alle Beträge enthalten sein, die für Anlage von Sportplätzen, Anstellung von Lehrkräf en usw. erft'rderlich Hnb. lieber Spi.lplatzbau belichtete Stadtlanrat Wolff- Hannover unb stellte fest, daß die Forderungen des NeichstsPirlviatzgefeßes bered) igt und in allen Tei­len prak.isch durchführbar seien. Hannover' habe bereits begonnen, 128 Hektar zu Spielplätzen aus­zulauen. Die Anstellung von Sport- und Turn­lehrern behandelte Waitzer-München. Beschlossen wurde die Errichtung einer Reichsbevatungsstelle für Spielplatzl-au beim Deu'schen Reichsausschuß. Die Durchführung der Reichsj ugendwet tkä mpfe wurde als eine der wichtigsten Ausgaben der Orts­gruppen angffpnochen. Die Wettkämpfe wllten all- jal/rlich an einem Tage im ganzen Reich'? durch- gefübrt werden. Ms Termin wurde der dritte Junffonntag in Ans icht genommen. Von uniercr Stabt waren anwesend der Vorsitzende des Stadt- aussch uffes für Leibesübungen unb ein Vertreter der o>ießener Turn-, Spiel- unb Sportvereinigung.

Der Hindenburgschilb wurde in biesem Jahre von der Oberrealschule erkämpft. Da ber Schild damit zum drittenmal in den Besitz bte* st- Schule gelangt ist, verbleibt er ihr den Be- sftininnnnen cntsp.echend nun dauernd. A s Durch- sdm tts.cistunq hatte die Oberreal'chute 69,73 Panke. Die besten Einzelleistungen roa^en. Ober­stufe : Otto Keller (O.-M.) 72 P.; Mittelstufe: Sia urb Lange (Gy.) 100 P.; Unterstufe: Willy Bepple r (Rg.) 94 P.

Fußball. Tas am Sonntag, 26. 9. aus- getragene WettiPiel um die A-I-Meisterschast zwi- scheu Ballipielklub Merkur von 1904 Gießen unb Ballspielklub Wetzlar wurde mit Interesse erwartet. Tron ber schlechten Bodenverhältwste pftft ber Schiebs ichter an unb es entwickelte sich sofort ein floties faires Spiel. B.-^C. Wetzlar brückt zunächst burch besseres Zusammenspiel und es gelingt ber Gästemanns^ift in ber 20. Minute bas erste Tor zu treten. Nach Anstoß bas selbe Mlb. B.-C. Mer­kur taut nun etwas aus, kann aber keinen Erfolg, trotz schöner Durchbrüche erringen, währenb Wetzlar bis zur Pause noch ein Tor für sich bucht. Halb­zeit 2:0 für bic Gäste. Nach Anstoß geht B.-C. Mterkur sofort in gutem Tempo vor Imb es ge­lingt dem Halblinken, Ferb. Krieger, für seine Farben bas erste Tor zu buchen. B.-C. Merkur bleibt nun ständig vor des Gegners Tor unb füttert ben Torhüter Wetzlars mit schönen Bällen, welche dieser aber gut hält. In der 20. Minute drückt M. Grünewald einen Ball in daS feindliche Netz, womit

Handel.

Berlin, 28. Sept. Borsensttmmungs- bild. Die Gründstimmutrg der Börse war fest. Da man angeblich dem Ergebnis der Brüsse­ler Finanzkonferenz >offniing§boll entaegen- sieht, führte man auch die wettere Abschwäch- ung der Devisenkurse auf den gleichen Grund zurück. Das Geschäft war im allgemeinen nicht besonders angeregt, weil die Besserung des Markkurses die Kauflust einzuschränken pflegt. Am Montanmarkte spielten Phönix wieder die Hauptrolle mit einer Besserung um 15 Proz. Auch Deutsch-Luxemburger, Gel­senkirchen, Hösch, Hohenlohe und Mannes­mann waren bis zu etwa 6 Proz. höher. Erheblich stiegen Bismarckhütte, nämlich um 52 Proz. Man sprach vielfach von neuen Transaktionen in Montanunternehmungen. Farbwerte stellen sich auf Realisationen niedriger. Auch Elektrowerte schwächten vor­wiegend ab. Felten-Guilleaume waren jedoch 18 Proz. höher. Bon Spezialwerten waren Adlerwerke, Köln-Rottweiler unb Stettiner Vulkan als höher zu nennen. Westeregeln setzten ihre Abwärtsbewegung fort. Petro­leumwerte waren gut angeregt. Deutsche Pe­troleum und Steaua Romana ansehnlich ge-

0n einem Teil der Auflage nrieb:t(pIM Die Brüsseler Konferenz.

Brüssel, 27. Sept. (WB.) Bon unserem "Sonderberichterstatter wird über die eitrige Sitzung ber Finanzkonterenz berichtet: In Der Nac^nittagssitzung sprachen noch die Vertreter der ffandinovisdim Delegation. Sie traten vir allem für die Einschränkung ber Ausgaben bei statt­lichen Erwerbsunteriichmeu ein. De Haller (Schweiz) hielt es für nottoeudig zu erklären, da» bte allgemeinen Ausführunsen Telrcrvix's über bte Schädlichkeit ber Vermögensabgabe nicht als die Ansicht ber ganzen Konferenz ausgefaßt werben Dürfen. Nach ben heutigen BesdLüffen werden IDienstaq bte einleitenden Berichte über bte finan­zielle Lage im allgemeinen fortgesetzt Ttenstag nachmittag wird ber Führer der deutschen T-p- le gation , Staatssekretär Bergmann, Be­richt erstatten.

Mnifterrat in Paris.

Paris, 28. Sept. (WB.) Wie dasEcho bc Paris" meldet, findet heute ein neuer M 1- nifterrat statt, ber sich unter dem Borsitze vm Millerand mit politischen Fragen beschäftigen rofro.

Ein scharfer Protest der Sowjetregierung gegen England.

Paris, 28. Sept. (WTB.) Wie basEcho be Paris" aus Christiania meldet, hat Tschit­scherin an Litwin ow eine drahtlose Bot­schaft übermittelt, die für Lorb Curzon bestimmt ist. In dieser wirb erklärt, baß die ©oroietregienmg in ber letzten Note Curzons an Kamenew einen Versuch sehe, ben Abschluß eines llebereinkommens zwischen England und Sowjetrußlanb zu verhin­dern und die Wiederaufnahme friedlicher Bezie­hungen zwischen den beiden Ländern auf unbe­stimmte Zett unmöglich zu machen. Tie Note schließt: Tie Sowjet r eg ierung prote- tiert energisch gegen bte Haltung ber englisch« Regierung gegenüber ber Sowietregierung, etnet Haltung, bie mit Der Würbe der letzteren unverein­bar ist, unb erklärt, baß bie anfangs Juli abge­schlossenen llebereinkommen als verletzt angelehcn werden. Tie russische Regierung mache bte atg- lische verantwortlich für bic Nichtwieberausnahim ber politischen Verhandlungen zur WiederhersteP' lung bes friedlichen Zustandes zwischen den beiden Ländern.

Die Arbetterdewegung in England.

Paris, 28. Sept. (WTB.) Nach einer Mel« düng desMotin" aus London haben gestern Arbeiter- unb Arbei tg ebe r vertreter eine dreistündige Ver Handl un s gdhabt Sie nahmen einen durchaus ftenndsdaMichen Ver­lauf und cs wurden gute Fortschritte zu einer glücklichen Verständigung erreicht. Die Verhand­lungen werden heute fortgesetzt.

Aus Irland.

Paris, 28. Sept. (WTB.) DerMatin" meldet aus London: Dir Nachrichten aus Ir­land werden immer ernster unb bebenllicher. In , Cork fand heute nacht um 2 Uhr eine gewalttge , Explo sion statt, bie das ganze Zentrum der Stadt schwer erschütterten. Kurz daraus hörte man wieder mehrere starke Detona­tionen unb lebhaftes Maschinengewehrfeuer. Em . großes Haus ist vollkommen in bie Luft geflogen. Die Ursache der Explosion ist nicht bekannt. Ä» - Belfast wurden gestern 25 Personen ins Hospi­tal eingeliesert, die im Laufe des Tages verwundet

Standpuntt hinsichllich der Grundlagen, Ziele unb ber Ausgestaltung des volkstümlichen Bücherei- tueiene sowie i>er sich baraus ergebenden Folge- nmg>m. Volksbildung insbe.ondeve Volkshochschule Angelegenhetten. Der yerroaiLung uno oes Aviayes. und polLiümliches Büchrreinesen ndrifen in engste auf eigene Rechnung. Pwdnziert werben nicht > Bezichung zueinander gebracht werden.

LSrsenk«»sO.

Frankfurt Serin

Abend- Abend- Schluß- Schl

befsert. Valutapapiere tagen in Rückwirkurrg ber Ermäßigung der Devisenkurse niedriger. Bankaktien waren fest, teilweise anziehend. An der Börse verloren Petro teurnaktien chließlich den anfänglichen Kursgewinn. Nur zu EinheitsTurserr gehandelte Jndustriewerte erfuhren überwiegend Erhöhungen, vielfach ansehnlicher Art.

Frankfurt a. M., 28. Sept. (Börsen- timmungsbild.) Montanpapiere fanden auch an ber Abendbörse größere Beachtung. Laura- Hütte handelte man mit 372 plus 8 Proz., Deutsch Luxemburg strebten nach oben 339 plus 5, eben» b Phönix Bergbau waren bei lebhafterem Ge- chäft 71/2 auf 543545 gesteigert. Buderus ga- )en jedoch 5 Pvoz. nack 444. Sonst sind noch zu erwähnen Kali Westeregeln 970 minus 20 Proz. Für bie Werte des Anilinkonzerns machte sich Abgabeneigung bemerkbar. Es gingen höher um Wetter ter Meer 316 (plus 5 Proz.). Scheide­anstalt sind fester 689 plus 6 Proz. Aehnlich ge­staltete sich die Preisbewegung ber Elektropapiere. Rhein Fff-e Mannheimer no teilen 173 plus 5y» Proz. Im freien Verkehr hielten si-cd Deutsche Petroleum mit 1525 gut behauptet. Ge­brüder Fahr etwas höher 334, 335, Lechwerke 176, Junge Frankenthaler Zucker konnten ihren Preis­stand auf 362 erhöhen. Ter Einheitsmarkt ver­kehrte in Verwiegers fester Haltung. In starker Nachfrage standen Adlerwerke Kleyer, eine Notiz kam Mangels Angebots nicht zustande. Schuh­fabrik Aug. WessÄs notierten 281. 5proz. Gold- mexikaner notierten 610, 5proz. Silbermexikaner 463 5proz. Tehuantepec 375 mäßig besser. 5proz. Reichs aüleihe 79 V2.

mc. Frankfurt a. M 28. -sept. T« elektrotechnische Feinindustr te bat in ben letzten Tagen größere Lteferungsauftväge aus dem A -. la,w erhalten, die eine Einstellung von Arbeit., notwendig macht. Eine Anzahl von Großfadrilen sind noch mit der Aufarbeitung vor­jähriger Bestellungen beschäftigt. Tie elektrotech­nische Industrie ist die einzige in Frankfurt, bte über eine Flaue noch nicht zu klagen hatte.

Frankfurt a. M., 29. Sept.

Devisenmarkt.

Geld Bries Gest» Brief Datum: 27. Sept. 28. Sept.

Datum

Kurs 27. 9.

Kurs

28.9.

Kurs

27.9.

turs 28.9.

5o,0Deut.RnegsanL

79,50

79,50

79,50

79,60

4°'Deut.<Retd)5anL

- -

*

68,60

68,40

3°ftDeut.Neichsanl.

.

,

64,-

63,-

4®/n Preuß. Äonfols

E» e-

67,60

67,60

Darmstädter Sani

--- , ---

152, -

152,-

153.75

Deutsche Bank . . .

322,-

.

318,-

310,50

Disconto- Gesellsch.

217,50

218,25

219,85

Dresdener Bank .

. *

191,50

190,-

193,-

Nationalbank f. D.

E .

160,-

158,-

160,-

Mitteld.Creditbank

- M»

150,-

150 -

L).-Amerik.-Paketf.

184,-

183,-

NorddeutscherLloyb

,*

181,-

182,-

Boch.Gußstahlwrd.

--- . ---

,

675,-

675,

D.-Luxemb Bergt».

330,-

339,-

327,-

335,-

Gelsenktrch.Bergw.

332,-

339,75

331,-

329,25

fiarpenet Bergbau

.

356,-

357,-

356,-

Cbz schl. Tisenä.-B.

268,-

.

264,75

256,25

Oberschles.Asenind.

«

.

273,50

270,50

5l)önir.Brgb.:20tt

525,-

543,-

523,75

542,-

Bab.'?lnüin»u.Soba

534,-

_

523,50

505,-

PöchsterFarbwerke

419,50

405,-

.

,

(Hchir. A. L. G.. .

292,-

205,-

290,50

287,-

Sch uckert-Werke. .

217,-

219,-

216,50

216,25

Felten-Guilleaume

MM»

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Daimler......

*

218,-

220,50

220,-

Bud.-Lisenw.-Akt.

444,-

439,-

440,-

Adlerwerke ....

.

_

266,-

270,50

4°/e5efi.Staat5anL

.

.

.

Electron Griesheim

*

439,-

349,50