Hornhaut. .Schwielen uAMirai
23.11.2411.
8,75
Vüchcrtisch
von
Brunnen
vi lmch nicht um eigen e
bil-ungcn in ft'upfcrtieförucf. Elegant gebunden
30 Mk. — Ter Lerfa.'sec, begannt durch frin
„Was die Frank-
behördliche Anzeigen.
12462B
Ein-
Listen
9.30
4,97
11.35
Gietzen, bat 24. November 1920. Der Oberbürgermeister. I. D.: Dr. Frey.
10,10
5,20
11,75
quibatoren erloschen.
Vielen, den 22. November 1920.
Hessifä-es Amtsgericht.
serat in der heutigen Nummer.
Marino tierungen.
Tatumr
diglich dv Herstellui-g von Fut erschrot ermög- lidSen, sondern um Mühlen, die. mit besonderen Sickstvorrichning>m rcr;cl;en. die Herstellu-g von Gritz und Mehl feinster Ausmühtung gesotten.
7,75 731,-
2,41
23,50
1,48
Werk „Burgen und befestigte Gutshöfe um Frankfurt a. M.", das seine 6. Auflage erreicht Hot, wendet sich in seiner illuftricrtcn
Schrotmühlen. Seit Ausl ebu.ig des Berb.'trs der Sx-tlunn und des Vertriebes von Schrotmühlen
Bekanntmachung.
5n unser Genossenschaftsregister wurde am 17 November 1920 bezüglich des Eisenbahn-Konsum-Der» eins, eingetragenen Genossenschaft mit beschränkter Haftpfl cht zu Bietzen eingetragen: Nach Beendigung der ßiqu bation ist bie Dertretungsbesugnis der 2i>
Vermischte».
* Liebe und Steuer. Zur Erbschasts- steuer hat der 2. Senat des Reich Zs inanzhoss ein bemerkensw rtes Urteil gefällt. Schenkungen sind nicht ungültig oder steuersr-i, weil zwischen der Schenkerin und dem B.'schenkten ein unerlaubtes
Unzulässige Benutzung
2,54 24,-
Zürich . - - Amsterdam. Kopenhagen Prag. . . . Stockholm . Wien London. . . Paris . . .
New-Pock
nerstag den 2. Dezember 1920 einschließlich /ruf dem Bersicherungsamt, Astev- weg 9, Zimmer Nr. 6, Urr öffentlichen Einsicht aus.
Einsprachen gegen die Richtigkeit der ______
werden strährend genannter Zeit dort entgegen* genommen. 124818
Bekanntmachung.
Die auf Grund der Bekanntmachung des Kneis- amts Gießen vvm 16. Oktober 1920 (Amtsver-- kündigimgsblatt Nr. 150 vom 18. Oktober 1920) betr die Wahlen zur Handwerkskammer im Jahre 1921 hier eingegangenen Bestandslisten der Mitglieder dos Ortsgewerbevereins und der Handwerkerinnungen liegen in der Zeit von Donnerstag den 2 5. November bis Don-
Trrfncn, Svicl unv Sport.
Zum Kampf zwischen Turnen und Sport.
Die Tcu:sä)e Turuerschaft senket uns folgende Nuch>richt:
„Tie Deutsche Turner'chaft hat am 30. Oktober erklär!, daß sie nicht daran denke, einen Srx'rtverband xu bekämpfen, die Spvr verbände fiaben erLlart, r.id>' ihrerseits einen Kampf ange- stigt, sondern nur die Nrrnpsoerfage dec Deutschen Turireefchast angenommen zu h^rbir, also braucht doch eig. .. lich kein Kriegszustand zu bestehen, svn-- dern höchstens eine Bereitschaft. Es würde bie Ci-iigung sof ern, iwirn mw-eranl'wor^liä-e Personen sich nicht mit Vermutungen und Beschul - bigirnfftn in der Presse breit mach eit. Die Deutsche Turuerschaft wich auf solche Auslassungen nickst antworten. Verössmtlichungcn amtlicher Personen wie Dr Gciow und Pros S essen beweisen, daß Misverstäu ni se und Irr Ürner vorgekommen sind. Sie aufzuklärm, zi.ht die Deinsckre Turnersckstift den geraden Weg der Verliandlung von Person zu Perivn vor. Das Ergebnis derartiger Schriftwechsel und De'pvcchungen auch der Oeffentlichkeit nicht vorenthalten 'werden, der Reum der Zeitungen und bie Seit der Le ec erscheint uns aber zu teilbar, als daß man ihnen allen Kleinkram sumuien dürfte."
Dr. Berger. Breithaupt.
Bekanntmachung.
Aus Grund der Bekanntmachung über die Einschränkung des Verbrauchs elektrischer Arbeit vom 16. Oktober 1919 wild zu § 5 bestimmt:
Sämtliche für das Rs. 1919 erteilten Befreiungen von her Einschränkung des Verbrauchs elektrischer Arbeit verlieren hiermit ihre Gültigkeit. Anträge auf Befreiung für das Rj. 1920 sind mit eingehender Begründung alsbald an den Vertrauensmann für das Dersorgungsgebiet der Stadt Gießen «inzuveichen. 124988
G ie ßen, den 24. November 1920.
Der Vertrauensmann des Reichskommissars, Abteilung Elektrizität.
S t o l t e.
öu)l rmUIHCn, Die IC- n# mtitvn
Folge ist. daß die unbefugte Verarbeitung van Brotgetreide durch die Landon le selbst immer mehr über ha no nimmt und der Scksteiüst^mdel mit Brot- getveidemehi in immer größerem Umfange aus dw-scr Quelle gefveist wird. Tie Reich getreide- stelle l)Qt entspreche ide Maßnalnnen erg'isfen, um diesem Unwesen tatkräftig enlgegeiizutreten.
** D i e N e kv r oku h Erstrunli he Leistungen weist eine englische Kuh auf, die auf den Namen Mvs'vvse hört und sich im Besitz eines Gutsbesitz.-rs in M-denminster g hört. TaS Tier, das sriesischer ^Ebflxumnimg ist, gab im vergangenen Zahr gegen 9000 Li er Milch und hat diese er- staunlickre Leistung in diesem Jahve wieder lwlt. Die Milchmongim, die sie der Menschh'it schenkte, belaufen sich nl o in zwei Jahren auf über 18 000 Liter und haben ein Gewicht von mehr als 18 Tonnen. Mostvose schenkte in weniger als sechs Jahren sieben Käld.-m das Leben und gab m dieser Zeit mchr als 42 Doianen Milch.
# Aus der nordöstlichen Wetterau, 23. Nov. Infolge des anl>iltmd trockenen Wetters im Oktober blieb die Keimung der Winterfrucht zurück, teils unterblieb sie ganz ,so daß im Fcül)jahre eine teihveife Neubestellung erfolgen muß. Auch die Rapsäcker werden, wenn kein Schneefall das AuSwintern verhindert, Schaden leiden. --
Städt. Arbeitsamt Gieren
Wcsi-?lttlage 31, Tcleph. 2054.
ES können eingestellt werden: “■‘•’B
a. bei hiesigen Arbeitgebern: 1 Metallbrucker, 3 LieicungSniontenre. 2 Schreiner, 1 Bilderein» rnbmer, 2 ProvinonSreilende, 1 Schneider, ein Schäsiemacher. 2 Schuhmacher.
Lehrlinge: 1 Schuhmacher.
t>. bei auswärtigen Arbeitgebern: 2 iandwirtich. Slnedite u Arbeiter, 2 t,stvviiion»reilende, 1 Wagner. 3 Schreiner. 1 älterer Maschinenschlosser für Innbro. Äiafch'nen, 2 Schneider, 1 Eilendreher, 1 Metalischieiter u. Polierer.
Lebrliuge: 1 Buchdrucker, 1 Schmied.
Ys inck'en 9lcbclt: Schrlstletzer, Buchdrucker.
2 4iuck'btnber. .staulieute. Schreiber n. ^teilende, 1 Wagner, 1 laudw Verwalter, Hansbnrschen n. Ausläufer, Niasiititten» u. "Baufcltlosser, 2 (Partner, 1 Ka'tenmacher. 1 Musiker, 3 Brauer, Maurern. Anstreicher. 1 Konditor, 1 Schneider, 4 Elektro- momeure, 4 Schuhmacher, 1 Netzer, 1 kranken- Pfleger. 2 Sciuuiede. 3 Tapezierer nnb Sattler, 8 Backer, l fieüner, 2 Kraftfahrer, 0 Mechaniker, 2 Treber, 1 Ovtiker, 1 Fräser, 1 Handschuhmacher, 1 Vulkanisenr. 1 Zeichner.
Lehrlinge: 1 Schul,macher, 2 Schloster, 1 Schmied, 2 Bäcker, t Friseur, 1 Kellner, 2 Mechaniker, 1 Schreiner, 1 Metzger, 2 Kaufleute.
Weibliche 2! b t e l! u u o t
ES können eingestellt werden:
e. bei hiesigen Älrbeitgebern: 1 Zimn,ermädchen, 1 Kt'ichenmädchen. Dienstmädchen, Lauftrauen und -mädchen, 1 Verkäuferin, nichtige Alleinmädchen, 2 Stützen, einige Bereiferinnen, 2 Haushälterinnen, 1 Kochlehrltng.
b. bei answärtigeu Arbeitacbern: Dienstmäd- dien, 4 Hati-maochen, Aiieinmaochen, 4 landtotri- schaftliche Dien tmadchen, 1 S iitze, 1 Fiunner. Mädchen, i Kuchenmadchen, 1 Köchin, 2 Friseusen, 2 Haushälterinnen.
ES suchen Arbeit: 1 Biblwtheksgehfisin, 2 Vlig. lerinnen, 1 fstäherin bei Schneide, in. 2 Zimmermädchen, einige Lanfsrnuen, auch für Nachmittags. Beschäftig tng, 3 Waschfrauen, i HauShäiieriunew 1 Hoielkochin macb Marburg«, 2 Sienoiuvistiunen, 1 Lehrmädchen bei Sclmeiderin, 1 vilfcfdjneiberin, 1 Schirmnäherin, Wickel- u. Btgarreumacherinnen, 1 Lehrmädchen f.Modistin. 3 Kontoristinnen, 2Ver° käufennuen, 1 Weii^eugnäherin, 1 Flickerin, eine FMalleiterin, 1 Schneiderin für Herrenkonjektwn.
Holzsubmisfion.
Aus den Waldungen der Gemeinde Raörrob kommt in diesem Winker nachfolgendes Bau- mti) Nutzhcl» zum Einsckstag:
4 Kiefernstämme, 2. Kl., von 40—49 cm Durchmesjer, 20m Länge mit etwa 10 Fest- Meter;
18 deSgl., 3. Kl, von 30—39 cm Durchmesser. 20 m Länge mit etwa 30 Festmeter :
19 desgl^, 4. Äl7 tron 25—29cm Durchmesser, 19 m Lange mit etwa 18 Festmeter:
41 desgl., 5. M, unten 25 cm Durchmesser 17 m Länge, mit etiva 22 Festmeter.
Angebote, auf jebc Klasse getrennt, werden bis zum 10. Dezember b. Js. entgegengtenommen. Zuschlagsfrist 14 Tage.
Das Holz ist von sehr guter Qualität, ohne Rmdc gem.jfen, und steht an der Kreisstrntze Rmnrod — Eichclsachscn, etwa 1 Kilometer vom Bahnhof Rainvvd, entfernt. Nähere Auskunft erteilt die unterzeichnete Bürgermeisterei sowie Förster Meyer in Rainrod.
Rain rod, den 24. November 1920.
Bürgermeisterei Ncriimod.
Bietzl. 12499
Tte futter Brunnen erzählen" trägt, dec en» frcnbungyiaiHg eit ter JJ(ir.Men ptnge'.ncfcn. xte H<jmotsgesck>ichte zu. ?bnhand eines reichen Bilder- u-io Quellenmatecials entwirft er
— WaS Die Frankfurter erzählen. Eine illustcie te Ehronik von Steg.
ein breites Bild der Fo»lkfurtec Geschickite. Tie ; Entstvlnmgsgesch-ichte der Franksuickec Brunnen, aus 1 alter Zeit bis zur modernen führend, bildet den Faden des Wetles. T« jeweilige Brmmengeschtcftte ^rr erweitert sich zu tntrcessanter Inftoiii'djer Darstellung des Brunnenstandortes und seiner Umgebung. Kirchen, Höfe, interessante alte Häuser, alte PatrizirrgeschiÄe, Leben und Treiben tm einstigen Frankfurt — alles was dec Erwähnung uni> Beockftung wert ersckLint, gelangt zu liebe- voller Gestaltung. Tas neue Werk H."bet selbst dem Fackihistoriler mancherlei Anreiung Bor allem aber wendet es sich an den Heimatliebenden, der sich gern aus dem Hasten innerer Tage zu- rücksühven läßt rn eine Zeit, da die Menschen awhl nicht besser aber doch sicher ruhiger und klarer waren.
— , Der Orchideengarten". Phantastische Blätter, heraus'egebeu von start Hans Stvobl. II. Jahrgang, 18. Heft. Pneis 2 Mk.
— „De r Kleine Roman" (wöchentlich ein Heft 1 Mk., vierteljährlich 12 Mk. — Verlag H. S. Hermann & (So. in Berlin) schildert in Heft 44 in amüjanter Darstellung einen Pariser Universitätsprofesfor in der Rolle des NLodo^Philo- sotchen, dessen Eleganz und geistreiche Kvnversatwn ore Damen der Aristokratie zu seinen Berehrerrnnen macht. — Rob. L. Leonard hat zu der Erzählung ein reizvolles buntes Titelbild gezeichnet — Heft Nr. 45 des „kleinen Roman" ist einem Thema gewidmet, das Jedermaim, insbesondere allen MusikfveunLen hoch willkommen sein wird. Tre kleinen und grvsten Abenteuer,
LiebeSverhältiriS bestehl. Sam ein.RerhtSvorgang Gegenstand der Bcsdunrng ist, müssen im übrigen die daran Beteiligten seine steuerlichen Folgen auch bei Nichtigkit des Geschäfts mindestens solange gegen sich gelten lasten, als die Wirkungen des Beckehrsaltes nicht rückgängig g^nuM smd.
£yanfccL
** Die Carbidkontor G.m.b.H., Nürnberg, gibt bekannt, daß die P r e i s e f ü r Ealciumcarbid auf 350 Mk. für 100 Kilogramm netto für grobstückige Ware, 375 Mark für 100 Kilogramm netto für kleinstückige Ware, also um 75 bzw. 100 Mk. herabgesetzt sind. Wir vertveisen auf das Jn-
Mohr )dcr wenieer reclmllt wird auch in g» ' bSi iitel
schäftlichn Any.eitmtgeu auf diese Art der Ver- ^wnik, die Den Drtet
der
Hühneraugen
Gießen, den 24. November 1920.
12477D
liefert toerben.
125068
(In einem Teil der Auflage wiederholt.) Der preußische Minister Braun und das Landesökonomie-Kvllegium.
Mellet Änegs» und Stiftungsred
Hc dem mr sterblichen Meister "HJOtmct als nm» gern Ehegatten und seiner lieblichen Gcmahlm aus der Reise nach Prag begegneten, sind das Unter» haltendste, was Mörueö ErzSl leckmrst ter deut- schm Leserwelt und den FremDen klassischer Tonkunst bescherte.
8etr.: Rr 8n örn i
mc
Nach c logeri Asse Mcher N mim iinö, Gepäck uiü Wm umg!
zu .. Sie Ai Ufitt Versü . Wir em
Giefc
{beruh, 22. Nov. Im Hauptansschutz pveußrsckL-u l,<rtie5rer"amm[ung toaite der Dcu> halt d.:r lan'^wirtscha'tiichen Berwaltung lernte r. Ministerpräsidei t und La dwi tsä-ostsrnt i e Braun erklärte, daß er beabsichtige, das LandeSökonomie-Kollegium aufzuheben, weil es seine Ausgabe nicht tn der Förderung der Interessen der Lairdtvittstliaft, sondern lediglich barm sehe, den Minister zu stürzen.
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<?erniPrt.
fit
Deutsche Zurgeus-Werke Attien-Gesellschaft in Hamburg Stammkapital 100 Millionen Mark.
Direetwn der Disconto-Gesellfchaft ÄX. Zweigstelle Wichen ^Ä62
WWWWMS'/MWMWMWlW
Die Dividende kann bis auf 8d/o gesteigert werden, der Rückkauf zu 120% erfolgen. Die Abrechnung erfolgt per 31. Dezember 1920. Näheres besagt der Prospekt, der bei uns offen liegt. Zeichnungsanmeldungen nehmen wir von heule bis spätestens 29. November 1920, mittags 1 Uhr, entgegen.
beseitigt xhnell, Metujdnnrii 1/ । » g 100000 fach betäi Kukiroi -PreisKl- In Apotheken u.Dro^erien rrtillti*
Drogerie Wolf, Bahnhofietr. 51.
Kartoffel-Ausgabe
Freitag den 2 6. ds. Mts. findet im Lager Grabenstraste Nr. 7 eine Ansonbe von Kartoffeln zum sofortigen Gebrauch statt. Die altzri- gebende Höchstmenge beträgt >stn?n Zentner. Preis 28 Mk. LcbcnsmitleimrsweLskarte ist mitzubcingcn.
Gießen, den 24. November 1920. 125078
Der Oberbürgermeister iLebensmittelaml).
Nacht sperrten Militär und Poli-ei alü i nach Dublin führenden Stvasten ab und legten bat ' Verkehr still. Die Insassen der mich Dublin fdy
Milchbelicfcrirttg.
Wegen ungenügender Milchhufuhr können am Freitag den 2 6. November 1920 die MilckMaclen, welche auf 8/< Liter tauten, nicht be-
4. AstStausch aller die mklttLrischen Rüstung« fo treffenden Angaben durch alle Mächte. Der schw.-i» smidyc Delegierte Ufiert -irflärte, daß auch di^ Sclrweiz wie alle anderen Nationen der schwn^ Rüstungslasten müde und bereit sei, ihre gan« Kraft einzig den wirt'chrftlicl^n und so ialen Ausgaben zu widmen, sobald die alLjemeine Lage >-$, erlaube. Der italienische Deleginte Schanzer wie« darauf hin, daß die Finanz'm der am Kriege teil« genommenen Staaten dringend eine Herabsetzung der militärischen Ausgaben verlangen. Der en-, lische Dclegiette Fisher beantragte, die Diskussion vorläufig zu beschrankm auf das Verbu dec privaten Erzeugung von Waffen, Prüfung eines Uebneinkommens über die Rüstimgen und b.r Frage des Waffenhandels. Die Sitz-.m-g wurde auf Donnerstag Nachmittag 4>/s Ubr vertagt.
Der internalior.ale Gewerkschastskongretz.
London, 24. Nov. sWTB.) Der in* ternattonafe Gewerks chaftskongreg nahm einen Antrag an, der sich gegen die gort- setznng des Militär- und HandelskriLges i, Rußland wendet uno erstatt, dah die geteert- schaftliche Bewegung zum Genevalstreik, zum w- ternationalen Boykott und zu anderen wirksamm Mitteln gegen die Reaktion greisen wolle. Norwegen, Italien und Kanada haben gegen biufcn Antrag gestimmt.
Die französische Politik gegenüber Grieche». land.
Vari-, 24. Nov. (WTB.) Am Schkufle der gestttgcn Kammersitzrung verlangten bie Abad- ordneten Chappelaine und Aubriet, über die Ereignisse in Griechenland interpellier® zu dürfen und deren Einwirkung auf die französische Politik. Der Ministerpräsident Leygues schlützr vor, die Beratung der beiden Jnterpella> tionen auf Freitag, 3. Diyember, sestzusttzen. (h erstätte, Frankreich wolle sich nicht in die inner® Angelegenheiten Griechenlands einmischen. Wei nenn von einer Macht der Herrscher auf tat Thron »urückgerufen wird, der Mitschuldiger vvI Frankreichs Feinden getoefen sei, so müsse nun diese Macht auf die Folgen ihres Schttttes aufmerksam machen. Der Vertrag von Sevres, bn noch nicht ratisiziett fei, enthrtte die llebw- wachungskontrvllrechte, die den Schutzmächten zr- erkannt werden. Die fvanzösische Regierung wolO demgemäß mit der englischen Regierung handele
Zu den Schrestei^'.en in Dublin.
Dublin, 24. Nov. (WTB.) Tie ganze letztt
5etr.: Ri e&f gef dcn £ mki
tu Tie che Wangencn «liiiöIi^R utillerei
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Taw schvibt selbst die „Franks. Zig.":
„Tie Erklärung tes preutzisa'el Minise-.-prasr- denten und La id.wirtsck«itSmi:iisters mutz tn dop- tKttcr Hinsickst befremd«H wirken. Zmiächst Überrascht die Begründung, de er seinem Vorhaben gibt, und die im wesentlichen le'agt. man müsse das Landesökanomir-ZVollegium ausheben, weil es in Opposition -um Larldwtilschaftsmr isier f.ehe. Tas ist nun aber eine Auffassung, öte eines absoluten Mona rchen würdig wäre, der seine Kabirettsmitglt^er zum Teufel sagt, tocil jie nicht Order parie c t, jedoch kemes- wrgs eine wlckze, die man bet einem Parlamentarischen Minister voranssetzt. Es fdxnnt, als feten gewisse Leute, die einen für sie selbst überraschenden Stellenwechsel voll-ogeit l^tbeu, nun so sehr von ihrem „Jck^ ersüllt, datz ihre Aeus^ nngen den Ton des Selbstherrschers — allerdings unter Verkennung seiner Wirkung — ccleinen lassen. Unverständlich bleibt aber auch bte sachli che Haltung des Mi::isters. Tem Landesökonomie-zvolle- gium wäre ohnedies nur noch eine kurze Frist be- schieden, denn der Entwurf des neuen preukischen Landwtrtscbastskammergesec<S sieht seinen Ersatz durch eine Hauptlandwirtschaftskam- m e r vor, bie sowohl seine Funktio7l ülecntmmr als auch die des biSI)ertgen Verbandes der Lmtd-- rtirtKhaftstammem. Es erfdieir-t auch nicht sehr einleuch'end, roemt nun ter preußische Landwrct- schaftSminister zum Ausgleich für die vie en Enttäuschungen, die ihm ferne Praxis bereitet, nun einen Pressedienst arbeiten läßt, der ihm zwar schneidige Advokatendienste tut, sein Ansehen aber auch bei Streifen, dre Gegner seiner Gegner smd, nirixt erhöhen wird. Es wirkt geraum hmirottstrsch. wenn nun in dieser Angelegenheit der Pressedienst des Staatsrninistettums — gegen die „Deutsche Tageszeitung" "polemisiererrd — behanpien darf, dmch bi' Auslösung des Lrnidesökonomiv-K'vlls- giums würden la'dwirtsämstlickr In e e"fe:t nicht berührt und dazu dem Staate 80 000 Mark (sic!) jährlich gespart. Bei solcher Argume.tattan erhebt sich wirklich die Frage, ob man nicht erklecklichere Summen dem preußischen Staate sparen könnte, wenn man den Unfug, her sich immer rwchr in den Lorzimmern oer Mrnrste- rten in Form von Pressediensten mif- tut, ein wenig dämpfen würde."
Die Genfer Tagunmn.
Gens, 23. Nov. (WTB.) In der Sitzung der Abrüstungskommission erklärte L. Bourgeois, daß wr derDlurchführungderAbrüstung die Entwaffmmg Deutschlands durchc.efühtt und folgende vier Voraussetzungen erfüllt sein müssen: 1. Vollständige Ausführung des Friedensverttages. 2. Organisalion eiw'r ständigen ob igatorischen Kontrolle über alle Rüstungen. 3. Vorlage eines Berichts der besonderen nrihtärifdien Kommission.
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$ft kflgkn Svö Adas a pfBmlun bibl aut 5 bie S .^n wir jfH? Ulf Junten bfu ü tr laut ' [iimfitr S bnilung a liiluotf MkbtN l lei tii 6(ii6t f'
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«rJTl
Gießen, den 25. November 1920.
Ter Oberbürgermeistt^r lLebensmittclamt).
Berfteigernugs Anzeige.
Austragsgemäß versteigere ich Freitag den 26. Nov- b. 3- nachmittags 2 Uhr in Butzbach, Guldengasse 31. öffentlich gegen gleich bare Zahlung:
zwei Prima N-sssenpferde 1 leichten u.1 schweren Landwittschaftswagen, leis.Pflug, 1 Häckselmaschine, 1 Handwagen, 1 kettensiaschenzug, 1 Winde, Pferdegeschirre und 4 schwere Wagenachsen, sowie 2 Waschmaschinen u. 1 Wäschebock. 124320
Herrnbrodt Gerichtsvollzieher in Butzbach.
renden Strayenbabnen und fonftiger Fahr^iv wurden genau durchsucht. Der Eintritt in die Stott nmr verboten. In der Stadt selbst und in otc» schieden en anderen Otten der Umgebung wurde« zahlreiche Haussuchungen vorgenommen. & wurden zahlreiche Personen verhaftet. Die ZaU der Toten anläßlich der Schietzcrei zu (hiw der letzten Woche beläuft sich auf über 40, bie Zahl der Verwundeten auf 180. Sti verschiedenen Teilen Irlands werden Angriffe auf Polizisten gemeldet. Der Chef der Sinnfeier, Geud» ral Lipperary, wurde getötet.
ZreiWilffge versteigerm
2luf freiw. Anttag versteigere ich am Samst6l | । den 27. November von vormittags 10 W» ! ab im Hofe des Herrn Aug. Leineweber l1 - I Grünberg gegen Barzahlung:
7 ginkkesteldeckol 90-111, eine An AN । Petroleumlampen, Ampeln, Vlechkw' letten, Chaifenlaternen, Kuchendlecht * Wand° und Taschenuhren, Fahrrad«« Brotkapseln, 30 Steintöpfe, 1 Sitzlieg<° stuhl, Zink-, Wasch, und -Babewannen h Carbid-Hänge. und -Stehlampen, Kochapparate, mehrere Spiegel, Kochglaser, 20 Puppenwagen, lluun»'' u. Ziehharmonikas, 10 Buttermaschinen Stehleitern, 6 stufig, 1 Bauernofen, Han»« Leiter- und Kastenwagen, sowie em» grobe Anzahl Porzellan, Haus» un>« Wirtschaftsgegenstände.
Auherdem kommen noch destimntt zv' Versteigerung (passend für Drautleu oder zu Weihnachtsgeschenken): «in sey gut erhaltenes, rotes Plüschsofa, ein sey gut erhaltener Schreibtisch mit Huffaj • 10 Bde. Meyers KonversattonsEexttU»» •


