gediegen ist.
sprach? Wer Personal- und Besoldungsrefvrw Es wurde die Forderung nach restloser Oeffnung aller |
fiigs). Die PolizeÄeamten find angewiesen, gegebenenfalls cinzuschveiten.
** Ter Männer-Gesangverein Or
pheus wurde am Donnerstag, 20. Mai, von 35 Sangesfrcunden im Postkeller gegründet. Leiter der Versammlung war Hans Götz, der bisherige erste Vorsitzende eines anderen hiesigen Gesangvereins, aus dem er mit der Mehrzahl der Grün- dungsnntglieder anSschied. Zur Berichterstattung ergriff Mex Stang das Wort. Er feierte den deutschen Mlnnevgesang. Ter neue Verein verfügt bereits über 300 Mark DeveinsKrpital nebst einigen von Frauen der GründungsmitgliÄ>er gestifteten Chören. Bei der Vorsdandswähl wurden Hans
Worten 'haben.
Schreckgespenster des Vorwärts.
Berlin, 25. Mai. Ter „Virwärts" will über einen neuen Rechtsputsch berllAm kön- nen, der in Vorbereitung sei. Tie $um Schcrne aufgelösten Freikorps würden von eurer veaktio- itären Organisation systematisch auf die pommer- schm Landgüter verteilt. Waffen usw. nähmen sie mit. Für Verpflegung sorgten die Landwirte, wofür die Leute etzvas Arbeit leisteten. Es gäbe eine Seite, die dem Plan sofort zum Scheitern bringen könnten, das seien die Linksradikalen, deren er- Inartetes putschradikales Vorgehen im Anschluß an die Wählen die Grundlage des ganzen gegenrevolutionären Planes bilde. Wenn die Linksradr- lalen Verantwortungsgefühl besäßen, mühten sie alles vermeiden, um sich von gegnerischer Seite zu dein Aufstand treiben zu lassen, den die Gegenrevolutionäre -um Anlaß für ihr Losschlagen sehn- lichst erwarten.
Das Kapp-Nachspiel in der Marine.
Berlin, 23. Mai. Von dem Untersuchungsausschuß für die P r ü f u n g der Märzvorgänge in der Marine sind bisher 30 Fälle beim Reichswehrm in r- ster zur Entscheidung gebracht worden. Unmittelbar nach Pfingsten werden sich die Unterkommissionen erneut zu Vernehmungen in die Küstenstädte begeben, und zwar eine Kommission nach Kiel, eine zweite nach Hamburg, Cuxhaven, Geestemünde und Wilhelmshaven.
Heimkehr der Tsingtau-Verteidiger.
Hamburg, 22. Mai. (Wolff.) Mit dem Dampfer „Rarkai Maru" ist heute morgen Ad- rniral Meyer-Waldeck, der Verteidiger Tsingtaus, mit seinen Kämpfern und den in Japan interniert g^vesenen Zivilpersonen, Frauen und Kindern «insgesamt ungefähr 750 Personen), im hiesigen Hafen eingettoffen. — Ter javanische Dampfer „Scotland Maru" mit Heimkehrerern aus Sibirien passierte um 8 Uhr morgens Cux- 'haven.
Die Einnahmen und Ausgaben der deutschen Eisenbahnen seit 1913.
Ueber die Betticckseinnahmen und Ausgaben
der deutschen Eisenbahnen unter den Wirkungen des Krieges und der staatlichen Umwälzung ist soeben eine lehrreiche amtliche Aufstellung fertiggestellt worden. Im letzten Friedensjahr 1913 kamen auf 3347 Millionen Einnahmen nur 2345 Millionen Ausgaben. Der Krieg verringerte die Einnahmen im Jahve 1914 auf 2281 Millionen, während die Ausgaben etwa auf 2372 Millionen Gegen. In den drei folgenden Kriegsjahren erhöhten sich Einnahmen wie Ausgaben, so daß immer noch ein gewisser Ueberschuß blieb. 1915 wurden 3268 Millionen vereinnahmt und 2338 Millionen ausgegeben. 1916 waren es 3805 Millionen gegen 2724 Millionen, 1917 wurden 4435 Millionen eingenommen und 3648 Millionen aus- Mgcken. Das Jahr der staatlichen Umwälzung 1918 brachte zroar wiederum eine Steigerung der lEinnahmen auf 4617 Millionen, die aber die Ausgaben mit 5941 Millionen nicht mehr deckten. Jw- folge der Tariferhöhungen wurden 1919 zwar 6674 Millionen vereinnahmt, aber nicht weniger als 31040 Millionen verausgabt. Für das laufende Jahr werden die Einnahmen aus 14 344 Millionen, die Ausgaben auf 16 935 Mlllionen geschätzt. Die klbvechrrung dürfte aber diese Zahlen wesentlich ändern.
Berbantzstag der Postbeamtinnen.
An der Eröffnung des vom 18. bis 22. Adri in Hamburg tagenden 9. Verbandstages des Verband cs der deutschen Reichs -Post- und Telegraphen doamtinnen nahmen etwa 1500 Personen teil. Aus dem Geschäftsbericht der ersten Vorsitzenden, Frl. Else Kolshorn-Berlin, ist hervorzuheberl, daß der Verband im verflossenen Berichtsjahr trotz des Beamteilobgangs aus den abgetretenen Gebieten von 25 536 Mitgliedern auf weit über 31000
8Uhr abends, im Hotel Einhorn eine öffentliche Wählerversammlung. Lmdemer- Wildau (Berlin), Hauptgeschäftsführer der Deutsch- nationalen Volkspartei, spricht über „Wege zur
Die Deutsche demokratlschePar- t e i veranstaltet am Mittwoch, 26. Mai, abends 8Uhr, im Cafä Leib eine öffentliche Versammlung. Landtagsabg. Goll aus Frankfurt und Frau Landtagsabg. Balser aus Darmstadt werden über „Demokratie und Mittelstand"
Der Naturhcilverein Gießen hielt dieser Tage wieder seine erste Generalversammlung ab. Die Mitgliederzahl hat fick seit Kriegsende mehr denn verdoppelt, ein Zeichen, daß dieser Bewegung immer mehr Verständnis ent- gegengebrad# wird. Oeffentliche Vorträge und Kurse in den Anwendungssormen des Naturheilverfahrens itric sie der Verein bereits Anfang b. Js. veranstaltete, sind auch für die nächste Zeit vorgesehen. Auch soll den Mitgliedern bei Benutzung des Sonnenbades an der Lahn eine bedeutende Preisermäßigung zugute kommen.
Landkreis Gießen.
** Bettenhausen, 25. Mai. Beigeord neter und Landwirt Heinrich Leidner und Ehefrau begehen am 26. Mar das Fest der silbernen
Hochzeit. M .
X Wieseck, 20. Mai. Auf dem gestrigen Volks Hochschulabend über „Politik und Moral" lehnte Pfarrer Sattler in eingehenden Ausführungen eine „christliche Politik" ab, die weder dem Staat noch der Religion diene und redete, einer Träumen nachhängvnden Jdeal- politik gegenüber, der Realpolitik, als allein sittlich das Wort. Im notwendigen Parteikampf sei es nötig, das Volksganze über die Partei zu stellen, mit chrlickZen Waffen zu kämpfen und dem Gegner nicht niedrige Beweggründe mtterzuschie- bttrr. Da Selbstbehauptung für den Staat wichtiger als Selbstverleugnung, sei dem Staatsmann mawhes erlaubt, was ihm als Privatmann ver boten. G-eheimdiplom atte sei auch im neuen Deutschland nicht zu entbehren. Tie Gedankengänge gipfelten in dem Wunsch, daß von der Welt innerlich freie, religiöse Persönlichkeiten, wie Bismarck eine war, unserm Volk für seine Politik geschenkt 1 verbat. Die rege Aussprache betonte u. a. die Pflicht der Hörer der politisch neutralen Volkshochschule zu vielseitiger Zeitungslektüre und Teilnahme an den Wahlversammlungen. Der .Bolks- hochschulvevein bekam weiteren Zuwachs.
x Wieseck, 25. Mai. Das von unserer Ortsgruppe der Kriegsbeschädigten und -Hinterbliebenen zu Ehren der Gefallenen der Gemeinde am ersten Pfingsttag veranstaltete Konzert nahm bei guter Beteiligung auch aus benachbarten Ortsgruppen einen würdigen Verlauf. Bei dem gewählten Programm gaben die Kapelle Mank, Frauenchor, Sängerkranz, Eintracht, Harmonie und die Gefangs- abtcilung des Turnvereins ihr Bestes. Der ftretd- Vertreter des Kreises Gießen sprach über die Bestrebungen des Einheitsverbcmdes. Im Aufttag des Vorstandes der Ortsgruppe übergab Karl Euler mit einem Rückblick auf ihre Entstehung die Tafeln mit den Bildern unserer Kriegsopfer dem Heimat museum, zu Händen der Vertreter der Gemeinde, Beigeordneten Schäfer und Pfarrer Sattlex. Beide antworteten mit Dank, Mahnung und Gelöbnis. Daß die von der vorjährigen Gedächtnis- ausstellung am Totenfest angeregten 8 Ta sein allen technischen Schwierigkeiten zum Trotz schon jetzt geschaffen wurden, zeugt von treuer Kameradschaftlichkeit gegenüber den Toten; die Ausführung lag bei bepi Mitglied Otto Schmelz in den besten Händen. Die Tafeln, der hohen Kosten wegen noch ohne Glas, wurden am Abend in btt Kirche gebracht, wo sie an den nächsten Sonntagen im Altarraum besichtigt werden können. Dort können Blumen zu Ehren der Zoten niebergelegt tvecden, auch Gaben zur Deckung der Kosten. Man hofft, daß trotz der Wohntmgsnot die Frage dec Heimatmuseums bald geregelt wird, zr 1 dessen kostbarsten Stücken diese Tafeln stets ge
Kassierer Willi Lang, 1. Schriftführer Haas, 2 Schriftführer Hllz, Bibliothekar Anton Breuer und als Beisitzer die Herren Franz Adam, Hans J'hle und August Schneider. Unter den eingegangenen Angebot-«, fiel die Wckhl des Dirigenten auf den Gesang- und Musi Lehrer Schuchardt. Zum Vereinslokal wurde der Postkeller bestimmt.
** Die Deutschnationale Volkspartei veranstaltet am Donnerstag, 27. Mai,
tio n, die allein und durch sich eine Senkung der Preise bewirken kann. .
Mainz, 23. Mai. Der Mittelr heiniscye Fabrikanten-Verein hielt ut DeAnndung mit der Süddeutschen Grup^ des VeremsT^tt- schw Eisen- und Stahl-Industrieller am 20. Mai hier seine orbentlidx Hauptversammlung ab. Der Geschäftsführer erstattete einen eingehenden Jahresbericht, indem er die Wirtschafts- trab kapital- kindliche Gesetzgebung der heutigen Rogterung nn- tcr besonderer Bezugnahme auf das Sv zulltf t^ nmgsgesetz, das Betriebsrätegesetz die Finanz- und Steuergcsetze schilderte. Diese Umstände hätten eme Notlage geschaffen, so daß in nächster Zett mit erheblichen Betriebseinschränkungen und bereit Folgen gerechnet werden müsse. Der Redner stretftt noch die Tarifverträge mit den Angestellten und Arbeitern, die die non manchen Seiten erhoffte Milderung der Gegensätze zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer nicht gebrackst hätten. Herr Regie- rmtgsrat Dr. Konietzko hielt einen Vortrag über hie „neuen Steuern und 'unsere Industrie'. An Zahlreichen Beispielen zeigte er die Widerspruche, die sich in den neuen Steuergesetzen befinden. Der Redner wünschte zum Schlüsse, daß die kommenden Wahlen eine Regierung bringen möchten, die für die wirtschaftlichen Notwendigkeiten des deutschen Volkes eiet besseres Verständnis an den Tag lege wie die bisherige. An bat Vortrag schloß sich eine rege Aussprache. Dabei wurde beschlossen, beim Reichsfinanzminister dahin vorstellig zu werden, daß bei Einziehung der Steuerbeträge der Arbeiter dunh den Unternehmer eine vierteljährliche Einziehung statt der wöchentlichen zugelassen werde und daß die Einziehung durch Einlleben von Marken für abgerundete Beträge bewirkt werden kann.
Terror.
Grün berg i. Schl., 22. Mai. Ter Landvat Tr. Erkelenz veröffentlicht in den Grünbcrger Tageszeitungen einen trufgcfimbenat Mordbe- sehl gegen 13 angesehene Bürger der Stadt (darunter eine Frau mit ihren beiden Söhnen), nach ihrer Parteizugehörigkeit Sozialdemokraten, Demokraten, Deutsch Volksparteiler und Deutsch- nationale. Am Wahltage sollten sie an der Arbeitsstätte .ober in ihrer Wohnung umgebracht weiden. Ferner sollten die Gelder der Banken und großen Betriebe beschlagnahmt werden. Tie Urheber des Miordpilans sind der Staatsamoattschaft in Glvgau bekannt und werden sich zu verant-
höven werden.
Starkenburg und Rheinhessen.
rm. Darmstadt, 21. Mai. Die Stadtverordneten stimmten gestern nach lebhafter Aussprache der von der Heag borge- schlagenen Erhöhung der Straßenbahntartfc von 30 auf 50 Pf. für die kürzeste Strecke, die allerdings jetzt für vier Teilstrecken gilt, zu; jede iveitere Teilstrecke kostet 20 Pf Der Bürgermeister gab- auch bekannt, daß eine Erhöhung des Brotpreises nach feiner Auffassung nicht zu befürchten sei; dagegen machte der Beigeordnete Daüb die 'wenig erfreuliche Mitteilung, daß die Landes-Milch und Fettstelle den Stallpreis der M i l ch jetz! von 1 Mk. auf 1,50 erhöht habe. Es wurden dagegen die lebhaftesten Proteste laut, da bei oen jetzigen reichlichen Futtervorräten diese Erhöhung in ferner Weise angebracht sei
Hessen-Nassau.
nie. Frankfurt a. M., Die beiden Pfmgstt tage brachten dem Maingau eine große H rtze' welle. Am ersten Feiertag wurde eine Hoch»! tembetntur von 30 Grad im Schatten gemessen, ajt zLoeiten 'Feiertag waren es sogar 31,5 Grad. Die EisMbühllt und dir Vorortbahnen hatten einen ivaltigen Massenansturm zu überwältigen, dem nc kaum gewachsen waren. Die Straßenbahnen inner halb der Stadt waren meist leer, eine Folge bre wahnsinnigen Preiserhöhungen.
= Frankfurt a M., 25. Mai. Tie am letzten Tonnerstag eingeführte Erhöhung de» Straßenbahntarife hat, wie vorauszusehei war, zu einer Massenflucht der Fahrgäste aus Straßenbahn geführt. Tie, sogenamite Zweikilometer strecke für 50 Pf. ist ut den Boykott getair Wer es irgendwie ermöglichen kann, macht feuw Besorgungen zu Fuß ab. Infolgedessen ist, »» Ausfall der Straßenbckhnverwaltung sehr e^ebluB und wächst von Tag zu Tag. Eine aberma^sM bedeutende Verminderung der StraßenbaMwerM^ zung erwartet man zum 1. Juni, roerm die E- löiung der Monatskartentonfe um 150 Pw»eitt eintritt. Es ist dann die Einschckrnkwrg des fl» samten Verkehrs und bamit eme Entlasfimgo« jüngeren Stvaßenbckhnpersvrmls ms -luge
= Frankfurt a. M., 25 .M«n D« Grindbrunnen, Franffurts einzige Minev^ quelle, kann mit seinen Xrmfcnlagen xxotwe nicht erneuert werden > alle EmrichttmgsMg^ stände, selbst die Blemohre der QuellenlettuM gestohlen sind. Bon eurer Neuanlage muß nu® Abstand nehmen, da .man damit rechnen mu» daß sie über Nacht wieder zerstört und gestM« wiä>.
Skn<ten Annahme-, AuAildunB-, Prüfung. An-1 städtischen Obst- und Sc-
stlllimas- und Beförderunasbünngungeu für beides müseftelle, Marktlmiben, trefjen täglich ttucyc Nchlähter^Sti Fräulein Tosfler (Spandau) Spargel ein, ebenso Verkauf von grünen Erbsen, berichtete über die Todes- und Jnvaliditätsstatitsttk wets^ uw) andere 9ß Mai werden
des Verbandes. 50 v.H. aller Pensionierungen er- ** Frerbank. Mittwoch, 26 Mm, weroen folgten wegen Nervenleiden. Ministerialrat Preuß von 1—3 Uhr die Nrn. 3051—3100 beltefert prchisierte als ^rtreter des Reichspostministerrums ** D asstadt Lebens m titelamt.teilt, dm Standpunkt der Behörde zur Besoldungs- imb um Mißtorstandnisse zu beseitigen, mtdaßd^ Personalrefirrm der Beamtinnen. vor den Feiertagen verausgabte M e h l mft Rück-
¥ | sicht aus die Lagerbe,taube den Klemwarenyano-
SannO»er,22. Mm, ®er SRei<68r = nt- l«n ™ iw-i Qualitäten liefert werden ner verband (Sitz Hannover, Vorsitzender^- UB** Der Selbstversorger darf nach Ver1amm?u7gm de^im Reick be^nben6 ^rt^ für'die^AchM<A^n E
Gesetzes oder völlige Frell°^0 des „ &$en Angehörigen von Ver- zum E x i st en z m i ^/forderlichen Em- fol( cmf Anordnung des Reichsarbeits-
kommens, Ablehnung der drohenden zeynprozen ° < Familienunter-
tigen Reichsmietsteuer fcnme unterftüWng Ziehen, die ReickSbechilfe nachträg-
klcmen stttntner fordern. D^e EElietzungm I , werden. Entsprechende Anträge sind
s«rden der Reichsregierimg, dem R^ichsrat, der . spätestens 27. Mai bei der Städt. Fürsorge- Nattonalversammlung und dem neuen Reichstage ber Kriegsbeschädigten und Kriegshinterblie- unterbreitet. I denen, Asterweg Nr. 9, zu stellen.
« k ztaMu ** Die Freifahrtscheine für die
UtlS ÖC1H G Fahrt i n s Abstimmungsgebiet Ost-
Eine Folge der Marksteigerung. u n d W e st p r e u ß e n s, die vom deutstzn Schutz-
W i e s b ad en 22 Mai In Wiesbaden bund für die Grenz- und Ausländsdeutschen aus- batten fick nach Abschluß des Waffenstillsttndes, gegeben werben, gelten nur vom 21. ^age vor der besonders aber zur Zeit des stärksten Tiefstandes Abstimmung ab für die Hrnfahtt mid bis zum der deutschen Mark, neben den französischen Offi-I =>a hör 9rhfrtmnt»no für die Rückfahrt,
zieren und Beamten der Besatzungsbehörde zahl- reiche französische Zivilisten medergllafiem Trotz der großen Wohnungsnot nrußte^ unter dem Drucke ber Besatzungsbehörde von der £>tabt Unterkunftsmöglichkeit für diese tzanzöfischen Zunlrsten geschaffen merben. Durch die Ausbeste^ing des Markkurses ist der Aufenthalt in hem an sich teuren Wiesbaden nicht mehr lohnend. Infolgedessen ist in den letzten Tagen geradezu eme Maf- senflucht der französischen Zivilisten an3 ^ies-
Gem eind en oder Behörden, denen das Speisefett zur Weiterverteilung geliefert wird, aus höchstens 50 Mark für 50 Kilo: für den Kleinst a n d e l: a) in Gemeinden unter 100 000 Einwohner auf höchstens 100 Mark für 50 Kilo vb) in Eiemeindeii über 100 000 Einwohner auf höchstens 120 Mark für 50 Kilo. Holt sich der Kleinhchidler „ h«. i die Ware bei der Berteilungsstelle ber Gemeinde
Aus dem weiteren Verlaus der Tagung ist her- iclbst ab, fv hat diese 2 Mark für je 50 Kilo aus vorzUheben, daß der Verbandsttg einstimmig für .em von ihr erhobenen Zuschlag zu vergüten, allo ^Verbandsarbeiten den Grundsatz vollster Partei- vrnr-er diesen 3uf(tfä^en kann im Groß- und Klein- polllisckier Neutralftät erklärt hat i-,anbet von dem Verkäufer bei jebem Verkauf ein
Die weiteren Verhandlungen führten zur 9ti
21. Tage nach der Mstimmung für die Rückfahrt. ; Reisende, die früher ins Abstiinmungsgebiet reifen , oder später zurückkehren wollen, erhalten feinen , Schutzbundfahcschein, können jedoch bei der Fahrscheinausgabestelle die Erstattwig der Reisekosten dritter Klasse, auf Wunsch auch für die Seereise beantragen. Die Auszahlung erfolgt nach beendeter Abstimmung. Solche Reisende müssen später nachweisen, daß sie am Msttrnmungstage an ihrem Geburtsort anwesend waren. Stimmberechtigten, die den Schutzbundfahrschein verfallen ließen, baden cfnnetreten I können die Reisekosten nicht erstattet werden,
baden eingetreten. * Eine Vergütung für O-Züge kann nur in.Aus-
mc Höchst a M, 24. Mai. Die französische nahmesällen, bei Krankheit oder Gech:echlichkeit, Behörde verlwftete den Lehrer Ferdinand fcüttig zugesagt werden. Für nichtstimmberechtigte Fa- au-? Tonndors well er Mifreizende Reden geführt mlllenmitglieder findet eine Erstattung der Reise- vast-. Rt wurde zu einer sofort zu verbüßenden kosten nicht statt .
Daftsttafe von vier Wochen verurteilt, außerdem *’ Ansübung des Wahlrecks dur ch soll noch ein kriegsgeriAliches Nachspiel folgen. Soldaten. Wegen Attrsübung des Wchlrechts HüttigOhatte die lleberführung von schwarzen Trup- durch S^ten wird im RegiErungsbbrtt^^nals pen eine Kuturschände genannt. betont, datz zu den Solluten im Sinne des Reiä^--
P Koblenz 24 Mai (WTB.'> Der Reichs- Wahlgesetzes nur Angehönge ber vorläufigen Reicks- kommissar für die besetzten rheinischen Gebiete teilt >vehr und der vorläufigem^ Reichsmarme iin Sinne mit• Die interalliierte Rheinlandkomm;s- der durch Gesetz vom 3L Marz 1920 m ihrer fioit hat am 8 sütai eine Verordnung erlaflen, Gültigkeitsdauer verlängerten Ge,etze Vvm 6. Ma^ K deutschen aktiven Militärpersonen, An- und 16. ?lprit 1919 göjören, soweit sie nicht gehörigen der Sicherheitspolizei und sonstigen mili^ die Eigenschaft von Mi.itärboamten haben. In tänschm Friedenstruppenteilen beim Aufenthalt in Militärttzaretten imtergebvachte An se hörige den ^setzten Gebieten nicht gestattet ist, Mili- des alten Heeres, sowie bte erst lüngst aus tär uniform oder wesentliche Telle militäritcher dem Ausland zurückgekehrten und noch ut Sammel- B'lleidung und Ausrüstung sowie militärische Llb- lagern befinb.ichen Kriegsgefangenen ftnd reicken zu tragen, es sei denn, daß sie eine beson- daher n^ahlbevechtigt, es sei denn, daß sie zum bere Erlaubnis der Rheinlandkommission oder der neuen Rciä)sheer ober zur neuen Reichsmirin: Armeekommandanten besitzen. — Die Verordnung übergetreten find. Desgleicher, find wahlberechtigt ist am 15. Mai in Kraft getreten. die Angehörigen der Abwickelmigsstellen^des
Heimkehckwnstes, da diese Feme mllttänichen St:l- — . „mmr rr-** (en ©inne der Reichsst^bvorganisation smd.
u (TamA Angehörige der staatlichen Sicherchfitspolizei sind
2I11S SiOöt ttttO RdttO« I iianbcöbcamte, feine Soldaten. 9turi? der Reichs--
Gießen, den 25. Mai 1920. I wasserschutz zählt nickst zur Wehrmacht, ferne An- ©rattfenfafien gestellten sind daher wahlbevechttgt.
Aerzte und KranrenraM • ** 8ur Erinnerung an abgetretene
Nachdem bis 'beute neue Verhandlun^grund- Städte. Der Zentralstelle des Deutschen Städte- tagen nicht zustande gcßomme'n find, yeiwicht von bie Anregung jagegangen, um den Zu-
Heute (Dienstag) mittag 12 Uhr ab Wit im ganjen r^mmenbang mit den durch den Friedensverttag Reiche so auch in Gießen ber vertraglos e astg^-xtenen deutschen Städten und Landestellen Z u st ä n d z w i sch e n A er zte u und Kran- im angcmeirttn Volksbewußtsein lebendig gtf halten, kenkassen. Die Mitglieder der vereinigten Straßen und Plätze n a ch a b g e t r e t e n e n Krankenkassen (b. 'h. m erster Lmie der Allgemeine e u 11 e n Städten und Landesteilen Ortskrankentassen unddeiBetriebs.EckJruaungs- benennen. Dabei ist vorgeschlagen, auf
krankenkasien, der auswärtigen Ortskvcrstkenfeissen Sttaßenschildem nicht nur die Straßennamen,
und der Postkrankenkasie) gelten von nunab als con^)crn einen kurzen Hinweis zu bringen, Privatpatienten und werden von oai ^^ Stellung die Stadt usw. in den deutschen Aerzten nur gegen B ar za f)Iun 9 8uJ>en ton Ländern eingenommen hat.
der Aerzteorganisatwn besttmmttn Satzm behttn- ** Neuerungen bei der Prelltzisch- delt. Tas Gesetz gibt £n ^nmdgh^ern bie kü^>beut)^^en Klassenlotterie. Der Ge- Möglichkeit, sich wegen Rückerstattungssvrderungen I ^m Juli t>. I. beginnenden 16. Preu-
an die Kassen zu 'hatten. . m tzisch-Süddeutschen Klassenlotterie wftst evl>ebliche
AusschlaggÄend für das Scheiteni der Der- tz^st^ss^-ungen auf. Die beiben Hauptgewinne b:=> Handlungen war, wie wir vvren, wenigettdieI künfng auch in den ersten drei Borklassen norarfiage als die Forderung der freien Arzt- 100 000 Mk In der Haupt- und Schlutzllisie Wahl. s^d die beiden Prämien von 300000 Mk. ans
Beransraltunqen. 500 000 Mt. erhöht. Anstelle der bisherigen bei»
Ti en stag/25. Mai: Cafe Seik 8V2 Uhr, I Gewinne von 150 000 Mk. sind zwei Gewinne
öffentliche Wählerversammlung der SiMaldemo- j€ 300 000 Mk. eingeschoben worden. Die
kratischen Partei. — Lichtspieltheater wie gestern. Mittelgewinne wurden der Zckhl wich beträchtlich
* I vermehrt und zwar die Gewinne zu 5000 Mk.
** %ür die iß f in a ft feier tage hatte der auf dreihundett Stück, die Gewinne zu 3000 Mk. Himmel das graue, regenversponnene Mltagskleid auf 4000 Stück
der Vorwoche abgelegt und prangte tm schönsten ach 8200 Stuck. Die sind in Wegwll
Feiertagsstaat. Die sommerliche Wärme konnte man gekommen. TaS bringt ^ber keine Verkürzung dei bünahe schon als unangenehm und drückend emp- Spieler mit sich, da kunftig dcn ^vste Gesinden. Tas Thermometer zeigte im Schatten vor- winn jeber Äafic rft
99 5 imh acstern aar 25 9 Grad Celsius, den vollem Kauspreis für das Ersatzlos deckt. Der Jrn Gegensatz zum Hiinmelfahrt'stag, wo die Üe- As^streis ist
liebten Ausslugspunkte Ober Hessens, des Taunus ach 7 30 M^fur das Dchtel^in j^er
usw. von größeren und Heineren Gesellschaften ge* der fünf erhöht
radezu überschwemmt waren, beschränkte man fick! «ft H. niV?
in den Pfingsttagen meist auf einen Morgen- oder PreiMeigernng, ine, wie^ftibttch, ber,^rte-i
Nachmittagsspaziergang in der nächsten Umgebung I erung auf allen Gebieten des Wirtschaftslebens der Stadt begründet wird.
** Amtliche Persvnalnachrichten. ** Anhaltendes Musizieren, insbe- Ter Ergänzungsrichter bei der Kammer für Han- sondere Klavierspielen, Singen Spkelenlchsen von delssachen in Giesen Fr. Heimer in Gießen mechanischen Musikapparaten (Grammophonen und wurde zum Handelsrichter und der Fabrikant 2. bergt) tm Freien oder bei offenen S^^rn hübet Rinn in H euchelheim zum EvgÄizungsrich- meist eine erhebliche Betcrstiwnig der Nachbarschaft ter bei dieser Kammer für die Zeit bis zum und erfüllt häufig den Tatbestand des § 360 Ziff. 11 31. Dezember 1921 ernannt. — Dem Handels- des ReichsstrafgesetzbucA (ungebührliche Erregung ridjrter bei der hiesigen Handelskammer Geheimen I ruhestörenden Lärms oder Verübung groben lln- Kommerzienrat Dr. h. c. Siegmund Heichel- r'" ox'fl*'Ä -*
heim wurde die nachgesuchte Entlassung aus seinem Amt unter Anerkemiung seiner dem Staat geleisteten Tiensde erteilt.
*x Die Klein handelszuschläge beim Verkaufvon Speisefetten (Butter, Margarine, Schmalz, Feintalg, Speiseöl) werden mit Wirkung vom 1. Juni wie folgt festgesetzt: für
uschlag ^Worenumsatzstcuer) bis zu 15 mb des Einkaufspreises erhoben werden.
__________ „ , __er hessischer Kun st Verein Mitt- Täügfeftsgebiete ber Reichs-Post- u. Telegraph^ . woch ist die Ausstellung außer von l l bis 1 Uhr 1 Verwaltung für die weiblichen Beamten und nach I auch am Nachmittag von 3 büs 5 Uhr geöffnet.
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DM ^TTter.fx?« Ä? I in technischer^ 2« Mi MhlleZuschn ton 592o M.: als bauemb» M der Stadt = Obern
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(.ff< Urberlanozi MÄandtom heben soll, wm tat Betriebe ist stattliche 60006 taDertalspcm Mausen. D wck Mrkrrg w 60000 Mfeml M gespeist
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Wenden Son! mössentlicht der nchousschuß a schlage mit m che: Nr. 1. S. üuWaM, 3! Sm, 17 B wrber; 0
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