27 Tej., obM.
In fester Zeit sind dem SOtriiiterium dec. Innern
wiedetholt Gesuche um Zula simg von Varne'valiiii-1 macht sich naturgemäß die Verteuerung der 2l/r sckvn Vevarstallrorgen yic ^ntichednng r.orgele>st I lus dreifachen Menge erforderlich. ($3 ist nun ohne
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Beichte. 7:
nnS. Vorm 6V>. Gelegenh. z
Stillende Mütter
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fltfndjt.
nehmen regelmäßig
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Balthasar Becker und Familie.
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Londorf und Weitershain, den 23. Dezember 1920.
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Vermifchee».
Ersatz von Steinkohle durch Rohbraunkohle.
In der an und für sich so knappcn Belieferung
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Laagei b. Fraaki. a. SL
Danksagung.
Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem uns betroffenen schweren Verluste sowie für die wohltuenden Worte des Herrn Dekans Gutzmann sagen wir hiermit auf diesem Wege unseren herzlichen Dank MW Bleiaa a. Wirfst. Lollar, den 23. Dezember 1920.
lobten aus ungeeigneten Rosten zu verfeuern. Infolge der geringen Heizwerte der Rohbramikohle
und Sport.
en. Ain dm SkrL rftai Veihnalbim? rttjjrid in Gchnrf llllb „(Wlbröi*^ »lland 1916 bü !S 1916/17) sviell v 13 Spiel beginn! v I
Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem uns betroffenen schweren Verluste sagen wir innigen Dank.
Kath. Conrad Witwe geb. Wagner
Friedrich Conrad und Frau Marie geb. Stöhr
worden. Alle (kr-iqabm nnrbcn abstÄägia belchi - den. Das Ministerrum des JTrnem läßt d es mit
den im Stadttheater dahier geiwibot und bin abgeliefert: 1 Opernglas mit Futteval, 2 Dbeaterbeutet, 2 Portemonmries mit Inhalt. 1 Zwicker.
1 Brosche mit Bild., 2 ^aar und 1 em-einer Handschuh, 2 Stück, 9 Taschentücher und 1 L!or»uttt.
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Todesurteil.
fd. Schweinfurt, 23. Dez. Der Schleichhändler Albin Rauh aus Sonneberg, der die Bäckerswitwe D e r l e t h in Alsleben ermordete und beraubte, wurde vom Volksgericht Schweinfurt zum Tode verurteilt.
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Besonderen Beifall fand der ungarische Tana im -weiten Akt.
Ms Spielleiter hatte Rudolf Goll im ersten Ml em sehr schönes Bühnenbild aufgebaut Der Melierraum war weniger überzeugend zz
der Emta'chtang zur SOermtni» bringen, Gesuchen um Zulassung karnevalisli'<l)er Beocmitaltungen allgemein mit Rücksicht mii den (fcm.it und die 9tot oer Zeit die Gerrehmigung zu versagen
Die Maul- und Klauenseuche tft tn Stockhausen amtlich fester stellt woroen. — In Kesselbach ist die Seuckie erlösten, ebenso tn Rieder-Bes sungen, Londorf, Lang- GönS, Hattenrod, Stangenrod tmd Großen-Buseck
Tie Maul- und Klauenseuche ist in Greßen weiter in folgenden Gehölten amtlich festgestellt worden: 1. An der Dachl Rr. 1 (Unwnbrmrerei), 2. Grdbruterweg Nr. 45. Tie Sperrmaßregeln fuii> angeordnet.
Gefunden und verloren. In der Zeit vom 1. bis 15. Dezember 1920 wurden tn hiesiger Stabt gefunden: 1 Peitsche. 4 Portemonnaies mit Inhalt, 1 ©eEbfdrin und 1 Wagen- hernrnschuh; verloren: 1 goldene Tamenuhc,
Mehrere Persorren wurden verwundet. Der Schoden beläuft sich auf über eine SR dl um Q-runten.
Verfeuerung von Rohbraunkohle umzustellen, um zu vermeiden, daß Betriebsstörungen infolge aussetzender Kohlenzufuhr eintvcten.
Ck’gen die Verfeuerung von Robbcauvkohle herrscht nun vielfach eine gcw:s.e Abneigung. Dreies Vorurteil ist in der Daupt.ach: daraui begründet. daß man vielfach versuch! hat, Braun-
Pluö dem -lmtsverkündiaunasblatt.
** Das AmtsverkünbigungSblati 9h. 187 vom 23 Dezember enthält: Russische Krregsgefangene. —^Verfügung über Brennholz. — Wohmmgcn der Staat&5aimten. — Zuckerver- bvauchsrcgelung. — Vergnügungssteuer — Karnevalistische Vcranstaltwrgen — Erriclchung einer Müller?wangSinnnng. — Aufnahme der taubstummen Kinder in tic Taubstummen-An's!alten des Landes. — Viehseuchen. — Tiensviachricliten. — Gefunden, verloren. — Feldbere inigungen
Zuckerverbrauchsregelung Für Dezember gelangt eine Sondenausgabe von Zucker tn DSHe von 500 Gvamm au? den Koo? der Bevöt.- kerung zur Ausgabe, die auf die Zuckermarken 171 und 172 zu se 250 Gramm = 500 Gramm bezogen werden werden Tonnen. Ter Zucker fit möglichst vor den Weih a-fit5t(irrtagcn aus-ug-ben.
Karnevalistische Ve ran Haltungen.
Dl. Messe. 8: AuSteilg. d hl. Kommun 9: Lochamt m Pr. 11: £>L Messe m. Pr Nachm. 3: Andacht d. Ktadhei-Iesu-Vereins AbdS 8: Abend- unteichaltung d. KirchcnchorS. — Traspora-GotteS- dienst am 26. Dez. Grü»vern norm Wt. — Kath. Gottesdienst. 24. Dez. B ichtgelexm- heit in Lich von 3—o UT?r nachm. — 35. Dez. 12 Uhr nachts: Cbristmette in Lich Vorm. 10: Ln>cbaottesr»ienst. Naclrm 2: Feierliche Vesper. *'»5: Christbaumseier m. Brsrlrrung Vorm. 8: Christmette m Lungen — 26. Dez Lauüach vom. 7, jungen vorm. 10, Lich nachm. y«3 llhr.
Israel. ReligionSaemcinde Gofes- dienst tn der Spnaiogc (Süb-Anlam). DamStag^ 25. Tez. Vooabd. 4.30. Morg 9. AbdS 4.40 u. 5.20 Uhr.
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weitere? cinleuchtLnd, daß diese erhöhte Menge auf Znnenfeuerungen, ob dieselben nun mit oder ohne Unterwind arbeiten, mit einigermaßen be- srred>a"nde'!- Erfolg nicht verfeuert werden fönw., Die Verwendung von Braunkohle aus einet Unterwindicur ung ist immer als Notbehelf zu betrachten, wenn «ich ans irgendwelchen Gründen eine Verfeuerung nicht onbringen läßt, so daß man eben die mit rner Innenfcuerung verbundenen Mißstände mit in Kau' nehmen muß. Das Gegebene für die wirt'cha tlich- Verfeuerung von Braunkohle ist, wie sich in jahrzehntclanaen De- triebSersahrungeit ergeben hat, nur die Verfeuerung mit Stusenrost.
Metz, 23 T«tz. (Vriv-Telega:.) In der hiesigen Filiale des Pariser Kaufhauses Reaumur brach am 21. Dezember naxf*mitt<tg4 infolge von z?ürzsck>luh Feuer auS, das einen großer: Umfang annahm Das Feuer zerstörte das große Lager, das emes der bedeutendsten in MeV ist, vollständig. Fast die gesagten Waren toirrben ein Raub der
Kestern abend 8 Nhr verschied noch kurzem, f.owerem Leiden unser liebeS, einziges Söhnchen und (Lnkelchen
Erich
tat Alter von 10 Monaten.
9m Namen
der trauernden Htnrerbliebenen:
Otto AuhS uuv Frau nebst allen Angehörigen.
Lollar, den 23. Dezember 1920.
Die Beerdianng findet SamStag den 25. Dezember, nachm. l*/i Uhr. statt.
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Do die L-erchc singt.
Operette von FranzLehLr.
Gießen, 22. Dvz. 1920.
vlecks Strohwitwe war wohl mussikalisch wert- «ller, aber die Zigeunermusik Leh^rS geht besser -iS Ohr und wird sicher emen noch größeren Pvbli- Ennicrfolg erringen Sind auch nicht alle Melo- 3Jtx\ originell, — es sind Stellen vorhanden, wic r*n Vorspiel zum zweiten Mi, bei denen man nicht n^hr von „Anklängen" fprodym kann, so nehmen sie doch durch thre forsche Rhythmik und gewebte Instrumentierung gefangen. D-.e Operette slrht ri diesem Jahre tmillkaltsch auf echer erfreutidien ^öhe. was wohl nicht nur der Dinzuziehung des | staatlichen fiurordxiLcrd Bad-Rauheim, sondern I unh dem neuen musikalischen Leiter Karl Schl a - »er zu danken ist. Unter seiner Leitung sind dic Operetten au sführungen r.icht mehr Völls üücke mit > 5csangSemla^e!i Der musikalil'ckx Teil wird an«
Meinend ohne Striche durch»eführt intb zwar mit I heskfinack und Temperament.
Die Dandlung hält sich im üblichen Rahmen Tie lleine Lerche, ein ungarisches Bauernmädchen, -nrb von einem Maler in die Stadt verpflanzt, ; ri die eS so wenig hineinpaßt, wie die Lerche in
•'m Käfig. Daher gelingt es dec früheren Ge- I liebten des MalerS, einer Sanyerin, auch verhält- iSmöpia leicht die bäuerliche Konkurrenz aus :em Felde zu schlagen, zumal da sie den Wctt- Ttverb um die Gunst des TtannrS nicht mit sonder- 16 vorneb^ten Mitteln durchführt Die kleine Lerche verläßt ohne ^Tbfd'i b das L»aus des Un- -rdrtuen und kehrt mit ihrem früheren Verlobten, I l>m sie um des Malers willen verlassen hatte, ideber ins Dors zurück. Ten dürftigen Gescheh- itiffen sind jedoch sehr geschickt Gesangsmimmern ringel egt, die nicht nur von der Liebe leben und #imt Beispiel mit köstlichem Behagm den Genuß kiner Tasse fihffce und einer Z garette schildern.
Die Titelrolle der kleinen Lerclie Versal) Säte I Ctte. Stimmlich und darstellerisch ist sie seit ihrem ersten Auftreten erheblich freier geworden. Sie Rolle deS Bauernmädchens führte sie mit großer Anmut und Ratürlick)keit durch, auch in htam Unbehayen vor der städtischen Meiduna. Tramatische Auftritte blieben etwas kindlich Sie öar diesmal auf bei Stin:me, wenn sie auch nidjt immer gegen das Ovchestar aufkommen tonnte, das allerdings verschiedentlich ein klein wenig mehr Klrückhaltung nert'ngvn hätte. Steffi Bfeffer- Teutsch besah als Sängerin daS iimfangreichere Stinrmaterial, übertrieb aber vom zwei'.en Auszug ar ihr LiebeSwerben um den Maler so aufdringlich, daß es sckuver fiel, bcffeii GescktlinvckSänderung |u begreifen Auch eine verliebte ungarische San' gerht dürfte kaum so zu Werke gehen Luise 9t am m ei spielte die Denstmagd mit einer brauchbaren Dosis Dumor. Von den Derren prägte Rnidolf G o l l in seiner originellen Art die Figur rires biederen urogarifd^en Dauern, der auch in - der Stadt seine Eigenart zu wihren weiß und
Kircblicbe Nachrichten.
Evangelische Gemeinde.
1. Weih nacht Stag, 25. Tezember.
Kollekte für die ffleintmbcrfdxilen.
Stadtkirche. Vorm. 9W: Vft. Mahr. £4. Abendnvchl f. b. Matthäus- u. MarkuSgem. Mds. ö: Pjarruss. Ramge. — ^ohanneSki rche. Vorm dy»: Dft. ÄechtvlShetmcr. AbdS 52 Pfr. Ausfeld.
2. WechnachtStag, 26. Dezember.
Stadtklrche. Vorm 9y»: Vft. Becker.
MarkuSgem — I oha nneSk: rchc. Vorm. 9 #: Dir. AusieD. Dl. Abcndm. t. b Lukas- u Jv- lxmneSgem Nuchm. 2: Taubstummengottrsdienst: Psr. DechtolS^x aner. AbdS 5: Ptarvast Ramge. — Man vag, 27. Tez., abdS. 8: 5Be(nxidxt3tncT d Lvnfirmandenvereinigung b Lutasgem.
Dieseck 25. Ttk, vorm 9’/<. DailvegvttcH- bienft (Frauenchor). 11: Kinderkirche. AbdS. 5^: Liturg Tlnistseier. — 26. Tez., vorm. 10: .vaupv- k,_ v^rs" niififMr o,;7 gotteÄ'cnst AbdS. 6*/i: Wellr avfttS eicr b jVmter-
Mgebnfen anptieblt d jto, teSaritb-. für tn, 10; sTTdjTrt a (W^bnAnSTT
Staufenberg). 4: Litur» GotteSdrenft,
Kirchberg. — Sonntag, 26 Tez., 2 (53n"ifb< tag, vorm 10: Kirchberg Nachm. 4: Staber- gottesdienst. Nach allen Gottesdiensten Kollekte f. d. Gcmerndemission.
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