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Erster Blatt

170. Jahrgang

Das Besolöungs-Zperrgesetz

Der

I V"

fr ihrer y amtm und x- '_v)R ri't n>*rbfn, bevo- 1T ItrtrsT» f'ö ben fim'bm'fl''

- ''io hitrrb bi' obcrften

Auch die Mctzrer^

iDarum Hal Botha nicht gl» ich öffentlich protestiert?

erniprech-Anschlüsse: irdieSchrisrleiinng l 12; lerlag.Geschüfisstelle 51.

al? und

aut Ja.

England getteu die Rückkehr König Konstantins

- den gen ckm g' -ind. G -cn o' fen n*uc E:rsrbri'tnn be- Sär.b't über die B"rüie ib*er samten und S'brer ntd)t in Kraft tereV rtrrt'en, 2err fit* von ten Zuständigen La'ite'b'hödm Sri ReichSminist"r der Finanzen mitrt-itt fhb,

Ruffi'ch-schwcdi cher Handel.

S t o d b o I m, 24. 9?ot> (WTB.) Der Ber- tretet der Sowjet re rienmg Profe'sor L o in o n o- fdTj teilte mit. da'-, mit zwei Dampfern 20 000 KLvt-amm reines $ofb <nt*> NeY« noch S'odbolm gi'b ach' nnirb n D ee Summe ent brech' 60 Mi'- lionen schwedischen Kronen Die Sowietregirung Irabnch ia« noch mehr Gold noch Schwedm zu schideu, sonn' und Navbto als ffontmiation für die Eink'uf-, die Nus', and m Schweden iracten hnlt Die Li se unaen bin nm btteTen davon ab, ob die Berbandun-en mit der fdjrtjcbifrfen flte-ri ?« iirntT über Sie Zulam-en'etzlm? te- ru'i tben Han- de.sd.lezation n.icit b f ie?ig nten Bkuf nehme.i.

2a» Befinden der ehemaligen Kaiserin.

Amsterdam, 23. Nov. (23ol's.) Tie Blätter melden aus Schloß Doorn - Das Be­finden der vormaligen Kaiserin ist be­sorgniserregend. Prinz titel Friedrich ist, auS Deutschland in Doorn eingetrossen.

9?e u e Vorschriften ber Gemeinden ober fnM'vn 5"fr'ttirf>*n Körne scha'ten über br Be^ 13u* ihrer D amt m und Lehret dür'en nicht in

it Engelhard t kov. Wir bit slbet, ist bet Ski! iflib heute wetf ntot Dkl «Jtn eim und BodriO Ivirtichailüchemi g hörte er als L Partei bis ü er aus GesuiW legte.

yessische roUsfammer.

Darmstadt, 23 Nov. 1920.

Präsident Adelung eröffnet die Sitzung um 10,20 Uhr. Der (Iitetoiiri be r. die Gc chF.s- rd- nung tvin) auf Antrag des Abg. Eißnert zurück- gestellt.

Darauf gibt der Prä ident des Landesernäh- cungsam eS Neumann zu ter Beröfientlichung teö Gc chi.f.Lf.ihrcrs der Dffrnbarfyt Melger-In- ming über t-ie Lierrungen von Schmalz an die ?trma Li lel in Offenbach eine Nn/zere Erckärung ab, in der er au-führt, bar< das Lmi eternäb- rungSamt .ich mi. gröberen S-ckmralzvor raten ein» getetft ha te, bi* man im Juni, als ein Prei'- rüdl'.crnq su befütch'en wat, ei'woi e 'nri-'ter ab- saosten r.-vll e, da immer noch 40u0;3<nner Schn alz tNrbaitten ivaren. Man habe dakyr auf ein An­gebot bet fvkma Hinkel in Off.mbach die'er einen Teil rum Preise boit 32 Mk. v rckauft. Am 15. I li wnr e dann der Drei; aus 31,50 Mk per Kilo

W) tevor entmeber seit der erQen Mtteil'mg *r Wochen odm feit der Wischer bo'ten Mittncki 0' Tage verstrich n sind, ohne baß der Reich?- »'igt ber Finan'v'n (Smfnnid) erboten bat oter öt! Reichsre-waOunasgericht o^er bas SckiebS- igridbt die Dorsch i'tm für zu'äscka erf ä-t hat. Ecken B-amte oter L-b"er burch Annynd'tnq ölet G setzet in ihren Dienßberü'en rückwirkend "fftMcr arfteHt. so find die zuviel erhaltenen ®t'r'e nicht rurü-ckzn iahten.

. Dicke? G f*h gilt imigemäS auch für Warte- 9''ter, Pensionen und Hinterbliebe- [lui be s ft g ?. Es Inte im alte'^ein"N mit Wir- vorn 1 Awn' 1920 in Krack und ^off mit dein »Avril 1923 wieder auß'r Krack gesetzt werden.

m. 277

Dec Siebener »nzekaer ktscheint täglich, autzer bonn. und Feiertag».

Bezug,preise:

MonatlichO.ark 3.60 indMK.- 65TrLgerlohn, lierietjahitichMalk 10 80 indMli.t.95Trägerlohn; durch die Post viertel. Ehrlich Mark 12.- »uoichllehlich Bestellgeld.

Wie General Botha fl&cr denschlechten und arausameu Frieden" geurteilt hat.

Amsterdam, 23 Nov. >WD0 Jbi ibren in derSuv'av Time-" rcrör'cnt'i 'xte.i Erin­nerungen fd«ribt Mrs ?f) q u i t b , ra4» ber Unterjcidnima d^s DeraiH F-.tL.erS tabe Ge­ne rat Botha ihr rvls.omnen n c e ce'cbl-gen erklärt, es fei ein schlechter und grau­samer Friede. De e V< S'.a'tsfunst hnbe in Paris Fcc^n guten Eindruck aut in gemacht Bscha sagte, wenn er Rantzau ge een wäre, halte er tu seinen vor ihm n etsen Fnnden In Bersaisfes ae'agt: Der K.iei i't zu (5nbe gekom­men. Ihr habt gerwiren und wir ba"en re.l.->ren Ihr habt uns re Selxis e ictb im'e e Geskimtze, aber unser Volk stirbt Dio'gerS. Ich ach'e ni^it bo-aut. ich unter»eich e B> tla ficht fori, btc'e Worte bätkn den fnfiier'en schon lan7e vor Augen ge-

Mittwoch, 2 s. November 1920 r»nnohmc von Anzeigen für de lageenummerbis A A zvm Nachminag vorher

Ä XIX 1 S^r °^nr i*^c ^erbinblubkeit l.J m hfl preir für l mm höhe für

B Anzcigen v. 34mm Breite

I a< n öril d) 35 Pf., aufwärts

ID Wk Be 45 Pf . für NcKlame.

Anzeigen von 70 mm Dreue 150 Pf Bei Platz»

iEdelrf lepho 487!. J b*U*en®£p _ len ind nach

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lxrlt n, wie f e sich tch-ld g ^e acht ta'ei, sie solche Ft e'e sie r'gu"gm auckrleaten, das Herz se^er Mutier in (5u-<rxi feüb-t.

Auch solch' nxMvrcin'et Worte hätten die Ge.nalt -aber zun äcdst sckr-oerlich c irft.

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**.N t-dr

Pari«, 23. Nov. (WTB) HavaS.

Londoner Mi'a b i'er desPetit Pack'i n" mel­det, daß Schn'tte g-tan wuchen eine.scklS, in Lu^rn bei König Konstantin, attbrrei f< it5 in Athen bei Rhallis, um bief m in aller Teut'ichkeit zum 9(nr5bmrf zu bringen daß Entlaub bi* Rückkehr

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^'s-chmg _ >htt lieber V. a t

M hat) J i 9*. ev >, > be? Aitilüj ü [ svrzuge'er id) tiiojeni teil genMe.1, bk i, texfeu wimn ittfrtnt r"bei4 ividiigr BMrtfdgft wi, , die aHgenttni tracbc^nce t einer Lerschie«, Wn Sirti'dt» riifftn, in bträ -ti entlMirjllwta'

tntm in M l$.) Der «Hilf nltn in $dj> , in der mitytai: der letzten Voj- il Prag verlnsa^ n, sich dis M:

vorfchriit 20° f Auf.tdlag. jSauptfd)riftleiter. Aug. Goetz. Berontwoetlich für Politik: Auq Goetz,' für den übrigen Teil Dr. y.embotb s)enz: für den Anzeigenteil H. Beck, sämtlich in (Biegen.

wahrhaft erschü'ternber F i l m da r st e llu n gen de s Ki n de re l e n b S, bas zur Zeil in Berlin I)Crr,t^_?:t^e - ®r9riffCTÜ)nt so gte dies-r Borsilh- wmg. Am Ah sch daran rich ett der Reichs- p r ä \ ident an bi? Der ammdte Gesellschaft .'m Ansprache, in ber er it. a. ausführte: Wn linb heute hier zusammen ^kommen um embrnur* -»* auf die 9tji^ ?)>t hi:tzu:vrien. unter ber biß Jlinber unseres Bockes lckd.n Dte fahrfange Un- lerernährung imb ber noch fortbauernde Mangel an unentb.'hrlicl'er Nahrung, un-enügenbe Kler- ^mg unb Erwarmung haben beion er5 bei unseren fnnbern ein E.enb gezeitigt, baß nach grünbliäiet UsTÜfima anerkannter Sozia prlitifer aller Rich. ftmgen : nser ganzes Bo kslebm ernstckch bedroht. Schon (enge ist deshalb (H ims eine al-iest^igd' Wohlfahrtsarbeit an den Kindern geleistet roorben. Wenn bie,e Arbeit sich auch mehr tm ftlL-n vollzog, so haben durch die tzilfsbereitsttxift unseter Landbevö.keruni unb bu ch die selchst- lo,e unermüdliche Tätigkeit weiter Kreis", doch hunderttausenbe von Sintern die Kräftigung ihrer Oxfunob it aus unseren eigenen Dilssquel en her­aus finden können. D>.iS verdient volle Anerbm- nung. Bor allem aber gebührt warme Anerken­nung und fr z icher Tank dem ausläTtdiichen ^>.lss- werk. Aus Skandinavien, b r Schoei., den Nieder­landen und tm größten Umfange aus Amerika, sind uns für unsere Jtinbcr nicht nur reichlich Liebesgaben zugegangen, sondern es sind Ber- treter di fer Böller auch bemüht, sich persönlich von dec trmtng.-n £a*je der Kinder m den Großstädten, ^ndustricbezirkrn unb im Erz Gebirge zu unter» richten, und mit bewundernswerter Hingabe tätig L>and an ba5 Reltungsiverk zu legen. Die enlstv»

»dstot unf.rr Kinder macht es uns allen zur Psncht, für diese wichtige grobe Aufgabe.unser Bestes einzusetzen. Diesen Zwecken soll bie \un- mehr eröffne e Do.kS ammlurrg für bas not­leidende Kind dienen. Zu berDeutschen Kmderh.lfe" haben sich bie Wohlsahrts- organi.at-.orten al er Richtungen veremigt. Die Frage, öffent ich? oder private Hilfe, ist hier ref"en» fach ich. (SntfäKiienb ist, baß un er en unglück. ichen Kindern von allen Seiten mit a'len Mitteln schnell und tatfräitig g'hol ien wird. Sodann gab Rerie- runasrat Grieneisen eine Darlegung über bie Organisation unb b e Du ch Übung d r Samm­lung für^ bi?Deutsch- Kinderhilie", bre mit leb- bat-m In'er sf entgrgen genommen wude. F-g-i Ethel Hansa von ber Staatsoper schloß die Deranstaltung mi' c n-m Bort ai aus Troubadour. Dir ausre-eichnct durchs üb t Be an^a hng er weckt-- a b-?me n den l b'af est m Wim 'ch es möge ber b-vorst hnrden llntrrrebmwtg zur Lindem g der Not ber b.utschen Kiirderwelt vollster Erfolg beschieden sein.

Aus dem Nelche.

Die Notgemeinschnfl ter deutschen Dissen- m schäft.

Berlin, 23 Nov. (WTB.) Um bie Abgc- georbnetm unb die anderen fübomben Kreise mit ber N o t ber deutschen Wissenschaft so­wie mit den Zi len unb der Organisation ber jn ihrer Behrbuug gegründeten Notgemein» schäft bekannt zu machen, hatte ber Reichs- Minister bes Innern Koch iür Dienstag zu ei em parlamentarischen Abend in den Räu­men des Rcichstagsgebäudes eingdacen. Ter Rcichsminister bgru&te tif 9.erfamnt.I en, ti» d u großen Sitzungssaal des Reichstages cinschließ ich der Minister» und R ichsratsbän^e bis auf den labten Platz füllten, an deren Spitze Reichspräsi­dent Ebert, Rckchskanzler Fchrenvach und fast sämtliche anderen Minister des Reiches und Preusens erschienen waren, unb wies i i etnbring» lieben Worten barauf hin, daß c4 die beulfme Wis,enschaft xu retten gelte, um bie die Welt uns bcirciT«, das einzige, wo mm uns die Welt moch beneide. Eine Reihe von Borträgen, die mit leb­haftester tluimerfiamfcit angehö t wurden, be­leuchtete den Zweck bet Organisation und des Ab?nds von den v rschi densten Seiten. Dec Gene­raldirektor der pr ußischm Staatcchib iolhek, von H arnack, sprach über Wisen cha t und Kultur, der Direktor ds Kais-.t-Wi.l^.ms-Znstckuts für Chrmie G?b. Rat Prof. Dr. Haber ü-<r Wiiscm- jchaft und Wirtscha t. Geh. Rat und Unireriikäts- profeffor in München Dr. Fri.drich v. Müller über Wifsenschait und Bo'lög?funi h^it, sch irßlich der StaatSminister a. D Dr. F. S ch m i d t-O 11, der langjäh.i^ Lecker des prmstischen Hochschul- w.-sens, ülxr bie Organisation und b« Aufgaben der Notgem.insck-ack. Die g änzendrm Bo träge macht.-n ein.n tiefen Eindruck und ernteten stürmi­schen Beifall.

Der ne!*$pr^öent

über die ..Deutsrde Uinderhslfe".

e Berlin, 23 Nov. (WTB) Die rharitatüpen iltknne acker Par'e e»: und acker Sltriie-' to-en des 'wfcfrrn Reül-rs haben sich zu einem ÖilsS- jlirf für das deu t f che notleidende l|iit9 alsDeutsche Kinderhilfe" zufam- f^'7>o('en. Eine Dob.'-'anrn^ui?« soll v-m « Tcrwmber bis 5. De^m'-er ii bert Hän'ern

öetri -len fta tfinben. Heber das g- n^e Reich Itfcte Organifa ivn zu die em Z-vrck? errichtet. VW 5trlci ung für dieses HilfSwerk ließen der W&Präfibent und Frau Ebert für hei-ic no.ch- IJt.oj Einlor-uneen zu einem Tee ergeb'-"», der

<wosx Airzahl fi'ilwender Periönlickikei en aus $Tx ien ter Rctchshaup stadt zusammm'ührte. :St- stcülBpräsrent und Frau Ebrrt empfingen, JWertü&t von Minislerial irelckor Dr. Mei mer, Säfte in dem arvsten Sarle deS Prä rdenten- tT.rt Es waren tast sämtliche Reichs- unb preu» KlÄ^M mistcr, bie Führer der Parament arischen ifcf.bnen, Oberbü.q rnuifter Wemru h imb an* 2?" Vertreter der St(L»t, bie leitenden Perfön- ",Seiten des Roten Kreuzes sowie anderer Wohl- '|]t?it8beteilte, zahlreiche Mitglieder der hohen *a_5Xi' Handels unb der Industrie sowie '^rtAeter vm Kunst unb Wi senfchaft er* *Tim. Ein Vortrag her GralSer^.rhlung Mitglied der Staatsoper Ivies Mann eT,lIctc das Programm, hierauf folgte eine R^ihe

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des entthronten Königs mir sehr ungern sehen würde. Falls diese Warnnng unbeachtrt bl.ckl'en sollte, dürfte Griechenland wohl nicht mebr bauaut rechnen, all? bie Grlne e zu bebrlten, welche ihm durch den Frie'ensve trag von SevreS zuge- sp^ochr'n worden sind. Man ist in Smibon d-r Ansicht, daß dieser Schritt schon seine Früchte getragen hat.

Ter Entwurf deS BesoldungS^rerrges-tzeS ist rrrft ber amt tch-n B zeichnung » Entwuck e:n?r fr.\e*yt zur Sich tung e n-r einhe t ichen R-ge ung ferBeamtenbe oLung" b«mR ich5tag^ zugeZangen. 2«s G-sey b'stimmt im w sent rchm folgendes:

Das Rrichsbefolbungsa setz tarn 30. April 1920 und feint spätrren Abänderungen oder Er- cfttiiuntrn sowie bie Dussührungsbestimmungen ttttjn find für bie Regelung ber Bcamtenbeso düng tir den Ländern, G'meinden unb sonstigen öffent lidht Körperschack n in bem Sinne bindend, daß t* Dienstb rüge ihrer Beamten unb Lehrer bei berücksichtigung al er in B t acht kommenden Um* rhbe nicht günstiger geregelt werden ilrfrn als bte zu betnertmber ReichZbeam- t*n Eine gimstng re Regelung ist nur beim Bor* gen besonderer Verhältnis e unb aus be'onberen ''kündm ?u'äifig. Die Länder, Gemeinden unb n'ifltgen ö sentlichm Körpe scha terr haben bie zu- ?,nk ber V rfünbrwng des Gesetzes gr.'tettden nach brm 31. März 1920 erlastmen o^er in Kraft ge* f'-trnm Vorsch'i'ten über Dimstbe ü^e ihrer De- rrWr unb Lehrer innerhalb dreier Monate nach

Dertünbi una d's Gesetzes nach befrtn Vor- ri tm mit Wi^firng vom 1 Avril 1920 ab neu cege'n, sow it ieie Vorsch-iften günstiger sind, 's. nach bi-fern G setz zu'ä sig ist. Bmmte und b^rtr, bi' vor ber Neuregelung einet RechtS- n pruch auf> e Di nstb^züge erworben hatten, Di? si* ihnen nach trr N u^eg-lung zu stellen wstr- b-halt n ihre ivoblerwo brnten Rechte. 9?'ne kvrsch-i'tm ter Länder über Dienstbezüge ih-er f<amten unb L'hrer find von den zustänbigen v, iiibffibbörbnt bem R ichsminister ber Finan'en mtwtri'en. D r Reichsminister bm: Finan'en Tann riten Vorsch-ickm ber Länder über Dienstbetüne Irrt B-amtm unb Lehrer, wenn unb soweit biere Portori'tnt eine günstigere Rege'ung vorsehen, ('* nach dickem G s'tzeU'ärfig ist, binnen vier B'thm nach der Mittck'una Einspruch bei der ^gierung des beteiligten Landes erheben. Lat

Minister Einspruch «-rhoben. so kann die Re- fie-unq des b t ilgten Landes über b:e Frage, ob b inwieweit br durch den Einspruch betroffenen ckchrisdm nach dies'm Ge'etze zulässig find, vier Wochm nach Einlemtng des Ein- ch's bie Entsch i^ung des Reichsverwaltvgs- chts an'.-u'en. Dackckbe Recht steht binnen einer ist von s'chr Wock^en tym Reichsminister der am>en zu Bis zur Errichtung des Rckchsver*

Znnung habe kein Ju.eresfe an der Veröifcnt* l ich ung.

Tann wird die bttnglidx Anfrage des Abg. Laut betr

die Organisation Tscherisch beraten. Abg Ka u 1 7S^z) ist butd) die Be-öf- fentüdnng ihrer ene giscOe 1 Stel u-g a me ge­gen diese Organisa wn. tod) bt e'x in fielen 9rbitrrfreifen übe? tie .t^rchg'b n gen drsGroh* hessischen W i r t scha s»sbu 11 des , bie sich in ber Presse immer b etter n-äibtcn, grafy Erre­gung. Ti von tem Abg. Dorsch '-egebene Er­klärung, tast <tx Selbstschutz ter Bo ckn ge'en- über ten eercer'.ftia t'i 'e\ Organisationen nöf.g « i, habe te ne löeredjft ir g denn Ite La d 1 tr 'eien schmr früher orgaui i rt geire'en Di< Be­hauptung, tast d e fr| aIbentntr<rt:fde Ne m» rcßierung be'.e'e,'se er zurück:»? s-n. Ganz »6ne Zwei el ge ei die Derf-Ine'vncn reitf ef'un* <m, die W»if'e.lse:rdu: ge i u d anxre B-. rösttA - lick^ingen aller Art, ei e: unbest gten Bem rs, bah 14- Orgaiii'aiion Esck«rich eite ge eime Neben- organiVn <rn hab, die mit Waffen re-re'en fei ihren Sitz n Marburg hebe und te t Z reck veckvlg e, den rog , rin .-reit Feind" »,u l<l'ämp'en. Man wäll'' das reriacktrugögeniäse Rockck nid«t a - grcksen, rch e Zn-ei 'ei aber seien bie Tvny' ö neu ber Orgesch Geg e. der tetzigen Reichsarg^mi ation. wenn auch ausen^nn^l das OVm eil gg.?^t nr-bc. Es sei unledrngt PilickN der Stagtsrog-'e ung. hier- «rnzukämp'en Ter Neu er hält es für no - wndig, t«rs Bo ier-e e: eit p es« d zu rerstär- ten. KSrsm bit SichtLheitspoli-ct eutsprechend aus* \

mcr»e mit aller Energie jede Abiich en le'. ämpfen, .nelck^ zur Beunruhigung Veranla sung re'en Der Vrä i ent g^hl bann auf die Haussuchung in der Hessischen L a n be - z e i t u n a ein, be o'ler i.lfs kein Re'ul'at ergeben habe. Man werde a le reif i näivn Bestrebungen mi Aurmert a:n- p-rp (oen und ibn-n m gegen arbeit m TaS Selb :b?wust "ei 1 der Bollsgew s en unb die Sickier- bei sPolizei nrr^en dazu das ihr ge beitragen, da­mit mit der Zeit Beruh g-mg riiritt.

Darm wird die bringlichr Ack^ag? des Aba Kiel betr d'e Entlafwig ter Hillse'-re tn Ne- fer und Mahre elir:« tes Lehrens E'gner in Mörf lden le.a e .

?£bg. Jticl (USP.) bespricht ernge'etb den Dorfalt und die Sdellicig-ahme teS La -tr.>amte3 iür das Bistungsw-en, w lch- die po'it sch^ Frei­heit t*4 Le-iers teare- einftlf Snlte. Ti? Lelnxnn ier 'M Unnecht e^tla 'Si roirei und bie Lehrer feien im Cemer'.derat fKr fre etnget rtn.

Cberre ie miess.at Löh 1 e 1 n ct'jt Au klärung über ten Vorfall, wobei er estl'iellt, biR man ti? DrckL-iptuns.en ter Le rer Egner u d Kling­ler. wonach t<r Hau^t' h er uno ber Krcksschill* inspektor ihnen miistliebige Personen aus dem St.iatsdi nst -u ent ernen, nicht otpv* wckte e? geben lasten bunte; mein man b;e p l tiscke Frcnlxckt aud) nickn beschränken wolle, bür te 1 a e unge- Dxh-e Be' auprungen in ter Oefse^tlichliit nicht Platz gv.ien.

Abg. Kaut ro-'i) Hib't den Ton, welchen dos Landesoildmigsomt graenüfer ten Lelirern in den Erlasen ausre^rücki bat, abiohit nnpn-'senj», tr Lehrer bähen als Be.tr etcr der Gemeiilbe ge* handelt.

Abg. Kiel 5USP) fintot es bedauerlich^ batz man gegen die Le n«: vorgeht, welche piulbemi»-. ivorisch,/lligehaucht" sind.

Auch bie Tochter beS KaiserpaareS wirb er­wartet.

Wie von maßgebender Seite verlautet, ist im Befinden der ehemaligen Kaiserin eine Verschlechterung nicht eingetreten. Nach An- sicht der Aerzte besteht eine unmittelbare Lebensgefahr nicht. Die Kaiserin ist bei Be- wußtsein. Jn Doorn befinden sich an Fami­lienangehörigen außer bem K o. p.inzen, bei morgen nach Wicringen ruiückzusahren ge- deirkt, Prinz und Prinzessin Adalbert, der Herzog und die Herzogin fron Braunschweig unb Prinz Ossar. Diese nxiren auf die Nach­richt von dem Befinden der ehemaligen Kai­serin unaufgefordert nach Doorn geeilt, um in der Nähe der Mutter zu sein, für deren Leben nach Art ihrer Krankheit befurchtet werden muß.

gebaut werde, brauche man Ferne SelbstsclRitzB ovimcifalion. Er hält es sehr leicht Für möglich, taß durch unsch i bar kleine Urfail.e.i der yiltbCK tncg entilefei könne.

Oberr.gi u-ungsrat Emmerling crflürt int Namen des Mi.-iiiter.ums, daß i>- an b-r mitt­leren Linie fest hal ten. Nur auf hi fern Wege ^tragen bim Geiste ter tteuiK'mti dxit Versasung, werde man weiter kommen Allen ilm stünzlerischen Verbuchen werte man mit al L e Enepäe en argen Teten. In die'er B.rielw'ig mußeil alle Pareim einig lein. In Hes ai wurde )VC Crgefcfj verboten, Württemberg unb Baten feien in gl-idjer Weise ncrae-xm^Tct Wenn ir ienb- ruo sich Waisen zeigen Hl'en werbe man rürffiditd* los emgreiren. Wo öttstche Verhilm s e bi? Srfiah fung solcher Organisationen.ii marfjm, werbe man Ausnahmen geraten. Tem Wirtschasts- bunb habe man nach den bisherigen Feststellun­gen nichts nachsagen können Für bie Schutzpolizei und deren Führer könne er unb?- btugt eintretrn. Ein gemifkr militi i cher ÖX'ii't irk als lut notwendig. Er kenne bte Quellen M Abg. üttul, au« denen er feine 9Inigrifiv fd) prt Rel^ ner muß bie Führer ber Sichercheitstxckiiei nach leber Richtung in Schutz nehmen. (Beifall.)

Abg. Tingelbe n (D. vp) halt es nach der Erilrrung ber Regierung nicht für noNven^ig. >wch weiter hieraus einzugeten, der Abg. fluni habe effektives Material gar nicht vorgebracht. Der Zweck ber Interpellation fei nur zur Agi- tation bestimmt. Ti? Org sch sei in Hessen ver­boten, Bauern habe einen anderen Standpunkt. Man s?i mit den Erklärungen der Regierung voll und ganz einverstanden. Solange kein rwü keres Material vorliegt, habe es f?ium Werk einzugreifcn. Ohne unbedingt stracke Dis.ivl n s?i es nicht möglich, eine gut arbeitende Sicherhecks- pJlyet zu leiten.

Ä1)g Diehl (H.N.Bp) stellt tm ackern fest, daß ec fcu?et bet burgenannten Organisationeitz angehöre: bei den Ausstültrungeii des Abg. Maui tirrnie einem angst und bang? werken Ein Trug- fMuß deS Abg Kaul sei, brübie Org sch mit,bem £te,f. Wir schas Sbund, dessen Sitz in Friedberg sei, zusanrmenl»änge. Tics mute durch bie ein* cv'benle llnterfudrung sesgestell.: ob diele nobvtn- i'tg war, ist fragitd), jetenfcLd rtm es gut Aller* dings sei der Gedanke deS Selbftfckmtzes, besond^wS im flreie Frit^berg, sehr bered), ig In Heise» (teltfbe bin Zusammenhang mit ter beivafsiie.en Orgckch. In Hcs.en sei bie 9tilxj(u ivn auch nicht gemacht taJtöcn, sie wurde vvn au'eiholb terem- getragen, hier sei kein Bv"en dafür. Ein Dor^ wär sstreben auf wittschaktli^em Tyten könne n:djt bekämpft tocten. Er habe bie Angel egen heil genau siwrüft imfj feftgefteflt, daß fein Grund zu itgciux welcher Beunruhi^.ing v rliege.

Al>g Schröder (Z r.) ist mit der Reche* nrngSanitoort v>?ck imb ganz ytf ieten Er be* zrich iet eS als sehr erfreulich, daß die Sidx?rbei:d- bJlijei ein vollständig ber raurnwüri iges Instru­ment in der Hand ber R g erung fei. Die Angriffe deS Al>g. flttul waren unbegründet.

Abg fliel lUSP.) behauvet trotzdem, daß in He en eine illegi imf Orgefch bestelle.

Abg Damm Dem.i befhxitet iic Behaup- timnen des ?lbg. Diehl üfcr bie Unsicherheit im flret c Fickedd-rg.

A'g Kaul ''So-.) geht nochmals auf den Wir schas sbund ein und behauptet, daß er auf bem Toden ber Orgeich stehe

A g. D ie h l sH. N. Bv) stellt fest, daß Hessen sehr l-uu,ig mit Hessen-Nassau benrerfifelt werde, auch ter Groß hessische Wir schis sbund habe mit dem Hessischen Wir.sck^ tsbund nickM ge­mein.

Saa'SpräDeut Ulrich gift bie Erckärung ab, bau bie Regienmg alle ungehörigen Angrisse '.nrückwri en nxr e, wie dies ihr Reck)' und ihre Pflicht sei. Er stellt fest, »- erst nach her Fe't- fictlimfl, daß der Heck Sch -tz- und Wir fdyift^- dund ver chietene Punkte ter Orgrsch ausgenommen hatte, diese b?feit-gt wurden, nack-dem die R-'gie- nmg energi'ch erckärt hab-, daß onst ein Widn- ipruch mi. ten Reich-'estimmun'-en be'ebe Man

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l^lngsg"richts tritt an seine Stelle rin Bd) i r b * n e r i rfit. Bockitz n'er be^ Schild°- ckt? ist ter Prä'ibmt des Reichsgerichts. Zwei ihiqe Beisitzer werden von ihm ernannt; fie ss-n mm Richteramt ober höhnen Brrwal- »byrrft befähigt sein. Bon den fthrigm Bri- -m w rd j; einer von bem Rrichsminister ber aiiz-n unb tem b t"i'i ckrn Lande für dm ein» "tn Fall berufen. Aendert das Land, bi" Ge­lbe otrr die sonstiie öfstntckch.''pnschaft ck» d-m Eroeh n einer Ent'ch i^una des Reich-s-

cktunaSge'ichte-s ober te' Sch'etS''-'richtes b'c \ itckchck d'rt, oegm bie Einfv-mch erlwden ist, ab, B sind bk* ab^cirntvTtm Vv'"'chri'ten bem ReichS* tniQcr ber Firtan<*n mitiut i'cn.

sSflt -

Ö n ber W ^nldjrift für Drohtnach« wtf'te V fr lichten 2nz iger Gifhe».

H p-stschestellt.:

General-Anzeiger für Oderhesfen

Drarf imd Verlag - vröhl'sche Univ.-Vuch» und Steinörnderei R. Lange. Zchristleitnng, Seschäftrstelle und Vrvckerel: Schulstratze 7.

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