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Sdrriftl. Anaed. unter Len Wien. An».
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MlstürfiskuS und 3olDateitrat.
Jroct palst, seh mteren<mle Z ivil vr 0 ze sse sind bei der sechgien unb siebenten Zivilkammer bee Sanbjerixbt? Frankfurt anhängig gernotben urch n*crbeit heiri nächst zur Verhandlung gelangen. K äg'.r ist mb ide t Fal.en drReichs Militär- f i t f it 3, vertr eten Imrdt bie Intendantur des 1-r'. l?lrinretjrDv ;n Kassel. Den P cozcssen liegt sdlgender Sachverhalt zugrunde: Am 14. November 1918 erließ die Verpflegung^ und Löhnungskom- mission be^ Svldatenrats Straßburg i. E. einen an die stellpertretcndc Intendantur des 15. A.-K. und an die ©uuDcrnnnentintmbanhrr aerichtttM Dc-° whl den Beamten und Bcamtenstcll Vertretern der tembantur und sämtlicher Lokalbehörden sofort • int tSeitK von Grbühntisscn anzuwü en bzw. aus- wiüfen. Es sind insgesamt etwa 213 000 Mk. zur Auszahlung gelangt, und der Militär iskus macht nun ritr den ihm erwachsenen Schaden den Bor- fitonhev des Bentralarbeitet^ und Soldatenrats in StrnÜb t ;, i t Gcw rkicha t se r tstr R eb ho l z, ’omte bett Vorsitzenden der genügten Löhnungs- und Bcrvitekmngsronmtission^ früheren Ncichs- tegsabgeordn.-ten Bohle, haftbar. Er lagt vor- läufig ffalt der 21.3000 Mk. nur 50 000 2JIT. eilt. Nachdem to zwischen den milstärischeu Stellen zu Differenzen g: Um men war. hat ein Teil der Bc> amL'u die gezahlten (Selber zurückerstattet, die Medrzah'. aber antwortete nicht oder bat zum Ausdruck gebracht, daß sie die Rückahlrmg verweigert. Inwlgadesten bat der FisLts auch die einzelner Beamt-m — 87 an Zahl — verklagt, und es wurde Um zur Durchführung des Anspruch.- gegen b:c Beamten am 6. November die mmifterie'Je Gen.hmtgung erteilt. Rcbhal», der cbenic wie Bohle den Beseht unterzeichnet hat, madf u a. solgeubcs geltend durch seinen Rechts- bcütanb, Rechtsanwall Dr. H. Scctel. Der Zentral acbetter- und So.bctcircat Straßburgs sei durch >ien Friedensvertrag nachträglich und rückwirkend inner die ^vinpeten» der französischen Regierung gestellt worden. Dadurch habe du- deutsch- Regie rung auch aus den Anspruch der Einrede verzichtet .gegen Handlungen der Einwohner von Elsaß Loch- ringen, die nach dem 10. November 1918 liegen.
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JHBIttaCTf ppm 16. September fo eingrttnb, und isam Der Ansicht aller Beteiligter fo n»hrfrit^ gern ätz txrogmflt, daß sich eine Aiederholung erübrigt
Bur "heutigen Haupt Verhandlung waren tun der Staatsanwalt schuft und der Beneidiaunq etwa 30 Zeugen geloben, zumeist, außer den Mitgliedern der Stadtverwaltung fetbfc Stadtverownete allen Parteien. Tic 2ln klage vertrat Stairsanwalt N c u r o t b, den Dorsch führte Landyerichtsdrrekwr Wiener, die De^eidigung die Rewtsanwälte Hornberger und Aaron.
Es bestand bei fast allen Zeugen ohne Unter schied der Partei kein Zweifel darüber, daß der am 15. Sept, angenommene Beschluß, ben angewrber- ten Kredit zu bewilligen, kurz darauf in Jorm deö Antrags Klmgspor einzig und allein un^r dem überaus bedrohlichen Druck von in den Schungssaal eingedrungenen Teilnehmer des De- rnonstratirmszugs wieder aufgehobcm worden ist. Die Angeklagten bestreiten alle ihre Schuld. Sie wollen sich an den Ausschreitungen nidn beteiligt, sonder«! un Ctegentcil die Dumultuanicn M bc- tubiflat versucht haben. Die Zeugen schildcrlen, A- T. in drastisUx-r Weise, die bekannten Vorgänge und ote Teilnahme der Angeklagten daran, ioweu sie eine sollst Teilnahme wahrgcmommen baben. Rllch oem Ergebnis der bis in die Abendstunden ntährrnben B n eisaufnohme hielt der Ltaatsanwalt aüi Angeklagten des Aufmlns überführt Er ging sowohl mit den Angeklagten wie mu den nicht ^u fassenden moraltschen Urhebern der Borgänge schon ms Gericht: es habe sich Hinglich um eine Kraftprobe gebandelt, um emr Dergewalngung bei Meinungsfreilieü her Stadt- nrrorbneten unter dem Scktlagwvrt des Kampfes mit geistigen Waffen. Darüber, daß es w (**?rvült - tätigfxntm gekommen sei, wenn der Beschluß niest rückgängig gemacht wurden wäre, bestehe kein Zweifel. Er beantragte schließlich gegen Burk und Bier au die gefehlt eben Mini m a l- itraseti von fi Msnaten, gegen 2-ufcc und Stephan 8 Monate (Gefängnis.
Tie Scrfcibiger hielten ihre Klienten für nicht schuldm und plädierten auf Fveisprechung. Mit Rücksicht auf die uorgerüdtr Zeit vertagte das Gericht die Urteilsverkündung auf den 30. Llpril.
Detnerkl fei noch, daß die Berbandlnng einen durchaus sachlichen und ruhigen Verlauf nahm, und daß »um erstenmal in Gießen aus Ostund der Reich-Zversassung dem Zeugen Stadtv.-rvrd-- neten Weiß auf fernen Wunsch, „weil er nicht an <Moü glaube', der Eid ohne die religi öse Bete ne rungs f v r mel abgenommen wurde. Bemerkt sei weiter, daß die Ermittlung weiterer Tumultuanten nicht möglich mar, weil bei derartigen Vorgängen es an sich schwierig ist, ein- reine Verfen.-n frstzustellen und zudem die in den Schungssaal der Stadtverordneten Eingedrungenen auch zum großen Teil Ortsfremde waren.
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Der Erlaß des Betehle fr: töttoenbeg gewesen, um einen geregelten Adrrandport der Trupr<n, Sieber ftellunq brr Emä' ning und Auftechterdaltuitg der Ordnung »u aewährlerswn. Bon einer Be'cvlaq nastmimg non 9/ (XX) Ak. ist dem Bd? Ji.en ULthi5 kTanm Es sei hier mit der Mögltchkeri zu rrchik-n, daß ein falscher Soldarenrat eine Rolle geftnrft bahr, ober daß ein Manko der Änne verdeckt werden teilte.
Die Ziegenlmincr Zuchlhausineulerci vor dem SchwnrgcriiUt.
> Marburg, 22. April. N-tubvem bereite kürzlich in Ziegenhain in einer dorthin wr- legten Strafkammersitzung eine Änzast hu bei ten Auckbruäi aus der Swafaustalt zu Zie<tetcham am 21. Dez. v. Zs. beteiligten aber weniger be>
Strafgefangenen verurteil! wurde, b.-schüf- tigtc sich gestern und beute auch das S d) tu uv- peri Cbt noch eimnal mit dieser Sache, bei der Zwei Au-drecher erschossen und ein Aufseher durch «chuß der '.Meuterer schwer verletzt wurv-e. Als Ängefiagtv wurden neben Strästmge namen» Josef öCidkT, Sxrm. teoch, Emil Reiner, Silvester Kurz, Friedrick, Ltrohmever, Martin Bien intb Lar! tzornung, sowie eine qröß.-re An z-all ihrer G» noi.en, dic^ zu xn üü'Icn Zeugen gclxir>en, vor- geführt. Sämtliche Sing:neigten statten ein md)r aber weniger langcv nravinreoüirr und ihre
Strafen deinen Tid) zum Teil noch jut fange Zolnr aus. Wie au-: der VorlivEung hervorgfng, hat sich an dem fraglidyn Tage ter Angeklagte Sfcibcr, der noa> 10 Zadre verbüßrn muß, auf emen Am- scher gestürzt, dann den Wasten ich rank erteodyn lmd durch die Rufe: „Alte steran, fetzt ist « Zeit, Spartakus ist dak", einen gwfr1: Teil der fangen en, die auf lern und in den Werkstätten waren, auf die Boine gcbraaH. Sfr na> iaf-cn fick' mit Waffen, iwachten tu-? Mafctnncn-- gewebr unbrauchbar und kletterten Über bce Mauern, iDorouf ihnen auch schon bewaffnete 3i.geiu- lxriner Bürger entgegen traten und sic zum Rückzug zwangen. Später traf auch noch eine Abteilung Marburger Jäger mittels Sonderzug ein Di Angeklagten machten allerhand ?lusreden. Die
eigcnttichc Veranlassung sei die schon lange ver- inviicte *hmte gcro.ien, daß die Sparlalisten zu ihrer Befreiung am dem Marsche seien. Die Vorhandlung endete bamit, daß der Angeklagte ctn)!>- nieuer foeigrsprachen wurde. Reiner erstiolt 2>/? Jahre Zuchthaus und 5 Jahre Ehrverlust, Bender Zahre, Silvester und Bien 2 Zaüre, Hornung V/4 Iastr und Loch l1^ Jahr Gefängnis. Mit dem Nachmittogszug wuideii die Gie angaim, ins-- gesamt etwa 25 Mann, wieder nach Ziegenhain transportiert.
dt. Friedberg, 23. April. Acht junge Leute von hier gaben anonpm einen „Slandalau- zeigeck' heraus, der gröblidv Beleidigungen hiesiger Einwohner enthielt. Vom Schäffengertcht wurden mm 5 der „Redakteure" wegen Beleidigung zu Geldstrafen von 60 und 30 Mk. verurteilt, drei bagcgvit_ srcigesprochcn
X £1 a n a u,22. April. Die Strafkammer hat den Schulreifer Nikolaus Gerhard aus Mainz, der an den Fehruarunruhcn in Hanau tätigen Anteil genommen hatte, wogen einfachen Landfrie-- densbruchs in Tateinheit mit Hausfriedens brnch mitb unbefugten Wasfentragen zu 1 Jahr 9 Divnaten (Gefängnis urtter Anrechnung von elf Monaten Untersuchungshaft verurteilt.
X. Hanau, 23. Mril. Die Straskantz- mer hat Den 22 Zalfre alten Kaufmann dein« rich Timmer aus Duisburg, der im vorigen Jahre auf dem Zahlnieistergeschäftszimmer des Reichswehr-Kavalleric-Regimeutö 18 in Hanau beschäftigt war und eine sich ihm bietende Gelegenheit benutzte, die Regi- ment3Yaffe mit 17 181 Mk. sich anzueig- iten, zu 1 Jahr 3 Monaten Gefängnis verurteilt.
)( M a r b u r g, 22. April. Das Schöffengericht verurteilte heute einen Schuhmacher, der für ein Baar Schube zu besohlen und sonstige Reparorur- arbeiten 175 Mk. genommen hatte, wegen übermäßiger Forderung zu einer Geldstrafe in gleicher Höhe und zur Zurückzahlung von 65 Mk. an seinen Auftraggelter, die dieser laut Gutachten vmt fünf Schuhmachern zu viel bezahlt hatte. Bemerkt fei, daß der shmbc d'e Sohlen geliefert hatte.
rianOcl.
Berlin, 28. April. "Börserrstim- mungsbild.) An der Börse hielt die feste Haltung bis aut wenige Ausnahmen an. Das Geschäft war aut einzelnen Gebieten ziemlich lebhaft, besonders für Schissahrtswerte, unter BevorzüMmg von Hansa bei 17 Pa»z. Steigerung für dieselben. Für btc übrigen Werte hielten sich die Preissteigermigen zunächst unter 10 Proz., über diese hinaus wurde nur Bismarckhüttc, Buderus, Lothringer Hütte, Phönir, Anglo Guano, A. F. G., Deutsch-Ueber-- see. Sil-eimnetall und Schaniung gesteigert. Rück- dängig dagegen waren Daimler, Hirsch-Kuvfer, Elberfelder Jarben und Eanada. letztere 40 Prvz. Bon rfaliaftien waren Aschersleben und Wester
egeln kräftig gesteigert. ‘EftrolrumaTtien Torattm btt lweite beträte:luden Stkigerunlien Nicht ganz, ttuircdxcrbaltat Bon .stolonmlwerteit zogen SübiceephorDtoat bis 3000 anqebluh am das Zustandekommen des Vcrklwis der Gesellschaft an. sonst waren hier die fturie nur mäßig höher, teil weise sänvankvnd Bankaktien und bet Rentenmarkt lagen fest. Tie Devisen waren ungefähr wie gestern gebandelt. Im roetterm Brrlaute trat unnermitttlt cm teilweise cnuu'inbluher Rückschlag für Perrv leum und 2)tontanwertc ein, mobürte auch andere Marktteüc ungünstig beeinfluß: wurden.
Frankfurt a. M., 23. Aprck B örsrn- st t m m g n g s b i l d.) Bei nilnnem Bcrkhr trat im Zusammenhang mit SBjdientcaliiattonen etwas Ab ithrrncbuna cm, wovon btt Mehrzahl der führenden Mvnranaktten betroffen wurden Es stellten Bn- derus 335 (5), Westeregeln 794 — 5), Rbcin. Stahlwerke 333 (—7), Mannesmann 4161 — 5l/1# Harpen er 320 (5 Praz. niedriger . Ferner verloren Elektro A. E. G. 5 Brvz., 3b7, Deutsch Uchcriec 10 Proz., 1200, Sdmdert 3 Proz., 213, während Licht und Alraft sich 2 Prvz besserten, 151. Edemischc Aktien unterlagen teilweise mäßiger Abschwächung. Bad. flndin waren anqcbotm und verloren 6 Proz. (535). Eine Steigcruna von k 10 Prvz. erfuhren «muntrei Gtt.innen, 330, sowre Daggeni. Fuchs mu 390. Unter den Auslands^ papieren gaben Otavi Genüsse 24 Mk (625), Schantnngbahn 10 Proz. 530), South West 14 Pro». ,351) nach, tsübtre Phosphat 2850 schwach. Eanada 960 Deurskhe Petroleum 735 ä 730. Ausländische Renten still. Nationalbank s. Dcutsch-ano aus den Geschäftsabschluß IV-Pro», gebessert 153.
Frankfurt a. M., 24. April.
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Selb Brief Gelb Brief
Datum: 22. AvrU 38. April
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•Öelfitigforc 337,65 337,35 344,65 345,35
Italien 269,70 270,30 267,20 267,80
London 237,75 238,25 237,25 237,75
New-York 60,525 60,725 61,15 61,85
Paris 364,60 365,40 364,60 370,40
Schweiz. ...... 1083,75 1086,25 1081,25 1083,75
Spanien 1043,75 1046,25 1036,25 1038,75
Wien (altes) .... 19,08 20,02
Deutsch-Oesterr. abg. 28,72 28,78
Prag 93,40 93,60
Budapest 27,97 28,03
Bulgarien —— Konstantinopel. ... —
Hvörsenknrse.
Frankfurt Adcitd- ülbcnlv Schluß- Schluß" Kurs Kurs >'turS Kurs
-Datum: 22.4. 28.4. 22.4. 23.4.
5e „Deirt.RrtegsanL 79,75 79,75 79,75 79,75
4*/,Deut.Reichscml. —76,70 76,60
3'/. Deut.Beichsanl. ——,— 75,10 75,—
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Deutsche Dank. .. —, — —314,50 314,—
Disconto-Gesellsch. 219,- 219^0
Dresdener Donk. —,— 165,25 148,—
Nationalbank f. D. —,— 153,- 151,50 154,—
MittelbXLreditbank 153,— 154,—
h..Amsrik.Pakctf. 199^0 199,50 197,76 200,50
NorddeutlcherLloyd -,- 188^0 191,50
Doch. Gußitahlwrk. —,— 355,— 350,— 364,50
D.Luxemd.Dergw. 340,- 336,60 328,50
Gelfenkirch.Dergw. 339,50 331,- 329,60 330,-
Harpener Sergbau —,— 320,— 323,- 318,-
Odlrschl. Eisend.-L. 233,- 234,25 230,-
Oderschles.ibisenind. 294,- 293,- 291,-
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Die griechische Haarmode. Locken m* Welten und all das krause Gewirr, in dein Damen bisher besonders in bat beliebten Frisuren la Rauvture" cmen Schmuck sahen, sollen mu; von brr Mvde aufgegeben werden, darn es nnr* btr Rücktevr zur Einfackibeit und $ur glatten Frisur gepordrgt. Dte ancdxfcbe Haartracht iwrt' wieder Mode, renc schlichte und doch so unendlich reizvolle Axinn, bir das Haar glatt und natürlich um bax tkvps legt und in einem möglidist gwfceu. ftUPten zusammen io ßr Diese edle Frisur, die dr? Schönheit der .Kopfform berportrrten läßt, btdc unübertretflitfx Ernndung bet alten Grieche», sie soll auch durch der Ptipmachrrinnen '.ir.terstützt tiKTbai, £Kun zu den gru*d»id»ai Frisuren werden Hüte mit breiten Krempen gctrugen, btr auf bent Haarknoten ruhen und seine Schönheit unierftrn dxm. Ern Ondolirren des Haares, tote e» die Domen bisher für notwendig erachteten, damit der Hut gut kleide, ist also bet diesen neuen HuNvrmrti nicht nötig.
Büchertisch.
— Amors Po ss«n spiel. Der „Lhtatueen Wutenfmber" Reue Aolae. Liebesgedichte unb Sdtelmenstückr aus allnt Zeiten und Zonen. Anv Licht gestellt von Richarb ^loozmanm Leipzig. Hesst « Becker Verlag KK) Seiten. Geb. 15 Mk. EigenaN und Bestimmung dieses neuen Hemdes werben vom Herausgrber selbst in launigen Ern gangSocrfen gcL*nn».nctinrt. ,^3ir singen von lockern Strelthen im (iidciHDUMelteut und sind in Amors Reichen die luftige Persern." Der Ton der meisten Webichte ist in der Tat übermütig, doch fehlt c-> auch nicht an ernsteren Beiträgen. $nt Gegeitiatz zu den „Unartigen Musenkindern" alß beten ^teur ,3olgr nch das Buch bantrllt, werden dreömal Deutschlands Grenzen überschritten, tmd auch zeit sich bat sich der Herausgeber Ferne Sdnankrn gesetzt: er schweift bis zu den alten Fndern imb Persern. Dadurch ergibt sich eine verblüffende Reitehaltigkeit: int galten zählten wir etwa 400 Dichter mit 820 Gedichten. Das gut auMcHattete Buch entspricht sidrerück einem Bediirtme- der ^ieit und wird allen, bic um launige Vorträge verlegen sind, treffliche Dunlste leisten.
(In einem Teil der Auslage wiedkrhrlt.)
Noch keine gterrmbaning in Sanremo.
Ro! terda m, 23. April. (WTB.) Leml „Ricuwe Rvnerdcnnscheti E5uriant" meföet btr ,Dimes" aus San Remo, daß eine Verein- bar ung zwischen den Vertretern Englands. Frankreichs und Italiens über die Haltung der Alliierten bezüglich der deutschen Bct- stöße gegen den Frieidensvertrag nicht nistanl' gekommen ist. In s>rrmtteidt glaubt man, dap Llovd (ifeargcs Plan? für einen ünrtichaftlichen Druck völlig unzureichend seien. Das Gefühl gegenüber England fei sehr bitter. Frankreich Der lange nur einest bi.- Aussülirung des Friedens- Vertrages. Es h*i im 9tatfaÜe geneigt, allem aut- zutreien, um dre Ausführung des Venailler Beitrages sicherzustellen. — In emem Leitartikel tarn die , .Times", kein Staatsmann in San Rrwo tri ruchlos genug, ben Frieden van Versailles zu txrmdjten obrr Frankreich unb England hort cru ander zu trennen. Tic Okfttfrr fei nur, baf) irgend eine beftxiixnv Grupp- in San Rcnw mii :Rücksicht auf die nineve Lage im eigenen Lande die Alliierten an bat Rand der 5Vatasrvvphe dringen können.
Die Bestrafuirg der jkrikgSverbrecher.
London, 23. 9ütril. (GTB.) Im Ur- terhgnse wurden verschiedene Fragen über btc Bestrafung der Kriegsverbrecher gestellt. Ein Par kamen tsmnglied sagte, daß Kriegsverbrecher, die es nicht wagten, fich vor Gericht zu stellen, imstande sein würden, itrir der vormalige Kaiser Asyl in Holland zu ftn den. BonarLaw erwiderte, der Gegenstand werde von der Konferenz in San Nemo erörtert werden. Einige Personen, die auf her Liste der Kriegsverbrecher stehen, sind in unseren Händen; diese sind nicht freigelafsen worden.
Die DermitÄenrng des stehenden Heeres in Amerika.
Amsterdam, 22. April. (MTB? Telegraaj meldet: Ter amerikanische Senat hat mit 46 gegen 10 Stimmen einen Gesetzentwurf ang nommen, wodurch das stehende Heer im Frieden auf 17 043 Offiziere und 280 000 Monn vermindert wird.
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