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Zweites Blatt

M. 270

Eietzener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberheffen)

Dienstag, |6. November 1920

SS

Monat:

a. Dl., 16. Nov.

ti

1273,16 1276,30

959,

Berlin

232,

232,

343,

Can&roirtfcbaft

E.

6,30

9,10

20,75

klus dem Amtsverkündigungsblatt.

Nov.

Ter

stahl 530 verloren 10 Proz. Ruhiger lagen Elektro 11 Mk. verlangt. Ebenso nnirben aur dem Mlber- uno chemisch? Aktien, deren Kurse in der Mehrzahl markt die Preise der Vorwoche bezahlt, und zwar

Ausfuhr:

für beste Sorte 10 bis 11 Mk. für das Pfund IZcbendgenncht. Für Schafe guter Qualität irerden 7 Mk., für geringere Qualität 5 bis 6 Mk. be--

206,

198,

13.11.

77,50

179,- 200,50 194,- 5^9,- 423,- 425,- 549,-

961,-

23*40

87,85

14,02

628,-

336,50

15.11.

77,50

961,

23,65

88,10

15,02

181,80

294,70

286,70

84,67

491,-

. 1113,85 1116,16 11)3,85 1116,15 . 1593,35 1556,60

959,-

23,*59 87,90 14,98

179,30

230,70

283,45

83,91

485,50

182,20

295,30

286,30

84^3

492,-

©ärknfnrff.

Frankfurt

15.11.

7,60

4,05

9,25

426,- 426,75 545,- 333,-

620'- 564,- 456,-

340,- 303,-

483,- 290,- 633,- 335,75

Geld Bries 15. Nov.

179,70 2K),30 234,05 84/9

486,50

62,25 181,87 33),50 260,- 234,50 203,- 181,- 201,- 193,87 650, - 425,- 442,- 570,- 345,- 332,50 625,- 569,75 460,- 335,- 295,-

23,34

87,65

13,98

Kopenhagen . Ltoächolm . . Helsingfors. . Italien .... London.... New-Pock. . Paris.....

Schweiz. . . . Spanien . . . Wien (altes). Deutsch-Oeslerr Prag.....

Budapest. . . Bulgarien . . Konstantinopel

Zürich . . . Amsterdam. Kopenhagen Prag. . . . Stockholm . Wien . . . . London. . . Parrs . . .

New.Pork

sich behaupteten. Im freien Verkehr blieben Lech­werke gesucht 207 Geld, höher stellten sich auch Gebrüder Fahr 354, Holzmann Aktien 270, da

Wim

C'

fall rief noch in der Nacht große Erregung unter der Bevölkerung hervor, die g eich morgens das Tenkmal auttichtett und w.e ec an J-t c Stelle brachte. Dem Denkmal ist eine £xnto abgeschla­gen. Der Vorfall bot der deutsche?, Bevölkerung Gelegenheit zu nationalen Kundgebungen, wobei es jedoch zu keiner ernsten Störung der ösfcnb- liehen Ordnung kam. Bon der Regierung ist eine strenge Untersuchung eingeleitrt unb em besow- derer Beamter nach Eger e.ltsarrdt worden.

ivte bei ihrem ersten Besuch. Aber sie mußte an der Laterne vorüber, und da würde ihr rotes Haar sie jedem verraten haben, der sie nur ein einziges -Uttil stehen, denn solches Haar hat niemand hier in Tiefenbrunn. Auch diesmal machte sie einen kleinen Umweg, ehe sie ins Haus trat. Und wäh­rend sie drinnen war, ereignete sich etwas Merk­würdiges."

Ter Sanitätsiat in seinem Schmerzensstubl beugte sich imwillkürlich vor, wie um besser zu hören. Jetzt machte er längst kein Hehl mehr aus der Spannung, der er den Erzählungen des Apothekers folgte.

Etwas Merkwürdiges? Meso?"

^tt£- °us Svar-amLit das Licht in der Apotheke abgestellt, nrie immer, wenn ich draußen im Vorgarten sitze. Tie Tür nach der Straße war abgeipcrrt, aber der Eingang von der Diele aus, den Germering immer benutzt, wenn er etwas von mir will, war unverschlossen. Mit einem Male es mochten ungesähr drei Viertelstunden seit dem Eintritt der Frau Jalkruer vergangen sein, sah rch an den plötzlich erleuchteten Fenstern, daß der Ladenraum hell wurde. Genau so war es auch der ihrem ersten Desucl>e geschehen. Damals hatte Germering das Licht angedrehr, weil er de Me­dizin für den Kranken haben wollte, zu dem er gr­insen worden war. Ges.'ern a;er hatte ihn nie­mand gerusen, und es war mir deshalb unerklär­lich, was er in der Apotheke zu suckien hatte. Ich hörte, daß er meinen Namen rief, und daß er dre Türen zum Laboratorium und zum Wohnzimmer öffnete, wahrscheinlich, um sich zu überzeugen, ob ich drinnen sei. Auf den Gedanken, daß rch noch draußen im Garten sitzen könnte, kam er wohl

(Fortsetzung folgt.)

Marktkotierungen.

Datum:

Diehmarkt war wieder befer kefch-ickt, als m der vergangenen Woche. Ausgetrieben waren dies­mal 1068 Rinder (834 i. d. Vorwoch?), auch au Neinvieh stand eine grüße e Menge zum Ver­kauf, und zwar insgesamt 1218 Stück (1098 i d. B.). Im einzelnen standen zum Verkauf 330 Ochsen 230 i. d. B.), 72 Bullen (53 i. d. V),

Datum: 5 °/0 Deut. Kriegsanl. 4°/0 Deut. Reichsanl. 3®/, Deut. Reichsanl. 4°,0 Preuß Konsuls Darmstädter Dank . Deutsche Bank . . . Disconto Gesellschaft Dresdener Bank . . Nationalbank f. D. . Mitteld. Creditbank. H.-Amerik. Pakets. . Norddeutscher Loyd . Doch Gußstahlwerk . D.- Luxemb. Bergw. Gelsenkirch.Bergw. . Harpener Bergbau . Oberschl. Eisend.-B. . Oberschles. Tisenind. . Phönix-Bergb Akt. . Bad. Anilin- u. Soda Höchster Farbwerke. Elektr. A. E. G. . . . Schachert- Werke . . Felten. Guilleaume . Daimler.......

Bud.- Eisenw.- Akt. . Adlerwerke......

4®/<»Hess ötaatranl. . Electron Griesheim .

299, - 642,- 347,-

66,60 422,-

heit hat, täglich vor aller Welt mit ihm zu reden, so dürste wohl jeder halbwegs Erfahrene wissen, wie er sich das zu deuten hat."

Tas hätte die junge Frau Falkner getan? Denn nur sic farm es fein, von der Sie sprechen."

Ter Slpotheker nickte.Ich habe sie zwermal beobachtet. Zum letzten Male erst am gestrigen Abend. Daß in dem kleinen Gartenhäuschen des Vorgartens jemand saß, der ihr Srommen und Gehen verfolgen konnte, ließ sie sich wohl nicht träumen."

Und Sie t&ufd*n sich nicht? Sie können sich nicht vielleicht in der Person der Tante geirrt haben? Sie sagen selbst, daß es sich um "lbend-- besuche gehandelt habe. Ta war es doch wohl schon dunkel?"

Es nur hell genug, nm für mich jeden Irr­tum ausz-uschließen, Herr SanüLtsrat. Tiere Fran kann ich vollends mit Ferner mtberen verwechseln."

Worum gerade sie nicht? Haben i^ie sie denn überhaupt fdpn aus ter Nähe geefjei?"

,,Aus der nächsten Nähe und lange genug, um mir chr Gesicht und ihre ganze Ersckiernung em» prägen zu können. Ich hab.- sie ja sozuiagen schont einmal ärztlich behcmddl."

Und mit gesteigerter Gespräckngkeit erzählte er von ferner ersten Beweinung mir Frau Signe Falk­ner, von dem Unwohlsein, das sie nörigie, lernen Mistand in Anspruch zu nehmen, und sogar tun dem Gespräch, das er bei der Gelegenheit ihr geführt hatte.

Als dann Grrmering zufällig aus der Straße vorüberging, mackste ich sie auf ihn ausmerksam. Sie sah ihn zum erftet Male und äußerte sich ganz begeistert über feine auffallend männliche Schönheit. Vielleicht regte sich schon bchnals der

620,- 555, 465,50

340,-

299,75

515,95 517,05 1093,90 2096,10 1098,90 1101,10 1573,40 15*6,60

425,- 435,- 565,50

343,-

18.11.

7,72

Amsterdam. Rotterd 2539,95 2525,05 2495,- 2500, -

Brüssel-Anttoerpen . 519,45 620,55 ---- ----

Chriftiania. .

erste sträfliche Wunsch in ihr. A»n nämlichen Albend wurde Dr. Germering zu Ihrer Vertretung in das Falkner Haus gerufen. Ob er die Frau des jungen Falkner schon vorher ge'^en Ixitte, weiß ich nickch Aber ich vermute es; sie ivar ia beinahe täglich durch die Straßen von Tie'enbrunn gegangen. Br seinen ärztlichen Besuchen werden sie dann wohl Gelegenheit gehabt haben, sich näherzukommen."

Ter Sanitätsrat schüttelte immer wieder den Kopf.Es will mir noch nicht in den Sinn: ich mag es nicht für möglich halten. Ter tLniege machte mir wohl unter uns gejagt den Ein­druck eines rücksichtslosen Strebers, aber rch hielt ihn im übrrgen immer für einen ehrenwerten M en- schm. Sollte sich für die Beiuche ter F-rau Falk­ner nicht dock, eine andere, harmlosere Erklärung finben lassen?"

Tas erste Mal war ich selber noch im Zweifel, trotz der Aengstlichkeü, die ich an ihr wahrnahm ehe ne sich in das Haus wagte. An dem Abend wurden sie durch einen Barem gestört, der den Toktor zu einem Krankenbesuch abrief. Germermg muß das recht unangenehm empfunden baden, denn er war in sehr übler Laune. Ich weil; es, weil er vor dem Weggehen in die Apotheke kam, um em Medikament mitzunebmen, das ich rn aller Eile unfertigen mußte Er machte seinem Aorger rn allerlcr Unverschämtheiten Lust, die er mir zu lagen wogte. Schon damals war ich in Ver­suchung, ihm seine Nichtswürdigkeit ms Gesicht zu werfen. Aber ich miterließ es, weil ich, nne geiagt, meiner Sache noch nicht sicher roar."

Und das zweite Mal'^

Tas war gestern. Sie kam wieder gegen acht Uhr aus dem Lchrdenweg heraus, dicht verschleiert

Frankfurt Devisenmarkt.

Geld Brief

Datum: 13. Nov.

heim, Erbach und Heppenheim): Geh Baurat Dro- leiior.Walk^ in Darmstadt, sJtoqutit<roeg 12 «Fern.

^-.^^0)^2 Bezirk (Provinz Rhein! es en und Dimmstadl, Dwtmrg, Groß-Gerau und

Meißner in Darmstadt, RoMser Straße 89 (Fernruf Nr. 460). II. Denk- Ausgrabungen und Bodenftmd-, zu« eich Vorstand des Hesischen Teuk- malarchivs: Professor Dr. An.hes in Darmstadt, Veinnchstrage 96. IIL Urkundenpf^: Hcsiischcs Staalsarchio m Darmstadt, Sch iFernrus Nr. 750) Bei allen Schreiben und dienstlichen Sm- düngen ist stets die Anschrift mit Name, Straße ustv. herzu fugen.

Zie Maul- und Klauenseuche ist in Gro^n-Lindm erloschen. Die RLide unter d'.m Pferdebestände des Landwirts Jakob Neide! zu Hcuch.'lhe.m ist erloschen Die Sperrmaßnahm'.n sind ausgehoben.

Schweinerotlauf ist unter dem Schwemebestand des Phil. Albach zu Ettingshausen erloschen.

T i e M «rul- un d Klauenseuche ist im Gxtofa Frankfurter Straße Nr. 140 in G i e ß e n amtlich festgestellt worden. Tie Sperrmaßreg'ln smd angrordn t. In dem Gelöste Riege.psaü Nr. 31 'st «c Seuche erloschen. Die für d.e. Gehöft an- ^ordneten Sperrmaßregeln sind aufgehobm. Im Stockhausen (Kreis Lau'erbach, ist die Maul­lund Klauenseuche ausgebrochen: ferner in B r- muthshain (Kreis Lamerbach), in Nieder­quembach (Kreis Wetzlars, in Altenvers, Volz Hausen und Kehna «Kreis Marburg». In den Gemeinden D e r b st e i n (Kreis LMafr- bach), Atzbach, Launsbach, Burgsolms, K i nzenbach, Blasbach nnb Dutenhofen XKveis Wetzlar) ist die Maul- und Klauenseuche erlösck^n.

13.11.

77,50

68*

62,-

Kurs

15.11.

77,50

66,10

Laubach, 14. Nov. Auch hier herrschte TratfcnlhiL Heute ging nur ein schwackxr regen nieder. Ter Wasser stand der Hei« m Flußläufe und Bäche ist so niedrig wie noch * vorher. Die Aussaaten sind vollendet und die < wohlbestellt worden. Nun wünscht der Land­en einen durchdringenden Regen zum gleich- tirigen AusVeimen der Saaten.

weise etwas höl)er. In den zu Einheitskursen a-- b an beiten Jnbustriepapieren hielt vorwieg mb die Kauflust des Publikums an.

Frankfurt a. M., 15. Nov. Börsen- timmungsbilb. Das Hauptgeschäft wickelte sich toieber auf bem Markte ber Industrie- und Monlanpapiere ab. Harpener nxtren nachbörslich 547 bis 560 befestigt und fliegen an der Abend­börse auf 575 plus 15 Pro;. Ge senkirch n bli b-n gefragt 436 p.us 3. Abgeschwächt waren dagegen Deutsch-Luremburg l... 121, ..... 2".

Oberbedarf bewahrten feste Tendenz 341'/r- Rhein-

Das amerikanische Handelsamt hat -merdings bekannt gegeben, daß die Aus- V:)t ber Vereinigten Staaten an Farben :nb Farbstoffen in den ersten Monaten des schres über 20,7 Millionen Dollar betrug, iciunter fallen allein Anilin-Farben im Site von 13,5 Millionen Dollar. Wesentlich f: nun das Ziffernverhältnis dieser Monate mtsprechender Zeit des Vorjahres. Da- betrug die Ausfuhr in denselben Ar- nleln nur 9,9 Millionen Dollar, worin für ii-9 Millionen Dollar Anilinfarben enthalten ween.

Dabei ist zu bedenken, daß die ameri- Mischen Farbenfabriken eine bedeutende Er- r-iterung ihrer Betriebe planen. Ueberdies i die Einrichtung der amerikanischen Ani- ^dfobriken insofern eigenartig, als ein Teil V Produktion der Farben von ber Gewin- tnfl der Kohle bis zur Ablieferung der rtiaen Farbe im eigenen Betriebe dnrch-

Schluß- Äbent>- Schluß- Sckstuß- Kurs Kurs Kurs

Märkte.

Id. Frankfurt a. M., 15.

loreii, he der

Turnen, Spiel und Sport.

. . Fußball. Am vergangenen Sonntag 1 vielte die 3. Mannschaft des Vereins für Rasen- Wiebe von 1900 gegen die 1. Mannsckast les Fuß- «illven'ins Hungen und konnte trotz zchlreick^r Ersatzleute mit 9: 2 Toren nach über egenem Spiel gewinnen. Die 4. Mannscka't spielte geyn ote 1. in NüHa und mußte den körperlich üterle.e- nen Gegner den Sieg mit 4:6 Toryn überlassen.

Resultate aus dem Bezirk. Mar- r 0; B. f. B. 1. Turn- und Sportverein 1860 1. 4:2; B. j. B. II. Turn- und Sport­verein 1860 II. 6:1; V. f. B. III. Turn- mti) Sportverein 1860 in. 3:1.

Wanders Port. Ter VereinMan- derheil 1917 Gießen" (Ortsgruppe GieFm des Verbandes Deutsckyr Wander. ea.ine, Sitz Köln) feierte am vergangenen Sonntag im kathol. Ver­einshaus fein dreijähriges Bestehen. Ein crnschn- lickyr Kreis von Sp>.^'tsfreunden und Gönnern l)atte sich zusammen gefunden, um einige fröhlich Stunden unter den Wandervögeln zu terleben. Tas abwechslungsreiche Festprogramm gab der Feier einen loanderspvrtlich-gemßreicben/ Jnla t und ernteten die Darbietungen den wohlverdienten Beifall in reichem Maße.

handel

Be rlin, 15. Nov. Börsen st immungs- bild. Bei unverändert lebhaftem Geschäft trat die Börse auch in die neue Woche in fester Grnnd- timTruntg ein, die auch dadurch keinen wesentlickxm Abbruch erlitt, daß einzelne Papiere infolge G> winnsicherungsverkaufen etwas niedriger waren. Das Harchtgeschäft spielte sich wiederum am Mon­tanmarkt ab, wo infolge der bereits bekannten ober noch in Vorbereitung bef.nb.'ichcn Zusammcmschluß- bestrebvngen tocftbcutfdje unb oberschl:sisck)e Werte teilweise erheblich weiter fti'gen, wobei Hösch den Rekorlckurs von 1000 überschritten. Schifsahrts- Farb-- und Oeftronxrle nxtren bei überioiegmb nicht einheitlicher Kürs^estaltung ruhiger. Für an-, bett Jndusttiewerte erhielt sich größt.'nteils Festig­keit mit Ausnahme von Orenftem u. .Koppel unb Kaliaklien. Eine feste Haltung zeigte auch ber Bankenmarkt. Valutawerte unb Petroleumaktien hatten ein ruhigeres Geschäft. Erstere warm teil-

Zunahme be$ Exporthandel; der vereinigten Staaten.

In den Bereinigten Staaten bcvbachtet jun im letzten Monat eine starke Zunahme ber Ausfuhr und gleichzeitig einen bedeuten- dm Rückgang der Einfubr. Die Septeinber- kuSfuhr belTU^ 606 Millionen Dollar und übertrifft damit das Augustergebnis um un- x-,fähr 22 Millionen Dollar. Demgegenüber die Ausfuhr in dieser Zeit um 156 Mil- .imen Dollar zurückgegangen. Der lieber» sedienst gibt von ber amerikanischen Ein- Qib Ausfuhr seit Beginn dieses Jahres wl- -mdeS Bild:

Wesentlich ist für den deutschen Betrach- die Feststellnng der einzelnen Ausfuhr­artikel, das heißt lebten Endes die Unter- uchung, ob die Bereinigten Staaten sich in rgenbeinem Industriezweige soweit einpor- schwungen haben, daß sie auf bie deutsche r nfuhr der betreffenden Erzeugnisse ver­ölen können. Eine Hauptfrage während >eS Krieges war die Versorgung der Ver- r liflten Staaten mit Farben, lieber diesen Irtifel sollen hier wenigstens einige Aus- tuhrziffern angegeben werden, die am ehesten bade gen können, ob die Bereinigten Staaten Kch durch eigene Produktion von ber Not- rnibtgleit einer deutschen Einfuhr befreit toben ober gar als Deutschlands Konkurrent niftreten können.

Sd ist möglich, daß Sie es milder beurteilen; .«inich ist dre Ltebschast eines Mannes mit der ,n eines anderen immer eine Schurkerei. Unb 11sie unter Mißbrauch der ärztlichen Ver- v^rssttllung zustande kam, nenne ich sie gerade-

Vcrbrecheti."

... Eie UeHerrnschung des alten Herrn außcrte sich ganz ungekünstelt, denn an eine solche Er- "Jtng ber geheimnis-oollen Am'pielungen hatte l^irnbai mcht gedacht- Er schien allen Ernstes ; "^xtfien.Was Sie da sagen, ist allerdings Anschuldigung, wie sie jchverer gegen erneu Inim erhoben werden kann. Und nun zwingt r 3 ba4 Standcsinderesse m der Tat, Sie doch um Begründung dieser Behauptung zu bilten." Warum nicht? Ich ft:he nicht ein, was mich "'i.Ärschwiegenheit verpflicht«r sollte. Dre beiöen so offenkundig, daß es beinahe em

-Ät-ixt ist, roatn rricht schon ganz Tiesenbrunn tzivjka redet."

UmL.' lber Sie müssen doch einen sicheren Anhalt sich mit solcher Bestimmtheit äußern zu aus Klatsch ober bloße Vermutungen hin -«ar man dergleichen nicht aus, dazu bedarf es «wiMWoier. Beweise."

lächelte höhnisch.Was neunen Sie Tmdj das SlKüslellöch habe ich freilich

Ziehen. Wer wenn eine junge Frau einem Manne in fei irr Wohnung heim- adstattel. Besuche von der Tauer stunde, obwohl sie die bequemste Gelegm-

** Tas Amtsverkündigungsblatt * 166 vom 15. November enthält: Verordnung die privatrechtlichen Verhältnisse von Ge- le^ftfiaften zum Znecke ber BvbmVerbesserung. iL.« unb llrkundmpflege. Einholung Jr Taugenehmigung. Maßnahmen gegen den $>l»ungdmangeL Ausführung des hessischen «ni-erungsgesetzes für gemeindlich? Beamte. ^klkmchen. Trenstnachrichten. Feld- »Bnirigang Röthges.

Denkmal- Unb Urkunbenpflege. oermnbung von Unklarheiten unb Verzöge- Jjct werben bie nachstehmden, für Denkmal- ._.| giroin-'- al Urkunbenpflege wichtigen Anschriften " Vs öisentlichen Kenntnis gebracht: I. Dmkmal-

^|f|j Utll ?^?r für bie Bmibenkmäler und beweglichen ~!i $tn,t ik^Ränbe des Mittelalters und ber Neuzeit: a£w*'. ^^irk (Provinz Ober lassen unb bie Kreise B ns- w !F

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Vflf Hur Qiild NI. Onm.sfl A. ?fben?it, b| dies. Aktie mi-1 i.u.lm^fliiUr] ul. betmtul .Heirat Nimll l aiiSaelchl frttionAiiotriÜl leb.iniiililb.« znrlickaelM i|

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PermöaAkck 1 'nnbiläbliten,« iuleinob.iu"«= i balbifl. IiM lernen. Sir & 2158 an b. w nSdilüp ganivtnfl iWJ n Sabnboi'^ liersivea wj*

gegen Benz Motoren schwächer 291, Daimler 300 lminus 3), Adlerwerke Kieper 342 fester. Au? landspapieve blieben vernachlässigt. Metzikaner unterlagen teilweise erneuten Schrvanbürgen. E-5 notierten 5proz. Goldmer. 858 bis 865 iminue- 35 Proz.), 41'» Irrig. Aul. 543, 5prvz Silber mep. 603. Hanfwerke Füßen fest 439, Spiegel unb Spiegelglas 670 plus 4 Proz. Erwähnt seien ferner Eemcnt Heidelberg plus 10, Mctallw Damrhorn 22775, Brngwerke 32150, Zellstoff Aschaffenburg 569. Seürwmstr. Wolff 283 13Prvz. steigend. Fränkische Schuhs. 276. Norbb. Lloyb 198. Hapag 203. Baltimove Ohio 610 verloren 10 Proz. Auf bie Ermattung bes Devisenmarktes schloß der Markt schwächer. 5proz. Reichsanleihe 77'/,.

Schafe (325 .. d. V), 626

. _ . . _______ Schweine (646 t d. V.). Der starke Antrieb

mit 421, Phönir mit 623. i hatte jedoch Temen Rückgang ber Pre st herber- 1 Qz41,/ geführt. Für gute Niiider wurden imeber 10 bis

1 «rblt Tatsache ist, daß aur den jetzigen Mär Km nicht mehr Angebot unr> Naclitzvage bte Preist er* gcln, sondern daß die von d<n Händlern gefor­derten Preist von den Metzgcru ohne weiteres bezahlt nveben müssen, weil wirst das Vieh nach ber Umgebung verladen und dort ohne odxvtcrig» ' feit abgesetzt wird.

(9» einem Teil der Auflage wiederholt.)

Da- Ergebnis der Landtagswahlen in Sachsen.

Leipzig, 15. Nov. Nach den dorlaustg«n Beieckminigen der LeipzigerN.ueflen Nach-ichlen" werden im neuen sächsischen Landtag ver­treten sein: Teuttckmationale und Tettidr Volks- parLi mit jr 19 'PCbgcorbneter, di? Temvkvaten mit' 8, das Zentrum mit einem, die Mehrheits- sozialistm mit 24, die rechten Unabhängigen mit 14, die Im firn Unabhängigen mit 3 und dre Kom­munisten mit 5 9C6geücbne!en. Das würden 4 7 bürgerliche gegen 46 J o J i a 11 ft i f dn ?I6georbnete fern. Drei toite lieben noch nicht stst. Darüber wird erst entschre'en werben können, wenn das endgürige Ergebnis frtarärt sein wird.

Ter bisherige sächsische Landing setzte sich zu­sammen aus 42 Mehrl^eitssoziali'en, 15 Unab­hängigen, 22 Demokraten, 13 Deutscimationalen und 4 Mita'jedem der Deutschen Vvl^'varlei, ins­gesamt 96 Sitze.

Tas oben genannte Blatt bemerkt fnteftm, es müßten erst die endqiltigen SSaftfcrgrfhnfk ab- gewartet werden, da nicht ausgeschlossen s:i, daß nock' Blenderungen einti den w.rden. Utad.) dem Leipziger Tageblatt" haben die Unabhängigen inLeipzig ungefähr 50 000 Stimmen verloren. Tie Deutsche Bollspai3ei hat eine größere Zahl Stimmen an die Teutschnationalen reriioien. Du Demokraten gehen nach dem Ergrchnis ter letzten Reichsdagswahl ungeichvächt aus dem Malstkamps hervor. Tie MeinleitSfoziali^ haben eme ge- »risse Einbuße erlitten.

Dresden, 15. stiov. iWDB.) Die gestrigen Wahlen zum sächsischen Landtag nah­men bei trüben aber trockenem Wett'r im all­gemeinen einen ruhigen Verlauf. Dr? Wahl­beteiligung war schwach. Nur etwa bO bis 70 Pro­zent ber eingeschriebenen Wähl?r übten ihr Wahl­recht aus.

Im ersten Wahlkreis D r e s b e n - B a u tz e n, ohne bie Stabt Dresben, waren bis Mitternacht solgenbe (Stimmen gezählt: Demokraten 27 440, Sozialbemvk aten 128 938, Deutsch. Nat. 117 193, Zentrum 11 708, USP. (rechts) 45 365, USP. (links) 5176, Kommunisten 10 638, Deutsche Volks Partei 72 352, Wirtschaftliche Vereinigung

Dresben (Stabt): Demokraten 18 650. Sozialdemokraten 86 921, Dcutschnationale 46 718, Zentrum 3 810, Deutsche Volk.Partei 56 426, USP (rechts» 15 712, USP. (links) 8 221, Kom­munisten 1 589.

Im zweiten Wahlkreis Leipzig (vorläufig ohne Mittweiba unb 12 kleinere Landgemein dm3 verteilen sich die Wahlergebnisse wr! folgt: Zen­trum 2 679, USP. 147 887, Dewschnationalc 117 757, Deutsche Volkspanei 109 833 Demokra­ten 54 151, Sozia^demok a en 65 121, USP. (linö) 43 163, Kommunisten 23 764.

Leipzig (Stadt): Zentrum 2 107, USP, (rechts! 80 403, Dckutschnationale 46 664, Deut che Bolkspartei 69 680, Dcnwtraten 3 914, U«^. (links) 27 765, Sozialdemokraten 23 925, Kom­munisten 9 572.

Dritter Wahlkreis Chemni tz-Zwickau, vorläufiges Ergebnis: Temoftalen 45 522, Deutschnationale 136 397, Deutsche Bolkspartei 130 794, Zentr. 2 481, «S>zia'd mokra'.en 261690, Komimmiswn 77 467, USP. 63 468.

Zw i ckau (Stadt): Demokraten 5 486, Deutschnationale 24 533, Deut'ch? V 'lksp. 28 927, Zentrum 728, Sozialdemokraten 50 762, Kom- ncuniftcn 17 358, USP. 19 121

Plauen^ Demokialen 4 280, Deutschnatio­nale 9 526, Deutsche Volkspariei 10 406, Zentrum 325, Sozialdemokraten 6 321, Kommunisten 5 066, USP. 8 660.

Eine Vandalentat in Eger.

Eger, 15. Nov. (WTB.) Das tschechoslo­wakische Preßburoau berichtet: In der Nacht vom Samstag zum Sonntag zog in Eger ein Trupp Soldaten zum Tenkmal Joses II. und stürzte das Tenkmalaufdas Pflaster. Der Vor-

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September

(in Millionen)

606

363

August Juli

584

651

519

537

Juni

631

533

Mai

739

431

April

685

495

März

820

524

Februar

645

467

Januar

722

473