Univerfitäts-Gottesdienst. die verschiedmen Schichten und ihr? Bildung ein l 1 Million Mark. Der Restbettag ttnrb für den t n n h «> n 1 R. .Aitfi. DiOrmittiloS aebenb frläntfTt Ain 9^nfma?fnniV hi ht*r sl?nhi* ■ hon (S4#*Twiitbv«n imh anfvro Qnwf» ..rinrK-r
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gehend erläutert. Ain Bahngelände in der Nähe
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6rf«fiaR$ von Qteresfluf.
Kreis Büdingen
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ützen. Das ge-
es durch Minister Dr. Fulda erfahren habe, Butzbach mit 250 Mann Sicherheitrwehr be-
•ng 00.
daß daß legt aus und
(SeridHstaal
Dir großen Äb-^irbstähle.
Aiechliche Nachrichten.
Israel. Religionsgemeinde. Gottes-
tag norm. 8.00. nachrn. 4.30. ©ätttitcu: 9.25. Dochengott«L»i«rst: rnorg. 6,30, abds.
Ankauf von Gebäuden und airdcre Zweck: criorber lich. — Das Stadttbeater in Hanau wird
die großen Viehdiebstähle in Hessen lütb Nassau mit ocr Verurteilung der Dieb' und der Hehler, darunter der bekannte Oberurs'lcr Pferdeineyger Philipp Jam-in, geahndet. Jnzwisd-cn haben sich, Ivie wir hören, weisere Amgen gemeldet, die einige bisher nicht aufgeklärte Vorgänge bei d'M Prvzeß ausrollen solfen. Infolgedessen ist damit zu rechnen, baß der umfangreiche Prvzeß von nen?m zur Verhandlung kommt.
fd. Schotte n, 15. Juli. 39 Einwohner des tfreifey wurden wogm unerlmrbten Berkau fe.- von Dich, ivegen Ueverichrsitung der Höchstpreise (ür 51 ariofrein, iDegen Schleichhandels mit M'hl, Käse, (£iern und anderen raiioniertm Lebens Mitteln in Geldstrafen von 60 bis 1500 Mk. genommen.
. vuuiwuuui jmuii. i|t
. r lepie ä^tegsgetangene, der in unsere Gemeinde Hicaickkehrt.
dienst in der 17. Juli. Bor u. 9.25 Uhr.
Israel.
Sabbatfeier d.
Schon seit Beginn des Rückzuges unserer " ' ~ ' *■* stich den
erscheint berechtigt, daß es gerac« durch eine Leine geschehen soll, als bureaukratische Schikane.
Etwas mehr Hochachtung vor unseren immer noch zum besseren Teil der Einwohner gehörenden Bierbeinern, zumal die Steuerbehörden in gänz- lidxr zoologischer llnfemttnis den Hund ffa eine melkende Kuh ansechen! B.
Minen tetlnahmen. Bormittags sand ein? Be- Wtigung der Plwnoltthsdsicksten am Schieferberg !bini Häuserhof .uu? 'der an-ged'frtt-'n Basalt stein - ’äMe bei Oder Widd r^frin statt * '
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werden wird. — Der Antrag Oppenheimer Senkung der Preise für Lebensmittel .. . Bekleidungsgegcnstände wurde einer Kommission überwiesen. In dem Antrag wird ge-
ReligionS - Gesellschaft.
7. ML Freitag abb 7.45. Sams
hochjchrtlnachxietz4en.
sd. Frankfurt a. M., 15. Juli. Zu Dekanen für das akademische Jahr 1920/21 der UniversÄÄ Frankfurt a. M. würben gewählt: Bon der 9daturwisseitschaftlscheit Fakultät Professor R. Lorenz, Ordinarius für physikalische Chemie, chemische TechnoloZie und Metallurgie; von irr Wirtschafts-- und Spzvalwissensckxlstl ichcht Fakultät Professor E. Pape, Ordinarius für Wirtschaftslehre mit besonderer Berücksichtigung dec Einzelwirtschaften des Handels u. HMrdelsschulpädag.igik.
H«n>delt es sich bei der gestrigen Mitteilung um eine amtliche? Soll wirklich über eine ganze AM von Rassen der Stab in Gestalt von Maulkorb unv Leine gebrochen werden, ahne daß das einzelne Individuum etwas verbrochen hat oder verdächtig ist? Tie Einwohnerschaft verlangt tarnte Schutz radt vor ihren vierbeimgeit, sondern vor einer Klasse ihrer zweibeiniseit Mitbetvohner, die sich wett imtcr dem Hund beftnden. So lange e. nicht gelingt, diese Bestien in Menschengestalt, bie allnächüich Gut und Leben der ehrsamen Bürger bedrohen, an die Leine zu legen, erschwere man es dfeävi nicht, sich gegen jene zu Sätzen. Das ge schiebt aber, wenn einem das Hundehalten allzusehr veredelt wird. Berechtigte Verordnungen in der Dollwutzeit werden willig hingenommen, zu weit gdjenfcc reizen einen Teil der wahrhaftig durch öffentlichen Zwang schon veichich gedrückten Bevölkerung auf. Daß Hunde in den Anlagen so geführt werden sollen, daß sie feinen 'Schaden stiften.
<vf»ahmen g^gen Bürg-rmcisker Fendt derart be= ItiNitbe Tat achen nicht vortttgen, die em amt- fcx-S Ein chretten der Dienstaussichtsbelförde rechtet gen könnten mtb daher die Angelegenheit als kledigt betrachtet.
Kreis Schotten.
d. Nidda, 14. Juli. Heute begannen die l’it ber Lehrerschaft des Kreises Büdingen be- ^lrs cittn Fortbildungskurse. Berg rat Dr. rchtttlrr mts Darmstadt wird zunächst mehrere Jotträge über die geologischen Verhältnisse des feNlr-bergs halten. Er leitete seinen Kurs heute duch geologisch.- Exkursionen (in, woran 76 Lehr-
prüft worden ist, noch einmal anspvechen und zur Vorlage der „in ihren Händen befindlichen Nachweise veranlassen müssen. In den ländlichen Bezirken ist es die Pflicht der Beamten, die während des Rückzuges vorgenommenen Erwerbungen von Militärpserden und Milttärwagen nachzu- vrüfen, weil erfahrungsgemäß ein nicht unerheblicher Prozentsatz von Militärpferden unbefugt durch bie Mannschaften, Unteroffiziere, Offiziere und Soldatenräte freihändig verkauft worden ist und vielfach die eingenommenen Gelder nicht nach Vorschrift den Kasse« zugeführt worden smd. Trotz gegenteiliger Anweisung des Kriegsministeriums
Turnen, Spiel und Sport.
** Taubringen, 15. Ju i. Ter Turnverein Taub ringen, gegründet 1895, begeht am Sonntag sein 25i$S)Tbgc5 Stiftungsfest.
b. Bad-Nauheim, 15. Juli. Wie in früfrrcit 3a{fr*n veranstaltet die Bad- und Kur- verwaltung auch in diesem Jahr ein großem Tennis-Wettspiel, an dem sich zahlreich? Großen des beliebten Spiels beteiligen merben. Der Beginn des Wettspiels ist auf den 22. August festgesetzt. Unter anderem kontmt die Meisterschaft von Hessen zum Austrag. Für dieie Konkurrenz wird ein besonderer Ehrenpreis gestist..ft.
Fußball. Tie Jugenft'abt.'ilung :-c-5 Vereins für Bewegungsspiele Gießen trug am lebten So.tn- tage gegen die Jugenomannschaften des Wetzlarer F.--E1. 05 drei Gesellschaftsspiele aus. Tas Spt-el t er erstemt Mannschaft war unter Berücksichtigung her jugendlichen Kämpen äußerst flink und interessant; die bisher ungeschlagene Wetzlarer Mnmsd-ast konnte mir mit Glück einen knappen Sieg von 2: 3 Toren erringen. Tie Bewegungssr^eler hatten meistens das Spiel in der Hand, vergaßen aber leider das Schießen. — Die zweite Jugendmann- schaft des B. f. B. konnte nach ebenfalls flottem Spiel fieber mit 2:1 Toren gciwtrnen, währeiw die dritte mit 2:0 Toren siegreich blieb. Trotz des Turnfestes Hatfen sich ettva 300 Freunde des Ball- sportes der Jugendlichen eingefunden, die sicher auf ihre Kostest gekommen sind.
Mel\ , * i gma duck d« veriMl * pffflt bic W
Mt w&. r nun drc «gj ir dis >ck> • bestimmt,
von Borsdors fand man prächtiges Kaolm, eine poröse Porzellanerde. Sehr interefant roaien bic Besichtigung des Braunkohlcnb''rgwerks bei Bao Salzhausen und die Ausführungen Dr. Sckwttlerc' über bie Entsteh ng dir Brau ttohlen. Te.'Schuß der Vormittagswanderiurg bildeten die Erläute rungen über die Gcstein-lagerungen am Navensteiu mit der merkwuroigeu Wand aus Trepp', aialt und am Bahneinschn.tt hinter dem Kaufmannserho lungsheim. In einem längeren Vortrag im Schulhaus zu Nidda sprach 53ergrat Dr. Schlotter nach mittags über die Geschichte bc? Vogelsbergs mib führte dann die Höret an ben Kiesel berg bei Nidda, wo der sonst seltene Jaba ith au:tritt, und zuletz: in den Steinbruck) bei Michelnau, dessen rote La- saltiavastetne zu sehr intereifanten Belehrungen Anlaß gaben. Trotz der großen Waudernng-u u.:d Anstrengungen waren di: Teilnehmer hochbefriedigr über den geiftig-.n Gewinn, den ),c unter der such kundigen Führung und wiisenschaft ichn Belch- rinig erzielt hatten. Herr Schulrat Maurer von Büdingen sprach namens der Lftre. een Tank aus.
Starkenburg und 9iheiuheisen.
rm. Darmstadt, 16. Juli. Vom Hochzeitsturm hat sich gestern der 30 Sabre alte Stüdxndxi G. Horn aus Oltumourg in olge üb^r reiztet Nerven aus ctn>a 20 Meter Hohe herab gestürzt. Er blieb zerschmettert liegen.
Kreis Friedberg.
4 Bab-Nauheim, 15. Juli. Heute um die Mittagsstunde entstand in der Apeijgasse in der Aitstaot ein großes Schadenfeuer über dessen Uriadje noch nichts b-tannt ist. In der Hofraite des Bierhändlers Gröninger wurde die große Scheuer vollständig ein Staub der Flammen, während angrenzende Stall- und Wohngebäude dank dem raschen Eingreifen der Feuerwehr, die auch den angrenzendcn Gebäuöelompler retten tonnte, nur in geringerem Maße beschädigt wurden. Wäre das Feu<cr in der Nacht aucgebrod?en, so hätte ein unübersehbarer Schaden entstehen können, denn in diesem Viertel Ält-Bad-4tau- I)eim» reiht sich Haus an Haus, Scheune an Scheune eng aneinander.
Q. Bad-Nauheim, 15. Juli. In der Zeit vom 19. bis 25. September findet hier die 86. Versammlung deutscher Naturforscher und A e r z t e statt. Ang> melt«. sind Teilnehmer aus alten Städten DcutsdKmbs. Das Programm enthärt Vorträge von Prof. Dr. Bosd)- Ludwigshaserr, Pros. Dr. Rüdner-Berlin, Prof. Dr. Lmbnsd), Prof. Dr. Tebye-Zürich, Prof. Dr. Kossel-Münd>en, Prof. Dr. Frauk-Berlin, Prof. Dr. Sudhoss-Leipzig, Prof. Dr. Sttuer-Tarmstai't, Pros. Dr. Zumbusch-München, Prof. Dr. Timer- ding-Braunichweig und viele andere. Die Geschäftsführung liegt in den Händen von Geh. Med.-Rat Pros .Dr. Groedel, Realschuldirettor Dr. Zimmer und Pros. Dr. Weber.
bz. Butzbach, 15. Juli. In der letzten Gemeinderatssitzung wurde die Erbauung eines Wohnhauses mit vier Familieuwohnungen durch bie Stadt beschlossen. Die Kosten, bie jel: och zum größten Teil durch Reichsbauzusdiüsse gedeckt sind, würben sich auf 270 000—300 000 Mark belaufen. — Ein Gemeinderatsmitgiied teilte mit,
Truppen sind Polizeibeamte, bk mtfäiwl Generalkommandos dec einzelnen A.-K. standen und dann dem Reichsschotzministrnum unterfielit wurden, tätig, um abhanden gekommenes, verschobenes und verschleudertes Heeresgut wieder zu erfassen. Die recht iche Grundlage ihrer Tätigkeit ist neu geschaffen durch bie Verordnung v. 23. 5 1919 betr. bie Verwertung von Milv- tärgut und die dazu erlassenen Ausfühnmgsbe- stimnruli-en -feg.-Bl. O. 477. Die Beamten besinn mit Lichtbildern versehene Ausweile des Reichsschatzmmisteriums III, ausgestellt durch die ErfasslmgS-Abteilungen desselben für den hiesigen .Kreis ,b-urd) bie Ersasfungsabteilung Bad-Nau- ijeim, an deren Spitze ein Richter steht. Die Zu- teilimg des hiesigen Bezirfes zu der Erfassungs- abteiüing Bab-Nauheim ist erst am 1. 4. 20 erfolgt. Es ist deshalb viell-ttcht -u bedauern, aber nicht zu vermeiden, baß btt Beamten dieser Abteilung Besitzer von Heeresgut, deren rechtmäßiger Erwerb bereits von früheren Beamten nachge-
mit Beginn her Herbstspielzeit einen Direktwns wechsel hinter sich haben. Der jetzige Direktor Ludwig Spanmulh^Lvbensleoi, der bas Sladt- theater Hanau seit 1917 leitet, ist m s'inem bis zum Jahre 1922 lausenden Vertrage zurück» getreten, der Magistrat der Stadt Hanau bat seine Zustimmung hierfür gegeb.'n, so daß nunmehr mit Beginn der neuen spttlzeit bereits eine neue Leitung die Zügel führen mirb. Vorläufig auf ein Jahr ist bie Leitung dem bisherigen Milgliebe des Stabrtlxaters, Johann Poettch, her fruh:r dem Meininger Hoftheater angrbörte, übertragen nrovben, dock) kann man in ihm wohl lidicr den endgültigen Letter des Stabttheattrs erblicken.
da. Bübingen, 14. Juli. Im gestrigen (•f.ncinberat gan vor Eintritt in bie Tagesordnung
ältere 0km inbcratimitglicb Sclnilz eme mi- ■l’L’ri.'l.e (Snticbii ftung vom 6. Juii betr. bie ttsshwerdc g-gei. Bürgirmeister Fendt bekannt, smad) bat das Mmistrrium nack> genainstor Prü- smz her Angelegenheit bie Ueberz-ugung gtroon- rir daß Bürgermeister Fenbt zu Büdingen tirhaus feine Pflicht auf dem sehr schwierigen tob verantwort!itl-en Gebiet der Leb en s-
fb. Frankfurt a. M., 15. Jitti.
wenigen Wockxm würben vor der Slrafkamm.'r
herrschte Eigenmächtigkeit bei allen Stellen und es würben zahllose Pi.roe zu Schteuderprelscn abgegeben, bie heute für ihren Befttzer einen unje beuten wertvollem Besitz bilden. Es ist richtig, unsere Landwirte hab n im August 1914 i-,r.- brauchbaren Pferde abgeben müssen, aber mdit allen $ ferbcb-.fi Bern ist es mög ich zweien, den Durd-einander des Rückzug'-s zu ttmuten, um sich billig für diesen Verlust schadlos zu halten. Tie Geredstigkett und Bi.llgtftt gebietet deshalb, daß bieienigm, bie für weniges Geld sich ein Pferd wieder haben anschasf.n können, das beute einen Wert von Tausenden hat, einen angemes enen Be trag an bic ^fesanttheit, b. i. bie Reichskasse nach zahlen. 9ted)t ich gendüfertig: wird b.e e Nach ivrderung dadurch, daß nach den schon im November 1918 erlassenen Verordnungen mtb ®er> (ügungeii alle freihändigen Verkaufe und die mei- ften Verst-.igenmgen burd) OiftSvorstctt'r unb Bürgermeister unMiässig ivcmn und deshalb durch dieselben Eigentum seitens der Käufer nicht er worben werden konnte.
In vie.cn Fälien wäre das Reichsscha^nrini sterium befugt, Pferde unb Wag.m aui Grund der Verordnung vom 23. 5. 1919 cinzuziehen, b. h. dem Besitzer wegnrnehmen, um biefeiben anderweitig zu oerft igrrn und es dem Besitzet zu überlassen, sich bei bmen, die ihm das Mililär- gut verkauft haben, Jd>ablo5 zu ha.ten. Nack) bc stellendem Recht muß der Besitzet von Militärgut seinen rechtmäßigen (Strocrb nachweisen und es bat nickst das Re ich ft ck-atz min i fUTurm bic Verpftichtung, ihm iiachzuweisen, daß fein Erw.nb nicht rechtmäßig ist. Um nun den vielfach gutgläubigen Er Werbern von Heeresgitt Prozesse imb g-ößeren Schaden zu erfoaren, sind die Stellen des Reichs-- schatzministeriums bestrebt, im Wege des Vergleiches auf Grund gütlidrr V.t'-andlung einen Ausg.'eick) aus billiger Grundlage zu fmbai.
Es ist deshalb ein trüber.*r Lanvwi t und durch seine petsönlichnt Bermögensverhältni sc unab hängiger besondever Beau t.agter in Person des Herrn Theodor Breidenbach aus Bad- Nauheim bestellt, um mit den Besitzern von Pserden, Wage«, G'schirteN unb bergt., deren Erwerb birrd) den juristischen Leiter der Erfassung - abteilung als recht imwirksam erachtet rotrb, über eine angemessene Nachzahlung u vei- handeln. Es wird wiederho't,. bag diese Rach»ah' limgen verlangt werd'n müssen, nickst nur nach den Buchstaben des G setzes, sondern aus Gründen der Billigfett und Gerechtigkeit gegenüber allen denjenigen Landwirten, beiten es nicht möglich war, ihren Pstrdebedarf für billiges Geld sick» wieder anzuschaffen.
Es ist sechstvcrständlich, daß den Beamten des Reichsschatzministerrums und dem besonderen Beauftragten ihre Tätigkeit nicht erschweft werben bars durch aufgeregtes ober gar beleibigendes Der hallen. Jede SMcibigimg ober gar Widerstand müßte selbstverständlich zur Anzeige gebracht und rücksichtslos verfolgt werden.
.Im S o n n t a g den 18. Inli, vormittags 11 rt U h r, findet in der Neuen Aula ein Uni» ^rsitLls Gottesd.enst statt, zu rem in erster Linie bie An gehör gen der Universität eingeladen sind. eÄstver ändlich l-at aber auch je.er anjvrc Zutritt Lfd sind keinerlei Plätze vorbepallen; die k-ilste i.elyen jedem Be-nckxer gtcidmüfpg zur Ver- fjgung Tie Predigt hält Professor Dr. Schian.
** rabeniite rbunb Oberhes sen.
Aus dem AmLsverkündigungsblatt.
** Das Amtsverkündigungsblatt Nr 99 vom 16. Juli enthält: Zigeunerwesen. — Betr. den Zigeuner Martin Bcllow. — Bich seuchen. — Schließung einer Mühle in Utphe. — Tie Bewirtschafttrng der Eier. — Meldewesen. — Beitritt alliierter unb assoziierter Staaten zum Aus^eichs versa hren.
Ein Zigeuner, angMick Martin Bel- l o w, geboren am 25. März 1865 in Nieder f in ow, hat am 7. Juni ds. Js. in Wachen bud>en Zkreis Hanau, einen Betrug verübt. Tie Polizeidirektion Hanau hat um Fahndung nach Bellvw, Welcher dießm Namen zweifellos zu Unrecht führt, nack>gesudst. Der Gesuckste ist sestzu- nehmen und dem nächsten Amtsgm-icht zuzaiführen.
Maul- und Klauenseuche ist in Mn schmheiin festgestellt worden. Es wird gebilbet ein Sperrbezirk, besteh nb aus der Gemeinde Musckxn heim und Hof-Güll. Die biHcr gebildeten Beob achttingsgebiete und Sperrbezirke bleiben bestehen. — In dem Gehöfte des Joh. Germer II. in Klein-Linden ist bei einem Pferde bie, Räude festgcsdellt worden. Die Sperrmaßregeln sind an- geordnet worden. — In Melbach ist bie Maul- uitb .Klauenseuche aus gebrochen. Ort unb (ffe- mar hing Mett>ach bilden einen Sperrbezirk. Be- obachlungsgebiet sind Ort unb Oiemarkung Wölfers heim, Södel Wisselsheim, Röbgen, Sck)wallx'im, Beienheim, Weckesheim.
Die Mühle des Heinrich Kraus in Utphe ist vom 20. Juli 1920 ab bis auf weiteres ge- schiofsen.
Bewirtschaftung der Eier. Tie Bekanntmachung über ben Verkehr mit Eiern vom 3. Jcmuar 1920 ist aufgehoben.
cken an und kam auf die richtige,Spur. In Tvrn- Assettheim bei Friedberg in Obc-rh'ssen war bei dem Wagncrrneister Harmnnrn ein Einbruch verübt worden, ben Müller auSgesnhrt hatte. Tem Sohn des Hartmann war auck» ein Anzing gestohlen worden, den der in Hanau verhaftete Müller auf dem eigenen Leibe trug.
X Hanau, 15. Juli Die Stadt Hanau ist genötigt, eine größer? Anleihe aufzunehmen. Zuerst hatte man eine Anleihe in Höhe von 18 Millionen Mark ins Auge gefaßt, jetzt sind Beschlüsse der städtischen KSrpm'chaftm herbeige- sührt nwben, die die auszunehmend: Arttcihe aus 2 2 xi« Millionen Mark bemeisen. Landaufkäufe und Klembauten erfordern all’in 51/? Mill. Mark, die Erweiterung und der Anschluß des städtischen Elektrizitätswerkes au das ftaatlicfe Ueberkandwerk bedingt den Bttrag von 11 Mill.
-. Mark, der Gleisanschluß deZ städtischen Gaswerks aber nnirben | erfordert 2 Mill. Mk, öfsentlrdre Bauten nötigen
S^nbiGei. lanöla:." rnt,«l(nnfl, W ihn
Werben
Brüche ^'Aführ. 11 lorbat- TOitjib *ixn), b« c Mbäubc bo vtT Tiensp «cherbsdibu ^rstlavpm bet der Start' BrMlrn ist ms neuen, ifc ''den Mofestz kwageu, fez tWa. ioroeil t Men; graphengr« CTiien entgegen* ct bet Fern« EL ttn mtb fer näumen, u. U, n, soioeil fremde i;
o solcher vvst« ie in größten kums gjangen: rempel (für uto.).
Reichs- toiigfeiten nach ritimacher.des bas etraftm» nr. SoU etwa h-Voftg^äubÄ
Hause mit haücrraum bei beste Lähm- sicht Wäre aber idjtigte Pokalie- etamenxigen der bild üecinuierti ter BrieUta Z fehlt nur »ck jträg.'t als wam ein Plakat cur' e Zostvcrwaltuni mH, so fann i» i eine Fördrnwf x Stellen muf verb'N m Geschmack hat Sten Briefwarm e Mawe stehe» r Tagesreitmge» ine 2-lOpr^' sienunddieM» mfiinötj Ment ng wchwot
Kirdje und Schule
s. Grünberg, 16. ^rli. Die lutherische Konferenz für Oberhes^en trat hier am Dienstag und Mittwoch Zu ihrer üblichen .©ommcrtagnng zusammen. NaO>em Pfarrer N e b e l - Lambach bk ErifffnungsMcha.cht gehalten l)atte, verbreitete sich Pfarrer Schmidt-Battenberg in einem wissenfchasttichen Vortrage über den „Ursprung und das Wesen der israelitischen Eschatvlogte", in dem er sich mit den Behauptungen der vkligionSS'-fchicht'.ichen Schule (Gunkel, Greßmann. Bousstt) auseinandär''etzte. Tie Abmtd- audacht hielt Stistspfarrer Schorle mrner -Lich. Der zweite Tag brachte nach einer von Pfarrer Weber-Trais-Hor» f geha t rm Mvrge,xmdacht eine Besprechung aktueller kirchlicher Fragen und dann einen gründlichen und eindringlichen Vortrag von Pfarrer Anthcs-(^cis-Nidda über „Die Frage nach ben letzten Zetten in ihrer Bedeutung für b«s persönliche Unb amtliche &ben".
litteloerforgung getan hat. Der Wort- ' ihrer ber Beschwerde Techn. u. Kreisausschuß- ift'ilied H. K. hatte bei dem Ministerttim zu Pro- ■ troll gegeben, daß nach dem Ergebnis der Beweis-
£et Dundl^.uiSsdmß hatte am 14. ds. Mts. hier cutt Beipreck^rng mit fnnen aus.vä.itigen Ber kMenSntännern, die sau voll tfig erschiimeu b ;t n Xie us- ie -g^ .Ausspr-id)0^überzeugte siäii.t je Teilnchmer, daß ule Zeichen ixt Zeit einen
r engeren ZusammensckiLu!; aller beamteten freien Akabemft.r gebttlerisch sardert. Nur 1vir? es möglich sein, die vielen Gefahren, . mehr uw) noch, die ideellen und materiellen iteres'en th-r ganzen Mac-emiferschast. das H^och- chrlivefen, die Wisfcnsckxift, k-en akadcmi'chen Nach- uck's unb letz'.enendes die Allgemeinheit bedrohen, zi begegnen. In der Aas Pracks wur.« gegenüber htjdxm Ausstreuimgen erneut einmütig betont, daß I'Müß ben Grunosa en d s Reichsan.-schaffes, der x^'niurfjien Bern -s äiti-e, dem bet' Atad-.miker-- ino als Ziveig eile angttwtt, im Bunde keinerlei itttcir-.'litiT getrieben wird. Im te':fon?«rcn galt e Ans uradyc der wtttcren Äusllürungs- und ierbetät gt i., di? u. a. demnächst durch L>ersanrm- mgeit in den größeren Or e?i der Provinz untn .•teilignni von Borstandsinitgliedern unterstützt eiben soll.
*♦ Lebensmittelkarten. Die in dm Bcjirfen jur Ausgabe gelangten Lebensmittel b.-!cn sind nach Eintragung des Namens unb der kohnung des Bezi-gsberechtigten bis spät.'stiens !8. Juli einer Verkaufsstelle zur Einz.'ichnung mer Firma und Abtrennung der Kontrollab iWtte vorzulogen.
** T as Um ft eigen auf der Straßen la b n. Die Fahrgilste welche umzusteigrn beab- tiaen, werden von der Direktion d>s Elektt-izitäts- terfed gebeten, di> Wagenführer in Kennttiis zu stven. Das Umfteigen muß in ben nädiftm an kr Um steigestelle an kommenden unb nicht vvll- lesetz^n Wagen erfolgen. Weiterbeförbening kann nur, soweit Platz vorhanden, gewährleistet wnden.
** W e m gehört ber Sta11ha f e? Vor di« 14 Tagen wurde bei dem ftäbtifdxm Lager- tiatz an ber Lalmbrücke ein grauer, weiblicher Stall fr) fe 'Belgischer Riefe), etwa 6 Monate alt, dtrrenlos au'gegriffen, ohne daß ber Besitzer bis Mt fest gestellt werden konnte. T<r Eigentümer fcnrb ersucht, sich bieferfrtlb mit der Kriminal- ^Ilzei ins Benehmen zu setzen.
** I h r e silberne Hochzeit feiern mor- yit die Eheleute Franz Rentmeister, Asterweg 23.
** Versteigerung von Abfgllholz. Üimttag, 19. Juli, nachmtttags 2 Uhr, wird das iin Fdmlhof der StadtmädchenickMle an der Schtt- krftrafje lagernde Absallholz aus städtischen An- ,j«geu meistbietend versteigert.
** Nachsendu >ig von Zeitungen in bic Sommerfrische. Wer seine Zeitungen in der Sommerfrische ohne Unterbrechung weiter Erichen will, versäume nicht, ihre Nachsendung ie <b r j e i t i g und bei der richtigen Stelle i'i beantragen. Die richtige Stelle ist für die durch bc Post bezogenen Zeitungen das zustellende Post- amt des bisherigen Wohnorts, für nickst von ber ?a|'t gelieferte ber Verlag selbst ober der Zeitungs-- Mvt, Buchhäubler usw., ber den Bezug bisher vermittelt hat. In beiden Fällen muß der An- lragfte:ler genau angeben, wohin, von wann ab lieft wie lange die Zeitungen nachgesandt werden feilen. Tie lleberweisung jeder durch die Post be» dienen Zeitung kostet 2 Mark. Vordrucke zu Nach- Knbung 'anträgen erhält man unentgeltlich beim Tailanit. Wegen der Weiter Überweisung der von ber Post nachgesandten Zeitungen bei wiederholtem krtswechsel und wegen der Rücküberweisung bei btr Rückkehr nach Hause muß man sich immer an bi-: Postamt wenden, das die Zeitungen unterwegs rvley: au5geliefert hat. Die Weiter Überweisung .bnet wieder 2 Mark für jede Zeitung; die Rück- iriroeifung ist kostenfrei.
** Berichtigung. In unserem Berichte ir. der Nii ftwvchinummer über die Versammlung iiint Preisabbau hat sich ein sinnentstellender rruckfehler eiu.gefdstichen. Es muß richtig heißen: 6iu. H'cucrfr Preisabbau könne nicht erwartet wer- kh, wenn die Preise nicht von ob<enl)erunter ge- fenH würden.
** Lichtspiele Seltersweg. Tie Sicrltion bittet uns, mitzuteilen, daß der Film .Ldinou der Welt 3. Teil Das g-oldene Gift" Ti(t- wie wrangezeiat ab Samstag, sondern schon c.' 'eutc spielt. Tiestr Tett, der in sich die Haird- lm«i ber beiben erfreu Teile schließt, gibt die |iöglicti£eit, einen Rirckblick über die ersten beiden Seile zu gewinnen. W Montag spielen die beiben prch'filmc „Tie Senaborwahl", ein Abenteuer des IvLftriro Stuart Webbs, und ,,Der rote Club", ml c>äuisck!es Sensations-Schmspiel. Näheres siehe In.ieigentcil.
fordert, daß alle Lebensmittel unb Delleidungs- gegenstänbe ben Verkaufspreis deutlich sickstoar tragen müssen und Zuwiderhandlungen mit Ge- schäjtsschließung gealynbet werden. Weiter soll von einem noch näher zu bestimmenden Tage ab eine Preissenkung ftattsinben, die zunächst 14 Tage anhält und Familien zugute kommt, die ein jährliches Einkommen von unter 12000 Mk. haben. Die Einkäufe von Arrifeln mit Prrissen- cung dürfen höchstens betragen für eine Familie: Bei Lebensmittrckn innerhalb 14 Tagen 250 Mk., bei Schuhen 400 Mk., bei Bekleidung »gegenständen 600 Mk. Die Kontrolle wird durch Aostempelung der Lebensmitdelkarte ausgeübt. Die Prozentsätze der Preissenkung werden von einer Kommission festgesetzt.
= Friedberg, 16. Juli. Schulrat Süß feiert heute sein 25jähriges Jubiläum als Letter des Volksfdstllwesens im Kreide "Friedberg.
Hessen-Nassau
mo. Frankfurt a. M., 14 .Jllft. Die Stadlverortnetenverfammlung lehn e gegen die Stimmen ber Mehrheitsjoz>uUinen und ber USP. ben Antrag auf Kommunalisierung ber Gasgesellschäft ab. Emstimmig wurden 43/< Mill. Mark für ben Kleinwohnungsbau bewilligt.
mo. Frankfurt a. M., 15. Juli. Im fast vollendeten 87. Lebensfahr verstarb Wirkt. Geh. Rat Fritz von Gans, der Begründer der Frankfurter Anttinfabrik, ans der die bekannten Farbwerke Leopold Cafsella u. Co. entstanden. Der Verstorbene war ein eifriger Kirn-stsammler und machte vor Jahren dem ehern. Kgl. Museum in Berlin große Schenkungen
sch Fr an ksurt a. M., 15. Ju^i. Die Tttan- Fttm-Co.-G. m. b. H. Frankfurt a. M. Hai die Zeppelinhalle für eine Reitze von Jahren gepachtet. Sie wirb bie Halle als Film-Atelier einrichten. 3reiffurt verfügt damit über bas größte Atelier Europas.
X. Hanau, 15. Juli. Tie Ijiefae Kriminalpolizei hat geifern in einer Gastwirtschaft einen jungen Mann, den 19 Jahre alten Schäfer Wilhelm Müller aus Allenstatzt (Kreis Friedberg) festgcnvmrn'en, der sich durch verschiedene Umstände verd'ickstig genwcht hatte und über 8000 Mk. Bargeld sowie zwei Uhren und andere Wertsachen, ferner eine HanSmacherwurst, ein großes r>t»ck gevttick>ertes Dörrfleisch u. a. m. bei sich trug. Tie Krinrinalrvlihei mutmaßte sofort, daß ein Diebstahl vorliege, stellte in der Unrgcgcnb Recher-
Ekngesanvt.
(Für Form und Jnl-alt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei VerantworttlNgft Die Aufsicht über dir Hunde.
w wnnuw Landkreis Gießen.
ml flörerad' u L a ng ' Göns, 16. Juli. Aus der russi- ^chtscüe evM rqi GcsangemdxrstLehrte gestern ber Handcls- uffÄnst ,cmu ''Ud Metzger e>. Grünebaum zurück. Es ist
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