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Tlehener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberheflen)

Zweites Platt

Donnerstag, 15. Zamar (920

Hr. 12

an noä) Der '45artei)efrctar für Ober-1ler gewählt. Tie Kameradschaft soll durch ge» dusche aus Meßen, zur Abhaltung legenlliche Zusammenkünste wieder mehr gepflegt EHflJCm'en flllTm'inrb^rt hnflp frntvn 1 men-Sm £twr hon

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e n, den 9. Januar 1920.

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Gießen, den 6. Januar 1920.

Hessisches Amtsgericht.

weiteren Einschränkung des Gasverbrauchs. Abgabe von Gas kann bis auf weiteres erfolgen:

von GVn bis 8 Uhr vormittags, von 11»/, bis 12Vs Uhr mittags und von 5 bis 10 Uhr abends, jedoch wird

von Familien«beiden aufgefordert ljatle, traten eine Anzahl Mitglieder der neuen Ortsgruppe der Deutschen VoltSpartei bei.

im Termin bekanntgegeben.

A l b a ch , den 10. Januar 1920.

Hessische Bürgermeisterei Albach.

Arnold.

Gießen ist Prokura erteilt.

Gießen, den 7. Januar 1920.

Hessisches Amtsgericht.

!ersicherungsamt der Stadt Meßen. J.V.: vr.Seid.

Msata aller in

wert Äe IrtN'eUe eahr.-lreekerolo B. Beese. OleSea

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Marken-Ausgabe.

Am Freitag und Samstag den 16. und 17. ds. Mts. gelangen in den Bezirken Brot-, Butter- und . Fleischmarken tote nachstehend zur Ausgabe:

AE Freitag vormittag von 912 Uhr, FK Freitag nachmittag von 25 Uhr, LQ Samstag vormittag von 912 Uhr, RZ Sams­tag nachmittag von 25 Uhr.

T ie Marken sind unbedingt an vorgenannten Ausgabetagen in den Bezirken abzuholen. 5108

Gießen, den 13. Januar 1920.

Ter Ober Bürgermeister (LebensmitteLamt).

Nutzholz-Verkauf.

Urtterzeichrlete verlauft im Wege des schrffk? lichen Angebots

Dar Gbrrhesfische Museum und die Gailschen Sammlungen.

Nur die Leitung durch einen Mann von her­vorragenden musealen Fähigkeiten und einer rast­losen Arbeitskraft Knute die kleine Sammlung

lösen. Nacktem noch der Parteisekretär für Ober-1ler gewählt. Tie Kameradschaft soll durch ge­messen, Dr. y"1** **,a rtu-u wia.j*. i <----«-

b) 27 Fichtenstangen 1 Kl. 3,02 Fstm.

Die Angebote sind nach Klassen getrennt aus Bürgermeisterei abzugeben, woselbst die Be­dingungen ein gesehen werden können.

Steinbach, am 12. Januar 1920.

Krämer, Bürgermeister. (470

von dieser als nicht gewerbsmäßiges angesehen ist. In derarttgen Fällen Herren (Auftraggeber) vernichtet.

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des Oberhessischen Geschichtsvereins von ihren An­sängen in den bescheidenen Räumen des alten Rathauses in kurzer Zeit so auSlxr.cen, daß fdpn bald nach der 1905 erfolgten Uedersiedetung in das alle Schloß die jetzt zur Bersügung stehenden zwölf Säle gefüllt waren: Professor Tr. Shumer übernahm das Museum 1896 mit einem Bestände von rund 4000 Nummern: der Zuwachs seitdem übersteigt die Zahl von 36 000 Stücken. Die Stadt Gießen muß sich glücklich schätzen, neben entern hervorragenden Museumsleiter einen hoch- herzigen Bürger zu besitzen, der in selbstlosem Gemcinsinn und weitblickendem Verständnis den alten Beständen eine Sammlung beigefelltc und ihren Ausbau dauernd fördert, die ihresgleichen sucht. So entstand durch das treue Hand in Hand­arbeiten zweier gleichwiinnter Männer das große Institut des Oberhefsijchen Museums und der Gailschen Sammlungen mit seinen zahlreickren Ab« teilungen, in denen die Vorgeschichte, die römische und die fränkische Zett, die mittelalterlich unk» die neuere Kultur unserer Provinz, die Volker- künde und die großen Kriege veranschaulicht werden.

Seinen Ruf in der gelehrten Well verdankt aber das Museum vor allem der vorgeschichtlichen Abteilung. Tie Ausgrabungen auf dem Trieb und in der Lindener Mark stellen noch heute eine große Leistung dar, waren es zu ihrer Zeit noch viel mehr durch die der modernen Forschung nichts nachgebenden Art ihrer Turchsührung. Dec Stolz des Museums sind die weitbekannten einzigarttgen fränkischen Särge von Leihgestern, mit beten He­bung nicht nur für die lokale Wissenschaft der Name des Direktors stets verbunden fein wird. Es würde zu weit führen, alle die anderen bedeut­samen Ansgrabungsunternelimungen zu erwähnen, die der Aufklärung der Mimischen Vorgeschichte dienten. Was jetzt noch auf diesem Gebiet ge­leistet wird, zeigen die jüngst erschienenen beiben Veröffentlichungen der vorgeschichtlichen Abteilung des Museums; der ebenbürtige Zuwachs der übrigen Abteilungen ist aus Zeitungsnachrichten schon zum Teil bekannt und wird auch au-, dem nächsten Bande der Mitteilungen des Oberhessischen Geschichtsvereins zu ersehen fern.

So stehen denn heute das Oberhessische Mu­seum iptb die Gailschen Sammlungen als ein hoch­geachtetes Institut da, dem unter den vorgeschicht­lichen lokalen Sammlungen Mitteldeutschlands rot gen seiner Bedeutung für die Wissenschaft Über­haupt einer der ersten Plätze gebührt. Doch auch weiteren Kreisen bietet das Museum Anregung in Hülle und Fülle: als Stätte der Erhebung für jeden, der Sinn hat für das Erbe der Vergangen­heit, als eine unentbehrliche und immer wieder freudig ausgesuchte Bildungsanstolt für alle Be völkerungsschichteu und für die Schulen jeder (frktitung.

Eine gern erfüllte Pflicht der Stadt wird es wie bisher so auch in Zukunft sein, dem Museum stets für ein würdiges Heim zu sorgen, das der Bedeutung der Sammlungen angemessen ist, de» selbstlosen Männern, die es geschaffen, zum kleine» Dank, zur Förderung der Wissenschaft und Volks­bildung, der Stadt der Wissenschaft und Volks­bildung, des Handels und der Industrie zur Ehre i

-n.

M Kupee zu verkaufen. (515 Weder, Bad-Nauheim, Avelnrabe 1.

Bekanntmachung.

Begrifft: Einreichung von Rachroeisungen übe» Eigenbauarbeiten (#799 der Reichs» versicherungsordnungl

Unter Eigenbauarbeiten sind Arbeiten zu ver­stehen, die Leuten übertragen loerben, deren Be­trieb nicht zur Berufsgenossenschaft (Hessen-Nass. Baugewerksberufsgenossenschaft) angemeldet oder

Bekanntmachung.

In unser Handelsregister Abt. A wurde heute bezüglich der Firma Albert Stoll zu Gießen ein­getragen: Tas Geschäft ist auf den Kaufmann Albert Knorr in Gießen, der dasselbe unter der Firma Albert Stoll Nachfolger Albert Knorr ohne Uebernahme der im Betrieb des Geschäfts begrün­deten Forderungen und Verbindlichkeiten weiter­führt, übergegangen. Tie Prokura der Ehefrau Albert Stoll und des Albert Knorr ist erloschen. Ter Ehefrau Albert Knorr, Lina geb. Sliter, in

werden. Für den Februar ist ein Militärkonzert vorgesehen. Ter Turnverein hielt aeftern abend seine Generalversammlung im Holländischen Hof ab. Tie dabei erfolgte Vorstandswahl hatte das folgende Ergebnis: 1. Sprecher: Heinrich Schmidt, 2. Sprecher: Christian Heller, 1. Schrift­führer: M. Goldschmidt, 2. Schriftf.: Christian Vater, Rechner: Adam Uhrhan, 1. Turnwart:

Ein noch fast neues »ibverH swerr zum Ver­kauf b. Julias Steueroase!, Gichelfachicu, Kr. Schon.

KZM '*W«t

cÖ3 Fstm. Buchen-Schwellenhokz

200 F slm. Kiefern-Schnellen Hotz.

Angebote sind verschloßen mit der Aufschrift .Holzverkauf in Gießen" bis spätestens Mittwoch den 21. Januar 1920 abends an das Fürstlich Stollbergsche Rentamt in Ortenberg, Ober Hessen- ernzureichen.

Los Verzeichnisse sind zum Selbstkostenpreis von der Unterzeichneten erhältlich. 511D

Lauterbach, den 13. Januar 1920.

Freiherrlich Riedeseksche Rentkammer.

8 Uhr abends der Gasdruck ganz wesent­lich vermindert.

Während der Sperrzeit bleibt wie bisher der Gasdruck stark vermindert. Sämtliche Gashähne .sind geschlossen zu halten, um zu verhindern, daß Gas aus der Leitung entströmen Corrn. Die Zünd- slammen sind abzustellen. Die Benutzung von Gasbade- imb Gasheizöfen ist verboten.

Es liegt im Interesse der Gas Verbraucher, Daß während der Sperrzeit Gas nicht entnom­men wird, weil die Gefahr einer gänzlichen »Stillegung des Gaswerks droht. Strengste Spar­samkeit im Verbrauch von Gas ist daher ge­boten. Ein Gasverbrauch während der Sperrzeit hat ohne weiteres die .Gasentziehung unter Fortnahme des Gasmessers zur Folge. Eine strenge ®0V,r®.lle rst ungeordnet

® tefecn, den 14. Januar 1920. 5378

, _^ervtTnu^1^ moim des Reichs kam missars Tur bte Kvhlenverteilung, Abt. GaS:

__Steding.______________

Bekänntmächüng^

Infolge des Streiks im Rubrrevier sind den Betrrebswerken tm laufenden Monat keinerlei Brennstoffe zugeführt worden, und es ist keine Aussicht vorhanden, in den nächsten Tagen Brennstoffe heremzubekonnmm. Der Demvbil- machungsausschuß G«ßewStadt hat in seiner Sitzung vom 13. d. Mts. beschlossen, die Be­nutzung von Gas- und elektrischer Beleuchtung in den Geschäftsräumen oänzlich zu verbieten und die Kraftabnahme nur für den Zeitraum von vormittags 8 Uhr bis mittags 12 Uhr zu ge­statten. Die Abnehmer werden dringend ersucht größte Sparsamkeit zu üben, andernfalls die Still­legung der Betriebe in den nächsten Tagen er- folgen muß. 5428

©iefeen, den 15. Januar 1930.

Der Vertrauensmann des Re'chskmnmissaro, Abteilung Elektrizität.

S t o l t e.

arbeiten, zu deren Ausführung mehr als sechs Arbeitstege benötigt werden, aus vorgeschriebenem Formular, das auf Sektion VI obiger Berufs- genossenschaft dahier zu erhalten ist, allmonatlich spätestens 3 Tage nach dessen Ablauf bei unterzeichnetem Versicherungsamt ernzureichen. Die Nachweisung ist auch einzureichen, wenn die Arbett durch eigene Söhne, Verwandte, Knechte usw. aus^ geführt wird. In Zweifelsfällen empfiehlt es sich, das unterzeichnete Versicherungsamt anzurufen. das jederzeit zur Auskunftserteilung bereit ist.

Unternehmer, die ihren Pflichten zur Ein­reichung der Nachweisungen überhaupt nicht ober nicht rechtzeitig nachkommen, können mit Geld­strafe bis zu 500 Mr. bestraft werden (§§ 908 und 909 der Reichsversicherungsordnung).

Bekanntmachung.

In das Handelsregister Abt. B ist am 31. De­zember 1919 die durch Gesellschaftsvertrag vom 27. Dezember 1919 errichtete Gesellschaft mit be­schränkter Haftung: Zigarren- und Tabaksabriten Klmgspor, Gesellschaft mit beschrankter Haftung in Gießen eingetragen worden. Sitz der Ge­sellschaft ist Gießen. Gegenstand deS Unter­nehmens ist die Herstellung und der Ver­trieb von Tabakerzeugnisfen und der Handel mtt in Gießen eingetragen worden. Gegenstand des Unternehmens ist die Herstellung und der Ver­lieb von Tabakerrzeugnissen und der Handel mit Rohtabak. Höhe des Stammkapitals 300000 M. Geschäftsführer sind der Kommerzienrat Adolf Klmgspor und in dessen Vertretung der Student Walter Klmgspor, beide in Gießen. Von dem Gesellschafter Adolf Klmgspor sind auf seine Stammemlage Barbestände, Maschinen, Einrich- tungsgegenstände, Rohmaterialien, Fertigfabrikate und Utensilien zum Preise von 200000 M. ein­gebracht. Die Bekanntmachungen erfolgen im Deutschen Reichsanzeiger. Am 6. Januar 1920 wurde eingetragen: Dem Kaufmann Fetwr Krämer in Gießen ist Prokura erteilt.

®ä GkslMiWkn mit orima Varenracbien und Federn, iowie gutem Verdeck, stehl z. Beick. bei A. Reoschllng, Milchhcindier, Steinbach «Ztr. Gießen). Ä. siWuIrtttn zu oerk. Näb. Wetter- sasse S (Mansarde).

A«s Stadt «nd tand.

Gießen, den 15. Jon. 1920.

** Von der L o ch s ch ul g es e 11 s cha f t. Samstag, den 17. Januar, um 81/* Uhr abends, hält im großen Hörsaal des Borlesungsgebäudes Herr Tr. M. I. van der Meer, Privatdozent an der Universität Frankfurt a. M., einen Vortrag überNiederländische Kolonialpolitik in Vergan­genheit und Gegenwart". Ter Redner lebte längere Zeit in den niederländischen Kolonien. Gäste sind willkommen.

** Die Bolkskirchliche Arbeits­gemeinschaft beabsichtigt den Gedanken der Bolkskirche in immer wettere Kreise zu tragen, insbesondere aber auch Aufllärung über die wirk­lichen Ziele der Arbeitsgemeinschaft zu schaffen. Zu diesem Zwecke finden in nächster Zeit mehrere Vorträge statt, zu denen auch Nrchttnilglieder, und -war Männer und Frauen, Zutritt haben. Bei dem diese Woche Tonnerstag itattfinbcnben ersten Vortragsabend spricht Prof. Weißgerber über die neue Kirchenverfassung, am Freitag, den 23. l. Mts. Prof. Tr. Sch ran über Ausbau und Ausgaben der Volkskirche, während für den dritten Vortragsabend Pfarrer Weifegerber - Messt bei Tarmstadt in Aussicht genommen ist.

** Frauen vortrag. Der Naturheilver­ein Gießen, der sich zur Aufgabe gestellt hat, den Grundsätzen einer naturgemäßen Gesundheits­pflege tm Volke innerhalb seines Arbeitsgebietes Eingang zu verschaffen, Anleitung zur Erhaltung und Wiedererlangung der Gesundheit zu geben und den Geheimmittelunfug zu bekämpfen, veran­staltet am Freitag abenb im Hotel Schütz einen Frauenvortrag. Fräulein Emmy Spieß wird über Frauenkrankheiten (im allgemeinen) sprechen. Es ist bekannt, daß gerade die meisten Frauen­leiden ihre Ursache in alten falschen Gewohnheiten haben, daß sie aber doppelt schwer auf den Frauen lasten, wett die Frauen sich nur schwer und meist zu spät entschließen, zum Arzte zu gehen, wo es heutigentags noch so sehr an Aerztinnen fehlt. Ter Vortrag von einer Frau für Frauen findet daher gewiß großes Interesse und jwe Besucherin wird in ihm reiche Aufllärung erhalten.

Landkreis Gießen.

G Lich, 12. Jan. Der Krieger verein Sam Samstag abend seine Genöralversamm- ab, die gut besucht war. Lehrer Dietz ge­dachte der noch m Gefangenschaft weilenden Kame­raden, unter denen sich auch der 1. Vorsitzende, Stadtrechner Louis Häuser, noch befindet. Das Andenken des im letzten Jahre verstorbenen Kame­raden Heinrich Schmidt wurde von der Versamm­lung geehrt. Den Kassenbericht erstattete Polizei­diener Metzer. Danach ist das Vereinsvermögen auf rund 1300 Mark angewachsen. Bei der Bor- standswabl wurde von der Wahl des 1. Vorsitzen­den abgesehen es soll die Rückkehr des verdienten Präsidenten L. Häuser abgewartet werden. Zum stellvertretenden Vorsitzenden wurde Hch. Mül-

Fritz Schmidt, 2. Turnwart: K. Ludwig, Zcug- wart: L. Albohn, Beisitzer: Reinh. Zimmer, Chr. 3immer, A. Hissen, W. Wacker. Tas 60jährige Stiftungsfest soll in diesem Jahre durch eine größere Feier begangen werden. Tie Mttglieder- zahl ist seit Kriegsende wieder geftiegen unb be­trägt jetzt 190, eine Zahl, die aber immer noch Bein ist im Vergleich zu anderen oberhessischen Landstädtchen, wo bei etwa gleicher Einwohner­zahl die Turnvereine den zwei- und dreifachen Mitgliederbestand haben. Hier wissen leider weite Kreise der Einwohnerschaft die Aufgaben noch nicht zu würdigen, die den Turnvereinen gerade für unsere nächste Zukunft zufallen. Der Mttglieds- beittag wurde auf 6 Dterk erhöht.

Kreis Alsfeld.

a. Flensungen, 12. Jan. Durch den hie­sigen Kirchendiener Aug. Bräuning wurde eine Hauskollekte zum Besten der Anstalt für Epilep­tische in Niek«r-Ramstadt erhoben. Diese ergab in Flensungen 86,90 Mk., in Ilsdorf 23,50 Mk. und in Stockhausen 22,10 Mk., zusammen 132,50 Mk. Diese Summe wurde von 125 Gebern aufgebracht, wovon auf Flensungen 79, auf Ilsdorf.24 und auf Stockhausen 22 entfallen.

Kreis Friedberg.

Bad-Nau heim, 12. Jan. Ter Krie­ger- und MilitärvereinHassia" hielt gestern abend bei schwachem Besuche seine 43. Generalversamm- luna ab, die der Vorsitzende, Stadtverordneter S ch ä s e r , leitete. Ter Schriftführer, Oberbade meister Kissel, erstattete Bericht über die kürzlich veranstaltete Sammlung zum Besten der deutschen Kriegergräber, wobei ein Reinertrag von 2600 M. zu verzeichnen war. Das Vereinsvermögen ist auf 2405 Mark, das Vermögen der Sterbekasse auf 940 Mark angewachsen. Der Geflügel- und Kaninchenzuchtverein und der Oberbessiiche Obst­bauverein hielten gestern stark besuchte Versamm­lungen ab, die beibe mir Gratisverlosungen ver­bunden waren. Im Obstbauverein wurde ein lehr­reicher Vorttag überMaßnahmen zur Steigerung des Erttags im Obstbau" gehalten.

Starkenburg und Rheinhessen.

sw. Offenbach, 13. Jan. Für die Fa hrt vorn, Frankfurter Hauptbahnhof nach Offenbach, eine Strecke von 20 Minuten, verlangen die Äuto- besitzer jetzt Preise von 120150 Mark.

®"n'V" »Maller Markefiaroeco', zu oert « » tettrodaro V, HIL | Vereine | MWlyeWMNseres WlSWtt findet nicht am 18. Januar sondern erst am

Sonntagen LMM Wm. Z'-'W Mkkl. statt.

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1913 k. B» 508

Sauber ob ttnhx " $ ^eelÄnroe|ie

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Hacker Mittler, gtlteräroeti 62,

Bildchen sür HauSarbeii in Heinen ^aush. gegen guten Vobn «um 1. ivebrimt aeiuch,

VnbWidftroHf 47. [Stellengesuch^ SchulanKhbi-n erber 3 ss. alt noch ohne An- lellunfl, lucht vorläufig anderweitig Brichölü« gnng. Lchr. Anged. unt M an den Tieg. Anz.

Bankbeamter in.mehriaor.Bankvrari^ durchaus sicherer Arbeit, sucht üch rum 1. Avril zu verändern. Sch. Ang. u. 0840 an den Tieg. Anr.

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-^EßMdchenTda- tflufin. Schule belud). toAaWnenWrel}« kann-Lehrstelle

Schons.

Modistin

Stadt. Arbeitsamt Gietzen

West-Anlage 31, Teleph. 2054.

ES können eingefteHt werden.

a. bei diesige« Arbeitgebern: 1 Holzbildhauer. 2 Schreiner, 1 Schneider, 1 Glaser, 1 Buchbinder, 2 Schästemacher, 1 Platzvertreter, 1 Schreiner für Fabrik, 1 Etfendreher.

Lehrlinge: i Sietnhauer, 2 Schmiede.

b. bei auswärtigen Arbeitgebern: 2 landw. Knechte und Arbeiter, Automobil'Motorschlosser, 1 älterer Bauschlosser, 1 älterer Elektromonteur, 1 älterer Eifendreber, 1 älterer Mafchinenschlofier, 1 Dachdecker, 4 Schreiner, 1 Friseur, 50 Feld- bereinigungdarbeiter, 2 Schneider, 1 Schuhmacher, 1 Schlofier, der autogen schtoeitzen kann, 1 Küfer, 100 Krankenträger, 20Metallgraoeure, 10 Polsterer (Flüchtltnges.

Lehrlinge: 1 Bäcker.

ES suchen Arbett: 9 Bäcker, 2 Schriftsetzer, ein Schweizer, Kaufleute, Schreiber und Reisende, 1 lanbro. Verwalter, Packer, Hausburschen und Ausläufer, Maschinenschlosser, Bauschlosser, Me­chaniker, 2 Konditoren, 1 Fräser, 2 Svenaler u. JnstaUateure, 6 Heizer, 1 Küfer, 1 Wagner. 1 Krankenpsteger, 3 Schmiede, Weißbinder und Anstreicher, 2 Chauffeure. 1 Treibriemenfattler, 2 Dreher, STapezierer u. Polsterer. 4Maschinisten, 3 Metzger, 1 Architekt, 2 Techniker, 1 Küchenchef, ein Oberkellner, 3 Kellner, 1 Golbarbetter und Uhr­macher, 1 Photograph.

Lehrlinge: 11 Schlosser. 1 Gärtner, 2 Schreiner, ein Kellner, 1 Dreher, 2 Friseure, 1 Schuhmacher oder Schneider (Krtegsbeschädtgtett, 3 Mechaniker, ein Metzger. 1 Orgelbauer, 1 Schuhmacher, 13 Kauft leute und Schreiber, 8 Elektromonteure u. «tech niter, 2 Techniker, 1 Backer.

Weibliche Abteilung:

Es können eingestellt werden:

a. bei diesige« Arbeitgebern: 1 landwirtschaftl. Dienstmädchen, Mädchen tagsüber, Dienstmädchen, Lauffrauen und -mädchen. Putzfrauen, tüchtige Alleinmädchen, 1 Flickerin, eine Waschfrau.

b. bei auswärtigen Arbeitgebern: 4 landwirt­schaftliche Dienstmädchen, Dienstmädchen, Haus^ mädchen. 1 einfache Stütze. Alleinmäüchen, eine Köchin u. 1 Wäscherin für Anstalt, 10 Feldmädchen.

ES suchen Arbeit: 1 Verwalterin für Kantine eventl. auch als Köchin, 1 Fräulein für Buck^- ttihrung für die Abendstunden, 1 Lehrmädchen für Damenschneiderei. 1 Flickerin für Heimarbeit, eine Pflegerin, 1 Näherin bei Schneiderin. 1525B

Holzsubmission.

Nächsten Montag, ben 19. Januar, nachmit­tags 2 Uhr, soll auf der unterzeichneten Bürger­meisterei ktachverzeichnetes Holz vergeben toeroen.

a) Fichtenstämme:

3. Kl. 3 Stück 2,86 Fstm.,

4. Kl. 18 Stück 17,11 Fstm.,

5a. Kl. 57 Stück 33,40 Fstm., 5b. KI. 177 Stck. 52,96 Fstm.,

Jagd-Verpachtung.

Die Gemrinve-Feld- uttb Waldjagd der Ge­markung Kesselbach wird am 24. l. MtS.. nachm. 2 Uhr, aus der hiesigen Bürgermeisterei auf 6 Jahre meistbietend verpachtet.

Obiger Jagdbezirk wird in zwei Teüe geteilt, inti> bildet tue Lumda die Grenze.

Bedingungen werden im Termin bekmrnft- gegeben. 535

Kesselbach ^Bahnstation), den 14. Jan. 1920 Hessische Bürgermeisterei.

___ I. V.: Weber, Beigeordneter. ______

Jagd - Verpachtung.

Tie Gemeinde-Feld- und Waldjaad der Ge­meinde Alba ch (umfassend ca. 277 Hektar Feld und 125 Hektar Wald), V« Stunde von der Bahn­station Garbertteich entfernt, wird am

.Donnerstag den 2 2. Januar, mittaas 2 Uhr, in dem Gemeindefchulsaal auf weitere 6 Jahre meistbietend verpachtet. Die Bedingungen werden

Uns Hessen.

4 Orten berg, 13. Jan. Gestern abend 81/2 Uhr, sprach in örfentlidjer, gut besuchter Ver- famn.limg in derPost" Generalsekretär WittigausD-armstadtiürdieDeutsche Boltspartei. Der Redner führte in 1 vrftmi- tnigrr Rede etwa folgendes aus: Die Frizens seien für das deutsche Volk furchtbar, 12 Pro-ent der ertragreichsten Fläche des deut­schen Bode ns und 10 Prozent der Bevölkerung des demschen Reiches gingen allein in den losort al^ zutretenden Gebieten verloren, je nach dem JutsTull der Abstimmung in den Abstimmungsgebreten so- gar 18 Prozent der deutsckjeu Bodens ache und 14 Prozeirt der Bevölkerung mit ca. 9 Mulromm Menschen. Es fei unfruchtbar, Hd; immer Ttod} wegen des verlorenen Krieges und dteies furcht­baren Friedens aegaiftitig Borwürte. zu machen und dadurch unser Volk noch tiefer in den Un­frieden vinemzufübren, am allerwenigsten hätten ledoch die Linksparteien das Recht, solche Vorwürfe zu erheben, auch die jefetgen fitlrrcnben demokrattschen Abgeordneten feien zum aröfeten Teil Annexionstwl'ttker gewesen. Die größten Jl l u s i o n s po l i ti ke r seien die "eute gewesen, die behauptet hätten, in allem Unglück würden dem deutschen Volke 2 Sterne leuchten, Wilson und bet Völkerbund, die größten Jllusionspolittker seien die Sozial­demokraten gewesen, bte nicht laut genug das neue EvangeliumFreiheit, Friede, Srot" verkündigt hätten, bas elend Schiffbruch gelitten habe. Auch die Hoffnung aus die E i n i g- feitdes Weltproletariats hätte vollstän­dig versagt, Kinder und Kindeskinder würden des- valb einst bas Werk ber Revolution als das größte VerbrcckEn verfluchen. Das deutsche Volk müsse nun endlich lernen, seinUnglückmitWürde und Anstand zu tragen und seine großen Manner zu ehren. Ferner müsse bas deutsch.' Volk mit aller Macht an die aufbauenbe Ar­beit gehen. Hierbei helfe bi? Deutsche Bolks- 4xntci, auch wenn sie mit ber Deutsch-nationalen Volkspartei in ber Opposition stehe. Die jetzigen Machthaber hätten durchaus nicht das RecA, von ben Rechtsparteien als von Bankrotteuren zu reden, aber selbst trenn man diesen Vorwurf einmal gelten lasse, so fei jedenfalls die jetzige Regierung eine schlechte Ver- rtMlterin der deutschen Konkursmasse, Erz- berger habe durch feine dttledmiterchnfte Be­handlung der ganzen ©teuerfragen wie z. B. bei der an^fünbigten Abstempelung der Banknoten allHn die deutsche Valuta in einigen Tagen um 30 Prozent Herabgedrückt, das Gelb werde vielfach vergeudet, ht Hessen habe ber jetzige Staatspräsi­dent Ulrich ftüher schon 2 Minister als zuviel erhärt, jetzt habe man 8 Minister ober Männer in ähnlicher Stellung, die nicht schnell genug das Mimsterpensionsgesetz einbringen konnten. Bei dem Lanbgesetz habe seine Partei eifrig miigear» leitet unb dafür gesorgt, daß das anfangs der Re­gierung eine zu große Vollmacht gebende Gesetz die nötigen Einschränkungen erfahren habe. Seme Pertei trete für ein soziales Kaisertum ein, wolle aber diese Frage nicht auf den Weg ber Gewalt, sondern nur, wenn die Zeit gekommen fei, auf verfassungS- unb gesetzmäßigem Weye vehördlicheNnzelgen.

Neue Gassperrstunden.

Die verschärfte Kvhieniwt, verursacht durch den Eisenbahiterstteik in Westfalen und Abliefe­rung von Kohlen an die Entente, yvingt zur