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reichs einstweilen unmittelbar praktisch von I große Erregung verursacht hat- Im.Moldauer keiner sehr großen Bedeutung. Hat ihr Mil- Kreis verhafteten dre Polen wieder angesehen^ lionenheer die Polen überwältigt, so wird es Persönlich ketten und zogen santtttcheErnwoh. am Ende auch mit der schwachen Streitkraft ner zu Schanzarbeiten heran,Soldau ist nur Wrangels Sig werden schwach von den polnischen Truppen besetzt.

Der polnische Heeresbericht.

meint:

Die Waffenstittstandsverhandlnngen.

machen. . .

Die Stimmung in England-

Gon unBman sei in Paris über

Reichstags die Front schreiten.

Die Note

Tschitscherins an die deutsche Negierung.

v uuvjlm. Ang. (WTB.) Tie eng­lische A r b e i t e r k v n s e r e n z für die BehMid- lung der russisch-polnischen Frage hat den Boll- zugSrat mnädHifft, einen Generalstreik »u prokla­mieren, falls die Regierung Wrartgel unterstützt ober Sowjetrußland in irgend einer Form an greift.

DerStar" schreibt zur Lage: Heute zum erstenmal seit August 1914 sind wir verpflichtet, öffentlich unser Bedauern und unsere Besorgnis über den Schritt der französischen Regierung zu

Eindringen der Russen in den polnischen Korridor.

Berlin, 13. Aug. (WTB.) DerBerl. Lokalanz." meldet von der ostpreußischen Grenze, daß die Russen die frühere deutsche Grenze überschritten haben und in den polni­schen Korridor eingedrungen sind, 3 Homo wurde als erster Ort des ehemals deutschen

Wrangels fertig werden.

Es kann aber nicht genug daraus hmge- wiesen werden, wie gefährlich für den Frie­den Europas der politische Geist ist, der von Frankreich ausgeht. Ein Gemisch von ; Haß, Angst und Siegercinbildung verhindert - das westliche Nachbarvolk an der Erkenntnis . der Tatsachen und der wirklichen Notwendig- , keilen. An der Seite ihrerAlliierten" über- schätzen die Franzosen ganz gewaltig ihre Kräfte. Ueberall suchen sie selbstherrlich und übermütig in frenrde Angelegenheiten etnzu- greifen. Das Programm der Zerstückelung Deutschlands, das dieser Tage der(Eclair" in so dreister Weise aushängte, spukt nicht nur in vereinzelten Köpfen. Die Besetzung des Maingaues, die fortwährend geäußerten Ge­lüste nach dem Besitz des Ruhrgebtetes, die Entsendung eines ungerufenen Gesandten nach München, die sinnlose Hetze der französischen Presse gegen Deutschland, die aus Anlaß der östlichen Wirren in den letzten Tagen sich breitmachte, die Aufbauschung kleiner Kon­flikte, wie der bekannten Fahnenaffaire das alles- sind Symptome einer krankhaften Geistesverfassung, die den Frieden unter­wühlt. Möchte die neue Beunruhigung der Welt, die Störung der Verhandlungen mit Rußland, die Völker zur Einsicht bringen, daß der französischen Sonderpolitik endlich Gren­zen gesetzt werden müssen. Zwar hat die 9te>= gierung in Washington durch eine an Italien gerichtete Note ebenfalls geyendie Anerken­nung der Sowjetregierung sich ausgesprochen, aber was wollen die blassen Theorien, was will die inkonsequente, bankerotte und partei­liche Scheinmoral des Herrn Wilson ausrich­ten gegen die wachsende Erkenntnis der euro­päischen Völker von der Unhaltbarkeit der bis­herigen Friedensmache! Eine vernünftige, europäische Staatenbundspoli­tik ist uns notwendiger als die bisherige Vöb- kerbundskomödie der Entente, die in einer Note der Moskauer Negierung an England so wirksam verspottet worden ist! Das italie­nische und das jugoslawische Parla­ment haben in den letzten Tagen an den Friedensverträgen der Entente eine so scharf ablehnende Kritik geübt, daß im Zusammen­hang mit der russisch-polnischen Frage recht wohl daran gedacht werden könnte, solche Gte sinnungen und Kundgebungen für den Frieden Europas weiter nutzbar zu machen. DerWiK- dereintritt Rußlands in das Gesellschaftslebcn der Staaten wird hoffentlich eine Wende in der bisherigen, unfruchtbaren Politik hervor- e bringen! Der russische Faktor muß vor allem dem Verhalten Englands eine neue Richtung geben. Das deutsche Volk aber, das keinen Re- varchekrieg will, sondern auf friedlichem Wege ' sein triebe rgetie enes R^cht wieder aufzuiichlen . sucht, vertraut auf die natnrnotwendige Entwicklung der Drnge und auf die wachsame Einsicht seiner Regierung, die alle am ' Werk befindlichen Kräfte besser wird etnzu- ' schätzen wissen als der Uneingeweihte. Darum begrüßen wir auch eine Wendung, wie sie z. B. in derDeutschen Zeitung" eingetreten zu sein cheint, die noch vor einigen Tagen erklärt hatte, unsere Regierung hätte von Anfang an kundtun müssen, daß sie ein für allemal mit der bolschewistischen Negierung Rußlands nichts zu schaffen haben wolle. In einem spä- teren Artikel läßt aber das Blatt die gesündere Auffassung zum Wort kommen, das Haupt­motiv unserer Politik müsse die Revision des Friedensvertrages sein, uitb Deutschland möge, aus welcher Partei auch immer,^ jetzt einen fähigen Staatsmann an seiner >Lpitze sehen, der es verstände, die Ereignisse im Osten für unsere deutschen Interessen iiutzbar zu

> 2ouLg|u)ujL iui .....; . P , * PtT Tt e-n wett sie gegen otc

die Regierung Winston Chmtchrll^wegen 1 einer e r k . * . Das wisse man auch

st- Gesinnung gegen Rußland aus der Regie- <5^1 if .. . Paris überzeug

SÄTOftRIeine*rwo entfernen.

wochenröckbllck.

Die deutsche Neutralitätspolitik in der Frage des Ostens hat sich bisher bewährt. Die Ereignisse werden sich nicht überstürzen. Die Taktik der russischen Diplomaten

ist vorsichtig und geduldig. Was sie als ihre Waffenstillstandsbedingungen für Polen be­zeichnet haben, hat die stillschweigende Zusttm- mung Englands gefunden, das den Polen ge- ; raten hat, in Minsk die angebotenen Verband- , lungen zu führen. Noch ist über das Zusamt- , mentreffen der Sowjetleute mit der polntschen ; Delegation nichts bekannt; es hatte bereits am Mittwoch stattfinden sollen, ist aber infolge von Mißverständnissen verzögert worden. Lloyd George, dem es sehr um die Beschleunig gung der Waffenstillstandsverhandlmtgen zu tun ist, hat mit Hilfe des russischen Delegie^ ten Kamenew es selbst unternommen, noch vorhandene Förmlichkeiten und Bedenklichlei­ten zu beseitigen. Man hatte also mit einer baldigen Entwaffnung Polens (bis auf 60000 Mann) zu rechnen, ferner mit der Auf­lösung seiner Waffen- und Munitionsindu- strie und mit der Tatsache eines russischen Korridors an die deutsche Ostsee. Die Bolfche- wikt gehen scheinbar auf die Wünsche der En­tente in Bezug auf die Unabhängigkeit em es ungeschmälerten Polens ein, wobei freilich die allerwichtigsten Probleme im Hmter- gruiide stehen bleiben. Während Lloyd George, dem Druck der englischen Arbeiterpartei, wie überhaupt der öffentlichen Meinung Englands folgend, der Sowjetregierung ein Entgegen­kommen erweist, ja, unter beit bekannten Vor­aussetzungen ihr die englische Anerkennung in Aussicht stellt, hat der aus der ergebnislosen Konferenz von Hythe zurückkehrende franzö­sische Ministerpräsident zornig die Verhand­lungen abgebrochen. Eine der russischen Vor­bedingungen für den Abbruch der Feinselig- keilen gegen Polen war die Forderung, daß der gegenrevolutionäre General W r a n g e l von England und Frankreich preisgegeben werde, wogegen ihm persönlich Schutz und Straffrecheil versprochen wurde. Baron Wrangel war ein Kosakenführer unter De­nikin und übernahm nach dessen Ende die Fortführung des Krieges gegen das bolsche­wistische System. Lloyd George hatte im Ver­laus des Notenwechsels mit Moskau der For­derung einer Kapitulation Wrangels zuge­stimmt, und man kann sich denken, welch un­willige Ueberraschung man in Loitdon emp­fand, als Herr Millerand urplötzlich amtlich erklären ließ, Frankreich habe dieRegie­rung Wrangels" als rechtmäßige Regierung Südrußlands anerkannt und demgemäß einen diplomatischen Vertreter nach Sebastopol ent­sandt! Die gleichzeitige Meldung) der Vertre­ter Englands in London sei angewiesen wor­den, keinerlei Verkehr mehr mit den dort wei­lenden Delegierten der Räterepublik zu pfle­gen, schlug gleichfalls wie eine Bombe in der englischen Hauptstadt ein. So scheinen sich also die französischen und die englischen Wege tren­nen zu wollen. Ob die Kluft zwischen Paris und Loudon, wie schon öfter, auch diesmal wieder überbrückt werden kann, hängt von mancherlei Ereignissen ab. Wir haben darüber berichtet, wie sich der Widerstand der eng­lischen Arbeiterpartei gegen eine Be­fehdung der Sowjetrepublik immer mehr ver- siarkt hat, so daß Lloyd George vielleicht noch zahmere Erklärungen wird abgeben müssen als sie in feiner letzten Parlamentsrede ent­haltenwaren. Werden Lenin und Tschitscherin den Bogen nicht überspannen und sich einiger­maßen im Rahmen ihrer bisherigen Zusagen halten, s'o ist schwerlich daran zu denken, daß bitl englische Politik den angebahnten Weg einer Berständigung verlassen wird. Wenn die Pa­riser Regierung allerlei beruhigende Meldun­gen in die Welt setzt, nach einer Aussprache mit dem englischen Gesandten werde England so verfahren, als sei der sensationelle Schritt Millerands nicht erfolgt, das Einvernehmen zwischen Paris und London werde weiter nicht gestört werden, so wird sie an dieser Selbst- lauschung vielleicht nicht lange festhalten kön­nen. Denn es sind noch andere Spieler da, die neue Karten auf den Tisch legen werden. Wie wird man in Moskau diesen neuen schritt Frankreichs beantworten? Gestern wurde bereits ein russischer Appell an die fran­zösische Arbeiterschaft veröffentlicht, worin die Möglichkeit eines r u s f i s ch - f r a n z ö s i - fchenKricges erwähnt wird! Wenn angeb­lich die englische Diplomatie heute noch so tut als wäre nichts Besonderes vorgefallen, so wird sie am Ende doch schon in den nächster Tagen vor neue Entscheidungen gestellt. Es if: wöglich, daß die russisch-polnischen Verhand­lungen int verabredeten Sinne verlausen, daß die Politiker in Moskau jedoch angesichts der französischen Politik erhöhteSicherungen" verlangen werden. Es kommt auf den Grad der Mäßigung an, den die Bolschewiki zeigen

erobert.

Der russische Heeresbericht.

Paris, 13. Aug. (WTB.) Ein Funk spruch aus Moskau übermittelt folgendes Kommunique: Am 10. August haben wir die Stadt Mlawa genommen und (befangene ge­macht. Wir besetzten die Festung Pultusk und nahmen die Stabt Sieblsez und verschie­dene Punkte östlich von Lucknow. In der Ge­gend von Cholm erreichten unsere Truppen nach Ueberschreiten des Bug die Straße Wlodowa Cholm. Wir besetzten einige Oert- lichkeiten im Norden von Chvlm. In den Gegend von Wladimir-Wolhyask wurde die Stadt Grubeschow und die Ortschaft Krylow am Dnjestr besetzt. Von der Küste des Schwar­zen Meeres werden keine Veränderungen ge­meldet.

K ö N i g s b e r g, 13. Ang. (Wolff.) Nach ein- gegmi gelten Meldungen haben die BoischeMi­sten Pululsk genommen.

Warschau, 14. Aug. (WTB.) Die polnischen Delegierten sind am 12. August von der Front zurückgekehrt. Sie haben mit den Sowjetbehörden vereinbart, daß die Zusammenkunft der Delegierten zur Erörterung des Waffenstillstands unb des Präliminarfriedens in Minsk stattfinden soll. Die polnische Delegation besteht aus dem Vizeminister Dombski, als Präsidenten, uem Vizeminister Woblewski sowie Vertretern bev und des Generalstabs. Sie wird am 14. August morgens über-

London, 13. Aug (WTB.) Mit einem Brie fanden Aktion saus schußder Ar­beiterschaft weist Lloyd George auf Hin­dernisse hin. die offenbar von den amllrcbeu Stellen Rußlands dem schnellen Wschluß eines Waffen- üillstandes bi den Weg gelegt werden. Lloyd George sagt er hoffe, daß die ?lrbeücrschist der russischen öffentlichen Meinung deutlich machen luerbe, daß sie, genau so wie sie ehrliches Hanteln

äußern.

DieWestminster Gazette'

Glasgow, 14. Aug. (WTB.) Der Voll­zugsausschuß der unabhängigen Arbeiterpartei übermittelte gestern der Regierung eine Entschließung, worin es heißt, die Anerkennung Wrangels durch Frankreich deute auf die Doppelzüngigkeit der Alliierten gegenüber Sowjetrußland hin E organisierte Arbeiterschaft werde die englische Regierung dafür verantwortlich machen, wenn das Kabinett von dem Schritt Frank- reichs nicht abrücfe und das f r an zös'' englische Bündnis nicht löse. Bürgschaft für ihre ehrliche Gesinnung muffe

Berlin, 13. Ana. (Wolff ). Auf ten Fun spruch des russischen Vollsvommysars des Aus­wärtigen, Tschitscherin, an bie deuifchc Re­gierung, worin dringend um Antnnrt g< beten imtb, ob tic sich im Wtzimmungsgeb.tt zuiammcnzieyen- den polmWen Truppen entwaffnet uno interniert werden, wird die deutsche Regierung aus demseloen nichtdiplomarischm Wege erfordern, day ne im Sinne ihrer strengen Neutrali ätserttanmg kne pol- nistlien Truppen, die auf deutsches Gebiet über­getreten sind, bereits interniert tat, und Laß sie dies auch in Zukunft tun werde.

Die Eisenbahnlinie Wolkowysk Grajcwo.

Paris, 13. 9lug. (Wolff.) Ter Londoner Korrepondsent desPetit Parisien" will.von au­torisierter Seite erfahren baten, baß die eng­lische Regierung, die vor zwei Tagen Polen den Rat gab, die Wafsensttllstandsbedmgun^n der Sowjets in ihrer Gesamtheit anzunehmen, stä) nun­mehr nach 'Anhören von Sachverständigen tehin entschied, zu erklären, daß die Bedingung der Bol- ich-ivistLN, freie Verfügung über die Ellenbahn WolkowyskGrajewo zu eifrilrtn, die ei­nen Teil der Linie von Moskau nach Komgsterg bilde, unannehmbar sei. Wenn diese Linie unter bolschewistische Kontrolle gestellt würde, wurte em Uebereinfommcn zwischen Moskau mck> Berlin sw in eine russisch-deutsche strategische Linnurwvan- deln können, die jede Verbindung zwischen Polen und den Alliierten verhindere.

Gebiets besetzt. . ,

Königsberg i.Pr., 13. Aug. (WTB.) Nach derNeidenburger Zeitung" sind bietn Jllowo eingerückten Bolschewisten 2000 Mann mit zwei Geschützen stark. Frühere deutsche Soldaten wurden zu Gendarmen be­stellt. Eine Einwohnerwehr wurde gebildet. Gegen 6^/4Uhr wurde das Feuer gegen Nar- thm und Brodau eröffnet, das die Polen um 8 Uhr erwiderten. Die polnische Regie­rung ordnete an, daß alle Pferde und alles Vieh aus dem Sotbauer Kreise nach West

VeeresoeriaZi: vreuitnia^ .'uu>uuciuuuk.u> gen dringen andauernd gegen dieBabiilin-eMlawi ^-ÄMiowvor, anbe.v letzte cnPunkt vo u.er- g^tenb besetzt. Zivischen Na-cu' und Bug ilt bic Lage unverändert. Oestlich Siebt ec werden unsere Abteilungen umgruppiett. Nördlich Duody I)at der Feind von neuem seine Tätigkeit begonnen, er versucht, nach Westen vorzuvringen. Unsere Trup­pen haben ösckich Bvodv den Feind aus Radzi willow vertrieben, ihm eine Batterie Geschütze und vier NUlschinengÄvehre abgenommen. Zwncl-en rety unb Strypa haben unsere Truppen gwhe feinblickte Abteilungen nuseinaudergesprengt, über 4000 Gefangene gemocht und Maschinengewehre

SönignonVefopotamien^i«^ - meil sie gegen die französischer'

Paris. 13. Aug. (WTB.) Fast zur gleichen Zeit als Mitterand gestern die gemeldete Rede in Nov«n hielt, sagte Lloyd George aus emem Bankett in London: Zch hofse, daß man auf tue Zusammenarbeit zwi 'chen England unb Frankreich hören wird, diese Zusammm- arbeit, die geheiligt ist durch gemeinsame Opfer zur Erhaltung tes Friedens bei Welt.

Eine Verschwörung gegen Lloyd George?

London, 13. Aug. IWolff.)Dailn Hpreß" glaubt zu wissen, man habe gestern im Miniswnum des Innern Kenntnis erhalten von einer Ver- s chwörung gegen Lloyd George. Beson­dere Maßnahmen seien ergriffen trorten. um teu Premierminister zu schützen Der ^temch L oyd Ge­orges auf dem Kontinent finde wahrschemlich nicht stätt.

Eine neue franzönsch-ettglische Meinungsverschiedenheit?

Wir mürben sehr erfreut sein, wenn noch eine kleine Pforte gx'iunbeu wird, durch bic die eng lische und die französische Regierung aus der ver­hängnisvollen Sackgasse entkommen können, in die sie geraten sind. Wir müssen uns aber ehr^ lich klar werden, daß bic Differenz zwischen Eng­land und Frankreich eine grimdsätzliche Differenz ihrer Politik ist.

London, 13. Aug. (WTB.) DieDaily Mail" mißt in einem Leitartikel L lo Y d Ge­orge die Schu lb an dem französischen Vorgehen bei. Tas Blatt weist darauf lyin, baß Lloyd George seine Mitteilung an die polnische Regierung, er [>altc die bolschewistischen Vorsckiläge für bissutter- bar, machte, öhne sich zuvor mit der französischen Regierung zu beraten. Tie französische Antwort aus das Verhalten Lloyd Georges war die Note an Wrangel. Das Blatt beklagt diese Wenvung der Tinge, da sie nur geeignet sei, bic Heinde Englands und Frankreichs mit Freude zu erfüllen.

Daily News" führt zur Lage unter Hin-' weis auf die verschickenen in der französischen und englisckien Presse gemachten Kommentare aus: Auf der Konferenz in Hythe wurde endgültig beschlossen, daß keinerlei feindliche Handlungen gegen die Sow­jetregierung unternommen toercen. sollten, bevor txi5 Ergebnis der Minsker Konferenz beTamU wäre. Tanrit Zei die Vermutung hinstillig, die Anerken­nung Wrang.-ls sei leidiglch erstckgt auf Grund der in ter svanzösischsi Kammer am 20. Juli erfolgten Mitteilungen. Ferner werde tehauptet, bei Stteich des französischen Ministerpräsidenten sei ber>ch:igt wegen des Vorgehens Llot)d Georges, der Polen airr eigene Verantwortung riet, die russischen Fr«-' tensbänngungen anzimeÜMen. 2xitfärh!id) befand es Lloyd George nach Empfang der Bringungen stamenews für notwendig, sie sofort Polen mitzu­teilen, da man zu diesem Zeitpunkt ettvariete, daß die Minsker ftonferenj am näd>fhm Morgen beginne. Er befand es eb.-nsalls für nötig, dies mit dem Ausdruck seiner tersönlichen Ansicht zu tegleüen, die dahin ging, daß, memi die Bedingungen aufrichtig ge­meint Heien, sie als Verhandlungsbasis angenom­men werden könnten. Frankreich müsse sich klar machen, daß es, wenn es beabsichtige, weiterhin eine Politik zu verfolgen, die die eine Pattei in Rußland gegen die andere ausspiele, intern es Munition, Ratschläge und Geld gte, bei ter Aus­führung dieser Absicht allein stehen werte. Das englische Volk verlange Frieden unb wolle nicht in irgendeinen Krieg hineingefch'eppt werden, tet ein anderes Ziel hat als dis Verteidigung ter Freiheit derer, die zu schützen versprochen wurde.

TerEvening Standard" schribt tn einem Leitarttktt: Tie Vorsatz'ich« Handlung der französisäen Regicru g gegenüber W ang l muß, menn b . natürliche Entwicklung ihren F-ottgang nimmt, oas ganze System des englisch- sr an sischen Fu s am mena r bei ten s, das die europäische Politik der letzen simszehn Jähre beherrschte, beseitigen oder noch we­nigstens in weitgehender Art ändern.

TicPall Mall Gazette" schreibt: ist schwer, die teklagenswette 1 Folgen des fran­zösischen Borgehevs zu übe .treiben. F ankreichs .Hanteln bringt die Ergebnisse ter bissigen Zu­sammenarbeit ernstlich in Gefahr.

Aus einer Bankettrede Lloyd Georges.

^rank- P a r i s, 13. Aug. (WTB.) Der -TempZ"- Pif cf)> erklärt, die französische Regre^ng -nne dve e. Als ErnennungdesEmir Fef s al zum

Kopenhagen, 13. Aug. Nach einem Telc- weroe, oaß Jte, genau io wat 11c

qvrrnrn aus Warschau Hieltet der polnische gegenüber 3ttlßl<md st'rtert, auch ehrlxteS Ha,iteln Heeresbericht: Feindliche .stavallerieabteilim- gegenüber Polen sordern müsse _ a**n hrmaen andauernd gegen dieBahnlimeMlaw, London, 13. dlug. (W^

nr 190 Erster Blatt 170. Jahrgang Samstag, 14. August 1920

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