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3n zahlreichen größeren Städten Deutschlands, so auch in Darmstadt, haben sich MMWeMMNMsWMMSWNllMS aufaetan. Sie wollen einen Mittelpunkt bilden für Alle, die die Erhaltung des humanistischen Gymnasiums in seiner durch den Unterricht im Griechischen und Lateinischen bestimmten Etgem art als eine wichtige Kulturaufgabe betrachten. Sie hegen die Ueberzeugung, datz wie vor hundert Jahren so auch heute diese Schule unentbehrlich sei für die Wiederaufnchtung unseres an Sicheren Gütern so arm gewordenen Volkes. Müssen wir doch wahrnehmen, bah z. V. in England gerade jetzt die Regierung lebhafte Anstrengungen macht, um die humanistischen Studien zu fördern und in die weitesten Dolkskreise dringen zu lassen.
So wollen wir auch in Bietzen, zugleich für ganz Oberhessen, die
um in Wort und Schrift, in regelmäßigen Vortragsabenden es zu stützen und zu stärken, es zu verteidigen gegen die Angriffe, die vielfältig dagegen erhoben werden und die zumeist auf einer gänzlichen Verkennung seines Wesens, seines Aufbaues und seiner echrmeqe beruhen. Wir wollen Aufklärung schaffen über den Wert der humanistischen Bildung gerade sür das Verständnis der modernen deutschen Kultur und somit über die Unentbehrlichkeit der humanistischen Schule. Die Antike ist nicht gleichgültige Vergangenhei, eine Beschäftigung für weltfremde Träumer, sondern eine Macht, die auch heute in unserem Volke wirksam ist und wirksam bleiben mutz, wenn anders der deutsche Dolksgeist lebendig erhalten und gefördert werden soll.
Wir bitten also die Vertreter aller Wissenschaften und Berufe, auch des Handels, der Industrie und der Technik, unseren Bestrebungen sich anzuschlietzen und laden ein zur
Gründungs-Versammlung
am Mittwoch. 19. Mai, abends 8i/l Uhr, im großen Hörsaal des KollegieugebäudeS. Professor Dr. Herzog wird hierbei einen Vortrag halten über das Thema:
„M Wes bbs öie MW unö Hörner Wer öle ökBWe EWllslAlr?"
Mitglied kann jeder Freund und jede Freundin der humanistischen Bildung durch Zahlung eines jährlichen Beitrages von mindestens 3 Mk. (Studierende 2 Mk.) werden.
Beitrittserklärungen zu der Vereinigung nehmen schon jetzt entgegen: Oberregierungsrat Weicker, Professor Dr. Herzog, Pfarrer Bechtolsheimer und Verlagsbuchhandler Töpelmann, Süd-Anlage 4 pt. (zugleich Geschäftsstelle der Vereinigung).
Direktor Dr. Baur. Pfarrer BeckttolSbeimer. Geheimerat Prof. Dr. Bebagbel. ^eh. Hofrat Prof. Dr. Bcbrcnö. Prof. Dr. Borgmann. Prof. Dr. Eger. Geh. Kommer^enrat Dr. Gat.Prak, Arzt Dr. Geyer, «ankdirekior Grichbauer. Gehet merat ^andaerickisvrafident Dr. düngend). Geb. Hofrat Pros. Dr. Hansen. Geh. Hofrat Direktor Dr. Hauvt. Geh. Kommerzienrat Dr. gctAt heim. Geh. Schulrar Direkior Dr. Hensell. Pros. Dr. Herzog. . Kaufmann H. Hochstatter feit. Dr. Eliiabetd Jasirow. Rektor der Universität Pros. Dr. Kalbfleisch. Oberbüraermenter Keller. Kommer-ienrat Kliugspor. Major Prof. Dr. Kramer. Beigeordneter Kreuzten. Geb. Slircpctnnt Pros. D. Dr. Krüger. Geh. Med.-Rat Pros. Dr. Martin. Architekt Meyer. -AlHöbankdirertor Müller. Konimerzienrnl Noll. Beigeordneter Jmtizral Dr. Rosenberg. Prof. Dr. tLkblesinger. San.°Nat Dr. Schliepbake. Berlagvbuchhändler Töpelmann. 21 mtsgerichlSrat Triimvert. Pboio- graph Uhl. Gehcimernt Provinualdirektor Dr. Unuger. Lehrerin Belke. Med.-Rat Prof Dr.
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Wir ersuchen daher die Herren Arbeitgeber, innerhalb 5 Tagen die hiernach neu der Derficherungspflicht unterworfenen Personen sowie die mehr als zehn Mar» verdienenden bereits angemeldeten Versicherten unter Angabe des am 3. Mai tatsächlich verdienten Tagelohns der zuständigen Ortsstelle neu zu melden.
Bietzen, den 11. Mai 1920. 5308V
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Durch Verordnung der Retchsregierung vom 30. April 1920 sind die unter « 165 Ziffer 2 der Reichsversicherungsordnung aufgeführten Personen (Betriebs« beamte Werkmeister und andere Angestellte in ähnlich gehobener Stellu g), so« em sie im Hauptamte tätig und das regelmäßige Jahreseinkommen den Bettag von 15000 M. (seither 5000 M.) nicht übersteigt, der Krankenyersicherungspfllcht unterstellt worden und daher vom 3 Mai 1920 ab bei der zuständigen Otts- fteBe Bedürfnis entsprechend find die für die Einreihung der Versicherten erforderlichen Lohnstufen erweitert worden und haben v. 3 Mai 1920 ab Bettung. Die in § 19 1 bzw 26 I unserer Satzungen und der hierzu erlassenen Nachträge festgelegten Lohnstufen 1-10 bleiben weiter bestehen, dazu kommen neu: ttohn. iRmttk. fflnj,,.. Äranl«igeafür6enl«g
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