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1 germrifterei eine Belohnung von 50 Mk. ausgesetzt. ' Auch der hiesige Zweigverein des Vogelsberger

sonders auf die 300 ungsüLLcken Äame m

Avignon hinwies, die Laut, des Versaitter Friv-1

ruhe in tem schönen Giertülch-n durch Anlegen von Steuer zur Ruine gemacht. Es wird sehr schwer sein, den uralten Zeugen lärrgstvergangener Zeiten

tensv-erttcages nid# auvgtt efert tocrten, brs fte ihre Staaten verbüßt haben, die znm Teil bis »u 20 Jahren Ztorngsarbeit lauten. Diese,r'Jenwjkn etwas von dem deutschen W e i h na ch ts s e st zu­teil nxrrben zu lassen, hat sich die Gteßc-ner OrtS- grup^ee zur Angabe gemacht. Sie ri^ei den Rus an Alle: , B-i.-gt unseren mtA-ücklichen deutschen Brüdern in Avignon etwas Sonne und Letens- fvciche in ihr dunkle Dasein, dLrtftteZ Bolt, ver­giß zur WtthnackstS-ttt Teste una ück i h« Sift^re in Avignon nicht." Sp-nten uiw Gaben leerten bei dem 1. A-rsitzenten dec Ortsgrupte Güßen, Kamerad Horst, Marburger Straße 27, gern

WidereinfiHnmn ber Zwa^gsLewirtfchaftung für Fleuch?

Nach einer der Düsseldorfer Stadtver­waltung gewordenen Mitteilung hat nach Auf­hebung der Fleischrationierung eine derartige Massenschlachtung von Vieh aller Art eingesetzt, daß die deutschen.Viehbestände rapid abgenommen haben. Infolgedessen soll neuerdings innerhalb der Regierung wieder die Einführung der Zwangsbe­wirtschaftung für Fleisch erwogen werden.

R.M.K. D a r m st a d t, 8. Nvv. Zur Kartoffel- itierformmg brr hessischen Städte Haben die B- gcordneten Herbert, Hattemor und Gerrossan der Zientrumsyartei eine dringen de An frage an die fRenientnn gerichtet, in welcher fr; anfragen, ob es der Regierung be\rnnt sei, daß durch bv Landwirtschaft ich? Zeiitralsenosen^cheft für Hessen zu Darmstadt Kartoffeln in Daggonlad.-ngrn aus Hessen ausgeführt werden und dadurch die Versor­gung der Hessischen Städte erschwert wird, zumal weite Kresse der Minderb-nnittelten in diesen Städ­ten noch nicht mit Kartoffeln versorgt sind? Auch von anderen Plätzen wirdttiber umfangreiche $er- schielnmaen von Kartoffeln in das Ausland berich­tet. Was gedenkt die Regierung zu tun. um die Versorgung der städtischen Bevölkerung, insbeson­dere der Minderbemittelten, mit Kartoffeln un­bedingt sicher zu stellen?

Aus StaM und Land.

Gießen, den 9. Noo. 1920.

Grotzfcuer.

Gestern abend 11.24 Uhr lief auf der Feuer­wach: Oswaldsgarien die mündliche Meldung ein, in der früheren Eulerschen Schneide- m ü h l e, fetzt Zigarrenkistenfabrik, Steinstuaße 7 dringe starker Rauch aus bem ftefier. Die Wache rückte sofett gu5, nahm von einem in der Nord- Anlage strhenten Oberflurhydranten eine Schlauch­leitung vor und drang mit einem großen Rohr in den Keller ein, wo die dort lagernde Holzwolle ein einziges Fmermeer bildete. ES wurde daher sofort die Motorspritze nachgezogen und zwei große Rohre gegen da? Feuer, das auch in den um die Fabrik stehcndm Anbauten und in der Sägerei stark wütete, in Tätigkeit gesetzt. Der alsbald ein- treffende Branddirektor ließ ssfvrt die Ringleitun­gen an finit en und gabGroßfeueralarmmit den Sirenen. Schon bald nach Ausbruch des Furers war ein großer Teil der frei­willigen Feu-rtochrleute, insbesondere der Fvttwittrgen Gailschcn Feuerwehr, dv- von einer Monatsverfammlung kamen, terrch den Feuerschein aufmerksam a-rmack^, mit Geräten zur Brandstelle geeilt. Nach.Eintreffen der Freiwilligen Feuerwehr, die nach tem Alarm alsbald mit ihnen Geräten erschienen, wurde ein irm fassender Angriff g^wni das Feuer anTesetzt, der>och durch die auf d'm Platz larembm Steine durch einen längs des G'- lantes behebenden Graben sehr cnstchwert war. Fast unmöglich gemacht wurde jedoch der Angriff durch die an die Fabrik angebauten Schuppen, die mit ihrem lichlerlob brennenden Inhalt das Heinnkommen an den Bau trotz aTer Anst-en- gunym verübelte. Tr^tz ale: wachsen Anstren- knmeen der Feuerwehr, die zuletzt mit d r* i gro­ßen und vier kleinen Rohren und mit Hilfe zweier mechanischer Leitern das Feuer be­kämpfe, t'nrg das entfesselte Gement d?n Sieg davon, was bn der Bauart der Fabrik und den darin angehäuften leicht brennenden Materialien kein Wunder ist imb eigentlich vvrauszusüwn war. Immerhin gelang es, in dem bereits brennmdcn Hause ans den stark vergiralmten Bureau­räumen die wichtigsten Geschäftspapiere zu retten. Gegnt 3 Uhr nach? konnten die Feuer­wehren abrücken und es blieb nur noch ein Ab- löfckBmrminü«? der Feuerwache am Platz:, das in den Morgenstunden n»ch in Tätigkeit war. Der Schaden ist reckst beträchtlich und nur zum Teil durch Ver iclxruny gi-tedt. lieber die Ursache des Brandes können noch kerne Bernrutunyen an gestellt werden.

Infolge des SircnenalarMs, der in ernrgm Stadtteilen noch durch HvrnsiMÄe der Reichswehr verstä "kt wurde, hatee sich eine große Zuschauer­menge erng funden. Die Reichswehr brauchte jedoch nicht einzngreifen, da über 100 Feuerwehrleute an Ort un> Stelle waren. AusgeLegt 'waren meh­rere hundert Meter Schlauch.

Veranstaltungen.

Dienstag: Städttb-ater, 7 Uhr,Pvg- malion". HirtelEinhorn", 8 Ufrr. Lauten- lieder-Abend von Hennann Eirgel. Uni ersität, Scwl 44, Vertrag der hessischen Vereinig'.ing für Vrtl'skunde über Munda henForschung und Volks­kunde. Galb Leib, 8 Uhr, Konzert und Vorstel­lung ter Me-ick Mttdi-^ger. Aquanum. 8", Uhr, Mitglieder'orsamm irg ter Temoknatss<!-en Portst Lichtsvirlbaus, Vampire". 5. Teil Lichtspiele, Seltersweg^Schiffe tmdMenschen"

** Amtliche Pcrsvnolnachrichten GrleHgt ist eine mit <tnem cv-mgeli cken Leher zu besetzen e Lebrerstellc an der BoWschule zu Utphe, Kreis Gießen.

** Der 9. November wird nach unseren Erkundigungen in den meisten städtischen Acmtern als Feiertag angesehen. In den einzttnen Vccivafrungsa4tclwgen wurde abge­stimmt und die dRehrzahl der Beamten war seier-

entgegen genommen.

* v Ter Evang. Arbeiterverein fererte am Sonntag sein Stiftungsfest. Em geie tet wurde das Fest durch einen vormittags abaehalt?- uen Festgottesdienst, bei dem Pfr. Becker -eine sehr eindrucksvolle Predigt hielt. Der Gottes­dienst wurde durch Gesangsvorträg: des Gemisch ten Chors des Vereins irrest Hieb vrrrchitvt. Abends fand imEinhorn" <tx Familienabend statt, dar in bester Weise verlm. Der Saal reichte bet weitem nicht aus, all die Besuckec der V-rrutstat- tung imterzubringen, so daß bic Galerie mteb dicht besetzt war. Im Mitt-ulpunkt der Darbietun­gen stand eine von LM^gesschtLrat -Neuen- hagen gehaltene kernige Ansprache über Zu­sammenbruch bzw. Wiederaufbau un­seres Vaterlandes irti) de unE^mgt not­wendige sittlrch-reltatöse Erneuerung! unsevcs Äoss'es. Reick-er Bfe'O.l fr- L>>te den Re-.-: wer für sei«« ttefdurchdwch en t^este^dm AnS ü> runden. Tas im Anschlug hreoom von Fränlirn W e l l« r wirkunLs »ll torget « « e C'< , & 4

wa r einmal" eriMtr die Wirtmtg d« An- spvachr. TaS Rritcici ertklt das Fest dad-nrch ein besonderes Gepräge, datz tricht wenis-r tote 22- alt^ter ihre 25j »teige Zuc^»risstit zum ticretn leierten. Aus die an A'nbatz würf en trn Fnbi- larrm schön auSgefützvte Ehren u r kv nden Ue- i'hcht. Von den übcigvn Darbietu-rgeet lezttrni das au-geführte D>oa«cftüLDie Radikal- k u r", daS bet guter Brfetzung i« Roller ffott gc- spstlt nnirte, besondere ErwShrnrng. Alleni^bsr war auch der von den Taman Fvau G e t l f u S, frräufent Gusti und Fr «da Büttner bet gün­stiger befetnAm Aufmachung urH Beleuchtimg ausgeführir Rrigen ,,Königsktnder tanzen tm Mondens che t n", f» daß si-.tz die Tar-oel- lcrinnen zu einer teilweisen SBtetecWung ent­schließen. mufften. Bvn den mufifeitHhet Dar- bietungeni fanden die v-on den Herren G e r l f u S san. (Flöte), Junker (Cello) mit tfia xecYt^Vt* tuns gebotene Serenata von Bra-sa »eichm Beifall, desgleichen auch bte von der Haus?atzellc (Leittmg: Herr Gvmpf- zu Gehör gebvack^en Musikvorträge. Die GesN^Lbteilrmg des V«- ernS, die sich in der let^ert Zeit tstfcf Leitung von Musikl hrer Gernhardt Lupe st gihrig entwickelt hat, bot auch am Soemiag otend n^eler gute Leistungen, die sich tn basonterem Matze bet dem M«rv-erchorSchäfe^S Sonata gs- lr-ed" uiti) dem Gemifch^esl ChvrJetzt gärig i ans B r ü n n e l e" zetgbm. Wie man uns schreibt, cetxin[feitet der Be röt, der Mer gute th-rriralisclie ft'te verfirgt, demnächst rök.n Volks unterhaltungSabend, btt notier Gelegenheit das VvlkSstück in 3 ADen,Der Meineidbauer" von Anzengruber, zur Auf- führuirg Eonmren soll. (Siehe Anzeige.)

Landkreis Giesten.

O Grünberg, 8. Mv Am Sonntag abend hielt der hiesige Männergesangverein in der bichtbe^etzten Turnhalle sein W in ter kon- zert <*. Dietk>rgetragt:?cn Chöre, daruntereirv/e Äslkslieder, gefelen durchtve«? sthr gut und ten eine gute Schulung tzes Vereins, dessen Di ss- gent Lehrer Lauter eS versteht, mit dem ausge- glicheneit Stimmenmaterial 'euer stzrtlich^u Sim- gersrhar sich auch an schwierige Chöre mit Erfolg heranzuwagen. Bevnteven Beifall eritletc das zum Schlutz aufgeführ/e Sirrgtzpi"!Das R^stl vom ScknvavKwald", das von säm lichen Dmssts'lotn recht wirkungsvoll gespielt ttnirte N-ächsten Sonntcra wird der Voss^sbil^ung'^verein einen ,,Bu sch " - A b end in der Turnhalle reranstal« ten. Ein Bvrtrag über den D«l> er und eine Mr- zahl Lichtblner aus seinen .Weröen weichen den Abend aus füllen.

fiTcis Büdingen.

# Ortenberg, 8. yäöv. Auf dem stutt- gefundenenKalten Markt" trieben auch Taschendiebe ihr unstnberes Wesen. Ein'm Musiker aus Börnhausen, der auf dnn Tanzboden Tcmz§elder vereinnahmte, wurde ein*. Ledertasche mit 700 Mark Jnl?alt aus dem Rocke gezogen. Zu derselbett Zeit geschah in einem andren Tanzlokal ein ähnlichcr Diebstahl.

* Büdingen, 8. <Ro». Im nächsten Jahre soll hier lui'ber ein Kretsfeuerwehrtag ab- gehalteu luerben.

KreiS Schotten.

e Schotten, 7. Nov. Rote Bubenhände haben den herrlichsten Baum in Schottms llnr- gebung, die altehrwürdige B u ch e an der Marien--

Anfang um 2 Uhr 47 Minuten nachmittags am Pikesee im Territorium Koevatiu in Westkanada. Ilm 6 Uhr 47 Minuten abends endet sie m der Nähe von Madeira. Sie erstreckt sich über dar nördliche Nordamerika, die südliche Hälfte von Grönland, die nördliche Hälfbr t^s Atlanttschen OzoanS, das westliche Europa, Marokko, Algerien uitb die norbtoefti.idy? Sahara. Bon Deutschatw ik'fommen nur bic Orte, w-rlch westlich der Linie Osnabrück, Wetzlar, Psorzhttm gekgen lind, ivch ein Keines Bruchstück des Anfangs der Finsternis kurz vor Sonnenu^tersans w ^heu.

* * Das Fest der silbernen Hochzett feiern heute die Eheleute Sorticrmenter Johannes Sturm und Frau Anna geb. Ke ler, Mühlstr. 6 und Oskar Weißbach und Frau G.rsab-th geb. Bietz, Ebelstr. 14. . , .

* * Sein 25jähriges Dicnstiubr- läum der Telügrapheiwerwaltun« begeht heue (9. R«sencher) der D'lear<qche>---Berriete^ >rst«tt veinrich Wagner, Gictzen, Gtadcnstt. 4. Er (>at sich toMrcitb )einer Tätigkeit beim . Tele­phonamt das Sertiauen der Beamten svtoie der Fernsprechteilnehmer gesichert.

* * Desi tzwe chsel. Malerimister Laimsp«h veräußerte sein H«is Aebigstraste für 125 GOu Mark an Franz Weberprls ®tefr<ut in Giehen

* * Die Reichs vereintgung ehemal. .sdrieg^gefangeneu, O.tsgrrnp.e Gietzm, hielt am <svnn»ag eine stark besuchte Mitgl«der- vrrsammluiig ab, in der Dr. Schnetz-er ganz be-

Gendarmen nicht ausreichen, so soll die Schutz- &olizei zu -etagen wcrdni. Es sollen von diesen rganen nicht nur die 10 Zentncr zu 20 Mark, sondern darüber hinaus der gesamte Bedaiss der Bevv'kerung ersaßt werden. Unsere ganze Anton basierte aus der Boranssttzimg, daß vSllig freie Wirt'chast bestehe und daß feine-chstv-oeise ein- gefübrt und kein Zwang ausgrützt würde.

Wir wünschen es dringend, daß die Erzeuger die Kartoffeln zu entspvrchenden Preisen an die Verbraucher Gb tefrrn und wir haben von unserer Seite aus in den letzten Wochen getan, was nur in unserer Macht stand, um auf unsere Mitglieder in düsem Sinne Einfluß zu üben.

Wir nehmen aber auch gevade deshalb das Recht für uns in Anspruch gegen die in ihrer Wir­kung gänzlich verfehlten und ungesetz­lichen Regierungsmaßnahmen mit aller Entschiedenheit zu pwtestieren.

Hessischer Bauernbund. I. A.: Dr. v. Helmolt.

Höheuk ubS, der sich um di-e Erhaltung der mach- ticcn Buche samt Ler umgebenden An'age sehr ver­dient gemacht, gibt entsprechende Beiohnung für zweckdimüche Angaben. In allen solckien Fällen empöiender Rotzheiten ist eine 'remplarische Strafe am Platze, imb mau teg.eift sehr wohl, wenn von Na ussveunden bei solchen Vergehen wi'der die Ein­führung der Prügelsttase herbttgenÄnscht wird.

eb. Eichelsdo rf, 9. Nov. In der Nacht von Samstag aus Sonntag wurden dem Mülle r T h. Schäfer, Stockmühle (im Niddatale zwischen Eichrlsdorf und Rainrob) 2 fette Schwe ine g e st o h l e n. Die Diebe schlachteten die Tiere ab und verschwanden spurlos.

. Kreis Lsrtterbach.

= Schlitz, 7. Nov. In der geftrigen Notiz über die Bolkrlwchschule muß es natürlichger­manische (nächt gemischte) GLtterlehre" httßen.

Ststrfenbrlrg und Rheinhessen, s Stverk frei der SSS^tschen Eisenvrchn-

Gese!l)ch«ft.

rm. D a r m st ad t, 8 Nbb>. 6 T«g eS tr e ik bei der SLdeusschen Eis-n battzt«e ellschaft, ist mi' dem heu igen Tage aus allen Strecken der SüL>- bentschen Ei enbahngesscklschäft mf»Lgk Lohnstreissg- keüen der 2bvtz-^^lltrni eioge vtten. Hierz<u ipicb «es mi geteilt, daß. ba5 Hel x4x Fimmzministerium w kurzem auf Mrsuchen ter DrreD.ion F rächt - zuschl^gc für den Güterverkehr Heneh- mi*te, unter her auSdrütKichen Borans«iuing, daß Cirfe Zulchlage zur (tewächrung des Reichs- Lvhntottss und der Reichste oldüngssiühe Bttwen- hirog finden. Da trvhdrm bic Erhöhung brr Lohn­sätze nicht erfolgte, und ein an bic Drrektion ge­richtetes Ul iuosckum erfslgöss Hxb, wurde heute in den Simrk eingetceten. '

Kreis Wetzlar.

Wißmar, 9. No» In der vergangenen Nacht wurde in Wißmar von Treben bet einem Metzger R äucherkammer aus- geräumt unv für etwa 1000 Mark Hausmachcr- wurst entwendet. Die Diebe, Anton Görick, geb. am 22. Dezember 1896 M Gna^'lrrSdorf unv Karl Lepvert, geb. am 18. Mai 1898 in Zürich, er­freuten sich nicht lange ihres Raubes, die Wurst wurde ibwon heule morgen von röter PÄrzer- potwnille hier in ter Bahnhofstraßie abanwntmen urA sie selbst in Hast gebracht. Beite sind Auslän­der und Pcnen3toer3e teS Diebstahls telonde.s von Fronkstm a. M. hierher. Es ist nicht auS- geschisssen, daß beite aud> bei anderen Einbrüchen auf dem Lande in Betracht kommen.

Hessen Nssiau. GoDschieber!

fd. Frankfurt a. M., 8. Nov. Nicht we­niger als acht Gold - und Silberschieber, vonrisch-n Geblütes, tourten dieser Tage von ter Kriminalpolizei in dem Augenblick abgefaßt, als sie mit erheb!ichm Summen Gold- und Silber- münzen in das besetzte Gebiet reifen wollten. Die Schieber, lauter junge Laute im Alter voit 20 bis 22 Jahren wollen bte iviün^en von Unbekannten in Berlin grkaust haben.

«

mc. Frankfurt «. M., 7. Nov. Die Stadt Frankfurt hat nach neuesten stati­stischen Aufzeichnungen 465 OOOEinwoh- ne r. Bor 20 Jahren hatte Frankfurt nut etwa 180 000 Einwohner.

mc. Frankfurt a. M., 7. Nov. Nach einer Beiordnung des Frankfurter D e m o - bilmachungskommissars müssen jetzt alle Personen entlassen werden, die von aus­wärts stammen und nicht 1914 schon in Frankfurt in Diensten standen. Ausgenom­men sind nur einzelne Orte aus der aller» nächsten Umgebuna Frankfurts.

0 Marburg, V. Nov. Am Mittwoch verlor ein städtisckjer Bollzrehungsbeamter einen Beutel mit über 6000 Mk. Anstalt. Ter ehrliche Finder hat sstb trotz wieiereifer Näach- nurig noch nicht geineltet. Wer bilcn iiamhast mackst erhalt 500 Mk. Belohnung.

täglich gssinnt.

** Die zweite Sonnenfinsternis in diesem Jahre ereignet sich am 10. November Sie ist eine ziemlich beteutenbe partielle Finster-, , _______ _________o..... ........

nis, tei ter drei Viertel des Soimendurchmess.-rs, am Leb n zu erhallen. Auf bic Ergreifung oder vom Monde bedeckt werden und nimmt ihren I Namhaftmachung des Täters bat die lstesige Bür-

Lttndw^etsctznft.

Schafzüchtel Versammlung.

Zu ter Hauptversammlung teS Schafzüchter- Vereins ter Provinz Oberhessen hatte sich eine so grate Zahl von Züchtern und Schifern aus allen Testen der Provinz eingefunten, daß der Saal im Cass Leib gut besetzt war. Auch aus dem Kreise Wetzlar waren Züchter erschienen. Alle waren sehr gespannt auf daS zeitgemäße Thema:Be­kämpfung der Schafräude, besonders die Vehmidlung durch Gas". Der Vorsitzende Büchsenschütz -Lich begrüßte die zahlreich er­schienenen Mitglieder und Freunde des Vereins, besonders den Vertreter der Landwirtschastskammer Oewnomvrat Breidenbach - Dorheim, Dr. Nos- Darmstadt, Abfestungsvorsteher für Tier­zucht, Prof. Dr. K n e l l - Gießen, Beterinärrat Z i n s e r - Frievberg und Prof. Walter- Gießen. Unter allseitiger Au merksamkeit begann Dr. Kretzschmar-Pließkowitz den Sortrag. Er begann mit ter Art tes Auftretens der Schaf- räute und ihrer Verbreitung. Die Saugmilbe sei die verbreifetste Milbe, welche auf ter Haut lebe und ihre Nahrung l-eraussauge. Ihr Sitz fint> die dichss»wollttsten rperstellen, der Rückm imb der Schwanzansiatz. Ihre Widerstandsfähigkeit ist sehr groß, im Stalldünger halten sie sich 68 Wochm. Eln Paar Milten erzeugt in drei Monaten I Vr Mil­lionen Tierchen. Tie Ausbreitung ter Raute ist sttt ten letzten Kriegsjähren in ganz Deutschland sehr stark; rozfr'vnb tes KttegeS rourben die veterinär­medizinischen Vorschriften nicht so streng gehand­habt, uito dazu bam noch, daß verseuchte Schafe au - Belgien und Frank eich eingeführt wurden. L-ttter wirb heute noch zu viel verheimlicht. Bishei- fehlte ein wirl'sames Betämpfungsmitlel. Bci Pferden begann man mit ter Gasbehandlung zuerst, unb die Pferteräude gilt so ziemlich als erio'chen. Die bisherige Schmierkur und Bade­kur halfen wohl die Räude niedrig, aber eine Bcr- tilgung erio.gt kaum. Man ist nun nach tem Vor­bild ter Pferdetega mig zur Schafbegasung ütergegangeit und hat entfpreckiende Zellen aus Holz, Beton ober Eisen her gestellt, in welche die Schafe gebracht werten. Die Zellen sind meist für zwtt Tiere eingerichtet, in ter Kvpfwand sind zwei Löcher, durch welche die Köpfe ter Tiere gesteckt iuü> gegen Gas abgedichfet nrrten. Zur Begasung dient Schwefeldioxyd, auch Schwsselkobröstoss kann tenu'tt werden. Dfe Begasung dauert nicht unter 45 Minuten. Die Schafe sollen frisch geschoren sein. Nach ter Begasung wird ter Kopf mit einer Desinftktionslö uug gewaschen. Nach etwa 710 Tagen erfolgt die zweite Begasung. Das Verfahren wirkt sicher und schnell, das Jucken hört

Ms, ine Fveßlust beginnst Die Begasung ist 1, Sommer und Winter anwendbar. Im Wintzr müssen allerdings die Zellen erwärmt werden D7 ung stel l sich für jedes Tier a:>

12 Mk. Das richtige wäre die sysfematlsch- Ent räubimg eures ganzen G:bietes von einem Ott rum antem. Lebhafter Beifall folgte ten Aus fübrungen tes Redners.

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denba ch legt großen Wert darau', daß unsere Leiten wieder gesunten. ungeh.mre West? ständen auf tem Spiel, die Gssahr muß beseitigt, die Räude auseerottet tonten. Er empfiehlt das Ae gasungsversahren und bittet um strenge BeachtM? der Maßnahmen der B-4eriuärvvlizei. Die Schüft: warnt er vorGrenzverletzungen", wodurch leich die Räude verbreittt würde. Bürgermeister F e ndt- Hungen regt die Besichtigung a(L*r Herden voi tierärztlicher Seite an, es müsse bei Berheini- lichung mit scharfen Strafen vorgegangm werden. Dr. Nos sagt, daß ter Verkauf und Transvon von Schafen unbedingt zu verhindern sei. General­sekretär Dr. Wagner ersieht ans ter lebhaften Aussprache, daß die Landwirtschaftskammer burib die Wahl dieses ztttgemäßen Themas das Richtig getroffen habe und empfiehlt die recht baldig« Durchführung ter Enträudung mittelst tes Le- gasimgsverfahrens.

Dermiid>tc»e

Eine RäubertzanDe in ter Umgegend von Berlin.

* Berlin, 8. Nvv. Den Blättern zufolge wurde in Dallgvw-Döberitz bei Berlm te- Gehöft tes BauernyutSte'itz-rs Tasche von eine siebenköpfigen Räu berbande überfal­len. Die Verbrecher sMrrgen ten Besitzer und seiw Frau nieder und raubten an barem Gete etto 25 000 Mark unb für rund 60000 Mark Devot- scheine.

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Der Borsrtzente Büchsm'chütz weist darauf hin, daß vor 40 Jahren di» Raute in H.ssen sehr ffarf I austrat, bann verschwand sie, bis sie seit Kriegs- I ende für unsere Schaftestänte zu einer furchtbaren l| Gefahr geworden ist. Wie konnte es so weil koin- I men? Die Kosten ter Beseitigung sind wohl hock| strhen aber in feinem Vergleich zu dem großen | Sebaterr, ter durch Abschlachten erwachsen roirrte Schäfer Brückel - Butzbach spttcht über das 1 Mittel Steiger, das zwar wirksam, aber t.nier fei er empfiehlt das neue Verfahren. Dr. Schn e i der stimmt Dr. Kretzschmar zu uns empfiehlt Schw.ssel. kvhlenstoff, der zusfeich die Zette heiz'. Pros D7 Knell erläutert, daß vor tem.Kriege die polizei­lichen Maßnahmen streng durchgesührt tourten, deshalb war die Raute nahezu verschwunten. Djx Begasung empssehtt er sehr, bei ter notwendigen zwttten Bega ung müssen die inzwischen aus den Eiern entwicfelfen ru?n Milben ab getost t wer- ten. Ein Schäfer ans Rodheim erzäh't. ei habe im August bie Schafe Q^batet. die Räude schien »erschwunten, bis er sie tm Frühjahr wieder merfbe, er badete im Juli tetb nach drei Wochen wieter, aber ohne Erfolg. Oetonomierat ® r ei«

Airche und Schule.

* Berlin, 8. No>v. Wie die Dkätter oi Hatte malten, sagte ter 68jahri^ JnvalÄ Schimmeper aus dsschersleben aus tem Stete« bette tes Gaständni- ab, bei verschiedenen Wild« Siebereien int Laufe ter Jalme drei För« ftererschossenzu haben. De Derbrechen koM ten seinerzeit nicht aufgeklärt Werten.

* Breslau, 8. Nov. (Wolff.) Wie fe Mvrgenblätter melden, kam es gestern abend v tem Sobetbeater bei her Aufführung Wch« kindsSchloß Wetterstein" zu stürmischer A u f t r i 11 e n. Der Vorhang mußte fallen anb ter Spielleiter befragte das Haus, ob das Stück zu Ente gespielt tonten sollte, was von einer Minder­heit verlangt wurde. Das Stück tourte darauf unfe toeiteren hsstigen Störungen beendet.

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O Friedberg, 7 .Nvv. Der erste Lehrer tes Preises, ter zum Vorsitze den im Schuld^ flaute vom Landosamt für tes Bildungswt.A durch besonteres Dekret ernannt wu'd'. ist Lehr- Schutt in Osftnhssm. Dem neu-e. tten Blirn,r- meister wurde das Amt nicht mehr üfert'-u»' Tie Erinnerung an Luther, ter auf ter Wl- kehr vom Wormser ReickMug am 28. April 1>21 im Haus ,^um Grü.rbery" hier Eink.br hittt wird n-ad? altem Brauch am 10. November, lei Geburtstag des Reformators, allsöhrli h durch »n< größere Lutherfeier von ler Eva: gssifÄci Veveinigung begangen. Be euteilte Lrtherl'enne! haben vor tem Kriege be. dieser Feier.ünra ten Festvortrag pchrl en. Für dieses Jäte t.t Ft Berk (Main^Mombach) als Red'-er ge:amr.ei er wird überLuther und wir" sp e:!ei. ersten Male nach dem Kr'ege w'rd a ich roten der Seminarislenchor mittoirfen und bimü Ifebgetoartene Ue eriiefenv g f irtsetzen.

hilft ter Mäm erck-or e emal ge : Ehv' schü e' au musikalischen Teil des Luthevite:dS le tv itm. ot <

-- Butzbach, 7. Nov. Umere Real, cb«J K' gehört zu ten Schulen in Dessen, bte mit als «sst hi.. Ka>- ff-r t o,r rt n Fi» : H'.i-ti L*'..

Staat vorstellig geworden. .

* Atzbach, 6 November. Dvr eiy gen Tagen i>t Haup.lebrer Köster den Ruhestand getreten, naif^tm er terci's 1. August dieses Jahres sein .vOjähriges Amtsil-» läum feiern konnte. Von diesen 50 Jahren brachte Zmuptlehrer Köster allein 35 in AE'v- wo er auch während dieser 35 Jahre das W nistenamt versah. Die v^rhergeHuden lo mar er in Nieterlcmp, also eb.mmlls im Wetzl-atk Kreise tätig. Fast, gleichzeitig mit Herrn «onj trat auch Fräulein Kn 0 rtz, die Handarocas lehrerin ter Atzl«cher Schule nach 48i Tätigkeit in den Ruhestand. ,

fd. Marburg. 7. Nov. In Eifernhi^ mußte an einem der letzten Sonntage die Fr'^r ne Abendmahls ausfellen, weil die GemelM Vertretung die Beschasfuna tes W-in-s abaeitro- halle.

die Einrulstung ter Elternabende cxr.g^.t haben. Man hat damit für Elternhaus und so wertvole Ergebnisse geamwelt und im aff' iftcüxn so gute Er ahrungen ge naebt, datz Tagungen zur Aussp^acl« der Eltern und des öfteren stattsi tten sol en. ?luch dieser M fand wiederum eine Zusammenkunft statt, u« äußerst zahlreich besucht war. In einen Res-ra überElternhaus und Scks-ule als Erziemmr- gemcinschaft" legte Direktor Dr. Bi "re. nnd)^ ' Grundfragen in ter gemeinsamen Erz e ungsar.rrl klar. lÄne recht sruck-tlare Aussprache schloß

FD. Lauterbach, 5. tttov. Wah end Fehlbetrag für die hiessg>' Rectt clmle f raxf) 26 8'X) Mark betrug, schnell- er für auf 70 000 Mk. an. Da die Stadt zur DccV^l ötq'er Summe nickst m der La e ist, iit sie fern mit ten übrigen Klttnstädten Hes.e s hsssisckvn Regierm g auf UeLe.ua., mc durch w I