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6. Februar.

Tetern:

429,50 430,50

1728,25 1731,75 1688,50 1691,50

nbm haben nrirb,

Go-

Anfang 8 Uhr

1881

Sonntag dcn 8. Februar

NMfMWW

Es ladet freundlichst ein Ph. Hermann.

4.2.

2,80

7,- 6,- 399,-

27,05

30,95

89,05

Zürich . . . Amsterdam Kopenhagen Stockholm. Wien . . .

ES lebet freundlichst ein der Besitzer H. Teckert.'

M sateSBellrannö Sttrivke Ist heftens gefotgt. i

27,15

31 »5

89,22

1468,50 1818,25 1693,50 1676,-

38,45 26,85 32,45

87,80

Geld Brief 5. Febr. 3708,50 3714,50

Tie ReichSban kstelke Gießen gibt in unserem Anzeigenteil bekannt, daß eine (Weroötjr für die Ausführung bo n B ö r se n - A u f t r ä- «en noch am Tage teö Eintreffens an dem für die Ausführung in Betracht tbmmrnbm Börsert- platze nicht i'berrvmmen werden Sann.

Washington, 5. Febr. (Wolff.) Ha- vas. Senator Thomas beabsichtigt, dem Se­nat ein« Bill vorzulegen durch die die Gleichstellung des Goldes und des Silbers bewerkstelligt werden soll.

1471,50

1821,75

1701,50 1679,-

08,55

26,95

32,55

88,20

Holland ......

Dänemark.....

Schweden .....

Norwegen.....

Schweiz......

Wien (elfes). . . . Deufsch-Üsterr.adg. Budapest......

Prag........

Helfingfvr» ....

Spanien......

4. Febr.

3688,50 3696,50

1478,50 1481,50

1798,25 1801,75

1648,50 1651,50

1683,25 1686,75

Mark»Ottern«ae». Datum:

4. Febr. *' ft auf btm WWJJ ne bet N nt tfWW11. jen 160U

M SchlM g

Handel.

Frankfurt a. revisenmarkt.

Geld Brief

5.2. 6,- 7*05 S.-

Unter den .Humoresken ist geradezu rocftbe- leimt derBesuch im Karzer"', die einen -änzenden Erfolg hatte und auch dramatisiert vvu,. WW.-7 tgtbe. In unerem Rheinhesen spielt der Roman k Pflege bctnnt. -Ler Pfarrer von Arlsberg". ImNero" ist

Oll.li.BILB. Sielen tVeneral-Beriammluiia am 8.d.M.,nachm.' 3 tbr »Zur Stadt «teslar.

'Ta iedorün im: l. Jahre»- -bertbt. 2 ttaiienber, 3. Bor» uandsmaht. 4. verschieben.

1345 Der Vorstand.

Acktnnak AlleMliglicber. welche im IFb. Fahr Futiei bcuö l^n. niüsien In dieser Bersammluna erscheinen.

;LK »ss-i- inzer.

MttMSttkk

Scmstng, SnSrttuat. mm1 n#t In der lnoWe am VMldWtten : MM

Sterne nnö könnet öes Betet« lind dmllLst elugelaöeiL 1124c Der Sflal ist gut gebeut DecBtnw.

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, 5. Frdr. Tm 34 Ibmmanbo mürbe n tcrn bie Lasse n 'halt gestofln t Tiedr nach Frwkr

'dbm.

i, 4. Febr. ®ne fre' er Ausländer»! itiigt Öottlbtjtn verlaus ihm Liqa n haben aler alle ö un öksitz nicht tue

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. ijebr. ter w bausbesib'ü^ ttimtet ine Entst n ter btfkriyn « >» ih tintm tn st8n' n im Hauptamt ii lange« ibiMzr Bei<geg^i>i;61 luSbefidrs.

(3n einem Teil der Auflage wiedtr-rlt.)

Eine Nechtfettiqvv- der Reich-rkgiernng.

Berlin, 5. st-ebr (WB.) (Forts, v Seite 1, Nr. 30.) Als Mnnstx*noIbtTvtLrr v ©intSon zu den Verhandlungen über dieieS Schlutzprotokoll wieder nach Paris rdti<, wurde ihm eröffnet, bafc d:r Oberste Rat dcn Bvrstellungcn b?r deutschen R -?- nntg die ernsteste Beachtung habe »utril roetbm las­sen, daß er sich aber, wenn auch mit Bedauern, dahni hat* entschcDen müssen, auf eine Aeuherung der. Friedensbedingungen jedenfalls vor dem 3n» h»Tttr*ten des Lerrva^-s nicht eioxxgehen. Än- fangS Dezember hat die R<-ichsregieru7ig das GesetzDie Verfolgung von Kriegs- Verbrechen und Krieg-verqehrn" ein­gebracht, das von den gesetzgebenden KSrperschaften einstimmig angenommen und den gegnerischen Re­gierungen alsbald zur Semrtnis gebracht worden ist. Dann hat brr damalige Tiorsitzende brr brüteten Friedensdelegation in Paris die Versuche, eine Einigung zu erzielen, in eingehenden mündlichen Besprechungen mit den BeNretern sämtlicher gtg» neri scher voupttn ächte fortgesetzt. Ferner hat die Reichsregierung Ende Januar die bereits ver­öffentlichte Rote an die Gesamtheit der Gegner gerichtet.

Die vorstehenden Ausführungen beweisen, datz die Reichsregierung seit der Unterzeichnung des Friedensvertrages kein Mittel unve sucht gelassen hat, die Undurchführbarkeit der Auslieferung von Deutschen an fremde Gerichte klar zu stellen.

tfertnert Schreiben an Milleranb.

Paris, 5. Febr. (®T8? Nach einer einem Vertreter der öavasagentur gemachten Erklä- tuns hat Lerr von Lersner in seinem Briese

«Sbruch der RlM. DienstnachrichttN deS Lreisamtes. Feldbereinigung Heuchelheim; hier. Verbesserung der Kahnwieieu.

Lriegsgefangenenheimkehr. Avce- sichts des begonnenen Abtransportes der KrtegS- «i an gelten aus Franlreich wird gebeten, der Aus­schmückung der BahnhSse erneut Aufmerksamkeit iu schenken, da es auf die Leimkehrer einen nieder- drückenden Eindruck machen muß, wenn in dieser Lmsicht nicht in liebevoller Weise gesorgt wird.

Tie Tagegelber und Reisekosten der Kirchenvorstan'dsmitglieoer und tirchenrechner. Tas Tageaeld beträgt 1. Januar, wenn das Tienstgeschäst einschließlich beS fein* und Rückwegs weniger als 5 Stunden oauert, 4,50 Ml., andernm ls 9 Mk. Erfordert oaS DienstaeschSst einen Zeitaufwand von mehr als einem Tage, so werden im Falle auswärtiger Uebcrnadjtung für jede Uebernachtung 6 Mark vergütet.

Der LageplanzurErrichtungeiner schranke bei Wärterln?e Strecke LollarWetz­lar Kilometer 8,613 vor Bahnhof Abendstern liegt vom 3. Februar bis 10. Februar 1920 auf der Bürgermeisterei feeuchelheim zur Einsicht offen.

fe ausschlachtungen. Tas Kreisamt ord­net an, daß Mträge für die am 28. Frbruar 1920 mdende feausschlachtungsveriode bts spätestens 15. Februar 1920 hierher einzureichen sind.

Ausbruch der Räude. Bei einem Pferde VeS Seb. Riedmann in Grünberg ist die Räude festgestellt worden. Tie Sperrmaßregeln sind eom Kreisamt ungeordnet.

Dienstnachrichten des Kreisamts. Las Ministerium hat dem Verein zur Förderung Dtr Pferdezucht in Bayern (e. B.) München die Erlaubnis erteilt, 10 000 Lose der am 16. April 9i. Hs. stattsindenden 38. Münchener Pferde- xtterie (Gegenstands- und Geldlotterie) in tzessen iu vertreiben.

Itanft «nd Wissenschaft.

Ernst Eckstein. Zum 75. Geburtstag.

Am 6. Februar 1845 wurde in Gießen E nt ft Jtfftein, der Dichter und Schriftsteller, ge­hren. Er studiert nach einer italienischen Reise 1863 auf der Alma mater Ludowiciana Geschichte und Philosophie, Literaturgeschichte und Philologte: kZeiter besuchte er noch die llnioorsitäten Bonn, Merlin und Marburg. Zm Sommer 1868 be­suchte er Paris, wo er das humoristische Epos .Schach der Königin" schrieb, das ebenso wie sein WerlBenns Urania" glänzendes Formtalent, pfeift und Empfindung beweist. In den siebziger fahren entstanden das groteske NachWtckTie wfDcnfter von Bargin", das komische EposTie Stumme von Sevilla" und diePariser Sil- onrttCTt". Literarische und ästhetische Aussätze »er* ö^entlichte Eckstein unter dem Sammeltitel,^Leichte

In den folgenden Jahren machte Ernst Eck- hrin Reifen in Frankreich, Spamon, Italien, Österreich, der Schweiz und den Niederlanden, bie feinen Gesichtskreis erweiterten und ihm vtel- sach den Schauplatz seiner historischen Novellen nnb Romane kennen lernen ließen. Seit 1876 ivohnte e: m Leipzig, wo er einige Zeit die poetisch-kritische ZeitichristDeutsche Dichterhalle" mie die humoristische WochenschriftSchalk'" [fitete. 1885 zoq er nach Berlin über und er nitfaltcte im Laufe der Jahre eine überaus reiche üioburtion an Romanen, Novellen, feumoresken nnb Dichtungen. Sein Talent ist durch die reiche lihantasie. frohe Laune und souveräne Herrschaft 2btr Rhytmus und Reim ausgezeichnet. Er ent» wickelt einen scharfen Geist, aber häufig stößt nan auf eine Flüchtigkeit, die eben bei dem An- ^-hivellen frmer literarischen Produktion in die Üicite verständlich, werry auch nicht entschuldbar r Seine Gedichte sind durch die Schönheit der orm bemerdenswert, die aber mitunter zur bloßen litte sind Seine liebersetzungen aus fremden 5^>rachen können schlechthin als musterhaft be- l-ilhnet rocrocn.

an Wrnenrnb Voran nlrüwtt, daß er wtebeiM! öie Bertverer der ailiierteu a.ti> aifjiiiertcn Mächte auf btt Umnögtichkeit der AusfLbrung ihrer Äus- l'eferungsForderung buigettrkfen habe, mid daß kein dcuticher Funkttonär zur Mitwirkung an dreser Maßnabme zu Haden wäre. Es würde einer Mitwirkung seinerseits gleid>tommvn, wenn ex diese Ententenotr an feine Neuerung weitergäde. Semen Entschluß, zu öcmiftionvcven. habe er ohne Befragen ferner Regierung soiort nad) Emr»-ang der Note geraßt, ba er in Deiner Weise an dieser Maßnahme, die er mißbillige beteiligt fein wolle, er ziehe daher vor, zu brrniifionuTtn imb anderen i_m Falle sie sich finden, biete Verantwortung zu Überlassen. Don Lersner schloß, indem er tagte: Tiefe meine fealtung ist eine rein persönlich und kann kemeswegs die fealtunq meiner Ren^ung prajnbyieren. Ich werde Paris heute abend ver­lassen und nach Berlin zurückkehren,

Paris, 4. gebe. t!>avas ) veute nachmittag unterhielt man sich in den Wandelgängen der Hammer let*aft mit der durch die uiwnuartzte Adreije deS Fvecherrn von Lersner geschaf­fenen Lage. Aus Erllärungen M i l l e r a n b« einigen Parlamentariern gegenüber geht b nx>r, daß dieser Akt nur als auf ureignen Antrieb er­folgte Manifestation eines Beamren ausgelegt w'r» den nruf, indessen aber nicht bie von pen .lin­ierten Verfolgte Attivn zu unterbrechen im Stande ist Tas Schreiben, dessen ILebermittlung an seine Negierung feerr von Lersner verweigert hat, wirv daher mit der Liste her Schuldigen in Berlin über­geben werden

FraNzSsische Prrffestimute».

Paris. 5. Febr. (öavas.) DerPetit Pa­ri s i e n" schreibt: Die Geste des feerm v Lersner, der gern solche Allüren anzunehmLn pflegt, l»t zu­nächst rein persönlichen Charakter. Man müsse zu­nächst seiner Enttäuschung Rechtumg tragen, bie er

ftHetUtt 8 ei tu n g (Bering I. 3.

bteche ie^r beachteter Arttkel vor- öst^nUlcht hat. behandelt der g<-namtte Xkrfaf er

ei?en 8996 der .Leipziger

Illustnerten".

bem Berlage von G. feebelrr in Leipzig, Gutenbcrgstraße 3, liegt em Kochbuch- lein vor:W i e kann man ohne Zucker Frucht- mus, Fruchtsyrup, Fruchtbutter usv. hersietlen, sowie ca 180 Rezepte von aus Sartyffeln her- zustellenber Gericht^'.

Lassende Liebe, Roman von Richard Boß, ein neuer Band der Janke-Bücher. Prers 1.80 Mk. Verlag von Otto Janke, Berlm SW.

Wlsbtniet StellMMeil vel' MigsA «.Mes-Mtellliss. MM oeionttaltei Lountaa, 8. Februar 1920, na Air,. 4 11 br, tm Saale bei Herrn Gastw. Braun, beiter Straße eine

WckM islirtogs-F® verbunden mit «onjert Theateraufführungen ulw und anschließendem Ball. IST

Freunde und Gönner der S'enogravble stn Herz!, etnnelflbnt Der Vorstand.

$tniriti6tarten Im Vorverkauf erhölrllch b. Herrn

Ad. Kümmel. Schulstraße.

fljeio-BBiiSoiiitrinioile.

Da» Hefstkche Vcnbe»tbentet in Darmstadt wird ~n 1<. bis 2). Februar im ©tnbrtbenier 3 Cbere imii vollem Edor u. Orchester» und ein Svn»vvouie- r®wrt (mit 50 Uiufie rn) geben, nämlich: Mrettae den 17. Februar:

3ar anö Slmmmnann mm 1 toniog.

Mittwoch den 18. Februar:

Wito oon £. oan Bettöeoen,

e»neeT#tnn dcn 1«. ffebrner-

Ile HallOte oon 1 njagnet.

lieitan den 20. Rebrmr:

Dm stonznk öreihüiHnoert., Blo^toniert oon BeefOooen, 1. Snmohonie oon Brahms). Veliuna: SleneralmuNkdirekior Mickacl Balling bn Anfang Ist an allen ?lbenden um 6 Ubr Daü Ende Ist um ft, SV*# 10*/» und 8/» Übr.

Zn »Fldetto- hoben In erster Linie die lieber deo Zbenteraeeein», zum Konten tn enter njte Me del stonzerkoerelnS Antritt. Tie oon beit DSiinhcbcrn dieser Vereine nicht beansoruchien bin. rtlitftfaitcrt werden In bei Mnstknlienlmndtung oon rtmt (Sbnllicr oon Tonner»tan den 1!. Februar wnen» 8 Ubr an verkauft. Dagegen roet en die irrten ,n -Zar «ud Zimmermann- u. »Wnikilrc- ib her Abcndknsse de^ ^mbttbenter» tm PeitibQl itBlnenetwn. Der Verkauf bcmnni DienStag den yl ftebrunr um lldr, dauert bis 6 Ubr w wirb nm dieselbe Zelt am Mttiwoch fortnefeti*. <n allen sollenden Tagen werden bie .Qnrtrn nn >f« Xnaevfnite verkauft. Do» Bublikum wird er* <Lom Dienoiag 4« zwei' In Reibe auh'utcn.en ;n den Anordnunaen der Beamten Folge zu leisten. -or-N werden am ersten Berkaustsiag nur ganz lüffcncbeit 'Ji»rbeifeflunacn stnd ungültig: nm- Aus- üir ine tonnen lbre Bestellunnen f iiriftlid) ein* npen. An ie>e Perlon werben fär eine Coer S./n8 S Qarten, für beide Opern zusammen 43|tens 5 Karren verabfolgt. i3j0

Sm ft bc.r S,i||c kür die Opern: Loge im Par. ? w r l. Stana zn flauen t» zu 6 Plätzen ^n« *°rbfralflo li M - 1. Rang wttelolnft und 1. Sv rrntz 11 Dl. - 1. Rann Siflf.

k ^S'-errstv 9 Mk. - S. Sverrsttz. ± Rana l 4 Unb«3°^rolQ?..6. M - ^a"n Mittelolatz *L ~ Rückulaö 4 M. - Rückrstav Seite 3 lcti,e der Plätze für daS Konzert: 7, 6, 4, 8 2 M.

schäftsträgers in Paris, auf weichen er rechnete, Dr. Mäher übertragen wurde. Der Wunsch, bei den allmächtigen alldeutschen Kreisen in der Wil- Helmstraße hochangefchrieben zu sein ober sogar durch eine aufsehenerregende Herausforderung ihre Begeisterung hervornurufen, wird fein übriges bei­getragen haben. Dadurch aber, daß das Bo:geben Lersners sich an eine nationale deutsche Bewegung knüpft, überschreitet dieser Theaterkoup den Rah­men eines Persönlichen Zwischenfalles. Das Kadi^ nett Bauer habe vielleicht bie Hoffnung gehegt, daß diese Halttrng bie Alliierten zu einem Zurück­kommen auf ihre Beschlüsse veranlassen könnte.

TerM a k i n" hält eS nicht für nötig, daß man den Tränen der Regierung Eberts, bem Rücktritt von Lersners unb ben Protesten ber oerf(biebenen deutschen Regierungen wegen der Auslieferung ber mörderischen Generäle große So deutuny zulegt. Wenn Teatschland ben Vertrag nicht enthält, bann werden bie Alliierten bie in ihren Händen befindlichen Gebietsteile nicht räu­men. Tesgleichei»: Kann Deutichland die uns M Zahlende Entfchädigung nicht zablen, bann wird es geschehen, baß bie Bewohner Imks des Rheines bie an Deutschland abznführetrden Steuern nicht an Deutschland bezahlen, sondern wir übernehmen es, sie einzuziehen und werden bat eingegangenen Betrag in Rechnung stellen.

Eine utttt Narr an die Entente?

Berlin, 4. Febr. Die Gerüchte von einer NegierangSkrije weroen uns als zum m i noesten verfrüht bezeichnet. Wie verlautet, ist damit zu rechnen, daß die Rcichsregierung nochmals eine Note an die Entente abgeben laßt, um auf die etwaigen Folgen aufmerksam zu machen, die durch die für die Auslieferung notwendigen Maßnahmen entstehen dürften.

Die Aa»aßnng gegenüber Holland.

PariS, 4. Febr. (Wolff.) Havas. Tas neue Schreiben in Holland betreffend die Aus- lieienmg des Kaisers ist in energischem Ton gehalten. Es drückt die Hoffnung aus, oaß feotland sich bet Gerechtigkeit unb Moral, ote über allen Prinzipien bes geschriebenen Rechts stehen, anschließen unb nicht die Verantwortung sür eint gegenteilige Haltung auf sich nehmen werde. NNKTMA

Mittwoch, 11. Februar, 8 Ubr abeubO, i» Hotel Eiudoru:

Seffentlicher Vortrag öe§ llo«maadg«tr» -ras jeltz von Lackner Zahtten und Abenteuer auf dem

Segelschiff Seeadler 1368o 35000mdL8raöfflhd ontH öte englifUjeBMinot. Karten au 1 M., 2 M. (numeriert) und 50 P cnntg (Skudenien- und Schülertarkenl bei Ernst Eüallier. Dttirtnertrijlfi ffltüleSmöln-ßllfehefrimait

Cafe A rnend

Von heute ab täglich

Kiinstlerkonzeri

vom Gießener LokakvatriotiSmns eine Szene ab ichaften: die Geianvt^chaft der ynnaiUidjKx Chat­ten am römischen Üarserhos unb bie Erzählung von ihrer Heimat an ben Ufern ber Lahn

Gestorben ist Ernst Eckstein fern der hessischen Leimal tn Dresden am 18. November 1900. Sind auch Grüber schon zwei Jahrzehnte vergangen, so sind Ecksteins Werte, bie auch von einer Auto­rität wie Otto von Seifner anerkannt werden, keineswegs veraltet, sondern lesenswert.

Dermi|cbkf.

Ein schwrrrs Eifenbahnunglück in Frankreich.

D i j 0 n, 5. Febr. (WTB.) Davas. Ein Expreßzug stteß auf einen Güter­zug,wobei es 17 Tote und 30 Ber- letzte gab.

X

me. M annheim, 4. Febr. In Neuost­heim bei Mannheim fanden spielende Kinder an einem Bahndamm einen SackmitMeß- kelchen und einer goldenen Monstranz. Für die Sachen, die offenbar gestohlen wurden, haben sich bisher die Besitzer ncxh nicht ge­meldet.

* AusderverkehrteuNelt". Es gibt so viele Dinge, in denen ber Chinese gerade bas Gegenteil von bem benft und tut mit ber Euro­päer, daß man imReick der Mitte" in berver­kehrten Welt" des Märchens zu fein glaubt. DaS betont ber Shanghaier Berichterstatter ber Times unb führt es des Näheren aus: ,^Sogar die Natur scheint davon ergriffen zu sein. Denn in Ctzna ist das Gras in der Sommcichitze grün und im Winter- regen braun, und in feinem Garten sät der Chinese die Frühlingssaat im feerbst. In China trogen bie Männer Röcke und die Frauen Bein Neider. Wenn ein Chinese einem Freund begegnet, so schüttelt er sich selbst die feanb und nicht dem Frchnde. SchenN er sich eine Tasse Tee ein, so stellt er den Teller aut die Tasse und nicht unter sie. Eier schmecken ihm am besten, nicht roenn sie frisch ge­legt, sondern wenn sie mehrere Jahre lang ver­graben waren. Den Wein trintt er heiß unb nicht auf Eis gekühlt. Er liest von rechts nach links. Wenn er rudert, so benutzt er häufig mir ein Ruder, und wenn et zwei verwendet, so sitzt er nicht dabei wie der Europäer und schlägt ins Wasser, wndern er steht dabei und stößt. Seinen Feind zu töten, ist 'zwar in China keine unbekannte Form der Rache. Aber die Nassische Methode, um seinem Gegner die größte Schmach anzutun, ist doch die, daß er sich selbst vor der Haustür seines Feindes das Leben nimmt. Die Demokratie tft in China vi l Alter und viel eingewurzelter als in Europa. Die Chinesen sind tatsächlich bie bemokratischsten Wesen, unb der Sohn eines Bauern kann ebenso leicht Bizekönig oder Gouverneur einer Provinz werden wie der Sohn eines Gutsbesitzers. Aber die Art, wie diese demokratische Regierung vor sich geht, ist der abend­ländischen durchmis entgegcngesetzt. Denn der Chi­nese ernennt nicht etwa bie Regierenden auf Grund eines vorher gebilligten Programms, sondern er nimmt die als Herrscher an, die sich fdbft bad Herrschen zutrauen, läßt sie ihre eigenen R«ie- rungsMethoden unb RegierungsProgramme ausstel­len imb seine Taten beschränken sich daraus, daß er die Absetzung der Beamten erwirkt, wenn er mit ihnen unzufrieden ist. So ließen sich noch Hun­derte von Beispielen aus dem täglichen Leben an» führen, um zu zeigen, wie der Chinese gerade ent- zu der Anschauungsweise des Euro­päers denkt. Und doch hat kein Abendländer ein schärferes Gefühl für Gerechtigkeit, für Ehre und für das, was gut und was böse ist, als der Sohn des Himmels, bet jedes Unrecht und >ede Verge­waltigung auf das tiefste empfindet. Dies aber ge­rade ist es, was ber Europäer leider so oft ver­gißt, wenn er mit den Chinesen zu tun hat."

Vüchertjsch.

Kinderglück, 87 Musterbilder anS bem Kinderleben. Mit einem Geleitwort Preis geheftet 2.25 Mk., in Pavpband 3 Mk. Verlag von Julius Hoffmann in Stuttgart.

Die neue Malerei", über die Dr. Mar Deri in einer An ahl deutscher Städte farr* besuchte Vorträge gehalten und in der Jllu-

Gießener Konzertverein

SoRBtMtden «.Februar 1920, nachm.5 Dhr la der aeeee Aula der DalvereliMt:

Edwin Fischer

(Klarier) aae Berlin.

Programm: Beethoven, 32 Variation., 0-mvN Sonate, op. 10 Nr. 3 in D-dur. Fantaale, op. 77. Polonaise, op. 89. Sonate, op. 81a Les Adieux. 1120c

Eintrittskarten: 8^, 4., 1, L Mark bei Ernst Challier und abends an der Kasse. Studentenkarten numeriert Mk. 1.60 nur Im Vorverkauf beim Hausverwalter der Univer­sität retten Vorzeiffuug der Ausweiskarte.

Die Hlr das 9. Kentert ansgegebenen Absnnementakariea haben GfllIgkelt.

auf der Hardt (Textors Terrasse)' jC O 71Z 6 F1!

Anfang 4 Uhr. Saal geheizt. 02323 * . ...... ___

Einhorn-Saal.

Samstag den 7. Fehrn ar bis Sonntag den 15. Febrnar: Sensationelle Gastspiele be» einzig dastehenden u. weltberühmten Zauberers u. Illusionisten UFERINI mit leinen undurchdrinal. Gebeliiiniffen. Uuerklärlicke Vorfiitzrungeu der ämmM nnb W'stenickast.

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Am Samstag d a 7. Februar: 2 Eröffnungs -Vorstellungen 2 nachm. 4 unb abend» 8 Nbr.

Vreiic: 5, 4, 3, 2 unb Icki«) M. Steuern extra. Tagcokaffe: Einhorn 10-18 und 2-5 Uhr.

2 Haupt-Vorstellungen

'lullUkr abaads. 1303c

Zur neuen Welt

Ab heote täglich *tn