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Vubtcinftr. ß II

[Mietgesuche

Skrevsome vmon alS frihnlleittr nef. Ort 11. Berns ai. RoiienIo*. 6 «fertig * Co., Merall- luert, 86nellerf- BerresfeeLe 8. 12790c

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in Flammen, die selbst zu den Fenstern der

hitbcn wurde. Das Tier war zwischen die

Mlhen.

Blumenspenden dankend verbeten.

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an

aesncbt. Fran II aa«, frankfurter Str. 75. [*"

019996

gesucht.

Cuöroig ssmirtgan & Co

Lollar, 2. Dezember 1920.

Die Beerdigung findet statt Samstag den 4. Dez., nachmittags 3 Uhr.

Gießen, den 2 Dezember 1920.

r20009

^besondere bat bei diesen verwendete Oel, - Brand geraten. Bald schlugen die Flammen Weile war es ge- Stromlieferung durch Einschal-

il'cttltaitr soll |ö iffinq iil, bis rtg srsigklkgt nntb

pachkmi'e Ablassa mirlsihastun« oll > |t eil (ümitWild, 's nächst zur SsfeM inem Gesuch bet 1 Zreigab« von fclffi >on sfeiegSaulch >.

Dem Stoitoi i um U'berloskunjD Iplatz mitqetnlt, iagt sei. anderer 1 tät dtesen gMM 'brauchs'ähige tzer l gMoschlen Gellt iren .Wen wtM J ur!and, nrtilber el i, die Gemeinde Liegegeld bei baf

kptzarate aekrochen und hat so den Kurzschluß irieigefüyrt. Die Folgen des Brandes sind hr bös«, denn mehrere von Offenbach aus'mit

Dienstmädchen

für 1. Januar nehicbt.

Hotel Lchützenbof, 020014 Lanbach.

Danksagung.

Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei unserem schweren Verluste sagen wir innigsten Dank.

Familien Löber und Schickedanz.

Hessen-Nassau.

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bch empor. Erst nach einer Mgen, die Stromliefei

tung veranstalteteten Volksvorlesungen fin­den lebhaften Anklang und starke Beteili- rMg.

Starkenburg und Rheinhessen.

Brand im Elektrizitätswerk.

oz. Offenbach, 2. Dez. In der ver­fangenen Nacht gegen 11 Uhr versagte plötz­lich in der ganzen Stadt die Stromzuführung, turch Kurzschluß waren auf dem städtischen Elektrizitätswerk mehrere Transformatoren,

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Heute früh verschied nach kurzem, schwerem Leiden unser lieber Vater, Großvater und Schwiegervater

Georg Lotz

nach vollendetem 85. Lebensjahre.

Familie Storck.

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M drs DtgoS ^Vorstand ho, hl nisten eine bi, tJ iserhöhung auf l(fl o daß die GmnL : ru bewilligen bin tm. ES sind 9 1 Slimmtnlhaltäl

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richt versorgte Gemeinden haben jetzt keinen 6ttom, so Bieber, Heusenstamm, Rembrücken, . ?i'enburg. Die Leitung des Elektrizitätswerks

dill ein Provisorium zu schaffen versuchen, kmit die Gemeinden wenigstens einen Teil

ihres Stromes erhalten können. Denn freilich die Maschinen erst sollten neugebaur werden Tnüjrn, so wiro man mit einer längeren Dauer des Provisoriums rechnen müssen.

ding der Ueberlandzentraleleitung wieder zu einöglichen. Da der Brand mächtig an Aus­söhnung gewonnen hatte, war die Feuerwehr «rufen worden, die gegen V»12 Uhr mit drei röschwagen erschien. Nach zweistündiger- dgkeit der Löschmannschaft war es gelungen

Kn auter I soßcn Halle herausschlugen, Einhalt zu ge- Karmeiteui letzen und zu verhindern, daß sie weiter ttm »n iOrtes Eint sch griffen.

Die Ursache des Brandes war eine rWr/ kitte, die in einer Abnchmerstation aufge- öl*r| x ImX«» «nuvka (Tier tn«r ihiilifinn hi»

verdächtig Volk wurde bem gestimmtem T-S^ « der MM * iie auszurau^ unflberHJ stierten 0rtes an w* ühle. ä r auch der W Mdenn<

Ä1* rechtjen'o

< Lollar, 2. Dez Das cm Smmtag den

Dezember, 7»/,Uhr, stattfrnbende W o h l t ä l i a - kiitSkonzert der Sängerveremignng Lollar .mm Besten bet klemkinderschafe und Kranken- s'iege wird von namhMtcn Äichener Kräften interRütit Unter anderen wirken mit: Irl. Piafs, i 5«n-ertsänaerm, Gießen und Leibsches Doppel- gnirtcu Gießen. Die musikalisch? Leitung liegt iz Händen von Fritz Leib, Musiklehrer, Gi:ßen.

in Blumentag innerhalb der Gemeinde geht dem k^azerr voraus.

Kreis Büdingen.

x Echzell, 3. Dez. Zu der hier am 4. ; i* 6. Tez b. I. siattsindenden Provinzral- Itzeftügel-Ausftellung sind die Anmeid-in- lici sehr zahlreich ein gelaufen. Rund 1000 Stück ieslügel aller Rassen werden ein anschauli>ches stzld geben von dem hohen Sbmch der Rosie- . ,chügelzucht in Obeicheßen. Die Gemeinde Eck^ i ll, sowie sämtliche Bereme, zahlreiche Prwate 11» der Gcflügelzuck>tvernn Echzell (oben gewe^t- nrtrt, um die Ausstellung rn fincizreller ömsicht stärken, so datz wert über 100 Ehrenpreiie aus- l t?frt sind.

Kreis Friedberg.

Di? L^essischk LandeSwauderbühne.

* Butzbach, 3. Dez. Die Leitung der L-xssischen Landeswanderbühne gedachte die :ii den 6. und 7. Dezember geplanten Gast­spiele vonVersunkene Glocke" undJugend­freunds zu verschieben, da am 5. Dezember nr Hessischen Hof eine lokale Feier stattfindet. <ta die Aufführungstermine in den verschie- ):«n Orten aber bereits festliegen, und zwar it8 Ende Dezember, so ist aus technischen gründen eine Verlegung des Gast- piels gänzlich ausgeschlossen.

Friedberg, 2. Dez. DieHess. Landeswanderbühne hat nunmehr ecch.hier ihren Einzug gehalten und durch Iie gestrige erste Vorstellung, Kabale und fiebc nicht nur ein audberfauftcS Haus, son- kat auch durch ihr vorzügliches Spiel einen »ollen Erfolg erzielt. Auch die beiden an* IVttn VorstellungenDie versunkene Glocke" 'ton Gerhart Hauptmann undJugend­freunde" von Fulda sind bereits durch Vor- tuSbestellungen ausverkauft. In dankenswer- fcr Weise hatten sich der Direktor Philipp mb Oberlehrer Dr. Weinert bereit gefunden, iur Einführung in das Verständnis der ge- fp.elten Stücke einen Vortrag zu halten, der kbenfalls sehr stark besucht war. Ueberhaupt

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Frankfurter W interfü rsorge sam­melt augenblicklich für die Hungernden und Frierenden. Nun hat man sowohl am Bis­marckdenkmal, wie an der Schäfergasse die Schilder, die die Bürgerschaft zum Spen­den aufforderten, g e st o h l e n.

sd. Diez, 1. Dez. Einen Beitrag zu dem in Deutschland herrschenden großen Kinderelend brachte die Untersuchung sämtlicher Kinder der hiesigen Volksschulen durch den Schularzt. Es wurden insgesamt 37 Kinder festgesteUt, die an Rachitis, Skro­fulose und infolge schwerer Unterernährung erkrankt sind. Der Magistrat beschloß, der nächsten Stadtverordnetenversammlung eine Vorlage einzubringen, um diesen Armen zu helfen.

Turnen, Spiel und Sport.

Fußball. Kommenden Sonntag lat im fälligen Verbands spiel her Ballspiel kl «b-Merkur von 1904 die ersten und zweiten MannsckLftrn des Spiel- tmb Sportklubs Dillenburg aut dem Sport­platz Trieb yu Gast. Ta Dillenburgs erste Elt seine flute Form erst am vergangenen Sonntag durch einen 9:0 ©tej gegen den F. V. Weilburg bewies, famt man aut ein interessantes, spannendes Spiel hoffen, dessen Au-aang noch zweifelhaft ist TaS Vorspiel in Dillenburg ge.vanjien die Gäste mit 3:0, doch dürste dieses Resultat hier nicht gelmgen.

Zu Weibuochien oder etwas foäter wird tiichtigeS §on§ini6ttn ötimfiL Lodn noch Veifhingen, mit 1200 Mark JahrcSlohu bcfltniicnb. 12//S

Apotbeke in Grstnbcrg (Cbcrücffen).

Gießener Strafkammer.

Gießen, dm 30. Rov. 1920.

Ter noch jugmdlichc H. aus G fxü einen schwcrm Diebstahl begarg n. Mi! Rücks cht auf feine Jugend und fein Geständ.0 wird die Stvate aut eine Wockx G.'tLngnis benicflen.

Tie Arbeiter F. und K. laben gemcmichastlich zwei wertvolle Stallhalen gestohlm. Ter Stall befand sich in einem nut T-raht eingefriebig- ten Raum, die Tür wur verriegelt intb mit emem Voihängescl)loß verfehm. Tie Ocftnung erfolgte derart, bau die Ocjen des Riegels yeWilliam zu- rürfnebrüdt nnnben. TTewiixn.i der ci e Angeklagte im Vorvcrsahrm die Teil a!nne an dem Tiebstahl geleugnet, gi.*t er sie heute in der .Vauptved-and- lurg zu. Beide Ti'be werdm imiet Annahme mildernder Umslärdr zu Gefängnisslrajen von \t 4 Mowrtm verurteilt.

Ter Landwirt F. mürbe vom Sck)öflengericht Gießen wegen ungenügender Milchabtie-

X Hanau, 2. Dez. Me Juwelen- und Dijouteriefabrik Pet. Deines Söhne in Hanau feierte gestern ihrhuudertiähriaes Be­stehen und stiftete aus diesem Anlasse ein Kapital von 50 000 Mk. zur Nutznießung für ihre Angestellten und Arbeiter in Fällen der Not. Die landgräfliche Verwaltung bat, nack)dem bekanntlich wertvolle Gemälde aus dem Schlosse Philippsruhe entwendet worden sind, die l)auptsächlichsten Kunstwerke der Gemäldegalerie einer Nachbarstadt über­wiesen. In der ersten Gläubiaerversamm- lung der in Konkurs befindlichen Hanauer Straßenbahn-Akliengesellschaft teilte der Konkursverwalter mit, daß der Betrieb der Hanauer Straßenbahn zunächst bis zum 10. Dezember d I. aufrecht erhalten bleibe und an den Regierungspräsidenten in Kassel der Antrag gerichtet worden fei, aus Mitteln der produktiven Enverbslvsensürsorge der­artige Beträge aur Verfügung zu stellen, daß die Straßenbahn in der Lage sei, auch über den 10. Dezember hinaus ihren Betrieb aufrecht erhalten zu können.

X Hanau, 2. Dez. Einer umfengreichen Verschiebung von Hecresgvt ist die Polizei auf die Spur gekommen, bi: bereits zur Verhängung der Idrtersuchu.igsba t über vier Per­sonen als Hauptbcteilizte geführt hat und noch weitere Kreise jieben wird. Aus dem Depot des militärischen Nebenersatzparts ter srLhren Eiien- bahnregimcnter Nr.2 und 3 sind Eisenwaren und Schienenteile im Werk von etwa 400 000 Mk. entwendet und m etwa 1415 Wag­gons nach Fran kurt an den Oschafen an verschie­dene fingierte 9Tbreifen verschoben worden, lieber den früheren Direktor im Reichsvecw'rtungramt Hanau. Rud. Hahne, den Abteilungsleiter Roblosf, den Ausscher Külling und den Nanzierer Zeiger ist die Untersuchungshaft berl)6ngt worden. Infolge des niedrigen Wasserstandes des Rheins und MainS ist die Schifsahrt unö damit die Kohlenversor-ung in eine geradezu katastrophale Lage geraten. Die stLKisihm Betriebswerke er­halten nur 30 Pror. ihres Bedarfs an Kohlen. Die elektrische Straßenbahn stellt am 4. Teremler ihren Betrieb ein, auch aioece Einschränkungen sind noch angeordnet worden.

ra. Biedenkopf, 2 Dez. Die hiesige Stadtverordnetenversammlung hat in ihrer fetzten S'tzung eine Musikinstrumentensteuer, Fremdensteuer sKnrtaxe), Wohnungsauf- wandsteuer. Zuwachssteuer beschlossen. Die Lustbarkeitssteuer und Hundesteuer wurden erhöht, während die Magistratsvorlage über die Besteuerung deS reichssteuerfreien Min­desteinkommens wegen Widerspruchs der Lin­ken abgefehnt wurde.

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rm. D a r m st a d t, 3. Dez. Die S t a d t- verordneten bewilligten in ihrer heuti­gen Sitzung öie Einführung einer Waren­haus- unö Filialsteuer, nach der von einem Betriebskapital bis zu 100000 Mk. em Prozent, bis 200000 Mk. I1/» Prozent, bis 250000 Mk. 2 Pro^, bis 500000 Mk. 2*/s Prozent, und bis 1 Million Mark und mehr 3 Prozent Steuer erhoben werden sollen Es entstanü eine lebhafte Aussprache, obwohl nur 18 Firmen in Betracht kommen, die den gan­zen Steuerenrag von zusammen sage und ichreibe achtunddreißigtausend Mk. aufzubringen haben. Auch die Einführung einer Fremden st euer wurde gutgeheißen. Es sollen nach dieser für vorübergehenden Aufenthalt für ein Zimmer bis zu 2 Mk. 10 Prozent, über 2 Mk. 20 Prozent Steuer er­hoben werden. Fremdenherbergen, die nur bis zu 2 Mk. erheben, bleiben steuerfrei.

Kreis Wetzlar.

ra. Wetzlar, 2. Dez. Auch hier besteht sichere Aussicht, daß die Quäkerspei- s u n ß notleidender Kinder demnächst zur Einführung gelangt.

* AuS dem Kreise Wetzlar. 39. Nvv. In einigen Lcmdgcmeintzen unseres Kreises be­stachen schon vor dem Kriege Fortbildungs* 1 ch u l en mit freito.I.vgcm Schulbesuch Aus Grund des Gesetzes, betr. die Verpflichtung zum Besuch ländlicher Fortbildungsschulen vom 19. Mci 1913 führten bann diese Gemeinden zum Teil durch Ortsstatut den Schulzwang ein. Nun hat der Kreis durch Kreisstatut v»:m 26. August ds. Js. beschlossen, auch in allen übrigen Gemeinden länd- lick>e Fortbildungsschulen^uriditm, tm daduirh einem von vielen Seiten geäußerten Wunsche ge­recht zu werden. Die Sck> ilpfltcht besteht für vier auLi.tanbcrfefoenbe Wmt rb l fahre Das Wmter- hal'ojahr beginnt Mitte Okvobcr und endigt spä­testens mit dem 31. März. Für die Uebergangszeit vcm Herbst 1920 bis zum Herfest 1924 töraien Ge­meinden bestimmen, ob und welche Jahrgänge von dieser allgemeinen Fvrtbstdungsschulpuicht befreit werden können, lieber die Lage der Unterrichtszeit ist in dem Kreisstatut nichts bestimmt. Bisher wurde in manchen Schulen text 79stlhr abends, in einigen sogar von 810 Uhr unterrichtet. Diese Zeit war höchst unpassend Ta es den Lebrern nun anheimgestellt ist, die Lage der Unter­richtsstunden zu bestimmen, werben diese wohl auf eine frühere Zeit, edva von 46 oder 57 Uhr gelegt werden. Lehrlinge oder jugendliche Arbeiter, die nickst eine gtiociblidtc Jvrtlmdungs- schule oder dergleichen besuchen, mufen von ihren Lehrherm ober Arbeitgebern sv Zeitig entlas'en werben, baß sie rechtheitig in der Schule eintreifen können. Von der Verpflichtung znm Schulbesuch« sind außer Lehrlingen, die eine Fackstchnle oder ähnliche besuchen, auch Landwirte, die Unterricht an landwirtschaftlichen Winterschulerr erhalten, befreit.

ra. Vetzberg, 2. Dez. Hier wurde eine zweite Schufst eile errichtet und dem Lehrer Bürbach aus Leun übertragen. Bis zum Jahre 1890 gingen die Kinder von Vetz- berg nach Rodhetm zur Schule, am 5. Mai 1897 wurde eine eigene Sck>ule eröffnet.

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ferirng zv 6D Mk. GeDskvafe bmrrtrn bat Berufung verfolgt, um jciue Freisprcchung zu erzielen. Tie Berufung nnrb aber toilmiallig veo» ttonen.

Ebenfalls verworfen nnrb die Berufung M W. Er nxir vom Schöffengericht Lauteibach we­gen Vdsteichchcmdett zu b Wochen Gesang.:is unb 5OU Mart Geldstrafe verurteilt worden. Aui fer­nem Flchrwcrt wurde unter anderen Säcken vev- steckt rin Sack mit einem snsch grschladsteten Nolde gefunden. Er betäubtet bet Sack |et ihm von einem Unbekannten aus den Wagen gelegt ivotben. Ta- Gericht hält diese Angabe nach der Lage des Falle- sür ungdaubla't, tzumal der Bef«i/u bigie bereit» loegen des girutjei Telilts vorbestvast ist.

Tas Schöffengericht Lad-Nauheim hat füw angeflagte Landwirte und Metzger ans O.-M. und Umgegend, welckx der verbotenen Schlach­tung, des Schleichhandels und der Beihilfe hierzu angdlcgt waren, trrtgeffrrodxm, da die ZivangS- bewrrlschaftung in Fleiich nach der Tat au.gehoben und deslalb der § 2 Avs. 2 deS Strafge>etzbuch» ajyizrocnben fer. Auf Berufung der G.aat.-aunN.l* schäft gelangte das Beru ungsgerich: nach binger Beratung zu der Ueber-eugnng, bau dtefc Gefetzo^» stelle hier teilte Anwendung futbeit könne und bv Angeklagten zu bestrafen leien. Es wurden folgend« Strafen ausgesproehen: gegen Wilhelm H. 200 IRL, gegen Nikolaus H. 2 Wochen Gefängnis und 8000 Mark Geldstrafe evtl. 1 Jahr Gefängnis, g.gcn ft. 2000 Mk., gegen S. 1000 Mk. und gegen ft 300 Mk.

<ßcrid)t»faaL

Ein Aufruhrprozed.

Zweibrücken, 2. Dc». (Wolff.) Das Schwurgericht der Pfalz in Ludw:g5ha en becnb.te gefkrn abend 11 Uhr einen u,n>a.ig.'kichon Auf­ruhrprozeß. Es hatten sich als RLelSsÜhrer ZAUN Landfnedensbruck, zu verantwoiten die FabrO- arbeiter Georg Kaltmrier und Friedrich Sckzua aus Ludwigshafen. In der Badifchcrr Anilin- und Sodaiabrik wurden währeird einiger Monate fo.r- gesetzt Betriebsstoffe von teischiedei'en Ar­beitern im Werte von Hmloeit^auseirden von Mark gestohlen. Nach Feierabend wurden die Sw>ie mitgenommen und jum g ö^ten Teil we.ter vev- üuhert. Am 21. und 22. ^wti verjuchle die Direktion mit Hilfe von 50 Fabrikknech'en u:td 140 Schutzleuten eine Durch "ckmng des die Fabrik- räume verlassenden Personals vorzun-hmen. Es rotteten sich aber bald meist jugendlich.' Peisoncn zusammen, die mit Backsteinen, Eisenstangen imb Brettern geant die Beamten vorgingen und be;e an beiden Tagen in d i e Flucht schlugen. 2) Fabrikknechte imb Schutzleute wurden teilweise schwer verletzt und blieben b-wußt os am Platze liegen. Durch bad Abfeuern von Sch eckschüs en konnten sich die Beamten die Verfolger mühsam vom Leibe batten. Die Masst zerstörte tu ch Stem- würse zahlreiche FLnstecfeh.iben, sprengte Tlsten uitb Tore mtb riß ein Häuschen nieder. Nur wenige Teilnehmer an den Ausschreitungen konn­ten ermittelt werden, von denen mehrere otr Strafkammer in Frankenii)al zur Abuiterlung vorgeführt wurden. Hauvträdel-sührer wat Kalt- mcier, der trotz zahlreiche. Borstraien w een Land- friedenvbruch. bettetet SBiLbitbfrabfe, Köctervev- letzung und Diibstahlsbedrolung in d r A bc.hr- schäft eine Rolle M spielen verstand und al» Anführer eines StoßtcuvpS zr? den grofen fvalttätigkeiten veranlaßte, wobei er mit einem dicken Draht selbst auf die Beamten emschlug. DaS Schwurgericht verurteilte ihn zu 8 Jahre» Gefängnis und seinen weniger beschuldigten Mit­angeklagten Sckmo zu die. fahren Eie SiigniS. Außerdem wurde dm beiden o Jahre Ehrverlust auietlegt

Dfrmifd>tee«

Berlin, 2. De». (Wolff.) Eine hiesige Großbank fiel einer U n t e t f di l a g u n g fern einer Millwn Mark z, m Opfer. Ein gern fier Hermann D.ttels, der auch verschiedentlich unter dem Namen c->as Ri mT ober Paul Sander auftauchle, fälschte Schecks, die er bei verschiedenen hefigen Bankm zu Geld machte. Einer feiner Helfer namcn3 Roeh- irm ter wurde inzwisckLN verhaftet. Auf die Er- greifimg bc8 Bettels ist eine Belohnung von 10000 Mark ausgcfctzt.

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