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Samstag, 29. November 1919

Wietzener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberhessen)

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Die wirtschastrstie-liche Arbeiterschaft für eine pro-uktionssteigerung.

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Die Küchen Verwaltung des I. Batls. Rw.--J.- N. 36 hat die sämtlichen Küchenabfälle in bet Küche der Kaserne II vom 1. 12. 19 ab Öffentlich w vergeben. , . w ,

Die Angebote sind versiegelt mit bet Ans­chriftKüchenVorstand I. Batts. Rw.-J.-R. 36 Angebot für Küchenabfälle" bis zum 2. 12. 19 10 Uhr vorm. auf dem Batls.-Gesch.-Zimmer fn

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Tas Holz ist, soweit es im Bezirk des Försters Brück lagert, entrindet; von dem bei Forstwarl Geisel lagernden- sind aus den folgenden Losen

Bekanntmachung.

Die Auszahlung der Jahreszinsen von Spareinlagen findet in Zukunft nicht mehr wie seither im Monat Dezember, sondern erst im Laufe des Monats Januar und nur gegen Vorlage des Sparbuches statt. 133061) Gießen, den 25. November 1919.

Bezirkssparkasse Gießen.

Zacheis.

Samstag, 29. Nov., nachm. 5 il c6ti8. 8lUk" Gelegenh. z. hl. Beichte. Sonntag, 30. Nov. 1. Adventssonntag. 6V-: Gelegenh. z. hl. Beicht. 7: Hl Messe. 8: Anstell, d. hl. Komnwn. 9: Hochamt m. Pr. 11: Hl. Messe m. Pr. Nachm.

3 = 74

4 = 116

5 = 159

6 -- 111

7 = 112

8 = 125

9 <= 120

10 = 223

Konkursverfahren.

Das Konkursverfahren über das Vermögen des Heinrich Arnold in Lollar wird nach erfolgter Abhaltung des Schlußtermins hierdurch aufgehoben. 134016

Gießen, den 20. November 1919.

Hessisches Amtsgericht.

Bekanntmachung

Nachstehenden Kleinhandelsgeschäften ist die Abgabe von Weißmchl und Nährmitteln, die auf Grund von ärztlichen Attesten ausgcgeben werden, für den Monat Dezember 1919 übertragen worden:

Weißmchl bei Borger, Karl, Wetzsteingasic, Nährmittel bei Debus, Marie, Friedrichstraße.

Gießen, den 28. November 1919. 134156

Der Oberbürgermeister (Lebensmittelamt).

Beka»>ntmachnng.

In unser Genossenschaftsregister wurde heute bezüglich des Landwirtschastlichen Konsumvereins e. G. m. u. H. in Steinbach eingetragen: Dre 84 30 und 48 des Statuts wurden abgeändert.

Gießen, den 10. sttovember 1919. 134006

Hessisches Amtsgericht.__

Bekanntmachung.

Zur Ersparung von Heizung und Beleuch­tung werden die Dren st stunden d e r st a d t r - scheu Dienststellen vom 1. Dezember ab bis auf weiteres wie folgt festgesetzt:

Montag bis Freitag von 81 und von 24 Uhr,

Samstag von 8IV2 Uhr. 1Q.OOD

Gießen, den 28. November 1919. 1342-6

Ter Oberbürgermerster: Keller,

Iraner.

s Volk XVII.

1919.

den 30- November

1306

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der Kaserne II einzurerchen.

Der Zuschlag erfolgt schriftlich binnen drei - 13451V

16=109 . 5b =

17 = 4 Kiefernstämme 3., 4. u. 5. Kl.=

Bekanntmachung.

Unter Bezugnahme auf meine Bekannt­machung vonr 15. vorigen Vionats gebe ich be- lamrt. daß durch die Einführung der Gelderhe- bung für Gasund Strom in unmxtteL* barer Verbindung mit den Zähler­ablesungen die bargeldlose Zahlung entweder durch Aushändigung eines entsprechenden Schecks an den Erheber, oder durch Anweisung wie seitlier durch dir Banken erfolgen kann. Die Kosten dcr Buchung trägt in diesem Falle die Stadl nicht mehr, sie fallen dem Zahlenden zur Last.

Tie Erheber haben Weisung, Schecks ohne weiteres von denjenigen Zahlungspflichtigen entt gegenzunehmen, die bisher durch Banküberwei­sung bezahlt haben.

Gießen, den 28. November 1919. 134216

Der Oberbürgermeister. I V.: Krenzien.

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kauft werden:

a) Forstwartei I (Förster Brück, Rödgen)

1 = 17 Fichtenstämme 3. u. 4. Kl. 14,66 Fstm.

(hierunter 2 Stämme 3. Kl. mit 2,90 ) 2 = 38 Fichtenstämme 5a Kl. = 21,04

Sonntag abend 8 W Cafö Amend, HvangeW Arbeiterverein Wotfttn eo«llfli *

kirchliche Nachrichten.

Evangelische Gemeinde.

Sonntag, 30. Nou. 1. Advent. Kollekte für die Kirchenkasie.

Gottesdienst i. b. Stadtkirche. Borm. 9Mb Uhr: Pfr Becker. Beichte 11. Feier b. hl. ?lbendmahlS T. Matthäus- u. Pfartusgem. Anmcllmngen w. v. b Gemeindepfarrern vvrh. erb. U1/«: ^lArkirche f. d Markusgcm.: Pfr. Becker. Abds. 5: Pfr. Ntahr Montag, 1. Dez., abds. 7ys: Beremig. b. tont, weibl. Jugend b. Markusgem. Dienstag, 2. Dry., nachm. 4: JvauenmissionSverein (Kirchstr. 91 In d. Johannes kirche. Borm. 9V3 (zual. Mil- Gsd ): Pfr. Ausselo. Beichte u. Feier d. hl. Abend­mahls f. u. Johannesgem. Anmeldungen w. v. d. Gemeindepsarrern vorh. erb. IBAt.Winber* kirche f d. JohannesMM.: Pfr. Ausfeld. Abds. 5 : Pfr. Bcchtolsbeimer. V28: Bereinig, b. konf. männl. Jugend b. Johannesgem. Montag, 1. Dez, abds. 1/28: Bt-reinig. b. konf. männl. Jugend b LukaSgem. Freitag, 5. Dez., abds. V28: Ber­einig. d. fmtf. weibi. Jugend d. Johannesgem. An den kommenden Sonntagen werden in den Alcndgottesv lensten für die einzelnen OkntHnben Alendmahle gehalten, und zwar in der Sdadtkirch: am 2. Advent für die Markusgemeinde, am 3. Ad­vent für die SXatth Ärsgemeinde; in der Johannes- kirchr am 2. Advent für Vie Johannesgemeinde, am 3. Advent für die Lukasgemeinde. Anmel­dungen werden von den Gemeindepfarvern vorhs: erbeten Sonntag, 30. Nvv., vorm. 10: Kirch­berg. Hl. Abendmahl f. Ruttershausen. Nachm. iy2: Lollar u. Daubringen.

Katholische Gemeinde.

b) Forstwartei III (Forstwart «etsel, ©leben)

- = 18,55 Fstm.

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bet Verein in feder Hinsicht gut entwickelt. Drc ; tag, vorm. 7 llhr ist Segensmesse..

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Sräuiein auch vom Vaabt. w : Ipätertr Mat Mt . zu werdea. tzrm I erwünichl. Hnfitbo- Silb, bat sofort it

Bekanntmachung.

Tas am 15. d. Mts. fällig gewesene 3. Ziel Schulgeld für das Rj. 1919 des Realgynmasiums, dcr Oberrealschule, der Höheren und Erweiterten Mädchenschule und der Gymnasralvorschule kann in den nächsten 8 Tagen noch ohne Kosten an die Stadtkasse Gießen bezahlt werden.

Gießen, den 28. November 1919. 134236

Stadtkasse Gießen.

Zahl dcr Mitglieder des Vereins beträgt 98 ord. blirrde, 43 ord. sehende, 24 außcrord. blinbc, 14W außewrd. sehende und 278 mitarbcitcTibe Mrtglt^ der. Die Bücherei entlwlt jetzt 790 Werke - 2oOO Bände in Punktschriit. Vom 1.- Aprtl bts V No­vember nmrdcn 453 Bände an Krtcgsblmde und 257 Bände an Zivilbliiede ausgeliehen. Dre Em- richtuirgen der Studienanstalt wurden msgesanu eit ihrem Bestehen von 50 Krrogsbllnl«n inu> 20 Zivilblindcn in Anspruch genommen. Man be- prach in verschiedenen Vorträgen Vcrufsfragen für Rinde intb beschloß eine Eingabe zur Zulaisvng blinder Madcmiker als BlindenanstaltslelTver und eine weitere Eingabe zur Erinäßimng von Stnrer und ReichSnotopfer für die Blürden. Dre nächste Tagung soll Ende des Sonrmerhalbjahrs 1920 -rer tattfinden.

Kriegögesangenen-Heimkehr.

# Leidhecken, 28. Nov. Aus eirgLischer Gestnrgenschast kehrte der Landwirt Wirth zu- rück, von der ganzen Oemebtibe freudig begrüßt- Ninr wird noch em Kriegsteilnehmer avs iapae nrscher Gefangenschaft hier erwartet.

Essen, 24. Nov. Ein nach Essen vom Deut­schen Arboiterbuitd cinberusener, trotz der Verkehrs- > nöte von etwa 1000 Vertretern wirtschastsfned- licher und nationaler Arbeiter besuchter rhei­nisch-westfälischer Industrie- und Bergarbeitcrtag nahm in bemcrkensiverter s'Lcise Stellung zu den großen wirtsck-aftluhen und sozialen Tagessragen. Gcwerkschaftsvorfttzen. der Geisler ^Frankfurt a. M.) betonte daß auch die Arbeiterschaft einen Teil der Schuld an bent Elend der Zeit trage, da sie den Zerstörern der deutschen Machtgrrtndlagen nur allzu wütig «Gefolgschaft geleistet habe. T-as Ijinter uns liegende Jahr (xibc in volksnnrtschaftliäkw Hinsicht einen nutzerordentlich wertvollen Anschauungsunterrichk 'lebracht. Die Rettung liege allein in einer ver­mehrten Produktion, statt dessen habe eene .3cit des Experimentierens, der Sozialisierung und der Produktionseinschränkung auf der ganzen Lmte begonnen. Dcr A ch t ft u n d e n t a g sei eine durch­aus berechtigte Forderung der Arbeiterschaft, er setze aber normale volkswirtschaftliche Verhältnisse rvvauS imb wirke im gegenwärtigen Zeitpunkt produktionsschädigend. Unser Volk sei bitter arm ftcworden, cs sei verschuldet und geknechtet, und nur der Wille zu vermehrter Arbeit könne eine Besseritng bringen. Produktionssckiädlich habe auch tie überfti'trzte Abschaffung der Akkordarbeit gewirkt. Der Redner wies weiter auf das er- ' chveckcnde Durck-einander in beit Staatsbetrieben hin und sprach sich entschieden gegen jede weitere Sozialisierung aus. Auch inner- 1 akb dec Arbeiterschaft wack)se immer mehr die Er- k-mitnis, daß dem materiellen Interesse der Ar­beiter durch die Aufrechterhaltung der Privatwirtschaft am besten gedient werde. lÄSHaste Zusttmmung.) Allerdings tue auch ein weitgehendes soziales Verständnis der Unternehmerschaft not. Bor, dein Kriege feien hier Fehler gemacht worden, die sich später bittet gerächt hätten. So sei auf Arbeitgeberseite -er wirtsckiaftsftiedlichen Arbeiterbewegung vielfach vicht nur kein Verständnis, sondern sogar ost »ifeite Feindschaft entgegengebracht worden. Man müsse den Arbeitern die f>Mglichkeit geben, ihre Spargroschen im Werke nutzbringend anzulcgcn. Auf diese Weise mache man sie in gewissem Sinne pt Mitbesitzern des Unternehmens und verkette rhc persönliches Interesse noch stärcker mit der Arbeitsstätte. Der Redner bemerkte am Schlüsse ^nter stürmischem Beifall, sür die wirtschafts- frieMirfy Arbeiterbewegung sei die Zeit des Stel- I mgÄampses vorbei, und sie gehe jetzt auf der ganzen Linie zur Offensive über.

Gewerkscktaftsvorsitzender Heß (Men) legte in tmem Vorttag über die Aufgaben des National- ierbandes deutscher Gewerkschaften dar, die wirt- schaftsfriÄ)liche Arbeiterbewegung sei von ihren Gegnern etwas zu vorellig tvtgesagt worden. Man habe zu früh gejubelt, und es zeigte sich, daß der »efuttbc Gedanke einfach nicht umzubringen sei. L's gebe wieder aufwärts und allenthalben blühe u-cited Leben. Der Redner sprach sich weiter für eine bessere Verständigung zwischen Arbeitgeber u nb Arbeitnehmer, für eine engere Fühlungnahme

vir Gräber unfetet Gefallenen.

Enter Zuschrift an uns entnehmen wir folgende Stellen:

In spaltenlangen Abhandlungen wiesen diestn Tage die verschiedensten Blätter des linksrhetmsch von den Franzosen besetzten Gebiets (einjdjL Elsaß-Lothringeu) auf eine französische amtliche Bekanntmctchung bin, derzufolge bis Mitte bzw. Ende Dezember 0. I. sämtltche von deutscher Seite zu Ehren gefallener Krieger aus 1870/71 und 1914/18 erbauten DenkmälerinElsaß- Lothringen usw. entfernt sein müssen!

So verstättdlich es auch sein mag, daß einer­seits der in den fangen Kriegsjahren gepflegte und mit allen Mitteln aufgepeitschte Nationalhaß in den breiten Massen unserer bisherigen Gegner, l»csonders der von dem Kriege stark heimgefuchten Gebiete, sich nicht urplötzlich abbauen, ja in warme Sompathic verwandeln läßt, andererseits schltcß- lich jenseits der blau-weiß-roten Grcttzpfähle dte Wogen des Siegcstaumels immer noch nicht in rtthige Bahnen verlaufen sein mögen, unt so mehr biirften wtr Deutsche uns aber der Erwartung hingeben, daß die französische Regierung, nachdem nun doch einmal das Friedensverhältttis we­nigstens auf dem Papier eingetreten tst, stch jeglicher Hetze bzw. Förderung ber fembuchen Stimimtng gegen Deutschland enthält. Sollte beim solches Vorhaben der Franzosen^ unserer Regierung, vielleicht auch den Vereinen für Denk­malschutz und Denkntal- und Kriegergräberpslege, gänzlich verborgen bleiben? Hier gälte es, endllch mal mit der uns Deutschen nun einmal angebo­renen Gefühlsduselei zu brechen! Wirst dec Fran­zose deutsche Heldengräber und Ehrcnstettte ui Sckterbeu, was hält es mts noch, mit den fernigen auf dcutschein Bodeit nicht ebenso zu verfahren! Nur rol) Gewalt und Vergeltung, so unschön es auch klingt und so ungerecht es auch ben_ fenidlichen gefallenen bzw. verstorbenen und auf deutschen Friedhöfen ruhenden Kriegern gegenüber erscheinen mag, mögen hierbei ihren Zweck am ehesten er­reichen! Also, Michel wache auf! Vielleicht danken dir's nicht nur viele deiner Landeskinder, sondern auch jedenfalls die meistett Einwobttcr jener jetzt unter französischer Herrschaft befiMichen Gebiete, denen diese deutschen Kmtstzeugen die Ebren- denkmäler geraubt werden sollen. M. W.

mit dem Bürgertum und für-einen gerechten A u s- gleich zwisckien städtischen und \ ä nb | lichen Interessen aus. Die wirtichaftsttted- lidje Arbeiterschaft habe nichts gegen die Emts-rn- ^ung von Industriellen und Landwirten in dte Parlamente: im Gegenteil: sic freue sich der Mit­arbeit sachverständiger Kräfte. Sie verlange aber, daß neben dem Industriellen und dem Grrtttd- besitzer auch ber Arbeiter stehe. Tie deutsche Ar­beiterschaft dürfe sich von niemanden an Vater­landsliebe übertreffen lassen. Heß legte zum Schlüsse unter jubelndem Beifall ein unzwetdeu- ttges BeVenntttis zur Monarchie ab und gab der Hosfnmtg Ausdruck, daß aus der Vertagung deS Untersuämngsausschttsses ein Begräbnis erster

Bekanntmachung.

In unser Handelsregister Abt. A wurde heute bezüKich der Firma Hugo Wagner in Gießen tinaeiraacn: Die Firma ist crloichen.

Gietzen, den 24. yfavember 1919. 133996

Hessisches Amtsgericht.

Der Küchenvorstond des I. Batls. Rw.-Jnf.-Rgts. Nr. 36.

Der fig,? mmtfi.' aWSfuna l®

alles übrige ist unentrindet. Sämtltches Holz tst mit der Rinde gemessen. Etwaige spätere Etn- wendungeu wegen der Vermessung sowie der Güte "des HolzcS werden nicht berücksichttgt. Borhertge 'Besichtigung wird empfohlm.

Tas Gebot geht auf den Festmcter und tst für jedes Los besonders abzugeben.

Gcgeit ausreichende Sicherheit wird Zahlungs­frist bis 1. April 1920 gewährt.

Angebote sind verschlossen und mit der Auf­schriftSudm.s.ionshvlzverkaus" versehen spätestens bis Samstag, 6. De zember 1919, vor­mittags 11 Uhr, an den Oberbürgermeister der Stadt Gießen einzureichen, woselbst um die angegebene Zeit in Anwesenheit etwa erschienener Bieter die Eröffnung der Angebote stattfindet.

Wegett vorheriger Besichtigung des Holze- roeitbe man sich an die obenerwälmten Forstwart?.

Nähere Auskunft erteüt auch die Obersörstcrei Niesten 131906

Gießen, den 17. November 1919.

Der Oberbürgermeister. I. B.: vr. R v s e n b e r g.

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Zur Uartosselversorgung. j

rm. Darmstadt, 27. Nov. Das Landes- ( ernährungisamt erläßt zur Kartoffel- ] Versorgung eine Bekanntmachung, nach rocl-- . cher .sfartoffclcrzeugcr mit mehr als 200 Oua^pat- , Meter Anbaufläche verpflichtet sind, bis zum 20. . Tezember ds. Js. sämtliche in Mieten etng^- : lagerte Kattosfdvesbände attzuzeigcn, da sonst die eingzmieteten Kartoffeln hem K'ommunalvcrband verfallen. 'Falsche Anzeigen haben gleichfalls dte Beichfagnahmc zu Gunstendes Kvmmuttalverbanoe:> zur Folg?. Tic Oefftumg der Mieten ist ebenfalls alsbald anzuzeigen.

Aus dem Amtsverkündigungsblalt.

* Das Amtsverkündigungsblatt Nr. 127 vom 28. dfavembcr enthält: Bterteliähc- liche Viehzählungen; hier: Viehzählung am 1. De­zember 1919. Kleingar teil- und Kleinpachtland- ordnung. Vom 31. Juli 1919. Verkehr und Schutz der eleftrischen Sttaßenbahn Gießen. Wiederzulassung zum Handel; hier: des Metzgers Ludwig Becker I. zu Bersrod. Feldbereimgung Ober-Bessingen. ,

Viehzählung am 1. Dezembe r 1919. Am 1. Dezember 1919 findet wieder eine viertel­jährliche Viehzählung statt. Sie erstreckt sich auf die gleichen Viehgattungen wie bei der Zählung am 1. September 1919, nämlich aus Pferde, Rindvieh, Schafe, Schweine, Ziegen, Federvieh und Kanin­chen. Es ist dabei zu beachten, daß diese Vieh­gattungen auch bei 9nchttandwirten gezählt werden müssen, also in jeder Haushaltting, in der auch mir eine dieser genannten Viehgattungen vor­kommt. Die Äitung der Zählung ist der Zentral­stelle sür die Landesstatistik zu Darmstadt übcr- ttaqen. Die Aussührung liegt den Hessischen Bürgermeistereien (Oberbürgermeister, Bürger­meister) ob. > ,'

Verkehr und Schub der elektri­schen Straßenbahn Gießen. Da die^uhr- wcrksbesitzer häufig die zum Schutze der Bahn­anlagen und des Bahnbetriebes der eleftrischen Straßenbahn in Gießen erlassenen Vorschriften nicht beachten und dadurch die Gefahr von Zu­sammenstößen heraufbcschworcn wird, so weist das Kreisamt im folgenden die Fuhrwerksbesitzer auf die genaue Beobachtung der einschlägigen Be­stimmungen: der Vorschristen für den Verkehr und den Schutz der städttschen elektrischen Straßen­bahn in Gießen vom 8. yrovember 1909 (Regie­rungsblatt 1909 S. 268 ff.) hin

Zum Handel mit Vieh, Fleisch und Fl ei sch waren wieder zugelassen ist gemäß Beschluß des Kreisausschusses vom 17 No­vember 1919 der Metzger und Wirt Ludwig Becker I. in Bersrod.

Hochschrrluachrichten.

)( Marburg, 27. Nov. Unter dem Vorsi des Tirektors der Untversitats-Augenllinik, (M. W) -Rat Prof. Tr. Bielschowsky, fand im Phi- lippshaufe unter zahlreicher Beteiligung die zweit:

Kartoffelansgabe 47. Woche.

Me Wochenkartoffelmarkcn Q, R, S, T U, V, W, X, Y, Z werden bei nachstehenden Händlern be­liefert: , t 134406

Konsumverein, Schanzenstraße, Krack, I., Riegelpfad, Drechsler, H Steinstraße, Rumpf, Fritz, Zvzelsgasse.

Die Markcn können kns einschließlich Montag den 1. Dezember 1919 eingelöst werden.

Gießen, den 28. ,November 1919.

Ter Oberbürgernieister (Lebensmittelamt).

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Bekanntmachung.

Die Älusweis karten der nachstehenden Per­sonen sind eingezogen. Wir roanten daher, an sic künftig Nutz- und Zuchtvieh ober Schlachtvieh zu verkaufen. ZuwiderhMidlungen sind sttafbar nach tz 7 der Bekatmtmachung betreffend Regelung der Beschaffung, des Absatzes und der Preise von lebendem Vieh vom 24. Januar 1916 mit Ge- ängnis dis zu 6 Monaten oder mit Geldstrafe bis zu 1500 Mark.

Meyer Rosenthal, Wenings, menen Buchumtausch ohne Erlaubnisschein, vom 17. Oktober 1919 bis 17. Januar 1920.

Nathan Nathan, Mainzlar, wegen Geheimschlach­tung und Beförderung von Vieh ohne Er- faurnisscheüi, vom 28. Oktober 1919 bis 28. März 1920.

Hermann Edelmuth, Beuern, wegen Geheimschlack)- tuna und Beförderung von Vieh ohne ErlMw- nissckein, bis auf wetteres. .

Baruch Löwenberg, Reiskirchen, wegen Geherm- schlachttmg, bis auf weiteres.

Levi Meyer, (Hambach, wegen Schleichhandels mit Kälbern, bis zum 0. 2lpril 1920.

Johs. Metzger X. und Ehefrau in Gambach, wegen Geheimschlachtung, bis auf weiteres.

Otto Hofmann, Ulfa, wegen Verkaufs von zwei Ochsen an einen Unbekannten, bis auf weiteres. Gießen, den 27. November 1919. 134306

Oderhessischer vrehhandekverbcmd.

Ter Vorsitzende:

Prof. Rosenberg.

entrindet:

Aus Losll = 2Fichtenstämme 3. Klasse ---- 1,91 Fstm.

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_________von Dolly, Hauptmann.________

Milchversorgmrg.

Infolge ungenügender Zufuhr von Milch können die Vs-Ltter-M arten

Sonntag den 30. November,

Dienstag den 2. Tezember,

Donnerstag den 4. Tezember,

Samstag den 6. Dezember, ferner die ^/^-Liter-Marken

Montag den 1. Dezember,

Mittwoch den 3. Dezember,

Freitag den 5. Dezember nicht beliefert werden. _

Gießen den 28. November 1919. 134146

Der Oberbürgermcisv-r ' Lebensmittelamt).

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B.-AbaUnd HV A r 8 Tage nncWn

V.RW

Bekanntn«achung.

Betr.: Viehzählung.

Am 1. Dezember 1919 findet wiederum emc Viehzählung statt. Gezähtt roerben Pferde, Rmt^ Vieh, Schaft, Schweine, Ziegen, Federvreh und Kaninchen. Die Aufnahme dieser Biehgattungen finbet auch bei Nichtlandwitten statt.

Es imifj erroattet werden, daß die Angaben den ZäÄern bereitwillig gemacht werden. Un- richttge und unvollständige Angaben werden bestraft. 133986

Gießen, den 27. November 1919.

Dn; Oberbürgermeister (Lebensmittelamt).

Bekanntmachung.

Die Auszahlung der Familien- unter st ützun gen an die Angehörigen Ge­fangener, Vermißter, im Ausland durch feindllche Maßnahmen Zurückgehaltener, von Gefallenm, falls dei^n Hinterbliebenen-Bcrsorgung noch nicht geregelt ist, sowie der Militärpersonen, die noch beim Durchgangslager im Tienst stehen, findet für die Zeit vom 1. bis 15. Dezember 1919 statt:

Montag den 1. Dezember 1919.

vo rmittags von 9 bis 12 U&r, im Stadthaus, Zimmer Nr. 7.

Gießen, den 25. November 1919. 133976

Der Oberbürgermeister: Keller.

Fichten u. Kiefernstammholz- Verkauf der Stadt Gießen.

Aus den Waldungen der Stadt Gießen soll das nachstehend verzeichnete ausgearbeitete Fichtcn- und Kieftmstammlwlz im Submissionswege ver-

Milchversorgung.

Infolge der geringen Müchzufuhr können für Sonntag, den 30. ds. Mts., auch die 3\ Liter nicht telwjert werden. 13457 B

Ter Oberbürgermeister (Lebensmittefamt).

^Bekanntmachung.

Es wird hiermit belanntgegeben, daß wegen Kohlenmangels der Straßenbahnbettieb an Sonn- und Feiettagen bis auf weiteres eingestellt totrb.

Gießen, den 29. November 1919.

Die Direktion

der Elektrizitätswerke und Straßenbahn.

St ölte. 134476

ist wieder za haben. Iwcbr van Baerle * Co., Worin* a. Ith. flegr. 1833. ßin Waggsa WcißkrM, Siotfrnnt, Wirfing, toittn nnö Ziricdcli itijdi tinfttrofftn.

Billigste Prciic. [023079

Wsse, Bahnhofstr.48.