Mittwoch, 21. Mat 1919
169. Jahrgang
Id.
ihme
Begriff „praktische Vorschläge" fallen:
den
die territorialen'Ost-
1.
über
4. Eine Note
Die
hinen- er-Oelö riemen
2.
3.
über über über
Elfaß-Lothringen. die besetzten Gebiete. Umfang und Durch-
ifcta ttiij
(Viirbc eröffnet. Di« Rcvublikaner haben m beiden Häusern die Mehrheit. Ter größte Teil des Tage- lourbe zur Regelung organisatorifcher Fragen vcr- irei'det.
Eine Note fragen.
Eine Note Eine Note
Budapest, Kvrresp.-Bureau.
'Inei mpt- UlL
•old lupt-
'xm Vertrag auf unabsehbare Zukunft der letzte Lsennig au-5 Deutschland gezogen werden, den man ins ihm pressen kann. Wer irird unter diesen Ilm stünden in Deutschland neue Industrien ent- ncfcln wollen, neue Verträge a>idKt?(;c3t, über» -aupt arbeiten wallen? Ob der Vertrag gerecht ist oder nicht, tut nic^S zur Sache. Er ist unmöglich."
Tie ..Daily 9ten>§" bringt am 17. Mai langen Artikel, in dem die Meinung der
Beginn der Kongrestberatungen in Washington.
W ashin gton, 20. >Mai. (Wolff.) Reut«, außerordentliche Session des Kongresses
«Üb
sind." Ter „Gauloi s" meint gleichfalls, daß die Alliierten die Bedingungen versüprfen würden, falls Teuttchland nicht mrterzrichne, daß sie dann mit den verschiedenen Bundesstaaten verhandeln w>rrden. Tas „Petit Jour- n a l", welches cckevch der übrigen Presse erwartet, daß die deutsche Delegation einen allgemeinen GegenvorMgg aur bie or iebenStinngmiGGL madjat
einen eng- „Zck
Ungarn.
20. Mai. (Wolff.) Ungarisches
Das kämpfende Proletariat
■rin Telegramm an da -
Die deutschen Gegenvorschläge.
Morgen wird Elämcnceau im Besitz der tent'chen Gegenvorschläge sein, denen Graf ss ockdorfs-Rantzau ein Ersuchen um Bewilligung einer Nachfrist zur Präzisierung wei- i er deutscher Anmerkungen hat vorauslaufen lassen. Was über den Inhalt dieser deutschen Gegenvorschläge vorzeitig in die Oeffent- jcbkeit hindnrchsickert, entspricht annähernd t*m, was na chder Haltung unserer Regierung #u erwarten war. Der Pariser Entwurf ist und bleibt unannehmbar: der Friede muß auf rne andere Grundlage gestellt werden. Die t,utschen Vorschläge sehen Recht und Gerechtigkeit vor allem darin, daß nicht rur deutsche Sachkundige mehr als bisher an dem Zustandekommen des Friedens mitwirken, sondern daß, wenn die lkeimingen weit auseinandcrgehen, in ausgiebigem Maße neutrale Instanzen zu- g,-zogen werden. Besonders absurd und un* Fdit wäre es, wenn die Entschädigungsan- st'eüclie einseitig von unseren Gegnern fest- y setzt würden. Da erheischt denn doch eine ^richtige Abschätzung, ganz abgesehen von wel- \t Rechtsgrundlage man ausgeht, die Be- 'ligung beider Parteien und einer Zahl ttparteii scher.
Es ist bezeichnend, daß in der Londoner 'Öffentlichkeit jetzt große Protestknnbqebun- it gegen den Pariser Vertragsentwurf laut trben, die so starke Ausdrücke gebrauchen, t sie in den von unseren Gegnern besetzten Nischen Gebieten nicht gestattet würden. >ber auch ein Teil der amerikanischen Korn- lission, die Wilson begleitet, soll diesem licktrittsgesuche überreicht haben. Die fran- »fische Regierurigspresse setzt ihr plumpes spiel der Einschüchterung des deutschen Vol- A fort. Es wird damit gedroht, wenn wir iHebnten, würde für den Rhein und dasSaar- ßirt noch eine ganz andere Lösung gefunden »erden! Dazu heißt es dann freilich in einer bovas-Rotiz, daß die Foch'schen Vorschläge Br den Fall der Unterschriftsverweigeruug deutschlands vom Diererrat „g e p r ü f t" borben seien. Es wird sich nun zunächst zeiget müssen, welche Wirkung die deutschen v worschläge auolosen werden. Das deutsche »olf darf sich jetzt nicht dem Glauben an blöde lmid)tc und dem unnützen Rätselraten bat* Iber, was die Feinde tun könnten, hingeben, Bitbern es hat seine Regierung bei den schwebt Verhandlungen zu unterstützen. Wir kä sen zusammenhalten und Mut zum Ertra- |tt schlimmer Tage befunben.
i.Auto M »l narb r» KA
Sg KÄZ SrCelßJ jici;.
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Berlin, 20. Mai. Die vom Rrichskabinett rnioaestellten unb gestern dem Frieden sausschuß n Nationalversammlung untetbreiieten deutschvl d gen Vorschläge find noch gestern abend nach. If rfa illcS ü vermittel t worden. Man vnmt an, daß sie voraussichtlich am Tonners- durch den Fülwer der deutschere Friedens- Negation dem «Ministerpräsidenten Giemen* Kau unter Vermittlung des Obersten Henry über- t6t werden tu irrten.
Heber den brr deutschen VvrscWge er» iirt die Telegraphe: Compagnie von unterrichteter M'.t: Ein al!yrnriTr Teil bet AnVtortuvtere * d sich zunäch l mit dem Prinzip der Alliierten ll.-tMTiberfcbm, Teutsck/and von dem Niveau
Milvet bandelnden auf das Niveau einer Ulig?n Ansscl»altung deS deutsckten Willens herab- kf^en. 158 wird hierbei auf die Zusicherung Wil- Fd, daß nü'.llich' Ber Handl mig?n i'attfinben Keir, Be^ug gnxnrnT-n. Die beutfdr Regierung Mckt weiter den 23orfdiag. in allen Fragen, die hörbar erirfrfcten, neutrale Person!ickLeiten W £dir bildetet zu beit Verbandlungm hinzuru- p* t. Vor allem aber muß Teutsrl<and die w:ll- m unb bebenllich ernfeitio? Festsetzung der Bic^ss»?r''tellunAskomntis io. t zu'.üdLoeisen unb an fc? Stelle die Einsetzung von gemischten |ntmissivnen unter Hrtzuziebung von Sach- »'il'idigm verluigrir. Die w-irlsckaf.llchat P.iu- Mv, die von Sei en der W ieder b -rw. lluir^: lom - Mio- ausg-slrllt seien, fimntet ton Teutch'and ■ Li '.et Fall anyirommen 'werden Tie ein» «■flp Feft'etzung von Zahlen für die EMsd^ri-rung »kn 3erhfrnntg?n in Belgien und NvrdsrüNssi nch Mb mit dem Hinweis auf enorme beutfej Ge- ■XTcdrnmgm abg.lehnt. Es hrrben grundsätzlich iptbv'.nia'ijeTi gefordert, die sich aus deutschen, Mtrischen und neutralen Personen zusammen- unb die sowohl über die wirlsckmftlichrn MKfrag'n als über die Entschädigung Belgiens • worbf. a Tcvvi|5 zu benoten haben. Weiter wird JAfäblid .Protest g«en biealletnige£)aft* ■t m a cb u n g ty5 Deutsclien Retcktes für An- Mäcdc erhoben, die gegen Oesterreich-Un- n vorliegcn. Die deutsckp Antwort streift fer- xdis Berdälmis zu OeftrnvidxUTtgam und weist »vtf hin, daß die früheren Verbündeten Deutsch- Mß sich von dem Teut sckrn Revi> getrennt hoben, Mela eine einheitliche Belastung des Reichs mit M»üchu, die gegen Oesterreich-Ungarn vor- Mi-, unmöglich ist BeinL-üt'vch-n Raum in rntworknote nimmt die Behainlung ber ter* r i a I e n Fragen em. Lftcr erHärt Teutsch bav es nicht vom SkLndvu'.tkt des Wil-mr- ^Nammes abgehen töitne. Ein Bermittlungs-
m texiiiycitk* H.vtsicht, ber
Donar Law über Strafverfahren gegen deutsche Offisiere.
London, 20 Mai. (WTB.f Reuter. Unterhaus. In Erwiderung aus ri te Anfrage, ob die dllliinten beabsi.htigen, gegen den früheren deutschen K r o n p r i n j e n unb bi: Lagerkommandanten, n>lche ungese tzlickur Behandlung $rrieg<,.griangcrier schullig ’nen, ein Strafverfahren (iitiu ei n. er.vtb re Bo- nar Law, der Erkronprürz und die anderen er* wöHirten Periönlickbi en würden nackt den Bestimmungen des SkTtrage» einem geeicht lickten Verfahren tn glsscher Weise uMerworfen feilt wie andere feindlich Personen, die am Kriege beteiligt waren.
Eine Londoner Protcstversammluug gegen die Blockade Deutschlands.
Amsterdam, 20. Mai. (WTB.'! Tas M- ftenweit Handelsblad meldet aus London: Gestern sand in der Albert hall eine große von der Gesellschaft zur Bekämpf un g des Hungers riitberu:ene Protestversammlung gegen d ie Blockade Deutschlands statt wodurch Hnndcrt'ausenbe Frauen und Kinder ums Lel>en griommen sind. Der Vorsitzende erklärte, daß der Friede ein Friede des Wohlwollens und der Versöhnung sein müsse. Robert Smillie unterbreitete einen Antrag, in dem aus die Notwendigkeit hingewiesen wird, Hilfe zu tristen, um die schrecklich Hungersnot in den notl.idenden Gebieten Europas zu bekämpfen. Earl B c a u cha m p unterbreitete einen Antrag, in dem die Au Hebung aller Schranken, die die wirtschaftlich? EnMncklung hemmen, und eine Politik des glrichberechrigten Handels zwischen allen Völkern gefordert werden.
Tie deutschen Einwendungen „buchstäblich wahr".
Nr. «r
f er Dntzener Ir^rlfln rrlctoemt luglich, auyer L»nn und FeierragS. dtjvgevrei»:
rwnatl. 2)1.1.35, oiertel- Mbrticti HU. 4.05, durch rddole* u. Z>ve> ifteUen monatl 19t. 1 25 durch v e'liost Tlt. 4.0Ü uiertel« luljrL ausschl. Äestestg. , miipred: - Anscblüsse: fair bieCdinftleilung 112 t frlrtfl,<<'rld)ä»t9ftelle51 Iirfdjti’t für i?raMuach- ndjun: Xnjeigrt öiefcr«.
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Ungarns richtete Proletariat ber ganzen Welt, in dem
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Ter Eifer Fache.
P a r i s, 20. Mai. (Wolff.) „Echo be Paris" meldet, daß Marschall Foch Clemen- ccau über die Besetzung des linkenRhein- u fers Rechenschaft ablegte. Er erstattete Bericht über die Maßnahmen für den Fall, daß die Deutschen sich weigern sollten, den Vertrag zu unterzeichnen. Im Verlauf einer Besprechung mit Wilson und Llopd George wurden die militärischen Maßnahmen des Marschalls Foch einer Prüfung unterzogen.
Französische Eil:fchüchterung-versuche.
Versailles, 20. Mai. (Wvlsf.) Die regierungstreuen Pariser Blätter schoi- ucn jrutc auf mrt b'otbre hm die erretten Folgm l^ervorheben zu sollen, welch? Dis der N ich: unter- Zeichnung d?s Vertrages feiznd Deutfchanbs ent- Iteilen würden. Tic deutsch: Delegation fomc dir Folgen zweifellos, dcSbalb dü.ckc mxm erwarten, daß sie den Vertrag unterteilten würde. Ter „Figaro" schreibt, wnm die Deutschen Fran? rcich zwängen, den Wasscnstillstand zu brechen, würde Foch wieder Herr ber Stunde sein. Alles 'würde wieder in Frage gestellt, und es toarr sschcn, daß Fra"?reich nicht mehr mir einem Kompromiß wie in dem tetzigm Fri-.-densentwurf sich begnügen nürbc. Für den Rhein und das Saarbecken nürbe es radikalere Lösungen fordern. „Dir fdnnen die Ereigri'se ruhig abwarten," falrrt das Blatt fort, „bic Alliierten müssen sich nur fest an ihre ErAärungm hackten. Ter Vertrag ist das
betont daß dm in Betracht kommenden Führern. Vorständen und L.itrrn der militärischen Behörden und Anstalten bei der etwaigen Etnberunmg der 3olbaten rate und Vertrau e Slcute yu Versammlungen durch Aorps- und Garnisonsoldatenra!« vorher Amntnis zu geben ist. Es wird bemerft.
es u a. f>eiftt: Tic Lage der ungarischen Räto- repubiik festige sich wieder. Tie ssapitalisom unö Imperialisten des Auslandes rüsten sich jedoch zu einem neuen Ansturm und schicken sich an, am 20. Mai einen allgemeinen Angrist von allere Seiten, von Westen, Süden, Nordeit und Osten gegen die ungarische Räterepublik zu richten. Tie Kapitalisten sind solidarisch, um das Volk zu erdrosseln, welches sich vrir ber Ausbeutung befreite. Seid auch Ihr solidarisch mit uns. Macht dieses räuberische Attentat unmöglich?
Wien, 20. Mai. (W. B.) Wie die Ungarische Dost erfährt, begibt sich heute eine aus Vertretern der Ententemächte bestehende politische Mission nach Budapest. Dieselbe hat die Aufgabe, die Situation zu studieren und möglichst bald mit der Räteregieruni in Verbindung zu treten.
Strafverfolgung de» früheren König« Konstantin.
Berkin, 20. Mai. (Priv.-Tel.) Ter,,D.L." brichtet: Auf Antrag von Venizelos beichloß die Ko"fereuz in Pa.is, bieS trafverfolgung d.s fcühcren g ieck/ischm Königs Kon st an t t n durry einen alliierten Gerickstshot herbetzufuhren.
Die Zukunft der Türkei.
Versailles, 20. Mai. lWTB.) Der Diererrat erörterte gestern wiederum das t ü r k i s ch e Problem Tie Blätter melden, daß bte Lömre« noch nicht er'olgt sei, vor allem wrig man nicht, welcher Macht die Kontrolle über die Türkei übertragen werden solle. Laut . Echo, de Paris" trift ter Viercrrat, bevor er bw Prckomzcn feitsetzt, die, von ber Türkei getrennt werden sollen, nämlich Armenien, Mesopotamien und Saricn, das Statut derjenigen Wimajets regeln, in denen die Türken die Mehrheit besitzen.
Au» dem Ueiche.
Ein Erlaß NoSkes über die SoldalenrSte.
Berlin, 20. Mai. In einem neuen Erlaß des Rrichswhrmrnisters nrirb daraus binytririen. ban die Tätig?.ri der Solbatenräte (VertoauenS- rätc von btr ber zivilen 21 r bei ter jäte gänzlich getrennt zu crolgen hck. W« die letzt tm nicht daS Recht des Eingrisfes in ben Heov.-sbetrieb haben, so müssen auch die Soldatenräte -Vertrauensleute» sich jeher Eiimischung in Anaclegenhriten der staat.ichm unb Gemeindeverwaltungen enthalten. Weiter wird in dem Erlaß auf Grund von Vorkommnissen ber letzten Zeit
Die Offensive der Sowjettruppev gegen da» Baltikum.
L i b a u, 20. Mai. (Wolff.) Mit dem Eintritt der wärmeren Jahreszeit setzte die erwartete Offensive der Sowiettruppen gegen das Baltikmn rin. Seit Sonntag abend sind heftige Kämpse an der ganzen Front von S ch l o ckl bis Bausch im Gang.
Die Hungersnot tn Böhme«.
Prag, öy. Mai. (WTB) Bte das „Itwget Tageblatt" meldet, hat eine Abordnung der Kommission des Lebensmütelkommissars Hoover die Bezirke Graslitz, Falkenau, Eger und Asch besucht, die um Hilfe für ihre Äinbrr gebeten hatten. Tie Kommisstcm war von dem Hunger» elend, das sie sah, tief erschüttert.
Amerika und der Friede.
Rotterdam, 20. Mai. Der „Nieuwe Rotterdamsche Courant" meldet: Der Pariser Korrespotldent der „Daily Nctvs" meldet: Ich wies vor kurzem auf die geringe Zustimmung hin, die der Friedensvertrab in verschiedenen Kreisen findet. Diese Mißsttmmung hat jetzt dadurch eine feste Form angenommen, daß eine Anzahl Mitglieder der amerikanischen Kommission Wilson ihr R ü ck t r i t t s g e s u ch e i n r e i ch t e. ES ist möglich, daß die Angelegenheit nicht mit ihrem Rücktritt und der Nichtteilnahme an ber Arbeit der Friedenskonferenz endet, sio drückten jedoch durch diesen Sck>ritt ihre Mei-> nung aus.
nj-Tbe, glaubt, das; die Prüfung eine Frist von etw acht Tagm noaixnbij nmdit. oatz txur.i de Evtenti itier endgültige VLiiux>rt ert i.eu und den c> u Tclcgicrlen einige Tage Bedenkzeit zu. EntiÄ.eftu 'g lasseit wird öal'> baren ber Vcrnu. untei z< ichu-t w. rde, iriirben sich die Mi.glstb r d. dcutick«» diL'gatioii mtbehindert in Fraickreich klu'gi'n büij.n, jexod) iverbe den bcutidicn 3.a*tL» angehörigen die Uelecschveitimg der ftairzöiistiZoi G->e.:ze erst nach RLisczicrung des FriedcnSvcr- traget gessottri.
Was der „Tempd" von einem Mitglied Les deutschen FriedenSaudschussed tviffen will.
Paris, 20. Mai. Wolss.) Havas. Dem „Temps" wird aus Berlin gemeldet, cti Mitglied des Friedensausschusses der Nationalversammlung habe erflärt, die deutsche Negierung fei bereit, J-rankrcich die Saarkohle zu.usichern und ihm sogar einige 9tedjtc an der Saar.olste ab utreten Die deutsche Regierung werbe die Be e-ung des linken Rbein u ers nach den in Versailles sestgesctztcre Schriften aintelimen, wobei sic jedoch verlange, daß diese OV'btete administrativ von Teutschle.nd nicht gr tecrent würden und das; die Kiaasel über die Abstimmung der Saarbevöllerunq au gern-r,3t würde Für die Polen werde die deutsche Regierung die Demarkation, linic für das den Pol n u rannte Gebiet anerfemt n und für die anderen Tistrikte eine Volksabstimmung unter einer neutralen oder amcrifaitiito Besetzung ierbem. Bezüglich Danzigs roer1-* vor geschlagen, das; nur der Ha en mit ciiter autonomen po ncschen V rwaltung und einer polnischen Eis-n'^al-n srigegcben werde. Te- züylich der Entschädigungen werde Deutschland die Fettietzung einer bestimmten Summe verlangen in Anbetracht, daß es seine Voranschläge nicht madxn unb die Steuern nicht ansetzen könne, wenn es nicht genau wisse, was es zu zahlen hab«.
Die Umtriebe in der Pfalz.
Berlin, 20. Mar. (Wolff.) Hu der Vcr- sammlimg in .Speyer, in der bte Schaffung einer f e Ibft ä n bt g« n Republik unter Zu-» stimmung aller ^Kreise ber Bevölkerung ab gelehnt und betont wurde, baß bie Pfalz unlöslich »n Teutschland gehöre, erfährt die „T^ussche Allgemein« Zeitung": Ire riregeweihten Ktetssr wird banät gerechnet, baß bie unverantwortlichere londeSverräterischen Elemente, die für bre Xio»y trennung ber Pfalz agitieoen rntb bie im wesentlichen aus Grergrizigen unb Habgierigen bestehen, die Agitation auch nach der ersten 9hcber[üge nicht ausgeben werden. Ez. ist mit weiteren Umtrielx'ft von ihrer Seite 'zu rechnen. Ta aber diese landes- verrälcrischcn Periönlich'riteu tatsächlich über keinen größeren Einfluß in der Bevölkerung verfügen und keine Gefolgschrft in ihr haben, so ist mit dem vollkommenen Mißglücken ihrer weiteren Agitation zu rechnen.
führung der von Deutschlanb übernommenen Schadencrsatzvflich.en.
5. Eiue Note über die weitere praktische Behandlung der Frage des Arbeiterrechts.
6. Eine Note über die Behandlung des deutschen Privateigentums im feindlichen Auslande.
Außerdem ist eine Zusammenfassung der Bemerkungen in Arbeit, zu denen der Entwurf des Friedensvertcages in seinen einzelnen Bestimmungen der deutschen Regierung Anlaß bietet.
Da die hier behandeltest Fragen zum Teil sehr verwickeltem Art sind unb mit den Sachverständigen sowohl in Versailles als in Berlin eingehend erörtert werden mußtere, werden sie in ber von Euerer Exzellenz om 7. b. Mts. bezeichneten Frist von 15 Tagen nicht sämtlich erlebigt werben können, wenn die Delegation sich auch demüherr wird, möglichst viele Noten innerhalb der TZrist zn übergeben. Mit Rücksicht hierauf stelle ich namens ber herrischen Friedensdelegcriion den Antrag, den Inhalt der in Aussicht genommenen Noten schon jetzt als zum Gegenstand der schriftlichen Erörterung gemacht anzusehen und uns für seine eingehendere Darlegung die erforderliche Frist zu gewähren.
Genehmigen Sie, Herr Präsident, meine ausgezeichnete Hochachtung
gcz. Brockdorff-Rnntzau.
Beschwerde des Grafen Rantzau über Spionage.
Versailles, 19. Mai. (Wolff.) In einer au seine Mitarbeiter gcridycten Note beklagt sich Graf B r o ck dv rf f-R an tza u .über aUcrl>ano Leute, bic baniit beauftragt sind, die Unterlxil- tungen der beutidKn Delegierten auszuspionieren und cmpiichlt den Delegierten Dorsidst. Er fügt .hinzu, es sri zu hoffen, daß die Pariser Presse sich nicht einbi'be, auf irgendrine Weis« bic Beschlüsse der deutschen (Delegierten beeinflussen zu können.
von umveseretlicher Bedeutung ist, wird für bic Westgicnze gemacht, Dagegen ergibt sich bic Regelung sür bm Oiien ga q uny^.t-xung noch den Gesichispunt.en ber nationalen Bio.o.iriten.
Line neue deutsche Ucte an Llemenceau.
Versailles, 20. Mai. (WTB.) Der Dorsitzenbe der deutschen Friedensdeleaation, Re:chi?minister des Au wärtigcn Gras Bro ck borfs^Rantzau, hat heule folgenbe Note an ben Vorsitzenben der Friedenskonferenz, Cl^nrenceau, gerichtet:
Versailles, 20. Mai 1919.
Die deutsche Friedensdelegatwii beabsichtigt, in den nächsten Tagen noch über fok gendc Punkte Mitteilungen an bie alliierten unb assoziierten Regierungen gelangen zu lassen, von denen sie annimmt, daß sie unter
lischm Fachleute vrffen zum Ausdruck kommt.
lyabe," sagt der Verfasser, „in Bezug auf bie Note des Grasen Rantzau über die ökonomischen Fragm (gemeint ist bie Note vom 13. Mai über die wirtschaftlichen Folgen) die hcrvor- rogarbütn Finanzautorilöten befragt. Sie erfiär* ten, das nxt3 Graf Rantzau vorgebracht habe, sei buchstäblich wahr. Es ist wahr, wenn bte Beringungen des Verbandes ausgeführt werben, würbe Teutschlmw völlig unfähig fein, ferne Bevölkerung zu ernähren. Es ist wahr, baß ^.eussch- lanb 20 Prozent seiner Ianbrrirtid>afthdrn ecr- zeugnisse tter.iert Es ist wahr, daß c? 30 Parzen l seiner Kohlen etnbüfte- 6-' ilt <tM.gr, daß 70 Prozent seines Ersens verliert. Wie soll es -r
bei dieier Sachlage Ausfuhrgüter montieren kön-I daß solche Versammlungen bet ba
■nen, um sertrc (^nährung zu bezahlen? Wie soll! den Soldatenräten usw. biniidjthri rhrer Ljetätr- cs ferne Indutzri- enrwüLlu2 Außerdem soll nach|gung gezogenen Grenzen nur m gerruge»
JMV MM WM »nnahme »en LNzrige,
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