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Sitiroere Unruhen in Stettin.
. Stettin, 15. Mar. (WTB.) Zum Schutze eines Herings da mpfers, der am Sefi6a»M
8. Schwere Felbwagen 05 (ßafhmroagen), Eigengewicht 760 kg, Spurweite 159 cm, 8li f«m--Preis 200 Mk.
LtffMchk Tscriicifltrnnflfn.
I A in Donnerstag den 2 2. Mai 1919 werden in
Nelnheim in Hessen
eine prösiere Anzahl HeereSfalwzeuge öffentlich «nstorelenb versteigert. Zur Versteigerung ge- lanacn:
1. Kleine Feldwagcn 16 (PanjcnragenV Eigengewicht 350 kg. Anfangspreis beim Äus- f?bot 175 Mk.
eldwagcn 95 (Kastenwagen), Eigengewicht
10 kg, Spurweite 153 cm, Aniangspreis
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letztens 'dnb-hritz hr 192) > f t Ärrnnid» i, nl und fc-t । «krfcd ii bit aufei ] ioetbih.l inberot, ta. 1
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rdrn.
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litt W tfX ivird-5^ i*»**
eine- LV-^rnmm-Brotschc-nes auJgegeben Store al» inrei Stückchen Jhufrn oder Torte darf in den CasSS einem Gilt nichr verabfolgt werden.
Bad-No «heim, 15. Mai Zn die bif- fige <9taMfctAik wurden in diesem Jahre nur 109 Ander ausgenommen, die in drei Parallelklasse geteilt wurden. Gegen die Vorjahre ist die Anf- uahmezahl bedeutend tzurückgegangen. — iyi'tr die Lettow-Bor beck-Ehrenaabe wurden in unserer Bolkssaiule durch sreiwilltge Gaben nahezu iOO Mark gespendet
KircbGcbe Naclrlchten.
Israelttische Bei gionsgemtinbe. Golt »dienst in der Synago lSüd-Anlage). Sam-tag, 17. Mai: Lorabd : 7,3t»: morg : 8,30: nb?4 : 8,20 u 9,00 — Asraelitischf Religion>ge|enfd)afL Sabdatscier 17. Mai: Freitag abd.: 7,45; Samstag vorm. 8,00, nachm : 4,00; 5abbatau»i.; 9,00 Wochen- gotleSd: morg. 6,30, abdo. 7,00.
Bekanntmachung.
. Durch Beschlug der Wcneinlueviauinihmn vom
® amil d. I». wurde die Lvar» und Vcibfofie au w; «jr £®“acn e. G. m u. H. in eine Genossenschaft mit M Vit WtUrnuttcr ©nitvniebt umaeivandelt.
- bHänbiflct, die dieieiu Ucschlukse ividersorechen, vv.ien üch beim Bornand der Genossenschaft melden.
Viinge«, den K 4'1 ni 19IU. WttH
Zer Vorstand der Spar- u. Veibkasse zu Hunnen, nvtaetr. tticnofsenichast mit undeschr. Haftpflicht.
üeabt. Beriet». Gustav Kohlheyer-
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iksige Stlt« tat bk 3c- Srifg?l)int» cgeslelle üte?
Au; dem Mmtsocrfünöigungsblatt.
•• Das Amtsvcrkündigungsblatt 3hr. 29 vom 15. Mai enthält: Dekanntm. Nr. T. 20 titier Bestands, rHebung von twrifdKn und pflom- luden Spmnstoisen (Wolle, Baumwolle, FlaM. Samir, Hans, Jute) und daraus hergesiellten Gar- Ren imb Seilsäden Dom 1 .März 1919. — Ber- braudf .egrlung der in die öffentliche Bcwirtschas- pmg -nenon:menen kiahrmrttel: hier: Bcyug der ixiklltcn (Nährmittel. i— Sleckbrrei.
Bezug der bestellten Nährmittel im Landtrei» (Vieren.
Tie bei den KleinhandelSgeschäften bestellten Varen können von den Bestellern vom 16. Mai l. 3». ab bezogen wer den.
Tic zur Bei teil ung vorgesehenen Haferslocken sind« nicht eingetroisen. ES werden an deren S eile auf 93r. 55 der Nährmittelkarte C Hülsensüch e ausge.iel'kn. Kunsthonig und Marmelade fittb ebenfalls noch nicht rinoetrofren und kommen auf Nr. 56 der Nährmiltclkarte C später zur Verteilung.
Ess entfallen 1. auf die fNährmittelknrte B (rote Farbe» Marke 47: 500 Gramm Grieß oder -indergerstenmchl: 2. auf die Nährmittelkarte C ch'aue Farbe) Marke 51: 750 Gramm Graupen, IXarte 55: 3 )0 Gramm Hülscnsrüchte, 250 Gramm 6uppensadrikate, Marke 57: 750 Gramm Teig» waren MU frem 30. Mai verlieren bre Marken ihre Gültigkeit. I
Steckbrief. Der Musketier Olustav W a l - 1er der Grenzschudkompagnic Jnf.-Reat 116 ist bf» tätlichen Mgriifs auf einen Borgeletzten und de» EntiveickienS aus der Untersuchungsdaft schip» big. B e r s o n a l b e s ch r e i b u n g: Geboren 5.12. 1K7 zu Wieseck: Gröhc: 1,68 m; Gestalt: mittel: fciaare: blond: Gesicht: rund: Augen: braun: Nase: etwas gebogen : l-ewndere rleanz- ilirn: k>ine.
Ferner verschiedene andere Wagenarten.
Bcgutn der Bcrsteigrrung: 9 Uhr vormittags. EL «m Freitag den 23. Mai 1919 Werden in
Tarni stadt
im Traindcpvt, Holzhosallee 13, 5nc yröherc Anzahl HeereStahrzeuge verschiedener «tt, sowie alte Feldküchen mctfibietcttb versteigen. W Ausgebot beginnt mit festgesetzten An angs totfen 5978V
Beginn der Versteigerung: 9 Uhr vormittags. _ Reiche-venpertung.'amt, Zweigstelle Dielmrg.
Bekanntmachung.
Die Liescrung von zirka 130 cbm Walzsand Druden sand, und t»irka 50 cbm Basaltgrus bis 15 nyn Ztt-rngröße frei Bahnstation Sckwtren soll «uf ßem Wege schriftlichen Angebots vergeben werden.
Diesbezügliche Offerten ( mit Angabe des prerses iür 4 Kubikmeter sind portofrei und vcr- ”tpiien, mit entstTrrchenter Aut chrifl ver sel-en, bis fpiietleils i u m 3 0. M a i l. Iz., vormittags l 1 U h r, bei dem Unterzeichneten, Niodasttaße 3 Wer, ein zu reichen.
Zuschlags rist 8 Tage.
Scholten, den 13. Mai 1919. (5985V
Der Kreisdauinipektor: ___Blitl.___________________________ MWciilcLltskrailfkiikiiistki'kiikll
Die noch rückständigen Beiträge zur Kranken- •afic und Invalidenversicherung für den Monat «iärz 1919 können noch bis zum 31. ds. Mts. •9M Heften bezahlt werden. Nach Ablauf dieses Termins sind der Tinzahlung auf unser Postscheck, <onto auch die Kosten beizufügen.
Dietzen, den 15. Mai 1919. 5988c
Aligem. Ortskrankenltasse Dietzen.
___Der Vorstand. 3. A.: Alb. Lentz.________
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•* gtr iop" J i MdI Mn r dic . Io da» in lallt« tour
ind Charl« kttiwrf gestern und vorgestern seines Fnl-'.ilts Mf wrnur, fcnoubl worden nwr, ttxrr eine militärisch« kntrntbebauH kchupwache bestellt worden. Auf der anderen ngtn|6«!lg i€<ite der Oder versammelte sich heute vormittag r legt mp dne erregte iMenge. Als die Wachmamrschaftcni rtSgruM ti «l^lSst wurden, versuchte man, ihr die Gewehre i> unb M iß l—i -----
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II.Berkaus der Löan ing^denNchrMen.
stärken und den Berbandlmtyrn ntirr brinont. handeln unb Verhandeln? DaS ist das Gebot der toldJibe, entschlossen »um Handeln und Irrrü (riti zum Lierhandein st eiben Sie dieser Parole ihre Nnterstützung, tragen Sie sie hinaus ins Land und in idaS Volk! dellen Sie die Ginhcit für die» Parole schatten unb kräftigen, sie ist die Parole der Besonnenen und darum btt allein hilfreiche Vaterlandsliebe.
Auch der NeichSprajident Ebert hielt eine solche Ansprache.
Getstn dkn Rand nnkrer flolonitn.
Berlin, 15. Mai. (WTB.) In einer großen Vrote st Versammlung gegen den Raub unserer tiX)lonicn legte ReichSkolonialmini- ster Tr. Bell nochmals den Standptrnkt der Reictwregierung tut Ävlonialirage dar. Wir nvroen unsere Gegenvorschläge aus Grund des vereinbarten WilsouSvrvgramms der Entente überreichen. Das gilt auch pon den kolonialen Anaelegendeiteh. öier* iür ist tiinh 5 der Mvnarefibotfrbatt Wilsons vom 8. Fanuar 1918 matzgebend. Nach den kolonialen Friedensbedin<mngen unserer Gegner soll Deutschland mi Xyunftcn der Feinde verzichten aus feilte Reck^ Und Titel in bezug aus seine - überseeischen
lichen FriedenSdebingungen Ihren '.1u '>ruck «Inden, Frankreich •feinem Lwtz fre.cn k'aus lüstt. Tiefer Friede lei ein Friede der Gewalt, aus dem sich neue ökriege ent.oickrln mutzten. lie tmabhüngige einfiutzreichc „Eorrrsm.'ßtdencia Militär" fdireitrt in einem längeren Leitartikel ülrr den FriedenSvertrag, datz eS unglaublich «rlchrin»^ datz er von hervorragenden Mannerit, btr »ich ihrer Berantwonung vor der Menschheit benxitt seien, versaßt worden sei, denn er sei kein Feie' tnnsvertrag sondern ein Edikt der DerniüXimg und der Rackx', bet bte vollständige Sklaverei euiti gtj[en Volkes zur Folge haben müsse.
Marschall Iofsre in Aaslastcznstand verfrstt?
Paris, 15. Mot. (WTB.) .L'Oeuvre" infolge bat sich Marschall Iofsre vor bec txrrlamentarischen stvm Mission über devarttg. fefc merroiegenbe Vorkommnisse |n peranttvorlen, daß da >5 B att sich fragt, »b nicht im Anschluß hieran die Versetzung in dm A n k 1 a g e zu st a n d zu lor^rn <näre. DaS Platt wirft dem Marschall besonders vor, er habe ein Telegramm unterzeichnet, durch das N u m L n t e ■ gezimingen worden war, im ungünstigsten Augenblick in den Krieg einzutreten.
Einzog der Griechen in Cmyrna.
Athen, 15. Mai. (WTB.) Reuter. Die Griechen bcsttzcn Smyrna.
Eine iQlitronarenmefle in Danzig.
Danzig, 15. Mai. (WTB.) Die T e r t i 1 - rvxi re n m e f f e , die die Einkaufsbatik Osten oom 15. bis 18. Mat veranstaltet, wurde heute nach' mittag eröffnet. Sie bedeutet einen aufterjrbenl* hären Erfolg für den Webstuhl, denn die ZaW bi'r Aussteller au 5 allen Teilen des MncheS wati so groß, dast eine An^thl von ihnen noch hl drei Zxitels untergebrackzt werden mutzte. Vertrete» find die größten Firmen der Branche au» dem Reich Ttc Zahl der In» heute in Danzig ein getrogenen Einkäufer aus Ostpreußen, Weiax-eußfn. Sommern und Schlesien ist sehr groß. Im derbst dieses Jahres ist eine Wiederholung geplant
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Besivungen. Wo bleibt da die „freie, weit- iischeSchlichtung s p r ü ch e", die Wilson
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Nährmittel Ausgabe.
Die bei den Kleinhändlern der Stadt Gießen bestellten Waren für Mai 1919 können von SamStagden 17. ds. Mts. a b gegen Vorlage deS Bestellausweises zur Nahrmittelrarte und Abgabe Iber Nährmittelmarke für Mai (5) in Empfang genommen werben. Ein-elne abgctrennte Rährmittelmarken ohne den Vostellmtsweis sind int- gültig (unb berechtigen nicht zum Bezug von Wareti.
Es entfallen:'
1. Auf die gelben Karten (A):
250 Gramm Suppensabrikate;
2. auf bic roten Karten (B):
250 Gramm Grst's,
250 Gramm Daserflocken,
250 Gramm Grünlernmehl,
2 Pakete Keks:
3. aufbie blauen Karten (C):
250 Gramm Graupen,
600 Gramm Teigwarcn, 125 Gramm Siipp:nrabrifate.
Mit dem 81. Mai 1919 verlieren die Nährmittelmarken 5 (Mai 1919) ihre Gültigkeit. 2Ler bis zu biejem Zeitpunkt dir Waren nicht abgeholt hat, verliert den Anspruch daraus. Die Kleinhan- delsgeschäste haben die in Empfang genommenen' NährmittelmarLen 5 iMai 1919) getrennt nach Farben und unter Beifügung einer schristlick»en Mitteilung über (die Awiahl der MarLn an das Stöbt. Leoensn<illelamt (Zimmer 11) abzuliesern. Die nach' dem 31. Mar 1919 nicht abgeholten Waren ftnd dem Stöbt. Lebensmittelamt dis zrm 2. Juni «1919 schriitlich anruzcigen.
Der KleinverkausShöchstpreis beträgt: für das Pstuid Gries 48 Ps. für bad Pfiund Gerstengraupen 44 Ps., für das P unb £xvetiloden 62 Pf, für das Pfund Tcigwaren aus 8O°/o Mehl 66 Pf., für das Paket Äeks 39 Pf., für das Paket Grünkernmehl (250 Gramm) 55 Pf.
Gießen, den 15. Mai 1919. (5988B
Ter Oberbürgermeister 1 LebenSmittelamt).
Bin von heme ab an baß Fernsprechnetz la»,e» unter
Nr. 57
anaeschlosten. (0flfi87
Wilhelm Dietz, Makler
Langd, Post Hungen (Oberhessen)^
lÄÄ , Muta aller in .u,.«.
ssn Der Vorstand »ab die Wieie»ro»«tsstot». I wert <!• Brül'sste Dalv.-Breeaeni, B. Laate.etelw
in feiner -Botschaft zusicherte! Wie vertritt ssich bas mit den unzweideutigen Sähen des vereinbarten Wilsonsprogramms: es soll weder Annektionen noch Entsck>äbigungcn, voch strafwcisen Schaden» ersah geben?
Die Äci-killiqnntz DentschlandS nnb Ocsterrkichs.
Versailles, 15. Mai. (WTD^ Te^ „P 0 - bulatt/' protestiert gegen btt Absicht der En- taitctcgicruitgvn, eine Vereinigung £) t füctfi reichs und .Deutschlands »u verbie- tnt. Tie Völker würden gegen bi.se augenföllige Verlehuiig des Selbstbeslimmungsrechts sich auf» lehnen.
Acutzcrungen der spanischen Presse.
Madrid, 14. Mai. (Wolff.) Tie gesamte spanische Presse äußert sich über die Auipraclx', welche Clemenceau bei der lieber gäbe der Friedensbebingungen gei>alkn hat, sehr a b f ä l l i g. Ter ,,S 0 V* der eine entcntefreundliche Zeitung ist, schreibt, daß Clemcnccaus Worte kalt und grausam und der Bedeutung bc5 Augenblicks unangemessen loatcn. Er hätte gewünjcht, Clo- mcnceau weniger als Kriegsfurie, sondern als einen Mann des Friedens und Verktutdec einer besseren Zeit in diesem Augenblick zu sehen'. Tie Ansprache, die Graf Vrockwrff-Rantzau ae- Italtvn bat, hat dagegen allgemein einen tiefen Eindruck gemacht. 4.1? spanische Presse empfindet sie als gerecht und würdig. „Sol" bezeichnet bid Rede Brock - rsfs als das Edelste und De.vegeMtc, ivas von dem bcutfd)en Volke feit 1914 ausgesprochen worden fei.
Tie Enttäuschung amb das Befremden über dic Friedensbedingnngen ist selbst bei der ententefreundlichen spaniichen Presse allgemein. In einem Leitartikel mit der Ueberschrift: „Ein Friede nne alle andern und ein Resultat, das man nicht erwartete" hebt „El Jmparcial" besonders hervor, daß im Gegensatz zu den von Wilson vertretenen Idealen, die nirgends in den unerbitt-#
Iik LandcsgrnW Llierhchtii des Msblllisesj.Alltzk dcrscMeii Kriegs- oi) Zivilgesaugencii labet alleAurgetauschten au der am Rrcitan den 23. Mai, nneftm. 3 Ubr, im Hotel Grokderzog in Wichen ftattflnbenben Versammlung
SiuDerflub^flhla':
Sonntag den 18. Mai nachmittags 4 Ubr
Annidcrn
Drrbunbrn mit Wettfahrten
Llhii^crcillstrLtdtllSlllittelhWer
zu Gietzen.
In unserer ©encToIüeifammlung am !4. Mai wurde eiuftimmig beschlossen
die verkausrzeit von vorm. 8 Uhr bis abends 6 Uhr festzusetzen.
Ter Vorstand.
in entreißen. Tie Soldaten feuerten. wrLmnchs ein ILjähriger Junge durch einen Bauchschuß tödlich verletzt anrrde. Die Menge bemächligte sich eine große Erregung. Ein üjet die Z)an|abrückc sahrnides MüitÖraut.', daS hallen wollte, wurde srineS Jrchalst, Mililärge.vehre, beraubt. Anden! Veute holten sich auS der Schnecken!orkaserne Was- sen und Munition Gegen 3 Ulrr ruckle die Wache ab Auf der Brücke löste sie sich auf. die Soldaten warfen oit dkwctnv tv.g unb liefen davon. Tie Menge ergriff die Geioehoe unb feuerte hintr den Soldaten drein. Tann wurden die m der NÄ>e der Hansa'orücke liegenden £)äuler nach ge» flMtcrm Soldaten durchsucht, von denen auch einzelne gefunden unb aözefüdrt würben. Gegen. 4 Uhr nachmittags kamen von der Loerstodt Re- gierungstruppen und fäuberten die Straßen unter prtivätariibcm Feuern. Ein M«rnj der auf die Truppen fchotz unb auf den Anruf „Öalt!" nicht hörte, wurde ni^rgefchoffen. Tann würben Derhandlunge n eingeleitet, als bereu Ergebnis dic Sol baten die Waffe n triebe r legt en und ^druckten. J^r der Obe-rstab^ soll eS ebenfalls zu fch.veren Straßeukämpsen gekommen sein, doch sind nähere Einrelheiten noch nicht bekannt. Augenb.icklich wird die Grenadier- fofemc beschossen Tas Feuer wird von iraren erwidert. Tic Unterstadt ist tut Heil ruhig.
Stetten, 15. Mai. (WTB) Im Laufe des Nachmittags wurden in Dreien OK schäften der Stadt Plünderungen verübt. Tos Polizeige- f ä n gn i i in der Elisabethsttatzc wurde g e <1 stürm t. El-enfo wurden bic von den Negierungs-» truppen in den £hiu btixw(ben untergebrachten Gefangenen aus den Straßenkämpsen gewattsam befreit. Gegen Abend wurde der Bahnhof besetzt, »veil das Gerückt oerbreitet war, datz tun außerhalb Negicrungstruppen heran gezogen iPÜ'r) den. Tie Behörden trafen Maßnahmen, um die Ruhe unb -Ordmrna wiederherzushellen. Tie Vertreter der Ärbeiterschoft legen den grötz en Wert auf die Feststellung, datz bis Unruhen und Plün- berungen vom Pöbel nichtig ft er Sorte verübt wurden, mit dem die Stetliner Arbeiter-« schäft keine Gemeinfchast hat. Die Stettiner Ar- beiterschast steht diesem Treiben geschlioslen gegenüber.
Eine Nkdk EcheidemnnnS.
Berlin, 16. Mai. Bei einer großen Kundgebung ergriff auch Ministerpräsident Scheibe- mann wieder bas Wort. Er führte aus: Unsere Gegenvorschläge stellen sich ohne Einschänkung auf den Boden der Wilsonschen Gnmbsatze, also auf den ReckstSboden, den irrir uns von nicmanb entzicl-en lassen dürfen: sie sollen uns dic Vcrhandlun,nnf bringen, ckie nnr brau eben und auf bic Nnr Anspruch haben genrätz der Note WilsonS vöm 9. Norember in der cs heißt: Wenn bic Bereinigten Staatn# jetzt mit den militärischen Bel^rrschern unb monar- ckisckten -lutokraten verhandeln sollen oder wemi es wahrscheinlich ist, daß sie später mit ihnen über bte völkerrcchtlichitn Verpsliclchingen des Teutfcken Reiches zu verhandeln haben würden, so müssen sie nickt Friedensverhandlungen, fonbem die Ueber- flabe verlangen. Also Iriebensverhanb'- lungen, nicht liebe r gabt, bas ist bas RechtdesneucnDeutschland.aus dem t<c Reichsregierung bis zum letztet» bestehen wirb. Jede Kunbgebung aus dem Volk heraus, wird uns in biesem Festhalten an unserem Recht überhaupt be»
2. Festsetzung beS SterbcgelöeS, L Neuwahl be» Vorstandes und AufstchtSrate», 4. Bevschiebene».
ES bittet um zahlreichen Besuch 5074D_______________________Der Vorstand.
lurMrklnv.M
Montag den 19. Mai abends h Ubr beginnt da»
Stauen« und Mdchenturnen.
Weitere Anmeldunge» werden in der Turnhalle _____________________enigegengenommen.
Verein iür Slerbeonterstülzung za Gießen.
Hauptversammlung
CamStag den %<. Mai 1919 abradS 8 Ubr in der Netti,nration Lauer (Neuttadt).


