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S 15 Die näheren Ausführungsdestimmungen, L.k«. L.r «Rraetuna t><r 'Befolbunq, Der-

lieben sck-alirn mtb walten tomtlc, imb die beiden,

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roodienrüdblld.

mit dem preu»

wesen, der die baldige Aushebung der Vlpckabe beantragt, da sie Entente an einem verhau-

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tisch Km wurden. Mir den schlag adzun-eh . A jAdwehrniinister im Einvernehmen mt. (.AftAM a-K-vh v * , . .r. f . nm:. h.tv

mu6 iroch durch besondere Vorschriften aus- gefüUt werden. Wer in praktische Arbeit hm- eingestellt wird und Verantwortung kennen lernt, der pflegt bald von phrasenhaftem Draufgängertum abzukommen. Es ist bezeich­nend, datz Wissell am Schluß seines AustatzeS imVorwärts" mahnt, das deutsche Volk müsse den Männern im Reichswirtfchaftsaml in den nächsten Monaten auch die Zett zur

kKohlenwirtschast, das zunächst in Kraft treten 8 soll, nach welchem ein aus 45 Mitgliedern be- , stehender Neichskohlenrat die Kohlenwirtschafl ' unter der Aufsicht des Reiches zu leiten hat.

Arbeit lassen! .

Man sollte meinen, bte Deutschen wende-

?m.n und darf. Es ist freilich nicht dir Schuld °n °l - mr u-u'« «"

Set We^bnetcn M fu jmtet bet fc Ian- "Z W lii drm Friedens.

iS? ÄÄ'Ä b" f ® w u B Tür jeden einzelnen °°n uns aus dem

ffir örtliche Anzeigen 25 l.U.,inr auswärtige 30 W, für Reklamen Mk.l.-nebst 20° .Teue­rung«,ui t'tag;Plagvor» Iditiii 20 H Au'schlaq. tHiuptldin-tlciter: Aug. (bott\ Veramivortiich für Polit k: Aug. Goetz, für den übrigen Teil: Dr. Sie'uhold Zenz; für den Anzeigenteii; v. Beck; sämtlich in Gießen

lliüiist Noll

ßabnvoillrabkol

a einladetlM11

!£{ch Weller

geführt.

Ter englische Leben-mMelkontrokleur Roberts für Aushebung der Blockade.

Paris, 14. März. (WTB.) Ncurer. T« britische Lebcusmittelkontrolleur Roberts er* klärte heute in Paris Pressevertretern, ba& ürt ganzen genommen in der Welt kein te* bensmittelmangel, so rudern nur Mangel an dem nötigen s ch i N s r a u m. herrsche. Zweifellos stei die Lage m ganz u t s ch- land sehr schlecht. Die von den brmschen Dn- tretern aus Teutschland eintausenden Berräche be­niesen, daß das deutsche Volk in einem ZMtind lebe, der an Verhungern grenze. E r fön n« nicht Der ft eben, »ie das deutsche Volk so lange habe rushalten können. ES müßten Sdyrittc getan werden, um die Versorgung Teulschland-' mit Lebensmitteln zu erleichtern. Je eher der Friede geregelt sei, unt so eher könne dasf Problem endgültig in Angriff genommen werden. Im Zusammenhang mit der Frrge der Ausübung der Blockade sagte Roberts, es sei Grund zu der AimalMe vorhanden, daß versüncbene euro- räisäie Regierungen große Vorräte an Lebens­mitteln ausgehänft hätten. Sie feien ungewig über die Zukunft und sie würden versuckxnt, Jjlange! die Blockade aufrechterhalten werde, diese Sßvn-ale nicht anzutasten. Er glaube auch, daß m bt>goii Ländern und sogar in Teutschland von Privat­leuten viel gehamstert werd: .Wenn die Blockade ausgelwben und der handel nnexr ruor* mal werd:, würden diese Vorrä e scei worden unÄ mit dazu b'lfen, die Lage zu orlcr lstern. L.as Los der armen Leute in diesen Lmwern ict eutlcßluli Weder Trustckstanü noch die anderen betroffnen Lauder bitten Geld, um. Lebensmittel zu bezahlen^

bereits mitgcteut, am 7. März Urrcn itomnten. Bo s-tzastor N o u l e n s , der Vam^rde der interalliierten Momimiimn drückte m der ersten Sibung sein Brdaueni aus über die polmlck^cseitS augeordneten Frci^itSbeschränkungen dec denn T-elegierten, die inzwtfckien auf die doMchen Pro­teste lyrn zum größten Teck aufcclpben worden seien. In der Vollndung wurde zunächst be di­en, das zu bearbeitende Material einet nuhldrw, fdjen und einer zivilen Uliterkomnn iton zur Bo- ratung zu überweilen. Zu den Vorschlägen dies« beiden Unterkonrnnsj tonen damt m nater Voll­

sitzung zwecks endgülttgen Beschlußes Süllung ge* normten werden. T-ie Arbeiten der Uatterkommts- sionen stießen von vornherein auf fftobe sd»ine* rigteiten, da der Telegiavl>m- mtb Telephon- verkehr der detttsck^n Mitglie.vr mit der Verma« dauernde Stockungen und Ve rzögi-r inurei er luty (Line entscheidende Wendung zum Besser» ist hierin trotz aller beutsck^en Acniühungen n o ch nicht eingetreten. niüuaitsckL Fluter- kvmmitssivn trat twch am 7. März zu einer Sitzung zusammen. Ter Vorschlag der Alliierten, au bäc Demarkationslinie eine neutrale Zone vvN einem Mlometer Breite festzusetzen, wurde mr i Prinzip angenomnien, doch kant es bezüglich der weiteren alliierten Forderung, von dieser Zone aus die Artillerie auf 20 Kilometer zuruckzuneh- men, zu feiner Einigung. Es zeigte sich überhaupt, haß die Ententevettrcter emsästossen sind, letiier* lei Konzessioneii zu mad>en und die Bedi n g- ungeneinsachzudiktieren. Jeder deutscki« Einwand wurde in sckwrsster Form bantti abge- lehnt, daß die Polen V e r b ü n de te der Enteitte ; seien und diese die Ausgabe habe, Ruhe und Ort» 1 nimg zu scisasfen. Als bts zum 10. Marz keine ' Einigung über die Hauptfragen erzielt worden!

mar. Killen die mililärisckwn Mitglieder der deut- cben fftommission von Posen ab, uni sich nut der Obersten Heeresleitung in Verbindung zu setzen. Wann die miliiäriscknm Verhandlungen wieder aus­genommen werden, steht noch nicht leit. Ebenso ist es noch unbestimmt, ob in der UntertomnuHvott ober direkt in der Haupt komm issivn weiter über die mililärisckwn Fragen vett-andttt werden wirk». Auch die Arbeiten der zivilen Unterkommtsiion, welche die Verkehrs-, Wkrtsä-astS- und (^aicliragen behandeln, haben bisher noch zu feinem Ergebnis

oti Ui»i aewäbre aus" 8 ,k°ch Gla,«,0** "»omrelnc. rl 2chmick.

BriDK6 meine irtichaft empfehlende Erinnerung. Schadeck Ww.

Hardt w»

9 Berlin, 14. März. (TDI®.) Der Verfassung, gebenden preußischen Landesversammlung ging folgender förmlicher Antrag des Abg. Dr Frted. berg u. Gen. (Dem.) zu: Welche Maßnahmen ge- denkt die Reichsregierung zu ergreifen, um den un- terwühlenden Bestrebungen erfoIgretch entgegen. zutteten, die auf die Loslösung der Rheinland« von Preußvn hinzielen?

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R 4. Beim Erlasse von Anordnungen, die sich auf j die Fürsorge für die Truppe und auf Urlaubs- und , Detchwerdeaugelegenheiien beziehen, wirken von allen 2lnc,ehöriaen der betreffenden Truppe, Behörde oder sonstigen Formation gewählte Vertreter mit. Die gewählten Vertreter sind berechtigt, Beschwerden, auch solche allgemeiner Art, auf dem vorgeschrtebenen Wege aniubringcn und im Berufsverfahren bis zur Ent. fcheidung durch den Reichspräffdenten durchzuführen. Die näheren Bestimmungen über die Form dieser Vertretung, den Umfang dieser Tätigkeit und das Wahlverfahren erläßt der Reichswehrmuuster.

c5 Für die Ernennung, Beförderung, Der- feßungund Entlassung der Offiziere bleiben m den einzelnen ßontmqcnten die bisherigen Stellen zu- ständig. Ofsiziere in Generalsiellen werden vom Reichs- Präsidenten a. f Vorschlag derkriegsministerlen ernannt, befördert, verseht und enllaffen. Gewählte Führer in anaegliederten Volkswehren oder ähnlichen Verbanden bedürfen der Destä igung durch die sonst für die Er. nennung zuständigen Stellen. r .

S 6 Der Eintritt in die Offizierslaufbahn steht Unteroffizieren und Mannschaften frei, die ihre Eignung hierzu durch ihre bisherige dienstliche Tätig- keit und Führung nachgewiesen haben. Sie muffen im Felde bei tadelfreier Führung mit der Waffe Dienst getan und sich mindestens Jahr als Offiziers« diensttuer bewährt haben. .

8 8. Der Reichswehrminister wird ermachtcht, zu bestimmen, welche von den bestehenden Freiwilligem verbänden, Dolkswehren ufw. in die Reicyswehr aufzunehmen oder ihr anzugliedern find. Für Frei- willigenverbände, Volkswehren ufw., die nicht bis zu einem vom Reichswehrminister zu bestimmenden Zeit- punkt der Reichswehr angegliedert find, dürfen Reichs- . mit.el nicht mehr in Anspruch genommen werden.

r 9. Die Freiwilligen werden durch die (ßeneral» i Kommandos angeworben. Jeder Korpsbezirk bildet : einen in sich geschloffenen Werbebezirk. Für die i Werbungen der schon bestehenden Freiwilligentruppen : trifft der Reichswehrminister Uebergangsbestimmungen.

§ io. Offiziere, Unteroffiziere und Beamte die in die Reichswehr übertreten, werden mit ihren bts- herigen Rechten in die Re chswehr übernommen Die Zugehörigkeit der Reichswehr gilt als Fortsetzung ihres früheren Diensiverhältniffes.

§ 11. Alle Angehörigen der Reichswehr werden durch ein Gelöbnis mit folgendem Wortlaut ver­pflichtet:Ich gelobe, daß ich mich als tapferer und ehrliebender Soldat verhalten, d r Verteidigung des Deutschen Reichs und meines Heimatsftaates zu jeder Zeit und an jedem Orte mein ganze Kraft widmen die vom Volke eingesetzte Regierung schützen und meinen Vorgesetzten Gehorsam leisten will " _

8 12. Alle Mannschaften find zunächst aus sechs Monate zu verpflichten. Die Verpflichtung verlängert sich jeweils um weitere drei Monate, wenn nicht von einem Teile mit einmonatiger Frist gekündigt ist.

§ 13. Die Handhabung der Disziplin und des Beschwerderechts in der Reichswehr regelt der Reichs-

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Die Verhandlungen in Posen.

Berlin, 14. März. (WTB.) Tic Verstand» langen zw'.ftl>cn ben dciNfck-en und ben urtz-raUiie^ len Unterstäirdlern in P ölen, m bei teil bic aal ber Besetzung Posens durch bte Pvl^n suh crgibtjw kn slagro gmgeu nwU fallen, batten, tute mit icteiit. am 7. März ilyrcn Jlniang g2-

tzischen KLgsminister als Mitglied der Re.chsregierung und dem Reichsminister der Finanzen, soweit deffen Zuständigkeit berührt wird.

8 16 Gegenwärtige Verordnung kommt inBayern nach näherer Bestimmung des Bündnisvertrags vom 23. November 187" unter 3 § 5, in Württemberg nach näherer Bestimmung der Militärkonvention vom 21./25. November 1870 zur Anwendung.

preußische Landerversammlung.

Berlin, 14. März. (WTB.) Die Preußische Landesversammlung wählte heute durch Zuruf. Zum Präsidenten Lein er t (Svz.), zum "sten Ütze- Präsidenten Porsch (Ztr.), zum zweiten Vizepräsidenten Fr en Hel (Demokr.). Die Schaffung einer dritten Dizepräsidentenstelle wurde mit geringer Mehrheit gegen die Stimmen der Deutsch-nationalen, der Deut­schen Dolkspartei, des Zentrum und der Unabhängigen

Spiele! Hier kann in einigen Tagen der Gleick)gültigkeit vergeudet werden, was dte nächste Generation nicht mehr aufbrtngen und einholen kann. In wenigen Tagen wird Gras Brockdorff-Rautzau an der Spitze der deutschen Delegierten nach Frankreich reifen, wo auch Präsident Wilson inzwischen toterer etnge* troffen ist. Die Hunderte von Milliarden Ent^ schädigungen, die uns angeblich aufgebürdet werden sollen, sind nach neueren Nachrichten unglaubhaft geworden, aber auf unmögliche Zumutungen aller Art hak uns die gegnerische Presse vorbereitet. Die Amerikaner, und !neuerdings auch die Engländer, drangen auf einen raschen Friedensschluß. Besonders bemerkenswert sind in dieser Beziehung die gestern mitgeteilten Ausfiihrungen des briti­schen Nahrungsmi.tellonlrolieurs Roberts ge-

haben würden." . ,. .

Man könnte eintoenben, dahinter srecrie ein besonderes englisches Interesse, die Kölner Grüudungep'.äne bin fällig zu machen, und dies müsse die zitierten Aeuveruilgeit verdächtig machen. Wir glauben iiidessen nicht, datz au-.- den Sätzen derTinics" die Befürchtung Nah­rung erhält, als wäre derPufferstaat' eine kategorische Forderung der.Fuente, und mcht bloß Fraukreick-s. Der neueste Aufruf des neu gebildeten Kollier Ausschusses kann bet ben Freunden einer starken Reichsencheit nur aus Mißtrauen und Ablehnung swtzen. Die deutsche Nationalversammlung hatte in diesem Punkte noch deutlicher sein können. Nun, heute kommt bei mehreren Inter­pellationen über diese Angelegenheit auch die preußische Landesversammlung zum Wort!

Wir haben setzt den Becher der Demo-, ttatifierung bis zur Neige geleert, und I siebe da! Die Negierung will oder amn sich nicht auf die Volksmehrheit stutzen: sie ist selbst ängstlich und gehorcht Einflüssen, die abseits liegen. Zwar hat sie es heftig ab» gewehrt, als ob die Soziallfierungs- g e s e tze , die jetzt von der Nationalversamm- .fung verabschiedet worden sind, ihr abgetrotzt und abgenötigt worden seien. Sie habe diese Vorlagen vielmehr von langer Hand aus eige­ner Initiative vorbereitet. Aber in der Don­nerstag Nummer desVorwärts" begründet dec Reichswirtschaftsminister Wissell selbst die beiden Gesetze u. a. mit folgenden Wen­dungen:Die Negierung entspricht dem in den breiten Massen des werktätigen Volkes geradezu stürmisch emporgeloderten Verlan­gen nach Sozialisierung restlos. Damit trägt sie den seelischen Stimmungen der Arberter- t uu utc ........

schast Rechnung und schafft die ^orau^setzun- , Deutschland kein Interesse haben und gen, die Massen der Bevölkerung wieder mtt 6,^ totrf(id)e*. s^angel an Nahrungsmitteln in neuer Arbeitsfreudigkeit zu erfüllen. Auch 2ßcIt llicw vorhanden sei. Aber gleichzeitig sonst gibt Herr Wissell zu, daß ^setze solcher veröffentlicht das bekannte HetzblattDaily Art sich nicht von heute auf uiorgen schaifen rte n^uen, verstümmelten

ließeiUdaß die Materie auf aroße Schwierig-' ^an eine ----- -

Seiten stoße unb wir im

fort fahren dürsten. Der Neichswirtschaftsmi-1 iiiftcr halte seinen Aufsatz imVorwärts toohl schon geschrieben, als er in der National-1 oeisammlung den die Vorlagen ablehnenden. Mnabbängigen vorhielt, eS fei ihnen fatal, datz ihnen der Agitationsstoff damit fortgenom­men würde .Die Herren Henke und Haaie aber erklärten mit einer gewissen Schadenfreude^ sie würden der Arbeiterwelt sagen, was für Scheinsozialifierungen die Mehrheitssozia- liften zugestimmt hätten. |

Die Wühlerei, der Streit um die Volks­seele, wird also weitergeben. Wenn Vernunft bic Massen leitet, werden sie das Se^ia:i'ie- rungsgesetz und das Gesetz zur Regelung der deutschen Kohlenwirtschoft in ihrem Linne als i epochemachende Fortschritte begrüßen. Die Rechte des Parlaments hat die Vorlagen, den ' <(n5f(ug in den Zukunftsstaat", abgelehnt; nur ein Teil hat dem Kohlengesetz, das vor­läufig ebenfalls nur ein Nahmengesetz ist, zu-1 gestimmt in der Hoffnung, Einfluß nehmen *u können auf den später dem Gejetz zu ge­benden Inhalt. Es handelt sich wirklich um bic Anfänge einer völlig neuen Wirtichafts- unb GeseUschaftsentwicklung. Manches ist ein­leuchtend und annehmbar. Demgemäv haben die Redner der Parteien bei der ersten Leimig sich mehrfach zu einem idcalistiichen Pathos verstiegen, aber später folgten auch EiMchran- tuugen und Bedenken. Auch die bemofrcitpdic Partei will bei der Anwendung des Soziali- sierungsgesetzeS Vorsicht und Zurückhaltung anwendcn, und ihr Sprecher hat sich dabei be- ruhigt, datz bei jeder weiteren Sozialmerung ia wieder ein neues Gesetz erforderlich sei, das man annehmen ober ab lehnen könne. Das al l- gemeine So u ilisierungsgesetz stellt, wie Wiri- felf sich ausdrückt,eine vorweggenommene wirtschaftliche Verfassung" dar. Gemeinwirt- schast und Se^bstverwaltung sind die springen-1 den Punkte. Die Bewirtschaftung der Boden­schätze und der Naturkräfte bewnders soll der Neichsgesetzaebmig Vorbehalten werden. Die .an diesen Wirtschaftszweigen unmittelbar be­teiligten Kreie werden zur Verwaltung herangezogen. Durch Selbstverwaltung soll die Ö-efahr der Bureaukratie, das Aufhören des Wettbewerbs, gemieden werden. In der Zentralstelle ber Selbstverwaltungskörper bei fcer deutschen Gemeinwirtschaft wird der Ar­beiter in gleicher Zahl dem Unternehmer an

In der Nationalversammlung, die am Donnerstag auf den 25. März ver­tagt worden ist, konnte bisher kein rechter schöpferischer Geist auffommen. Sie war wie >ine der gebräuchlichen Kochkisten, in der man vorgekvchle Speisen gar werden läßt. Zwar ist Weimar jetzt nicht mehr von Spartakisten- aefahren unmittelbar eingeklemmt, aber es "blutt uns doch etwas von Verstörtheit aus diesem Parlament entgegen, dem beständig roie Strahlen iiberm Haupte zucken und das sich zu eigenen Entschlüssen nicht recht fasten

Das Heid)srod)tgtM-

Berlin, 13. März. DerReichsanzeiger" ver- öffrntlicht das Reichswehrgefeh und gleichzeltig die zugehörige Ausführungsanweifung. Darm heißt^es. ^E-chswehr sieht unter dem Oberbefehl des Reichspräfidenien. .

8 2. Die Ausübung der Defehlsgewalt wird vor- behastlich der unmittelbaren Befehlerteilung durch den Reichspräsidenten dem Reichswehrminister und inner­halb feines Kontingents dem peußifchen Kr,egsminisier übertragen. Sie find dem Reichspräsidenten für bte Art ihrer Kommandoführung verantwortlich. Die an die Oberste Heeresleitung zu richtenden Befehle und Anordnungen ergehen im Auftrag des ^'chsprasi- denten durcki den Reichswehrminister und durch den der Reichregierung als Mitglied angehörenden preußi­schen ^riegsminister. Der Reichswehrminister wird^ er­mächtigt, jederzeit im Auftrag des Reichspräsidenten alle Reichswehrverbände zu befichtlgen.

8 3 Die Befehlsgewalt bei den höheren Der. bänden, bei den Truppen, den Behörden und sonstigen Dienststellen üben die Führer aus. Sie sind ihren Vorgesetzten für ihre Tätigkeit verantwortlich Der Reichspräsident kann jeder KommandosteUe einen We- atetungsbe auf tragt en zur Mitwirkung bei ber Lösung besonderer militär-politischer Ausgaben Zuteilen, dessen Rechte und Pflichten er von Fall zu Fall be-

(Deutschlands. Vielleicht will man uns ben | -ug-mbli-klichen Hmlger ftitlcn imi> d-mn um.

mit uns verfahren. Auf das imergischstc müssen wir uns gegen bte i_os- <trenttung deutscher Gebiete vom Rerchever- wahren! Das war auf eine feierliche irrt la- mug des Ministerpräsidenten Scheibemann hin auch die letzte geschlossene Kunbgebung der Nationalversammlung. Tie Franzoien wollen, wie jetzt offen zuaestanden wirb, aus ben Rheinlanben einen ,/Pusfcrftaach machen. Das würbe ber schlimmste Gewaltstretch fein, ben bie Entente machen konnte, unb es wäre ein Hohn auf bie Programmpunkte Wchons. Die Abmachungen mit bent amerikanischen 'Präsibenten einzulösen, soll aber nach des Grafen Nantzau Erklärung das einzige Ziel unserer Friedensbelegation sein. Nicht mehr . wirb ben Feinden gewährt, als was ihnen , vor dem Abschluß des ersten Wafsensttll- ! stanbes zu gebilligt worben ist! Darum ist es unbegreiflich, baß die Kölner Zentrumskreste I so gefügig ihre Politik nach ben Pufferstaat- gelusten ber Franzosen einrichten und ihnen mit ber Ausrufung einer großen beutschen rheinischen Republikzuvorkommen" wollen ^irslbsileine srichne Wacht am Rhein! Statt des Rufes wie Donnerhall ein Geranne wie halber Reick>sverrat! Uns kommt eine Aeußerung ber Times" über die rheinischen Zentrumsplane vom 11 Januar zu Gesicht, in ber es .

Kürzlicher'olg e Ertt ü (ungen i i ber bfutfax t Presse lassen wenig Zwest-el, bati bie fatJivn bicicr Bewegung.l^ben mögliche,i Gebrauch von einer angeblichen iranrosiicken Propaganba mackien: Man sagt, biß l>ei ber geheimen Zu- fammentunf!, t>ic in Köln tet.ten abge wurde (also im ^eymocr), cm Rebner bf^^tete, daß England eingewilligt habe, daß bie Nhnn- provrnz von Frankreich armefieTt wer^, und em anderer beh^ruplet fribc, daß ber D^rbanb bi J Frau-ichcm freie Land zu einer Propaganda ent­weder für die Annexion des Rh^nlanbs oder zu einer stniwandlung in erteil Pnsterstaat gegebeii habe Behauptungen dieser Art werden verioandt, um mw tzc Entschließungen der Rheiula-wer zu lxnebleuniqen Es wird oficiibar beflJiirfuigt, Teutschland als G nzes zugunsten seiner vier Teile m beschräutcn Man denkt «ich efcvaS ime das alte 8efterreick!-Ungarn, in dem nur dre autz^ce Poliiu, te's^l6dä»tu«..'Xrma un» di-Alarme uud bic dazu nötigen Finanzen gemeinsame Ang^ lcaenl>t'i^en waren. Vielleicht würden die Anhänger L? rheinifch-^veftfalischen Republik Icui chland als Ganzem auch eine gemeinsame >sozialp..lttck MLoeftehen, aber viel mehr würden sie nrchu zuge- K 3nkn »ier itouWitai iuütfcdmm -meso unSunbc audeinanberiLrebeiibe EnMnckluug em^ I tretc-.i, daß eine wachsende Entsra>nt)wig ber Tale T^Mschland?, ber beiden, ertzn Republiken van den beiden leisten unvermeidlich fern wurde. -Etirni würde Teustchland als Ganzes kaum rn mehr al- dem Namen nreiterbeiteben, und, soweit als es I mxt) bestünde, würde dafür gesorgt lew, bab ble tresstiche Republik tatsächlich die Vorherr ckmit über Teutschland au5ü5te, denn der Westen hatKohlan > und Erz und könnte sie bem Osten vorenthalten

Ibr.63

ter ItjHw

erscheint täglich, e-uh« SonntapS. -

tetener ^amUknbl&net; Kieisblutt

ffc bei Kreis Lied«,.

B.jugsprtis:

menatl. Aik.135, viertel- jährlich Mk. 4.05. durch Abhole- u. Zweigstellen moriatl Mk. 1.25 durch die Post Mk. 4.06 viertel. jäbrl ausfcht. <i«iietlq. ficniipted) - Anschlüsse: Vir die SchrcktleitungU2 H'frlna,tt>e|ct)äit5ftellc51 AnschristsürTrabiniich- richten: Anzeiger Siebe».

Samstag, 15 Illärz (919 2*»,>.aqinc dvh uujeig«» j. t>ie Zaaeenummci dis mm Rnchiniliag vorher oniic zedePerbuidttchkeit Selitnprtile:

die Seite treten.

Das sind bie allgemeinen Richtlinien. Je tiefer man aber in bie Bearbeitung hmem- fteiflt, so meint auch ber NetASwirNchaftsmi- TTifter, desto mehr ungelöste Einzelfragen tau­chen auf. Im Sozialisierungs-AEutz sind in dieser Beziehung bereits zahlreiche, schule- rige Probleme ans Tageslicht gebracht wor- LlZsL" Steigerung WÄiWt | NV-, !° wiL",na^ dem naiven Ansinnen I ««RÄÄ &nb1eUuUÜen Ech B°.

Lches vlatt 169. Jahrgang

ietzener Anzeiger

Ä General-Anzeiger für Gberheffen...ä.

SwMng^.nd»eu-u.vtt,-gt SrMsche Unlo..Bud). u. Stetn&ru<ferci B. Cangt. S<ftri|tlettung, «e|dlälte|ttlU u. Prüfet: Sd>ul1tT l._

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ferner: w WnW-l

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§ 14. Das bisherige Herr ist zunächst auf die Teile auszulösen, die erforderlich sind, um die Ab­wicklung der Auflösungsa beiten zu gewährleisten und die Ergänzung der Reichswehr on Personal uno Ma­terial sicherzustellen. Einrichtungen, die für das zu- hünfti c Friedenshecr benötigt werden, bleiben gleich­falls bestehen. *

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