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SwiMngrninvönl« ru Verlag: vrühl'fche Univ..vuch- u. Steintruderti N. Lange. Schriftleitung. Geschäftsstelle luDnuferei: Schnlftr. 7.

Wochenrückdftck.

meinerseits

d

sin

sog. Dank dafür! Aus dem Tilcmna der Bundes-

M'g. Laubmann (Dem.) beantragt die In.

Das Gesetz betr. die Erlassung von KriegS- vergeben und -verdrecken wird in erster Lesung an den Benas'w'gsmis djufi verwie en.

Nächste Sitzung Samstag 1 Ulir (Entwurf toet den deutsch-polnischen Vertrag betr Beamten- fragen pv.)

ScUuL 5y< Uhr.

Cs folgt die erste Beratung eines Gesetzen t- wuries über die Gewährung von Straffreiheit und Strafmilderung in Diszivlinarsachen.

Der En-wurf wird an den Laushaltungsaus- schuß verwieen.

versassunggebekde vok.-tammer der Zreiftaater heften.

45 Sitzung vom 12 Dezember.

Präsident Adelung eröffnet um 9V« Uhr die Sitzung, das Laus arbeitet nach den Rede­schlachten^ der letzten Tart.

Zunächst nnrd außerhalb der Tagesordnung die Regierungsvorlage über die Veräußerung staatlichen Grundeigentums mit cLtoen

M. 292

ter Siebener Lnzel-« «rfcheinl täglich, außer Sonn- und Feiertage.

toiugsprtii:

Monatlich 2 Mark, eiertel)ährli(t) 6 Mark -inschl.eblich des Bestell­gelds: öuidj die Bost vieltchjährtich 6 Mart ausschließlich t^stellgetd. Fernsprech- Anschlüsie: für die Schristleitung 112 Verlag,Geschätrsstelletzl AnschrlüflirDraKtnach- nchrcn»nretger-letze» poftscheckloglo:

zranksurt a. m. U686

Annahme »on Unjeigen f. die Lagesnununer otd unnNachmittag vorher. Vrrtr 1är l mm HSH« tür An-eiaeu d.34 m m Breite drill N 15 bf, auSioältS 18 Pt, für Reklamen von 70 mm Breite 48Pf. nedst 20*/, Teue»nags- -ulchlaa. Bei Platz- vor>chris>20*/..Autsct4a'g. Hauotschri tleuer: Auq. Loeg. Beraitlkvortlich für Politik: Aua. Goey; für de» übrigen Teil: Dr. Reinholo Zenz: für den Anzeigenteil: H. Beck; säintltch in Dietzen.

In die Verhandlungen mit Der Entente ist ein etwas ruhigerer Ton ge­kommen. Unsere maßgebenden Instanzen wol- Ven in Paris einige Rückfragen sich erlauben, sschon vor Friedensschtuß über die Eiuschrän- Ilung der Ablieferung von Schiffsmaterial sich gu einigen versuck>en, vor allem aber auch be­tätigt wissen, daß- nach der Ratifikation die Durchführung des Friedensvertrages nachten völkerrechtlichen Methoden, nicht mehr nach Willkür und Diktat, zu erfolgen habe. Man will auf die beiden Pariser Noten in einem versöhnlichen Tone antworten. Gut; aber noch ttürfen wir nicht überquellenden Gefühls an

vom Ausschuß vorgenommenen redaktionellen Aen- 1 derungen, nach kurzen Ausführungen des Aaisscfeß- berichterstatrers Reh, ohne Aussprach? einstimmig 1 angenommen. Das Gesetz bezweckt, der Negierung 1 besonders zur Förderung der Siedlungszwccke ßtö» 1 ßere Bewegungsfi.eiheit zu geben, iiüxm sic in einer Reife von Fällen zur Veräußerung von staatlichem

1 Grundeigentum ermächtigt wird, ohne die Ermäch­tigung des Landtages eiirholen zu.fcn.

Des weiteren wird eine redaktionell« Aende- rung des Art. 63 olme Debatte angenommen, die durch die Amurhme des Antrages Reifer nonvendig geworden ist und üferfefeu wurde.

Das Laus tritt hierauf in die Tagesordnung ein.

Eine Vorstellung des Landesverbandes deutscher Mllitäranwärter nrirb ohne Debatte der Regierung als Material überwiesen.

Zur Anfrage R ei be r u. Gen., Vermes­sungswesen betr., hvfst der Anfrasiestrller Abg. Reiber (Dem.), daß die von der Ziegierung in Aussicht gestellte Vortage betr. Reureivrm be4 Vermessungswesens baldigst erfolgt und daß die schmcrige wrrtsck-astlichc Lage der Privatgrometer entsprechende Berücksichtigung finde. Abg. Fenchel (D. Vp.) schließt sich dem Vorredner an.

Die Vorstellungen he s s ische r Be a m- tengruppen betr. Gchaltsverhältnisic werden nach den Vorschlägen feä Frnaiizlmssch.isses ohne Aussprache der Regierung als. Mateiü:! für die tnt April vorzulegende Nmra^lung der Be­soldungsordnung überwiesen: (Vors.ellung des Ver­bandes der Gehilfen bei den fessi.cfen Bczrrks- kassen, Vorstellung des Verband s les isä-er Fi- nanzteamteii, Vorstellung des Verbandes der unge- prüsten Gehilfen der Finanzämter. Vorstellung der hessischen Bureau- und Untcrleamteit und eine Vorstellung der Bereinigung mitt euer Ban- beamler.) Die große Anzahl der Vorsicllunnen gibt dem Abg. Herbert (Ztr.) Anlaß, auf iw in der Beamtenscha.t bestehende BeuuruhiMig hin­zuweisen.

StaatspräsLbent Ulrich erflärt, daß die Re­gierung den besten Willen zu einer großen Neu­ordnung der Besoldungsvi^nung hat und dabei aus die Mitarbeit ber Beamtenschaft rechnet.

Eine Vorstellung des Reichst, un des ber Kriegsbeschädigten, Bezirk Lessen, wird der Regierung als Material für die Rruordnmrg dec Einkommensteuer überitriefen.

Eine Jmpsdrdakke.

Fünf verschiedene Eingaben fordern die Auf- hebuny des Impfzwanges bzw. Einfüh­rung emer provisorischen Gewissensklausel. Der Aussclmß hat sich in seiner Mehrheit auf den Standpunkt gestellt, daß die Angelegenl>eit Reichs- sache i|t, und schlägt vor, die Eingaben abzulehnen. Die Minderheit ist für Einsührung einer provi- Ivrischen GewissenÄlauscl. Ab«. Frau Balser (Dem.) befürwortet die Einfügung eures pv.-vi- sorischen-Gewissensklausel, we sie sich in England bewährt habe. Besonders unsittlich sei es, daß der Reiche durch Geldstrafen bei» Impfzwang um­gehen könne. Abg. v o s f m a n n (Ztr.) stellt den Antrag, daß die Hess Regierung beim Reich eine Revision des Impfgesetzes beantrage. Abg. Öabn (D. B.) unterstützt den Antrag Losfmann tm Vcamen seiner Frak. ion.

Abg. Eißuert (Soz.) hält bi" Beseitigung Impfzwanges für nicht unfedenN ch. Mai, lonne ia die Kinder vor ber Impfung durch einen 01 o,en,,rxl d^n Impsarzt umorsuckien lassen Auch der Abg. Dorsch (H. V.) roürbe eine Lockerung fes Impfzwanges für beLcnHid) feiten Mediziuarlat Tr. Groß wist darauf bin, »ft die gute vorhütende Wirkung des Jmpsfer- alirrms von ni.mand bestritten wurde, in Eua- Irtiiö haben fid) nach Einführung bet Gewissens- lr»'-uses etwa der Impfung entzogen. Es sind auch seltdeul m England verschiel'ene Pochenepi- bemien vorg."kommen. Tic Auflrebung des Impf­zwanges wäre für Deutschland bei seiner zentralen Lage und der Schwächung der 23MWf*raft durch fen Shrieg jefe bebentid). Ta die Lymphe nicht mehr von Mensch zu Mensch übertragen wird, ist , ^Übertragung von ansterleuden ftranffeiten durch die Impfung ausgeschlossen.

-Vos Laus schließt sich mit geringer Mehrheit ornt Antrag ber Ausschußmehrfeit an Tie Ein- nh.Ti roet'en abgelehnt. (Bei ber Abstimmung tni> bw entminen Fraf ionen gespalten.)

Vorstellung eines im Rufe raub befind- luhen Gendarmen wird dem Ausscfeßantraa entsprechend abgdefet.

Eine Asses,orerdcbatte.

freiheit und Terrorismus. Das hessische Par­lament hat, wie die Nationalversammlung, ebenfalls noch nicht ein befriedigendes Niveau gediegener Aussprache erreicht. Wir sehen ein uferloses Gegeneinander, aber kein gesegnetes Miteinander.

Die Verhandlungen der National- v er s a m m l u n g haben in den letzten Tagen nicht viel des Neuen und Interessanten ge- boten Das Parlament ist die Bewilligungs- Maschine geblieben; die Gesetze, die sie in raschestem Tempo durchlaufen, sind in der .vorher so eingehend begründet und verteidigt ober kritisiert und verworfen wor- den daß nicht mehr viel zu sagen bleibt. Scttdem die Kompromisse über das Betriebs- rätegesctz von den Mehrheitsparteien gefun­den lvorden find, gab es in den Parteistel­lungen keine spannenden Probleme mehr. In £ n Sitzungen drehte es sich in der Hauptsache um das sogenannte Reichs- notopfer, also die einmalige Derniögens- abgabc die in Raten entrichtet werden "kann Hier erhob sich die schärfste Gegnerschaft der Rechten, die allen Beschwichtigungen Erzber- gers gegenüber dabei beharrt, daß die ge­schäftlichen Unternehmen zum Tc« verblute- ten und zu Grunde gingen und obendrein die größte Gefahr bestände, daß der Feind zur Beschlagnahme schreiten würde. Der deutsch- riationale Abgeordnete Dr. Hugenberg ließ sich, halb voll Verzweiflung, halb voll Ironie, zu der Bemerkung fvrtretßen, die Regierung möge doch gleich das rheinisch- we tfälische Industriegebiet der feindlichen Besetzung ausliefern! Leidenschaftliche Ent­gegnungen, stürmische Zwischenfälle setzten ein, aber man darf es Herrn Dr. Hugen- bcrg schließlich glauben, daß er und die Seinen nicht ernstlich eine solcheRettung" vor unserer eignen Regierung im Herzen tragen. Die Minderheit ist augenblicklich zur Ohnmacht verurteilt; auch der Antrag der deutschen Bolkspartei zurUmarbeitung" des Reichsuotopsers in eine laufende Vermdgens- ftener mit wiederholter Veranlagung des reinen Vermögens der Steuerpflichtigen und daneben ferner in eine Steueranleihe bei den Besitzenden, wobei gewisse Zinsenbeträge in den nächsten vierzig Jahren nicht ausbe- -ahlt werden sollten, wurde von der Mehr­heit abgelehnt. Erzberger legte ein regel­rechtes Sozialistenbekenntnis ab, indem er erklärte, die neue Zeit müsse ab rüsten mit den großen Verniögen in den Händen Einzelner. Man mag über das Reichsnotopfer denken wie man will: jedenfalls hatte der Abg. Dr. S t r c s e m a n n recht, als er in einer Grün- dunasversammlung desReichs.l.-bs" der deutschen Votkspartei, der als eine Stätte in der Reichshauptstadt für persönlichen Mei­nungsaustausch gedacht ist, forderte, vor allem müsse die deutsche Wirtschaft ent­politisiert werden. Es könne nicht so weitergehen, daß das Wirlschaftsleben ab­hängig gemacht werde von der Popularitäts- herrscherci politischer Parteien. Der Wieder­aufbau Deutschlands müsse ja in erster Linie ein wirtschaftlicher Wiederaufbau sein. Wäh­rend die demokratische Partei im Begriffe ist, auf ihrem bevorstehenden Leipziger Partei- taa ein vollständiges neues Programm zu bilden, steht Stresimann auf dem Stand­punkt, es gebe heute noch kein abgeschlos­senes Ganzes und also auch kein abgeschlosse­nes Parteiprogramm. Nur Grundrüge für Zukünftiges Handeln könnten festgelegt wer­ben, denn wer wolle sagen, wie die Welt, wie unser Vaterland in zwei Jahren aus- sehen wird! Wir können uns Stresemanns Betrachtungen weiter ausmalen. Der Völker­bund ist nach französischer Auffassung schon zu einemSchatten" geworden, Clsmenceau will in London ein neues Einkreisungspro­gramm einsädeln, und wir wissen nicht, welche Prüfungen der kommendeFriede" uns noch auferlegen wird. Wir wissen aber auch nicht, wie lange die deutschen Mehr- heitsparteien noch einig nebeneinander her- behen werden. Wir denken an die Konflikte in den Schulfragen und an das heftige Auf- einanderprallen der Meinungen in der Hes­sischen Volkskammer über Koatitions-

gegen die wir uns machtlos erwiesen haben, in- dem es uns isoliert im Netze zappelnd aus un- erer Bundestreue zu Oesterreich den Strick zu tm- erer politischen u. ökonomischen Vernickttung brebt. Eine großartige Leistung, die Bewunderung er­weckt, selbst bei dem, der durch sie zu Grunde geht! Ednxrrd VII. ist nach seinem Tode noch stärker als ich, der ich lebe! Und da hat es Leute gegeben s>1 die geglaubt haben, man könnte England gewinnen oder beruhigen durch diese oder jene kleinen Maßregeln.'!! Unablässig, unnachgiebig fet es sein Ziel

I neriolgt, mit Noten Feiertagsoorschlägen, scares, Laldane usw. bis es soweit n-ar. Und wir sind ins I Garn gelaufen und haben sogar das Einertempo

im Schiffbau eingeführt, in rührender Hoffnung^

Erster Blatt |69. Jahrgang Somstag, \3. Dezember Wy

MetzenerAnzeiger

General-Anzeiger für Oberhefsen

Tie StorfteHitng des Hess. O berlehrer- vereins um GOrälnmng eines Wartegeldes an Ledvamtsassessioren, sowie AlMr^ung des Vorbe- nntungs irnstes für Lehram:srrferend<rve (Kriegs teilnehmer- beantragt der Ausschuß (Berich, er sw «er Abg. Schorn (Ztr.)) für erledigt zu eitä en. Dem OZesuch, sow-.nt es srch um Krü-gsteilnefeier handelt, fet Ue Regienmg bereits ftntt^cgeben. Abg. H e r- bert (Ztr.): Tas Ziel muß immer die baldmög­lichste Ueberiül-rnng in die ctatmü-ßige C^elle sein. Abg. Schorn (Ztr.): Tie Un. über beit der Le^ bensverfeltnisse hat ein Kleben der älteren Be­amten in ilwen Acnrtrrn zur Folv, was sicher auch nicht tm JMeresse des Dienstes liegt. Afe. Urstadt (1cm.): Entweder muß ter S aat für die nichtverwendeten Staatsdiensdamrvner Ar- beitslvsenunterstützung zahlen oder den numerus clausus einsühren. Durch eine schleunige Einbrin- mnrg eines neuen Besoldungsaesetzes wird man .-in freiwillige^ Airsicheiden der älteren Kräfte fördern Finanzmrnriter Henrich: Man muß iie R'-ulisleir-ldimgsordnung abwar en. die bereits in V.'rbereitung ist. Sie wird das Vorbild für die ein;elsdaa!lichen Beioldungsordtmngen abgeben müisen. (Ter Ausschußantrag wird etnstimmig an genommen.)

den ausblühenden Garten einer neuen Zeit i England damit zu beruhigen!!! AlleWarnun- denken haben uns doch Clemenceaus dürre Sen, alle Bitten meinerseits sind Worte genugsam zum Bewußtsein gebracht,utzlos verhall t. Jetzt kommt der aiglische daß an Versöhnung vorläufig noch nicht zu , Dank dafür. Dus dem Tckcnma fer Bundes^ denken ist I treue gegen den ehnvürdigen, alten Kauer wird

iiJu. uns die Situtation geschaffen, die England den er-

,bcr wnfchtenVorwand«bt uns zuvermchtem müdem

ichlingunsererdiplomatilchenAk- feuchleriichen Sch.-in des Rechtes, nämlich Frank- t e n s a m m l u n g auf das Ausland, auf die reich hüsen wrgen Wrfrcch erhaltnng der berüch- Gegner? Höchst wafesckxinlich ist er milder tigteu Balance of Power in Europa, d. h. Ausspic- und sanfter als die Geistesverfassung des lung aller europäischen Staaten zu Englands Vorwärts", der mit wilden Hammer- Gunsten gegen uns! Jetzt muß dieses ganze Gc- schläaen noch einmal auf die monarchische Zeit ^^lchommgslos außtedeckt und ihm öffentlich loMägt. Mit einer RieienüberschrM ,.&r ?^fl^ *

Set, "»t»; Äp«

Ausdruc^n gegen benIw boecrücfien Men- werden! Unb unsere Konsuln in Türün und In- ichen , denarmen Narren", der uns re-I dien, Genien ugv. müssen die ganze mohameda- 9tert habe, sucht daS Blatt in den kaiserlichen nische Welt gegen dreies verhaßte, verlogene, ge- Nandbemerkungen zu wühlen und Sen- wissenlose Krämervolk zum wilden Aufstande ent­fallen damit zu machen. Wir tosten f^mmen; denn wenn wir uns verbluten sollen,

von einer Verhimmelung des früheren dann soll England wenigstens Indien verlieren." Kaisers immer weit entfernt, haben viele .. 3m Anschluß daran spricht derVor­seiner Reden und .Handlungen für unfedacht von cinn ^rrenttagödi^, deren

und oft auch für schädlich gehalten und waren 4räÄll^e Komrl selbst die Pl-antasie eines bei der Ak^nenthüUung nicht gerade auf Er- Shakespeare überbiete". Und er höhnt über bauliches gefaßt. Aber dicKamskyscheSamm- von uns bereits imtacteiltc zurecht- luna bietet, soweit sie bis jetzt zu übersehen wei^nde Telegramm des Vaters an den ist, durchaus keine niederschmetternden lieber- ^on. doch wirklich nichts

raschungen. DerVonvärts" hilft sich in Ur^ntunftiged erblicken kann. Shakespeare seiner Verlegenheit mit starken Worten; er ^de aus dem Ende des Hohenzvlleenhauses fängt die verh<iltnismäßig harmlosen Notizen ftcheruch keineNarrentragödie" machen, des Kaisers, die nicht einmal in ihrer Neben- °ber bei der Dramatisierung der Revolution einanderslellung ein anderes Bild Wilhelms II und ihrer Ergebnisse würde er ganz gewiß ergeben als mir es längst besaßen, in seinen manck)enHelden" erl)eiternd auszustassieren schwarzen Gesäßen auf unbmengt und rührt wusen.

die schrecklich Rache". Die Hauptsache aoer ~

deutsche Nationalversammlung,

zufagen. Im Gegenteil, derVorwärts" muß JBerhn, den 12. Dez. 1919.

z. B. selbst es verzeichnen, daß der Kaiser J-25- v. »...

nach der serbischen Antwort an Oesterreich hre n da ch öffnet d« Sitzung

U Aus eme Anfrage des Abg. Brey (Soz.) ur Wien, aber damit sällt jeder S-rregsgrund antwortet die 9tegierung: Wegen Belieferung der fort, und Giesl (der österreichische Gesandte) I Ersatzkaffeefabrikcn mit Gerste und anderen Roh- hatte ruhig in Belgrad bleiben sollen." Wenn stossen wird trotz bet schwachen Ernte das Mög- die Nandbemerkungen vielfach die Aus- lichstr geschehen.

rufe eines staatsmännischen Dilletanlen dar- A"wage deS Abg. Mittelmann

stesten mögen, so beweisen einige darunter. K «Pt.) antwortet der Minister des Aeußern die derVorwärts" selber bringt, ausdrück- L^blockade waren einige

lieft baft der Kaiser keinesweatz am Snst?», I ^-leichterungen erreicht wvrden. In letzter Zeit ni- r!r «SS ffim ^lten fetten sich von neuem Schwierigkeiten gezeigt.

Politik so viel tätigen Die ReichSrvNerung würdial voll die Befeutung Anteil nahm, als wir gemeinhin annahmen, der Anyelenenheit und sie ist auch mit den Neu- Folgende Aeußerung des Kaisers, die er am I traten in Fühlung getreten. Der Rücktransport 30. Juli 1914 niederschricb, ist dafür charakte- aus dem Baltikum ist demnächst beendet. Die ristisch: deutsche ^Regierung envartet, daß damit die

Benn Mobilmachung nicht mehr rückgängig '^dabe ihr Ende erreichen wirb, weil die Vor- zu machen ist was nicht wahr ist, warum ausietzungen dafür geschwunden sein roerben. fet bann überfeu» ber Zar m^ine Vermittlung Aul eine Anträge Druhn (D.-NaU.) wird 3 Tage nachfer angerufen ohne die Erlassung Liebesgabenpak.te von Deutsch-Ame-'

des Mobilmachungsbefehles zu erwähnen?' Tas rikanern oder Deutichen ans Amerika übcrfeupt, zeigt doch klar, daß die Mobilmachung ihm-selbst wwert sic an beüimmte Personen oder Vereine übereilt erschienen ist und er hinterher zur ÖcJ ünd, sind keineswegs hier verboten,

ruhigung seines erwacksten Gewisens pro Forma ^"'sang ist frei Es scheint, daß eine un- bielen Schritt bei uns tat, sünwhl er wußte, Dan tlare amerikanische Verordnung über zum Ver- er zu nichts mehr nutze sei, ba er sich nicht I nach Deutichland bestimmte Senbungen die e stark genug fühlt, die Mobilisierung zu stoppen. Llebestätigkeit der Deutich-Amerikaner beeiuträch- Leichtsinn und Schn»äche sollen die SBeft in ben tigt , .. . _ t _

furchtbarsten Krieg stürzen, der aus den Untergang ,L, Es folgt bie erste Beratung des Entwurfes Deutschlands schließlich sbzielt Denn das läßt "ber Teuerungszuickstäge zu den Gebühren ber jetzt für mich keinen Zweifel mehr zu: England, RechtSamvalte und Ger.chtsvollziefer^ Minister Rußland und Frankreich fefen sich verabredet 'er begründet den Entwurf: Die Anwälte unter zu Giiinde-Legung des casus foederis '.^n von der Teuerung persönlich und wirt- für uns Oesterreich gegenüber den Oester-eich- '^'"'ch .stack betrossen. Die Höfe der gericht- Serbischen Konflikt zum Vorwand n-elMend gegen Uchen Objekte sei allgemein gelegen. Die unteren uns den Vernichtungskrieg zu führen Daher stufen der Gedühran mügten ganz ober teilweise Greys jbnifdjc Bemerkung an Lichnowskn,so- von Erhölmngen freigela.len werden Mit ben lange der Krieg aus Rußland und Oesterreich Abanderungsantragen, die vorlregen, sei die Re- beschränkt bleibe, würde England still sitzen, erft 8lcn,J.t9 ctl?,Dcrinbcn- > , . .

menn wir uns und Frankreich hmeinmischten Weltmann (D) begründet b-F

würde er gezwungen fein, aktiv gegen uns zu L"trage, bte am einer rnterfrackionellen B^spre-

werden s"1. D. h. entweder wir sollen unseren 2?F0 umlt Auwaltsreitretern berufen. D e Ai.-

Bundesgenossen schnöde verraten unb Rußland feznx-cken <i e Lerabsetznng der Wertstufeu,

preisgi-edii - damit den 3Bund sprengen oder wob^ch die letzteren hd) erfefen für unsere Bundestreue von ber 3pel Entente , Äaußmann (Dem.) beantragt die In» gemeinsam übcria len und bestraft werden, roobei frafhÄn^, sum 1. U 1920

ihrem Reid endlich Befriedigung wird, uns ge- Gesetz wird mit den Abanderungsantragen

meinsam total zu ruinieren. Das ist in nuce u,ti> tKm Antrag Haußmann m allen drei Lesun- bie wahre nackte ©ituatwn, die langsam und tlca angenommen.

sicher durch Edward VII. eingeiäbett, sortgesührt, wlgt die erste Beratung des Gesetzent-

burch abgeleugnete Besprechungen Englands mit «mries. &.*t bv Eis nbahnauf icht unt> über die Varis und Petersburg, systematisch üudgefeiit; ^1^.1^

'chlietzlich durch Georg V. zum Abschluß gebracht k J?1 tlCT, Boll fegrüKet bie ©rtinürfe mit und ins Werk gesetzt wird. Dabei wird uns Zeure^elung d s Ver^rsmini e mms. die Dummheit und Ungeschicklichkeit unseres Der- , Tte Gesetzentwürfe werden in allen drei bünbeten zum Fallstrick gemacht. Also die be | 'irn0SL ,__,

rühmteEinkreisung" Deutschlands ist nun doch endlich zur vollsten Tatsache geworben, trotz aller Versuche unserer Politiker unb Diploma en, sie ju verhindern. Das Netz ist uns plötzl'ch über dem Kopf zugezogen unb hoshlnlächelnb Hal Eng­land den glänzendsten Erfolg seiner beharrlich burcktgeführten pure antibeutsck>en Weltvolitik.