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Kohlenausgleichstelle beauftragt.

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hören wir. daß ganz« Ehrl- Jcnnt»k>lii<ieT nidx nrxfr

kommen, ja. daß Militär heran geholt werden muh. I am die Äartofldn zu enaisen. Loec man wird noch I

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Aus Hessen.

Städte und GulShüfr.

Teilen des Landes I schalten ihren Ädlici

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Wahrer hinkenden Boten" nicht der fadli weroen.

(ro moax ixibei reinen Unterfdrito, ob es jtd> uw eine ivcfhiü bmt »um 3nrtfr der Strafverfolgung im ortentlidien oder auberordentlichu Verfahren

Uns dem reichten Sudlet.

Einstellung des PersonenzugvrrkchrS Im besetzten Gebiet.

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191712 *

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Irsches ftoTCjil zu muemehureu gewagt Sogrge» an Rdmer btt Mehrheit erklärte, Lenin und Lrvykc würden mit den Sxunburgmr und ihrem

eng noch gam anders verfahren sein.

Nachdem die Leitsätze mit 31 gegen 18 Stirn-

Werkzeug des (Softnt/' undtedflwB Ura* ftye" Schwer.-Wei ß -L l Ä:i pr-Ie. ^Zn Sach« i'b-Tetter' undTer Weg ted Todts".

einzugehen, weiche Bedeutung die Gutshöse für die Veriorgun, der städtischen Bevölkerung mit ÄartcfMn, Milch usw. teilen. ES ist ein roeihxr- breitetcr Irrtum, daß allein der Kleinbesitz eine rationelle Bewirtscha tung ermögliche und daß er allein eine gute Versorgung der Städte mit Lebensmitteln gaväbrleistrt. Jetzt ha'.ei wir bei der Lartoll'elnot ein Beispiel Aus allen

augdbeflrcLaingen vor. Sie rasender e nen Au - ruf, in dem die Errichtung eines r einifchen Bunte^.aa'.es g- ordert w rt> Im bese t.m Cte iet sollen au;ertem Da ölen ür eine mit al Tt Da üx* irentar scheu Ri-ckttn aas.-.e attete Bo ks er: etun- bei der Ver.a chs.ou erenz in Koblenz ro.g.nom- men werden.

(Segen das EdiebThra.

Köln, 13. Nov. (WTB.) Zur Unter­stützung des Borgehens gegen das Schie - 6 e r t u m hat der Lberkommandierende der Besatzungsarmee eine Kundgebung erlassen, wonach die eingesührten uno ausgeführtcn Waren in dem von den Engländern besetzten Gebiete sowie die handeltreibenden Personen den bestehenden deutschen Gesetzen, die zum Schutze des Handels erlassen wurden, unterworfen sind.

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von beute Mitternacht (zum 12. No tumber) an die Einstellung des V e r s o n e n, u g v e r- kehrs bs einschl. 21. Nonmter, allo 10 Tage lang, erfolgen. Die Schnellzüge nach Paris und Straßburg bleiten test hm: wabrsch inlich auch ein Schnellzugspaar auf ter Strecke Köln- Ludwigshafen.

Gegen bk rh.-inische Republik.

Berlin. 13. Nov. Wie demBert. Tage­blatt" aus Wiesbaden gerne!:et wird, hat die Unterschriftensammlung für die Rhri- nische Nepublik eine Okgatteroegtmg road^gTalen. In ganz kurzer Zeit ist es im Kreise Wiesbaden gehtnqm. einige Hunter ttansend Stimmen für eine E-rNärung gegen die Republik au buch rin gen.

Wiesbaden. 13. Nov. (WTB? Die Dra t ;ieher der Dortenfch n Bewegni; lermten u ter tem Namen ..Rheinische Volksvereini- g un g" ein nru.s fBerj-m tt-( ür ihre 91 .lon e

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Mainz, 11. Nov (Wol'f) Wie totr von ständiger S efie erfaf T.it, wird im befett len Sd ict

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** Tie I ugen dg ruppe der Deutsch- nationalen Volks Partei Veranstalter et en Tattschen Abend TknStog den 25.JAmrmber, abends 7 Uhr im Hotel Lin Horn. Zur Äuisub- cung gelangt derTatterich" wn E ShebergalE

Zu dem Bericht übet die fo- »ialdemokratische Feier des 9 November in Nr 264 bittet uns verr Professor Weitz- ge r be r tclgtute ergänzende Bnwrfunaen mit» iu teilen, die seiner AnsiclK nach t-en Charakter ter Ieier klarer erfennrn lassen: ,.Dk von verr» Telefo dorgetragenen Aedickite sind als .,9i«x>* lutionsge dechte" nicht wohl anzusprechen. ES warenTotenwacht", eine dichu-rifch zarte und gesühlstieie Z^dd-rrlichung der Kvmeraoschaftlich' teil an ter Iroitt, weiter daS Getecht ..üktt spricht", in dem Lersch in ergreifenden Worte» w zeigen sucht, daß die Not des Krnrres üb« tec Welt tommen mußte, weil brr Menschen Gott, ten Gott der Liebe, nicht erkannten und nidjt suchten. Auch das Prosa stück von Wille (de» Oktober heft derIrerteutschen Jugend" entnom­men) ist ein warmherziger tüxxll an Men schen­kte und «Dteitfdjmlitte. In biefei Gktenitew kreis war auch tee Aussprache gestellt, bie darin gleite, daß wir daS neue Kulturreich der Mensch­lichkeit und Gerechtigkeit nur erbauen können, wenn feder sich zu neuem geistigen Wesen um» gestaltet . *

Eine Der fammluna aller faef m. und techn Angestellten Gießens filmet, rter aus dem Anzeitend^ er vt<!id* h-'ute ateni 8 Ubt im Gewerkschaft-Haufe statt In dieser Ber- sanrrnlunq soll ter ®orfd4aq ter Acbeitg ter «um Tarifveriraa be prochrn und über die Annahme ad» gcfhnnm wertete.

Die AnszadkunJ der tzamilten- unterfl Übungen findet rür tee Zeit teom 16 biS 30 Nwvr 1919 statt: 6an*ag, 15 N idem- ber 1919, in ter Zeit von 912 Uhr vormittags im Stadthaus, Zimmer Nr. 7.

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Att» dem Neiche.

Berlängenrng der Personenverkehrssperre?

Köln, 13. Nov. Wie die -Löln Ztg." er- fährt, wird auf Antrag des Reubsoertehrs- mttristers eine Verlängerung der Per- sonenverkehrssperre erwogen. Es ftnten gegenwärtig Beratungen darüber statt.

Tie diesjährige Srnte.

Berlin, 11. Nov. Laut Statistischer Sorte- spantenz sind in Preußen nach ten Bor- schSpungen der Saatenfianteiencfcterfrafei aus­schließlich ter abgetretenen Gebiete an Brotgetreide einschließlich ter zu Nährmitteln dienenden Ge- tteiteartcn. wie Gerste, Safer, Buchwe.zen und Gemenge im ganzen 10,54 Millionen Tonnen flem 10,27 MiNlonen 1918 erneeemtet worden. Bei ten Lulfenrruchten und den zugehörigen Gemengen uberwiewn die dies- -Shrigen Erträge, jedoch nicht sehr bedeutend, die vorjährigen. Für ftartoffeln und die übrigen vack- fruchte sind die Erträge sämtlich gennger als im Vorfahre. Sie betragen 16,4 gegen 18,7 Millionen Tonnen im Vorjahre.

Die Gemeinderatswahlen in Lberschlesien.

Beuthen, 11. Nov. lWolsf.) Die nun­mehr vorliegenden amtlichen Ergebnisse der Gemeinderatswahlen in Oberscklesien ergaben folqendes Bild: Im Streife Hinden­burg betrug die Wahlbeteiligung durchschnitt- lich 66 Prozent. Hiervon entfaltet auf bte Polen 64 Perzent und auf die übrigen Par­teien 36 Prozent. Im Landkreise Beuthen tot rüg der Durchschnittsprozentsatz ter Wahl­beteiligung 65 Prozent, davon entfallen auf die Polen 55 bis 90 Prozent, im Durchschnitt 78 Prozent. Die Wahlbeteiligung und die ab­gegebene Stimmenzahl im Kreise Kattowitz entspricht ungefähr der im Kreise Beuthen. Im Kreise Tarnowitz war die Wahlbeleili. gung im Durchschnitt 50 Prozent. Auf die Polen entfallen 89 und auf bte übrigen Par­teien 11 Prozent.

Berlin, 13. Ndv. Wie bemSfcrL 3M.- Anz." berichtet wird, wurden die Volk- - , Ar­beiter- und Bauernräte Oberschle- s i t n 9 auf Anordnung des Stnatstemnisf rrs Hör- nng auf gefordert, ihre Tätigk rt nach Beendigung ter Gemcinderatsirahlen einzust'.llen.

Das Ende des Metallarbkiterstreiks.

Berlin, 11. Nov. (Wolff.) Wie die Funfzehnerkommif'ion und das Metallkartrtl mitteilen, ist, entsprechend der Urabstimmung in den Betrieben, Der Metallarbeiter- stre i k für b ee n det crflärt worden. In den Betrieben, in tenen die Möglichkeit einer so­fortigen Arbeitsaufnahme besteht, kann die Arbeit Mittwoch früh wieder ausgenommen werden.

Eine Zkampfansage an die Gewerkschaften.

B e r l i n , 13. Nov. (WTB.) Eine Voll­versammlung der unabhängigen und kommunistischen Arbeiterrate und der Betriebsfunkkionärc Grv^-Berlins rich­tete in einer Tagesordnung eine Kampf­ansage an dieGewerlschasten.

Die Presse gegen die Negierung.

Berlin, 13. Nov. sDTB) Vom Ver­ein Berlin *r Pr sse wurde folgende Entschli"ßung «mgenommen: Tie Pressefreiheit ist in ten letzten Tag>n und W^chn wiederholt durch Ver­bote BerlincrZeitungen verletzt worden. Ter 53er-in Berliner Prei e legt gegen diese B e r- aetoal tigung der freien Meinungs­äußerung die schärfste Verwahrung ein und erklärt, daß, folonae auf dieses Kampfmittel nicht verzichtet würde, trm einem vertrauensvollen Zusamrnmatte t-n zwi-chm Regierung und Presse nicht die Rede s.in kann.

Der Papierbedarf der Presse.

Berlin, 13. Nov. (WTB.) Der Reichs­kommissar für die Kohlenverteilung wird nach

Laute wird un» geschrieben: heutige 6ntibrung5.a:ie durfte anlassung bieten, wieder einmal kurz auf die Frage

men angenommen waren, wurden ine -trat« ßterten, die dagegen gestimmt hatten, ochne jebe weitere Formal. c< für <rus»n'chLoisen erklärt. Eme Erklärung der Lvvontion, die dagegen vrvrestterle, half dieser nichts. Der Vertreter ter ZeMrale erklärte unter ungeheurem Lärm, datz durch die Abstimmung die Spaltung vollzogen fei und schlag ine Opposition xxm ten weiteren Beratungen aus, intern er ihr, das Lokal des nächsten Berhand- Tungdtages nicht mitteilte.

DerVorwärts" bemerkt baju:so Kommunisten unter sich, ein Vorgeschmack für dieDiktatur bei Proletariats"."

größere Besitz eine Ausnahme. Warum? Weil er do: ten Augen seiner zahlreichen Arbeiter eS gar nicht wagen könnte, sich am Schleichhandel ober Schwarz ich! ach tung pi beteiligen. Wir haben ferner gebärt, daß ter Kartoffel pre i s nicht hoch genug sei. Das trifft für ten Nemen Bentzer ganz be» stimmt iu, er kann mit 7,25 Mk. oder 8 Mk. per ZenMer ftartof ein nicht auf feine Ko'len Fommcn zu einer Zeit, wo ter Anzug 700 Mk. und das Paar Stiesel 200 Mk. kosten. Ter große Desib aber fami mit diesem Preise eher zurechtkommen, weil er ra.iondl arbeiten kann und weil die persön­liche Lebenshaltung einer ganzen Familie bei Seinem Um las nicht so ins Gewicht fällt. Man frage einmal die Städte unseres Landes, a n wen ne fich hil uchmd iuerit nxndoen fornrten, als die Äör- toffinot Satasttoobal wurde. Man wird durch dic Leiter ter städtischen Lebensmittelämter er ähren, roer ihwrn bereitwilligst mit allen Kräiten zu Helsen bereit war. Ta haben wir Pächter manchmal im stillen gesagt: Ja, jetzt braucht man uns. Im Frühjahr hatte man es nicht eilig genug, und beim Liedlungsgefeye .^uszuteilen". Und heute lese man die Sladtoerordnetenbernhte aus Offenbach, da klingt es anders. Dir weisen ferner hin ans einen Vortrag von Dr. Krantz, ter in B a d - Nauheim ten Vorschlag machte, in Zukunit an Stelle ter Zwangstoirtt'cha ttendirektenBer- ke h r zwischen Erzeuger und Verbraucher zu setzen, und zwar in ter We.se, daß sich Zweckverbänte in Stadt und Land bildeten, die sich durch Verträge sicherten und die Erzeugung günstig beein'lußten.

Ailg-mein möchten nnr nrch sagen: Tte Star- toffdrxife ist in eti:cr Linie eine Xrand^ortfray. Dazu tammt die spüle Ernte: also ist es auch eine Arbeiterfrage. Für den fk-tnen Landwirt ist sie aber auch, wie schon oben angetentet, eine Preis- frag?. Sollten die ftlcinbauetn ihre Artett, ihre Unkosten, ihre Ueterstunden swas über ten Achl- ftuntentag hinausgeht) in Rechnung stellen, dazu noch einen Untemehmergewrnn ernrechnen, so wür­den die SM»ler dir Augim ob desjenigen Preises aufmachen, ter da herausuime. Im Otemvcckd wer­ten jetzt Versuche g.macht, Land für fileinbannn uni) Arbeiter zu beschaffen durch Abtelzun^ von Waldstücken, die auf fruchtbarem (Münte stehen. Tas ist ein guter Gedanke. Manches Stück äanb, tes früher au fr ferftet wurde, Cann jetzt wieder zu Ackerland gemalt werten. Kürzlich hat man z. B. bei Lützeliviebelsbach Unterfud^ungcn angestellt, wo ter Anfang mit Abl^lzen gemacht werten soll. Solcher Gegenden gibt es noch mehr- Im Interesse ter Ernährung ter Städte wird es aber liegen, icrnn anerkannt gut Wirtschaf ende Höfe erhalten bleiben. Auch unsere Gutsarbeiter wcUcn noch lange nicht die Auflösung ter Höfe, wo sie tätig sind. Ich kenne einen Fall, wo die Arbeiter eines Hofes bei ter Regierung in Darmstadt vorstellig nurten, ihre Arbeitsstelle nicht auszuteilcn. In anertennenswcrter Weise wurde ihnen auch die Erfüllung ihrer Bitte »ugesagt. Tie Erhaltung dieser Betriebe, die auch als Musterbetriebe ihre Bedeutung haben, ist eine Lebensfrage für unsere Ernährung.

rmk. Darmstadt, 11. Nov. Das Mini- terium des Innern gibt bekannt, daß die in den hessischen Heil- und Pflege-Anstalten zu erhebenden Pfleaegelber mit Wirkung oom 1. Januar 1920 nach einem den heutigen Ber- hcltnissen entsprechenden Tarif erhdht werden.

rm. Darmstadt, 12. Nov. Dem fran­zösischen Verbindungsoffizier, der bisher in einem hiesigen Hotel wohnte, der aber feine Familie hierherkommen lassen möchte, ist auf Anregung der Regierung in dem hübsch ge- egenen Gartenhause des Prinz Emilgartens eine geeignete Wohnung zur Verfügung ge­teilt worden. In dem gemütlich eingerich­teten Häuschen haben früher immer die Bat­tenberger bei ihrem Hiersein gewohnt. Der Oberbürgermeister erläßt eine längere Bekanntmachung, in der ausführliche Vor- chriften über bte Verwendung resp. Erspa-

fuug eines angemessenen Bedarfes der Ta- gespresse an Druckpapier schleuniast zur Der- fügung zu stellen. Außerdem ist bereits dar­aus hingewirkt worden, daß bei der Beför» bentnp des Zeitungspapiers von der Fabrik zum Verleger trotz der angoordneten Sperre keine Stockung eintritt. Auch eine Reihe un­terer Maßnahmen wurde getroffen, um im Snroärtigen Augenblick soweit als irgenb lich, ten Paprerbedars der Presse u* in.

jetzt neuerdings angewiesen worden, gegen diese Verstöße vorzugehen. Die Inhaber Der Betriebe werden zunächst Denoamt; bei wie­derholtem Verstoß ist Schließung des Be­triebs zu gewärtigen.

Lebensmittel.

** Marken-Ausgabe. Arn Freitag und SamStag ten 14. unb 15. ds. Mts. gelangen in ten Bezirken Kardvsfel- und Butler marken zur AussPate. Tie Viarven sind unbedingt an den im Anz<-igentei' genannten Ausgabetagen in den Be­zirken al^uholen.

Marmelade - Verteilung Von Freitag ten 14. ks emfckil TonnerStaq brn 2#J d. Mts. g-langt in Den ÄT.inbanb ftii halbes Diund Marmelate zam Preise von 65 Ps. zur Ausgabe.

** M il ckver sorgnng. infolge unge­nügender Belieferung ter Stadt Giesvn mit Mrlch Bann für Freitag ten 14. ds. Mts auf bw auf /. Liter wütenden Milchkarten feine Milch ge­liefert werten.

** Freibank. Freitag, 14. November, toet' ten von l bis 3 Uhc die Nummern 3150 3200 beliefert.

** Zufa tzlebensmittel für he im- kehrende Gefangene. DaS Hessische Landesernährungsamt schreibt uns: In Den Räumen verschiedener Durchgangslager für Heimkehrente Kriegs- und Zivilgefangene sind Bekanntmachungen angeschlagen, wonach Den heimlehrenden Kriegern ^usatzlebens- mittel aus die Dauer von 8 Wochen zustehen Es toiri> hierzu bemerkt, daß bte Zusatzlebens­mittel, unb zwar 1 Psb Brot, 60 Gr. Fett, 125 Gr AuslonbSspcrk ober Konserven fleisch unb 250 Gr. Hülsenfrüchte in bet Woche, nicht für bie Dauer von 8, sondern nur für die ersten 6 Wochen gewährt werben.

Be.suftaltungen

Amtliche Persvnalna(beichten. Am 22. Ok.vber rrurte ter Öa'w l Herr an ter Ge» wer beschul«: zu DSfcll) Jakob Schindel zum Go- wer beschul in p t»x muniti mit Wrrlnng vorn Tage iemes Tn-nstannitts. Ernannt tourte am 5 No­vember 1919 ter Rogrstrator am Amtsgericht Gießen Ernst Rumpf zum Rcgistratvr am fianb- geeicht der Pr.'vin; CferMiaL Erledigt iit eure mit einem katholischen Lehrer zu be»eyenbe Lehrev- lellc an ter G^nneindeschule « Butzbach Kreis Friedberg. Mit ter Stelle ist Crganiitaibicnft ve» bunten.

* Da« Fest der silbertreu Hochzeit feiern am Sonntag, 16. d. MtS, bte Eheleute termarm Müller unb Frau Lina geb. Maya, Meuzpiatz 3.

Vc> nbee SvarprSmie«-Anleihe sinten jährlich zwei Berlosmigen statt. Jtt jeder Ziehung konrmen 25CO G.winne zur Enscheidung und zwar 5 Gewinne zu je einer Mälim Mark. 5 zu 500000 Mk., 5 tu 3U0 00U «k . 5 mi 200000 ML, 10 zu 150 000 Mk., |u 100 000 Mark, 50 äu 50 000 «t tmb weitere 2400 Ge> nnnne. Sei bist wer in ter ersten Drehung etit einem rnd>ai Treffer bedacht wird, ninuni >lange an ten Vorteilen der witteren Verlosung teil. bU bte .'dummer in der 9?ürfiat,lintg*au£Lf-ung erscheint, unb die Auszahlung des Stückes ant ten ausge­laufenen Zmjcu erfolgt.

* Alfred Bock-Abeud Die drei Dich, tungen von Mfred Bock, d« am Freitag abend im Saale bei Geseilschaf SVereins rezitiert werben, sind m Gießen noch nicht |um Vortrag ylangt Ueber die gliche Seron finit ung der Freien Litv- rarifM*ttnflLni(fen G^-sell chatt in Darmstadt be­richtet bie Darm stad« Pr ffe: ^Iu ten Pe.fon teS iterm Karl 'Sold, Rey fb ur am Si ß-ner Stadt- idealer, ronr en vertt filieber Iu^e V e. ter Tich- langen Alfred Bocks gewonnen worden Semer Stimme liegt der Rhythmus des Ämegtcn, der Rete unb Widerrede, der Leidenschaft unb ter Vebenbigfeit Er hob bte Gestalten ter drei No­vollen von verschiedener Stimmung unb Färbung mit scharfer Kontur heraus."

** I m Oberheff. GefchichtSverei» wird heute abenb 81/« Uhr G b Ho rat Dr Haupt über bie von he s s i f che n A u S w a n be r er » unb namentlich von Gießenern Must-n öhnen unter­nommenen utapistifch-n Staat ^grünbimw in Nordamerika sprechm. AngeiichtS b.r ketzt li.b meß» rotten AuswanternngsPläne, gerate von An­gehörigen akademischr B rufsstänte, Hai es beftm- tem Wert unb Reiz. NÄKrreS darüber »u mabmt. wie bas Problem der GenosstmichaftS ietelunu und die Grundungsrersuch' konnnunisttich r Ideal- ftaatm mm ten deutschen Auslvanterern des 19. Jahrhunderts rnS Werk gefetzt wurden. Teu Vortrag, zu dem auch Nichmitglieter des Vereins freien Zutritt haben, findet im Hörsaal 13 ter Unwersuät statt.

* Der deutsche In genddund tritt unS mit, daß ter ersolgreiche Vortrag bei Haupt- mamts v. Lintenau über leine Erlkfeiisse in ter Karpathen am nächsten Dienstag roietetbolt wirb, da ein großer Teil ter Besucher im großen Hör­iaal feinen Platz mehr fand.

* Die Iugenbgruppe bet t. 8.1 macht SamStaa, 15 November, einen AuSslug. Treffpunkt 3 Uhr am 8ubnngÄ>Ue Cfce ist *u- nödift, je nach der Witterung, ein grüDerer ober kleinerer Spaziergang vorgesehen, der den Pbllo- sopbenwald zum Endziel bat. Dort gemütliches Zulannnensein bei Kais« intb Kuchen E» ist gebeten, den Kuchen im eigenen Znleresfe mög­lichst selbst mitzubringeu.

** Die Deu tfchnatiouale VolkS- partei veranstaltet mor^m. Friiiag, einen Bor- iragSabenb, bei dm Tr. Len» überGninoan- schaumigen und Z ele ter Tiiuiamati ne Len BolkS- partä" fprechn w.rd. Gäste itib imlltoinnen.

von keinem einzigen Gulshow ettoas derartiges = b3

gehört ha^en. Ueterall hört man die Klagen über, Franzofen ^net bffl D.r

Wucher und Schleichhandel. Auch hier bildet ter' f',M,**nh,n>ten n,<ht

Au» Stadt un- Land.

Sief en, Den 13. Nu». 1919.

Stein eigenes Grubcuscld der Stabt Sieben

Die Möglichkeit, für bie Stabt Gießen bei Münster eine eigene Braunkohlengrube zu erwerben, hat vor wenig Wochen viel Staub aufgeroirbelt. Es fanb eine Ortsbesichtigung latt, an ber alle zuständigen Vertreter teil- nahmen. Der Ankauf verzögere sich, da bie Besitzerin ber Kure, bie Mitteldeutsche Krebit- ianf in Frankfurt, einen zu hohen Preis orbcrtc.

Wie uns jetzt au5 Münster mitgeteilt unb von hiesigen Äellen bestätigt wirb, ist die Firma Anbrö u. Cie., KohlengroßhanDlung in Frankfurt, ber Stabt Gießen beim Ankaui ber Kuxe zuvor gekommen. Am 8. November würben bereits von bet Firma bie Kohlen- elber besichtigt, bereits im Dezember soll mit den Bohrungen begonnen werben.

Es ist fraglich, ob man biese Losung mit chmerzlichem Gefühle aufnehmen soll, denn nach Ansicht wirtlicher Sachverständiger ftanD dem erheblichen Risiko nur ein zweifelhafter Erfolg gegenüber. Sollte aber die Firma Andrä u. Cie. auf gutes Braunkohlen Vorkom­men flößen, fo wird man gut tun, für Diesen Fall ein Abkommen mit der Firma zu treffen, daß zuerst Gießen Staat und Kreis mit dem notwendigen Brennmaterial beliefert roeroen.

Auch int Taunus schürft man eifrig nach Braunkohlen. Wir entnehmen hierüber den Franks. Nachr. nachstehende Melouna:

In ten lebten Tagen mitten Versuche unter- rrmmm. dos im B^itz der Bouiirma Meiste- Oberursel unb ter Gemeinte Oberursel telinMute ehemalige DraunkvhlenfcldGnade Gottes" bei B o m m e r s he i m nrieter zu erschckießen. Tie'.c Versuche 'baten günstige Resultate ergeben, dir Freilegungsarteiten werten fortgesetzt, befontere da die bis ietzt zutage gerörterten Brmmkohlen ton brauchbarer Befchafsenheit sind. Tas Areal, in dem sich das Btaunkohlenvorbimmen besrntet, ist sehr givß, tech hegen bie Eigentümer g.'wifse Streifet hinsichtlick) ter Tichtig?eit des eigentlichen Brauntahsengobiets. Sellien sich die von fach­männischer Seite in Aus icht gestellten ©rroarttm* g.n auch nur einrgermaßen erfüllen, so beteiltet das die Erschießung einer nndstigtn Brennstoff- auclle für Frankfurt, besonders da ter Transport durch bte elektrische Straßenbahn sehr einfach und billig wäre. Tie Grube war vor etwa 100 Jahren im Besitz der Frankfurter Farnüie Bansa: man ließ sie ersaufen, weil es an geeigneten Mafchn km zur Förderung wlKte und ter Abbau sich infytjc» dessen nicht mehr rentierte. Dir heutig, n Eigen­tümer des Geländes suchen fich g.'gcntoärtig Über ten Umfang Der Braunvohlenslöze genauer zu ixt» g.ipiffem; an einer Stelle sind schon Kvhlen ge­fördert warten.

Aufhebung der VerkehrSsperre Im Postbetriebe.

Berlin, 13. Nov. (WTB) Dom 14. No­vember ab werden Wert- und Ei n s chrei be* pakete nrrcter zur Po sttesörterimg an eno nrmrn. Damit sind alle Verkhrsbeichränlungen im Post­betriebe mietet beseitigt.

Die Abgabe von Fleischspeisen itt Gastwirtschaiten.

Vom hessischen LandeSernähmngsamt wird mitgeteilt: Bekanntlich sind während des Krieges Vorschriften erlassen worden, die die Abgabe von Fleischspeisen in Gastwirt­schaften regeln, teil Fleisch- und Fettver­brauch einschränken unb überhaupt eine Ver­einfachung ber Beköstigung vorschreiben. Be- sonbers ist es an zioei^r. Tagen bet Woche verboten, Fleischspeisen zu verabfolgen. Ge­gen biese Bestimmungen, die nach wie vor in Kraft sind, roiro von vielen Gastwirtschaften douerna verstoßen. Die Polizeiorgane sind

Frei heilSentztLHong und Ber­fa ff un n Personen, denen bie Freiheit entzogen wich, müssen nach ter Rnchrverfasfung fpähfteni am barauffolgenten Tage davon in Kenntnis ae- setzl werten, von welcher Behörde und aus welche» Gründen die Eittziehung der Freiheit angeorbnd ist. Es soll ihnen auch unverzüglich Gelegenheb «geben werten, Einwendungen gegen ihre Frei- h-'tentziihung oorzubringen Der RcichSweht- Minister bat deshalb jetzt die militärischen Behör­den angewiesen. strtS eine genaue Bezeichnung ber erfudjenben Behörde unb tefhmmte Angaben über ten Grund ber g-wünschten Festnahme zu machen, itc.m nb rt Q n um em 7 est lüferr er uhcn

rung von Leucht- unb Brennstoffen owohl in Privathaushaltungen, wie in öffentlichen Lokalen, Läden, Wirtsck-often, Theater, Kinos bekannt gegeben werden. Mil ter Durchführung ber Berorbnung ist bie

Tonn et «tag: Gei«rfcte HStems, 8 Uhr, Versammlung der hrnttnännische'i und technisch.^ Angene lten GießenS llnöxr i ät, Hörsaal 13, 8'; Uyr, Ebene fhdxr «e chich.S^Bortag i im orbentlidm ober auDerottentuax-n des Geh. RatS Haupt. Lickt.pielbaas,TrS toter um sogenannte Schubhast han^tt.