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fdnft nid)t genügenb g förderten Hingaben dar. um deren rv.it .-re (Entroidlung es sich in ben neuen

Hochschulnachrlchten.

kv. Frankfurt a. M., ll.'JIoo. Das Mit­glied des Untersuchungsausschusses der National­versammlung Tr. Sinzbeimer wurde tum ordentlichen Donorarprojessor für ÄrbeitSrecht an der Universität Frankfurt ernannt.

Handlunqsgehilen hielt Sonntag nach dem Krieg sein er.tes gese lig S Bei amm.it *in ab. Tic Deteickg.mg war u.termirtet grat. Für Unterhal- tung halte der VergnügungK^..us clms Sarg.' g - Mficn. Mu ikstucke. Danz, gemein,am : Gesang- und vereinte t.- Barträg? nxdtfdten in Hormon t- scher Reihenfolge ab. Für den 30. Navembtr ist ein gemeinsamer Auszug nach Annerod oor» qeseben.

bciitidjen Volks stuat handelt. Als allg-.m i e float» lid/e Lauptau gäbe st ill er die grü idliche Förde­rung d.s natürlichen Adels durch riclKige Organi­sation und Entivicklung der kvtverlich n und gcisti- gvn Kräfte im sozial n St ine hin und emmie^lt cine.i Zusanrm nschLutz br U pt ichcn un) gelin­gen Arbeiter in einer großen staatsbürgerlichen Partei auf dem Boden der jetzigen ReichS- vcrfassung.

Erleichterung im Frach'gutvrkchr.

Tic Ei enbaliv Direktion FviirTfurt a. DL. Heilt amtlich mit, ban in der A.mahme von Eil- und Frachtstückgut von refct ab wesentlich' Erl? ich - te r a n g e n eingetreten sind, über die die Güter­abfertigungen Auskunft ert ien.

Bc anstaltungen

Mittwoch: fiichtspi l aus:Das Derk-eng des Cosimo" und , Karlchens Pmnpho e". Schwarz-Winb»Lichtspiele: ,,Jn Sachen Pierret- tes" undTer fflkg des Todes".

hintirgrund b s Krieges nerge fm. Lauptmann b. fitnbenau erntete am Schusje bei feiten bc»

Llngesanvt.

(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik Hebenden Artikel übernimmt die Redaktion bett Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)

Tas EingesandtDer Wohnungsmangel" in 9k. 261 dieser Zeitung kann nicht mit Snll- ichweigen übergangen werden. Der Inhalt fr-n# von einer Weltsvemdbeit, die man nicht für möf- lt<h halten sollte Es ist ihm vollständig un­bekannt. batz die Verschärfung, welche die Lob' nungsfrage erfahren hat, nicht er ft unter bet neuen Regierung hervor getreten ift, sondern V\t tat bereits unter der rrüberen Negierung in >a beängstigendem Mas? bestanden, daß bereit/ im Jahre 1914 von der alten Regierung Matznahwen getroffen wurden, um die unerträglichsten TiiU- itände iu beseitigen. Dem Artikelschreiber scheint vollständig unbekannt zu sein, daß dic Matznatnnen. «welche zur Beseitigung der Wohnungsnot auch her I in Gießen getroffen werden müssen, nutzt Bilk»

Arris Schotten.

x Ruppertsburg, 10. Nov. Arn 8. Nov. wurde hier der älteste Mann unserer Gemeinde, Bauinsp.ktor t. P. &. Dög y, )u Grabe gebracht Seit 1904 verlebte er hier in seiner neucrLautcn Billa seinen Lebensabend und war somit in seinen Leimaisart zurückgekehrt. Er hatte in seinem fielen bewiesen, baj der Tüchtige stets freie Balm hatte. Geboren 183), hat er nach Besuch der Bol?s|chule sich dem Bau ach gewidmet, in der Bauschule in Darmstadt und in privaten Studien in Gießen bereitete er sich zum Examen vor, war bei den Kreisämtern Bensl?lm, Groß-G-wau tätig und zuletzt 39 Jahre städt>fch?r Bautzisve tor in Mainz, wo et u. a. die großen Da,en- und Ufer bauten leitete. Seine Tätigkeit fand volle Anekennung. Sein tüch.iger und liebenswürdiger Chara.'ter er- warb ihm überall Achtung und die Gemeinde wird den geachteten Mitbürger nicht vergessen.

Ltssen-Nassau.

kv. Frankfurt a. M., 11. Nvv In der letz­ten Nacht wurden insgesamt Werte von rurrb 2 20000 Mark durch Einbruch entwen­det. Frankfurt besitzt aber eine Schutzmannschaft, eine Polizeitruppe, die Dilfspvlizei unb den Bür» gersichetungsvienst.

Wertheim a. M., 11. Nov. Auf dem Vaf,nhol 'wurde ein W-ig-on alten Acptel'.-vein.'s vrn insgesamt 4563 filtern unb 18 fii ttn mit 920 Flaschen Zwetschwiwiser, die als Wern ,iut» gegeben waren, beschl-.grrahmt.

fangmer, Ortsgruppe Gtetzen, vom . Gi.seii vorn diäten Kreuz unb vom , schütz für vermißte uno Cnegägefangcne Deutsche1

emgrlaöen.

Deutsche Bvl kspart e i. Der für morgen Tonnerstog vorgetehcne Bortrog tu4 Lau UmannS v Ruck:e,'chAl ü-<er .^.'eum^Bor- berf unb der oslafrieanisch.' Krieg" mutz der 23er- kehrssverre kocam auf den 26. Dtouember verschoben nerven.

** lieber feine Erlebnisse in bin Kar­pathen im Winter 1914/15 bir.t L ummonn o. fiinöenau gei-epi abenh einen fiichtoi.dte- vor'.rag. Dem Deut schenJugendbund, der mit'diesem Vortragsabend zum erftvnmile vor die Oeftentlichkeit trat, bezeugt? der bis in das letzte Eckd>en gefüllte grotze Dör a.ü d:r Ihtirti- fitat, daß feine Bestrebungen, unter Ausschluß ;cg icter Parteipolitik der Erhilrung unb För- Icrimg des nationalen Gedankens zu böenm. bcr der Gießener Jugend aui fruchtbaren Boden ge fallen srnd. Mit jctxid^en Worten, frei von rhetorischem Beiwerk, von tvockenem Lumor frä - tiy durchwürzt. gab XK-uvtrnann v Minbettiu feit e (hnörüA1 aus jenem K, roathenwinber ir<d r. wo unfere Truppen bi sioickicher KL.be unb m.ler- uo.Km Schnee schwer Unmensch ichs leisteten. Ein.' grofe Reihe wohlgelungeiter fiichtbi der bot ein« trcif.id). Illustrierung des ge pnxijencn Wortes. Lecr.id»c fiaw«sdz:ftSbilb.r au? dem Dcrfdxiiü.m Do dgebirge lieixn m<hr denn i imal be i grausen

Darmstadt, 11. Nov. Unter ganz außer­ordentlicher Anteilnahme fand am sonntog bi? Zierliche Beisetzung eines bescheidenen, aber aus­gezeichneten, um d.rn M änn^ t ge an g in T<rm stakt und Umgcbuna seit Jahren verdienten Mann?s, des Kanzl.igehilten bei bet Staat sanwaltschrtt, Richard Etzold, statt, der etwa 12 Jahre als Muiiker im frieitjen Infanberre-Regiwent gut vor- g<bi.bct, als lirtjent einer gmyen Anzahl hi> figer benachbarter (^.-fangtoetein- giiu hervor- tagendes leistete, unb ir auf eine Stute brachte, ruf bet sie Derbemte fiorbeeren ernteten Nach der erpreiftnben ©ratkirebe würdigte Dirckdor Pros ÄUlinger in er he dm den Worten di? unvergeß­liche und unermüdliche Tätigkeit EnoldS. TaS R<ichsw.'lkt-Inf.-Regt> 35 f.e lte die Xrou'rmj t, perid icbene xkneine iand.en d m frohen S.nges- bruber die letzten Grütze, und unzüteick nur die Zahl her am Grabe gewidmeten A. schie »vort? mit Kranz- und Blumen spenden. Sein Andenken wird on«rgessen fein.

Rudi temperamentvoll Lairs L in» Le res Oskat Fe igel verkörperte tot Johannes Porricida.

Bon den Damen war, wie bereits bemerkt. Auguste Marcks als Stausfachers Gattin die beste Sprecherin. Ihr am nächsten stand Friedel Doerr als Ber^-i tum Bruneck. Lirlegnrd Imhot f.'hlte eS alZ Gattin T l s etwa? an frau­licher Wärme. Sehr gi-schickt fand ich Lodwig Rupprecht in die Rilke d.s Knaben Walther, den sie wisch und ung.-,wung-n spi tte. Er.vähnt ser voch Rb>le R u b n e r <Us Armgard, die Gesler in der hohlen Gasse bei Kühnacht gegen übertritt.

Nach dem au!en Gesamt Andruck wird man sich öfter an ähnliche Ausgaben wagen Mirfat. zz.

ge eit, daß bei Wilhelm T.ll der e st G rderobi r plötzlich kr.ink g.w. roc i ro-r, was unnö ig: Pausen verursadne. da das Ankleiden der Statisten nun durd, Lilsskräfte nicht so glatt ging und schon der Ansanb der Vorstellung dadurch verzöa-rt wurde Die Statisten warm zum T il zur Probe nicht verfügbar und so müß en in den Pausn noch Tiil- prob-n inprovliiert nxTb-m. Ls Lim hinzu, dah die Feuerwchr lad Stück irrtümlich norvätij be­enden wollte und schon nach dem 11 B ld den eisernen Vorhang in B.wegunq iey e Alle bi- e Umstände pe-.Iftnxtten »Defentlich d c B wsteslungs- dauer, die sonst 2l/e Stunden bträgt. Er ist al.itn

Au» Stadt nnd Land.

Giehen, den 12. Nov. 1919.

Zur Psychologie der Revolution.

In der ösfentlichen Versammlung des Vereins der Deutschen demokratischen Partei hielt gestern abend im Gro scher zog Geh. Med.-^at Prof. Tr. R. Sommer einer Vortrag über bf Psychologie der Rev lulion. Ter Redner gib Zunächst eine psychologi.ch' Analile der ersten französischen Revo­lution, ihre Dorgesd>ichte und tjr -5 A -liuscs. Tie politischen SBurotiuge des 18. Ial/rHunderts bilden ihrem Ideen inlxilt noch eine Entwicklung h-.-d Ratiotralismus seit dem Ende d s 17. ahr unte t . Ter Vortragende zeigt die übetcinftinihicnüe An­lag: ter Grundsvrmeln, die »in Tescartes und seinen Nad»b'lg:rn für das thoolraisdie, psycho­logische. üstl-.'ti'ch? und Politische Gesi.'t geprägt norden sind. Tic l-elterrschcnde Einheit und die beherrschte Dicllicit ist bk Grundidee. Diese führt im politischen Gkfbiet zu einer fortschreitenden Acn- halifatron der StaatsgNrnlt, die unter fiubt nig XIV. und seinen Nächstlgrrn »unecht schein­bar einen rein persönlichen Chi ratter hat, aber immer melw zur Ausbildung des Staatsbe- griffet iüll.t. Ter dritte Stand itirb in Frank­reich zum Träger einer vativnalisti.'chen Zivili­sation und bwirtt im Bcgnn die französische Revlution. Diese enhuidelt sich fedoch durch das Jakobin r um inrdonce.it imm r m hr ent preckrnd den leitenden Ideen des Rutiona'i;mus zu einer gcnaltfamcn angeblichen Vernunftherrschaft, die in Wirklichkeit eine Cvnocntsherrschaft oder sogar eine Herrschcifl von wenigen Mitgliedern des Conven­tes fturle. Dadurch war der Uebcrgang zu der auf die Militärgvwalt gestützten Zentralisation des g.inzeu Ltaatslebens durch Napoleon gegeben. Grundsätzlich wchtig ist dabei die allmäh ich ein- getretene Ltrutmyveränderung in der Gliedenrnr/ der Etesellschaft, die weitere Entivicklung der rätst-1 naliftifd*n Zentralisation durch die unb nach bcr Rev^stution. Es haben die Lerrscher gewechselt, aber nickst der Oarafter der Zeit.

Geb. Rat Sommer erläut rt dies durch die Gesuchte d s Stiles unb der Tracht vor und nach der Revolution unb durch bi? rationelle Entwick­lung des Straßen- unb Verkehrswesens von Lud­wig XIV. bis »u Napoleon I.

Auf dieser Grmrdlage analysiert bet Redner die Entstehuny der n uesten russischen unb deut­schen Revolution Er verwnst dabei mehf'ach auf seine Schrift f,fitiog und Seelenleben". Die rus­sische Revolutton g.'bt ebenso wie die erste fran­zösische von bem zwischrn regierender Schicht und Volksmas'e anfTommenixn g^rrium aus, ent­wickelt sich jedoch dann genau nn.' die französische sehr rasch im Sinne eines getool samen Za.ltra'ir- rnus von ol garckstschnn Cbarek er (Räte^rrschast, unter Ausschaltung der bürg.rlichm B.lkstrile, von denen die rernlutionäre Beireiunq ur prüngüch ausging. In Bezug auf die bausche Revolution untersucht er d e Entwicklung d s dcattsckten Kai er» tums. Dieses n>ar von vorn herein der Ausdruck der zentralistischen B str bungen, ii dem in

nungsmäsäg ausgeierii^ten Bezugssl» in txirte.,te. tTai) diese Dezugöschei.te viel ach w Uherzi ter aus- MteUl worben ie.n mögen als in iruberen Jahren, ist ein anderes Kap tel Lilzer wäre es einem Er­zeuger übel Mammen, meitn er eS untenwmmce haben würde, die sachliche Berechtiguirg eines Be- >ug2scktetnes anzu^v idiu) <SXe Unmenge der der- artig b liefer e i B zugssch.'ine ist fast ausnahm» o» noch gar nicht g.sichtet unb befindet sich größten­teils noch bei d.n Erzeugern ober Ort b. Hörden. Jnwieu-eit der einzelivc Erzeuger seine fiiejerpf.id^ erfüllt hat, können also weder die Kartofielvcner- lungsswlte, noch b.r fieser auf Grund der gerügten Angaben beurteilen Das ganze in diesem Jahre .»m Staate gewählte Belieierunc^ssvstrm, roeldx» freilich diesen Namen kaum v.rdlent, mutie aif» besonders bei bcr geringen oberbeififdm Ernte tun vornbre.n eine planmäßige Ein eckung der Stät<e ftarr crfdtfwrin 2Xn b re tt gt n Unmut der un* versorgten zahlreickicn Stadter lenft aler die höchst bedauerliche Bcrösstmt.ichung ganz al girnnn auf die Erzeuger ab, und zwar auf Qkrvdjte wie Un- «veckste, und letzt re lach?n sich ins Fäustchen! Ab?r nickst nur der Verbraucher, sondern auch die olteantwortungsbewußten Erzeugte müssen durch die Bekaimtmacknuna stark v.teargert wteden, wie die uns zugrhendeu Zuschriften b.weisen, in denen allen Ernstes gefragt wird, was wohl die Behörde mit einer derartigen Tarftd unz bezwecke, nachdem von unserer Seite nach Offenbach Breits sieben Tage vor der unterm 5 Novemb r erstma s ver- össentlicksten Bekanntmachung übte das Ergebnis einer borti'eit» veranlaßten Stickiprvbe berichtet worden war. Diese Stickchrobe hatte ergeben, bah 19 Gutsb.triebe allein sckwn eine gememfAait idx Liefermenge auharifen, welckL etwa yix-i Tritttei en des nach der Berö fcntlichung gelieferten Ckfamt» betrage» glcickAommt und wonach reridnebene Gutshöie bereits ein Vielfaches b:r für die be­treffende Gesamtgenteinde veröffentlichten Zahlen abgcUefcrt haben. Es w l nicht v^rschiviegen wer- den, daß injiui den unt.rm 8 Novembr Lerr Bürgermeister P o r t h in der Offenbacher Stadt- verorbtetenversammlung die Mängel d s dieejähri- gen Dezugssd«insystemS und die fieiiiungm bcr Srö&teen Betrieb' entsprechet^ b.tont hat uno daß itztereS auch durch einen sozialdemokratischen

Redner anerf.-nn.no herb, rgech. den worb.n ist ES ist nur zu fürchten, daß die abroegige Bekannt­machung weit mehr Eindruck machen wird, als die nachträgliche richtige Darlegung in der Stabte Dcrotbnetcnoerfammlung.

Siebener Stadttheater.

Gießen, IL November. Wilhelm Teil.

Das Lerr Strecker, PnL'ident deS ßantrSi bildung'amtes bei ernte A'i'ssührunr dr Ipkltenie in Darmstadt an SLhuVveiFvnten üLer den Inhalt des Stückes vortrug, Verriet zwar Gesmnungs-s tüchtigkeit, aber so ivenig Gesckimmk. wie uh ttichl kein Kritiker b i einem anerkannten Kultur wtd Menschheitswelke in seiner nachträglichen Be­sprechung an den Tag legen würde. Wer nicht Obren bat, aus EwigOeitslXchtu ngen Zeit^em^-s herauszuhöreu, dem w rd Man vrg blich di - Oben zu öffnen suchen. Ls liegt uns fern, den Wilhelm TcUauf Teilten Inhalt bin zu zergliedern". Wir betrachten leaigfib si Auststhnmg an sich und wür­digen d e schaustzi l ri ch n fieifhmgei.

Es sei vorwer bemerkt, daß sich der Aufsüh- rtmg eines historischen Ma s nbramas an flnnen Bübn -n immer nnvorhcrg scheue Lchtvie i k i.ten entgegenst llen, die geradezu ein Verhängnis de* tklastikervorste lnn^ n bil>-n. So mir? ans mit»

♦♦ Der zweite Schneefall trat in dieser Nacht ein unb hatte bis ium Morgen nach Feststellungen Meteorologischen In­stitutes die Eroe mit einer Schneedecke von 5 Ztm. überlagert. Zur Zeit hält ein diinneS Schneetreiben immer noch an.

** Für KriegsbeschädigteundRen- tenempfänger, die Auskunft in Militärver- sorgungsangelegenheiten (Rente, Unterstützungen, tüniUidk- G.ieber, orthopädische Schuhe, Lazarett- ausnahmen, Dadrkuren usw.) zu erhalten wünschen, wird durch einen Vertreter der Bersorgnngsabtei» lung der Versoraungsstellc Gietzen am Donnerstag. 20. November 1919, vormittags von 10 bis 1 Uhr, in der Bürgermeisterei Lo mberg a. b. Ohm Sprechstunde abgchalten.

** Sck»uh-Verkauf. Es bmmen in der Turnhalle der Sd.bmLckten «Hute, WesteAnlatte, getragene, gut retkiriexte Militärs chn ür - schuhe zum Preise van 14,50 Mk. und Stief.'l zu 17,50 Mk. pro Paar zum Verkauf. Siehe An­zeigenteil.

* W i ldabl ie serun g. Es wird darauf tingenneien, datz die V?v?rdnung vom 27. Jtlr 1918, letresfend dm BteSel-r mit Wi d, noch in Gelwng ist; es wird ersucht, ben der Stadt zu stehenden StTvt&nianteil an den Städtischen Ccklorhtlfvs äb;usenden. Vergütet werden autzn Den Frack-tous ageu die zur Zeit bestel-2 den Dcchst- pveiie: für SRkIa? mit Decke: für das Pchnd L80 Mark, für Lasen mit Fell: für das Stück 8,50 Mk. Anb^em w.teden für jedes Reh 22,53 Mk und für jeden Lasen 6 Mk. als Ausgleich für dir Steigerung der Pveisr für Decken und Felle b> zMt.

** Eine öffentliche Kundgebung gegen die weitere Zurückhaltung der deutschen Kriegsgefangenen in Frank­reich und Sibirien findet am nächsten Sonntag nachmittag 3 Ubr im grofjen Pa-le des Gesell- schaftsv?reins (Ging nn Gönne stratze fatt. 9te

stv. Mainz, 8 Nov. Ter fitommanbrur bet französischen Betatzungsarmee ter Rhc in lande er- bäht eine Bekanntmackning über die Ausfuhr von Kartoffeln aus tem besetzten Gebiet, n.?ju die schriftliche Genehmigung eines beutfdxrt Versorgungsamtes b-w. 5tvmmunolvtebandes un­ter Be^!aubimmg des Venvalkers des Absendeortes erforderlich ist. Zuwiderhandlungen werden durch die französischen MilitLrg?richte bestraft.

sw. Mainz, 8. Nvv. Degen der den Kar- tofHn durch Frvst und Schnee drohenden Gv> fahren erläftt ein fiandwirt in einem Nachbarorte, der noch 10 Morgen (!) Rartoffdn auszumackvn tat, eine Bekanntmachung, in der er jedem Üäu- Kt, der ihm bei der .Kartoffelernte behilflich iftU die Lieferung seine- WinterbÄrarss an Kartoffeln auf Bezugsschein neben dem Taaelohn verspricht, Anb?rc fiantnuirte geben den Lilisarbeitern neben bcr ®erfüfriguna jeden lag einen Zentner Kar- toffdn gratis ab.

vermischter.

MittionenschieLunlttn mit ausländischem Sprit.

Berlin, 11. Nov Wie bemBerl Tagebt- auS Bielefeld b.Ticbiet wird, wurde die bfr kannte Branntweinbrennern von Schlichte il Steinhagen pvli^i ich gesck»losfen und die Büchs beschlagnahmt wesen der Anschuld guna tr? nMib lionensdnebungen mit auSländi chrm Sprit.

BootSunglück in der Wiker Bucht.

Kiel, 10 Nov (WTB.) Neber ein Boot-- Unglück, das sich am Sonntag früh in der Wiker BucÄ ereiaretc, wird noch gemeldet: Tal gekenterte Boot fuhr im Schl'-pp einer Marin» pinasse und war mit M a n n s cha s t e n, F ra u c« undMädchen,di von einem Tanzvergnü­gen heimkehrten, übtesüllt. Der BootSsteue» mann versuckste, dem allzu arvtzen Andrang bnm Besteigen des Bootes vergeblich zu wehr.n. Ma­rineboote waren sofort zur Stelle, bei betn hoben Seegang konnte aber nur bie Lül te der I» saften gerettet werden Die genaue Zahl der Toten steht noch nicht fest; sie wird annähemo 20 be­tragen.

durckHuführen, daß der G?samteindruck nicht be­einträchtigt wurde und spricht für die sorgfältige Mühe, mit der der Ab.md von Lofrat Lermann ©teingoetter vorbreitet war. Nur notdürftig gegliederte Bo!k5szenen finden in Vorstehendem ihre Erklärung. Tie szenische Einrick ung legte, wie man es bei Lerrn St.-ingvetter gewohnt ist, sorgsam Wert darauf, dem Dichterw rf keine Ge palt anzu- tun und einen würdiaen Rahrnrn zu schaff n. Diese Absichten waren auch diesmal vo.l verwirklicht

Fast daS ganze Schauipie p r anal nar zu ©inuljarfte langen au g beten. Tie Lauptro l<? Dell mar LanS Eisolt jure all n, irr damit s- i .e Befähigung für große klas i che Ausgab.n erbrachte. Seine Auffassung >var g hal:vo.l und wich pathe- tifchen Anivandlungen aus. Nicht so ganz gelang die- Franz Braun als Melchtal, einer Rolle, die Schiller »war mit dichterisch m Pathos erfüllt bat, aber dichterisches Pathos ift nicht das Gl icke wie BübneTrpalhos. Davon astg s h n, war a er auch die Gestalt des Mclchtal sehr sympathich burdigeiübrt. Durchaus männlich und k aftbeioufet gab varry Noebert den W rner Stau facher, würdig, wenn auch etwas trocken Leinrich B c ch - stein den Dalllter Fünst. dlls Ziel Re^^in- »igte sich Rudolf Goll in der Rülli jene auch in einer ernsthaften Rolle wohl v-rwendbar. In die übrigen Rollen der fiandslrnte teilten sich: Wolf Leut- heiser, Wtldelm Ro rfy, LaimS Da rschan , Richard » e 11 b o t n imb me'r h rvorir-terrd Üuiw Erich Weber al 3 Baumgart n.

Glänzettd burdne übrt war die G.stalt des Eef cr, von Ädo.t Teleky, verstand smähig b S in jedes Wort durckdrung-n, auck der B rS P ache burebaui gewachseti, waS man nnt Aus, a me von

5 '.r KartoffelDcrforgung.

Bom Reformbund der Gutshöfe, Bad-Nauheim, werden wir um Bekanntgabe des Nachstelieitden ersucht

Das Koeisarnt Friedberg veröffentlichte unter Berufung auf eme Verfügung des b?ffifd)cn Land^sernährungSamteS dieser Tage eine Bekannt' machung der Karwsfelvertcisungsstelle Ofsenbach (vorn 29. 10. 19), welche leider als irreführend bezeichnet werden mutz. Sie b?darf im Interesse des Verhältnisses zwischen Stadt- und Landbevölke­rung bannenb brr Seridjti^ung, nachdem sie wört­lich oder im Auszüge so jtcmluf) durch alle Zei­tungen der weiteren Umgebung gegangen und, wir die Auszüge beweisen, allaemein irrig aufgefati worden ist. Die tieEaimtmadxung weist »ahl nmästig aus, datz sichnach den bi- heute vorliegenden Meldungen der Aufkäufer bcr Kartoffelrerleilungs- stelle" in 62 Landgemeinden des Kreises Friedberg yrabeiu empörende Fehlbsträge Irr abgeiieferten Kartofselmengen gegenüber dem Liesersoll ergeben würden. Eine Äibljon der Summ/en mutz den Ein­druck erwecken, datz bcr Kreis Friedberg noch nicht

außerordentlich trile klrrnstaatliche Gewalten zer­splitterten TeutfdlTnb. Nach der Gründung des ReidES trat in vielen Punkten eine Erstarrung der Grundcden des Laisenums ein. E^ te.lte in vielen Punk.en die organi.che Weite.,entwicklnng tum E nhei sstaat. Es war vorauszu eh n, datz b i Der Reewlutwn entspr^cktend der Enyoicklung des Einheitsstaates in Frankreich die unita.i ierenden Tendenzen ickfti tzlich in den Vorltergrund treten würden, w e dies in der n -uen Neicksnerrassung, b on erd in Be,ug auf Bcr k Lt - und FL a ytx ei aesdtei)en ist Er priKTt als Ergänzung zu die,er sortschreiteuden Z-ntralisation eine orkanr.'ch rer* knüpfte Tetentrcuiation auf bem Buden der j<fei;en Reld^ver,afjung. Es banb Ü sich in Deutsch and ebeitio wie im 18. Jahrhundert in Frank­reich um eine for sch, ü nbe E tvicklung der Einheitsidee in Teutfd?lanb, tie vom Kaisertum wie in Frantteich vom Königtum vr treten war Es liegt also nur ein Weddel bt Ge­walthaber, nicht eine iceicn:iidx Veränderung des 3e tdiara t'r§ vor. Dement pr chend ist auch im übrigen b.Shcr keine Umformung d s al qtmei; en Eharatters erfolgt Die Revolution bild t in vielen Beziehungen die Fortsetzung des Krieges. Eine Reihe von Eigensda ten, b sonders b r bureau- k.atcsd« Charakter bcr früheren Zeck s.nd fast un­verändert.

Der Redner gibt sodann eine psychologische Analyse bet als Bureaukra ie b zeicksvckcn ratio- nalistitchen Den.1v.ife, die ,ich in vieler Bezehung unfähig erwiesen hat, den gesteig-rten Ausgaben des Krieges und der Revvluti.m gerecht zu roctixn. Er warnt vor weckercn Umwandlungen in der Ridstung einer oligarchischen Gen» therrschast

4«a» BcffCtt, Tie Volkskammer.

rm. Tarmstadt, 10. Nov. Präsident Adelung hat soeben die Einladungen lum^da* lammentrut der Les i chen Vo kslammer für Don­nerstag den 4. Dezember erg?hen lass.n. Aut der Tagesordnung fielen etwa 40 Punkte, an erst:r Stelle die Regi.rungsvar.age b.tr bte ö c f i. «er* t a | f u n g. Dann fall die Regierungsvarlag.' tetr, die Staats,chaldenvcrivaltmig beraten war­ben, worauf die Besprechung versch.ed?ner An­fragen betr. den Bruch des KoalitronsvechteS» gen soll.

Um ben Fraktionen wegen d't letzt h?rrschen- ben sdckvierigen Verkebrsrer ä t is e nvchnia s Ge- lepenleu zu eingehender Stellunmtachme zu ylteit, sind für Dienstag ben 2. unb Mickwoch den 3. Dezember F.ack^nssitzungrn vorgesehen.

Ter Abg. Schreiber (Dem.) steckte ?me Anfrage betr. die Verwntdung he sischer Beam­ten im Reichsdienst an die BockSkammer und fragt an: Zst die Regierung bereit und i t ikr fiagr, darüber Auskunft zu geben: 1. Wiev.el heisifche Stattsangehörige bzw Beamte bnlteit tt den letzten vier 3atmen, insbe ondere aoer e t Er- rttftung der neuen Staotsfvrm im ge amten Reicksdienst Berweickung gefunden und enfprrchk die Zahl der verwendeten hessifcke-n Beamten bet Bevölkerungszisier LessenS? 2. Sind ange ichts bet fortschrectenden Verreich'ichung aller Gebiete unterer Verwaltung mit der ReidtSveg^rung Grundsätze vereinbart worden, die den Antck. Les­sens im Denntenlörper d.s R».ick?s sickteri.e'.ten?

Ter e be Abgsordnete beantragt: Die Kammer Nolle beschlietzen: Die Regierung möge alsoald Den to itcren Ausbau i>s landivirt chaftlichen Mittelschulsttesens in Anyri f nel/men uno auch die Zahl bf?r landwirtschait ichen Winter schulen in Rl/einhessen entsprechend erhöhen.

(9iätc(xrrid)aiti, die nur den Uibcrrang zu einer Drttatur mit Aushebung bcr Vol.sced>:e bilden . ....... _

würoe. Er stellt sodaim die schon vor der Reoo- geistert lau'ck»ende:l Zul>örern, meist jüngeren Jahr- lution vothandeuen uno t»n b.r früheren Lerr- gangen angelBrend, reichen Beis-ckl.

fdrift nicht genügend g förderten Auigab.n dar, um* Der Kreisverein der Deutschen

Auguste Marcks nicht im.uer und b i alLn Tat-

o .r - -. -r- - stellern rpabntebm.it konnte. Karl Bolck gab ben

fdxm nne Jentnng ter Spülleitung, trotz d^t ehrwürdigen Fvih.rtn von A tinghaukm, auch in mannigiacDcn sckrnnetrgreuen die Vorstellung so | der Sterdcszene mit feinem Takt, seinen Neffen

MLrrrrrr und Frauen ohne Unterschied der Partei t einmal ein Viertel seines fiteferungsfollS erfüllt sind vom Vcllsburck» zum Sch.itzc bcr deutschen habe und bar, volle 17 Gemeinden noch gar nicht- Kriegs uno Zevi.gefangenen, Ortsgruppe Gietzen. abgelieiert hoben Nur wer mit den dr^iahrnen von der Reidwvcrclnigung ehemaliger Kriegs-te- zwaiigsnrrtscha.Hieben Vol zugsma nahmen nah r Zrvr-igvercin vertraut ist, Taim aus den ob.n jitierten etnln en» Bezirk-oaus- den Worten entern, datz die ganze Aufstel'ung x-1 »war beweist, mit w lefen Sch.vicrigknt.m m d.e cm Hahte die Zentralacb it bet Karlosf^vers' rgungs- teile zu lUmp cn hat, in keiner Weise aber, welche Gemeinden lieferiäumig find unb roddx md>t Tic Auik-cufer b.r Kart^ss lv rsvrgunsSstclle ver­mögen natürlich nur über bijenig^m ^Tb ie eningen zu beridcken, wckche durch die Au käuser. selbst ge» tätigt werden Zm beutig-.m SKtbite beftand a'.et ür die Grjeugcr das Recht, und damit an» gesicksts der allgemeinen Notlage die Pflicht. täten Kunden bireil zu bckiefer.i, der einen orb»