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** «ich, 9. Sept. Wohl einer der ältesten und der stärkste Verein hiesiger Stadt ist der Turn- Arem, der annähenid 200 Mitglieder zählt. Wre überall und bei fast allen anderen Vereinen lag auch beim Turnverein die Verfolgung seines eigentlichen Zweckes, Pflege und Untergattung br Aurnerei, während des Krieges am B^den. Nach imb nach kehren die Turner wieder zu ihrer Fahne zurück und langsam scheint sich das Interesse für die edle Turnerei wieder zu mehren. Während am Bezirkstnrnfeste in Grünberg 16 Siege an die Fahne des Vereins, und in der Hauptsache von Zöglingen, geheftet wurden, konnten am Vergan­genen Sonntag auf dem Gauturnfeste in Gießen die entsandten 8 aktiven Turner, darunter einer m der Oberstufe, sämtlich schöne Preise mit nach Kms- bringen. Auch das Bergturnfest an der Wasfettuppe (Röhn) wurde vom hiesigen Turn­verein beschickt, iüubei Karl Fey den 23. Sieg er- lockt- Arn nächsten Sonntag, den 14 Sep- tember 1919, veranstaltet nun der Turnverein em Ab- und Schauturnen, wobei allen einheimi- chen Turnern Gelegenheit geboten ist, ihre Kräfte tzw. Leistungen in friedlichem Kampfe zu messen

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Vie Tagung der hessischen landwirt- schastlicheu Genossenschaften.

D a r m st a d t, 10. Seht. Drei Monate später als in den Vorjahren sindet dieses Jahr die Ta- mg der landwittsd-aftlichen Genossenschaften statt. Der Grund der Verzögerung lag in der erst jetzt l> hobenen Verhinderung der rheinhessischen Mit­glieder, an der Tagung teilzunehmen. Der Ve-'

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Kirche und Schule.

^S) Friedberg, 9. Sept. Nachdem die Stadt im Jahre 1902 die bis dahin von ihr getragenem Schul lasten dem Staat übertrug, gewährte sie den dadurch geschädigten Lehrern eine jährliche Orts­zulage von 300 Mk., wie sie ähnlich auch die Ge­meinden Bad-Nauheim und Bingen ihren Lehrern schön früher zugestanden hatten. Im Jahre 1908 verbot die hessische Regierung den drei Städten aber die weitere Gewährung dieser Ortszulagen, um damit einen Truck aus sie auszuüben, ähnlich wie die fünf gröberen Städte des Landes die ge­samten Schullasten zu übernehmen. Da die Lehr­kräfte, die im Genuß der Zulage waren, diese auch weiterhin beziehen durften, derBremserlaß" also nur auf die neuanzustellenden Lehrkräfte Anwen­dung fand, hat sich mit der Zeit der Zustand her­ausgebildet, das; an einer und derselben Schicke für gleiche Arbeitsleistung verschiedene Gehälter bezahlt wurden, ein Zustand, ter für die Betroffenen im­mer als eine besondere Härte empfunden werben kmußte. Nachdem die neue Regierung ftd) nun zur Aufhebung der Verfügung vom Jahre 1908 bereit erklärt hat, beschlossen die Stadtverordneten in ihrer

0 M a r b u i g, 9. Sept. Vvm 2224. Sept, findet hier im Philippshause eine Tagung der Vereinigung der Freunde der Dorfkirche statt.

8 A u s dem O h m t a l, 11. Sept. Nachdem im Grummet- und Getreideernte ihrem Ende cnigegengeböt, schreitet man zur Flachsernte. . aum ein Landwirt, der keinen Flachs gezogen I äite. So sehr hat sich die FlachHucht wieder ge- l,vl>en. Der hohe Preis des Leinöls, der Eigen- !>edarf dieses Oels zum Anstrich und der Gewinn ni-5 dem verkauften Flachs sind genügender An- mi-b zum Flachsbau. Daß man auf ein Wieder- > v blühen der Lemenindusttie schließt, ist ein Irr­tum. Spinnrad und Webestuhl sind längst zerfallen, cbenso ist die Technik der Leinenbereitung als .dLnsindustrie vergessen. Der Landwirt kommt aber euch so beim Flachsbau auf seine Rechnung.

Wandern mrd Reifen. B86er.

** ÖerbftauSflug des Bogelsber- ger Höhen-Clubs. Am 14. Sept, findet der erste Derbstausflug des B. H. C. auf den tzoh>- rooskops seit dem Kriege statt. Bei dieser Ge- legenhett wird Prof. Dr. Roeschen einen Bir- trag über die geschülftlidMi Beziehungen Blüchers zum Vogelsberg halten, nachmittags 1-/2 Uhr.

bat eine größere Anzahl von Blücherbnefen aus den Jahren 18131819 Zum zrftenmal veröffentlicht und erläutert (im ®*h> der Gräten Ernst zu Solms-Laubach, einer Großnrch-t: Blückters). Außerdem hat er auf Grund hon archivatischen Forschungen den Marsch Blü­chers van der Werra bis Gießen quer durch den Vogelsberg (31. Oft. bis 3. Nov. 1813), wo die Spur des Feidmarschalls verloren gegangen war, testgestellt. So darf man mit Interesse diesen Ausführungen entgegensehen. Im Bogels- berger Höhen-Clnb, dessen Tätigkeit während des Krieges etwas ftillag, da em großer Teil seiner Mitglieder im Felde stcnrd, regt sich jetzt wieder neues Leben: viele Zweigvereine haben bedeuten­den Mitgliederzuwachs, neue Zweigverein; tun sich °uf, der Besuch der Klubhäuser ist ein zuneh­mend starker, die Wander urigen setzen neu ein, Jugend- und Schülerherbergen sind in der Bil- tong begriffen, SchneeschuhMndr gründen sich und Wm-terjportveranstaltungen werden in Aussicht ge­nommen.

letzten Sitzung einstimmig, daß den festangesteDen Friedberger Lehrpersonen, soweit sie von der seiner- £n Verfügung betr. Aufhebung der Ottszu- ktroffen wurden, ab 1. April 1919 die Orts- n wieder bezahlt werden. Weiter be- wckligten die Stadtverordneten 16 000 Mark zur Schaffung von Wohnungen im Dachgeschoß der alten Post.

** Friedberg, sl.Sept. Die Evangelisch-. Konferenz für Hessen (Friedberger Konferenz) hält am näckftten Montag, 15. September, von vor­mittags 10 Uhr ab, in Frankfurt a. M. ihre Hauptver.ammlung ab. Neben Gesd)äftlid)em bildet den Hauptgegenstand der Vortrag des Konferenz- vorfttzenden Professor 0. Dr.D ie hl (Friedberg) über bte FrageKirchlicher Neubau oder Um­bau?" Vortrag und anschließende Aussprad-e wer­den dre widftigsten Lebensfragen behandeln, die die evangelische Kirche Hessens heute bewegen.

Marburg, 10. Sept. Torfkirchen- tagung. Nach langer Pause soll am 23. und . ' tember wieder eine Dorfkirchentagung rm PHLipPshmis zu Marburg in getvohnter Sbeife stattfuchen. Eingeteitet wird sie nachmit­tags durch einen programmatisckten Borttag von D. v. Lüpfe überTo rfkircheund Volks­gemeinschaft". Am Abend soll nach einer Tr auer feier für Joh. Fenner die jetzt bren­nende Frage der Organisation der Tvrf- lirdenfreunbe an der Vaud von Vorschlägen Tekan Balzers von Dotzheim beraten werden. Und am Morgen des 2. Tagas wird Pft. Glock-Stum- pertenrod dieVo l k s m i s si^o n in der Dorf- gememde" behaicheln. Jede Auskunft über Woh­nung usw. erteilt gern Pf. Georgi-Ermenrod (Xteli-en). Alle Freunde der Dorfkirchensache sind gerrche zu dieser Tagung besonders herzlich ein­geladen!

»nrrötag, 18. Lev »btt 1919, ^8. Ibt werden auf unser ndunmrernachstehr^. 'Werner ;n >tcv«f iii!ield)rie6enen rnnditöcke ter S, arfu«<t Wieteif frei-

lutXxxr.n-iüsaT der, hinter dem tutinen nn den Äeärrn lur XXIII Nr. 178 = $91 P» Acker, auf btt ^lnburgerLNMll.den latenbnrfiCr stuhvfad )teVebiWingen können »ährend den Amtdnun" efll(M21Ibrmmmttngs ia. eingtltlxn werden eßen. 9. Levidr. VM M-des ^ttsserild'^

' such der Tagung ist ein außergewöhnlich starker, ' S-rade auch aus tem besetzt.n Gebiet. Den R ig^n : oer her)(hiebenen Sitzungen eröffnete wie üblich )yCC Verbandstag bet hessischen landwirtsck)ai'tttchen 1 (der 55.), der heute vormittag

Uhr im Rummel dräu am Bahnhof abgehalten die Begrüßungsansprache des Ber-

1 bandsprusidenten, Präsident der Landwirlsckftrfts- kammer Walther (Lengfeld), der hervorhob, daß «>crzau^..,?orf ime nach dem Umschwung feine crfünt habe, und daß, die larvdwirtschaft- Uchen Genossenschaften wie mit der alten, so auch mit der neuen Regierung ersprießlich zusammen- gcarbeitct hätten, erwiderte der Präsident des San- desermihrungsamtes Neumann. Gr erfcnnte voll und ganz im Namen der liessischen Negierung cm, daß die Landwirtschaft Hessens ih« Pflicht erfüllt habe. Die Regierung habe darauf stets mit Stelz bei den Neick)sstellen hin gewiesen. Bei allem Wohlwollen für die Wünsche nach einem Abbau der Zwangswirtsck)aft sei sie für unsere wichtigsten Lebensrnittel im Interesse der Ernäl>- rung noch unentbehrlich. Der Redner forberte veistär.duiSvolle Zusammenarbeit von Stadt und Land zum wirtsck-aftlichen Wiederaufbau dos deut­schen Boltes. Er betonte, daß die Pflichterfüllung der Landunrte vorbildlich sein müsse für gewisse stteikluslig Elemente in der Bevölkerung. (Leb­hafter Beifall.) lieber dem politischen Patteikampfe dürfe man nie das große Ganze vergessen.

. , .Verbandsdirektor Berg erftattete den Ge - f f t s> b e r i d) t, aus dem her vor zu heben ist, daß der Verband im Geschäftsjahr 1918 von 618 auf 661 Genossenschaften angewachsen ist upd im neuen ^>ahr bereits um weitere 60 zugewommen l)at. §)er Tätigkeitsbericht, sowie die Bilanz, die bei grasten Absd-reibungen mit 272 595 Mk. in Akttven und 272 384 Mk. in Passiven abschloß, sanden die Geuehmigimg der Versammlung. Es wurde daraufhin dem Berbandspr»sidenten und dem Direktor Enttastung erteilt. In einem weiteren Referat.erklärte Aerbandssekretär Saal es im aIlgen;einen für empfehlenswert, die landwittschaft- ftÄen Kreditgenossenschaftcn nicht mit dem Waven- aeschäft zu befassen, sondern eigene Bezugsgeiwssen- schaften zu gründen. Nur in Ausnahmefälten sei eine Verringerung zulässig, die sid> bann aber auf einen engen, leicht überftchbaren Kreis beschränken müsse. Dieser Ansicht ftimmte die Versammlung in er wer Entschließung einstimmig zu, ebenso wei­teren Ausführungen des Berbandsdinkcors Berg über den Ausbau der Orsanisation, in welcher er vor den Gefahren einer allzu straffen Zentvali- satvon wantte und dafür Bezirksbeamte und Be- ftrksbespvechungen empfahl und demontsprechende Vorschläge machte.

Die Aussprache, die sich hieran schloß, war nur kurz. Pu hl mann (Grost-Zimmern) regte an, die Aufnahme der Verbandsbeamten und Ge­nossen s chastsredsner in die staatliche Fürsorgekasse für G;-memdebeamten zu ermögtichen. Kaiser (Gau-Algesheim) gab der Freude der Rheinhest^i, an der Tagung teilnehmen zu können, Ausdruck. Die Landwirte sähen die Notivendigsteit der Bei­behaltung der Zwangswittschast für die wichtigsten Lebensrnittel wohl ein, wollten aber vor den Takt­losigkeiten der aussührenden Unterorgmie geschätzt sein. Kreis st ra ijennie i ftcr Becker berillftet, daß sich der Hessische WsmbauveMmd und der Deutsche Weinbanverbcmd in Fvankftrtt <^gen jede Abbröckelung des Weingesetzes und gegen ine Dop­pelbesteuerung aussprach.

Lebeusnütlelkarie, Äte schnitt 1, ist eiiigetrofsen u. bitte diese von beute ob abznholen. Bin unter Teleichon Nr. 1215 anne toloiien. H. Lnbliuski, Wemhandlung, Damm- strabe 41 [017643

«t. ÖrenTYirtr e. M.. S. Sept. Dte Un­terbringung der während der Eiwsnhr- nresse nach Frankfurt koiumenden Fremden kann als gefidyert gelten, denn schon heute verfügt das Meßamt über 7000 Zimmer in Bürgerhäusern, außer den Hotelzimmern.

mr. Frankfurt a. M., 9. Sept. Das Le­bensmittelamt schloß das H 0 fg u t R e d sto ck, aus dem seit dein Frühjahr an die reick-en Bewohner des Frankfurter Westends Milch das Liter für drei Marr verkauft wurde, obgleids das Hvsgut seiner Lieferunaspflicht an die städtischen Krankenanstalten und Kinder krippen nicht nachkam.

mr. Frankfurt«. M., 9. Sept. Die gesamte Stadt soll jetzt mit W a s f e r m e s s e r n vergehen werden, da die Wasserverschrendung für die städti­schen Pumpwerke katastrophal zu iverden droht.

Frankfurta. M., 10. Sept. $>cute nacht Iwb die Krinnnalpolizei im Braunscheu Kunst- Salon, Goethesttaße 31, die hochelegant eingerich­tete Spielhölle auf, in der 50 Männer und Frauen annefend waren. Tie vorgefundenen hohen Geld­beträge und die Spielgeräte verfielen der Be­schlagnahme.

= Frankfurt a. M., 10. Sept. Im Ost­bahnhof stießen zwei Rangierabteilungen mit solcher- Wudft sich in die Flanken, daß eine Anzahl Wagen umstürzte und die Gleise etiua 12 Stunden ver­sperrten. Der Materialschaden ist bedeutend, Men^ schenleben kamen nicht zu Schaden.

[] Aus de m mittleren Lahntal, 9. Sept. So schnell wie in diesem Jahre sind dank des günstigen Erntewetters die Getteidefel- der selten geleert worden. In den hcssisd'en Tör- sern sind schon seit Wochen die Dreschlmaschinetr in Tätigkeit und hier und da hört man auch, daß feer Dreschflegel wieder zur Hand genommen wurde. Tie Ernte ist reichlicher ausgefallen, wie man dachte, sogar die Bergücker lftlben gute Erträge ge­bracht, wenn auch das Stvoh et.vas kürzer ge- bltebm ist. Im Gegensatz zu den Frühkartoffeln, bte einen knappen Ertrag barboten, versprechen di« Spatkardoffeln reicher auszufallen, wie in den ver­gangenen Jahren, die Stöcke zeigeir reichen Ansatz und dazu außergewölftilich dicke mchlreiche Klwllen. Der Staird der Hackgcmüse läßt infolge der Tnxken- h-stt/ besonders in den Berglagen, zu wünschen 6bng, besonders unangenehm für diejenigen Land­wirte, die nickft viel Heu und Grummet einfahren konnten. Mit dem Obst ist in diesem Jalwe nicht Piel zu wollen, den besten Behang zeigen die Bivw- bäume, Aepsel gibt es weniger und Z.vetschen nur mit ganz seltenen Ausnahmen. Im allgemeinen hat sich in diesem Jahre jedochi der alte Spruch wieder bewahrheitet, dast die Sonne fo leicht nichts verderbt.

f] Marburg, 9. Sept. Der heute hier ab» gehaltene Herb st-Pferdemarkt bradjitc einen Auftrieb von 234 Tieren. Die Preise bewegten sich zwischen 15007000 Mk. Trotzdem Hunderte von Lmidivirten aus den umlieaendeir Kreisen und den angrenzenden darmsdäöttfchen Gebietsteilen den Markt bevölkerten, blieb der Handel flau. Der »ordere Teil des Viehmarktplatzes bildete ein ein« ,iges Nomadenlager.

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Eingesandt.

St Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik mdm Artikel übernimmt die Redaktion dein Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)

In der ersten ordentlichen Generalversamm­lung des Eisenbahn-Konsumver c ins ollen der Vorsitzende des Vvrstandes, Obe reifen» babnfetTctär Wagner, und der Geschäftsführer des Konsumvereins Gießen und Umgegend Diener, eine Vereinbarung getroffen haben, die der zweitem orbenthden Generalversammlung am 14 Seht vorgeschlagen werden soll. Ein Mitglied des Eisen- bahn-Konsumvereins, das nicht beabsichtigt, bei der Verschmelzung der beiden Vereine in den Kwi> lumverem Gießen und Umg. überzutteten und auotritt, bekommt nur seinen Anteil von 40 Mk. ausbezahlt. Vom sonstigen Vermögen erftäl! ts urchts. Die Mitglieder, die ht den Konsumverein Gießen und Umg. übertreten, bekommen außer ihrem Anteil von 40 Mk. 10 Mk. rwi Vermögen gutgeschrreben, so daß ihr Anteil beim Konfum- verern Gießen und Umg. 50 Mk. beträgt. TaS ganze Vernwgen des Eisenbalm-KonsumvereiuS geht an den Korcsnmverein Gießen und Umg. über Tie meisten Mitglieder werden übertreten, da fit dann vom Vermögen weingstens 10 Mk. haben Es totrb also em gewisser Zwang auf die Mit- glteber ausgeübt, in den Konsumverein Gießen und Umg. einzutreten.

. Wenn man von Dorf-Güll nach Lich fahren will, kann man bei trockenem Wetter einen di­rekten Feldweg benutzen, der beim Jägerpfad die Euenbahnttnie Butzback,Lich schneidet und hi-r am Eingang des gräflichen 5Avsterwaldes auf eün gut chauffierte Straße stößt, die über halb der Eckenbabnbrücke auf die Hauptstraße mündet. Aber bte,er kurze Waldweg ist -verboten, wie die beiden Holztefeln an den Straßenenden besagen, und darf nur (wievft im Jahre?) zur Abfuhr gräflichen Holzes oder Grases benutzt werden und zwar aus dem Grmckte, weil seinerzeit eine Nachbargemeinde zum Bau des Weges keinen Beitrag gezahlt and die gräfliche Forstkasse ihn auf ihre Kosten aus- fuhren mußte. Es wäre doch an der Zeit, den Weg freizugeben. ZA,

Wir bringen ein in Geschmack unb Äroma bedeutend veredeltes Fabrikat, LNischrvare, in den Handel, welches nach einem zum Patent angemelbeten, oerbeffer- erfahr en hergeftellt ift. Das- selbe ist trott her mit der Zuberei­tung der Ovohstoffe verbundenen tzohen kosten zu folgenden, unter heutigen Verhältnissen niedrigen Preisen in den Eigarrengeschäf- ten erhältlichk

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Eine Baumwollbank in Bremen«

. Berlin, 10. Sept. (W. B.) DieVossische Zeitung" melbet aus Rotterdam: DieNruvorl Firnes" veröffentlichen folgendes Telegramm ihres Langer Korrespondenten: Ein maßgebender deut Idjer üinanjmann erklärte mir, die miserable Lage der deutsd)en Baumwollindusttte zwinge Deutsch­land, sich nach Mittel und Wegen zur Finaii- zrermig des Imports von roher Baumwolle umiu- leben. Der Reichskommissar für Textilien, Weibel, K nac§ Unterredung mit den bedeutendsten deut­schen Banken zu der lieber^cugung gekommen, daß oie deutschen Banken den Baumwollimpvrt nicht in Dollarivährung garantieren können, toeil sie mit ähnlichen Garantien schon überladen seien. Der Wr beraufban d r deutschen Baumwil i buftrie leiiebod) bei Dollarkreditzahlung unmöglich, da diese Zahlung sid) auf über 300 Millionen Mark belaufen und die Markvaluta ganz zu Grunde richten würde. Es sei der Plan entworfen wordeii, eme besondere Bau m wo Nb an k in Bremen 5u gründen, die mit d^m legitimen Banmwoll- lianbcl M m Hand arbeiten soll. Die Bank soll unter Kontrolle der amettkanischen Regierung und erner amerikanischen Finanzkorporativn stehen. Das Kapital der Bank soll 300 Millionen Mar» betragen und aus Schuldverschreibungen der Städte Köln, Bremen, Hamburg und Danzig bestehen Diese Städte repräsentieren höhere Werte als Schuldverschreibungen des Deutschen Reiches, b* die Stäbte so gut wie unter der Kontrolle bei Entente stehen. Die Bank würde alle Baumwoll- sendungeii in Empfang nehmen und sie an die Spinnereien weiter senden. Die Bank erhält banx ihre Zahlungen in Mark und investiert dieses Geld wieder unter amerikanischer Kontrolle in Schuldverschreibungen der genannten Städte. Folg­lid) schuldet die Baumwollbank den Wett des ganzen amerikanischen Baumwollimports einerseits und besitzt anderersefts alle Markvahlungcm für abgeheferte Baumwolle plus 300 Millionen des eigenen Kapitals in den erwähnten Stadtobliga­tionen.

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