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Zweites Blatt

Sletzener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberhesien)

Donnerstag, 5. Juni (919

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auf Lager.

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ßtraSe 49.

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«unten Ministerium beauftragt. Dem Schul-

Kreis Bensheim, übertragen. Der Bahn

Talent zeigt, so wirb er doch fortleben als Er-

Zeuilleton

zu

Die Telepbonie mit dem Sonnenstrahl.

ist

Die

sehr

de r ) zu

Die Handhabe zum Einschreiten bietet die mbnung über die Kartoffelversorgung vom Juli 1918, die int § 11 Satz 5 bestimmt, > durch Rechtsgeschäft über die sichergestell- Mengen nur zur Erfüllung der Verpflich- ig zur Lieferung verfügt werden darf, und im § 18 Zuwiderhandlungen mit Gefäng-

wird etwa

!be Menge Prüfen Sagebett

Bang, 4. verschiedenen christlichen land, hinter

lijci:- v son­

der österreichischen Polizei, Bare sandte über die Stimuui ig n.:i greß vor 105 Jahren.

er mir Ueberglücklichen geboren nnirbe. ich die Komposition desSiegfried", BK1 ich mich seit 11 Jahren unter brodln d-tn unerhörter Fall! Kerner hat geglaubt.

die Verwertung natürlich leichter sein, als in dem nebelreichen England

wirtschaftlichen Paragraphen deutschen Bedingungen wesentl

machen, wenn die Länge des benutzten Strahles groß genug ist.

Durch Vergrößerung des Spiegels uitb der elektrischen Kraft lassen sich sehr gut auch größere Entfernungen durch den Lichtstrahl überbrücken Die Erfindung wird von besonderem Wert sein für Schiffe, die in einem Hafen vor Anker gehen unb sogleich mit den Hasenbehörden Verbindung haben wollen. Die Legung von relephonischen und telegraphischen Leitungen bringt eine große Ver .sögerung mit sich. Durch diese Erfindung aber kann ein Schiff sofort mit der Küste in Verbin­dung treten, indem es einfach die Sonnenstrahlen oder die Scheinwerserstrahlen benutzt. 5abei ist o? ganz umnöglich, daß jemand dem Gespräch zuhort/'

Sehr große Möglichkeiten eröffnen sich für die Erfindung aud) bei ihrer Benutzung im Luft-

milde rn. Erst wenn der Wiederau Pbau des Lebens in Deutschland möglich sei, werde der Bolschewismus und die Gefahren, die durch der­artige revolutionäre Umtriebe auch für die anderen Länder entstehen, beseitigt werden können

Trmrungsbeihilfen in Berlin.

Berlin, 5. Juni. Infolge davon, daß die Groß-Berliner Gemeinden ihren Angestellten eine weitere Entschuldungsbeihilfe von 1200 Mark für die Verheirateten und 1100 Mark für ötc Unverheirateten gewährt haben, verlangen auch die Angestellten der Großen Berliner Stra­ßenbahn, wie dieMorgenpost" meldet, die­selbe Zuwendung. Im Falle der Ablehnung dieser Forderung, sie bedeutet für die Gesellschaft eine Ausgabe von 12 Millionen Mark, drohen die An gestellten mit dem Streik, der gerade zu Pfingsten einsetzen dürfte.

Die Leiche der Frau Rosa Luxemburg.

Berlin, 5. Juni. Nach derMorgenpost" wurde gestern die Leiche der Frau Rosa Luxemburg von einigen bekannten Frauen der Verstorbenen, sowie deren langjährigen Sekre­tärin und Freundin erkannt. Auch die den Zeugen vorgelegten Handschuhe und das Medaillon wur­den als das Eigentum der Frau Rosa Luxem­burg erkannt. Darauf ist die Leiche zur Beerdi­gung freigegeben worden.

Brnheriikhtem erleicht anzuwendal * Dankschr. Doppel 1-3 Zimmern. Beta interhoff.IrauM

(6. Juni.)

Hn tragischer Unstern liegt häufig über den barmen großer Männer. Es ist, als ob die r in der Schöpfung des einen Genies sich erschöpft hätte. Tas bekannteste Beispiel ist vn Goethes Sohn und Goethes Enkeln, die deutenden .Anlagen sich in unfruchtbarem 4*» verzettelten und an ihrer inneren Zer-

Frieben.

Juni. iWTB.'j Die Leitungen der römisch-katholischen und Organisationen in Hol

Entschließung, in der die Aussicht ausgesprochen wird, daß es im Interesse der Wiederherstellung bet, guten Beziehungen zwischen den Völkern Europas sein wurde, wenn sich die. Vertreter der alliierten Regierungen entschließen fönnten, die

A«s Statt und Land

Gießen, 5. Juni 1919. beitSPlan im Obst- und Gartenbau Monat Juni.

verkehr, wo es möglid) sein wird, daß man vom Erdboden aus mit einem langsam sich bewegenden Luftschiff solange in Verbindung bleibt, als es sichtbar ist. In einem sonnenreichen Klima

. , . denen 500000 Personen stehen, schickten an die niederländische Regierung und den Obersten Kriegsrat in Versailles eine

Wi e damals in Wien öffentliche Meinung ist mit dem Kongreß unzufrieden. Uebcrall beklagt man sich' darüber, daß es zu keiner Einigkeit kommt und daß, ic länger bie Verhandlungen dauern, desto wcuigei Aussicht dafür vorhanden ist, daß Ordnung uitb Gerechttgkett ie wieder hergestellt werden. Man sagt, datz der Kongreß enden wird, weil er eben einmal enden muß, aber daß er bie Dinge in anfl ^iel schlechteren und gefährlicheren Zu stand hinterlassen wird, als sie roaren, bevor er d^ann.Nein, Sie haben mtreebt", ruft bi, "SDarlri News", bie dieses Zitat bringt, dem Leser SU.Es handelt sich nicht um einige Sätze aus dem letzten Kabelgramm unseres Parisri Bericht erstatters. Die Sätze rühren vielmehr i < nut- einem Bericht, den ein Geheimagem bi in b lief

füller der Aufgabe, die ihm der Vater schon bei der Geburt gesetzt:Meine Werke der Welt erhalten."

DägliÄ gfcfeen, bei trockenem Wetter abends jtzen. Dünger auf Hansen setzen und stark dnrch- chten. Gemüsebeete flüssig düngen. Gemüse be- ustln. Buschbohneri, Endivien, Rettich säen.

Eine aufsehenerregende neue Erfindung ... von dem Londoner Professor Dr. A. O. Rankine

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** Amtliche Personalnachrichten.

riiuuno-''Vortragende Rat im Ministerium der Justiz 2 von leöl-rem a eimer Oberrustizrat Wilhelm Schwarz in ,-Pien poft= und w mftabt wurde unter Verleihung des Amts- k fvittiPnullIIÖ i 2 017 1* »m i fr Xat QU zv «s A Rav

daß ich dazu noch kommen würde. Und nun mußt du diesen letzten Mt hören, die Erweckung der Brünhilde,Mein Schönstes?"

In der Seligkeit über dies Glück kompoirterte dann Wagner noch dasSiegfrred-Jdyll", das man alsdas erste Wiegenlied" charakteri­siert hat,dem glücklichen, spielenden Kinde von seinem großey. Vater gesungen". Wagner hatte den Sohn, dessen künstlerische Begabung bald her­vortrat, für den Beruf eines Architektm und In­genieurs ausersehen: aber zugleich hat er öfters betont, daßmein Junge für das Rechte sorgen" soll, d. h. daß er eintreten müsse für das Werk des Vaters und für die Erhaltung der Bapreuther Ideale. Und in dieser Äufgal«! hat Siegfried Großes, Unvergängliches geleistet. Nachdem er zu­erst Studien an der Technischen Hochschule in Eharlottenburg obgelegen hatte, kam seine musi­kalische Begabung so entscheidend zum Durchbruch, daß er nach Frankfurt a. M. zu Humperdinck ging und sich hier in der Musik ausbildete. Siegfried Wagner ist dann als Dirigent in zahlreichen Kon­zerten auf getreten, in denen er bie Werke seines Vaters oorführte, und war bei den Bayreuther Festspielen in entscheidender Weise tätig. So wurde er zum würdigen Verwalter des großen Erbes, und was er von dem Vater ererbt hatte, erwarb er, um es zu besitzen.

$n seinen eigenen Kompositionen vermied er es, den Spuren des Vaters zu folgen; er schritt weiter auf den Pfaden seines Lehrers Humperdinck. Er hatte wohl erkannt, daß seine Begabung auf dem Gebiet der volkstümlichen Musik und der komischen Oper lag, imb daß er hierüber lurleugbares Talent besaß, bewies sein häufig anfgeführtes ErstlingswerkDer- renhäuter", zu dem er selbst den anmutigen Text verfaßt hatte. ^Jst ihm auch in den folgenden Werken: ,J£er Herzog Wildfang",Der Kobold", Bruder Lustig" und(Sternengebet" der große Wurf nicht gelungen," urteilt Prof. Fritz Bol­bach,so vermögen fv*, trotzdem ixe Hoffnung auf Bedeutendes wachzuhalten." Wenn aber auch Siegfried Wagner als Komponist nur ein hübsches I

ber bisherige Regierungspräsident von Köln, von Starck, ernannt.

Die Austtandsbewegung in Zrantteich.

Versa illes, 4. Ium. (WTB.) Tie Au - standsbewegung m Frankreich lurfjm, wie die Blatter milteilen, gestern noch an Nm fang zu. In den Vororten von Paris allein ff-.r 250 000 Arbeiter. Tie Omnibus- und Straße-, ba'hnangestellte-i, die gestern die Arbeit ntetcr legten, beschloffen gestern abend in stark besuche Versammlungen, mit'den Mctallarb.i.ern und Untergrundbahnange stellten gemeinsame Sech zu machn und gleichfalls den allgemeinc.: Aussta w für das ganze Pariser Gebiet auszurufen. Angestellten d c Untergrimdbrchr.en unp bi: Mc- tallarbeiter beschlossen Heftern nachmi tag in einer Massenversammlung im Bvis de Boulog-re ein* stimmig, nich eher zu arbeiten, bis ihre Forde rimgen bewilligt seien. LautMatin" werd d die Clektrizitatsarbeiter iptb die Eisenbahner bfv Pariser Gebiets zu dem großen Ausstand Stel< lung nahmen und sich möglicherweise der B- wegung anschließen. Lautöumanite" stell c fick, die Regierung in den Dienst der Sich der Arbeitgeber. So waren verschiedene Arbeiter der Metallsabrik Neuillh benachrichtigt toorben, man werde sie einziehen und in Kolonialregimen' ter stecken, falls sie die Arbeit nicht Widder auf­nehmen. In der Metallbranch schinen Unter Handlungen zwischn Arbeitern und Arbeitgebern bevorzustehen. Die Arbeitgeber scheinen auf die Forderungen der Arbeiter ringeben zu wollen.

Die Drahtverbindung mit Paris unterbrochen?

Berlin, 5. Juni. Nach einer Meldung desBerl. Tageblattes" aus dem Haag, lagen int Haag un_beftätigte Gerüchte vor, daß die Drahtverbindung mit Paris un t e r b r o ch e n sei.

Dir Kvhlcnausfuhr in Englanö.

London, 4. Juni. lWTB.) Reuter. Unter­haus. Sir Auckland Geddes gab bekannt, daß wegen der ernsten Lage der Kohlenindustrie ber Export von Kohlen für 12 Monate, vom Juli 1919 ab, auf 23 Millionen Tonnen, gegen 34 Millionen Tonnen im Jahre 1914 und 77 Millionen Tonnen im Jahre 1913, herabgesetzt wird.

Holländische Bemühungen für einen urildenri

dringend, die unterstellten Behörden nach- ich anzuweisen, von den Strafbe- 6. m. b. [im mutt gen gegen die Erzeuger, die Kar--

gcmacht worden: Er verwendet die Sonnenstrahlen oder auch andere Lichtstrahlen als Ersatz für Den Telephondraht zur Ucbmnitflung der menschlichen Stimme aus weite Entfernungen. Die Erfindung hat den Vorteil vor der drahtlosen Telegraphie oder Telepbonie, daß das auf diese Weise ver­mittelte Gespräch von niemandem belauscht wer­den kann. Deshalb erregte sie während des Krie­ges die Aufmerksamkeit der englischen Admiralität, weil sie eilte vollkommen geheime Nachrichten­übertragung gewährleistete. Solange die Feind­seligkeiten dauerten, wurde die Sache als streng vertraulich betrachtet, nunmehr aber hat Dr. Ran fine in einem öffentlichen Vortrag seine Methode erklärt und vorgeführt.

Zwei elektrische Instrumente wurden von ihm in einiger Entfernung aufgestellt und rin Strahl elektrischen Lichts von dem einen zu dem andern projiziert. Ranfine sprach bann in den Auf- nahmeappavat, der einem kleinen phonographi- schen Trichter älynelt. Der Lichtstrahl war auf einen kleinen, erbsengroßen Spiegel reflektiert, wobei der Spiegel die Stelle der Nadel des Plwnographen entnimmt. Mittels eines elektri­schen Apparates und der Verwendung des Ele­mentes Selen rum riefen nun die Wellenbewegun­gen der Stimme korrespondierende Wellenbewegun­gen des Lichtstrahls hervor, die von dem Emp- fangsinstrument aufgenommen wurden. Rankines Stimme war an dem Endpunkt des Strahls so klar und deutlich zu hören, wie wenn er selbst dort stände. ,^Jch habe schon verschiedene Otespräche auf eine Entfernung von zw. i und mehr Kilometer geführt, wobei ich die Sonnenstrahlen für die Ver­mittlung benutzte," erklärte Ranfine.Und es ist nicht die geringste Schwierigkeit, auf eine Ent­fernung von 15 Kilometern sich verständlich zu

in Siegburg, wurde iw Genehmigung feines Ab­schiedsgesuchs mU ber gesetzlichen Pension zur Dis­position geltellt, Hauptmann Hotzel an Dienst­leistung betm Bersorgungsamt 7. <8.#sL komman­diert, die Lts. Grüne imb Schlesinger im Inf.-Regt. 118 auf chr -Gesuch zu den Reserve­offizieren des Regiments übergeführi, Hauptmann Pohl im Faßart.-Regt. 3 der Abschied mit der gesetzlichen Pension bewilligt.

** Zwischensemefter. Da über das von der Gießener Medizinerschaft beantragte Zwischensemester irrtümliche Ansichten ver­breitet sind, bittet uns der Presseausschuß oer Gießener Medizinerschaft, nachträglich zu be­tonen, daß dieses Zwischensemester lediglich in der Abhaltung von Kursen bestehen, aber den Teilnehmern als volles Semester ange­rechnet werden soll.

** Aus dem Stadttheater­bure a u. Am Dienstag den 10. Juni findet auf vielseitiges Verlangen hin eine Auffüh­rung der OperetteDie tolle Komteß" durch das Bad-Nauheimer Kurtheater statt. Vorbestellungen bittet man in dem Briefkasten des Stadttheaters niederzulegen.

' **. Eine Ortsgruppe Gießen des

Vereins Deutscher Chemiker ist am 22. Mai hier aegrünbet worden. In ber zweiten Sitzung vorn 2. Juni, nach einem Bericht des Herrn Pros. Dr. Brand über Zweck und Ziele des Verrins Deutscher Chemiker, insbesondere der Ortsgruppe Gießen, traten ihr 57 Mitglicker bei. Die Ortsgruppe setzt sich außer schon im Berus stehenden Kollegen aus einer bedeutenden Anzahl Studierender zusammen.

Landkreis Gießen.

N. Reiskirchen, 2. Juni. Eine rohe Tat bvllführte ber 8jährige Sohn bes Lubwig Nürn­berger II. Mit einem Taschenmesser stach er so lange an jungen Stallhasen eines hiesigen Gast­wirtes herum, bis einige verendeten, den anderen stach der robe Junge die Augen aus und warf sie ins Wasser.

Hessen-Nassau.

Schweres Automobilunglück.

Königstein i. T., 4. Juni. Das den Verkehr zwischen Königstein und dem Hochtaunus vermittelnde große Personenauto fuhr Samstag vom hiesigen Bahnhof mit etwa 35 Per­sonen ab. während es vorschriftsmäßig nur 16 bis 20 Reifende aufnehmen darf. Dre Reisenden hingen, wie Augenzeugen mitteten, wie Fliegen auf den Trittbrettern, dem Motor, und hockten dicht beieinander auf dem Dach. Bei dieser gewal­tigen Mehrbelastung geriet der Wagen, als ber Führer während der Bergfahrt hinter der Stadt eine höhere Geschwindigkeit einschalten wollte, ins Rutschen und rollte mit zunehmender Ge­schwindigkeit talwärts. Der Reisenden bemächtigte sich eine furchtbare Panik. Sie sprangen während ber faufettben Fahrt ab. Hierher fiel zunächst bie Ehefrau Anna Müller aus Niederreifenberg vor das Auto, wurde überfahren und sofort ge­tötet. Tie 41jährige Anna Sell aus Nieder- reifatberg erlitt das gleiche Schicksal und starb nach kurzer Zeit. Bier Männer trugen bei dem Abspringen schwere Bernbrüche, zahlreiche andere Personen trugen mehr ober minder schwere Ver­letzungen davon. Tas Auto fuhr schließlich gegen zwei Bäume, an denen es zum Stillstand kam.

= T ie z, 4. Juni. Bürgermeister SHeu­er n wurde mit der Leitung des Unterlahnkrrises beauftragt.

ÄinMMt-L fmbbfibtrSninme* mOrtenbergunöbet- teneitöneten 2 entwichen unoa

Sport.

Marburg, 3. Juni. Am (Sonntag den 25. Mai trafen sich in Marburg zu einer sport­lichen Veranstaltung die Sports- und Fuß­ballvereine des Süd- und Ostbezirks. Neben einem Fußballwettspiel, das zwischen zusammen- gestellten Mannschaften ber Vereine von Gießen, Wetzlar und Dillenburg einerseits und Marburg, Frankenberg und Gladenbach anderseits ausge­tragen worben ist, fand ein 4-Kilometer-W alb- lauf über schwieriges Gelände statt. Die Betei­ligung 'war sehr rege und es wurden gute sport­liche Leistungen erhielt. Unter sehr scharfer Kon­kurrenz konnte Herr Hans Toth vom Sportverein

<Wt.

«egen bett Kartoffekschleichhanbel.

i Aus den Mitteilungen des Reichsernäh- poigsminifteriums:

I Der Schleichhandel mit Kartoffeln hat AO Umfang angenommen, daß die Beliefe- mg ber Bedarfskreise ernstlich bedroht er- tteinf. Vielen, besonders in der Nähe der Großstädte gelegenen Kommunalverbänden »erben durch Hamfterfahrten täglich meh­rere tausend Zentner Kartoffeln ent» pgen. Das Reichsernährungsministerium er­blickt daher durch Rundschreiben vom 21. Mai 1919 die Regierungen der deutschen Freistaa-

-ir bis zu einem Jahre und mit Geldstrafe llrlinlfi? W 10 000 Mk. oder mit einer dieser bei- m Strafen bedroht. Die Geldstrafe muß bei D^^^E^Mtzlichem Veräußern von Vorräten E» gehört zweifellos der Verkauf in den w M wertöfianbet mindestens dem zwanzig- niaia j)fn $ßert der Vorräte gleichkommen. Nach

der Verordnung über Kartoffeln vom RS&tt-älOtb September 1918 find alle Kartoffeln sicher- BrMü'wwuewal teilt mit Ausnahme derjenigen, die der KWqui Wtei*itbtoiri zu seiner eigenen Ernährung ober zu iMkämGlelsoeM> |efner Wirtschaftsangehöcigen und zur Mteckilkung seines Saatgutbedarfes benötigt.

aelbfreie 6inienbw«l?Ministerialrat" mit ber Wahrnehmung ber bezogen w" Hverrichtungen eines Ministerialrates in bem Angebote' * - r*.....j *' *

^^niSiS'S ^ntnärter Adam Pfeiffer aus Gronau f >de eine Lehrerstelle an ber Volksschule zu Bür­detelx t Kreis Bensheim, übertragen. Ter $abn=

Jnri} Auf ibie rote Spinne achten. Tomaten Affen beschnitten werben. Erdbeeren täglich pflü- jt (grbbeerbeete sauber halten. Fruchtttagenba !bslckäume gießen, flüssig düngen. frisch ge- lartAten Bäumen und an zu voll besetzten Bäu- Ki Früchte ausbrechen. Firmieren junger Obst- iumt Anheften und Absperren der Triebe. Weirn jyrfledm zu befürchten, Obstbäume mit Knpfer- Mikhe spritzen. Rosen mit Schwefelstaub be­sten gegen Mehltau. Aeuaeln der Rosen auf i? treibende Äuge. Karthäusernelken und Bren- wtijt Liebe säen. Verblühte Frühjahrsblumen- abräumen und neu bepslatrzen. Hacken und

LaudittabelL Mn in den Schleichhandel verkaufen, rück- 387. unMslos Gebrauch zu machen. Gegenwärtig nügen sich die Behörden vielfach mit der chlagnahme der zu Unrecht verkauften Vor- t, lassen aber den Verkäufer straffrei aus- __________M Sine Besserung der Verhältnisse kann nrjdoch nur von einer scharfen Anwendung der Mdril M.2.-jtllenben Strafbestimmungen auch gegen rg's SMulintdtefen erhofft werden.

Eetzte Nachrichten.

Das uralte deutsche Köln".

Köln, 5. Juni. (WTB.) ÄeKölnische Heilung7 meldet: In ber gestrigen Sitzung der Kölner Stadtverordne enversamm- l un g wurde einstimmig folgender Beschluß gefaßt: Tie -stadtverordnelenversammlmrg van Köln, die Vertretung der größten rlzeinischen Stadt, lehnt die in Mainz und Wiesbaden von einigen un­verantwortlichen Personen proklamierte rheinische Republik mit aller Entschiedenheit ab. Tie Be­völkerung Kölns, ohne Ultterschied des Standes, der politischen .Parteirichtung und des religiösen Bekenntnisses hat mit diesen politischen Phantasten nicht das mindeste zu tun. Das uralte de« t- I che Köln fühlt sich mit bem deutschen Vater­lands in feinen bittersten Nnglückstagen fester ver­bunden denn fe.

Aus dem Sachverstand igcnrat für die Kohlenwirtschaft.

Berlin^ 4. Juni. (WTB.) Am 3. und 4 junt fand unter bem Vorsitz des Mimsterialdi- «ktvrs Dr tM eh den bauer im Reichswirt Icyastsmunstenuin bie dritte Tagung des Sach- die Kohlen wirtschaft statt. Tcr Entwurs der Ausführungsbcstimmungeu zum Kohlengeietz lag gedruckt vor: Er enthält 122 Pa­ragraphen und 'weist die wichtigen in den früheren errungen des Sachverständigenrates seitens ber Arbeitnehmer beantragten Änderungen auf. Tie Arbeiter- und Angestelltenoertreter sind sowohö N.Aunichtsrat des Reichstohlenoerbandes wie im Ausiichtsrat der 'Bezirks- und Kohlensyuditate ver­treten. Im Verband und in den Smdikaten ist auch je ein Arbetter als Vorstandsmitglied vor­gesehen. Lebhafte Erörterungen knüpften sich an die Frage der Mitgliederzahl und die Zusammen­setzung des Reichskohlenr ites. Es wurde schließ­lich mit starker Mehrheit beschlossen, in dieser Beziehung nichts zu ändern, nur bie bergbaulichen Kreise mußten einen Unternehmer und einen Ar­beiter an den Gasanstalten, bie für ihren Gas­koks zu» > einem eigenen Syndikat zusammen ge­schlossen werden, abgeben. Bemerkenswert auf dieser Tagung ävar bie starke Betonung der Verbraucherinteressen. Fast ernftimmig wurde beschlossen, in den Ausiichtsrat des Reichs­kohlenverbandes, der das wichttge Recht der F e st- setzungderBrennstofsverkaufspreise 'bat, einen Vertreter der Verbraucher wählen zu lassen. Eine aubere wichtige Aendenmg gibt den Minderheiten im iReichskohlenperband, insbesmbere den mittelbeutfd)en Braunkdhlenreoieren, stärkere Rechte. Tie 'Verhandlungen verliefen ruhig und sachlich und .waren auf allen Setten von dem guten Willen 'getragen, den gemefnwirtschaftlicheu Gedanken des Gesetzes unverfälscht und wirksam auszudrücken.

Eim Erklärung des Frauenbcirals im Reichs- ernährungsminifterium.

Berlin, 4. Junr. (WTB.) Der Fr au en- betrat tm Reichsernährüngsrninifte- rium gibt nachstehende Erklärung ab: Tie Frauen des Frauenbeirates im Rrichsernähruugs- mntifterium erkennen in den Bedrugungen des Friedensv aj^t rages , nach ^welchem von ims die Abgabe unseres schon geringen und überdies fihr geschwächtem iViehbestandes in großer Höhe gefordert wird, eine Maßnahme von grausamer Hätte und unabsetzbaren Folgen von Leid und Tod. Würden die Bedingungen durchgefühtt, bann müßten 'weiter Tausende von werdenden und ge­wordenen Müttern, Tausende von Säuglingen und Kindern aus Milch- und F-^mangel zugrunde gehen. Unerträglich würde das Gewissen der Frauen der ganzen Welt belastet luerben, sollte biefer langsame, aber sichere Morb von Müttern, Säuglingen und Kindern sich iueitcr vollziehen. Von diesen Folgen wecken am schwersten die breiten Volksschichten getroffen, frei davon bleibt aber keine Mittler und kein Kind des deutschen Volkes. Wir Vertreterinnen der deutschen Frauen im Reichsemährungsmiittsterium hatten <m bem Glau­ben fest, baß die Frauen ber ganzen Welt in ber Einigung in bem BegriffMutter und Kind" sich für Deutschlands Kinder und Mittler ein» fetzen werden und mit Deutschlands Frauen eine Milderung der Bedingungen verlangen werden. Ein Staatstominissar drr befetztcn Grtziete im Westen.

Berlin, 5. Juni. Zum Staatskom­missar der besetzten Gebiete im Westen wurde

i'rcit zugrunde gingen. Es gibt aber auch cheispiete, und unter diesen ist das bedeu­te ter Sohn Richard Wagners, der am 6. Ium Gcbuttstag feiert. Der Stern des der in den Nachkommen in schwachem Vttleuchtet, wird diesen zum Unstern, wenn M bie Grenzen ihres Könnens erkennen W selbst weise Beschränkung auferlegen.

F1 c 9 fried Wagner, in bem die musi- Begabung seines Vaters fortlebt, hat diese Mge Selbstbeschränklmg in vollkommener durchgeführt. Geboren in einer Umwelt, L r eines Fürsten der Kunst

'^.begrüßt mit einem Jubel, wie er sonst jMTHronerben eines großen Landes um- taftc ihn tausenpsache Verführung auf Bah- ihn rasch hätten zum Straucheln bringen jj. Von Anfang an verklärte den Nomen Wittes bie Sonne der Kunst. Richack Wagner ?en Tag feiner Geburt für den glück- . -» «^,"nes Lebens, gleichsam geweiht durch ,,^I«weit anSiegfried", nach dem er den ..«R^annteJetzt erst habe ich noch gern w» in leben," schrieb er an den Dresdner schöner, kräftiger Sohn ^-ter ehrrt und klarem Auge. Siegfried wird seines Vaters Namen erbat und ®erie der Welt erhalten. Au dem Tage,

aller Az»,, iiuiv1-11- vuiu>uvi/«icii, nvivu», uivnw i^-».

Eirfhtg, Löwcmzahnsalat Pflanzen. Kohlrabi, Sa- Stoei i. Mohrrüben, Erbsen, Frühkartoffeln ernten, "^lobesit./^ ikirgetemie sd>ließt spätestens mit Johanni (24. rn ^.il&eltnon T <v"c -£- ------

tc Wilhelm Mohr zu Bischofsheim wurde ^(enWi^16 ll. Juli d. I. an in den Ruhestand versetzt. Mfttt h*fei0t ist eine mit einer katholischen Lehrerin «n»lbaba'VetrEtdende Stelle an ber 8L)lksschule zu Lorsch, Bensheim. l Mercur-Gießen als britter Sieger durch bas Ziel

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Siegfried Wagners 50. Geburtstag

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