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Aeu^, wünscht mit lein, ob.lSiiroeo.Rii'1" einerlei oiraur Snü"- uom Vanbe, Arortti kat Heirat in tidenutd) 1 treten
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Ht. 285 Suxttes Blatt Gietzener Anzeiger (General-Anzeiger für Gderhesfen) Mittwoch, 3. Dezember 1919
Der treue Ernährer yww»«wiiinw»Mmw»w* •
13616
In meinem
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Fritz Nowack
per Stück ML 5.—
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Geld Brief
2. Dez.
Datum: 5°/oDeut.Krieysanl. 4°/gDeut.Reichsanl. 3°/^Deut.Reichsanl. 4% Prruh. Konsols 4°/oHest.Staatsanl. Darmstädter Bank Deutsche Dank. . . Disconto»Gesellsch. Dresdener Dank. . Nationalbank f. D. Mitteld.Treditbank Doch. Guhstahlwrk. Bud.-Eisenw. - Akt. D.-Luxemb.Bergw. Gelsenkirch.Bergw. Harpener Bergbau Oberschl.Eisenb.-B. Oberschles.Tisenind. Phönix-Brgb.. Akt. H.-Amerik.-Paketf. NorddeutscherLloyd Dad.Anilin-u.Soda Electron Griesheim Höchster Farbwerke Adlerwerk.v.Kleyer Daimler-Motoren. Elektr. A. E. G. . . FeltenLGuilleaume Schuckert-Werke. .
Handel.
Frankfurt a. M. 3. Dez. Börsenstimmungsbild. An der Börse war die Tendenz bei belebtem Verkehr anfangs wieder fest. Am Mvntanmarkte erzielten neben Deutsch-Luxemburger, Harpener und Buderus mich Rl>einische Stahboerke Kursaufbesseruwgen. Gelsenkirchener und Phöitix behaupteten ihren erhöhten Kursstand der gefttigen Abendbörse. Elektrische Deutsch- Uebersee blieben bei unverändertem Kurse (599,5) vernachlässigt. Sonst firti> Elektrowcrte fest. Gesucht sind besonders Siemens-Halske und Schuckert. Lebhaftes Geschäft entwickelte sich in Autoaktien. Daimler Mowren setzten zu 280, Adlerwerke Äeyer 268ch, Benz im freien Verkehr ca 10 Prozent höher ein: die Kurse bewegten sich znnschen 239 und 247. Stark gedrückt lagen Schiffahrts- afticn, wozu die Haltung der Regierung über die pbgelieferten Schiffe Anlaß bot.
Lloyd verloren 61/t Proz., Paketsahrt 2Vr Proz. Mit Kursbesscrungen wurden dagegen Zellstoff Waldhof bedacht, die 6 Prvz. ,anzogm, Chemrsche Aktien blieben ziemlich prershaltend. Höchster Far-
Letzte Nachrichten.
China und Deutschland.
Berlin, 2. Tez. (WB.) Amtlich. Der Erlaß des chinesischen Präsidenten vom 15. 8. 1919 über die Wiederherstellung des Friedens zustande S zwischen China und Deutschland bezieht sich darauf, daß durch die Unterzeuhnrmg des Friedensvertragrs von Versailles dem Kriegszustand zwischen den Alliierten und Deutschland ein Ende gemacht sei, verweist auf Chrnas Unterschriftsverweigerung wegen der Schantungartrkel und gibt die Beendigung des LVriegsrustanlxs zwischen der chinesischen Republik und dem Deutschen Reich bekannt.
Erhöhung der Kohlenpreise.
Berlin, 2. Dez. (WTB.) In den letzten Tagen fanden neue Verhandlungen über die Er-
hinterbliebcnen eilte öffcntlulie VeNanlM- lung, di.' von dem Geschäftsführer des Bezrrkev, Kam^d Pfeiffer, eröffnet wurde. An Stelle des dienstlich verl-indenen Vorsitzenden, Baumeister Petri, übernalnn dann der strllv. Vorfitzerrdc, Gastwirt Kübnle aus Selters, den Borfttz. Gouselreiär C i ch inge r - Franksurt sprach über „die Leidtragenden des >t r i e g e s u n 0 ihre L e bc n s b e di n g u n ge n". Ter Redner sübrtc in einstündigem Dortrag die Bestrebungen des Reichsbundes rui5. In der Aussprache gedachte zunächs. Knmevad Pfeiffer der rrnd) in der Gefangenschaft zuriickgcdaltenen Kameraden. Psar- rer ;l a h n >mes auf die erfolgreiche Arbert des Volksbtmdes lftn, trat warm für die bercchtrgten Forderungen ixr Zbriegs!»escl)aoiglen, Teilnehmer uit? Hinterbliebenen ein. Kamerad Pfeiffer erhob dann schwere Vorwürfe gegen den „Hilfsverein deutscher Frauen", bet dem Unterschlagungen eines Hauptvorstandsmtl- gliedes in großer Höhe vcrgekommen seien, ohne daß eingrgrisfen worden wäre, ferner gegen den „Deutschen Lu f t fa h rer da n bzw. dessen gewesene 5?anptvor|:andsmitglieder, General von der Goltz und Auffahrt und forderte auf Grund solcher Vol^onmtnisse re st lose Uebcrf u h- rung dr Gelder der Wohltätigletts- vereine in die Reichskasse und Berwal- tung durch das Reich, ^»tmerad Ernst crhtelt das Schlußwort, in dem er sehr scharf gegen dre Kricgervcreine vorging. Dieses Schlußwort lut nicht dazu gedient, die Bedenken vieler gegen den Rcichsbund zu zerstreuen. Rach Erledigung öffentlichen Tagesordmntg wurden die tnncren Au gelegen leiten der Bezirksstrlle, wie Neiwrntet- lüng der Bezirksvrtc urtb Ortsgruppen, ?lustünsts^ erteüung über noch schwebende Eingaben u. a. m. erledigt.
Starkenburg und Rheinhessen.
rm. Darmstadt, 1. Dez. Daß trotz der schtocren Zeit die Barmherzigkeit noch nicht ausgestorben, möge der Umstand beweisen, daß auf Ansordern der hungerleidenden Stadt W re »sich die Stadt Darmstadt bereit erklärt hat, ms zu 50 Kinder die in Wien sicher in absehbarer Zett ihrem Untergang entgegengehen, in Pslege zu nehmen Wie wir erfahren, tritt auch von Seiten der Stadtverwaltung entsprechendes Entgegenkommen ein. Wie uns mitgeteilt wird, l)at stch schon ^eine ?lnzahl Familien bereit erklärt, thre oft geringen Nahrungsmittel mit der bedauernswerten Jugend Wiens zu teilen. HoffenUich folgen bald weitere nach. „
Hessen-Nassau.
Fran kfurt a. M„ 1. Dez. (Wolft-) einer außerordentlich zahlreich besuchten Berf-amm- limg in beit Räumen der Handelskammer konstt- tuierte sich heute der Messeverein, Sttz Frankfurt a. M. endgültig. Einleitende Ausführungen von Konsul Kotzenberg hoben die Tatsache ununterbrochen wachsenden Interests für du: Frankfurter Messe hervor. Ter Sferetn W den Zweck, Plusstellern und Einkäufern den ihnen gebührenden Anteil an der Organisation und Verwaltung der Frankfurter Messen zu sichern tmb tnt übrigen die Interessen sämtlicher an den Frankfurter Dtessen beteiligten Berufs- und Erwerbszweige wahrzimehmeit. Präsidium, Borstmid und HauptaussclMß gehören Vertreter von Handel, In- dustrie, Gewerbe usw. aus allen Testen Deutschlands an. Stodtvat Dr. Landmann sprach über Bedeutung, Aufgaben und Ziele der Frankfurter Messen. Der Rtessevevein wird sich für die zweite Frankfurter Internationale Messe, vt; vom 1. bis 10. Mai 1920 ab gehalten wird, tatkräftig einsetzen. Es ist Sorge dafür getroffen, daß er in der Messeleitung mitbestimmend vertreten ist.
An» S-tabt und Eand.
Gießen, den 3. Tez. 1919.
** Weihnachtsges chenke für Kriegsgefangene in Frankreich. Wie wir hi ni, hat die Regienmg größere Mittel zur Vers« <2ll0 gestellt um unsere Kriegsgefangenen zu LveA- nachten zu versorgen, und zwar 5 Millionen Jt in bar, 5 Waggons Tabak und Rauchwaren tnt Werte von -1 Mlllionen Mark, 30 Waggon Le ben-mittel au Dänemark, 60 000 Paar Socken, 30 000 Paar uterhosen, zusammen im Werte von 20 Millionen Mark. Damit soll der bitt-r fteit Not gesteuert werden, da die Franzoseit ihren Verpflichtungcrt, die Gefangenen mtt warmer Miet' düng zu versorgen, nicht Nachkommen. Auch der Be z t r ks a us s ch u ß G ie ß en für vermißte und kriegsgefangene Deutsche sendet in diesem Jahre wieder an die kriegsgciangemnt Gießener eine besondere Weihnacküsltebesgabe. Die Angehörigen, werden deshalb im Interesse ihrer Gefangenen dringend gebeten, soweit dies ntcht in der letzten Zeit schort geschelien. umgehend die neueste Anschrift anzugel'en.
*» Amtliche Personalnachrichten. Ernannt wurde am 20. stiovember der 3inaitj* Praktikant Georg Seibert, hier, zum Sekretär bei der Brandversicherungskammer. — Ueocr^ tragen wurde am 22. November deut Lehrer Johann Bösand aus ßangenljoin, Krets. Friedberg. die zweite Lehrerslelle an der Volksschule zu Petterweil, Kreis Friedlrerg, der Lehrerin Ltna Eifert zu Grelumau eine Lehrerinstelle an der Volksschule zu Wfthausen, Kreis Darmstadt, dem Tchulamtsanwärter Wilhelm Wagner aus Lm.^Göns die dritte Lehrerstcllc an der Volksschule zu Rockenberg, ^r<ns Friedberg. — Eriedtgt ist die mit einem evangelischen Lehrer zu besetzende Lchulstelle zü Gmrzenau, Kreis Lauterbach. Mit der Stelle ist Orgaitistrn-, Lektor- und Kantordienst verbunden. Dem Inhaber der Stelle kann ritte Ortszulage bewilligt werden — Dem Pfrrr- ossistenlen Frmz Stü mpf M Godernhetm würd', nm 26. November die evangelische Pfarr,teile zu Eschenrod übertvo.gen. Leh-mmtsrefevendar Her- ntann Rink zu Darmstadt wurde, zürn Leln- amtsassessor ernannt. In den Ruhestand versetzt wurde am 24. November der ordentliche Pro- irisvr in der theologischen Fakultät der Lan^s- imivcrsität Gießen, Geheimer Kirchenrat^Tr. Samuel Eck mit Wirkung vom 1. Aprtl 1920 an.
ben wurden etwas besser bezahlt. Unter den Auslands papieren waren Schantungkohn etwas niedriger angeboten, Kanada 1027—1035—1060. Von Kolonialpapieren waren Pomona 5200 genannt, South-West 477 Ins 484. Neuguinea stiegen am 436. Otavi-Minen waren mäßig schwächer. Deutsche Anleihen blieben fest, Kriegsanleihe 77,50. Mexikaner wtrrden unter Schwankungen etwas besser bezahlt. Der eitere Verlauf zeigte eine ungleichmäßige Haltung. Privatdiskont 4 Proz.
Berlin, 3. Dez. Börsen st immungs bild. Die Aufwärtsbewegung letzte sich am Mon- tanmarlt- unter Führung von Deutsch-Luxemburgern und Phönix, und besonders am llvlonist- ntarfb: fort, wo schwere Papiere, wie Koloiiirl- anteile und Pomona 150 bzw. 250 Proz. höher ernsetzteit. Auch die übrigen Märkte nxiren überwiegend fest, dagegen Lluslandsrentcat ülvrivle- gend niedriger, besonders Staatsbahnen. Starke Schwankungen waren in Schantungbahuen zu verzeichnen. Amerikanische Petroletunwerte warm zunächst still. Heimische Renten waren fest,
Frankfurt a. M., 1. Dezember.
Devisenmarkt.
Geld Brief Datum: 1. Dez.
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zember bewilligt.
Prinz Max von Badrn zur Lage ber Gesangentn.
Mannheim, 2. Dez. (WB.) In einem bet „9101611 Badischen Laudeszeitung" zur Vcrsügwtg gestellten oftenen Bries wendet sich Mar von Badm mögen der Freilassung der deutschen Gefangen m an den ErzbischvivonEanterbur y. Prinz Max von Bad«m weist darin aus die verzweifelte Lage dieser 400 000 Menschen hin, für die die Hilfe rasch kommen müsse, solle innen überhaupt geholfen werden. Prinz Max von Baden weiß stch keinen anderen Rat, als sich an einen Führer fter Christenheit in Feindesland zu wend.m, da alle anderen Mittel versagt haben.
Ans Düsseldorf.
Düsseldorf, 3. De^. (WTB.) Gestern nachmittag sollte die Einführung des neuen Oberbürgermeisters Köttgen im RathauS- saale stattfinden. Die Mehrheitssozialisten und Unabhängiben weiberten sich, den Saal zu benutzen, werk die Ka t ser- bilder noch nicht entfernt sind. Nack lebhafter Aussprache begaben sich die Stadtverordneten zur städtischen Turnhalle, wo dann der Einführungsakt stattfand.
Die Akkoidirbeit
Hamburg, 2. Dez. (WTB.) Der Artz e i t c r r a t der Werft von Älohm u. Boß schloß mit der Werftleitung ein Abkommen, durch das neben Lohnerhöhungen zugleich die Akkordarbeit wieder eingeführt wird.
Hänisch und ParvnS
Berlin, 2. Dez. (WTB.s Der preußische Kultusminister Häntlch machte etnejn Mitarbeiter des „Achtuhrabendblat es" ausführliche Mitteilungen über seine persönlichen Beziehungen zu Dr. Hel pH and (Parvus). Darin wird gesagt, daß Hänisck von dem Vermögensgewinn Dr. Helplxtnds nur soviel wisse, daß der Grundstock dieses sagenhaften Vdrmögcits in sehr ausgedehnt eit Lebmsmitlellicfer ungen liegt, die Parvus int Auftrag der Hohen Pforte für die Türkei ausführte. Parvus habe Hänisch wiederholt versichert, daß er sich datzri mit einem viel geringeren Gewinn begnügt habe als jeder andere. Hänisch sagt, er >habe nicht den mindesten Grund, auf bloßen Beschuldigungen hin an diesen Attgaben eines alten bewährten Freundes zu zweifeln.
Eine Enzyklika des Papstes.
Berltn, 2. Dez. (WB.) Die „Germaut-^^ veröftentlicht eine Enzy klt ka des Papstes zur Unterstützung der hungernden Ktntzer in den Ländern Mitteleuropas.
Schlimme Lage Ungarns.
Budapest, 3. Dez. (WTB.) Ungarisches Korrespondenztzureau. Der Weltkrie.,,, namentlich die aus den Krieg folgettden innerpoltttschen Umwälzungen, frivet Revolutionen, die viereinhalbmonatige Proletarierdittatur (die Ungarn 18 Milliarden Kronen kostete) und die hieraus solgende dreteinhalbmonattge militärische Besetzung durch die rumänischen Truppen (die dem Lande 36 Millionen Kronen Schaden verursachte) haben Ungarn, besonders die Hauptstadt, an den Rand des Verderbens gebracht. Die gestrige Nummer des Blattes „Birradat" schreibt: Budapest stehe -an der Schwelle einer Hungersnot. Die gepeinigte Bevölkerung dw besetzten Gebiete blicke sehnsuchtsvoll nach den Donau- und Theisgebieten.
Zeitungsstreik in Rom.
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Wilhelm Noll
tzöhung der Kohlenprise statt. Die Bergbauvertreter fordern ein? Erbö^img von 20 Mk. pro Tonne zu dem Zweci, ihre triebe, die durch den Krieg stark abl)eunrtschastet worden sind, technisch wieder auf die Höh? der Fri-'t^ensforderuns zu bringen. Das Reichsrvirtfchaflsmiuisterium be» anstanüere die Höl>c der ^orberung, erkannte jedoch an, daß die Werke wredcr in den Stand ge* etzl werden müssen, die Förd.ruugen wieder auf Friri)cnshöl)e und darüber hinaus zu bringen. Ba den Verhandlungen im Reichsu^rtschaft'amk wuroe schließlich eine Erhöhung der jetzt gritcndm Preise um 7,50 Mk. pro Tonne mit Wirkung ab 1. De-
Taschentüchern sind «Amtliche Neuheiten für Weihnachten
bereite elngetroffen. “"“c
Extra warme
Lungenschützer
Streiks der Setzer erscheinen keine Zeitungen mit AusualMe des „Popolo Romano" und „Osservatore Romano". Die öffentlichen Verkehrs- unternvhmer arbeiten wie gewöhnlich. Auf der Pr aj*a Termini, wo 'ich Manifestanten angesammelt 'batten, wurde auf Carabinieri gefeuert. Diese erwiderten das Feuer. Es gab einen Toten und 6 Verwundete.
Baptistengemeiude, Lonystr. 2 Jeden Donnerstag abend 8'/, Ubr: Vorträge über das MarkuSevangelium non Prediger Fischer.
*’r Aus dem Militärwvchenblatt. Stellenbcsetzung im neuen Heere. Reichswehrbri- (Kibc 1. Staffelstab 1. Kom.: Major Doegner, vor dem Krieg: in der Trainabteilung 18. Rerchs- wehrtzrigad.- 9. Mt.-Kom: Major v. Henning aus S ch ö n h a s s, vor dem Miege im Gcneralstab. Kretschmer, Hauptmann d. Res. d. Jns.-Rgts. 93 (I Frankfurt a. M.). fritf^r Leutnant rm Jnf.- Rgt 116, der Abscksted mit dem Charakter als Major imb der Erinubans zrrm Tragen der Nnr^ form ter Res.riOfftzierc des Fnf.-Rgrts. 116 bc- willigt. t
** Literarischer Abend. Wie,wrr schon berichteten, wird Freitag abend, 5. Dez., isst gorßen Hörsaal dir Universität Albert H. Rausch Dichtungen ans einigen seiner Werke vorlcscn. Neven einem Kapitel der bekannten „Südlrche Rerse und einigen seiner Sonette (ausf dem Buch ,So- 'wttc, die tvsürnischen, die hesstschen ) steht _bte „Elegie an eine junge Frau" aus dem grogew Verstzuch „Kassiopeia", das noch vor Weihnachten bei Egon Fleichel u. Co. in Berlin erschemen wird. Die Kirnst dieses Dichters ist ganz auf dre einfache, große Linie gestellt, ilyre Ursprünge liegen ohne Zweifel in ter Antike, ihr Ausdruck ist klar und vmr jener Absolutttät, die sich nicht aus einer Möglichkeit, sondern einer Notwend'.gkett dichterischen Otestaltens ergibt. Mensch und Künstler sind mibedingt eines. Unbekümmert um seine Wirkung wird das Werk geschaffen. Das, Werk ist altes, ter Urheber nichts. Ttesem Beru,ensemf entspricht die äußere Geste des Künstlers: Sie ist ganz einfach, gairz klar, ganz selbstverstandlrch, ebenso wie seine Art, eigene Verse oder Prosa zu lesen.
Kreis Büdinaen.
ba. Büdingen, 2. Dez. Von verschietencu Seiten sind bei den zuständigen Stellen der Eisenbahn und ter Post Anträge gestellt worden, daß der abends gegen 5,30 Uhr in Gelnhausen abgehende Personenzug von Nidda weiter bis Gießen durch geführt wird. Mlgemein gibt man der Erwartung Raum, daß diesem tzerechttg- ten Verlangen entsprochen wird. Dieser Zug ist für die ganze Strecke für ben Post- und Personenverkehr von außerordentlicher Wichtigkeit. Tenn angentzlicklich haben wir morgens kurz hinterem^ ander (gegen 8 und 10 Uhr) zwei Postzüge nach Gießen und bann den gangen Tag nicht mehr.
Ortenderg, 1. Dez. Gestern n-achmittag veranstaltete die Bezirksstelle Ortentzerg des Reichsbundes der KriegSbefchA- bigten, Kriegsteilnehmer u. Kriegs-
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Börsenkurse.
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