das
L_ -°prp | nnniöi (tuen XN>r der <saol- j studiert hatte.
Glchene» Stadttheater.
Ein Lommernochtstraom.
Kvmödie von William Shakespeare
Musik
von Felir Mendelssohn-Bartholdy
Zahl der Personen aryngeben, welche ErwcrbS» lofenunterfiübung trbal.cn. Ta eine ganze An- .;anl von Bürge rmristercien dies veriänml bah wird envartet, baß diese Mitteilung künsti) püufcv litt erfolgt
Bei der Dahl des Arbeiterau-- sckusses für die Lreisstraßenveri-al- t u n g des Kreises Gießen sind für die Ausschuß» Mitglieder im gan^n 5 Ersatzmänner zu wählen.
•’ DiSmarckfeier Entgegen der Ankün- mgung ,st der oaaleingang zum Hotel Einhorn vom Kirchenplatz aud geöffnet. J"
^usgenom men von dieser Be'limmnng sind für öfefjen die zw i letzten Sonntage v^r Ostern, der letzte Sonntag vor Pfingsten und die drei letzten Sonntage vor Deihnackst.m An diesen Tagen dürfen alle Gewerbebetriebe (soweit ihnen nicht eine andere Verkaufs- und Beschäftigung^eit zuileht» ihre Verkaufsstellen van 11 Uhr vorwi tags dis 6 Uhr nachmittags öffnen und dürfen auch in dieser Zeit ihre Gehilfen, Lehrlinge und Arbeiter beschäftigen.
Eine beordere St ttung nehmen die Lebensmittelgewerbe ein. Diese db^n an gewöhnlichen Sonn- und Feiertagen folgende Bcschäf- tjgungs- und Berkau'Szeiten:
Bäcker, Konditoren. Milchhänd- ler und Molkereien: Von 5 Unr vormittags bis 2 Uhr nachmittags. Metzger und Fleisch- warenhändler: Von 5 Uhr vormittags Lis 1 Uhr nachmittags. Gärtner und Blumenhändler: Während der Monate Oktober und von 11 Uhr vormittags bis 4 Uhr nachmittags, während der Monate April bis einschließlich September von 7—9 Uhr vormtttags und r-on 11 Uhr vormittags bis 6 Uhr nachmittags. Verkäufer von Roheis: In den Monaten Mai bis September einschließlich von 6 Ahr vormittags bis 12 Uhr mittags, in den Monaten Oktober b s April einschließ, lich von 11 Uhr vormittags bis 3 Uhr nachmittags Bandagengeschäste: Von 11 Uhr vormittags biS 4 Uhr nachmittags. Zei t u n g s s pe d i- teure: Austtagen von Zeitungen zwischen 7 und 9 Uhr vvrmittags, nicht 8 Uhr, wie infolge Druckfehlers im Kreisblatt Nr. 6 angegeben war
Am 1. Oster-, l.Pfingft - und 1 Weih- nachtSfeiertag dürfen of en halt n: Bäcker, Konditoren, Mil chhändler und Mol- kereien, Metzger und Fleischwarenhändler, Gärtner und Blumenhändler: von ü—9 Uhr vormittags und von 11 Uhr vormittags bis 12 Uhr mittags. Verkäufer v,n R oheis: von 5—9 Uhr vormittags und von 11 Uhr vormittags bis 12 Uhr mittags am ersten Osterfeiertao wenn er nach dem 31. März fällt, und am 1. Pfingftsciertag. Bier-, Kolonial- waren-, Tabak-, Zigarren - und W e i n - Händler: von 8—9 Uhr vormittags und von 11 Uhr vormittags bis 12 Uhr mittags.
Sämtliche Ausnahmen auf Grund d^S 5 105 e bet Reich-gcwerltordmlng werden vom Polneiantt Gießen zur Zeit einer Prüfung unterzogen. Ti- später ergehenden Anordnungen werden öffentlich zur Kenntnis gebracht werden.
. Die Elfengrupp- wurde durch Rudvff Je li- ko f t «Oberon' mit leider undeutlicher Sprechweise Margot Werner (Titania) mit Anmut imb von !pclenc Man mar (Troll) mit so unbändiger Fnschc dar^estellt, daß ihr Sviel für den unbe- ttrittfn«n (rnolg der Aufführung mit auSschlan- gebend wurde. Unterstützt wurden ffe von einer Anzahl El'en, deren Tänze Lina Old inj ein-
wehr: 8. Sofortige Auflösung aller Frriwil- ligen-Kocps; 9. sofortige Anknüpfung aller politi'chen und wirtschaftlichen Benetzungen mit der russischen Sowjet-Re «ierung: 10. Entwaffnung der Polizei im Industriegebiet und im Reich; 11. Bezahlung der Streikschichten.
GkUtralstteik in Stuttgart.
Stut tgart, 31. März. Der schon lange angekündigte und immer wieder au'geschobene Generalstreik ist heute hier ousgebrochen. Um 9 Uhr legten m Stuttgart die Arbeiter der Firma Bosch & Eisenmann, m Untertürkheim die Arbeiter der Taimlevwerke die Arbeit nieder Viele zogen es vor, nach Hause zu gehen, während andere aus verschiedenen Plätzen der Stadt und die Arbeiter der Daimlerwerke auf dem Eann- statter Wasen sich versammelten und ihre Redner iolaende Forderungen aufstellten: 1 Freilassung der politisch Inha'tterten. 2. Aufhebung des Belagerungszustandes und des Verbots von Demonstrationen und Versammlungen mit-r freiem Himmel. 3. Einstellung der anläßlich des Januar streiks gemaßregelten Genossen. 4. Sosottige Neuwahl der Arbeiter- und Soldatenräte au- revolutionärer Grundlage. Um 10 Uhr wurde, wie man hört, der Te l e q r a phe n v e r ke hr in einem Umkreis von 50 Kilometern und in Stuttgart selbst gesperrt. Gegen Mittag hörte der Straßen- vahnverkchr auf. Im übrigen l-errscht in den straften Stuttgarts ein sehr lebhafter Verkehr, der sich bisher in ruhigen Bahnen bewegt Vor den Lebensmittelgeschäften und vor allem vor den Metzger- und Bäckerläden bildeten sich in den frühen Stunden wieder lange Reihen Kauffusti-ier Eine große Anzahl von Läden hat geschlossen 3n den städtischen und staatlichen Betrieben sowie bei der Post und der Bahn wird gearbeitet Die Dasserleittingen und die Gaswerke sind im betrieb.
Sl u t t g a rt. 31. März. Inzwischen hat auch der Gegenstreik der Bürgerschaft eingesetzt. Die meisten Geschäfte haben geschlossen. 8ahn und Post haben den Betrieb eingestellt. Leit 4 Uhr ist die Stadt auch ohne Gas und elektrisches Licht, das Wasserwerk arbeitet jedoch noch.
Maßregeln gegen die znnehmende Unsicherheit.
Berlin, 31. März. (WTB.) Die Verfügung oeS Ministers des Innern vom 18. März über die Bilduna von Einwohnerwehren war lediglich insormatorisch. Sie war den vom Schutzverband. deutscher Landwirtschaft ausgearbeiteten Richtlinien zur Aufstellung des Landschutzcs als Anlage beigefügt worden. Dies führte zu dem Mißverständnis, als ob diese Anlage eine ainttirf* Verfügung des Ministeriums wäre. Minister d. Innern Deine erließ für die sich von Tag zu Tag mehr als notwendig lzerauSstellende Bildung von freiwilligen Schutzwehren gegen die zunehmende Unfi eher ft eit ht Stadt und Land, gegen das Anwachsen des Verbrechertums und namentlich gegen die neuerdings mehrfach vorgekom- menen Ueberfälle von Gehöften durch ganze bewaffnete Banden eine neue Zirkular- ver fügung, die den Behörden binnen kurzem zugebcn wird.
ReichStarifvrrträge für das Paugcwtrbe.
, Berlin, 31. Mär, (WTB.) Im Reich)- arbeitsmun erium fm?en unter Lrttung des Re- gie.ui gZ-a rS Dr. sitzler mehr äg g? Verband- (wgni ü3er den Abschluß eine« neuen Reichs- tnt if ocr trage 4 für das kochoan werbe statt. Sie iü^en -n einer rollen ®rr- f'dnbginrg fteren endgültige Annahme ben Cer- Muben vttcheh.il en wird. T c Sn. ich m D.rland- lirngen über die zur Tuochü'rinia deS Reich»- la dvertros-s «nforderlich-n Arbeils- und Lohn- ar,*s toLeu f's^n beg.nnen und noch im Lvl
lknde^aefünrt werden. Die seit Llnfrrrt Zeit Wjnx Wben Sie ftanMir'nen H er t-ie tari verträ> 103' Rege.mig der Arb.i,Sb^dinaunze i im Ti >- bauonv-.-rl'e werde-, am 15. Koni gleichfalls im ReiazSarbcr.Smr. i :e;ium fortgesetzt
Freiherr v. Zedlitz f.
. -3l März kWTB ) FreiherrOetavio
v Z e d l, tz - N eu kr r ch, der b kan -t« f ei'on'er- vat've dar'amen tarier, ist der „Post" zus.'lge heute früh tm Alter von 78 Jahren in seiner Wohnung geitorben.
AuS Ungarn.
o^dubaves^ BLWty WTB.> Unrad^ Sorr.-Bur. Sämtllche Erzieh unis- und Unterrichtsanstalten mutten, tote a*nu*- bet, in aen Besitz der Allgemeinheit übe» rwmmen Tv ?Räe eouliif traf füb tat. zur Tfür- benrrg der Ausbildung der Arbeuenchaft gros^r a * HnIe Tk<-*4; und Erzi-bungSarbeit vurch-
aU 2ic übernimmt die
~ 3LrtHklonen müssen weltlich ^'den aNe Lehrkräfte die Prü S ? vl >^'°len. flenntniff abu.legm Halm M‘C®lh?tTrfllntCTt ^'d Mitt lßtwlkurse 8erteltun« der sozialistischen Lehre Ht?0«. neuc Dobnung.^vc ordnu g
Umgebung be'^mmt, laß je er 9^'bfäyid) l^ch en« ein Zim-
<? f s<b eckl che Wohirungs n»: sch int .^rbrung trldfL Im Vau4 deS ge'ttigen und heutigen Ta es wurden bunkert- tauien^: von Armen in Wohnun, en jm An'o- tratenMertel und dem Villenviertel der Pl-wkratie ü'»-s unte-gebracht. In den reauirierten Räumen
Am Samstzrn tx>n Dlüavejk etn Roter-L^ldaten A^end stritt vwr der Auk- führung sprachen VoiksSornuvss^re
vanonsgewerve neu geregelt. Nach der Fällung der Reichsgewerleordnung vom 5. Febr-.:ar dürfen im L^andelsgewerLe Gehilfen, Lehrlinge und 'Arbeiter an Sonn- und Fefttaaen nicht hefd)äftigt merben, sofern nicht Ausnahmen aus Grund gesetzlicher Bestimmungen zugelassen sind. Elenfo- wenig darf ein Gewerbebetrieb in offenen Verkaufsstellen stattfinden.
(Seneralftreit im Ruhrgebiet.
Essen, 31. März. (WTB.) Wie die Neuner-Kommission milteilt, bc'chloß die gestern von ihr einberufene Telegicrten- Konfcren; der BergarbIter des RuhrgebieteS den Generalstreik, der am 1. April beginnen und so lange dauern soll, bis die nachstehenden Forderungen bewilligt sind:
1. Sofortige Einführung der Sechsstunden-Schicht mit Ein- und Ausfahrt und für die Untertagearbeiter unter Beibehaltung des bisher für oie Länge der Schichtdauer gezahlten Lohnes: 2. 25proz. Lohnerhöhung: 3. Regelung der Knappichastssragen: 4. Anerkennung des Rätesystems: 5. Sofortige Durchführung btt .Hamburger Punkte Bete, die Kommandogewalt: 6. Sofortige Freilassung aller politischen Gefangenen: 7. Sofortige Bildung einer revolutionären Arbeiter-
Aus Stadt rntfc Canb.
Gießen, 1. April 1919.
Aurückgclehrte KrtcgSgesangene.
Wie wir bereits berichteten, traf ant 27. März mittags im Durchgangslager Gießen der erste Transport zurückgekebr'er Gefangener ein. Tic Stonrmanbantur des Lagers gibt uns heute dazu nackfftehend? Crn-zefheiten: Es waren drei O s f i - ziere und 130 Mann, Angehörige der 5. Armee, bte tm November in den KricgÄaza retten Pt r ton und ArlonS (Belgien) als Kranke oder Vcnvundete lagen und bet unserem Rückmarsch ntcht mehr ablronSportiert werden bannten Am 17. bzw 21 Noveml>er 1918 — also nach dem DnffenstillstandSabsck luß — nahmen btc Amcrtkaner die Lazarette in Besitz und Ver- 31 ■ Te’>emfter wurden sie nach St MarS (Mttlclffankreich) verbrackch. hier uxir Per- Pflegung knapp und mäßig. Am 14 Ian tarnen btc transportfähigen Leute nach TourS in ein amerikanisck»es G^sangmenlager. .hier muß- ten sie alles Priva eigentum abteben, auch Geld' da- GA erhielten sie bei Entlassimg wieder tu- rjtf. Tie Vervstegung war gut und reichlich: Kcnw lobten die O'^fargencn die Beba'tdlung durch dte Amenkaner: Svicl» und Sportplätze standen -ur Verfügung. Tie Denvaltung des Lag,ws hg m Dänden hniffdx'r Unteroffiziere (Gefangener) Im Anfang Instand Arbeitszwrng; später ließ der Iuxma nach: für Arbeit gab cS täglich 20 Eenttmes Enlscl äbigimg.
dUn 24. Mär» wurden die Leute per Bahn nach Limburg besördwt, iw sie am 27 Märt früh und den beutfdm Behörden über geben Wurden Die Verpflegung unterwegs war ordentlich Warben nun tm Lager cnKnuft ««110) mtifTlumt und beobackstet, frisch eingeHcibct unb von ftier sofort in ihre Sxtnrat entlassen.
* Jubiläum. Am heutigen Tage kann der Prokurist Georg «chmincke auf eine fünf- vndzwanzlgjäbrme Tätigkeit mr .vaust Geora x d > l i» v «ai I wrürfWidcn. Cu.t mit Md- NM auf die 8et: in ctnfcrfx-r Form im Geschäfts- tarcou veranstaltete Feier gab dem Ches des Kaufes, £errn Gelwimrat Tr Gatl, Gelegenheit die Verdienste des Jubilars an dem Emporblühen des GeschäffS bervorzubeben und ihtn ein ebren- deS Gesckxnk zu überreichen.
türe ist ffTetberübgafc. Erne Anzahl (Rntrftt8- tarten wird bestimmr zurückgehalten und erst am Saaleingang ausgegeben.
** Die unabhängige sorialdemo- kra tische Partei fegt ihre Propaganda in Gießen fori und hält am loimerstag ei« öffentliche Versammlung ab, in der frte Herren tzaupt- mamt a. T. von Beerfelden uno Eifel-Berlin sprechen.
** Lichtspielhaus, vahnhofstraße. Heute gelangt der Film Verlorene Töchter, wel> cher von der Zensur lange verboten war und jetzt freigegeben würbe, zur Aufführung. Er hat die Ausgabe, über die Gefahren des Mädchenhandels auszuklären. Tie .Handlung spielt sich teüS in Europa, teils in Südamerika ab.
** 3 n den Schwarz-Weib-Licht- ) vielen, Seltersweg 81, tritt von heute ab bis Freitag Bruno ftafhter tn dem Kriminalroman ..Das Gerüchtt' von Paul Rosenhayn auf. Als Betprogramm kommt der Jilmschwank „Meier III" zur Aufführung.
firdd Büdlugen.
G Blofeld, 31. März^ In voller Rüstig- kett feierten gestern die Georg Schmidt III. Eheleute das Fest der Goldenen Hochzeit. Rach dem Gottesoienste fand durch Pfarrer Rh insunh- Leldhecken nach einer Ansprache eine nochmalige Einsegnung des Jubelpaares statt. Tas Dberfon v storium ließ ein Gesangbuch, der Kirchen Vorstand, dem der Jubilar angehört, ein Andachtsbuch mit Glückwunschschreiben am Altäre überreichen.
Arris Lauterbach.
O Ausdem SchlitzerLande,29. März. Dre Gemeinde L) u tz d o r f hat vor kurzem 'durch den Tod iftren verdienten Würgermeister d Lump verloren.
Arris Schotten.
. e. U I f a, 28 März. Seit etwa vierzehn Tagen tritt die Grippe hier in sehr starkem Mnß- auf, fo bah augenblicklich tooT< mehr denn 80 Personen von der Kranicheit beraten sind. In den meisten Fällen verlaust die Erkrankung gutartig, beim bis letzt sind gtücktvherwnse nur zwei Todesfälle von älteren Leuten zu verzeichnen. Durch das /iefige P arramt wurde eine Gem.-inde-Kranken- chweitcr zur Cjlcge h.rbeig.rufen. Es wird be- onders mißlich befunden, daß in unserem mehr als 1000 Seelen zäsenden Orte nicht dauernd eine Ä^ranlenschwester ihren Silr hat.
. Kreis Friedberg.
• Butzbach, 29. Märtz. In der gestrigen Semeinderatssitzun^ wurden den ftirott- d>eit Beamten die gleichen einmaligen Teuerungszulagen wie den hessischen Staatsbeamten nach den tnatlid.ien Grundsätzen cinmtü.ig bewilligt. Der Arbeiter- und Soldatenrat hat jjpei Mitglstcher des Arbeiterrates zur Verstärkung des -vlcherfteitsdien stes vorgöfchagen: bar über oll in enter der nächsten Sitzungen Beschluß gefaßt ocrden. Den hiesigen Holzhauern, die von An- ang ms za Ende in der Holzhauerei iur Stabt» wald tä ig waren, wurden ic z^vei Rnr. Buchen» edKitftoU unentseltlich bewilligt. Ite Stadt Butzbach hat durchGeländetaufch ein fistalisckxs Grundstück erworben, aus dem etwa 21 Krienrheimstättcn erbaut werden sollen. VoraussiMlich wird die 1 Ausführung der Bauten dem hiesigen gemeinnützigen Bauvercin G. m. b. ö. übertragen unter Kontrolle der Geineindeverwaltung. Ter Antrag war s. Zt. vom Kriegerverein Butzbach gestellt worden.
Letzte Nachrichten.
Heber bas Ruhrgebiet der Belagerungszustand verhängt.
Berlin, 31. Mär». (DTV.) Die Reichs- regicrung hat zu>ammen mit der preußischen Rr» gicrung beschlossen: Ucber das Ruhrrevior wird der 2k!agcrung£;ui"tanb verhängt
Tie Regi rungstruvoen rücken m da- Revier ein, um die Arbeiter uni» die BetriebSanlagcn »jt dem Terrorismus zu schützen.
Ter ReichSernährungsminisier wird ent- ivrechend den Brüsseler Forderungen der Allücrtcv in das Strett'gebiet kein Pfund von den cüige. führten Leden-mi teln cinlieient lasten.
Ter ReichSarbci:sminister wird Einerlei ve» Zahlung für Streikichichten gewähren Tagegen soll den Arbeitern der Zechen, aus denen nach der 7> r-Stundenschich; gefördert wird, eine besondere Schwerstarbeiter zutage, steigend mit dem Förderauanttim, g.-währt w.rden.
Tic Reichsre^ erung muß unser Volk am Leben erhalten. Sie darf die Republik nicht dem Terror durch eine Provinz und einem Stand aus- liefern. Alle- für den, der arbeitet, nicht für den der jetzt streikt Sonst gibt es für Teutschland keine Rettung mehr.
Berlin, 1. April. (WTB.) In einer Unter* redung, die em Mitg ied der „Vosti'chen Zeitung" geitern abend in W.imar mit dem Rcich».irb^i S- mtniiter Bauer über den Generalstreik i in Ruhrgebiet ha. te, erklärte letzterer n. a.: Tie Betriebsräte sind der Bergarbeiterschatt bereite zugesichert und auch schon in voriger Aockx vom Zechenverband bei den Derhandlunaen mit den Gewerkschaften zugestanden worben. Okmou so liegt es mit der Regelung der Arbei.sschicht. Ter Zechenverband hat ebenfalls bereits in voriger Woche die 7' stündige SchickU angeiwmmen Erne occb4ilunbnifd)tdU ist aber unmön ich und würde direkt ;um wirtschaftlichen Ruin führen. — Rach t»-*r „vossifchen Zeitüng" belief sich die Zahl der ausständtgrn 83er rar beiter gestern auf insgesamt 52 100 gegen 37 200 Mann am Tage zuvor
Rach einer Blätterme düng aus Tuisburg sind seit dem 20. März 8000 Tonnen Lebensmittel aus Rot erdam unterwegs. Weitere 7000 Tonne» fallen gestern abgtgangvn sein.
Dir jüdische Frage bri den Lr.rdenüvcrhandlungen.
Sre!riM ' 31. Märj. In der Geschästssielle des Auswärtigen Amts für die Friedens- Verhandlungen fand heute vormittag eine Sitzung zur Beratung der jüdischen ff rage bei den Frieben-verftandlungen statt. Die Sachverständigenkommission für rübi dK einet- legcnlieifen schlug folgende Forderung vor: Gleichberechtigung und Gleichstellung der Juden und deS >>udentumS in allen Ländern der Welt, also auch Beseitigung aller Gesetze, Verordnungen und Bestimmungen, die Beschränkungen lediglich für die Juden enthalden. Ferner Forderungen über nationale und kulturelle Autonomie m den neu- nch’Jbrtcn Staaten in dem Umfange, den be Mehrbeit der dortigen Juden forbcri, sowie Fest, etzung solcher politischen, administrativen und -kos nomitchen Bedingungen für Pa'ästina. daß feine Entwicklung tu einem von der gesamten Juden- fteit getragenen autonomen Gemein,ve en (dorn« mon .weaitl,) gesichert wird Ferner wurde unter tcN’aitem Beifall eine Entschädigung von Pogrom- opfern durch die bett. Staaten verlangt, endlich bie Einsetzung eines intemationa'tn Ausschusses mit der Aufgabe, darüber iu wachen, da st die Grundfätze und Beschlüsse bcr Friedenskonferenz hinsichtlich der Juden tu chie'üftit werden - Aw Die Vorlesung der Forderungen sch'.ost sich eine allgemeine Diskussion cm, an ter auch die Vertreter der Regierung sich lebhaft bcteilijten
Dom 1. April ab sind die BeschäftigungS- und Verkaufszeiten an Sonn- und Mittagen für Landeisgewerbe neu geregelt. Rach der Fass,
Gießen, 31. März.
Die Spielzeit neigt sich zu Ende. So wollte man nwf> zuletzt alle Kräfte in den Dienst einer größeren Aufgabe stellen. Die Walä fiel aus Shakespeares eommeruadytdtraum. Tas ist für eine Provinz- büftne fein gering^ Unterfangen, zumal feit Groß- stadtbuhnen den Waldspuk mit allem Zauber einer kaum mehr zu überbittenden Bühnei,technik um- baben. Diese Kvmödie verlangt ebenso wie nach Mu rk, die ihr durch Mendel.solm-Bartholdy
geworben ist. nach Bül/nenbildern, die das «- l^imnisvolle Marchenwundee des näck>tlickvn Som- merwaldes »orzng-mkein wissen. Denn der Wald ist Mittelpuntt unb Lauptspieler der Kvmödie Er spinnt sich den zarten Traum der El'enwesen Aus ihm hervor ilrigen die tollen Einfälle der narrenben Spu?gei.stvr. Er nimmt di- Liebenden w semen Sckmtz, narrt sie mit Trug, äfft die sich feindlich suchenden und verwirrt den Sinn der Enifältigen tm Geiste, daß sie sich verzaubert glauben und voreinander entsetzen Der Wald ffüuert und raunt. AuS sei nem Wipfelransckien steigt Musik und verbindet die fließenden Gesichte des Traumes, verwirrt und enträtselt sie
Den Wald Mdrrge^tt alS beseeltes Wesen darzustellen, lag wol-l Shnteipeare tm Sinne, als er feinen Sommerna.-f)4»träum schrieb. Seine Ab- sicht völlig durchzusüftren, erfordert einen Aufwand an Mitteln der von unserer Bühne mcht zu fordern ist. öofrat S tein g oetter we cher die Szenenfolge den Möglichkeitzm unseres Theaters angepant ba tr, schuf in sorg- fältiger Porbere-tung Bühnenbilder, die bat Aeußerste an Stimmungsgebalt her aalen Er j^nte den Boden zu bereiten, auf dem die Märchenpoeste des Dald-S mifblühen konnte Was ba den Mitteln entsprechend ungelöst Hei- den mußte, konnte leicht von der Phanta'ie des Zusckiauers ergänzt werden.
Die Sorgfalt der Bühneneinrichtung erstreckt flch auch auf die Besetzung des Stücke» unb die ®jnltubierung. Die drei Spielergrnvp.-n wnren mit Wohlbedacht zusammengestetlt. Zusammenspiel und Einzelllttitunyen waren hoch anzilerfennen.
... $*e ^e'^ athenischen Liebespaare ergänzten sich, wie sie sollten. Theseus (Dalter Genfer) unb L-ivvolvta (Auguste Marcks) in dem Boll- Venmfttfein be» Glück»: Lysgnber (£>an» fjeinV ^ere«) und £>ermia (Else Aliner) in be- seeligtem Verliebtsein, das nur du ch Elfenblerid- werk getrübt werden Sonnte: Demettius (Oskar F e i gel) und Helena ^Friedel D örr) in blinder Ergebenheit und schroffer Ableh:r«ng köstlich gelang die Komödie der Irrungen der beiden letzt- genannten Paare
Zur Unterbringung städtischer Schulkinder a u f dem Lande wird auf eine Beilag- zu Rr. 63 der Tarnrstädter Zeitung vom 15. März 1919, ein gemeinsames Ausschreiben deS LandeSernährung.?amt» und des LandeS- amtS für das Bttdun-swesen verwiesen, da dessen Abdruck im Amtsverkündignngsbla t der Raumnot negeu nicht meg d) ist. Wci^eitig mt-b auf iw» überdruckte Aus «str.ibe.l der Kreissckwl ommission vom 14 Mär» 1919 in gleicher SadK ln 'g wieien — ES wird dri -gmd Qrbe en, d m oalciläiidilchm Werke auch tn btefem Jahre jegliche Unterstützung zu toibmen.
(5- ü r W e i d e n , Weibenstöcke, Deidenspitzen, Weibensttanch, Deibenab'all unb Kapswei^en sind burdi Bekanntmachung F R. 160/2. 19 K R A der Kriegsrohstoffabteilung vom 8 F?bruar 1919 Höchstvrciie festgesetzt Tie Grundprei e für Pflanzer si ,b m einer Pre s a'el für die versclnedeuet, Wetdensorten aufgefüftrtf Pflanzer im Sinne bet Bekanntmachung ist berienige, bet Weiben aus eigene Kosten erntet. Für denjenigen, der nicht Pflanzer ist, setzen sich die Höchstpreise au* beit Grundpret en zuzüglich eines Ausschlags zusammen, der nicht mehr betrag« barf alS 15 v H bei Grundpreis bis zu 15 ML für 50 Klg„ 1J 0 H b-ei GrundmeiS über 15 Mk für 50 Klg. Wer nicht Pflanzer ist, ist berechtigt, die nachioeislich von ihm verauslagten Kosten für Fracht, An- unb Abfuhr (Vorfracht) ab verlabestation deS Pflanzers bis ru /einem Lager neben bem auS Grundpreis und Aufschlag sich ^gebenden Höchstpreis in Rechnung ju stellen. Bet Weiden auf dem Stock unb Weiden- stöcken auf dem Stock, bie vom Pflanzer nicht geschnitten werden, ermäßigen sich bie Grundpreise und zwar: bei Flecht weiden der Kliffe I um 60 v' H., bei Fleckitweidni der Klage II um 70 v H bei Flechtweiden der Klasse III unb Weidenstöcken um 75 v H. Alle A n f r a a e n und Anträge, dir diese Bekanntmachung betreffen, auch Anträge auf Bewilligung von An-nahmen. sind an ba^ Ät»m- fnrtiiartat der KriegS-Rohstosf-Abteilung bei bet ?^lf.dienÄ bolz-Dertrieb-Aktiengesellschaft, Berlin ©a U SHni^raber Sttaße 100 a *n richten und am Kops deS schreiben* mit der Aufschrift betrifft Weiden" zu rereftert. Die Bllanntmachnng tritt am 12 F brnar 1919 in Kraft. Mit ihrem J''k atttreten i: bie Beta.rntmackvi: Rr 6 M 580/9. 18. K R Ä., vom 21. S.vtembcr 1918 au g b den
Erwerbslosenunterstützung Rach fe-nt Aussckreibcn vom 25 Januar sind^ie Vüraer- mtifUrtwn verpflichtei, an ,edem Wochenschluß bie
Die Rüpel waren fonioS, besonders in ihrem Zwischenspiel, wo jeder einzelne sich prachtvoll hervortat. Unübertrefflich waren 9tubol; Goll als Ppramus unb Ludwig Grosser als Thisbe. $)ier |inb bet vof'enha ten Uebertreibung feine Schranken gesetzt. Unb es wäre auch schöbe darum. Tie übrigen Rüpel wu den von Marl Bolck, Artur Reppect, (Fad Ernst Schaum und £-ermann Stichel gegeom.
Mcnbelssohr.s Musil zum Sommernachtstraum m all bem lich.ichen Blühen ihrer Melodien au vermitteln, war Angabe Ludwig Mar- g u t ft s , der aus dem Orchester über Erwarten viel herauszuholen verstand.__________________zz.
Aus öcm 2Imt$oerfünöigung$b!atL
Tas AmtSoerkündigungsblatt rom 31- Marz enthält Ite Unttrorinaung staduscker Schulkinder aui dem Lande. — Bekanntmaclwng «r. F. R. 160 2. 19. ä. R. A. der Htiegd Roh- 1 v f-Ab eli g bett fmd Dö'l.stp' is für 23 i en, Weiden,.öcke. Weidens i «n, W i.e ist.auch, Weidenabfall und ftoDinxL-eit. — J e Lage des lesfi- schen Arbeitsmark.es: hier: Erwerbs los en Unterstützung. — .Feld^eschworene. — Wahl des Ar- beiterausschusse- für die KreiZftraßenoerwllluna ted K.ei es G esten. — S<mn cgs ni c int stehenden Dandelsgewerbc in der Stadt Gießen.
Counlagsrttfte in toieften.


