tag auf Mittwoch, den 2. Juli, ücr(egt worden. Nach der
Unter dieser Stich-
** „S chutz dem H a n d w e r k.
Die Rheinische Schuckert-Gescllschaft zu Manu
noch als große Seltenheit zu finden.
Immerhin gibt es in unserem .Hessenlande noch viele <yegen^
Landkreis Gießen.
-ch. Hungen, 28. Juni. Gestern scheuten die Pferde eines Fuhrwerks am Bahnhof vor einem einfahrenden Zug und rasten mit dem mit Milchkannen beladenen Wagen der Stadt zu, wo sie mit voller Wucht an eine Haustreppe auffuhren. Ta die Insassen rechtzeitig abspringen konnten, kam niemand zu Schaden, nur eia H und wurde ü b e r f a h r e n und getötet. Die Pferde kamen mit leichten Verletzungen davon.
Kreis Alsfeld.
A Alsfeld, 27. Juni. Die Einweihung des neuert Museums im Hochzeitshaus soll Sonntag, den 6. Juli erfolgen. Dank der Opferwilligkeit der Mitglieder des Altertnme>vereins und der Unterstützung der Stadt konnten in kurzer Zeit zahlreiche Alter- tuntsgegenstände zusammengebracht werden, die für Alsfeld und seine Umgebung kulturgeschichtlichen Wert besitzen.
Kreis Lauterbach.
~ Laut erb ach, 27. Ium. Der Verband der oberhessischen Geflügelzuchtoer eine wird seine dies- jährige Verbandsausstellung vom 25. bis 27. Oktober in Lauterbach abhalten Der Geflügel- und Vogelzuchtverein Lauterbach beabsichtigt, mit dieser Ausstellung eine Verlosung von Ausstellungs-Geflügel und -Gegenständen zu verbinden und wird etwa 5000 Lose in der Provinz- Oberhessen vertreiben. Die Ziehung ist am 27. Oktober. — Bei dem am Sonntag gelegentlich der 25jährigen Jubiläumsfeier des Kaisers durch den Kriegerverein veranstalteten allgemeinen Preisschiesten erhielt der 17jährige Gustav Jockel, Sohn des Kreisstraßenmeisters Jockel hier, den ersten Preis, bestehend in einem Regulator.
Kreis Schotten.
d. Herchenhain, 25. Juni. Heute und gestern wurde der weit über die Grenzen unserer engeren Heimat befannte Herchenhainer „Gehannsmark t" abgehalten. Dieser Markt der noch vor einigen Jahren recht gut war, ist, rote alle Markte auf dem Lande, sehr zurückgegangen. Der diesjährige Markt >var im Vergleich zu den Märkten der letzten Jahre ganz gut bciucyr. Auf dem Schweinemarkt am Dienstag waren mifgetricben rmw H00 Schweine. Bei ziemlich günstigen Preisen ging der Hand« sehr flott. Der Krämermarkt war gut besucht.
Kreis Friedberg.
I.. Friedberg, 27. Juni. Mit unserem Nachbar- Dorfe Ockstadt schweben Verhandlungen, um hierher den Exerzierplatz und den Schießstand für unsere Garnison zu verlegen. r n ,
A Friedberg, 27. Juni Der dien st ä l t c st c L e h rot der Welterau, Lehrer i. P. Kredel zu Petterweil, ist im Alter,oou 85 Jahren gestorben. Er ist über 60 Jahre als Lehrer tattL
Geistliche M n s i k a n i f u h r n n g des Evang. Kirchen- gesanavcreins Sonntag abend 8 Uhr in der Stadtlirme.
B i o g ra v h - L i cd t s p i e l e: Täglieb Vorstellung.
B a k o f s K a n, m e r - L i ch t s n i e l e: Täglich Vorstellung.
Lichtspielhaus: Täglich Vorstellung.
O b e r h e s s i s cb e r K u n stverei n. Gemäldeausstellung im Turmhaus am Brand. Geöffnet täglich (mit Ausnahme von Samstag) von 11 — 1 Uhr, Sonntags von 11—3 Uhr, Mittwoch nachmittag von 3 — 5 Uhr.
O b e r h e i s i s ch e s Museum n n d 6) a i l' s ch e S a m m - lilnaen. Geöffnet Sonntag vormittags 11 — 1 Uhr unentgeltlich.
Museum für Völkerkunde. Geöffnet an Sonntagen vormittags von 11—1 Uhr unentgeltlich.
Anlagemlisik Somitag vorniittag um 11 Ubr in der Slid-Anlaae (nur bei gutem Wetteid. Svielvlan: 1. „Dankgebet" ans den Niedcrl. Volksliedern von 91. Valierius. 2. Ouvertüre zur Over „Zamva" von F. Gerold. 3. H9tif()n* von John Lindsay. 4. Im Zigeunerlager! Marsch von Oscheit.
*
H>andwerker eine größere Summe überweisen wird, bte e- ermöglicht, daß den in Betracht kommenden Handwerkern außer der Konkursquote weitere 25 Prozent = 11000 Mk. ihrer Restforderungen vergütet werden können.
Zur Genosfenschaftskrisis. Durch den Zu- sammenbrtich der Darmstädter Landwirtschaftlichen Geuossen- chastsbank verliert die Spar- und Darlehnskafse Stadecken 120000 Mark. Der Konkurs wurde dadurch aufgehalten, daß die Geschäftsanteile von 50 auf 170 Mk. erhöht wurden.
** Der Mittel rheinische Verband evangelischer Arbeitervereine, die sich über Hessen und Hessen-Nassau erstrecken, veranstaltet am 6. Juli auf dem L o r s b a ch e r Kopf bei L o r s b a ch einen gemeinsamen Waldgottesdienst, dem sich ein weltliches Vergnügen
Enteurqgd.
Mit dem 30. Juni endet die Hegezeit der Wildenten, mw es bietet sich dem Jäger nach langer Pause imeber Gelegensten, seine und seines Hundes Kunst auf der Entenjagd zu M3 em.
Es wird wohl mancher Leser denken, ja diese Vogel gibt es dock, in unserer Gegend im Sommer gar nicht, höchstens emmm in einer Zeitung: was' hat das wohl für Interesse! besonstevs für uns im Kreise Gießen? , .
Ja, es ist leider richtig, da!ß bie)e lagdüch so nrterestantem und schmackhaften Vögel als Brutvögel bei und unnter leiten er werden, denn die fortschreitende Kultur nimmt ihnen allmayncy fast alle Brutstätten im Interesse einer besseren Bodenverwertung weg. So konnte man früher an dem großen ^-etd) bei »or Mb ach, an der Straße Gießen—Lich, um diese Zeit zastlrewTe Wildenten beobachten, die nicht einmal sehr scheu waren; vuste Jungenten sind hier die Bertte des Jägers geworden. Aier größte Teil dieses Teiches ist nun entwässert und zu Wie>en angeiegr worden, und die Enten sind infolgedessen versästmlnden. t-ben- dies ist der Fall im sogenannten Heßler bei Gießen; auch hiev waren früher Wildenten fast stets Brutvöyel und die Hungmtcn ein begehrenswerter Braten auf der Tafeh des ?reinichmechers. Nach der Feldbereinigung sind jedoch auch im Heßler Brutenten nur
an schließt.
** Die vom Akademisch en Dürerbund veranstaltete Freilichtaufführung von Goethes „Iphigenie" ist für Montag den 7. Juli, nachmittags 6 Uhr, in Aussicht genommen. Die sog. Franzosenschanze (zunächst dem Gasthaus zum Philosophenwald) bietet für diesen Zweck einen trefflich geeigneten Platz. Die Spielleitung. hat Herr Direktor Steiger (Aschaffenburg), der gegenwärtig auch die Marburger Akademischen Festspiele veranstaltet, in dankenswerter Weise übernommen. Außer Frl. Eichelsheim vom Kgl. Hoftheater in Wiesbaden wirten die Herren P. Wiegner (Thoas), Th. Stiefenhofer (Orest), H. Fischer (Arkas) von den Stadttheatern zu Aachen, Aschaffenburg und Bielefeld sowie Herr Ph. Spohn (Phlades) vom Neuen Theater in Frankfurt bei der Aufführung mit.
•* Gesell schafts - Sonderzüge. Der Hessen- Darmstädter Volksfestverein Newyork fährt am 2. Juli zunächst von Koblenz nach Ems, trifft abends 805 in Gießen ein und fährt am 3. Juli um 1016 vorm. zunächst nach Butzbach, wo er von 1045 vorm. bis 429 nachm. verweilt und dann nach Frankfurt weiterfährt. Anläßlich der Hundertjahrfeier des Jns.-Negts. Nr. 80 fahren am 7. Juli je ein Sonderzug von Hagen und von Kassel nach Wiesbaden. Der eine Gießen an 126, ab 136 nachm., der andere Gießen an 1058, ab 1103 vorm.
** Besitzwechsel. Verkauft wurde das zur Keßler- schen Konkursmasse gehörige Haus nebst Bureaugebäude zum Preise von 30 000 Mark an Bahnassistent Vomend in Wetzlar.
** Die Ludwig -und Aliee-Stistung der hessischen, Volksschullehrer, die im Herbst in Darmstadt ihr 5 0 jcihriges Bestehen feiern wird, zählt jetzt 2801 Mitglieder mit einem Jahresbeitrag von 42 060 Mk. Die versicherten Sterbegelder betragen 1 868 400 Mk. Im Lause des letzten Jahres traten 79 neue Mitglieder bei, während 30 Mitglieder starben; an ihre Angehörigen wurden 13 520 Mk. Sterbegelder ausbezahlt Die Sterbekasse verfügt über ein Vermögen von 470 880 Mk., die mit ihr vev- bundene Unter st ützungskasse zahlte an Hinterbliebene verstorbener Lehrer in 116 Fällen 6031 Mk. Die Kasse hat ein Vermögen von 71400 Mk. Die seit einigen Jahren bestehende Militär - Darlehnskasse hat an 40 einjährig freiwillig dienende Lehrer Darlehen iü Höhe von 16 350 Ml. ausgegeben. Diese Kasse verfügt über ein Vermögen von 21 000 Mk.
** D i e Schule für höh eres Klavier spiel des Fräuleins Minna Körner, die im Laufe des Jahres ihren Schulern wiederholt Gelegenheit gibt, vor geladenem Publi- fum ihre Fortschritte zu betätigen, hatte am 27. im Saale der Schule einen Musikabend veranstaltet. Soli, DuoS und Trios von Brahms, Haendel, Haydn, Reger, Schubert und Schumann wurden geboten, und alle Darbietungen erfreuten durch vottrefsliche und verständnisvolle Ausführung. Die jungen Mitwirkenden, die die Streichinstrumente vertraten, waren ebenfalls Mitglieder der Schule; sie hatten neben dem Klavier noch ein zweites Instrument (Violine, bezw. Cello) erlernt. An der Schule wirken als Lehrkräfte im Unterricht für Streichinstrumente Frau Dr. Spohr (Violine), Herr B. Herrmann (Cello), beide in Gießen, und Herr Hofkonzertmeister Schmidt (Violine), Darmstadt.
** K r u s e s Schüler Konzert, das Ende Juli in Stein- Garten stattfindet, dürfte insofern interessieren, al§ Herr C. K r u s e fen. jetzt auf eine 60 jährige Berufstätigkeit zurückblickt, und auch einen besonderen Wert erhalten durch die Mitwirkung seiner beiden Söhne H. und W. .Kruse, die im Hoftheater zu Kassel tätig sind. Der Cellist H. Kruse steht hier ja noch im besonderen Andenken, und sein Auftreten wird wohl mit Freuden begrüßt werden.
uuvarM-ilich im Scrcin mit ben griednidKn Truvvcn «amtliche Gebietsteile im Osten, Norden und L>üdwesten ^alomki^ besetzten. Das würde indessen ein Mittel sein,, die Konflikte zu ^.^oppelN und zu verschärfen. Woraus könne stch dreier Amprnch überdies grünben? @ric»cnlanb hoffe, bas, Lie bulaaniäie Regierung aleickzeitig mit der Verringerung des Truppenbestandes in Mazedonien eine direkte Verständigung zwischen den wer Regierungen und ttn allgemeine Schiedsgericht über Gebietstt.agen für den Fall Annahme, daß diese Verständigung nicht zu einem Uebereinlommen führe.
Die Haltung Oesterreichs-
Wien, 27 Juni. Im Herrenhaus erklärte bei der Verhandlung des Budgetprovisoriums Mrmsterprafl- deut Stürqkh, nachdem er sich in eingehender mit der inneren Politik befaßt hatte, rn Bezug auf bte
0U8ÄXM&We bedrohliche MW her zwischen den B al kanv e rb un d e t,e u im Hrnblrck auf die Verteilung der eroberten Gebiete entstandenen Gegensätze verlor erfreulicherweise an Scharfe, da bie Balkanstaaten auf dem Wege zu sein schemen dre MittA »u einer f.tje««[*" I ben,'
^fe^ttodHiJlM Wirb, ^en Teichen, und -am Main und Rhein besonders
Mouarchte mit lebhafter^Genugtuung 9 E-niveriiebmen ant sogenannten Mtrhein, und wenn einer oder der andere unserer
welchem Wege dte Verbündeten f ernem I Leser Gelegenheit haben sollte, daselbst die Entemagd ausuben
gelangen werden, läßt sich augenblicklich noch Nicht AU können, so sei ihm ;zlu dieser reiszvollen Tätigkeit hiermit Bestimmtheit voryersehen. Jedenfalls lieg! cv uns ob,.zu Weidmannsheil zuaerufen. . .. .
hem berüatichen Ergebnisse vom Standpunkt unserer Witter- Während im Winter die Enten in großen Schwärmen und prcp-n ^Litunn zu nehmen. Selbstverständlich wird sich diese jn ben verschiedensten Arten unsere Flüsse aufsuchem—- ein l-ang- unkere Jnaerenz auf die endgültige Regelung der Balkan- jähriger Jagdpächter des Heßler hat im Laufe der Jahre,22 ver- Sh<.;Sü?c von dem gleichen, den BaWanstaateu schiedene Arten festgestellt - kommen für die Sommmagd bet bcfifebetnalnt >1 welchen wir auch wäbreiid uns nur die „Stockente" und die etwa l)alb sv große, aber ebenso
frem^lrchen Gerstr-letten lassen, welchen^wtr au^ w«» ,Eschmeckende „Krickente" in Frage. Anfangs Juli sind die der Dauer des Kineges behmbet Mem Di e ttt i3uigcntett oft nsch nicht ftügge°unb noch M klein, so tmß der nun g en g c lt e n alle n B al l an 9 t - weidgerechte Jäger mit dem Abschuß meist noch einige Wochen
ohne Unterschieb. Ev brcmcht wohl nicht besonm j Irrten wird, da die Entenfamilie (8—12 Stück, in der Weidhervorgehoben zu werden, daß in diesem Reiche nut seiner I 'mannsspruche „Schoos" genannt) ihre Heimat nicht leicht ver- rablreicken slawischen Einiwohu er schäft, welche im uraymen | läßt und die Jungenten schon nach kurzer Zeit -ausgewachsen dieses Staates und durch Hessen Kraft zur höchsten Kultur- sein werden. Obgleich es keine große Kunst ist, die schwerfällig eithmrffmto aelanate die Errungenschaften der slawischen über das Wasser flatternden jungen Enten herunterzuholen, so mit gleicher SvnUMthie verfolgt werden wie hat doch die Entenjagd besonders deshalb ihre schwierige Seite, denen aewiß all'e Völker dieses Reiches weil etwa angeschossene Enten durchaus nicht leicht zu lene der Nichtflawen, denen gewrtz w* sind, und es muß hier der Hund des Jägers fern
van Herzen Loohlfahrt und G 1> 'ndeu Aufgaben ganzes Können anwenden, damit die „krankgeschossene" Ente mcht aNe Balkan-Natwnen den großen, ihrer harreiiwen Ausgaben qcl>t Obgleich diese meist nicht mehr sliegen kann,
auf dem Gebiete der unteren Entsattung widmen, werden fo toci{-; doch mit einer solchen Rafsinesse dem verfolge-nden sie auch in politischer Hinsicht ihrer Bestimmung in Dem f^unbe durch Tauchen nsw. zu entwischen, daß sie in den meisten europäischen Gleichgewichtssbstem am besten gerecht werden, Fallen nickst zur Sttecke komntt. Deshalb, nickst zu weit schießen dessen Erschütterung in erster Linie die eigene, erfolgreiche und richtig „drauf" halten! . .
Entwicklung gefährden müßte. Einer solchen Erschütterung Zum Schluß sei hier noch auf den Schaden hingewiesen, den ^bildet die vornehmste Aufgabe der Friedens- die clekttisck>en Leitungsdrähte unserer Vogelwelt zufiigen, und MLwchj« weicher sie nachst-bmbks SBortommnis erwibnt: Im Winter 1912 wurde Politik der ba» BusEr Tat „im. ton der Ueberlanbrentrale «Heben mit
sich, vne in der Vergangenheit, a ) Z k Aektrisckmn Licht versorgt und die in der Nähe der Wüseck auf-
widmeit -Wird. _ . Ifleflentcit Masten der Starkstromleitung mit Drähten versehen;
Im Laufe der Aussprachen sprach sich Fürst Schwär- einige <^agc sp^^r fand ein Spaziergänger unter dem Leitungs- ienb er g dafür aus, daß der Minister^ des Aeußern au braht am Boden einen frisch tierendeten größeren Vogel, das den klar gesteckten Zielen festhalten müsse, bannt Oester- Opfer der neuen Leitung: eine Krickente. — Weidmannsheil! reich? Stimme int Auslande an Gewicht gewinne, und *
Teate die Rückwirkungen der äußeren Politik auf die mne- ** Tageskalender. Akademisches Turn-- und reu Verhälttiisse der Monarchie dar. In der Haltung gegen- S v o r t s e st. Samstag, 28. Juni, nacbmittaaS 2V3 Uhr: Wett- irber (Serbien müsse man auch entschlossen sein, nötigen- schwimmen (B'ilitär-Badeaiistalt>; -VI, Uhr: AusscheidunaskämvK die Taust zu zeigen Mrnisterpräsibeur Graf S t ü r g t h und Hockeyspiel (Sportvlätze an der Hardt), Temiis°Wettsviele £ T m Ge be Verhandlungen mit der (OMziers-Ten-iisvlatze). Sonntag, 29. Jimi, vormittags 6'/, Uhr: befaßte sich im --ause oer <eiijwn n könne Awölskamps; 9 Uhr: Dreikamv'(Hardt), Tennis-Wettspiele. Nach- bcutTcf) 6 ol) in rs chcn Arag 1 und ernatoe, es rönne , ( g n(lr. Turnen. Tnrntili-l- uiw. ® I e i b e r a ft a f f e * t =. von einem Abbruch der Verhandlungen Nich>t gesprochen, -...... - !....... - - -
werden Der Ausgleichsgedanke müsse, wenn er auch für Momente verdunkelt werde, immer wieder aus der Natur der Dinge heraus au das Tageslicht kommen. Gegenüber dem Verlangen des Fürsten Schwarzenberg nach einer Einflußnahme der Regierung aus die sinauzrelle Situation Böhmens erklärte der Ministerpräsident: Wenn schon unter außergewöhnlicheii Umständcu eine Aktion der Regierung Matz zu greifen Wtte, könnte sie nur gerechtferttgt erscheinen, wenn die Prinzipien der Selbstverwaltting tznn- lichsti gewahrt und die Unparteilichkeit der ^>erwalttlug hochgehalten werdeti. Die Regierung! werde, was in dieser Sache zu tun sei, in uiiparteuscher Gesinnung gegenüber 'beiden Vollem tun. Immerhin könnte es sich nur um bte Herstelluuq ber Orbnung in einem beschrankten Umsange und in ptovisorischer Weise bandeln. Der, Gedanke, baß es zur Orbnung komnren müsse, werbe hoffentlich in den
Herzen beider Nationen leben. I ** B e i dem Jahr esse ft der Lanbesuni-
Aus dem serbischen Parlament. versität am kommenden Dienstag ist, wie uns mitgeteilt
Belgrad, 28. Juli. Die für 5 Uhr anberaumte wird, der Zugang zur neuen Aula für die Festteilnehmer Sitzung ber Skupschtina würbe erst um 6 Uhr eröffnet. Das ausschließlich von bem Haupteingang bes Kollegiengebäubes Ausbleiben bes erwarteten Exposes bes M i - in ber Lubwigstraße aus vorgesehen. Der Eingang von ber nifterpräsibenten Peschit sch hat lebhafte Ueber- Goethestraße aus bleibt für die stubentischcn Fahnenträger rafchuna hervorgerufcn. Der Sitzung wohnten ber monte- unb bte Mitglieber bes akabemischen Gesangvereins Ooebt npnrimfdic Miniskerprä ident und zwei Sekretäre ber russi- halten. Da bie neue, Aula für einen größeren .Kreis Platz scheu Gesanbtschast bei. gewährt, sinb bei ber Feier, bie um II1/4 Uhr pünktlich be-
' _____~ ginnt, außer ben geladenen Gästen auch andere Freunde
der Universität willkommen; einer besonderen'Eintritts- 5ta»t ernt». karte bedarf es nicht.
teszen, . ^unt . ** Berufung. Professor Im misch hat einen Ruf
Zu hohe Brandversicherungsbetträge! an die Universität Königsberg erhalten.
Nach einer Zusammenstellung aus den städttschen Vermal- ** Stadttheater. Die nächste Operettenvorstellung iiinasherickiten für die Jahre 1900-1911 hat die staatliche Brand- ist wegen des Univerlitätsfestes ausnahmsweise von Diens- . eafofcnmq m der Stabt Gi-dm Ar diese Zeit 667 643 Mk. Brand, tag -wf Mittwoch, den 2. »usi, verlegt tvorden Nach der tor di tunnsbeiträne erhoben, aber nur 72 705 Mk. Brandschaden ausgezeichneten Aufnahme die tne ersten Opcrettenvorstct- verncherungsveiiragc euj , langen gefunden haben, ist zu hoffen, daß Zellers bekann-
während dieser ^ahre bezahlt. Sett bem) I h - ter, beliebter „V v g e l h ä n b l e r" am Mittwoch ein volles
Brandkasse an die Stadtkafle auf Grund gesetzlicher Bestimmung erzielen wirb
für die bessere Löschbereitschaft in unserer Stadt infolge des Vor- ** S ch u tz dem Handwerk." Unter dieser Stich- handenscins einer Druckwasserltttung einen jährlichen Betrag, der marke etlchienen im September 1912 Artikel in der Presse für die Jahre 1904—1911 112 300 Mk. betragen hat. Außerdem über den Konkurs brr Firma Rubolph u. Fischer in aber sind von der Landesbrandkasse während der Jahre für Ber- Wiesloch. Die Rheinische Schuckert-Gesellschaft zu Mann- bessemna der Feuerwchrgeräte tAnschaffung der großen Leiter) heim hatte an die, erstgenannte Firma die Ansstetlung von 3000 -M qcioDtt roorben. Es stcht also g-g-nütor d°r Einnahme Tranzsormatormhänschen brn dar Ueberlanbzantrala rm ru r wnn iß«nnn Mk her Mieder nach Gießen znZRled vergeben, bte bte Ausführung imeber hellijchen Hanb
em Gesamtbetrag von 188 000.^ °er wi^er nach Getzm zu ^rksmeistern üb er trug. Durch ben Konkurs waren zahlrückgekommen ist. Der Bruttouberschuß, den bte Stabt also zr l I ^jche Handwerker zu Schaden gekommen und glaubten
in den 12 Jahren als Brandkapenbettrag gezahlt hat, betrag^■rnni jc^t, Regrcßansprüche an die Rheinische Swnckert-Gesell-
450000 Mk. Diese Zahlett geben aber doch zu denken. Mus; eine f^istlft stellen zu können, weil diese die Handwerker nicht Stadt wie Gießen auf die Dauer denselben Brandversicherungs- rechtzeitig von dem schlechten Stand der Firma Rudolph beitrag pro Mille Gebäudeversicherungswert bezahlen wie das Fischer unterrichtet habe. Die. H a n d u e r k s k a m m e r flache Qaub‘> Unbegreiflich aber ist es, das; die städtische Ver- T a r m st a d t hatte sich alsbald der Sache angenommen waltuna bei der nun beschlossenen gründlichen Verbesserung des und int Interesse der geschädigten Handwerker Verhand- Feuerlöschwesens sich von der Landesbrandkasse mit einem Bc- lungen mit der Schuckert-Gesellsclxift emgeleitel um fest-
SÄ.™S ää Versicherung in Gießen cinbringt, sind 5000 Mk. Zuschuß wr sichtigung der wirtschaftlichen Lage der Betroffenen weitere einen verbesserten Feuerschutz und damit gleichzeitig für eine er- Schritte. Die von der Handwerkskammer mit der Rhei hebliche Herabminderung des Risikös für die Landesbrandkasse mischen Schuckert-Gescllsckstlft gepflogenen Verhandlungeit keine entsprechende Gegenleisttmg. Die von uns zusammengestellten haben zu dem erfreulichen Ergebnis geführt, daß sich bieie amtlichen Zahlen beweisen^ daß die Brandversicherungsbeiträge, Gesellschaft freiwillig in ben Dienst einer guten Sache stellt welche die Hauseigentümer in unserer Stadt ausbringen müssen, und, ohne irgendwelche Verpflichtung hier- wcillic Ult -VUU- y Ifür zuhaben, ber Handwerkskammer zwecks Ver-
viel zu hoch e teüuttg an die im Konkurs Rudolph u. Fischer geschädigten


