Ausgabe 
22.2.1913 Viertes Blatt
 
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Konfekt

Das

Nr. 45

vierter Blatt

165. Jahrgang

Giehener Anzeiger

Erscheint tL-Nch rrm Ausnahme des Sonntags.

General-Anzeiger für Oberheffen

Die«leftewer LamiNenblätter" werden dem .Anzeiger^ viermal wöchentlich beigelegt, das Ureirblatt ffir den Ureis Stehen" zweimal wöchentlich. DisLandwirtschaftlichen Seit- frogen" erscheinen monatlich zwennal.

Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul- straßc 7. Expedition und Verlag: 51.

Redaktion:^^I13. Tel.-Adr.: AnzeigerGietzen.

Samstag, 22. zebruar 1913

Rotationsdruck und Settag der Brühl'schen Universiläts - Buch- und Steindruckerei.

R. Lange, Gießen.

Leiben man denke etwa an

Vorteil.

Johannistag, Michaelis ic. Diese Tage fielen

mm

Ein? neue Dlenderresorm.

Märkte.

«Feridn^iaaL

Paris, 20. Febr. Das Zuchtpolizeiaericht von Rennes verurteilte den Abbe Chaupitre wegen Kurpfuscherei -u 1000 Franks Geldbuße und Zahlung eines Schadenersatzes von 6000 Fr. an das Svndikat der Aerzte und Apotheker des Departements Jle-et-Villeine.

Mit der Flugmaschine zum Nordpol.

Der dänische Flieger Leutnant UlrichBirch, der besonders im Flug über Wasser große Erfolge erzielte, hat sich bereit er­klärt, an der Expedition des Kapitän Amundsen nach dem Nordpol teilzunehmen. Für eine Erreichung des Pols mit der Flugmaschine ist nach seiner Meinung nur eins nötig: ein g^ nirgend kräftiger und ausdauernder Motor, der außerdem durch große Kälte nicht beschädigt wird.Man gebe mir einen solchen Motor," rief Birch aus,and cs wird weder groge Schwierig­keiten noch große Gefahren bereiten, den Pol im Fluge zu er­reichen."

ka. Frankfurt a. M., ?1. ?ebr. Heu- und Str obmarkt. Angetahren waren 12 Wagen Heu,' Waaen Stroh. Bezahlt wurde für ve i - 3, 0 $><!., Stroh fflomlonqftrobl °.00 - 0.0D Mk» Wirrstroh 0,000,00 Mk. Alles für 50 Kilo. Geschäft mittelmäßig.

* Cbeitaunu5, Hanau und

Für die Lo k o m o tiv m an n s ch a f t sind die Bedingungen des Aufenthaltes auf der Lokomotive, insbesondere bei Tenderloko­motiven, verbessert. Tie Führer Häuser werden geräumiger herge- stellt und mit wirksamer Entlüftung versehen; zur Verminderung der strahlenden Wärme des Kessels haben die Feuerkisten eine Um­hüllung mit geeigneten Schutzmitteln erhalten. Ferner sind Ein­richtungen vorhanden, die das Wärmen der mitgcbrachten Speisen ermöglichen. Zur Milderung der Stöße und als Wärmeschutz für die Füße dienen Koksfaserinatten. Um ein Ucbcrschreiten der zulässigen Fahrtgeschwindigkcit zu vermeiden, sind bei den Personen- und Schnellzugslokomotiven Geschwindigkeitsmesser an­gebracht.

Tie bei dem starken Verkehr getroffenen Maßregeln für eine möglichst gute Ausnutzung der Lokomotiven haben sich bewährt und sind oaher weiter durchgesührt worden. Als solche sind zu nennen: das Durchfahren längerer Strecken ohne Lokomotio- wechsel (bei Fahrten von langer Tauer wechselt das Lvkomotiv- personal unterwegs): die Anwendung der Toppelbesetzung der Lokomotiven: die Entlastung des fahrenden Lokomotivpersonals dadurch, daß die Vorbereitungsarbeiten vor Beginn der Fahrt und die Arbeiten nach Beendigung des Dienstes von anderen /ört­lichen) Arbeitskräften ausgeführt werden: die Verwendung preußisch-hessischer Lokomotiven auf Linien benachbarter Verwal­tungen und umgekehrt. Unter den Strecken ohne Lokomotivwechsel von 250 Kilometer Länge und mehr sind auch folgende: Frankfurt- Düsseldorf, Frankfurt-Metz, Worms-Düsseldorf, Wiesbaden- Hagen, Wiesbaden-Köln-herbesthal, Mainz-Bingerbrück-Dort- mund, Bingerbrück-Dortmund.

Triebwagen werden für den Personenverkehr auf kürzeren Strecken mit geeigneten Verkehrsverhältnisscn verwendet. Die Wagen werden durch Dampf- oder Vcrbrennungsmaschinen oder auch durch Elektromotoren angetrieben, die Strom aus mitgeführten Akkumulatorenbatterien erhalten. Außer fünf Dampfwagen sind sechs Wagen mit Verbrennungsmaschinen und 140 Akkumulator- wagen vorhanden. Die Beschaffung loeiteret Wagen ist in die Wege geleitet.

Elektrische Zngbeförderung besteht auf den Strecker: Berlin-Potsdam-Großlichterfelde-Ost und Blankcnese-Altona-Ham- burg-Ohlsdorf. Die Mittel zum vollen Ausbau der Strecke Magde- burg-Dessau-Bitterfeld-Leipzig-halle für elektrische Zugbeför­derung, wie auch für die Strecke Lauban-Königszelt wurden durch das Eisenbahnanleihegesetz vom 30. Juni 1911 bereit- gestellt.

Überflüssig. . . -er.

So ist der Lhailan,che Rewrmtale^der eingerichtet. Er hat, wie man auf den ersten Blick sieht, manche Vorteile, daneben aber

Rae, der auf der Brechen-Insel drei Gräber von Franklins Leuten fand. Mer damit nicht zufrieden, organisierte die Gattin eine Petition au Lord Palmerston, die weitere Forschungen for­derte, dock nicht berücksichtigt wurde. Nachdem 19 kostspielige Expeditionen mit 31 Schiffen feine tatsächlichen Ergebnisse ge­bracht hatten, strich man die Namen Franklins und feiner Be­gleiter aus den Listen. Lady Franklin, die von einer dunklen, und wie die Zukunft lehrte, richtigen Ahnung getrieben, stets nach dem amerikanischen Festland hingeimesen hatte, rüstete nun mit dem Rest ihres Vermögens, 400000 Mk., die Expedition der Fox" unter McClintock aus, die nach zweimaliger Ueberwintc- rung Franklins Gerippe und seinen authentischen Bericht entdeckte. Nun erst war die Mission der Gattin erfüllt.Sie bat," so hat der große Polarforscher Sir Clemens Markham ihr Verdienst be­urteilt,den Geist der Aufopferung und der Selbstverleugung in das Ringen um die Pole getragen, ein Element der Ritterlichkeit in die Expeditionen gebradü, und es war ihre edle Begeisterung, die diesem laugen Suchen die Stimmung eines hoben Epos verlieh."

Bedeutend mar auch, der Ansporn, den Admiral Peart) von seiner Frau erhielt. Sie begleitete ihn selbst in die arktische Zone und gebar ihm hier eine Tochter, das einzige Kind von weißen Eltern, das in diesen Gebieten des Erdballs das Licht der Welt erblickte. Sie hat erzählt von der Geduld, die die Frau eines Polarfahrers haben muß, und von dem absoluten Ver­trauen, das sie in die Tüchtig kett ihres Gatten setzte. Ebenso hat Ladt, Shackletou ihren Manu in seinem Streben stets bestärkt und in den schwierigsten Verhältnissen ihm geholfen, seinem Ideal treu zu bleiben. Mau bat auch schon früh er> saunt, daß den Hinterbliebenen dieser Männer, die sich un Ringen um die Pole für die Menschheit opferten, der Daul und die Hilfe der Allgemeinheit gebührt. Als 1611 der Polarsahrcr .Henry Hudson auf der Suche nach der Nordwest-Passage ums Leben gekommen war, setzte die ostiudische Kompagnie 1614 seiner im Elend zurückgebliebenen Gattin eine Pension aus und beschloß, für seinen kleinen Sohn unb feine Erziehung zu sorgen.

Jahrbuch 1912 für Volks- und Jugend- spiele. In Gemeinschaft mit den Vorsitzenden des Zentralaus­schusses zur Förderung der Volks- und Jugendspiele in Deutsch­land, herausgegeben von Geh. Hofrat Prof. H. Nahdt. Verlag von Ä. B. TQibner, Leipzig und Berlin 289 V. Preis 3 Mr. In feiner Hcmptverfmstmlu ng, iväh-rend der Internationalen Hy-

Personenwagen und Lokomotiven der Äaatscjsenbcihn.

Unsere Eisenbahuverwaltuug arbeitet an einer Vervollkomm­nung des Wagenparks; sie sucht die aus den Kreisen der Reisenden kommenden Wünsche möglichst zu erfüllen. Bei den neuen I)- Zugwagen sind anstelle der nur in Notfällen aufzuklappeudeu rrehfenster große Fallfenster angebracht, die auch im gewöhn­lichen Betrieb geöffnet werden dürfen. Die Wagen sind ferner mit Werkzeugen, Leitern und Feuerlöschgerätcn ausgerüstet. Auf gute und zweckmäßige Ausgestaltung der Aborträume ist beson­drer Wert gelegt. Die Spucknäpfe in den V-Zugwagcn haben jich nicht bewährt: sie sind daher aus den Abteilen entfernt und bleiben nur in den Aborten. Die Klingelleitungen für die Bc- Inensteten der Speisewagen sind auch entfernt worden, da sie vielfach versagten und Beschwerden veranlaßten. Die Speisewagen- gesellsckwften haben dafür besondere Angestellte zur Bedienung der Reisenden in den Abteilen eingestellt. .

Die Beleuchtung wurde durch die Einführung des Gas- zlühlichts erheblich verbessert. Die Versuche mit elektrischer Be­leuchtung werden fortgesetzt. Hierbei wird der elektrische Strom durch Dynamomaschinen im Packwagen erzeugt und durch Kabel d^i einzelnen Wagen zugeführt, oder es wird für jeden Wagen (ine besondere Dynamomaschine vorgesehen, die den zu seiner Beleuchtung erforderlichen Strom unabhängig von den übrigen Fahrzeugen liefert. Die mit elektrischer Beleuchtung ausgerüsteten p-Zugwagen haben unter Verwendung von Metallfadenlampen reine Atkumulatorenbeleuchtung erhalten. Sämtliche Schlafwagen laben elektrische Beleuchtung.

Die Speisewagen und die Schlafwagen werden in der Regel sechsachsig gebaut. Die für v-Züge bestimmten Wagen loerben durch eiserne Platten in den Wänden und int Boden zur Verbesserung der Gangart beschwert. An einer Reihe neuer v- Zugwagen werden Versuche mit afrikanischen Hölzern aus deut­schen Kolonien gemacht; auch wird versuchsweise das Kastengerippe ganz aus Eisen hergestellt. Mit verschiedenen neuen Heizungs- tauarten wurden Versuche angcstellt. Sämtliche O-Zugwagen er­hielten im Laufe des Rechnungsjahres 1912 neue, hinlichtlich der Aufhängung und Befestigung verbesserte Schiebevorhänge: Ver­sackst zur Ermittelung eines brauchbaren Rollvorhanges sind im Gange. i

Die äußere Klassen- und Abteilbezeichnung erfolgt jetzt durch Gmailschilder mit weißen arabischen Ziffetn und Buch- liaben auf schwarzem Grunde. Dadurch wird den Reisenden das Äuffinden der Wagenklasseit und der dlbteile erleichtert und die Zugabfertigung beschleunigt.

Ein Teil der neubefchaffteii vierachsigen Abteilwagen dritter Klasse ist mit besonderen Einrichtungen zur Beförderung von Kranken in Betten oder auf Fahrstühlen versehen, die eine Umwandlung zweier nebeneinander liegender Abteile in einen zar Aufnahme des Bettes geeigneten Krankenraum in einfacher Weise ermöglichen. Für den Stadt- und Vorortverkehr sind Doppel- magen mit einer Kürzkuppelung eingeführt, nm bei den vorhan­denen Bahnsteiglängen, deren Vergrößerung mit bedeutenden Kosten verknüpft sein würde, eine größere Wagenzahl in die Züge einstellen zu können. Die dreiachsigen Wagen für den Fern­verkehr haben eine bessere Ausstattung erhalten: cs sind Asck)- Lcchcr in den Abteilen dritter Klasse, Lichtschützev vor den Lampen unb Fenstervorhänge eingeführt. Neuerdings werden die Per­sonenzugwagen vierter Klasse mit einem Linoleumfußbodenbelag Derschen: leider fehlen in dieser Wagenklasse noch die Aschbecher. Das Reisepublikum bedarf hier sehr häufig der Zurechtweisung und Belehrung von feiten der Mitteisenden. Für Bahnlinien in landschaftlich schönen Gegenden ist eine Anzahl von Aussichts- ivagen beschafft, deren große Fenster den Reisenden einen freien Hinblick gewähren. Zum Schutze der Reisenden gegen N a u b - Unfälle während der Fahrt ist die Umwandlung der zuschlag­pflichtigen Schnellzüge in I)-Züge nach Möglichkeit beschleunigt und die Bauart der neuen Abteilpersonenwagen so geändert, daß aiiöglichst mehrere Abteile in offener Verbindung miteinander -flehen.

Durch Beschaffung leistungsfähiger Lokomotiven rourbe 3>ie Vorspaiinleistung erheblich eingeschränkt und der Betrieb w'rt- Maftlicher gestaltet. Im Schnellzug- und Perionenzugverkchr arbeit vier- unb zweizylindrige vierachiige und funsachsige Lo­komotiven mit zwei und drei gekuppelten Treckachsen verwendet, Sie imstande sind, auch die schwersten Zuge ohne Vorspann zu.be- iörbern Durch ®ermenbung überhitzten Dampfes und durch größere .Heizflächen wurde die Steigerung der Leistungen herberg cs uhrt. Der Wasserraum der Tender ist, um cm durchfahren längerer Strecken ohne Anhalten zu ermöglichen, von auf 16 Kubtt- Dieter, Sei bm für Schnclliuge bestimmten EoEomDtib n aur 20 nnb 21,5 Kubikmeter, tn einzelnen wallen auch aut 31,5 Stubtt- ncter vergrößert. ___

giene-Ausstellung 1911, hat der Zentralausschuß einen Sonder­ausschuß fürdie Ertüchtigung des weiblichen Geschlechtes" ge­bildet unb dieser Sonderaussckniß tritt in dorn Jahrbuch mit zwei Abhandlungeii hervor: Universitätsprofessor F. Huegge: Ertüchtigung des weiblichen Geschlechts, und Fanny Götz: Die heutige beutfdje Frauenturnlleidung. Am Anfang des Buches stehen die Worte: Gesunde Frauen, gefuitbe Kinder, gesunde Männer! Ter Zentralausschuß, der sich die Fördw»ig jeber Art von Spott und Leibesübungen zur Ausgabe gemacht hat, ist zur Ettennntnis gekommen, daß ohne gesunde Mütter feine gesunde Nachkommenschaft möglich ist. Zwar finden wir in den Ar­beiten des Zenttalausichusscs sehr oft den militärischen Gedanken vertreten und wir lömren nicht umhin zu mutmaßen, daß es die Ausgabe der gesunden Mütter hauptsächlich sein soll, dem Vater­land recht viel kräftige Soldaten zu liefern, während wir uns die starke, gesunde Frau lieber als ein kultursörderndes Wesen denken. Wie dem auch sei, wir müssen uns darüber freuen, daß. immer mehr Wett auf das leibliche Wohl der Frau gelegt wird.

Tf. Der Reklamewagen der Suffragetten. Für den 4. März, den Tag, wo Präsident Wilson fein hohes Amt antritt, hat man in Washington einen großen Festzug geplant, aber ohne die Frauen um Beteiligung zu bitten, die sich in Frauenstimmrechtsvereinen zusammengeschart haben. Diese haben nun beschlossen, am Tage zuvor, also am 3. März, einen Festzug zu veranstalten, der nicht allein alle anderen Festzüge wett in den Schatten stellen, sondern auch die größte Reklame für die Sache der Suffragetten sein soll. Der Glanzpunkt dieses Festzuges wird derStimmrechtswagen" fein. Auf ihm wird man die schönste Frau der Vereinigten Staaten zusammen mit einem Baby, einem Zuchthäusler und einem Geichs kranken sehen: rings um den Wagen fuhren riesige Guirlanden mit der Aufschrift:Wir sind die einzigen Personen, die kein Stimmrecht haben." Wenn wirk­liche Zuchthäusler unb Geisteskranke für diesen Reklame wagen nicht aufzutteiben sind, werden die Suffragetten notgedrungen Ersatz­leute ein stell en, unb zwar werden diese Rollen Mitglieder dm ersten Gesellschaftskreise Washingtons übernehmen. Dem Zuge voran wird eine in gäbe Seide gekleidete Heroldsdame mit einem FJurpurbanner reiten, die Ansprachen über die Wahlrechtssachc halten wird. Ihr folgen die einzelnen Gruppen, die teils die den Frauen zugefügten Ungerechtigkeiten versinnbudcn, teils bic schon errungenen Erfolge dar stellen.

einfachSchalttag" heißt. Legt man ihn an den Schluß eines Monats, am zweckmäßigsten hinter den 28. Februar, so hat man beim Jahresanfänge, wie beim Schalttage einen Tag, der einem Sonntage vorangeht. Bei diesem dreizehnmonatigen Kalender wäre die Festlegung des Ostertages nicht schwierig. Während im gegenwärtigen Kalender irgend einer der Sonntage zwischen dem 22 März und dem 25. 2lpril Ostern sein kann, könnte man für dasSchmuckelsest", wie Luther das Fest wegen seiner Ver­schiebbarkeit genannt hat, durch internationale lieber ei nkunft auf einen bestimmten Sonntag, etwa den ersten im April zu legen und ganz entsprechend wäre cs mit dem Psingstseste. Von wann an man das Jahr zählen sollte, ob vom 1. Januar, vom 25. De­zember ober vom 25. März, ttrie es früher üblich war, wäre Ge­schmackssache. Hier eine Aenderung einzstführen, wäre eigentlich

Frauen-Feuilleton.

Anteil der Frau an der Polarsorschung.

Tas tragische Schicksal der Frau Scotts erfüllt gegenwärtig «Ile ©eniiita mit Steil unb RÜtznmg und l-A das feimM)*'

ZM5 L7 ÄÄ« ataE" f£$n Ampmn zu seinen Taten tat eine,: her

abspmftig SSen^ie6'ihmjrin Bmuf ausettege" Kückliche^Jahte verbrachten die beiden, bann bningte jt, , , 1Dftr tot. neue 'Fahrt zu wagen, und als h hie als

1^61 ^ahre später d^Geschichte der Polarforschung

Lady Franklin )id) tn oet » tätigsten

einen unsterblichen Namen erworben hat- 1-LlJLon hcc Sitzen ZE an dern

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hon bet er nicht mehr ,uriickkebr-n sollte, «s N°ch dr t laugm ähs ess. «s® »st bie Jnttiattve der Lady 5^nfl*n imd ^Mc Clure^ 1850, ergebnislosen Rettungsvenuche von .Ro^ u - -Drängen sandte den Schoner Prinz Albert aus, und '^te mit ihnm ckttange tzZ. baü 1862 He. große

noch 60000 Mk. hinzu. Die ersten 20 000 Mk. erhielt

Fast alle Kalenderreformen verfolgen die gleichen Ziele: sie wollen die Woche beibehalten unb Monate von gleickter Länge schaffen, so daß gleiche Wochentage immer das gleiche Datum haben. Tie Länge des Jahres soll dabei so bleiben, wie sic durch die gregorianische Kalenderreform festgesetzt ist, bei der in 4000 Jahren erst ein Fehler von einem Tage entsteht. Einen Weg, bei dem alle diese Forderungen erfüllt sind, schlägt ein Franzose, E. Chäilan, in derRevue Scientisigue" vor.

Während das Jahr des jetzt gültigen Kalenders 52 Wochen und 1 Tag (ober 2) hat, will Chailau Monate von genau Vier- Wochen Länge eingerichtet wissen, bereit natürlich bann dreizehn nötig sind. Der Bequemlichkeit halber behalten die zwöls ersten Monate ihren Namen und der dreizehnte bekommt eine neue Bezeichnung, z. B. Ultimus. Jeder Monat beginnt mit einem Sonntag, so daß "bic Sonntage die Taten 1, 8, 15 unb 22, die Montage bic Daten 2, 9, 16 unb 23 tragen usw. Aus diese Weise hat man 13 Monate von 4 Wochen, also noch einen Tag zu wenig, unb dieser eine fehlende Tag soll überhaupt kein Datum unb feine weitere Bezeichnung erhalten, sondern alsJahresanfang" vor Sonntag, dem 1. Januar, das Jahr eröffnen. Ganz ähnlich wird cs alle vier Jahre mit dem Schalttage gemacht, der nicht -- -

den Namen eines Wochentages ober cm Datum erhalt, [onbern, £,e öuWen waren aus

auch einige Schattenseiten. Tie Astronomen würden sich wahr­scheinlich am leichtesten mit ihm abfinben, ba für sie die Monats- bczeichnung ziemlich unerheblich ist und bic Anfangstage der Jahreszeiten, bic ja auch eine geringe Schwankung aufroeijen, nur der Bezeichnung nach an eine andere Stelle fielen. Für die bürgerlichen Zeitbestimmungen ist der Vorteil offenbar, daß gleiche Tage immer das gleiche Dalum haben, unb besonders die Fest­legung des Ostertages wäre in dieser Hinsicht für das bürgerliche d-.ck- tt.-- -;i die Schulgleiche von größtem In vielen Gegeiiden Europas spielen ein paar Tage ,Jch-ckis noch eine gewisse Rolle als Ter- ullllv, ^,age fielen bei der Kalenderreform auch immer

auf einen bestimmten Tag, so daß hieran eigentlich nicht viel geändert würde. Etwas bedenklich ist bei dieser Kalenderreform, daß bic Begriffe Halb- unb Vierteljahr sich änbern. Dis neue Vierteljahr bestäube aus drei Monaten und einer Woche, das Halbjahr aus sechs Monaten und zwei Wochen. Alle Geld­abrechnungen etwa Zinsrechnungen müßten ein wenig anders oorgenonrmeu werden, da das neue Vierteljahr 84 Tage umfaßte. Soweit es sich um monatliche Zahlungen handelt, brauchte nur eine Verkürzung im Verhältnis von 12 zu 13 vorgenommen werdew Mancke Leute könnten sich daran stoßen, daß die historttchen Gedenktage, z. B. der 14. Juli für bic Franzosen ober ber- 2. September für Deutschland ihre Bedeutung verlören. Der Erfinder der Kalenderrcsorm sagt allerdings, das sei unweieittlich, da man ia nur den entsprechenden Tag des reformierten Kalenders abzuzählen brauche. Nur die Bezeichnung wird anders, überdies sind in dieser Hinsicht die Grundlagen der gegenwärtigen Zeit­rechnung (wie er- mit Recht sagt» unzuverlässig, denn wir w'ssen nickt, wie lange die Geburt Christi, die den Anfangs Punkt unserer Zeitrechnung bildet, zurückliegt. Wahrscheinlich und wir gegen­wärtig nicht int Jahre 1913, sondern 3 oder 4 Jahre weiter.

Als letzter Einwand gegen die Kalenderreform, ist bic un­glückliche Wahl des Sonntags am1 ersten jeden Monats anzu- führcn. Ist Sonntag der erste, bann ist Freitag ber dreizehnte, und da das Neformjahr 13 Monate hat, fallen tn )edes ^thr 13 Freitage mit der Bezeichnung derdreizehnte", was manchem wohl nicht ganz angenehm sein dürfte.

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