Ausgabe 
21.2.1913 Zweites Blatt
 
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Nr. 44

Zweites Blatt

165. Jahrgang

Erschein« täglich mit Ausnahme des Sonntags.

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Sie Können ruhig rauchen!

Prof. Dr. Witzei s

boAöerger Aüs Guten für Exteridultur, Ostseea»dd Kollierg.

Kosmodont

Dauernd haltbar.

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Derben zu der

Gegen diesen Angriff ans Handelsmiiiister Sydow legt Schatz- fetretär Kühn entschiedene Verwahrung ein. Von Terronsmus gegen irgendeine Geschäftsgruppe könne garnicht die Rede «ein, sondern er habe nur in ihrem Interesse gehandelt.

Ant nächsten Donnerstag wird der Ausichuß sich Kunachir mit der ^frage der Zusammcnsetzung des Aufsichtsrats beichäitigen.

Ich habe über 6 Jahre eine und dieselbe Zahncreme ge­braucht Habe mich aber nach nur 34 wöchiger Be­nutzung zur Kosmodont-Zahn­creme bekehrt, da sie bogar den Niederschlag von 20 Ziga­retten pro Tag fast spurlos vernichtet Zahnarzt S.

Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul« ftraee 7. Expedition und Vertag: öl.

Redaktion:^^ 112. Tel.«Adr^ Anzeiger «Steven.

en" stattjindtü

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und über die Beteiligung am Aküenkapital gingen ledoch ailS- einander. Vorläufig beschloß man, den Detaillisten mindestens ein Fünftel der Inhaberaktien zu reservieren: bis zur dritten Lesung will man versuäjen, den weitergehenden Wün­schen der Tetaillisten nach Möglichkeit zu entsprechen, und von nationalliberaler Seite wird. ein entsprechender Antrag gestellt werden. Das Zentrum warf der Regierung Terrorismus gegenüber der Deutschen Erdöl-A.-G. vor wegen der Verweigerung der Zulassung der tieuen Ar-

greitag, 21. gebruar 1913

Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universums Buch« und Stemdruckerei.

R. Lange, Gießen.

nie verhärtend. » Tube 60 Pfennig und l Mark. Ueb zu haben. Ach­ten Sie auf den Namen Kos­modont.

Gleis®*?®? Kürfu.M*'-®

vermischter.

ck. Ein Theater-Museum in Kopenhagen Ein jahrelang bereits geplanter Gedanke ist vor kurzem durch dre Gründung eines Theater-Museums in Kopenhagen verwirklicht worden. Wie Victor Madsen in der Zeitschrift für Bücher­freunde mitteilt, ist das von dem Opernsänger Edvard Agerholm eingerichtete Museum das erste Ergebnis, das die Tätigkeit der neugcstisteten Gesellschaft für dänische Theater- q e s ch i ch t e gezeitigt hat. Die reichhaltige Sammlung, die einen Ueberblick über die Geschichte der dänischen' Sckmubühne seit den großen Tagen Dolbergs gewährt, hat in einem künstlerisch bedeut­samen Bauwerk, dem alten Wachtgebäude des Zeughauses, seinen Platz gefunden, und so ist durch die Errichtung des Museums zugleich eins der schönsten Däuser Kopenhagens, die jetzt immer mehr verschwinden, für die Zukunft vor Zerstörung bewahrt.

vom deutschen handel^««.

Berlin, 20. Febr. In seiner zweiten Vollversamm­lung beschäftigte sich der Deutsche Handelstag u. a. mit der

Die ..Lietzener ZamilienblStter" werden dem .Anzeiger" oiemud wöchentlich beigelegt, das Krcisfclott für den Kreis Gießen" zweimal wöchentlich. TieLandwirtschaftlichen Zeil- fragen" erscheinen monatlich zweimal.

hCometer 325 Kilometer Eisenbahnen.

Präsident Köhler macht darauf,aufmerksam, daß. bis jetzt 30 Redner gesprochen haben und daß, noch 7 Redner auf der Lifte stehen. , . .. .

Mg. Brauer (Bbd.): Durch die AutoMobillmien wurden sich die Straßenkosten erhöhen. Durch unsere Zustimmung zu dt5i Anträgen auf Revision des Eisenbahnvertrages haben wir betunbet, daß wir die Einmütigkeit in diesem Dause nicht storeii luollcn. Für uns handelt es sich uM die Frage, eine richtige Grundlage für eine andere Berechnung der Teilmigsziffer zu simden Wird man bei den Gegnern des Vertrages Vertrauen zu teil Zahlen finden, und dann, wer trägt die Kosten. Sollen sie tiÜxt nach den Berteilungsziffern verteilt werden? (Heiterkeit.)

Finanzminister Dr. Braun: Der Vorredner hat den Fonds litt öffentliche und gemeinnützige Zwecke erwähnt. Tas ist An­gelegenheit des Derrn Ministers des Innern.

! Abg Reh (Fortschr. 33p): Früher sind die Eisenbahnwunsche Monologe behandelt worden, danmls hatten sie Erfolg. In 'bet Revision hofft der RÄmer, daß der Abg. Brauer nicht aus bet Reihe tanzen werde. Er bringt dann eine Reche von Lokal-

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Gießener Anzeiger

General-Anzeiger für Obertzessen

Beim Gehalt des Staatssekretärs beantragt die Volks­pa r t e i eine Entschließung, die um die erforderlichen Maß- nahmeii ersucht, um eine beratende Vertretung der in den Schutzgebieten ansässigen Deutschen bei der durch den Reichstag erfolgenden Feststellung des Daus Halts ihres Schutzgebietes herbeizuführen. In den Schutzgebieten werde das von den Ansiedlern gewünscht. Es sei em schritt vorwärts zu der später vielleicht eintretenden Selbstverwaltung der Kolonien. Im Zusammenhang damit steht ein Z e nt ru m s -1 antrag für Südwe,t. Diese Entschließung ersucht den Reichskanzler, die Vorlegung von Gesetzentwürfen in Erwägung zu ziehen durch die dem Landesrat in Südwestafrika das Recht verliehen wird, den Daushalt der Zivilverwaltung dieses Schutzgebietes bei Aufbringung aller hierfür er­forderlichen Kosten durch das Schutzgebiet endgültig festzustellen. Von den eigenen Einnahmen des Schutzgebietes ist ein 2.eil an das Reich als Zuschuß zu den Kosten der Militär- v e r w a l t u n g abzuliefern. .

Den letzten Satz dieser Entschließung, daß die Kolonien zu den Kosten der Militärverwaltung beitragen sollen, bemängelt der fortschrittliche Redner als verfrüht. Für die Zukunft sei es frei­lich zu wünschen. Ein Zentrumsredner billigt die fortschrittliche Anregung im Hinblick auf das Beispiel anderer Staaten. Sein Antrag aber gehe weiter, wenigstens für Südwest, wo das

'^De? Redner wendet sich gegen die Ausfühmngen des Abg. Lmb, der die Arbeiter beschuldigt habe, daß. fte ttofc itat gegen* l'ttifioMT Unterschrift das Streik- und Koalitionsrecht sich nicht Len lassem Damit hat er die Arbeiter als Heuchler bezeichnet

: Ih hoffe, daß sie ihm bei Gelegenheit ine richtige Antwort daraus \ EBg^nger (natl.) spricht über die Verstaatlichung der : Lekundärbahnlinie Worms-Off ft ein, d'e m absehbarer Zett inmTMPn.'ijip (fr verlangt auf der Linie WormsMonsheim L BaNärterhaus Nr 10 eine Haltestelle für die Arbeiter

e<t Enzingerscheii Filterfabrik bei Pfeddersheim. Er fordert ferner r eine Zugcnnlage ab Worms zwischen 10 und 12 Uhr vormittags, I Iväl hier eine zu große Pause sei.

I Abg. Soherr (Zentr.) beklagt sich, daß die Kohlen für int I Lahnen nicht mehr per Schiff befördmt werden. .

I Best (natl.) spricht Wunsche über den Bahnhof Ost-

Ih-fen aus. , .,.

Noi«»). Er beschwert sich zunächst über I d Verschlevvuna von Interpellationen und geht dann auf die I Wohnverhältnisse ein Das Stückzeitlohn-Verfahren ist zur Diffe- I nnzieruna Angeführt, um den älteren Arbeitern einen, erhöhten DOerdienst - u sichern Man muß doch erst abwarten, wie sich dieses i Otinziv bewähre Wenn sich begründete Beschwerden ergeben I taten dam- muß eben eine Aenderung vorgenommen werden. | S'iaisÄloin^erWtcn Mite eben °m° L°hn-rh°h.ng I cirielt werden WaS das Streikrecht angeht, io besteht doch t.m I Zwang, Eisenbahnarbeiter zu werden: und wenn er sich erklärt

-uf das Streik- und Koalitionsrecht zu tuter dies

ms freien Stücken. Das hat in sehr, dankenswerter Werse der «bg Reh au«geführt. Wenn man sich die Einrichtungen Der ?-ri>eiterfürforgcfl bei der Eisenbahn °usteht, muß voll des Z-bes darüber sein. Meine Anerkennung /ch E darüber

! h. der sozialdemokratischen Presse. Das ist ti^tenl^ lartei, bie von der Unzufriedenheit lebtz Es ist dann.vonemem fLttraordinarium gesprochen worden. Das kannJurMen nu»t

^n'baietSac5eSrnu5igret ݰwürde^ hier ober

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hessische Zweite Kammer.

bs. Darmstadt, 20. Febr.

Um' 9,20 Uhr eröffnet Präsident Köhler die Sitzung.

Am Regierungstische Finanzminister Dr. 93rtrun und zwei Aänisterialräte.

Es wird in der Tagesordming, Hauptvoranschlag, Kapitel 10, b',itge'ahren. Hierzu spricht zunächst der

Abg. H a u g k (Bbd.). Er wünscht einige Verbesserungen M der Strecke FrankfurtDarmstadtBabenhausen; besonders seien durch die Ueberfüllung derZüge Unglücksfälle hervor- üerufen wordeii. Der Redner geht bann näher auf den Bau witercr Bahnen ein. Er habe das Gefühl, als vb Starkenburg Zurückgeblieben sei hinter Rheinhessen und Oberhessen int Bahnbau. Äe Uebersckstisse der Eisenbahnen solle man nicht ohne weiteres i» das Budget hineiiiwirtschaften.

Älbg. K 0 r e l l - Angenrod (Bbd.): Tie Ausführungen des >fbg. Köhler waren von großem Interesse, vielleicht etwas zu akademisch. Wenn ich nicht irre, so befindet sich bereits eine Derartige Vorlage im Schubfach des Ministerschreibtisches. Unter» siieichen möchte ich auch das, daß derartige Automobillinien auch einen provisorischen Clzarakter tragen können. Ter Redner be­schwert sich übet den langsamen Bau der Bahn Als- seld Niederaula und bespricht dann den Bahnhofsbau in Menburg. Was die Frage der Arbeitslöhne angebt, so liegt vor stiem kein Grund vor für eine geringere Bezahlung der Arbeiter in Alsfeld als in Grünberg. Es wäre ^wünscht, roenn ein Vertreter der Eisenbahndirektion Mainz hier ,anwesend sei, der über die Gründe für diesen Unterschied Ans­onst geben könnte. Tie Einrichtung der Arbeiterausschüsse be­grüße ich, kann mir aber in der gegenwärtigen Zusammensetzung leinen Erfolg versprechen.

Finanzministcr Dr. Brann:

Ich müß Beschwerde darüber erbeben, daß man mit Tatsachen inb Zahlen kommt, die ich im Augenblick nicht nachprüfen kann, vkil ich vorher keine Kenntnis davon habe, welche Dinge hier nttmer zur Sprache kommen. Besonders gilt dies von bent Abg. :T!cab über die Löhne der Arbeiter in Mainz. Ich habe mir ein» IkVMdfreies Material beschaffen können, das für Sie nicht ohne fchteresse sein wird. Der Minister macht dann Zahlenangaben über vorgenommene Lohnerhöhungen bei den einzelnen Ar- I beiter fategorien. Diese Statistik ergibt, daß die Löhne bei den Ksenbahnarbeitern durchschnittlich höher sind als in den anderen betrieben, zum Teil 70 und 80 Pfg. pro Tag. Wo aber der bagelohn niedriger ist, handelt es sich um Anfangslöhne für beueintretende, die bereits nach einem Jahre gesteigert werden. IDvzu kommt, daß 45 Prozent aller Arbeiter Aussicht haben, als hcamtc eine Anstellung zu finden; sie haben ferner einen An- wruch auf steigende Lohnerhöhung ohne Rücksicht auf die Kon- mnktur. Ferner erhalten die Arbeiter ihre Löhne nicht für 1.300 Tage im Jahre, sondern für 365 Tage. Gegen 1911 be- Inagen die Lohnerhöhungen im Gemeiiffchastsetat für 1913 einen Mehrbetrag von 23,3 Millionen Mark. Auch die Arbeitszeiten liinb verringert worden dadurch, daß viele Tausend Neuanftel- ktiaeu erfolgt sind. Es ist klar, daß bei einem solchen "Betriebe gewisse Mißstände sich «Herausstellen. Es fragt sich aber, ob es notig Ist, Derartige Einzelerscheinungen lsier zur Sprache zu bringen, kann viel zweckmäßiger in besonderen Eingaben geicheben.

Ter Minister macht dann noch einige Zahlenangaben über Sie Eisenbahnkilometer in den Provinzen. ^n Iv b e r h e s s e n kommen auf 1 Quadratkilometer 94 ^Einwohner, mir llOOO Quadratkilometer 163 Kilometer Eisenbahnen; in Rbe nh s en Ian! 1 Quadritkilometer 278 Einwohner und aus 1000 Quadrat-

Sozialdemokratie aus. Was die Umleitung angeht, so muß be- eingeborene Element imne H z Rechte ge- rücksichtigt werden, daß diese Umleitungen auch den Kaufpreis gegenüber den Weißen. Die>en muffe beizeit g .

der Ludwigsbahn herabgedrückt haben, rva^ doch dem hessischen stoben werden im ^utereffe des ^"wwwenf1 g , ^ortPll Staat zu gute gekommen ist. Wenn vom Hoheitsrecht gesprochen !^as wichtigste Recht ,er aber, das Budig et ) ~nie wird, so muß man auch bedenken, daß Hessen bei der Ludwigs- der Zivilverwaltung konnten und^ muhten vor . Scanttn[ bahn noch viel weniger .Hoheitsrechte gehabt hatte. Wir haben aufgebracht werden. Es sei ^mtz ietzt ein , Kolonie

eit 1896 eine Betriebs- und Finanzgemeinschaft, mid da sei doch Jeder siebente Weiße sei Beamter. Ein g -d tj eine Herausrechnung nahezu unmöglich bei der engen Verbindung Militärverwaltung sei dringend« zu so d , letzten

beider Unternehmen. Man darf auch nicht vergessen, daß die Sparsamkeit walten zu lassen, ^er Abtr 9 , ..

steigenden Einnahmen nicht auf Dessen znrückzusühren sind, sondern ^ahes könne nicht zugestimmt werden^. f

eben auf die Gemeinschaft. Wir nehmen teil an -den großen hBotiseitruppe berabgejebt, weil. ej fte felbft 3r ) »

Einnahmen, die in Westfalen und im Rheinland) erzielt werden, gegen die Beibehaltung der vom Reich bezahl ch tz Tas muß auch hier ausgesprochen werden. Man muß daran verlangt. hom Ner­

denken, daß das Resultat auch so ausfallen kann, daß Preußen be- Die Behandlung des Zentrumsantrags ,ol rs

nadjleüifit fei. Und, meine Herren, da« könnte Übel fern. (Leb- amchlag wr Südwest erfolgen, d-r »°m iwlonralamt

Hafter Beifall rechts ) beraten werden wird. Nachße Sitzung ^aeitag.

Abg. Bus old (Soz. )geht auf den Vorschlag des Automobil- , . Der Wahlprüfungs- usichuß

Verkehrs ein, den er nicht befürworten könne, da die Straßen beschloß bei der Wahl des Abg. SBxetme ö e r (Wirtsch. Vgg., zu sehr beansprucht und fpäter unbrauchbar werden. Er spricht I Waldeck), der gegen den fortschrittlichen Redakteur Je u 1 u) t e 9^ für die Gemeinde Langenbergheim, für die er mehr Berücksichtigung wählt ist, Beweiserhebungen.

seitens der Eisenbahnverwaltung fordert. . I D>e Beseitigung dcs Jmpfzwanies

Mg v. Brentano (Ztr.): In Preußen bemüht man sich wurde heute im Bittschriftenausschuß verlmndelt und tunlichst, den Wünschen in Hessen in bezug auf den Verkehr nach-1 nacf) langer Aussprache der Regierung z u r B e r ü ck s i ch t i g u n g zukommen. Dem Loblied auf den Vertrag kann ich nich^ zu- überwiesen. In dem Entschluß wird die Regierung auf- ftimmen. Damit hat er nicht die Mehrheit auf seiner Seite, gefordert, einen Sachverständigenausschuß aus Jmps- 1 Sehr richtig! links.) Der Redner geht dann auf die Offen- Regnern und Jmpffreunden einzuberusen.

bacher Verhältnisse ein. Wenn man die Schnellzüge nicht mehr l Der Leuchtöl-Ansschuß

in Ofseiibach halteii lasse, so widerspricht das dem Gemeinschafts-Ioj- fieutc noä) cine dritte Lesung an die zweite zu vertrage, der die Interessen Offenbachs wahren must schließen. Heute wurde in der Hauptsache Über hie Art und Weise

Abg. Bahr (Bbd.): Wir waren vielleicht besser geiahren, ^er «e teils gnng der Detail listen verhandelt, ^mig wenn wir damals mit dem Vertrage noch gewartet hatten. Die st ber Astsschutz darin, daß die Detaillisten im Ausfichtsrat süddeutschen Staaten und durch un)erc Enahrungen gewitzigt . Die Meimuigen über die Zahl der Sitze

und wollen nicht denselben Reinfall erlebeii rote wir. Ich..... - ' 1 r

keiine cm, daß die Eisenbahndirektion Frankfurt unseren Wün­schen möglichst entgegengekommen rft. Der Redner geht dann auf einzelne Zugverbindungen ein. Ich möchte vor der Ein­führung der Automobile warnen, einmal der starken Beanspruchung der Straße wegen und auch darum, weil sie int Winter un-

von Angehörigen bestimmter politischer Par­teien vorsehen. Ein Fortschrittler betont, daß Disziplin und Frieden unter den Arbeitern erhalten und politische Agitation ausgeschloffen werden muß. Ein sozialdemokratischer Antrag formuliert den Wunsch auf Ausschaltung der Po­litik' genauer. Auch ein fortschrittlicher Antrag sieht eine neue Formulierung für die Arbeitsordnung vor. Bon nationalliberaler Seite wird der sozialdemokratische Antrag abgelehnt, weil er Dje| Grundanschauung nicht beibehalte, der Zentrumsantrag sei matz- voller, noch besser sei der fortschrittliche Vorschlag. Ein ©treidln derpolitischen Agitatoren" würde in der gegenwärtigen politischen Situation seine Bedenken haben. Die Konservativen lehnen diese Anträge ab.

Der Staatssekretär stellt fest, die politstche Ueberzeugung der Arbeiter prüfe die Verwaltung nicht, sie wolle lediglich ver­hindern, daß h e tz e r l s ch g e wir k t werde. Das Ve r b 0 t vo n Kollektiveingabe nderBea in ten muffe bestehen bleiben, das gehöre zur Beamtendisziplin. .

Der Zentrumsantrag -über Die Arbeiteraus- schüsse und die politischen Parteien wird gegen die Konservativen angenommen, desgleichen ein sozia'demokra- tischer Antrag, soweit er Beeinträchtigungen des Petitionsrechts beseitigen will. Damit ist der Voranschlag des Marmeamts er­ledigt.' Es folgt die Beratung des

Kolon al'Voranscklags.

heil!

tot 1,1^^

benutzbar sind.

Abg. Molthan (Ztr.) spricht als 41. Redner zu Kap. 10: Ich bin auch der Ansicht, daß große Schwierigkeiten bestehen, um ein Revisionsmaterial zu erhalten. Abg. Brauer hat gesagt, ob man diesem Material auch Glauben schenke. Ich bin der An­sicht, daß man zu der preußischen Regierung das Vertrauen haben kann, daß das Material, das sie mrs vorlegt, auch richtig ist. Größer hatte das Lob auf den Vertrag auch von dein preußischen Ministerialdirektor Offenberg nicht sein können, wie es hier Derr Kollege Dr. Osann ausgesprochen hat. Wenn wir auch alles Gute anerkennen, so brauchen wir doch von unserem Verlangen a^f Revision nicht abzustehen. Ich nehme es dem Abg. Dr. Osann übel, daß er erst den Antrag aus Beschaffung des Materials imterschrieben hat, daß er aber heute diesen Antrag bekämpft. Die Tatsache, daß wir große Ueberschüsse haben, ist kein Grund, ---------- ----------

von einer Revision abzusehen, das betonen wir immer wieder. V^rtretunq vo n Jnd u strie undD nudel in den

werden die Revision nicht anfvalten; wenn sie nicht unter dieser I zur Annahme.

Regierung erfolgt, so erfolgt fie unter der nächsten. I Angesichts der durchaus ungenugenben Vertretung von ^>n

Schluß der Sitzung 1", Uhr. Fortsetzung morgen, Freitag, dustrie und Handel in den Ersten Mammern der meisten deutschen 9 nhr. " I Bundesstaaten spricht sich der Deutsche Dandelstag dafür aus,

. » ...... hiHi1- ' I daß den genannten Berufszweigen eine solche Vertretung in einem

hen Reidisfoasausfdlüffen. ihrer Bedeutung entsprechenden Maße gewährt und den Handels-

OCH UCiajSiagsaUbHJunc hämmern das Wahlrecht hierfür verlieheii werde.

an .sJL 1' Eine länaerv Aussprache veranlaßte der Schutz der

Die Marlne-Bitts^nften ^.^Arbeitswilligen. Geh. Kommerzienrat Den ßen-

Der Budgetausschuß verhandelte zum Abschluß der Beratung I befürwortete solaenden Antrag des Ausschusses:

des Marinevoransd;lags die Bittschrisien. Für tue beamteten I Deutsche tzandelstag gewann auf Grund von beiden

Marinetechniker. sagt die Regierung die Schaffung etatmäßig i <mitglicbcrn veranstalteten Umfragen die Ueberzeugung, daß, um der Marinearbeiter den Uebelstünden bei Streiks int wesentlichen zu begegnen und die s°Il°kL ÄL''werden Es wird

Süd enden .n^er ***£*$*&.

entsprechend den früheren Beschlüssen des Reichstags ausgebaut dem Anträge hiiizu.zufugen. -tn Handelvtag spricht Die und die Verhältniswahl eingesührt wird: ferner sollen alle Be Notwendigkeit aus, daß das S t r e t kp o st e n st e h e n g e- timmungen entfernt werden, welche die Nichtbeschäftigung setzlich verboten werde. Von anderen Rednern, ins- " " ' ' " ' ' ' . c- c _ <n 'besondere von dem Gel). Kommerzienrat Neven Dunront-

Köln wurde der Antrag bekämpft, da er"im Reichstag nicht zur Annahme .gelangen werde. Auf stürmisches Ver­langen der Versammlung zog schließlich Geh. Kommer­zienrat Weber seinen Antrag zurück. Der Antrag, des Aus­schusses gelangte Unstimmig zur Annahme. Dann trat eine Mittagspause ein.