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1,1 aon. Der Krieger.
Treue" hier hick am immlungab. Der Bor. ycoeutung des 18. Januar! 'n Reiches hm. Er gedachte! storbenen Mitglieder. 8ci| 1 -ich zeigte srch durch ei°I gnetcs ftahncnwcihjest eiil pende des Ehren-rajidenter I -?vnedelhausen ausgeglichen I urch Zuruf gewählt: 2ubi?|| Schneider, 2. BorsitzendmI Uier, Schriftführer, Frick I mtrolteur und Bilh. Wagm « ?r beschlossen, an der W I imcn. Kaisers Geburtstags!!! n Gastwirt Nachtigall uiüvM' dners bei Konzert, Thckai 8
Zm Sonntag abend fanil des Krieaerverein-L ’,aNrcidf erjaneitenen Ms-» 109 aftiDt unb 9 paffü-^ tat verfügt er über einer j MI Das Abzeichen für errnb.Bans ch überreich j für die lammenden tottil «-er 1. Vorsitzender, nder,^ bäMidt ILW|| Rechner, ferner ptalt. «b ■ | Öoii und als Ersatzmamet, it Scharmamr.
D. ^an. Veraangenen eonr.
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Kreis Wetzlar.
teiligung hielt Samstag abend unser Turnverein
bei
Stellen.
Dem Militärwochenblatt zufolge ist Freiherr von
ka. Frankfurt a. M.
Jan. freu- und StroKmarkt
1)
(- 3.00),
ifict, prai ild'. pniimrrt Imö
t ll
Prlirbt litt King. Sport und Reife.
Weizen 1' 0 i(q. 21.25 21.50 i)if.
Roggen 100 Kg. 18.50-00/ 0 Alk.
) 2)
)
)
Königsberg Danzig
Stettin
Vosen
Breslau
Berlin
Magdeburg
Leipzig Dresden
Rostock
Hamburg
Hannover Köln
Frankfurt a. M. Mannheim Straßburg München
Wettmar
und 16. November eine Geflügelausstellung in der Post abzuhalten.
Weißbrot 2 Ug. 56 big., Schwarzbrot 2Mq.48 I3fg.
(4- 5) (+ 1) (-*■ 1) (+ 1) (- )
Handel.
L o in rheinisch-westfälischen Ko hlcns ynbita t.
Essen, 21. Jan. Ans dem der Zechenbesitzerversammlung des Rheinisch-westfälischen Kohlensyndikats erstatteten Bericht ist folgendes zu entnehmen: Der rechnungsmäßige Kvhlenabsatz betrug im Dezember 1912 bei 24 (im gleichen Monat des Vorjahres 23V») Arbeitstagen G 658 037 (Vorjahr 5 957 861) Tonnen oder arbeitstäglich 277 418 (Vorjahr 257 637) Tonnen. Von der Beteiligung, die sich aus 6 296 646 (Vorjahr 6 070 203) Tonnen bezifferte, sind demnach 105,74 (Vorjahr 98,15) Prozent abgesetzt worden. Die Ab satzverhältnisse im Dezember haben sich nach dem Ausweis der vorstehenden Zahlen befriedigend entwickelt. Die Nachfrage war unter Nachwirkung der in den Monaten Oktober und November durch den Wagenmangel verursachten starken Lieferungsaussällen lebhaft. Da die Wagengestellung besser war, ist eine erhebliche Steigerung der Absatzmengen zu verzeichnen.
UiiiversitZts-Nackricbten.
— Prol, Friedr Meili, Ordinarius für internationales Privatrecht an der Universitär ß ft rieh tritt in den Rnbeslnnd.— Zn B ern starb der Reaierungsrat I. I. K u m m e r, früher Direktor des eidgen. ffottflifdien Bureaus und des eidgen. 93er- sjcherungsamtes im Alter von 55 Jahren.
Vermischte».
*EineinternationaleRiesenbaradederPfad- finber. Aus Birmingham wird geineldet: Im Anschluß an die hier im Juli d. I. stattiindende Ausstellung „D a s Leben d e r Bo y s c o u ts" ist eine Riesenparade geplant, an der Boyscouts aus allen Teilen der Welt sich beteiligen werden. Im ganzen sollen am 5. Juli im Perry Hall Park gegen. 30 000 Pfadfinder vor dem Prinzen Artur von Connaught aufmarschieren. Aus den Vereinigten Staaten sind bis jetzt allein 3000 Teilnehmer angemeldet.
* 21/2 Mill. Mark für ei n Museum gestiftet. Der Geheime Kommerzienrat Karl Reist und Irl. Anna Reist in Mannheim haben in neuerlichen Aenderungen und Erweiterungen ihrer jetzt schon bestehmden testamentarischen Bestimmungen, nach denen ihr ganzes hinterlassenes Barvermögen von der Stadtgemeindc zum Bau eines Museumsgebäudcs zu verwenden ist, bestimmt, da st das Museum mit dem .Kostenvoranschlage von 2Vr Millionen im nwsentlichen als Ku n sts a m nil u n g errichtet wird. Tie Bauten können sofort begonnen roerden. Der Stadtrat bat beschlossen, zu Ehren des grostmütigen Stifterpaares eine Straste Karl-Reiß-Straße zu benennen, Frl. Anna Reist das Ehreubürgerrecht der Stadt Mannheim zu verleihen und die Monumentalbüsten der Geschwister im künftigen Reist-Museum
den Fiskus übergehen zu lassen, so werden sie in Grillt i n g e n wenig Gleichgesinnte sind c n. Nur der An-
---- FRANKFURT-MAIN------g*
Fabrikate in Tuben: ) Senfe,Fisch & Fleisch-Pasten
Deutscher psadsinder-Tag.
Berlin, 19. Januar.
Der Deutsche Pfadfinder-Bund, der noch kaum einjährigem Bestellen bereits gegen 140 Pjadfinder-Vereine mit rund 50 000 Mitgliedern umfasst, hält zurzeit seinen Bundestag tn Berlin ab, und «war unter dem Vorsitz seines Mitbegründers, des Konsuls Ba schwitz (Berlin). Zaljtteiche Vertreter der Staatsbehörden
und der deutschen Jugenbbcwegimg haben sich eingesunden und überbrachten Gruße und gute Wünsche. Grober Beifall.erregte die Mitteilung des Direktors Tasz (Budapest), dast der ungarische Kultusminister und die Stadt Budapest die deutschen Pfads nder im kommenden Jahr zu einer Studienfahrt nach Ungarn einladen werde, um die Beziehungen zwiscl^cn der Jugend der beiden verbündeten Staaten noch inniger zu gestalten.
Den Jahresbericht und den Bericht über den Stand der Bewegung erstattete Hauptmann d. R. Bayer, worauf die Ver sammlung den Kassenbericht entgegennahm. Tie Einnahmen beliefen sich auf 20 000 Mk., darunter einmalige Stiftungen in Höhe von 6000 Mk. Der Vorsitzende Konsul Baschwitz hat dem Bunde »nieder 10 000 Mk. zur Verfügung gestellt. Die Aktiven belaufen sich zurzeit auf 4879 Mk., die Passiven auf 2576 Mk so dast ein Bestand von 2203 Mk. vorhanden ist. Der Jahresbericht und der Kassenbericht nmrbcn hieraus ohne Debatte genehmigt.
Tie Versammlung ging sodann zur Beratung rein interner Fragen über.
Hauptmann a. D. Ba ycr wurde in Anbetracht seiner hohen Verdienste die Würde des Reichs'eldmeisters verliehen. Bundcs- feldmeistcr wurde sFreilierr v. Seckendorfs. Am Sonntag vormittag fand eine Hebung der Berliner Pfadfinder statt. Mittags Vielt Konsul Baschwitz. im „Kurfürstenpark" einen Vortrag über ,'Dre Fortschritte Ms Pfadsinderbewegung in Tentschland und in anderen Ländern .
tragsteller zum Verkauf des Markwaldes, der Wirt und Rechner Arnold in Grüningen, wird mit einem kleinen Anhänge Märkler die Verkausslustigen in Dorf-Gill verstärken he(f?n. Die übrigen Grüninger Märker sehen mit Ruhe der Benwgung zu? Wenn die Torf-Giller Märker mistmutig geworden sind, weil ein prozeb- slichtiger Grüninger Märker auf Grund seiner juristischen Aster- Weisheit die Benvaltung etwas erschwert Ipit, so ist das doch für bodenständige Bauern kein stichhaltiger Grund, ein Stück! Grundeigentum von sich zu schm eisten, da unsere ordentlichen Gerichte wohl endlich solchen Prozestseelcn ihr Handwerk zu legen wissen.
Wenn nun ferner mit einem gewissen Wohlbehagen berichtet wird, man beziehe für einen Markanteil ohne jeglichen Abzug 1200 Mk., wodurch sich die Rente pro Mark von 4 auf 6 Proz. steigere, so kann man auch hiergegen Eiwvände erheben und Bedenken äußern.
Tic Torf-Giller Markenbesitzer sind also gesonnen eine Mark oder 5200 Quadratmeter für 1200 Mk. an den Fiskus abzu - treten. Sind denn diese bodenständigen Bauern auch geneigt, 2 Normalmorgen und 200 Quadratmeter Acker- und Wiesenland im Turchschnitt für 1200 Mk. abzufetzen!? — Wenn der Fiskus, der doch wohl auch nicht an Gcldüberslust leidet, sich getraut, bares Geld in Grundeigentum anzulegen, so must doch eben dieser in Frage stehende Wald noch über 6 Proz. rentieren, es sei denn, das; der Fiskus ausnahmsweise sogenannte Liebhaberpreise bezahlen wolle.
Tie Grüninger und Torf-Giller Bauern könnten sich gratulieren, wenn der gleiche Wert an Acker- und Wiesenland mit 4 Proz. rentierte, wie im Markwalde. Ta dieses aber keineswegs der Fall ist, so wäre es für alle verkaufsschwangeren Märker vorteilhaft und zweckrnästics, auch ihr Acker- und Wiesenland, den Normalmorgen für 1500—1600 Mk. zu veräußern. Oekono mischer Sinn und kaufmännisches Kalkulieren müßten darum' dazu führen, dast die Torf-Giller ihre ganze Gemarkung an den Fiskus absetzten.
Hätten unsere Vorfahren aus Not — nicht höherer Rente wegen — den Markwald an den Fiskus verkauft, so wäre es zu. entfchuldigen, aber nichtsdestoweniger würden die jetzigen Geschlechter s i e darum hart verurteilen. Fehlte dann nicht in den Gemarkungen Torf-Gill und Grüningen bic Perle, der eigene Wald! Will ein bodenständiger Bauernstand auch den Tanz ums goldene Kalb mitmachen? Will er sein angestammtes Erbe von sich werfen, wegen ein paar lumpiger Mark Renten? Ta rum, lieber Märker, übereile dich nicht, warte bis zum Frühling und »vandele in dein Eigentum und überlege in den heiligen Hallen, ob du wirklich recht daran tust — ober gar das Recht dazu lmst — deinen herrlichen Wald in rollendes Geld umzutauschen! Vielleicht hörst du in weihevoller Stimmung int geheimnisvollen Rauschen altersgrauer E'chen eine tyirle Anstage aegen dein Vorhaben, das sich gegen deine Väter und Kinder richtet. Nicht der Fiskus zwingt dich, sondern du zwingst dich hem Fiskus auf und läßt dich an der Nase führen von einem Menschen, der nur sein „Ich" kennt. L. L. L.
ß linder, General der Infanterie und Gcneralinspelteur des Militär-VerlehrSIvcsens zu r Disposition gestellt worden und gleichzeitig ä la suite des Luftscknsferbataillons Nr. 2. Prinz Friedrich von S a chsen-Meininqen, Herzog zn Sachsen, Generalmajor und Kommandeur der 20. Feldartillerie-Brigade ist gleichfalls zur Disposition und gleichzeitig ä la suite des 5. Badischen Feldartillerie-Regiments Nr. 76 gestellt worden.
* Großfcner. AuS Tailfingen (Oberamt Balingcnh 21. Januar, wird gemeldet: Heute nacht nm 11 ''s Uhr brach in der Trikotagenfabrik Hildebrand n. Co. auf bisher unaufgeklärte Weise Feuer aus, daß das ^ibrikanwesen in Asche legte. Tie IFeuerwehr mutzte wegen des herrschen en Windes ihre Tätigkeit auf die Nachbargebäudc beschränken, die in großer Gesalir schwebten. Ter Schaden ist beträchtlich.
* Ein mehrjähriger Brand? Bisher ist es nicht gelungen, den unterirdischen Brand des Kohlenflözes bei Haselbach einzudämmen. Das anfangs unternommene Eintreiben eines Schaches wurde von der herzoglichen Berginspektion wegen der damit verbünden en Lebensgesal)-r untersagt. Jetzt wird versucht, durch Anlegung eines Tagebaues an den Brandherd zu gelangen. Nach Feststellungen Sachverständiger muß der Brand eine große Ausdehnung angenommen haben und schon feit Jahren wüten.
* Konkursfolgen. Aus Edenkoben, 21. Januar, wird uns gemeldet: Gestern abend hat sich in feiner Wohnung der hiesige Wollböndler Fritz Croissant erschossen, nachdem er vorher Konkurs angemeldet hatte. Durch verschiedene Fallissements inHessen und in der Pfal z lM Croissant in den letzten Jahren fast sein ganzes VcrM ö gen verloren, außerdem war er durch ein Augenleiden fast erblindet.
* Grauenhafter F u n d. Ans Moskau wird berichtet : In einem Torfe des Gouvernements Nowgorod wurden zwei Kinder im Alter von 4 und 6 Jahren im Walde verstümmelt anfgefunden. Beiden war her Brustkorb und der Leib aufgerissen. Herz, Leber und Gedärme fehlten. Ter Zweck des Mordes war, aus dem Kinderfett Kerzen zu machen, die nach der Meiirung russischer Diebe vor Nachforschungen sichern.
* Zur Katastrophe des Dampfers „Veronese" melden Madrider Blätter, daß der Dampfer vollständig auf- gegeben worden ist. D i e Gesamtzahl der Ertrunkenen und Vermißten beträgt 43; außerdem befinden sich 16 Schwerverletzte im Kranke.ihailse von OPorto. Der Kapitän und die Offiziere verließen den Dampfer am Montag nachmittag, nachdem die Rettung der Besatzung und der Passagiere vollständig beendet war.
Kleine Tagerchronik.
Die Kriminalpolizei verhaft te zwei jugendliche Arbeiter einer Deuber Fabrik unter dem Verdacht, den Bäckermeister Sieger in Köln-Riehl ermordet zu haben. Einer, der 17- jährige Arbeiter Thiel, gestand die Tat ein, behauptet aber, in der ^iotmcljr gehandelt zu haben.
In Luckenwalde versuchten Berliner Einbrecher in die Kassenräume der Ortskrankenkasse einzubrechen. Sie wurden gestört und entkamen, wurden jedoch bei ihrer Ankunft auf dem Anhalter Bahnhof in Berlin von der Polizei verhaftet.
Aus Neuyork wird gemeldet: Ein furchtbarer Sturm in einer Stärke von 130 Stundenkilometer richtete schweren Schaden an. Viele Personen sind verletzt. Zahlreiche Brände nahmen bei dem herrschenden Orkan großen Umfang an.
Pest April 262.20 (+ 2.20), Paris Zan. 23 .05 (-{- 8.50), Liverpool März 16R30 (+ 0.45), (fhicago Mm 144.20 (Z- 0.75). Roggen: Berlin Mai 174.00 (— 3.00). Hafer: Berlin Mai 172.0«» (— 2,50). Fnltergerste: Südruss. frei Hamburg unverzollt sclpvim. 148.00 (+ l 50', Fa. 145.75 -+ 0.75), Amerika schwimm. 143.00 (+ 2.50), Jan. 139.50 l-s- 2.50). Mms La Plata schwim. 114.50 (+ 1 00). Mixed Jan. 113.50 <+ 1.00) Mark.
Erttgesattdt.
«Für Form und Inhalt aller unter öteier Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei
>vald soll au den Fiskus üb er gehen." Wenn die Märker in Dors-Gill gewillt sein sollten, ihre Markanteile an
Angewyren waren 10 Wagen Heu, 0 Wagen Stroh. Bezahlt wurde für >-c । 3.) —3,'0 Mk., Stroh iOornlanaOro!)) 0.0 > 0.00 Alk., Wirrstroh 0,00—0,00 Mk. Alles für 50 Kilo. Geschäft gedrückt. Tie Zufuhren waren au8 den Liretsen Hanau, Obertaunus und Dieburg.
Tie N arltpreise für Bich und Frucht und die Gießener Fleisch- und Brotprcise am 20. Januar 1913.
Gastwirt Weber sein Wintervergnügen ab. Jin Mittelpunkte der Unterhaltung standen gut geübte Theaterstücke.
? Erda, 21. Jan. Gestern fand im Schuhbezirk Strupbach Holzversteigerung statt. Erstklassiges Eichennutzholz (Schnittstämme) stellte sich für den Festmeter auf 100 Mk. und war sehr begehrt. Geringere Stämme, für Wagner und Zimmerleute geeignet, kosteten im Festmeter 50—60 Mk. Buchenscheitholz war in guter Qualität vorhanden und stellte sich durchschnittlich auf 8 Mk. für den Raummeter.
+ £ e u n , 20. Jan. Die Gemein deLeun hat einen Schulhausneubau für drei Lehrsäle nebst Wohnungen für drei Lehrer beschlossen.
Hessen-Nassau.
— Frankfurt, 21. Jan. Die Vorbereitungen für den 4. Wettstreit deutscher Mannergesangvereine, der Ende Mai oder Anfang Juni in der städtischen Festhalle in Gegenwart des Kaisers stattfinden wird, sind tüchtig im Gange. Es haben sich 43 auswärtige Vereine mit etwa 10000 Sängern zur Teilnahme gemeldet. Das Fest wird drei Tage in Anspruch nehmen. Es wird mit einem großen Vergnügungskonzert Frankfurter Sänger eröffnet werden und mit der Preisverteilung schließen Von einem gleichzeitigen Auftreten aller Frankfurter Gesangvereine mußte diesmal wegen der akustischen Verhältnisse abgesehen werden. Deshalb haben sich der Sängerbund Frankfurt und die Frankfurter Sängervereinignng dahin geeinigt, daß der Bund das Begrüßungskonzert, die Vereinigung die Chöre bei der Preisverteilung und den Festkommcrs übernimmt. Zum Dirigenten des Festkonzerts wurde vom Vorstände des Sängerbundes einstimmig der Leiter des größten Frankfurter Vereins, Prof. Max. Fleisch, gewählt.
aufstellen zu lassen.
* Veränderungen
— Wißmar, 21. Jan. Heute fand die 1. diesjährige Brennholz-Versteigerung aus dem Distrikt Reus- ling, Kuhbach, Beckert und Kaltenbach statt. Die Preise waren durchschnittlich normal, erstklassiges Buchenscheitholz kam der Raummeter bis 10 Mk. und Reisig holz 1 Mk. Die benachbarten hessischen Orte Ruttershausen, Lollar uff decken ihren Brennbedars mit Vorliebe im hessischen Gc- meindewald.
Q Fellingshausen, 20. Jan. Unter reger Ve-
Getreide-Wochenbericht
der Preisberichtsstelle des Deutschen Landwirtschaftsrais vom 14. bis 20. Zamiar 1913.
Die feile Tendenz auf dem Getrei^emarkt machte zu Beanm der Ber'chtswoche zunächst welkere Fortschritte, da der f bneclofe Frost Besorgnisse fitz die Saaten hervor« ief und die lebbnüe Kauflust der ive'ieuroväischcn Verdrauchsgebiete die amerikanischen und argentinischen Ervorleiire zu einer weiteren Erhöhung ihrer Preis- ansvniche ermutigte, zumal Rußland trotz gebesserter Verkebrs- verbättnisse mit Offerten zurückhielt. Hinzu kam, daß sich auch in Deutschland zunehmendes Interesse fiir fremden Weizen bemerkbar machte, während qleichze'tig sowohl für Weizen als auch für Roagen Nachfrage zu Cxvortzwecken bestand. Als jedoch in der zweiten Wochenhälfie das Wetter wieder einen milderen Charakter annalnn, Amerika mit seinen Preisen zurückging und der Exvortbegehr nach- Iten, wurde die Halt na matt, so daß auf dein Berliuer Lieferungs- Markte die Prelle für Weizen und Roggen um cn. 3 Pik. unter den zu Anfang der Woche eingenommenen Stand znrückaeben mußten. Noch stärker als für Weizen brachte sich die matte Stimmung im Noagenges häft znm Ausdruck, da man das kalte trockene Wetter ans Meinend zum 7^ reschen ausgenützt hatte und das Angebot infolgedessen größeren Umfang zeigte, während die Küste ihre Anschaffungen einschränkte. Hafer behielt in den reichlich nngebotenen geringen Qualitäten schlevvenden Absatz, nur feine Ware zu Saat- und Ervortzwe ken war aesucht und vortellba't zu veriverten Fremder Hafer hielt sich infolge guter Nachfrage des Auslandes im Prelle, fand ober hier mir wenig Beachtung. Lieferung war wähl end des größten Teils in der Woche aut behauptet, mußte aber zum Schluß gleichfalls nachgeben. Ctwas mehr Interesse als in den letzten Wochen gab sich für Braugerste kund, doch fanden in der Hauptsache nur die svärlich vorhandenen feinen Quälst ten Beachtung. Russische Futiergerfle blieb bei spärlicher Zinuhr ui fester Haltung, und man wandte sich daaer wieder mehr der amerikanischen Gerste zu, die weiter im Preise anzog, sich aber immer noch um ca. 6 Alk. billiger stellt als das russische Produkt. Eine weitere Steigerung ve?"Maisprei e hing mit Beiorguissen zusammen, zu denen die in Araeniiuien herrschende heiße und trockene Witterung für die neue Maic-erme Veranlassung gibt.
Es stellten sich h’c Preise für inlünd. Getreide am letzten Marktlage in Mark per 1000 kg wie folgt:
Verantwortung.)
Zum Verkauf des Mattwaldes Grüningen-Gill.
Man schreibt uns:
Nr. 16. d. Bl. bringt von Dors-Gill die Mitteilung: „D e r d e r Gemarkung Grüningen liegende M a r k
Märkte.
fc. »rrank'urt a. M. Schweinemarktbericht vom 22. Jan. Anfaet'ieben waren ^20 Schweine. Vollsteifchige Schweine von 80 bis 100 kg Lebendaewicht 65.50 — 68.00 Mk., Schlachtgeivicht ^4.00 - 6.00 Ptk., vollsteiscluge Schweine unter 80 kg» Lebendgewicht 65.00—68.00 Mk., Schlachtgewicht 85 - 86.-0 Alk.: vollsteifchige Schweine von 100—120 kg Lebendgewicht 65.00—68.00 Alk„ Schlachtgewicht 84.00—86 Pik.: voll fleischige Schweine von 120 bis 150 ksr Lebendgewicht 00;< 0-00.00 Mk^ Schlachtgeivicht (i.OO—oo Ptk. P,'sttel"'äßia, bleibt Ueberftaub.
in hohen militärischen
Weizen
Roggen
J
—
(- )
160
(-
2)
206
(- IV.)
169
(-
1)
175
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(+ 1)
168
(-
1)
167
194
<- 1)
163
(ch
2)
168
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(- )
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(-
)
163
19»
l- 1)
170
<-
3)
200
199
(+ 3)
168
(ch
1)
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(- )
172
(+
1)
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<+ 1)
168
(—
1)
186
—
(- )
16 >
(4-
2)
—
207
(+ 2)
178
(+
2)
190
192
(ch 4)
180
(+
4)
175
212
(ch 4)
182
(ch
1)
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, (+ 1)
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(ch
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)
178
Ftp reife: Weizen: Berlin Mai
209.25
Schlachtviehpreise in Frankfurt a. 9)1.
Fleischpreise in Gießen
Ochsen
50 Kg. Schlachtgewicht 79—96 i)lf.
>1, Kg. 92-100 Psg.
Kälber
Kg. Schlachtgw. 92-110 Pf.
'/, , 92—96 „
Schweine
, 83—86 ,
, 90-110
Getreidepreise in Mannheim
Brotpreise m Gießen
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